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Wie hilft mir die Deutsche Pflegeberatung in München im Pflegefall weiter?

Unsere Pflegeberatung in München unterstützt Sie im Pflegefall


Unsere Pflegeberatung in München bietet Ihnen im Pflegefall nicht nur Schulungen, sondern unterstützt sie im Antrag oder Widerspruch für einen Pflegegrad.

Seit dem 1. Januar 2009 hat jeder Versicherte in Deutschland Anspruch auf individuelle Pflegeberatung durch die Pflegekassen (Pflegeweiterentwicklungsgesetz).

Es gibt für Versicherte die Möglichkeit einen einmaligen Beratungsgutschein über 90,- Euro bei der Pflegekasse zu beantragen. Dieser wird beim von der Pflegekasse zertifizierten Pflegeberater, welcher den Betroffenen zu Hause besucht, eingelöst und er kann seine Beratung bei der Pflegekasse abrechnen.

In meiner langjährigen Erfahrung als Pflegedienstleitung mehrerer ambulanter Pflegedienste, sah die von meinen Patienten genutzte Kassenberatungsdienstleistung, leider meistens wie folgt aus.

Vorgehensweise der zertifizierten Berater der Pflegekasse:

Die Berater vereinbarten einen Termin bei dem jeweiligen Betroffenen. Die Pflegeberatung war innerhalb eines Zeitrahmens von 20 – 40 Minuten abgeschlossen.  Selbstverständlich wird mit diesem Budget zeitlich gewirtschaftet. Natürlich wird auch ihre An- und Abfahrtszeit in die abzurechnenden 90,- Euro einberechnet. Oft bleiben viele Fragen offen. Es war schlicht keine Zeit, in diesem Budgetrahmen, individuell und ausführlich auf alle Probleme, Fragen und Wünsche einzugehen. Zurück bleibt ein unzufriedener Betroffener. Dieserr versucht sich weitere Hilfe & Beratung zu organisieren, da er sich, wie am Fliessband abgefertigt vorkommt.

Ergebnis der Beratung:

Es hat für alle Beteiligten den Anschein, als würde nur dem Gesetzgeber gerecht geworden. Das Gesetz gibt die Notwendigkeit der Beratung vor. In der Realität und Praxis wird dies jedoch oft nur oberflächlich umgesetzt.

Unsere Kritik:

Man kann realistisch niemanden zu einer komplexen Pflegesituation in einem so kurzen Zeitrahmen beraten. Dem Angehörigen sollte durch die notwendigen Informationen Sicherheit im Umhang mit dem Patienten vermittelt werden! Ausführliche Beratung, zu einem Themenfeld des Patienten, zum Beispiel Demenz, dauert nicht selten 90 – 120 Minuten. Auch dann wurde jedoch auch nur Basiswissen zu diesem Thema weitergegeben. Weitere Hilfeangebote, Entlastungsmöglichkeiten müssen besprochen werden. Beratung zur adäquaten Hilfsmittelauswahl, pflegerischen Unterbringungsmöglichkeiten, Tipps zu Selbsthilfegruppen fehlen. Es passte schlicht nihct in den zeitlich vorgegebenen Rahmen.

Mit diesem genutzten Beratungsangebot auf Kassengutschein, kamen in der Vergangenheit viele Angehörige und auch Patienten zu uns. Sie wunderten sich, dass ihre Fragen, Wünsche und Probleme ernstgenommen wurden. Ein zeitlich deutlich höherer Zeitrahmen ist notwendig, daß keine Fragen offen blieben. Es muss sich Zeit genommen werden, um auf die individuelle Situation einzugehen. Als Betroffener muss man mit seinen Ängsten gesehen und verstanden werden.

Was macht unsere Pflegeberatung in München besser?

  • Wir nehmen uns Zeit für Sie, egal wie lange es nötig ist, Sie sind uns wichtig!
  • Unabhängig von den Pflege- & Krankenkassen, patienten- und angehörigenorientiert!
  • Wir gehen bei unserer Arbeit neutral und unabhängig von Abrechnungspartnern vor!
  • Persönliche Pflegeberatung  unter Einbezug moderner Kommunikationsmedien (Videotelefonie, Email, WhatsApp etc.)!
  • Jahrelange theoretische und praktische Pflegeerfahrung in allen Bereichen!
  • Wir bleiben auch nach der Beratung Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen und Unterstützungsmöglichkeiten!

Als Pflegeberatung unterstützen wir Sie auch im Antrag & Widerspruch bei abgelehntem Pflegegrad


Gemeinsam meistern wir diese Herausforderung durch langjährige Erfahrung mit Ihnen, vertrauen Sie uns!

Nehmen Sie Kontakt zu unserer Pflegeberatung in München auf, wenn Sie im Pflegefall Unterstützung für den Antrag auf Pflegegrad, oder einen Widerspruch bei abgelehntem Pflegegrad benötigen.


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Haushaltsnahe Dienstleister finden & über das Verhinderungspflege Budget oder den Entlastungsbetrag von 125,- Euro abrechnen – so gehts!

Entlastungsbetrag 125,- Euro & Verhinderungspflege für haushaltsnahe Dienstleistungen nutzen


Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag unseren neuen Kooperationspartner VitalKura vorstellen. Ein, wie wir finden, toller Dienstleister im Bereich haushaltsnaher Diensteistungen, der für die Vermittlung von Haushaltshilfen auf dem Pflegemarkt zuständig ist. Seit es den Entlastungsbetrag von 125,- Euro monatlich von der Pflegekasse bei allen Pflegegraden gibt, stoßen Versicherte an ihre Grenzen eine Haushalthilfe, einen Alltagshelfer oder eine Betreuungskraft zu finden, da die ambulanten Pflegedienste an ihre Kapazitäten stoßen und sich oft niemand für diese Tätigkeiten finden läßt. VitalKura hat die Möglichkeit ab Pflegegrad 2 über das Verhinderungspflege Budget von jährlich 1612,- Euro abzurechnen. In einigen Bundesländern ist dieses auch bereits ab Pflegegrad 1 über den 125,- Euro Entlastungsbetrag möglich, in Bayern bisher nur über Verhinderungspflege ab Pflegegrad 2. Viele Versicherte lassen dieses Budget oft unangetastet und verlieren kostbare zusätzliche Leistungen der Pflegekasse.

Ihre Pflegeversicherung übernimmt jährliche Kosten, zusammengesetzt aus dem Entlastungsbetrag von 125,- Euro monatlich und dem Verhinderungspflegebudget von insgesamt maximal 4000,- Euro im Jahr. Zusätzlich können nicht genutzte Leistungsansprüche aus den Vorjahren aufgebraucht werden.

VitalKura übernimmt die nötigen Formalitäten mit der Kasse, damit Sie die Alltagsunterstützung bekommen, die Sie benötigen!



Das Angebot umfaßt folgende Leistungen:

  • Reinigung der Wohnung
  • Gemeinsame Spaziergänge
  • Botengänge
  • Erledigung von Einkäufen
  • Leichte Gartenarbeit
  • Begleitung zu Terminen (Arzt, Therapie)
  • Begleitung bei sozialen Aktivitäten (Theater, Kino)
  • Haustierbetreuung
  • Gesellschaft leisten

Die Vorgehensweise:

  • Gemeinsam wird der individuelle Unterstützungsbedarf ermittelt.
  • VitalKura schickt Ihnen den Antrag  für die Kasse zu.
  • Nach dem Ihr Antrag vollständig ausgefüllt vorliegt, wird er an die Kasse zur Genehmigung weitergeleitet.
  • VitalKura kümmert sich um einen für Sie passenden Mitarbeiter, der mit Ihnen Kontakt aufnimmt.
  • Mit Ihnen wird ein Termin für die notwendige Unterstützung vereinbart.
  • Sie bestätigen anschließend nur die erbrachten Leistungen zur Abrechnung für die Kasse.
  • Die erbrachten Leistungen werden durch VitalKura direkt mit der Kasse abgerechnet.
  • Ihnen entstehen keine zusätzlichen Kosten.
  • Auf Wunsch erhalten Sie eine Rechnungskopie der erbrachten Leistungen, um Ihnen eine transparente Abrechnung mit Ihrer Kasse aufzuzeigen.

Wenn Sie Fragen zu unserem neuen Kooperationspartner oder dessen Leistungsangebot haben zögern Sie nicht mit uns in Kontakt zu treten, wir beantworten Ihre Fragen und vermitteln Sie gerne weiter.

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Entlastungsmöglichkeit für pflegende Angehörige – Tagespflege-Einrichtung

Tagespflege als Entlastung der Pflegesituation nutzen


Ihre Belastungsgrenze ist durch die Pflegesituation Ihres Angehörigen erreicht ?

Eine Entlastung für einige Stunden tagsüber und Erholung für sich selbst ist dringend nötig?

Sie wissen nicht, wie Sie sich noch um eigene Termine, Alltagstätigkeiten und soziale Kontakte kümmern können?


Wir erklären Ihnen, wie Sie die Möglichkeit einer Tagespflege-Einrichtung zu Ihrer Entlastung nutzen.

  • Definition Tagespflege
  • Konzept einer Tagespflege
  • Kosten & Finanzierung der Tagespflege
  • Leistungen der Tagespflege

Definition Tagespflege:

Es handelt sich bei der teilstationären Tagespflege um eine Leistung der Pflegeversicherung. Der Vorteil für pflegenden Angehörigen ist die Möglichkeit, Abstand zum belastenden Pflegealltag zu bekommen.

Dadurch haben Sie selbst die Chance sich um Termine, Alltagsarbeiten, die Pflege eigener sozialer Kontakte und vor allem Erholung zu kümmern.

Die Betreuungs- und Pflegekräfte strukturieren das Angebot durch Beschäftigungsmöglichkeiten. Es gibt vorgegebene Essens- und Ruhezeiten. Die Mitarbeiter achten selbstverständlich auf die individuelle notwendige Pflege. Um die medizinische Versorgung Ihres Angehörigen, brauchen Sie nicht zu sorgen. Tabletten werden beispielsweise verabreicht.

Mit anderen, unterschiedlich pflegebedürftigen Menschen, verbringt Ihr Angehöriger den Tag. Unter personeller Beaufsichtigung baut er somit selbst Kontakte auf und pflegt diese regelmäßig.

Ein spezieller Fahrdienst der Einrichtungen kümmert sich an den vereinbarten Tagen um den Transfer zur Tagespflege. Auch der Rücktransport wird übernommen, damit Sie keinen zusätzlichen Aufwand haben.


Konzept einer Tagespflege:

Bei diesem Angebot, ist eine personelle, durchgehende Anwesenheit einer Betreuungskraft vorausgesetzt, um Hilfestellung & Unterstützung zu geben. Die pflegebedürftige Person darf jedoch noch nicht auf kontinuierliche Pflege angewiesen sein, eine Restmobilität & Restselbständigkeit ist erforderlich.

Damit ist eine gewisse Homogenität, bezogen auf die Gruppenaktivitäten umsetzbar, es kommt nicht zum Ausschluß und Interaktionen können gefördert werden.

Die Tagespflege dient dem gemeinsamen Miteinander. Es besteht die Möglichkeit zu Gesprächen, Kontaktpflege und ist in Zeiten von Einsamkeit eine bereichernde Option für eingeschränkte, bedingt pflegebedürftige Menschen.


Unter folgenden Voraussetzung kann eine Tagespflege-Einrichtung von Ihnen, für Ihre Entlastung, in Anspruch genommen werden:

  • Die Gefahr einer Mangelernährung besteht.
  • Die Person ist hochbetagt und alleinstehend.
  • Eine geistige / kognitive Beeinträchtigung besteht.
  • Bewegungseinschränkungen, welche die Alltagskompetenz beeinträchtigen.
  • Alltagskompetenzen bleiben erhalten oder werden wiederhergestellt.
  • Die Person muss transportfähig und nicht bettlägerig sein.

Kosten & Finanzierung der Tagespflege:

  • Je nach Einrichtung wird eine Stunden- oder Tagespauschale abgerechnet, Preise sind zu erfragen.
  • Es fällt eine Pauschale für die Mahlzeiten an.
  • Der Fahrdienst erhebt eine Kilometerpauschale, diese entfällt bei selbst organisierter Anfahrt.
  • Es fallen geringe Investitionskosten, zum Erhalt der Tagespflege-Einrichtung, an.

Je nach Aufwand des pflegerischen und medizinischen Bedarfs der zu betreuenden Person, berechnen sich die Tagespflegekosten.  Ab Pflegegrad 2, erfolgt die Abrechnung direkt für die erbrachten, notwendigen Leistungen mit der Kasse. Über eine Kassenzulassung hat die Tagespflege Einrichtung die Möglichkeit diese Betreuung abzurechnen.


WICHTIG:

Den Entlastungsbetrag von 125,- Euro monatlich, können Sie zur Finanzierung einsetzen. Nutzen Sie ihn für die anfallenden Investitionskosten, Mahlzeitenpauschale und die Unterbringung in der Tagespflege!


Durch die Pflegeversicherung ist ein Budget pro Monat geregelt. Es variiert je nach Pflegegrad 2 – 5.

Damit läßt sich für Sie ein Angebot der Tagespflege finanzieren, profitieren Sie von dieser stundenweisen Entlastung.

Hier sehen Sie die hinterlegten Leistungen der Pflegeversicherung für die Tagespflege Nutzung anhand des Pflegegrads:

Pflegegrad 2:                 689,00 €

Pflegegrad 3:               1298,00 €

Pflegegrad 4:               1612,00 €

Pflegegrad 5:               1995,00 €

Es handelt dich bei diesen Beträgen um zweckgebundene, ausschließlich für die Tagespflege nutzbare Budgets.  Diese können nicht anteilig ausbezahlt werden. Sie können sie nicht mit anderen Leistungen kombinieren!


Fazit:

Was ist eine Tagespflege?

Es handelt sich um eine Leistung der Pflegeversicherung, welche pflegenden Angehörigen die Möglichkeit bietet, sich selbst während des Tages Freiraum & Entlastung zu verschaffen, sich um alltägliches zu kümmern und Abstand & Erholung zu einer belastenden Pflegesituation zu bekommen. Weitere Infos kann Ihnen Ihr unabhängiger Pflegeberater vermitteln.


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Tipps zur Pflege Ihres Angehörigen nach Schlaganfall

Pflege nach Schlaganfall


Im folgenden Beitrag möchten wir ihnen die notwendigen und wichtigen Aspekte in der Pflege eines Schlaganfall-Patienten erklären:

  • Körperwahrnehmung des Betroffenen
  • Tipps bei der Körperpflege
  • Anziehtraining
  • Raumgestaltung
  • Schmerzproblematik
  • Richtiges Lagern und Positionieren

Körperwahrnehmung des Betroffenen nach Schlaganfall:

Da der Betroffene seine Körperhälfte im Moment gar nicht oder nur teilweise wahrnimmt, was von der Ausprägung und Region des Schlaganfalls im Gehirn abhängt, ist es die wichtigste Priorität ihn für diese Körperseite wieder zu sensibilisieren. Seine Wahrnehmung richtet sich aktuell nur auf die funktionierende, nicht betroffene, Körperhälfte. Die gelähmten Extremitäten sind schlaff, hängen teilnahmslos am Körper, müssen unterstützend gelagert oder positioniert werden und sind vor allem oft schmerzfrei! Sie werden vom Patient nicht mit einbezogen, er vergißt diese schlicht und beachtet sie oft gar nicht oder nur teilweise.

Auch der rehabilitative Ansatz geht nur in die Richtung der erneuten Sensibilisierung der betroffenen Körperteile. Ein Umdenkansatz im Gehirn muss angelernt und antrainiert werden!


Unterstützung bei der Körperpflege nach Schlaganfall:

Der pflegerische Standard nach Schlaganfall sieht vor, immer zuerst die betroffenen Körperpartien, vor den nicht betroffenen in die Pflege einzubeziehen. Am praktischen Beispiel der Körperpflege lassen Sie Ihren Angehörigen, unter Anreichen der Pflegeutensilien, zuerst die betroffene Seite des Gesichts waschen, dann den nicht betroffenen Bereich. Anschließend zuerst mit der gesunden, nicht gelähmten Hand, die gelähmte Hand und den gelähmten Arm waschen, eventuell können Sie Bereiche die er nicht selbständig erreicht, ergänzend waschen. Achten Sie darauf, daß der gelähmte Arm nicht frei hängt, sondern stützen Sie ihn ab, er kann zum Beispiel ins Waschbecken gelegt werden oder mit einem Kissen auf dem Schoß, erhöht gelegt sein.

Machen Sie nicht den Fehler ihm diese Tätigkeiten ganz abzunehmen, er muss lernen, diese Seite wieder zu fühlen, spüren und an sie zu denken!

Fahren Sie fort und lassen Sie ihn das betroffene Bein und den Fuß waschen. Bei der gesunden Seite des Körpers und Teilen des Körpers die er nicht erreichen kann, übernehmen Sie die Waschtätigkeit. Der Intimbereich kann im Sitzen, beispielsweise auf einem Duschstuhl, welcher unten offen ist, sitzend selbständig gewaschen werden.

Die Hautpflege mit einer Lotion oder Creme, kann in der gleichen Reihenfolge von Ihrem Angehörigen selbst erfolgen. Immer zuerst die gelähmte Seite des Körpers, anschließend die gesunde Seite.

Bei männlichen Angehörigen können Sie, ohne Hinweis und Anleitung, am Beispiel des Rasierens im Gesicht sehen, dass meist nur eine Seite des Gesichts rasiert wird, die andere Hälfte liegt außerhalb der Wahrnehmung und wird nicht rasiert. Weisen Sie ihn sachte darauf hin zuerst die betroffene Seite zu rasieren, helfen Sie gegebenenfalls nach und lassen Sie ihn anschliessend die gesunde Seite rasieren. Das Gleiche gilt beim Akt des Zähneputzens.


Anziehtraining nach Schlaganfall:

Reichen Sie Ihrem Angehörigen nach Möglichkeit die Kleidung nur an oder legen Sie diese so in seine Reichweite, dass er unter Ihrer Anleitung und mit nur geringer Hilfe, immer zuerst das betroffene Körperteil bekleidet, bei einem Oberteil zum Beispiel, zuerst den betroffenen Arm, anschließend den Kopf und danach erst den gesunden Arm. Das Gleiche beim Bekleiden des Unterkörpers. Reißverschlüsse und Knöpfe sind eine große Herausforderung, mit speziellen Einfädelhilfen (Schlaganfallprodukte) ist ein gutes Hilfsmittel erhältlich. Verlängern Sie Reißverschlüsse mit einem Bändchen, um diesen leichter bedienbar zu machen.

Strümpfe oder Socken können mit einer speziell erhältlichen Greifzange (Ergotherapie-Zange / Ergo-Greifzange) übergestreift oder hochgezogen werden. Bei den Schuhen empfiehlt es sich auf Klettverschlüsse zurück zu greifen, Schleifen zu binden ist mit einer Hand möglich, jedoch nur sehr schwer zu erlernen.

Beim Entkleiden am Abend gehen Sie genau in der umgekehrten Reihenfolge vor – immer zuerst die gesunde Seite, anschliessend die betroffene Seite. Sie beugen damit einer Verletzung durch die schlaffe Lähmung der Extremität vor, beim Hängenbleiben eines Fingers oder der ganzen Hand im Kleidungsstück beispielsweise .


Raumgestaltung für Schlaganfall Patienten:

Stellen Sie zu benutzende Gegenstände, wie Trinkglas, Uhr, Zeitschriften, Fernbedienung etc. immer auf die betroffene Seite. Weisen Sie ihren Angehörigen darauf hin, er muss den Kopf bewegen um die Gegenstände zu sehen und erlernt somit durch fortlaufendes Wiederholen die betroffene Körperhälfte wahrzunehmen, da er über diese greifen muss. Positionieren Sie das Bett so, daß er über die durch den Schlaganfall betroffene Seite das restliche Zimmer wahrnimmt. Er muss den Kopf bewegen, über die betroffene Seite hinweg sehen, auch dies dient der zu erlernenden Selbstwahrnehmung. Auch für das Aufstellen des Fernsehers gilt diese Regel, nicht auf die gesunde, sondern auf die betroffene Seite Ihres Angehörigen.

Im Badezimmer können Sie seine Pflege-Utensilien so stellen, dass er über die durch Schlaganfall betroffene Seite greifen muss.

Versuchen Sie sich in seine Position zu begeben und gehen Sie mit weiteren Möbelstücken oder Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens nach diesem Standard vor.


Schmerzproblematik bei Schlaganfall Patienten:

Eine schlaganfallbedingt hängende Schulter ist oft eine Pein für den Betroffenen. Er nimmt den hängenden Arm ohne kontinuierliche Hinweise nicht wahr. Die Schulter und der Arm hängen und verursachen durch das Eigengewicht einen zu großen Zug an der Schulter, was starke Schmerzen auslöst. Der betroffene Arm muss von der gesunden Hand gehalten oder im Sitzen auf dem Schoß mit einem zusätzlichen Kissen hochgelagert werden. Dies beugt dem Schulterschmerz vor!

Achten Sie unbedingt bei Ihrem Angehörigen, wenn er im Rollstuhl sitzt, auf den betroffenen Arm. Er könnte abrutschen und sich im Rad des Rollstuhls mit der Hand verfangen. Dies kann zu unnötigen Verletzungen und weiteren Schmerzen beitragen!

Sinnvoll sind Lockerungs- und Bewegungsübungen durch regelmäßige Physiotherapie. Ihr Hausarzt rezeptiert die therapeutischen Übungen, diese tragen zum Lockern der Schulter und damit zur Schmerzreduktion bei.


Richtiges Lagern und Positionieren der betroffenen Extremitäten nach Schlaganfall:

Das Standard Konzept nach Bobath, gibt die korrekte Positionierung der betroffenen Extremitäten vor. Das Konzept fördert die bewußte Körperwahrnehmung nach Schlaganfall für die gelähmte, betroffene Körperpartie. Sie sieht den Einsatz von unterschiedlichen Lagerungskissen vor, die zur Stabilisierung der betroffenen Region hinzugezogen werden. Wichtig hierbei, die betroffene Schulterpartie wird immer frei positioniert, es soll kein Druck entstehen! Je nach Drucktoleranz Ihres Angehörigen verändern Sie die jeweilige Position alle 2 – 3 Stunden. Aufgrund der Sensibilitätsstörungen besteht eine erhöhte Gefahr für einen Dekubitus (Wund-Druckgeschwür, siehe Lexikon im Menü unserer Homepage), da der Patient auch diese Druckentstehung nicht wahrnimmt. Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlicher.

Dies textlich zu beschreiben ist schwieriger als nachfolgende bildliche Darstellung für die Positionierung und deren Wechsel im Liegen:

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Hörverlust frühzeitig vorbeugen – Ursache & Risiko für Demenz!

Hörverlust und Risiko & Ursache für Demenz


Experten fordern von den gesetzlichen Krankenkassen, dass diese die Leistung des Hörscreenings ab dem 50. Lebensjahr übernehmen. Sie gehen bei beginnendem Hörverlust von einer Ursache und einem Risiko für Demenz aus.

In Deutschland leben circa 5,8 Millionen Menschen, die mit einem Hörverlust konfrontiert sind, jedoch unternimmt nur jeder Dritte etwas dagegen. Dies mag primär am Schamgefühl und am verdrängten Alterungsprozeß liegen. Bei frühzeitigem Gegensteuern, können primär Folgeerscheinungen, wie das Risiko einer Demenzerkrankung vermieden werden. Je früher der beginnende Hörverlust ausgeglichen wird, desto besser!

Wer unter Hördefiziten leidet nimmt berufliche Schwierigkeiten und auch soziale Isolation in Kauf. Wenn die Hörbeeinträchtigung unbehandelt bleibt, zeigen sich laut Wissenschaftlern kognitive Defizite ab, diese begünstigen die Entwicklung & das Risiko einer Demenzerkrankung oder Depression, aufgrund dessen, dass Bereiche des Gehirns nicht mehr vollständig angesprochen und genutzt werden.

Der Präsident der Hals, Nasen- und Ohrenärzte fordert deswegen einen Hörtest für alle ab dem 50. Lebensjahr, um auch eine damit zusammenhängende Sturzgefahr und eine allgemeine Hilfsbedürftigkeit zu vermeiden. Er stellt sich mit seiner Forderung hinter die WHO (Weltgesundheitsorganisation), die diese Forderung ebenfalls vertritt.

Niemand sollte aufgrund eines Hörverlusts seine sozialen Kontakte einschränken, auf Musik verzichten, isoliert leben und auf Tätigkeiten verzichten, die er zuvor gerne gemacht hat und die ihm Freude bereitet haben.

Wer also die Vermutung hat, schlechter zu hören, sollte sich präventiv an einen Hals-Nasen- & Ohrenarzt oder Hörakustiker wenden!

Studien belegen, das ein Mensch mit einem unbehandelten Hörverlust ein fünf Mal höheres Risiko hat an Demenz zu erkranken, als ein Mensch mit einem intakten Hörvermögen. Dies ist durch den Mangel an akustischen Reizen begründet, die durch diese akustische Isolation entsteht. Andere Theorien besagen, dass das Gehirn selbständig versucht dieses Defizit durch andere Gehirnregionen zu kompensieren, was zu einem deutlichen Mehraufwand anderer Hirnregionen führt, wobei bereits deutliche, beginnende Demenzsymptome erkennbar sind. Weiterhin wurde festgestellt, dass die kognitive Leistung bei Menschen mit einem Hördefizit bereits deutlich früher abnimmt, als bei gleichaltrigen ohne Hördefizit. Wir sprechen von einem Prozentsatz von 41% des geistigen Abbaus! Bei Menschen, die dieser Problematik frühzeitig mit einem Hörgerät entgegenwirken, fällt die Quote deutlich geringer aus.

Das Risiko an Demenz zu erkranken, steigt proportional, pro 10 Dezibel Hörverlust, um einen Faktor von 2,7. Bei einem Hörverlust von 30 – 50 Dezibel, spricht man von einer leichten Hörminderung, die jedoch durch das Tragen eines Hörgeräts sofort kompensierbar ist und einer Altersschwerhörigkeit und Demenzentwicklung vorbeugt. Auditive Reize, bleiben, aufgrund des eingesetzten Hörsystems erhalten, das Gehirn wird kontinuierlich stimuliert.

Als pflegender Angehöriger oder Angehöriger eines älteren Menschen können auch Sie positiv und ermutigt auf die Person einwirken, bei der Sie festzustellen glauben, ein Hördefizit zu erkennen.

Nehmen Sie der Person die Angst und erklären Sie die präventive Notwendigkeit eines Ausgleichs des Hördefizits. Geräte sind aktuell bereits so modern konzipiert, dass sie in der Lage sind, sich der Situation und Umgebung durch unterschiedliche Filtersysteme des Betroffenen anzupassen.

Überprüfen sie folgende Fragen unter Einbezug des bereits Betroffenen:

  • Sind Telefonanrufe für mich / die Person anstrengender geworden?
  • Stellen Sie / stellt die Person das TV, Radio deutlich lauter um besser hören zu können als früher?
  • Sprechen Sie / spricht die Person noch in einer angemessenen Lautstärke oder muss er des öfteren korrigiert werden?
  • Müssen Gesprächsinhalte regelmäßig wiederholt werden?
  • Gibt es Probleme die Herkunft eines Geräuschs zu lokalisieren?
  • Sind einige Frequenzen bereits unerträglich und laut?
  • Meiden Sie / meidet die Person bereits soziale Treffen und Kontakte?

Gutes Hören bedeutet Lebensqualität. Vielleicht wurden Sie bereits auf einen Hörverlust angesprochen? Eine Hörminderung tritt  schleichend auf. Oft wird es zunehmend schwieriger, Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner in lauter Umgebung mit vielen Nebengeräuschen zu verstehen. Wiederholte Verständnisschwierigkeiten im Beruf und Alltag können Sie und Ihr Gegenüber gleichermaßen frustrieren und an Grenzen stoßen lassen.


Wußten Sie, dass es online bereits Hörtests gibt, die Sie von zu Hause aus, zur Selbsteinschätzung, durchführen können?

Wenn Sie ein neues Hörgerät erhalten haben, gibt es für Patienten, um sich an das neue, wieder deutlichere und differenzierte Hören zu gewöhnen, sogenannte Hörschulen, deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen beantragt und übernommen werden können. Die Hörregion im Gehirn muss übrigens wieder lernen, mit der neuerworbenen Geräuschkulisse zurecht zu kommen, was viele Menschen mit einem neuen Hörgerät zuerst in den ersten Wochen überfordert und aufgrund der plötzlichen Lautstärke frustriert!

Kümmern Sie sich bei beginnendem Hörverlust rechtzeitig und reduzieren Sie ein Ursache, sowie das Risiko einer Demenz Erkrankung.
 

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Tiere in der Pflege – eine Unterstützung für die Psyche

Psyche beeinflussen & stärken durch Tiere in der Pflege


Viele ältere und jetzt pflegebedürftige Menschen hatten in ihrem bisherigen Leben oft einen oder mehrere tierische Begleiter. Aufgrund der neuen Pflegesituation ziehen viele Menschen dies jedoch nicht mehr in Erwägung. Man kann sich jedoch auch mit einem Tier, welches versorgt werden muss, adäquat organisieren.

  • Welche Vorteile hat ein tierischer Begleiter?
  • Welche Auswirkungen hat ein Tier auf die Psyche?
  • Welches Tier passt zu einem älteren Menschen?
  • Welche Tiere brauchen wenig Pflege und machen kaum Arbeit?
  • Wie soll ich die tierische Versorgung organisieren?
  • Wie sieht es mit der Hygiene aus?
  • Welche Alternativen zum eigenen Tier gibt es?

Wir möchten Ihnen Möglichkeiten für die Auswahl & Versorgung eines Tieres aufzeigen, ihnen den Vorteil für die psychische Unterstützung im Pflegefall erklären und Sie bei der Auswahl eines neuen tierischen Freundes beraten.

Hatte auch Ihr Angehöriger früher Freude an seiner schnurrenden Katze und wirkte es beruhigend auf ihn, diese zu streicheln?

Liebte er die Gesellschaft eines Hundes und ausgedehnte Spaziergänge in der Natur an der frischen Luft?

Gab es einen Singvogel, der ihm Spass bereitete, wenn dieser schon morgens fröhlich zwitscherte?

Vorteile eines Tieres & Auswirkungen auf die Psyche:

Wissenschaftlich erwiesen ist die beruhige Wirkung auf den Menschen und die Psyche durch Anwesenheit eines Tieres. Gerade bei alleinstehenden älteren Menschen ist die Wirkung durch die Aufgabe die man noch hat, sich um ein Lebewesen zu kümmern, nicht zu unterschätzen. Gezielt wird dadurch dem Alleinsein, der Trauer um den verlorenen Partner und der Einsamkeit entgegen gewirkt. Man verliert das Gefühl gebraucht zu werden nicht, es stärkt das Selbstwertgefühl und man übernimmt, trotz seiner eigenen, gesundheitlichen Einschränkungen noch eine verantwortungsvolle Aufgabe. Automatisch ergibt sich zusätzlich für die bisherige Eintönigkeit des Alltags eine Beschäftigungsmöglichkeit und Ablenkung von den eigenen Problemen. Für Menschen mit Demenz ist ein Tier kognitiv verwertbar, überfordert sie nicht, wie beispielsweise das Fernsehprogramm und ruft schöne Erinnerungen an die Vergangenheit hervor. Es werden positive Emotionen und schöne Momente erzeugt.

Welches Tier passt zu einem älteren Menschen?

Katzen:

Bestehen keine Allergien gegen Katzenhaare, bietet sich dieses recht pflegeleichte Tier, gut für einen älteren oder pflegebedürftigen Menschen an. Die täglichen Streicheleinheiten wirken beruhigend, Katzen lassen sich gerne bürsten, sind reinlich und einfach zu füttern. Auch deren Toilettenreinigung lässt sich einfach, im Bedarfsfall durch Freunde, Nachbarn, Angehörige oder den ambulanten Pflegedienst organisieren. man kann ohne grossen Kraftaufwand mit Ihnen spielen und sie suchen von selbst die Nähe des Menschen. Sinnvoll ist ein älteres Tier, welches im Tierheim organisiert werden kann, da junge Tiere sehr temperamentvoll sind und ihren Bewegungsdrang ausleben möchten.

Singvögel:

Nichts ist einfacher als die Pflege eines Singvogels bzw. des Käfigs. Dies gestaltet sich weder teuer, noch zeitintensiv & bereitet vielen Menschen Freude. Auch für Menschen mit Demenz lässt sich ein Vogelkäfig leicht durch ein kleines Vorhängeschloß präparieren, sodass das Tier nicht aus Versehen frei gelassen werden kann. Es kommt durch das fröhliche Zwitschern Leben in die Wohnung. Auch hier bietet es sich an im Tierheim nach einem älteren Tier zu fragen, welches keine Lebenserwartung von weiteren 10 Jahren hat und den Lebensabend mit dem älteren Menschen verbringen kann.

Fische:

Die langsamen Schwimmbewegungen von Fischen haben eine beruhigende Wirkung auf den Menschen. ein kleines Aquarium bietet eine schöne Abwechslung im Pflegezimmer, macht bei der richtigen Auswahl der Fische, es gibt beispielsweise Putzerfische, die die Scheiben von Algen und Schnecken befreien, wenig Arbeit. Gerade für Menschen die lieber die Ruhe geniessen und denen Vögel zu laut sind eine gute Alternative.

Hunde:

Setzen eine gewisse Restmobilität voraus oder Angehörige & Bekannte müssen sich zusätzlich um Spaziergänge kümmern um diesen Wegbegleitern gerecht zu werden. Alternativ kann man im Tierheim eine Patenschaft für gelegentliche Spaziergänge übernehmen, wenn kein eigenes Tier mehr im Alter angeschafft werden soll. Auch Nachbarn sind oft froh, wenn sie ihren Vierbeiner mal für eine einige Stunden los sind, er in Gesellschaft ist und einfach nur zu Besuch in der Wohnung zum Spielen oder Streicheln bei einem älteren Menschen verweilt.

Meerschweinchen oder Hasen:

Beide Tierarten strahlen Ruhe aus, sie lassen sich gerne streicheln und bei mehrfacher, wöchentlicher Käfigreinigung stellen diese auch nicht wie oft behauptet, eine Geruchsbelästigung in der Wohnung dar. Günstig in der Haltung sind beide Arten auch, ausser Körnern, Sägemehl und Heu und ab und zu frischem Löwenzahn oder Salat ist nicht viel zu investieren.

Wie organisiere ich die tierische Versorgung?

Haben Sir nur geringe körperliche oder pflegerische Einschränkungen werden Sie Teile der Tierhaltung und Pflege noch selbst übernehmen können. Sprechen Sie mit Angehörigen, Bekannten, Freunden oder Nachbarn über die Bereitschaft für eine eventuelle Unterstützung. Käfigtiere sind auch bei Umzug in ein Pflegeheim oder eine ähnliche stationäre Einrichtung kein Problem. Auch im Falle eine Krankenhaus Aufenthalts ist eine Versorgung schnell organisierbar.

Ich hatte in der Vergangenheit auch Patienten die mit einem Hund in eine Demenz-Wohngemeinschaft eingezogen sind und der Pflegedienst sich um die Spaziergänge und Fütterungszeiten gekümmert hat, für die anderen Bewohner war der tierische Vierbeiner eine zusätzliche Abwechslung und Bespassung.

Wenn Sie bzw. Ihr Angehöriger noch zu Hause leben können, kann auch ihr ambulanter Pflegedienst in Absprache die Käfigreinigung gegen Bezahlung erbringen. Wir hatten auch schon Hunde die von unseren Mitarbeitern spazieren geführt wurden, Katzentoiletten die täglich gereinigt wurden oder Singvögel die durch unseren Dienst mit betreut wurden. Sprechen Sie sich mit Ihrem Pflegedienstleiter vor der Anschaffung eines Tieres ab.

Wie sieht es mit der Hygiene aus?

Sind Tiere grundsätzlich zu impfen, sollte dem durch den Tierarzt nachgekommen werden. Ansonsten liegt es bei Käfigtieren an der Organisation des Halters sich um die Sauberkeit des Käfigs oder dem Bürsten des Tieres oder um die Krallen- oder Nagelpflege zu kümmern. Alles kann mit sehr überschaubarem Aufwand geregelt und organisiert werden.

Alternativen zum eigenen Tier:

  • Kennen Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte, die ein eigenes Tier besitzen und vielleicht dankbar über eine stündliche Entlastung wären?
  • Gibt es im Familienkreis ein Tier auf welches man zurück greifen kann?
  • Bietet eine Patenschaft im Tierheim eine Alternative sich gelegentlich um ein Tier zu kümmern?
  • Kann ich auf eine Zeitungsannonce zurückgreifen und gelegentlich auf ein Tier aufpassen?
  • Hat ein Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes eventuell ein Tier, dass er zu den Besuchen mitbringen kann?

In jedem Fall ist ein Tier, auch im Alter bei Pflegebedürftigkeit, eine Bereicherung und Aufgabe, die überdacht werden sollte um vor allem Einsamkeit und dem Alleinsein entgegen zu wirken. Voraussetzung ist natürlich, dass derjenige Tiere mag und es ihm Freude bereitet seinen Wohnraum mit diesem zu teilen.


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Gewalt & Übergriffe in der Pflege


Wie kommt es zu Gewalt & Übergriffen in der Pflege?


Die Umsorgung eines pflegebedürftigen Menschen bringt uns oft psychisch und physisch an unsere Grenzen. Überforderung und Stress treten auf, es fehlt der nötige Kanal Luft abzulassen. Wir haben vor Überlastung nicht die Möglichkeit uns Auszeiten zu schaffen, fühlen uns gebraucht und verantwortlich und vergessen, wie nötig auch für pflegende und pflegende Angehörige ein Ventil ist um mit mit neuer Kraft und Abstand unsere Arbeit anschließend wieder konzentriert und mit neuer Energie aufnehmen zu können.

Gerade jetzt in den Zeiten von häuslicher Isolation und gesellschaftlichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, hat die Zahl der häuslichen Gewaltfälle auch in der Pflege zugenommen. Die hohe Arbeitsbelastung, fehlende Ruhezeiten und ein angemessener Freizeitausgleich werden als Gründe erkannt.

Es wird aktuell davon ausgegangen, dass in diesem Jahr jeder sechste Mensch über 60 Jahren mit einer Form der Gewalt in der Pflege konfrontiert war.

Welche Signale sendet der Körper?

Wichtig ist, sich selbst bewußt zu machen und zu erkennen, wenn der eigene Körper Signale sendet. Die Stimme wird lauter und zur Verdeutlichung von Gesagtem gehoben. Man reagiert nervös & gereizt. Raucher werden vermehrt auf Zigaretten zurück greifen. Schlafstörungen können stressbedingt auftreten. Lustlosigkeit & Müdigkeit blockieren uns darin, Freunde zu treffen und einem angemessenen Ausgleich nachzugehen. Wir sind schlapp und erschöpft und fallen nur noch kraftlos auf unsere Couch oder ins Bett.

Wie äußert sich Gewalt in der Pflege?

Gewalt muss hierbei nicht ausschließlich körperlich angewendet werden, auch verbale Äußerungen der Überforderung gegenüber einem hilfs- und pflegebedürftigen Menschen zählen dazu.

Aussagen wie, du machst mein ganzes Leben kaputt, ich habe überhaupt nichts mehr von meinem Leben und wärest du doch nur endlich tot, erzeugen psychischen Druck und sind eine Form der verbalen Gewalt gegenüber einem Menschen.

Welche Ursachen gibt es für Gewalt in der Pflege?

Dieses zeigt sich primär bei pflegenden Angehörigen, denen natürlich die nötige Distanz und oft die Professionalität für den Umgang damit fehlen, wir sprechen von Laienpflege.

Jedoch macht sich Überforderung, Stress und Ermüdung auch bei professionellen Pflegekräften bemerkbar. Nicht jeder ist in der Lage dies selbst für sich zu kompensieren, damit umzugehen und sich um einen entsprechenden Ausgleich zu kümmern, um neue Energie für die Arbeit zu tanken.

Zusätzliche Schichten in der Pflege und fehlende Freizeit- und Ruhezeiten sind ein grosses Problem. Zusätzliche Dienste sind an der Tagesordnung, irgendjemand muss sich auch bei personellen Ausfällen um die Patienten kümmern.

Zustände des Patienten verschlechtern sich und es bedarf eines Mehraufwands und noch mehr Zeit für die Versorgung.

Wir haben schlicht das Gefühl keine Zeit mehr für uns selbst zu haben, nur noch zu funktionieren und zu arbeiten.

Welche Präventionsmöglichkeiten gibt es bei Gewalt in der Pflege?

  • Nutzen Sie die Möglichkeit der Tagespflege für ihren pflegebedürftigen Angehörigen
  • Denken Sie daran die Verhinderungspflege zu nutzen
  • Ergänzen Sie die Leistungen des ambulanten Pflegedienstes
  • Ist Kurzzeitpflege eine Entlastung für mich
  • Kann ich Familienmitglieder mit in den Pflegeprozeß involvieren
  • Können ehrenamtliche Helfer eine Unterstützung geben
  • Ist eine Betreuungskraft zusätzlich eine Entlastung für mich
  • Kann ich auf eine 24h-Betreuung zurückgreifen und mir diese leisten
  • Kümmere ich mich ausreichend um meine Selbstfürsorge
  • Planen Sie feste Pausen und Erholungsphasen für mich
  • Kann Meditation eine Entspannungsmöglichkeit für mich sein
  • Trinken Sie genügend Wasser & ernähren Sie sich ausgewogen
  • Treiben Sie Sport und bewegen Sie sich zum Ausgleich
  • Viele kleine Pausen sind effektiver als eine grosse Auszeit am Tag
  • Versuchen Sie erholsamen und ausreichenden Schlaf zu finden
  • Schalten Sie unnötige Stressfaktoren, wie Mobiltelefone gelegentlich einfach ab
  • Greifen Sie auf Selbsthilfegruppen zurück
  • Holen Sie sich, wenn nötig, Unterstützung durch Psychologen

 

Wenn auch Sie merken wie ausgelaugt und psychisch oder physisch überlastet Sie durch Ihre Pflegesituation sind, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen bei notwendigen Schritten und Anträgen damit Sie nachhaltig und langfristig diese wertvolle und wichtige Arbeit am Patienten mit neuer Energie & Kraft fortführen können!


Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

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Pflegeberatung in München | Tipps für erholsamen Schlaf

Schlaf & Erholung | Schlafstörungen | Schlafprobleme


Ältere Menschen haben oft veränderte Schlafgewohnheiten.

Das nächtliche durchschlafen wird zum Problem, verursacht durch nächtlichen Harndrang, Schmerzen beim Liegen, dem Nachlassen oder durch die Einnahme eines Medikaments. Sie wachen früher auf, können schlecht einschlafen, der erholsame Schlaf ist nicht tief genug oder sehr unruhig.

Wir geben Ihnen Tipps zu folgenden Punkten, für einen erholsamen, gesunden nächtlichen Schlaf.

  • Zimmertemperatur
  • Medikamente gegenprüfen
  • Auswahl der Matratze
  • Licht | Beleuchtung
  • Schlafkleidung
  • Toilettengang
  • Uhrzeit der abendlichen Mahlzeit
  • Tagestrinkmenge
  • Unerkannte Erkrankungen
  • Schlafmittel

 

Zimmertemperatur:

Stimmt die Raumtemperatur nicht, ist diese zu warm oder zu kalt, kann dies unser Schlafverhalten beeinflussen. Die perfekte Temperatur ist individuell unterschiedlich, liegt jedoch bei ca. 16 – 20 Grad. Ältere Menschen haben ein verändertes Temperaturempfinden, frieren leichter und benötigt ein Paar Grad mehr. Schwitzen Sie fiel, sollten Sie die Raumtemperatur etwa im unteren Bereich, also bei ca. 16 Grad halten. Idealerweise ist auch die Luftfeuchtigkeit bei ungefähr 50%.

Medikamente prüfen:

Nehmen Sie Medikamente ein, kann dieses die Unruhe Ihres Schlafes beeinflussen. Soll ein Medikament den Serotoninspiegel ausgleichen, kann dies beispielsweise eine Ursache darstellen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über Ihre aktuelle Medikation und lassen Sie diese gegebenenfalls anpassen. Oft ist es eine andere Einnahmeuhrzeit bereits die Lösung für Ihr Schlafproblem.

Auswahl der richtigen Matratze:

Wie lange ist es her, dass sie sich um eine neue Matratze gekümmert haben? Ist diese bereits weich und durchgelegen? Ist sie im Gegensatz zu hart und bereitet Ihnen Schmerzen, ein weiterer Faktor für den fehlenden erholsamen Nachtschlaf.

Licht & Beleuchtung:

Nutzen Sie bereits Lichtquellen die sich von der Helligkeit dimmen lassen? Wer abends bei voller Beleuchtung liest oder sich im Bad zurecht macht, sendet dem Körper durch diese Form der Beleuchtung eines Tagesimpuls, er wird wach & der biologische Rhythmus gestört. Bildschirme sollten auf Nachtmodus gestellt sein, viele Geräte wie Mobiltelefone & Tablets können dies heutzutage bereits. Meiden Sie also extrem helle Beleuchtung im Schlafzimmer, bei Menschen mit Demenz bietet sich ein kleines Nachtlicht, zur Orientierung an.

Schlafbekleidung:

Entscheiden Sie sich für weite, locker sitzende Kleidung, die Sie nicht einengt. Kaufen Sie Nachthemden und Schlafanzüge, die aus Naturmaterialien oder Baumwolle sind, sie werden weniger schwitzen, da diese Materialien atmungsaktiver sind. Achten Sie beim Kauf auf ruhige Muster oder unifarbene, helle Farben. Es gibt Studien die belegen, dass Bettwäsche in weisser Farbe unseren Schlaf fördert und uns ruhiger schlafen lässt.

Toilettengang:

Denken Sie daran, vor dem zu Bett gehen, die Toilette aufzusuchen. Versuchen Sie ihre Tagestrinkmenge bis gegen 17 Uhr erreicht zu haben, spätes trinken, führt zu vermehrten nächtlichen Toilettengängen. Auch Alkohol lässt uns nicht ruhiger schlafen, im Gegenteil, der Körper versucht diesen nachts abzubauen, was uns unruhiger schlafen lässt.

Uhrzeit der abendlichen Mahlzeit:

Zu späte Abendmahlzeiten fördern unruhigen Schlaf, da unser Stoffwechsel bereits gegen 17 Uhr herunterfährt und Mahlzeiten nicht mehr vollständig verdaut werden und unser Schlafverhalten belasten.

Krankheitsbedingte Faktoren:

Erkrankungen wie Demenz können unseren Tag-/Nachtrhythmus stören. Dies kann bei Senioren jedoch auch der Fall sein, wenn Schmerzen unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Weitere Möglichkeiten können Schilddrüsenerkrankungen oder Herz-Kreislauferkrankungen sein. Besprechen Sie, sollten Sie hiervon betroffen sein, mit Ihrem Arzt, wie diese adäquat behandelt werden können. Medikamente können Ihr Schlafverhalten zusätzlich beeinflussen.

Schlafmedikamente:

Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen, die den Schlaf beeinträchtigen, können von Schlafmedikamenten, auch pflanzlicher Art, ausgelöst sein. Vermeiden Sie die Einnahme dieser Arzneien, die Problematik ist die Gewöhnung und Abhängigkeitsgefahr, die Dosis muss ständig angepasst werden und der Körper gewöhnt sich an die Einnahme, sie gelangen an einen Punkt wo keine Wirkung mehr eintritt.


Sie haben weitere Fragen zu diesem Thema?

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München berät Sie gerne!

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen, guten & gesunden Schlaf.


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Pflegebedürftig – Keine Chance auf Urlaub? NEIN!

Urlaub auch im Pflegefall


Auch wenn bereits eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, geht der Wunsch die eigenen vier Wände für einen Urlaub zu verlassen, natürlich nicht verloren.

Natürlich ist dies mit einer entsprechenden Vororganisation verbunden, notwendiges für den Betroffenen, wie beispielsweise Inkontinenzmaterialien müssen vorab über Sanitätshäuser und Apotheken bestellt werden, eventuelle Impfungen sollten bedacht werden, der Hausarzt sollte informiert sein und auch die Notfallapotheke ergänzt und aufgefrischt werden.

Wie finde ich ein passendes, evtl. sogar barrierefreies Urlaubsdomizil?

  • Dank des Internets haben verschiedene Plattformen oder Homepages sich diesen Bedürfnissen gewidmet und es gibt passende Angebote auch für Menschen, die mit Hilfsmitteln, wie Rollstuhl & Rollator verreisen.
  • Aus eigener Erfahrung ist es auch gut möglich bei üblichen Reiseportalen, die Liste der Filter so einzustellen, dass nur Objekte mit Waschmaschine, Barrierefreiheit, Aufzug etc. gesucht werden können.
  • Die Möglichkeit passende Wohnungen oder Häuser von privat zu mieten oder eine Ferienwohnung zu nutzen besteht natürlich auch.

Wer unterstützt mich bei der Pflege des Betroffenen?

Entscheiden Sie sich für einen Urlaub in Deutschland oder einem Land in dem ambulante Pflegedienste ihren Service anbieten, ist es ein leichtes diese vorab im Internet ausfindig zu machen, mit diesen einen Vertrag und Kostenvoranschlag für den geplanten Urlaub zu vereinbaren und sich selbst, als pflegenden Angehörigen zu entlasten und auch etwas vom Urlaubsgefühl zu erleben.

Ein interessantes Konzept für Nordzypern bietet beispielsweise ein selbst seit Jahren in der Pflege tätiger Kollege an. Dieser ist aktuell mit der Umsetzung von einem barrierefreien Penthouse mit zwei Wohnungen in Griechenland beschäftigt. 

Er möchte es pflegebedürftigen und deren pflegenden Angehörigen ermöglichen auf seine pflegerische Tätigkeit in einem perfekten Urlaubsambiente zurück zu greifen. Er richtet seinen Fokus dabei auf Betroffene mit dem Pflegegrad 2 und 3, in individuellen Fällen, die vorab besprochen werden auch bei Pflegegrad 4.

Er kümmert sich um die Flughafentransfers, die Verköstigung, er liebt es selbst zu kochen und bietet damit die Alternative zu Restaurantbesuchen, die im Pflegefall oft schwierig zu bewerkstelligen sind, in einer gemütlichen Atmosphere innerhalb der gebuchten Penthouse-Wohnung. Diese beiden Wohnungen können mit beachtliche Quadratmeterzahlen von 175 und 225 aufwarten. Die Hilfsmittelnutzung von Rollstuhl oder Rollator ist also kein Problem. Die Wohnungen sind zusätzlich mit großzügigen Terrassen ausgestattet.

Er kümmert sich auch, nach individuellen Wünschen der Urlaubsgäste, um Freizeitaktivitäten und Ausflüge. Diese können auf Wunsch begleitet oder selbständig durchgeführt werde.

Abrechenbar ist diese Konzept durch die Verhinderungspflege der Krankenkasse, die mit jährlich 1612,- Euro verrechnet werden kann, wenn für das gleiche Jahr keine Kurzzeitpflege beansprucht wird sogar noch einmal um die Hälfte des Betrages aufgestockt werden kann.

Es wird zur Erleichterung der Reise und Reisevorbereitung auch gerne bei der Buchung von entsprechenden Flügen und der Organistaion des Mobilitätsservice an den Flughäfen geholfen.

Wir stellen gerne den Kontakt her, wenn von Ihrer Seite Interesse besteht.

Wie hoch sind die Kosten?

Flug, Unterkunft und Verpflegung müssen von den Gästen selbst getragen werden. 

Ein Flug nach Zypern kostet zwischen 250,- und 400,- Euro, je nach Reisezeit, hinzu kommen Unterkunftskosten inkl. Verpflegung von 55,- bis 80,- Euro pro Tag und Person. 

Es kommen somit Urlaubskosten zusammen, die einem normalen Urlaub in einem Hotel ähneln.

Sie sehen, auch wenn es mit organisatorischem Aufwand verbunden ist, gibt es Wege und Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Tapetenwechsel um etwas Freizeit und Urlaub vom anstrengenden Pflegealltag zu bekommen.

Kontaktieren Sie uns für das Herstellen eines Kontakts, zur Beantwortung ihrer Fragen oder Problemen die wir in diesem Artikel aussen vor gelassen haben und die für Sie geklärt sein sollten.


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Hospizarbeit & Palliative Care

Hospiz-Pflege | Palliativ-Pflege | Palliativ Care


Ein wichtiges Thema in der Pflege alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen ist der würdevolle Umgang mit dem Sterben und Tod.

Die Herausforderung ist es Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen, damit sie trotz eines unheilbaren Leidens selbstbestimmt und würdevoll leben und sterben können.

Im Folgenden gehen wir auf diese Versorgungsergänzungen ein und erklären diese verständlich:

  • Der Hospizgedanke und die Entstehung
  • SAPV-Team (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung)
  • Stationäres Hospiz
  • Ambulanter Hospizdienst
  • Palliativ-Geriatrischer Dienst

Gedanke und Entstehung der Hospizarbeit | Palliativ Pflege

Der Grundsatz der modernen Pallaitiv- und Hospizbewegung basiert auf dem Satz

der Begründerin Cicely Saunders (1918 – 2005):

Den Tagen mehr Leben geben – nicht dem Leben mehr Tage

 

Basierend auf diesem Satz ist die Herangehensweise der einzelnen Unterstützungsangebote in diesem Bereich.

Die primäre Rolle spielt das Lindern von Leiden, verursacht durch unheilbare Krankheiten und deren Symptome wie Schmerzen, Atemnot & Angstzuständen.

Das erste moderne Sterbehospiz wurde 1967 in London eröffnet, das Christopher´s Hospice.

SAPV-Teams | Spezielle ambulante palliativ Teams

  • Beratung von Patienten, Angehörigen und Anleitung von Pflegenden
  • Beratung von Hausärzten und ambulanten Fachdiensten
  • Aufbau & Koordination eines Betreuungsnetzwerks
  • Schmerztherapie & Kontrolle der Symptome
  • Hausbesuche
  • Vorbeugen von Krisensituationen durch beispielsweise Notfallpläne
  • Im Bedarfsfall 24-Stunden-Rufbereitschaft
  • Ethisch-rechtliche Beratung zu lebensverlängernden Maßnahmen
  • Förderung der Selbsthilfekräfte | Unterstützung der Angehörigen
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Stationäres Hospiz:

  • Für Schwerstkranke die nur noch wenig Zeit zu leben haben
  • 24h Betreuung und Versorgung
  • Erweitereter Personalschlüssel
  • zusätzlich Therapeuten, Seelsorger & ehrenamtliche Helfer
  • Übernachtungsmöglichekiten für Angehörige
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Ambulanter Hospizdienst:

  • Beratung für Angehörige, Betroffene, Pflegedienst und behandelnden Arzt
  • Besuchsdienst durch Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter
  • Für Patienten die zum Sterben aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden
  • Seelsorge 
  • Trauerarbeit
  • Anpassung der Therapie & Betreuung
  • Vorbereitung auf Krisensituationen
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse
Palliativ-Geriatrischer Dienst:
  • Für Patienten im Pflegeheim, gesetzliche Vertreter, Angehörige, Freunde, behandelnde Ärzte und Pflegepersonal
  • Zur Klärung ob eine palliative Situation vorliegt
  • Wenn belstende Symptome wie Atemnot oder Schmerzen auftreten
  • Bei ethischen oder rechtlichen Fragen der weiteren Versorgung
  • Vorbeugen bei Krisensituationen
  • Ein Sterbeprozeß begleitet werden soll
  • Vermeiden von wiederkehrenden Krankenhausaufenthalten
  • Psychosoziale Beratung
  • Ehrenamtliche Begleitung
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Das Sterben und der Tod sind Teil eines einmaligen und wertvollen Lebens.

Dieses Leben nehmen wir als Ganzes in seinen körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Ausprägungen wahr.

Diese lebensbejahende Grundhaltung schließt sowohl eine ungewollte Lebensverlängerung als auch eine aktive Lebensbeendigung aus.

Wenn Sie weitere Fragen, Auskünfte oder Beratung zu diesem schweren Thema benötigen, kontaktieren Sie uns, wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre individuellen Fragen.


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