Bitterstoffe bei Blähungen und leichten Verdauungsbeschwerden

Blähungen, Völlegefühl, krampfartige Missempfindungen im Magen-Darm-Bereich machen sich bei vielen Menschen breit und lassen den Genuss des vorangegangenen Essens meist recht schnell vergessen.

Bemerkbar macht sich eine leichte Verdauungsstörung unter anderem auch durch Übelkeit, Blähbauch, Aufstoßen oder Druck im Oberbauch. Bitterstoffe sind hier ein probates Mittel. Jedoch sind diese in unseren Nahrungsmitteln weitgehend verschwunden, obwohl sie für die Verdauung immens wichtig sind.

Eine der bekanntesten Pflanzen im Bereich der Bitterstoffe ist der Wermut. Wermutwein galt bereits bei Hildegard von Bingen als „Meister über alle Erschöpfungszustände“. Seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt ist das Gänsefingerkraut („Krampfkraut“). Man schätzte schon damals seine krampflösende Wirkung bei Durchfall und Bauchkrämpfen. Seine Wirkung soll in Verbindung mit Milch oder anderen Fetten besonders gut sein, da sich hier auch die fettlöslichen Substanzen entfalten können. Die Arzneipflanze des Jahres 2012 –  der Süßholz – hat neben seiner bekannten Anwendung im Atemwegsbereich auch unterstützende Wirkung auf Fett- und Zuckerstoffwechsel. Verantwortlich hierfür sind die Amorfrutine. Ergänzend dazu eignet sich auch Benediktinerkraut, ein Distelgewächs. Vorrangig geht es hier um den Bitterstoff Cnicin, der vor allem für den bitteren Geschmack von Kräuterlikören und –schnäpsen verantwortlich ist.

In der Volksheilkunde wurde das Amarum vor allem bei Leber- und Gallenleiden eingesetzt. Auch die Angelikawurzel (Engelwurz) hat lange Tradition in der Anwendung bei Störungen des Verdauungstraktes. Die Bitterstoffe der Wurzelauszüge führen u.a. zu einer vermehrten Ausschüttung von Gallensäuren und Enzymen der Bauchspeicheldrüse. Dadurch wird der Appetit angeregt und die Verdauung angekurbelt. Die vielseitige Kamille ergänzt die genannten Heilpflanzen in Ihrer Wirkung.

Eine sinnvolle Kombination aus diesen Pflanzen finden Sie hier:

https://www.klein-naturarznei.de/produkte/magendarm/gastritol/

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Sozialhilfefall durch Pflege – die Kosten steigen stark an

Sie fragen sich wie man die immensen Kosten, die durch die pflegerische Versorgung entstehen, überhaupt noch finanzieren soll? Diese Frage stellte sich auch ein Ko-Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Linken, Hr. Dietmar Bartsch. Er fordert eine Pflegefinanzreform, zurecht!

Es ist zu hoffen, dass Sie, für eine eventuelle Pflegesituation, genügend Geld angespart haben, sonst droht jedem Einzelnen schnell die Gefahr ein Sozialhilfefall zu werden. Die Kosten in Deutschland, gerade in der pflegerisch stationären Unterbringung, steigen und steigen ins Unermeßliche. Gesundheitsminister Spahn hatte zu diesem Thema bereits Vorschläge zu möglichen Änderungen präsentieren wollen, bleibt diese jedoch bisher schuldig. Das Thema wird offenbar ausgesessen und verschleppt, es macht den Anschein als passiere nichts. Die Kostenexplosion steigt, es muss dringend, gerade auch aus demografischer Sicht, etwas unternommen werden, Die Regierung darf nicht untätig zusehen und dies akzeptieren. Immer mehr, von einer Pflegesituation Betroffene, momentan bereits jeder Dritte in Deutschland, sind zur Finanzierung der Pflegekosten auf Sozialhilfe angewiesen.


Man fragt sich seit der Einführung der Pflegeversicherung zurecht, weswegen man überhaupt Beiträge bezahlt. Die Pflegeversicherung bietet nur eine  Basisfinanzierung der notwendigen Versorgung, es droht im Pflegefall die Verarmung. Diese Versicherungsoption ist langfristig keine Lösung, die Leistungen daraus sind schon lange nicht mehr ausreichend.

Nach einer Studie der DAK Krankenkasse von 2019, fürchten 80% der Deutschen, nicht in der Lage zu sein, die entstehenden Pflegekosten, im eintretenden Fall noch finanzieren zu können.

Für die Politik sollte sich die Frage stellen, ob diese Versicherungsform noch angemessen, akzeptabel und legitim ist!

Es muss über ein Reduktion des Eigenanteils der Pflegekosten gesprochen werden und zu einem zeitnahen Ergebnis gekommen werden. Eine Pflegevollversicherung, in die alle einzahlen, wäre eine denkbare Lösung. Gerade im Bereich der stationären Pflege, ist diese Kostenexplosion zu beobachten. Beispielsweise kostete ein Pflegeheimplatz im Jahr 2018 in Mecklenburg-Vorpommern, laut Verband der Ersatzkassen, noch 1159,- Euro Eigenanteil, heute bereits 1540,- Euro. Im Bundesland Brandenburg ist ein Anstieg von 1372,- Euro auf 1697,- Euro durchschnittlich zu sehen. Auf Bundesebene liegt der Eigenanteil sogar bei 2015,- Euro monatlich! Führend hierbei die Bundesländer Hamburg, Bayern und Baden Württemberg. Auch in den ostdeutschen Bundesländern ist ein erschreckend rasanter Anstieg der Kosten zu verzeichnen.

Vom Pflegeheim zur Sozialhilfe

Aufgrund des Rentenniveaus, ist es nicht verwunderlich, dass dies von kaum jemandem mehr tragbar und finanzierbar ist. Jedem Dritten in Deutschland greift bereits das Sozialamt finanziell unter die Arme, es droht eine immense Altersarmut, die bereits jetzt spürbar ist.

Die Sozialhilfe im Pflegefall wird jedoch erst bewilligt, wenn Privatvermögen und Immobilien aufgebraucht oder veräußert sind. Das Lebenswerk, welches man sich ein Leben lang aufgebaut, abbezahlt hat, droht in kürzester Zeit aufgebraucht, nicht ausreichend zu sein. Geld wird von der Pflegesituation verschlungen, da die Pflegeversicherung nicht ausreichend ist.

Für diejenigen, die sich diese Kosten bewältigen lassen, ist keine Einschränkung ersichtlich, jedoch können sich immer weniger Menschen in Deutschland einen Friseurbesuch, qualitativ hochwertige oder biologisch angebaute Lebensmittel leisten. Die Pflegekosten werden zur Armutsfalle, die meisten von uns sind oder werden betroffen sein.

Woran liegt diese Kostenexplosion?

Das Lohnniveau in der Pflege ist wohl kaum der ausschlaggebende Faktor für diese Entwicklung!

Wenn man sich die Steigerung in Ostdeutschland ansieht, sind proportional die Eigenanteile der Pflegekosten um 30% gestiegen, nicht die Löhne. Der Anteil der von der Pflegeversicherung übernommen wird stagniert im Gegenzug, die Kosten für die Pflegesituation geraten ausser Kontrolle, für viele jetzt schon existenzgefährdend und unbezahlbar.

Die Linke versucht sich dagegen zu wehren, das Thema erneuet in den Vordergrund zu stellen, dies nicht hinzunehmen. Menschen die zu nicht tragbaren Konditionen in der Pflege arbeiten und Versicherte die Jahrzehnte in ein System, welches soziale Sicherheit suggeriert, einbezahlt haben scheinen gegeneinander ausgespielt zu werden!

Die nächste Bundesregierung muss dringend die Weichen stellen, dass sich umgehend in diesem Finanzierungsfeld der Pflege etwas ändert, die Zustände sind nicht mehr akzeptabel und tragbar. Großverdiener, Selbständige, Abgeordnete und Beamte müssen sich in Zukunft an der Finanzierung beteiligen.

Die Pflegeversicherung muss, laut Dietmar Bartsch, auf ein breiteres Fundament gestellt werden, dies wäre ein möglicher Finanzierungsbeginn, der natürlich auch weitere, angemessen hohe finanzielle Zuschüsse der Regierung erfordert.

Im rechten Teil des Blogs finden Sie zu weiteren interessanten, pflegerelevanten Themen, Beiträge nach Unterkategorien aufgeteilt.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

Demenz – Wenn die Nacht zum Tag gemacht wird

Sie beobachten bei Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen mit Demenz, dass er Sie nachts nicht schlafen lässt, am Tag nur müde und antriebslos ist, nachts aktiv wird, keine Ruhe und Schlaf findet und wissen nicht was Sie dagegen unternehmen sollen?

Bei Menschen mit Demenz ist oft nicht nur die räumliche und örtliche Orientierung verloren gegangen, sondern es leidet auch das Zeitgefühl unter dem Krankheitsbild. Die Nacht wird zum Tag gemacht, was uns als pflegende Angehörige zusätzlich auslaugt und belastet, da auch wir keinen Schlaf und keine Erholung finden, die wir für den nächsten Tag unbedingt benötigen.

  • Ursachen
  • Folgen
  • Orientierung schaffen
  • Auswirkung von Dunkelheit & Licht
  • Den Tag strukturieren & organisieren
  • Auswirkungen durch Medikamente
  • Auswirkungen von Getränken
  • Beschaffenheit von Bett & Matratze

Ursachen:

Als Grund ist meistens fehlende körperliche Auslastung, Unterforderung und zu wenig Aktivität tagsüber zu sehen. Den Betroffenen ist oft nicht klar was sie tun sollen, sie langweilen sich, dösen vor sich hin, nicken ein und verfallen in Tiefschlafphasen. Deswegen sind sie oft nachts nicht müde, wenn es Zeit dafür wäre zu schlafen, sie werden wach und aktiv.

Hinzu kommt, dass die innere Uhr, welche sich im Gehirn befindet und aus Nervenzellen besteht, die bei einer Alzheimer-Demenz langsam absterben, nicht mehr funktioniert.

Sauerstoffmangel tagsüber und fehlendes Tages- oder Sonnenlicht, lassen den Körper zusätzlich ermüden, Betroffene verbringen viel zu viel Zeit in geschlossen Räumen unter künstlicher Beleuchtung.

Folgen:

Resultierend entsteht eine ungewollte Nachtaktivität. Menschen mit Demenz versuchen sich dann zu beschäftigen, irren umher, langweilen sich, da sie ja nicht müde sind und suchen nach einer Aufgabe. Hierbei werden wir, wenn der Betroffene im selben Haushalt lebt, in unserer Nachtruhe gestört, worauf wir oft ungehalten, genervt und verständlich gestresst reagieren.

Orientierung schaffen:

Der Hinweis von uns auf aktuelle Tageszeiten ist ein Orientierungsmöglichkeit für den Menschen mit Demenz. Wecken Sie die betroffene Person mit einem fröhlichen guten Morgen. Weisen Sie ihn beim gemeinsamen Frühstück auch durch Wortwiederholungen auf die jeweilige Mahlzeit hin, beispielsweise können Sie mehrfach beim Frühstück das Wort in ähnlichen Verbindungen wiederholen – Frühstücksei, Frühstückstoast, leckeres Frühstück, es ist schön mit dir gemeinsam zu frühstücken. ähnlich bei allen anderen täglichen Mahlzeiten.

Geben Sie feste Schlafenszeiten vor, jetzt ist es aber Zeit für eine Mittagspause oder einen Mittagsschlaf. Auch abends dient dieses zur Orientierung, jetzt ist es aber Zeit ins Bett zu gehen, wir haben uns jetzt aber ein Schläfchen verdient, du bist sicher müde etc..

Auswirkung von Licht & Dunkelheit:

Wenn es morgens noch dämmrig ist, schalten Sie möglichst viele Lichtquellen ein, um zu verdeutlichen, dass es hell ist, der Tag da ist und es Zeit zum Aufstehen ist. Verwenden Sie höhere Wattzahlen bei Ihren Leuchtmitteln, sorgen Sie für saubere Fenster und zurück gezogene Gardinen, öffnen Sie Rollos, soweit wie möglich, um Tageslicht in Wohnung und Zimmer zu bekommen.

Reduzieren Sie gegen Abend hingegen die Beleuchtung um den Abend anzuzeigen. Schliessen Sie gegebenenfalls Gardinen und Rollos wieder, um Dunkelheit zu gewinnen.

Den Tag strukturieren & organisieren:

Schaffen Sie feststehende Rituale & Strukturen, wie Sie gemeinsam mit dem Menschen mit Demenz den Tag gestalten.

  • Feste Aufsteh- und Zubettgehzeiten
  • Feste Körperpflegezeiten
  • Feste Essenszeiten
  • Feste Toilettenzeiten – Toilettentraining
  • Feste Spaziergangszeiten
  • Feste Beschäftigungszeiten
  • Feste Mittagsschlafzeit etc.

Auswirkungen von Medikamenten:

Sprechen Sie mit Ihrem Haus- oder Facharzt über eventuelle Nebenwirkungen die den Schlaf beeinflussen können. Medikamente können auch lang- oder kurzfristig hinzugezogen werden, um einen Tag- Nacht-Rhythmus wiederherzustellen.

Auswirkungen von Getränken:

Koffeinhaltige Getränke sollten nach 16 Uhr gemieden werden, da sie das nächtliche Schlafverhalten beeinflussen können. Setzen Sie diese gezielt ein, um den Menschen mit Demenz zu steuern und ihn wach zu halten oder wach zu bekommen – morgens oder nach dem Mittagsschlaf, das selbe gilt übrigens für Mahlzeiten oder Snacks die Zucker enthalten – dies sind als Energiekicks zu sehen.

Versuchen Sie die erforderliche Tagestrinkmenge bis ca. 16 Uhr erreicht zu haben, damit nachts nicht zusätzlich unnötige Toilettengänge stattfinden müssen.

Alkohol ist bei Betroffenen absolut risikobehaftet. Die Sturzgefahr nimmt zu, Verwirrtheitszustände werden gefördert. Wird abends Alkohol getrunken, versucht der Körper diesen nachts zu verarbeiten und abzubauen, es entsteht ein unruhiger, nicht erholsamer Schlaf!

Bettbeschaffenheit und Matratze:

Ein Mensch mit Demenz ist in seiner Eigenwahrnehmung gestört, er muss sich fühlen, ist oft auf der Suche nach sich selbst. Er wird unruhig, nervös oder ängstlich, versucht die Eigenwahrnehmung wieder herzustellen, sucht nach Berührung, sucht sich selbst.

Es kann schon beispielsweise eine schwerere Bettdecke Abhilfe schaffen. Bei der Auswahl einer geeigneten Matratze sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zu weich gewählt wird. Eine weiche Matratze beeinflusst die Wahrnehmung des Körpergefühls. Der Betroffene kann sich zusätzlich nur mit grösserem Kraftaufwand selbst drehen, der Eigenaufwand ist grösser, dies ist bei einer etwas härteren Matratze leichter möglich.

Vermeiden Sie, dass der Betroffene in der Matratze versinkt, oft fehlt ihnen, dementiellbedingt, die Kraft sich selbst aus dieser Position zu befreien, sie werden nervös und unruhig. Das Resultat ist, er wird wach und benötigt oft sehr viel Zeit um wieder zur Ruhe zu finden und einzuschlafen.

Wenn Sie weitere Tipps zum Thema Umgang und Kommunikation bei Menschen mit Demenz benötigen, zögern Sie nicht uns zur weiteren Beratung, gerne auch telefonisch, per Videotelefonie oder in München & angrenzendem Umland auch individuell vor Ort hinzuzuziehen. Weitere Beiträge zum Thema Demenz finden Sie rechts im Blog, kategorisiert unter dem Themenfeld Demenz!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

Vielseitig anwendbarer Pflanzenextrakt aus Grapefruitkernen

Die Grapefruit ist wie alle Zitrusfrüchte eine echte Vitamin C Bombe. Neben Grapefruitsaft und Grapefruitfleisch schlummern im Extrakt aus den Kernen und den weißen Schalenteilen die interessantesten Moleküle.

Wenn im Herbst und Winter die Infektanfälligkeit steigt wird das Immunsystem wieder mehr gefordert. Ist es geschwächt, haben Husten-, Schnupfen- und Grippesymptomatik bessere Chancen. Die Grapefruit hat einen speziellen Schutzmechanismus, der Sie lange vor der Zersetzung durch Bakterien, Pilze und anderen Mikroben bewahrt. Dafür verantwortlich sind sekundäre Pflanzenstoffe. Die meisten davon sind in den Kernen und in der Schale. Der innere weiße Teil der Schale und die Kerne werden zur Herstellung von Grapefruitkernextraktes verwendet.

Eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigen, dass ein breites Spektrum schädlicher Bakterien, Viren und Pilze auf das Grapefuikernextrakt reagieren – so z.B. auch Darm- und Vaginalmykosen. Erfahrungen zeigen auch eine Wirkung auf das Bakterium Helicobakter Pylori, das bei vielen Menschen an Magenbeschwerden beteiligt ist. 

Ebenso wird von Effekten auf die Magensäureproduktion berichtet. Auch das Immunsystem im Darm scheint positiv beeinflusst und es wird von einem deutlich beschleunigten Heilungsverlauf zahlreicher Erkrankungen berichtet. Bei Harnwegsinfekten kann Grapefruitkernextrakt auch eine gute Ergänzung zu Cranberry sein.

Einige Therapeuten setzen es auch bei Diabetes-Patienten ein. Der ganz genaue Wirkmechanismus des Extraktes ist bis heute nicht bekannt. Die verschiedenen positiven Effekte auf die Gesundheit können ganz sicher nicht auf einen einzelnen Stoff zurückgeführt werden. Vielmehr ist es eine spezielle Kombination unterschiedlicher sich ergänzender Pflanzenstoffe, die seine Besonderheit ausmachen.

Innere Anwendung: täglich dreimal 10-15 Tropfen in einem Glas Wasser trinken. Bei Pilzbefall der Schleimhäute kann man damit auch Spülen und Gurgeln.

Für unterwegs gibt es auch Tabletten, von denen man auch prophylaktisch 2-3 Stück pro Tag einnehmen kann.

Erhältlich ist auch menthol- und fluoridfreie Zahncreme mit Grapefruitkern- und Myrrheextrakt (Citridental®-Zahncreme). Das enthaltene Grapefruitkernextrakt macht sich an die Plaques und die Myrrhe bietet noch einen entzündungshemmenden Aspekt im Mundraum bei Parodontitis und Zahnfleischerkrankungen. Die Produkte sind auch homöopathieverträglich.

Aktivpuder mit Grapefruitkernextrakt und Teebaumöl (Citridermal®-Aktivpuder) ist universell und vielseitig einsetzbar und kann z.B. Fußgeruch und Fußschweiß, Drohendem Dekubitus oder offenen Beinen.

Nagelbettentzündungen: Zwei- bis dreimal tägl. Einen Tropfen in den betroffenen Nagelfalz vorsichtig einmassieren oder einige Tropfen auf ein Pflaster geben und bündig darüber kleben.

Kopfhautbehandlung (z.B. bei Entzündungen, Schuppen, Pilz): 10 Tropfen pro Portion Shampoo ca. 2min in Haar und Kopfhaut einmassieren, dann gut ausspülen. (Alternativ Fertigprodukt Citridermal®-Hair&Body)

Zahnfleischentzündungen abends nach dem Zähneputzen mit einem Tropfen Grapefruitkernextrakt 

Ein Tropfen Extrakt in die Tagescreme oder Körperlotion kann kleine Hautentzündungen und Pickel abmildern

Weitere Infos: 

www.grapefruitkernextrakt.de

Quelle: Meyer-Wegener Jens, Dipl.-Biologe, Ihr Pflanzenkompass für die Naturapotheke, Band 1, 4. Aufl. 2017 Hartmann-Verlag

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Demenz – Wie kann ich das Risiko reduzieren?

Basierend auf einer neuen Studie aus der Fachzeitschrift „The Lancet“ vom 30.07.2020, ließen sich 40% der Erkrankungen an Demenz durch unsere Lebensgewohnheiten & unsere Wohnortwahl verringern und verzögern, wenn wir diese anpassen und uns für einen gesünderen Lebensstil einsetzen. Ausschlaggebend für diese Studie sind folgende zwölf, unser Leben beeinflussende, Faktoren:

  1. Bildungstand
  2. Alkoholkonsum
  3. Bluthochdruck
  4. Hörbeeinträchtigungen
  5. Kopfverletzungen
  6. Körperliche Aktivität
  7. Übergewicht
  8. Rauchen
  9. Luftverschmutzung und Passivrauchen
  10. Diabetes Erkrankungen
  11. Wohnort
  12. Menschen aus Entwicklungs- & Schwellenländern

Laut dieser Studie wirken sich diese Faktoren nachweislich auf unser Risiko an Demenz zu erkranken aus. Weltweit sind von den unterschiedlichen Demenzerkrankungen aktuell ca. 50 Millionen Menschen betroffen. Demografisch bedingt wird diese Zahl bis 2050 auf ca. 152 Millionen Erkrankte ansteigen. 28 weltweit führende Demenzforscher kamen zu dem Ergebnis, dass gerade diese Zahl in Entwicklungs- und Schwellenländern massiv ansteigen wird. Die Forscher richten sich mit ihrer Analyse nicht nur an die Politik bezüglich eines notwendigen Umdenkens, sondern auch an jeden Einzelnen und dessen Eigenverantwortung.

Ab einem Alter von ca. 40 Jahren sollte dringend darauf geachtet werden, dass der oberer Blutdruckwert von 130 mm/Hg nicht überschritten wird. Die Behandlung von Bluthochdruckerkrankungen mit Medikamenten ist bisher die einzige, wirksame Möglichkeit einer Demenzerkrankung entgegen zu wirken.

Wer bei sich selbst im mittleren Lebensalter ein Hördefizit feststellt, sollte dieses früh mit einem Hörgerät kompensieren. Schützen Sie Ihr Gehör vor Lärm schreiben die Forscher in dieser Studie, dies sei präventiv absolut von Nutzen um einer Demenz vorzubeugen.

Seien Sie sich über die langfristigen Auswirkungen von Verletzungen des Kopfes durch straßenverkehrsbedingte Unfälle oder Sportverletzungen, wie Schläge bei beispielsweise dem Boxen, bewußt und schliessen Sie diese unbedingt aus.

Achten Sie auf Ihre Ernährung, reduzieren Sie eventuell bereits vorhandenes Übergewicht und senken Sie zusätzlich Ihr Risiko an Diabetes zu erkranken.

Das rauchen sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt, ist nichts Neues, Forscher bestätigen jedoch, dass sich auch im fortgeschrittenen Alter ein Verzicht auf Nikotin, noch positiv auf die Risikoreduktion auswirkt. Dies gilt auch für Passivrauch und Luftverschmutzung, der wir oft indirekt oder direkt ausgesetzt sind.

Am grössten ist das gesellschaftliche Risiko laut dieser Studie für Menschen die benachteiligt in Entwicklungs- und Schwellenländern groß werden oder leben.

Unsere Gene sind nach wie vor am meisten für die Wahrscheinlichkeit an einer Demenzform zu erkranken verantwortlich, jedoch obliegt es der Eigenverantwortung von uns Einzelnen, dieses zu beeinflussen. Dies ist mehr als sinnvoll, da noch immer keine medikamentöse Therapie für diese Erkrankung vorhanden ist.

Sind wir in der Lage, wenigstens einige dieser Risikofaktoren auszuschalten, verzögern wir das Erkrankungsrisiko wenigstens bzw. verringern es für uns & erhalten unsere Lebensqualität und Autonomie einige Zeit länger!

Wenn Sie weitere spezifische Fragen zum Thema Demenz haben, Schulungsbedarf bezogen auf einen Menschen mit Demenz, den Sie selbst pflegen auftreten oder Ihnen das nötige Basiswissen für die Kommunikation und den Umgang mit diesem Krankheitsbild fehlt, Sie Unterstützung als pflegender Angehöriger suchen, nutzen Sie unsere Expertenberatung, telefonisch, per Videotelefonie oder in München und Umland direkt vor Ort bei Ihnen zu Hause!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Darmflora stärken & aufbauen – so funktionierts

Der menschliche Darmtrakt besteht aus geschätzten 39 Billionen verschiedener Mikroorganismen und hat eine ungefähre Länge von 8 Metern. Diese Anzahl an Kleinstlebewesen in Form von Mikroorganismen ergibt die Darmflora.

Bei jedem einzelnen ist die genaue Zusammensetzung individuell unterschiedlich. Um den Anforderungen einer gesunden Darmflora gerecht zu werden, müssen ausreichend gute Darmbakterien vorhanden sein, dies ist von uns, durch unsere Ernährung und Lebensgewohnheiten beeinflussbar. Diese guten Darmbakterien haben die Aufgabe schädliche Keime zu regulieren. Eine gesunde Darmflora wird durch das Miteinander der unterschiedlichen Mikroben erreicht.

Die Gesundheit beginnt im Darm, diese Aussage ist bereits mehr als 400 Jahre alt und bis heute maßgebend. Nur mit einer intakten Verdauung fühlen wir uns wohl, fit & gesund.

Der Darm steuert diverse Stoffwechselprozesse im Körper, er produziert wichtige Enzyme, Vitamine und Aminosäuren.

Es ist naheliegend und in tausenden Studien belegt, dass es einen Zusammenhang zwischen unserer Darmgesundheit und entstehenden Krankheiten gibt.

Oft treten massive Schäden, die Darmflora betreffend nach Einnahme diverser und vor allem zu vieler Antibiotika auf, dies macht sich durch Ausscheidungsprobleme bemerkbar, da die Trägheit des Darms, gerade bei älteren Menschen, durch zusätzlich zu wenig Bewegung beeinflusst ist.

 

  • Wie erhalte ich meine gesunde Darmflora?
  • Wie kann ich die Vermehrung dieser Mikroben beeinflussen?
  • Welche Symptome treten bei Darmerkrankungen auf?
  • Unterschied Darmreinigung und Darmsanierung?

 

Wie erhalte ich meine gesunde Darmflora?

Wie kann ich die Vermehrung dieser Mikroben beeinflussen?

Wir sind in der Lage diese Darmkultur durch unsere Ernährung zu beeinflussen und zu verbessern. Eine Ballaststoffaufnahme von ca. 30 Gramm täglich ist essentiell. Durch viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte können wir regulierend in diesen Prozeß eingreifen. Lösliche Ballaststoffe, durch Schalen von Leinsamen, Chia-Samen, Äpfeln und Flohsamen, sowie der regelmässige Verzehr von Stärke, die in Reis oder Kartoffeln enthalten ist, trägt zur Förderung einer intakten Darmflora bei. Chicoree, Schwarzwurzel und Topinambur sollten regelmässig auf dem Ernährungsplan stehen. Diese liefern dem Körper Insulin und dieses wird von den Darmbakterien positiv verwertet. Bakterienkulturen in Form von Naturjogurt tragen zusätzlich zum Erhalt und Aufbau der Darmflora bei. Werden unsere Darmbakterien mit für diese notwendigen Nährstoffen versorgt, führt dies zu einer Vermehrung und trägt zu unserer Darmgesundheit bei.

Welche Symptome treten bei Darmerkrankungen auf?

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Trägheit und Müdigkeit
  • Häufige Infekte
  • Unverträglichkeiten
  • Hautprobleme
  • chronische Erschöpfung

Diese Symptome sind weit verbreitet, oft wird der Zusammenhang zwischen diesen und unserer Ernährung nicht in Betracht gezogen, stellt jedoch die Ursache dar.

Unterschied Darmreinigung und Darmsanierung?

Bei der Darmreinigung, im schulmedizinischen Sinn, spricht man von der alleinigen Reinigung des Darms unter Einbezug von abführenden Medikamenten oder Einläufen. Dies wird unter anderem vor einer Darmspiegelung (Koloskopie) angewendet.

Die Darmsanierung basiert auf einem alternativmedizinschen Ansatz, unter welchem naturheilkundliche Mittel und Verfahren zum Einsatz kommen. Hierbei wird eine gestörte Darmtätigkeit wieder ins Gleichgewicht gebracht. Die Sanierung des Darms wird bei einer Vielzahl von chronischen Problemen, beispielsweise Kopfschmerzen, Allergien, Nahrungsunverträglichkeiten, Hautproblemen und Gelenkproblemen angewandt. Das Ziel ist es Pilze & Keime, welche den Darm befallen haben, in den Griff zu bekommen und gute Darmbakterien wieder zu vermehren.

Der Zeitraum der Darmsanierung kann mehrere Wochen oder auch Monate andauern, dies ist abhängig von der Schädigung. Zu Beginn dieses Prozesses wird in der Regel mit Bittersalz oder Flohsamenschalen der Darm gereinigt, diese besitzen eine mechanische Reinigungswirkung. Heilerde wirkt zusätzlich giftstoffbindend. Bei einem Pilzbefall wird alternativmedizinisch zusätzlich eine Anti-Pilz-Behandlung durchgeführt. Anschliessend findet der Aufbau der Darmflora unter Einbezug von Probiotika statt, in der Regel Laktobazillen oder Bifidobakterien. Anschliessend ist eine Umstellung auf eine basische Kostform sinnvoll. Hierbei gilt der Verzicht bzw. die Reduktion von Zucker, Weissmehl, Alkohol und tierischen Proteinen.

Anschliessend ist es sinnvoll, nicht wieder in alte Ernährungsmuster zu verfallen, den Darm nachhaltig zu unterstützen und auf eine fördernde Ernährung zu achten!

Hier noch ein Buch Tipp:

Ihr Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

Tiere in der Pflege – eine Unterstützung für die Psyche

Viele ältere und jetzt pflegebedürftige Menschen hatten in ihrem bisherigen Leben oft einen oder mehrere tierische Begleiter. Aufgrund der neuen Pflegesituation ziehen viele Menschen dies jedoch nicht mehr in Erwägung. Man kann sich jedoch auch mit einem Tier, welches versorgt werden muss, adäquat organisieren.

  • Welche Vorteile hat ein tierischer Begleiter?
  • Welche Auswirkungen hat ein Tier auf die Psyche?
  • Welches Tier passt zu einem älteren Menschen?
  • Welche Tiere brauchen wenig Pflege und machen kaum Arbeit?
  • Wie soll ich die tierische Versorgung organisieren?
  • Wie sieht es mit der Hygiene aus?
  • Welche Alternativen zum eigenen Tier gibt es?

Wir möchten Ihnen Möglichkeiten für die Auswahl & Versorgung eines Tieres aufzeigen, ihnen den Vorteil für die psychische Unterstützung im Pflegefall erklären und Sie bei der Auswahl eines neuen tierischen Freundes beraten.

Hatte auch Ihr Angehöriger früher Freude an seiner schnurrenden Katze und wirkte es beruhigend auf ihn, diese zu streicheln?

Liebte er die Gesellschaft eines Hundes und ausgedehnte Spaziergänge in der Natur an der frischen Luft?

Gab es einen Singvogel, der ihm Spass bereitete, wenn dieser schon morgens fröhlich zwitscherte?

Vorteile eines Tieres & Auswirkungen auf die Psyche:

Wissenschaftlich erwiesen ist die beruhige Wirkung auf den Menschen und die Psyche durch Anwesenheit eines Tieres. Gerade bei alleinstehenden älteren Menschen ist die Wirkung durch die Aufgabe die man noch hat, sich um ein Lebewesen zu kümmern, nicht zu unterschätzen. Gezielt wird dadurch dem Alleinsein, der Trauer um den verlorenen Partner und der Einsamkeit entgegen gewirkt. Man verliert das Gefühl gebraucht zu werden nicht, es stärkt das Selbstwertgefühl und man übernimmt, trotz seiner eigenen, gesundheitlichen Einschränkungen noch eine verantwortungsvolle Aufgabe. Automatisch ergibt sich zusätzlich für die bisherige Eintönigkeit des Alltags eine Beschäftigungsmöglichkeit und Ablenkung von den eigenen Problemen. Für Menschen mit Demenz ist ein Tier kognitiv verwertbar, überfordert sie nicht, wie beispielsweise das Fernsehprogramm und ruft schöne Erinnerungen an die Vergangenheit hervor. Es werden positive Emotionen und schöne Momente erzeugt.

Welches Tier passt zu einem älteren Menschen?

Katzen:

Bestehen keine Allergien gegen Katzenhaare, bietet sich dieses recht pflegeleichte Tier, gut für einen älteren oder pflegebedürftigen Menschen an. Die täglichen Streicheleinheiten wirken beruhigend, Katzen lassen sich gerne bürsten, sind reinlich und einfach zu füttern. Auch deren Toilettenreinigung lässt sich einfach, im Bedarfsfall durch Freunde, Nachbarn, Angehörige oder den ambulanten Pflegedienst organisieren. man kann ohne grossen Kraftaufwand mit Ihnen spielen und sie suchen von selbst die Nähe des Menschen. Sinnvoll ist ein älteres Tier, welches im Tierheim organisiert werden kann, da junge Tiere sehr temperamentvoll sind und ihren Bewegungsdrang ausleben möchten.

Singvögel:

Nichts ist einfacher als die Pflege eines Singvogels bzw. des Käfigs. Dies gestaltet sich weder teuer, noch zeitintensiv & bereitet vielen Menschen Freude. Auch für Menschen mit Demenz lässt sich ein Vogelkäfig leicht durch ein kleines Vorhängeschloß präparieren, sodass das Tier nicht aus Versehen frei gelassen werden kann. Es kommt durch das fröhliche Zwitschern Leben in die Wohnung. Auch hier bietet es sich an im Tierheim nach einem älteren Tier zu fragen, welches keine Lebenserwartung von weiteren 10 Jahren hat und den Lebensabend mit dem älteren Menschen verbringen kann.

Fische:

Die langsamen Schwimmbewegungen von Fischen haben eine beruhigende Wirkung auf den Menschen. ein kleines Aquarium bietet eine schöne Abwechslung im Pflegezimmer, macht bei der richtigen Auswahl der Fische, es gibt beispielsweise Putzerfische, die die Scheiben von Algen und Schnecken befreien, wenig Arbeit. Gerade für Menschen die lieber die Ruhe geniessen und denen Vögel zu laut sind eine gute Alternative.

Hunde:

Setzen eine gewisse Restmobilität voraus oder Angehörige & Bekannte müssen sich zusätzlich um Spaziergänge kümmern um diesen Wegbegleitern gerecht zu werden. Alternativ kann man im Tierheim eine Patenschaft für gelegentliche Spaziergänge übernehmen, wenn kein eigenes Tier mehr im Alter angeschafft werden soll. Auch Nachbarn sind oft froh, wenn sie ihren Vierbeiner mal für eine einige Stunden los sind, er in Gesellschaft ist und einfach nur zu Besuch in der Wohnung zum Spielen oder Streicheln bei einem älteren Menschen verweilt.

Meerschweinchen oder Hasen:

Beide Tierarten strahlen Ruhe aus, sie lassen sich gerne streicheln und bei mehrfacher, wöchentlicher Käfigreinigung stellen diese auch nicht wie oft behauptet, eine Geruchsbelästigung in der Wohnung dar. Günstig in der Haltung sind beide Arten auch, ausser Körnern, Sägemehl und Heu und ab und zu frischem Löwenzahn oder Salat ist nicht viel zu investieren.

Wie organisiere ich die tierische Versorgung?

Haben Sir nur geringe körperliche oder pflegerische Einschränkungen werden Sie Teile der Tierhaltung und Pflege noch selbst übernehmen können. Sprechen Sie mit Angehörigen, Bekannten, Freunden oder Nachbarn über die Bereitschaft für eine eventuelle Unterstützung. Käfigtiere sind auch bei Umzug in ein Pflegeheim oder eine ähnliche stationäre Einrichtung kein Problem. Auch im Falle eine Krankenhaus Aufenthalts ist eine Versorgung schnell organisierbar.

Ich hatte in der Vergangenheit auch Patienten die mit einem Hund in eine Demenz-Wohngemeinschaft eingezogen sind und der Pflegedienst sich um die Spaziergänge und Fütterungszeiten gekümmert hat, für die anderen Bewohner war der tierische Vierbeiner eine zusätzliche Abwechslung und Bespassung.

Wenn Sie bzw. Ihr Angehöriger noch zu Hause leben können, kann auch ihr ambulanter Pflegedienst in Absprache die Käfigreinigung gegen Bezahlung erbringen. Wir hatten auch schon Hunde die von unseren Mitarbeitern spazieren geführt wurden, Katzentoiletten die täglich gereinigt wurden oder Singvögel die durch unseren Dienst mit betreut wurden. Sprechen Sie sich mit Ihrem Pflegedienstleiter vor der Anschaffung eines Tieres ab.

Wie sieht es mit der Hygiene aus?

Sind Tiere grundsätzlich zu impfen, sollte dem durch den Tierarzt nachgekommen werden. Ansonsten liegt es bei Käfigtieren an der Organisation des Halters sich um die Sauberkeit des Käfigs oder dem Bürsten des Tieres oder um die Krallen- oder Nagelpflege zu kümmern. Alles kann mit sehr überschaubarem Aufwand geregelt und organisiert werden.

Alternativen zum eigenen Tier:

  • Kennen Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte, die ein eigenes Tier besitzen und vielleicht dankbar über eine stündliche Entlastung wären?
  • Gibt es im Familienkreis ein Tier auf welches man zurück greifen kann?
  • Bietet eine Patenschaft im Tierheim eine Alternative sich gelegentlich um ein Tier zu kümmern?
  • Kann ich auf eine Zeitungsannonce zurückgreifen und gelegentlich auf ein Tier aufpassen?
  • Hat ein Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes eventuell ein Tier, dass er zu den Besuchen mitbringen kann?

In jedem Fall ist ein Tier, auch im Alter bei Pflegebedürftigkeit, eine Bereicherung und Aufgabe, die überdacht werden sollte um vor allem Einsamkeit und dem Alleinsein entgegen zu wirken. Voraussetzung ist natürlich, dass derjenige Tiere mag und es ihm Freude bereitet seinen Wohnraum mit diesem zu teilen.

 

 

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