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Fallbeispiel | Individuelle Pflegeschulung von Angehörigen bei Demenzproblemen

Fallbeispiel individuelle Pflegeschulung für pflegende Angehörige bei Demenz



 

Wir zeigen Ihnen im folgenden die Möglichkeit, anhand einem Fallbeispiel einer individuellen Pflegeschulung für pflegende Angehörige bei Demenz Erkrankung. Wir zeigen Ihnen unser Vorgehen im folgenden Beispiel. Eine pflegende Ehefrau, deren Ehemann an Demenz erkrankt ist, schildert telefonisch folgende Probleme bei der Versorgung, bittet uns um Hilfestellung & Rat.

 

Problem für Angehörige Versorgung des Menschen mit Demenz:

  • Vermehrt verbales aggressives Verhalten des Menschen mit Demenz.
  • Ausgeprägte Skepsis der Pflegeperson gegenüber.
  • Auftretende Handgreiflichkeiten, Übergriffe und sogenanntes, herausforderndes Verhalten.
  • Überforderung der pflegenden Ehefrau.
  • Grenzerfahrung nervlich bedingt.
  • Der Betroffene möchte fortlaufend das KFZ benutzen.
  • Es besteht, natürlich, keine Krankheitseinsicht.
  • Es besteht eine Hinlauftendenz, früher Weglauftendenz

 

Fallbeispiel der Anamnese der Pflegeschulung für Angehörige bei Demenz:

  • Es liegt eine fortgeschrittene Demenz-Diagnose vor.
  • Die Ehefrau pflegt ohne Vorkenntnisse, nach bestem Wissen & Gewissen.
  • Es ist bisher kein ambulanter Pflegedienst tätig.
  • Der Betroffene hat noch viele wache Momente, realisiert noch Zusammenhänge.
  • ErDie Person spricht noch klar und bewegt sich noch ohne Pflegehilfsmittel (Rollator etc.).
  • Er äußert Wünsche & Bedürfnisse.
  • Es werden Floskeln verwendet und versucht die Fassade zu wahren.
  • Es kommt bereits zum Nichterkennen von Personen.
  • Er befindet sich nicht mehr komplett im Hier und Jetzt.
  • Er erkennt Risiken und Gefahren nicht mehr.

Vorgehensweise:

  • Telefonisch grundlegende Tipps zum Umgang und der Kommunikation.
  • Es wird Zeit für Fragen und Antworten gegeben.
  • Wir erfragen Bisherige, genutzte Entlastungsmöglichkeiten.
  • Wir vereinbaren einen Termin vor Ort um die Situation kennen zu lernen.
  • Der Betroffene wird nicht über den Termin mit dem Pflegeberater informiert, Unruhe vermeiden.
  • Die Ehefrau führt, beim Hausbesuch, ein normales Gespräch mit ihrem an Demenz erkrankten Mann.
  • Wir organisieren die Tochter des Ehepaars zu ihnen nach Hause, jedoch eine Stunde zeitversetzt, zur späteren Beaufsichtigung des an Demenz erkrankten Vaters.

Umsetzung:

  • Treffen in der häuslichen Umgebung.
  • Der Pflegeberater gibt sich vor dem Menschen mit Demenz als früherer Arbeitskollege der Frau aus.
  • Der Berater stellt sich vor und erkundigt sich nach der Verfassung des Betroffenen.
  • Ihm wird Raum & Zeit gegeben sich mitzuteilen und Fragen zu stellen.
  • Die Ehefrau beginnt eine Unterhaltung und stellt ihrem Mann Fragen um ihn in ein Gespräch zu verwickeln.
  • Der Berater sitzt, nicht am Gespräch teilhabend, sich Notizen machen dabei.
  • Für dieses Gespräch gibt es einen Zeitrahmen von ca. 1/2 Stunde.
  • Nach dem Erscheinen der Tochter, die auf ihren Vater anschliessen aufpassen soll, geht der Pflegeberater mit der Ehefrau spazieren und arbeitet die gemachten Notizen des Gesprächsverlaufs, sowie die Reaktionen des Menschen mit Demenz, gemeinsam mit ihr auf und erklärt ihr bestehende Kommunikationsfehler und Fehler im Umgang mit ihrem Mann.
  • Lösungsvorschläge bezüglich der Fahrzeugnutzung des Menschen mit Demenz werden gegeben.

Ergebnis der individuellen Pflegeschulung für pflegende Angehörige bei Demenz:
  • Offene Fragen wurden erklärt & beantwortet.
  • Beispiele aufgezeigt & erklärt.
  • Es wurdenLösungsmöglichkeiten aufgezeigt.
  • Der Umgang und die Kommunikation aufgezeigt und korrigiert.
  • Triggerpunkte für den Menschen mit Demenz aufgezeigt und Verständnis geschaffen.
  • Wir vermitteln Sicherheit im Umgang mit diesem Krankheitsbild.
  • Die Standards für den Umgang und die Kommunikation wurden mündlich & schriftlich weitergegeben.
  • Die Ehefrau ist motiviert nicht aufzugeben und an sich, auf den Umgang mit ihrem erkrankten Mann bezogen, zu arbeiten.
  • Wir empfehlen Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige.
  • Die KFZ-Nutzung bei Demenzerkrankung wurde lösungsorientiert abgearbeitet.
Evaluation der Pflegeschulung:
  • Der Pflegeberater bietet die Möglichkeit an, bei Unsicherheiten oder Problemen der Ehefrau, jederzeit zu den Bürozeiten anzurufen und sich Unterstützung zu holen.
  • Wir vereinbaren einen festen, wöchentlichen Telefontermin zum Austausch bezüglich des Fortschritts.
  • Es wird auf einen möglichen, weiteren Hausbesuchstermin zur Hilfestellung hingewiesen.
Fazit:

Wie gehe ich als Angehöriger mit einer Demenz Erkrankung um?

Nutzen Sie individuelle Angehörigenschulungen eines Demenzexperten, dieser informiert Sie über notwendige Standards im Umgang & der Kommunikation mit dem Betroffenen. Wir vermitteln Ihnen Sicherheit und Verständnis für die Demenz Diagnose.

 

Individuelle Pflegeschulungen von Angehörige bei Demenz

Wir hoffen wir konnten Ihnen beispielhaft aufzeigen, wie die Vorgehensweise einer individuellen Pflegeschulung für Angehörige bei Demenz verläuft. Wenn auch Sie oft an Ihre Versorgungsgrenzen bei einem zu pflegenden Menschen mit Demenz oder auch einer anderen Erkrankung stoßen, nutzen Sie die Möglichkeit unserer individuellen Angehörigenschulung vor Ort in München und dem angrenzenden Umland. 

Für weitere Entfernungen bieten wir telefonische Schulungen auch über Videotelefonie, Whatsapp, Skype oder Facetime an.

 

Kontaktieren Sie uns telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage, wir helfen Ihnen weiter und finden einen praktikablen Weg der Hilfestellung für Sie.


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Wir veröffentlichen in unserem Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ wöchentliche neue Interviews & Beiträge.

Zu hören auf der Startseite unserer Homepage und auf allen gängigen online Podcast-Portalen!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

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