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Aktueller Kabinettbeschluß: Nationale Demenz-Strategie

Wir haben bundesweit aktuell 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Demographisch wird diese Zahl bis 2050 auf 2,8 Millionen steigen. Das Bundeskabinett hat hierzu zum 01.07.2020 eine nationale Demenz-Strategie beschlossen, um auf diese gravierende Problematik eingestellt zu sein.

 

Zusammen mit ausgewählten Partnern der Bundesregierung soll im September diesen Jahres noch das erarbeitete Konzept, das endlich, auf die seit langem bekannte Problematik eingehen soll, umgesetzt werden.

Da uns dieses Krankheitsbild alle angeht und jeder betroffen sein kann, wurde in einem breiten Bündnis zusammen mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Ländern und Kommunen, Verbänden des Gesundheitswesens und auch der Pflege, Sozialversicherungsträgern, Zivilgesellschaft und Wissenschaftlern herausgearbeitet, wie man dieser Problematik in Zukunft entgegen treten möchte.

Es soll ein neues Bewusstsein in allen Lebensbereichen geschaffen werden, Unterstützungsnetzwerke vor Ort, wie unsere Deutsche Pflegeberatung Matheis in München, müssen vermehrt genutzt & beworben werden. Zusätzlich benötigen wir eine bessere medizinische Versorgung, präventive Maßnahmen und mehr Gelder, die in die Forschung dieses Bereichs investiert werden. Ein Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Faktoren, kann diese Strategie erfolgreich werden lassen.


Auf folgende Zielsetzung wurde der Fokus gerichtet:

  1. Mehr Aufmerksamkeit für Menschen mit Demenz
  2. Beratung & Begleitung
  3. Netzwerke Pflege & Beruf
  4. Gesundheitsförderung für pflegende Angehörige
  5. Abgestimmte Abläufe in der Versorgung des Betroffenen
  6. Demenzsensible Krankenhäuser
  7. Forschung zur Demenz-Erkrankung

Mehr Aufmerksamkeit:

Eine bundesweite Kampagne soll sensibilisieren und zum Engagement aufrufen. Es wird die Möglichkeit geschaffen, sich als „Demenzpartner“ schulen zu lassen.

Beratung & Begleitung:

Ehrenamtliche und vor allem professionelle Beratungs- und Schulungsangebote, wie auch von unserer Beratungsagentur seit langem angeboten, sollen gerade für die schwierige, erste Phase der Erkrankung ausgebaut werden.

Netzwerke:

Es sollen Strategien von pflegenden Angehörigen, Unternehmen und den Kommunen erarbeitet werden, wie Pflege innerhalb der Familie auch mit dem Beruf vereinbart werden kann. Hierfür ist eine Regiestelle des Bundesseniorenministeriums geplant.

Gesundheitsförderung für pflegende Angehörige:

Es werden verbesserte Gesundheits- und Präventionsangebote für pflegende Angehörige geschaffen, da diese bereits massiv an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Hierfür wird aktuell ein neues Förderprogramm geprüft.

Abgestimmte Abläufe in der Versorgung der Betroffenen:

Alle Versorgungs- und Unterstützungsangebote müssen endlich ineinander greifen. Es muss interdisziplinär gedacht und gearbeitet werden, ein roter Faden zu Gunsten des Betroffenen, muss erkennbar sein. Dazu müssen Kliniken, Pflege, Ärzte und Fachärzte sowie pflegende Angehörige und Beratungsstellen nah zusammen arbeiten. Das Schnittstellenmanagement muss optimiert werden.

Demenzsensible Krankenhäuser:

Die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz müssen in die Gestaltung von Krankenhäusern mit einfliessen.

Ausgebildetes & qualifiziertes Personal muss ausreichend zur Verfügung stehen, um die arbeits- und zeitintensive Versorgung von Menschen mit Demenz in unvermeidbaren Klinikaufenthalten in den Griff zu bekommen. Diese gehen aktuell im Versorgungsbetrieb der Krankenhäuser und Kliniken unter, werden vernachlässigt und bekommen nicht die angemessene Versorgung, die sie benötigen würden. Patienten kommen oft in einem extrem verschlechterten Zustand aus den Krankenhäusern und Kliniken zurück!

Forschung zu Demenz:

Der Aufbau eines nationalen klinischen Demenzforschungsnetzwerks und eines Demenzversorgungsforschungs-Netzwerks ist geplant. Der Zugang zu Daten für Forschungszwecke soll zusätzlich erleichtert werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen schneller und wirksamer für den Betroffenen in die Praxis umgesetzt werden können.


Fazit:

In unseren Augen, bleibt es abzuwarten, wie sich dies möglichst schnell in die Realität umsetzen lässt & ob erste Erfolge gegen das Problem der zunehmenden Vergesslichkeit der Bevölkerung zu erkennen sind.

Es ist auf jeden Fall positiv zu bewerten, dass die Problematik von Seiten der Bundesregierung ernst genommen wird & an einer Lösung gearbeitet wird.


Wir schulen bereits seit langem, individuell, pflegende Angehörige und gehen als Pflegeberatungs-Agentur auf Ängste, Sorgen und Probleme bei der Versorgung von Menschen mit Demenz ein. Wir bieten Lösungsansätze um pflegende Angehörige, die zu Hause den grössten Teil der pflegerischen Betreuung und Versorgung übernehmen müssen, im Umgang mit dem Erkrankten Sicherheit und fachliches Grundwissen zu vermitteln.

Melden Sie sich bei uns, wenn auch Sie bereits an Ihre Belastungsgrenzen in der Versorgung stossen und professionelle Unterstützung oder Beratung, auch über moderne Kommunikationsmedien, wie Videotelefonie, benötigen.


Wir sind bundesweit für Sie da!

 


Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München

 

 

 

 

Pflegeberatung in München | Tipps für erholsamen Schlaf

Ältere Menschen haben oft veränderte Schlafgewohnheiten.

Das nächtliche durchschlafen wird zum Problem, verursacht durch nächtlichen Harndrang, Schmerzen beim Liegen, dem Nachlassen oder durch die Einnahme eines Medikaments. Sie wachen früher auf, können schlecht einschlafen, der erholsame Schlaf ist nicht tief genug oder sehr unruhig.

Wir geben Ihnen Tipps zu folgenden Punkten, für einen erholsamen, gesunden nächtlichen Schlaf.

  • Zimmertemperatur
  • Medikamente gegenprüfen
  • Auswahl der Matratze
  • Licht | Beleuchtung
  • Schlafkleidung
  • Toilettengang
  • Uhrzeit der abendlichen Mahlzeit
  • Tagestrinkmenge
  • Unerkannte Erkrankungen
  • Schlafmittel

 

Zimmertemperatur:

Stimmt die Raumtemperatur nicht, ist diese zu warm oder zu kalt, kann dies unser Schlafverhalten beeinflussen. Die perfekte Temperatur ist individuell unterschiedlich, liegt jedoch bei ca. 16 – 20 Grad. Ältere Menschen haben ein verändertes Temperaturempfinden, frieren leichter und benötigt ein Paar Grad mehr. Schwitzen Sie fiel, sollten Sie die Raumtemperatur etwa im unteren Bereich, also bei ca. 16 Grad halten. Idealerweise ist auch die Luftfeuchtigkeit bei ungefähr 50%.

Medikamente prüfen:

Nehmen Sie Medikamente ein, kann dieses die Unruhe Ihres Schlafes beeinflussen. Soll ein Medikament den Serotoninspiegel ausgleichen, kann dies beispielsweise eine Ursache darstellen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über Ihre aktuelle Medikation und lassen Sie diese gegebenenfalls anpassen. Oft ist es eine andere Einnahmeuhrzeit bereits die Lösung für Ihr Schlafproblem.

Auswahl der richtigen Matratze:

Wie lange ist es her, dass sie sich um eine neue Matratze gekümmert haben? Ist diese bereits weich und durchgelegen? Ist sie im Gegensatz zu hart und bereitet Ihnen Schmerzen, ein weiterer Faktor für den fehlenden erholsamen Nachtschlaf.

Licht & Beleuchtung:

Nutzen Sie bereits Lichtquellen die sich von der Helligkeit dimmen lassen? Wer abends bei voller Beleuchtung liest oder sich im Bad zurecht macht, sendet dem Körper durch diese Form der Beleuchtung eines Tagesimpuls, er wird wach & der biologische Rhythmus gestört. Bildschirme sollten auf Nachtmodus gestellt sein, viele Geräte wie Mobiltelefone & Tablets können dies heutzutage bereits. Meiden Sie also extrem helle Beleuchtung im Schlafzimmer, bei Menschen mit Demenz bietet sich ein kleines Nachtlicht, zur Orientierung an.

Schlafbekleidung:

Entscheiden Sie sich für weite, locker sitzende Kleidung, die Sie nicht einengt. Kaufen Sie Nachthemden und Schlafanzüge, die aus Naturmaterialien oder Baumwolle sind, sie werden weniger schwitzen, da diese Materialien atmungsaktiver sind. Achten Sie beim Kauf auf ruhige Muster oder unifarbene, helle Farben. Es gibt Studien die belegen, dass Bettwäsche in weisser Farbe unseren Schlaf fördert und uns ruhiger schlafen lässt.

Toilettengang:

Denken Sie daran, vor dem zu Bett gehen, die Toilette aufzusuchen. Versuchen Sie ihre Tagestrinkmenge bis gegen 17 Uhr erreicht zu haben, spätes trinken, führt zu vermehrten nächtlichen Toilettengängen. Auch Alkohol lässt uns nicht ruhiger schlafen, im Gegenteil, der Körper versucht diesen nachts abzubauen, was uns unruhiger schlafen lässt.

Uhrzeit der abendlichen Mahlzeit:

Zu späte Abendmahlzeiten fördern unruhigen Schlaf, da unser Stoffwechsel bereits gegen 17 Uhr herunterfährt und Mahlzeiten nicht mehr vollständig verdaut werden und unser Schlafverhalten belasten.

Krankheitsbedingte Faktoren:

Erkrankungen wie Demenz können unseren Tag-/Nachtrhythmus stören. Dies kann bei Senioren jedoch auch der Fall sein, wenn Schmerzen unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Weitere Möglichkeiten können Schilddrüsenerkrankungen oder Herz-Kreislauferkrankungen sein. Besprechen Sie, sollten Sie hiervon betroffen sein, mit Ihrem Arzt, wie diese adäquat behandelt werden können. Medikamente können Ihr Schlafverhalten zusätzlich beeinflussen.

Schlafmedikamente:

Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen, die den Schlaf beeinträchtigen, können von Schlafmedikamenten, auch pflanzlicher Art, ausgelöst sein. Vermeiden Sie die Einnahme dieser Arzneien, die Problematik ist die Gewöhnung und Abhängigkeitsgefahr, die Dosis muss ständig angepasst werden und der Körper gewöhnt sich an die Einnahme, sie gelangen an einen Punkt wo keine Wirkung mehr eintritt.


Sie haben weitere Fragen zu diesem Thema?

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München berät Sie gerne!

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen, guten & gesunden Schlaf.

NEWS! Neue Regelung, corona-bedingt, zum Entlastungsbetrag von 125,- Euro

  • Betrifft Patienten mit Pflegegrad 1
  • Corona-bedingt Probleme bei Betreuung oder hauswirtschaftlicher Unterstützung
  • Vorübergehend flexibler einsetzbarer Entlastungsbetrag von 125,- Euro
  • Antrag bei der Kasse stellen
  • Jetzt auch für Nachbarn, Bekannte, Freunde Unterstützung abrechenbar

 

Sie haben einen zugestandenen Pflegegrad 1 und damit Anspruch auf den Entlastungsbetrag von monatlich 125,- Euro für eine Betreuungs- und Haushaltshilfe?

Die Kasse hat sich dazu durchgerungen aufgrund personeller Engpässe der Pflegedienste und sonstiger corona-bedingter Organisationsprobleme die Abrechnungsmöglichkeit für den Beziehenden vorübergehend flexibler zu gestalten.

Bisher konnten nur Pflegedienste mit einer Kassenzulassung diesen Betrag mit der Kasse verrechnen.

Sie haben im Moment die Möglichkeit bei der Kasse einen Antrag zu stellen, dass Ihre Kosten für eine private zusätzliche Betreuungskraft oder Haushaltshilfe, gegen Vorlage der entsprechenden Quittungen oder Rechnungen, im Rahmen von monatlich 125,- Euro übernommen werden.

Geben Sie in diesem Antrag an wer Ihnen geholfen hat (Name & Anschrift) sowie den zeitlichen Aufwand.

Wichtig ist, dass es sich zwar um einen Bekannten, Nachbarn oder Freund handeln kann, die Person jedoch nicht im selben Haushalt leben darf!

Bisher hatten Sie die Möglichkeit auch angespartes Geld, des monatlich nicht genutzten Entlastungsbetrags des Vorjahres bis zum 30.06. des laufenden Jahres aufzubrauchen, dieses wurde aktuell erweitert.

Sie können die angesparten Beträge aktuell bis zum 30.09. des laufenden Jahres aufbrauchen.

In manchen Bundesländern greift diese Regelung, wie in NRW (Nordrhein-Westphalen) auch bei höheren Pflegegraden, dies erfragen Sie bitte individuell bei Ihrer Krankenkasse.

Weitere Möglichkeiten zur Nutzung des Entlastungsbetrags können Sie detailliert in einem früheren Blogbeitrag nachlesen, anschliessend der Link:

 

Kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen jederzeit zu unseren Bürozeiten telefonisch oder über das Kontaktformular auf unseren Homepage.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

Pflegebedürftig – Keine Chance auf Urlaub? NEIN!

Auch wenn bereits eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, geht der Wunsch die eigenen vier Wände für einen Urlaub zu verlassen, natürlich nicht verloren.

Natürlich ist dies mit einer entsprechenden Vororganisation verbunden, notwendiges für den Betroffenen, wie beispielsweise Inkontinenzmaterialien müssen vorab über Sanitätshäuser und Apotheken bestellt werden, eventuelle Impfungen sollten bedacht werden, der Hausarzt sollte informiert sein und auch die Notfallapotheke ergänzt und aufgefrischt werden.

Wie finde ich ein passendes, evtl. sogar barrierefreies Urlaubsdomizil?

  • Dank des Internets haben verschiedene Plattformen oder Homepages sich diesen Bedürfnissen gewidmet und es gibt passende Angebote auch für Menschen, die mit Hilfsmitteln, wie Rollstuhl & Rollator verreisen.
  • Aus eigener Erfahrung ist es auch gut möglich bei üblichen Reiseportalen, die Liste der Filter so einzustellen, dass nur Objekte mit Waschmaschine, Barrierefreiheit, Aufzug etc. gesucht werden können.
  • Die Möglichkeit passende Wohnungen oder Häuser von privat zu mieten oder eine Ferienwohnung zu nutzen besteht natürlich auch.

Wer unterstützt mich bei der Pflege des Betroffenen?

Entscheiden Sie sich für einen Urlaub in Deutschland oder einem Land in dem ambulante Pflegedienste ihren Service anbieten, ist es ein leichtes diese vorab im Internet ausfindig zu machen, mit diesen einen Vertrag und Kostenvoranschlag für den geplanten Urlaub zu vereinbaren und sich selbst, als pflegenden Angehörigen zu entlasten und auch etwas vom Urlaubsgefühl zu erleben.

Ein interessantes Konzept für Nordzypern bietet beispielsweise ein selbst seit Jahren in der Pflege tätiger Kollege an. Dieser ist aktuell mit der Umsetzung von einem barrierefreien Penthouse mit zwei Wohnungen in Griechenland beschäftigt. 

Er möchte es pflegebedürftigen und deren pflegenden Angehörigen ermöglichen auf seine pflegerische Tätigkeit in einem perfekten Urlaubsambiente zurück zu greifen. Er richtet seinen Fokus dabei auf Betroffene mit dem Pflegegrad 2 und 3, in individuellen Fällen, die vorab besprochen werden auch bei Pflegegrad 4.

Er kümmert sich um die Flughafentransfers, die Verköstigung, er liebt es selbst zu kochen und bietet damit die Alternative zu Restaurantbesuchen, die im Pflegefall oft schwierig zu bewerkstelligen sind, in einer gemütlichen Atmosphere innerhalb der gebuchten Penthouse-Wohnung. Diese beiden Wohnungen können mit beachtliche Quadratmeterzahlen von 175 und 225 aufwarten. Die Hilfsmittelnutzung von Rollstuhl oder Rollator ist also kein Problem. Die Wohnungen sind zusätzlich mit großzügigen Terrassen ausgestattet.

Er kümmert sich auch, nach individuellen Wünschen der Urlaubsgäste, um Freizeitaktivitäten und Ausflüge. Diese können auf Wunsch begleitet oder selbständig durchgeführt werde.

Abrechenbar ist diese Konzept durch die Verhinderungspflege der Krankenkasse, die mit jährlich 1612,- Euro verrechnet werden kann, wenn für das gleiche Jahr keine Kurzzeitpflege beansprucht wird sogar noch einmal um die Hälfte des Betrages aufgestockt werden kann.

Es wird zur Erleichterung der Reise und Reisevorbereitung auch gerne bei der Buchung von entsprechenden Flügen und der Organistaion des Mobilitätsservice an den Flughäfen geholfen.

Wir stellen gerne den Kontakt her, wenn von Ihrer Seite Interesse besteht.

Wie hoch sind die Kosten?

Flug, Unterkunft und Verpflegung müssen von den Gästen selbst getragen werden. 

Ein Flug nach Zypern kostet zwischen 250,- und 400,- Euro, je nach Reisezeit, hinzu kommen Unterkunftskosten inkl. Verpflegung von 55,- bis 80,- Euro pro Tag und Person. 

Es kommen somit Urlaubskosten zusammen, die einem normalen Urlaub in einem Hotel ähneln.

Sie sehen, auch wenn es mit organisatorischem Aufwand verbunden ist, gibt es Wege und Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Tapetenwechsel um etwas Freizeit und Urlaub vom anstrengenden Pflegealltag zu bekommen.

Kontaktieren Sie uns für das Herstellen eines Kontakts, zur Beantwortung ihrer Fragen oder Problemen die wir in diesem Artikel aussen vor gelassen haben und die für Sie geklärt sein sollten.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Hospizarbeit & Palliative Care

Ein wichtiges Thema in der Pflege alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen ist der würdevolle Umgang mit dem Sterben und Tod.

Die Herausforderung ist es Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen, damit sie trotz eines unheilbaren Leidens selbstbestimmt und würdevoll leben und sterben können.

Im Folgenden gehen wir auf diese Versorgungsergänzungen ein und erklären diese verständlich:

  • Der Hospizgedanke und die Entstehung
  • SAPV-Team (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung)
  • Stationäres Hospiz
  • Ambulanter Hospizdienst
  • Palliativ-Geriatrischer Dienst

Gedanke und Entstehung:

Der Grundsatz der modernen Pallaitiv- und Hospizbewegung basiert auf dem Satz

der Begründerin Cicely Saunders (1918 – 2005):

Den Tagen mehr Leben geben – nicht dem Leben mehr Tage

 

Basierend auf diesem Satz ist die Herangehensweise der einzelnen Unterstützungsangebote in diesem Bereich.

Die primäre Rolle spielt das Lindern von Leiden, verursacht durch unheilbare Krankheiten und deren Symptome wie Schmerzen, Atemnot & Angstzuständen.

Das erste moderne Sterbehospiz wurde 1967 in London eröffnet, das Christopher´s Hospice.

SAPV-Teams:

  • Beratung von Patienten, Angehörigen und Anleitung von Pflegenden
  • Beratung von Hausärzten und ambulanten Fachdiensten
  • Aufbau & Koordination eines Betreuungsnetzwerks
  • Schmerztherapie & Kontrolle der Symptome
  • Hausbesuche
  • Vorbeugen von Krisensituationen durch beispielsweise Notfallpläne
  • Im Bedarfsfall 24-Stunden-Rufbereitschaft
  • Ethisch-rechtliche Beratung zu lebensverlängernden Maßnahmen
  • Förderung der Selbsthilfekräfte | Unterstützung der Angehörigen
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Stationäres Hospiz:

  • Für Schwerstkranke die nur noch wenig Zeit zu leben haben
  • 24h Betreuung und Versorgung
  • Erweitereter Personalschlüssel
  • zusätzlich Therapeuten, Seelsorger & ehrenamtliche Helfer
  • Übernachtungsmöglichekiten für Angehörige
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Ambulanter Hospizdienst:

  • Beratung für Angehörige, Betroffene, Pflegedienst und behandelnden Arzt
  • Besuchsdienst durch Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter
  • Für Patienten die zum Sterben aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden
  • Seelsorge 
  • Trauerarbeit
  • Anpassung der Therapie & Betreuung
  • Vorbereitung auf Krisensituationen
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Palliativ-Geriatrischer Dienst:

  • Für Patienten im Pflegeheim, gesetzliche Vertreter, Angehörige, Freunde, behandelnde Ärzte und Pflegepersonal
  • Zur Klärung ob eine palliative Situation vorliegt
  • Wenn belstende Symptome wie Atemnot oder Schmerzen auftreten
  • Bei ethischen oder rechtlichen Fragen der weiteren Versorgung
  • Vorbeugen bei Krisensituationen
  • Ein Sterbeprozeß begleitet werden soll
  • Vermeiden von wiederkehrenden Krankenhausaufenthalten
  • Psychosoziale Beratung
  • Ehrenamtliche Begleitung
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Das Sterben und der Tod sind Teil eines einmaligen und wertvollen Lebens.

Dieses Leben nehmen wir als Ganzes in seinen körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Ausprägungen wahr.

Diese lebensbejahende Grundhaltung schließt sowohl eine ungewollte Lebensverlängerung als auch eine aktive Lebensbeendigung aus.

Wenn Sie weitere Fragen, Auskünfte oder Beratung zu diesem schweren Thema benötigen, kontaktieren Sie uns, wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre individuellen Fragen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Gedächtnisverlust und Gedächtnislücken im Alter pflanzlich vorbeugen

Nachlassendes Gedächtnis, geistige Erschöpfung, beginnende Altersvergeßlichkeit?

Kommt Ihnen das bekannt vor ?

Sie gehen beschwingt von einem Raum in den anderen, um dort etwas zu holen bzw. zu machen, und eben angekommen wissen Sie nicht mehr, was Sie tun bzw. holen wollten! Sie haben einen Namen oder Begriff auf der Zunge, können es aber partout nicht ausdrücken! 

Diese geistige Ermüdung mit vorübergehender, oder beginnender und fortschreitender Gedächtnisschwäche, ist ein Fall für das Komplexhomöopathische Mittel REGENAPLEX Nr.112:

 

 

 

 

 

Arzneimittelbilder aus einzelnen Bestandteilen:

Die Phosphorsäure (Acidum phosphoricum) ist wichtig bei Nervenschwäche, nervöser Erschöpfung mit Schlaflosigkeit und anämischen Tendenzen. 

Das Silbernitrat (Argentum nitricum) beseitigt die nervöse, geistige und auch körperliche Erschöpfung, schwächt schon eingetretene Verwirrung ab und erfrischt den Geist wieder. Die Arnika löst die zerebrale Kongestion, die einen Apoplex zur Folge haben könnte und der Sonnenhut (Echinacea) stärkt den Gesamtorganismus bei Entkräftung, Müdigkeit, Schwindel und Verwirrtheit im Kopf. 

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) hat antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die Rosskastanie (Aesculus) löst venöse Stauungszustände und fördert die Durchblutung, und die Eberraute (Artemisia abrotanum) lässt Drüsen abschwellen. 

Die Brunnenkresse (Nasturtium) reinigt das Blut und trägt zur Entgiftung bei, während Buchenholzteeer (Kreosotum) die Nerven beruhigt, das Gedächtnis stärkt und zusammen mit dem weissen Germer (Veratrum album) der Zerebral-Sklerose und dem Kreislaufversagen entgegen wirkt. 

Die oben beschriebene Situation ist kein „Privileg“ des Alters, so dass eine 4-wöchige Kur mit Nr. 112 schon in jüngeren Jahren prophylaktisch sehr empfehlenswert ist, um geistige Frische und volle Aufmerksamkeit wieder zu erlangen, insbesondere wenn beruflich oder privat Wichtiges auf der Tagesordnung steht, wo Konzentration und geistige Präsenz absolut notwendig sind. 

In Kombination mit Entgiftung, Ausleitung und geistigem Training ist das REGENAPLEX Nr.112 eine sehr wertvolle Bereicherung in den reifen Jahren, um nicht „zum alten Eisen“ zu zählen!

Autorin: Monique Stahlkopf
Buch: REGENAPLEXE –Natürliche Wirkstoffakkorde, Band 2

Das Buch und mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.regenaplex.de/literatur/

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Unsere Haut & sinnvolle Hautpflegeprodukte

Unser grösstes Organ ist die Haut. Sie agiert als Schutzhülle, blockiert gefährdende Umwelteinflüsse und dient als Feuchtigkeitsspeicher. Ein natürlicher Säureschutzmantel gibt hautschützenden Bakterien ein angemessenes Milieu und hält Erreger ab. Unsere natürliche Hautpflege ist also durch Oberhautfette und Talgfette gewährleistet.


Durch häufiges Händewaschen oder Duschen riskieren wir, mit den falschen Wasch- & Hautpflegeprodukten, diesen natürlichen Schutzfilm zu zerstören. Gerade Produkte zum Waschen und Reinigen der Haut sollten pH-neutral gewählt werden, diese wirkend pflegend, rückfettend und nicht auslaugend.

Eigentlich müsste dieser vom Körper selbst regenerierte Schutzmantel nicht zusätzlich durch Cremes, Lotionen und Gels ergänzt werden.

Das ist nur notwendig, wenn ausschliesslich auf nicht ph-neutrale Reinigungsprodukte beim Waschen oder Duschen zurück gegriffen wird, um die Hände oder den Körper, von Viren und Bakterien zu befreien, was natürlich sinnvoll ist. Anschliessend sollten die Hände & der Körper zur Pflege aber unbedingt eingecremt werden, um den Fettschutzfilm zu erneuern.

Die Haut selbst benötigt für diesen Regenerationsschritt, des Neuaufbaus ihres Schutzfilms, ungefähr vier Wochen.

Für Menschen die ihre Hände beruflich sehr oft waschen müssen, wie Ärzte, Pflegekräfte oder beispielsweise Automechaniker empfiehlt die Berufsgenossenschaft spezielle Waschlösungen. Diese Flüssigprodukte enthalten pflegende Substanzen, die nicht auslaugend wirken sondern rückfetten.

Dermatologen / Hautärzte bestätigen, dass zu häufiges Waschen der Hände, das Risiko für ein Handekzem, eine der am meisten verbreiteten Hauterkrankungen überhaupt ist.

Sie empfehlen, die Hände lieber öfter zu desinfizieren als zu waschen. In Hautdesinfektionsmitteln sind heutzutage auch hautpflegende Substanzen, die die Haut schützen und rückfettend wirken.

Wichtig ist, dass sie beim Kauf von Waschprodukten nicht nur auf die Inhaltsstoffe achten, sondern auf enthaltene Duftstoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel und das diese nicht zu stark schäumen. Diese beeinflussen das Hautmilieu und den natürlichen Säureschutzmantel!


Verwenden Sie wenig von der Waschsubstanz, eine ganz milde, am besten sythetische Tensidwaschsubstanz, die diese Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe nicht beinhaltet und einen pH-Wert von ca. 5 aufweist.


Verwenden Sie eine falsche Seife, die alkalisch, durch einen zu hohen pH-Wert auf die Haut wirkt, greifen Sie den Säureschutzmantel der Haut an und zerstören ihn langfristig.

Wenn Sie Wert auf biologische Waschsubstanzen legen, gibt es diese auch im Biogeschäft basierend auf Zuckertensiden oder Kokostensiden, diese sind mild und entfetten nicht stark sondern pflegen die Haut beim Waschen.


Tipp:

Um nicht noch mehr Plastik zu produzieren, greifen sie doch auf ein normales Stück Seife zurück, sie benötigen weniger als beim Verwenden von Flüssigseife und schonen durch die fehlende Plastikumverpackung die Umwelt. Ein Stück sogenannte Arztseife, mit einem pH-Wert von 5,5 gibt es in jedem Drogeriemarkt für weniger als 1 Euro.


Ein Minimum an Hautpflege des ganzen Körpers sollte, laut Dermatologen, morgens und abends stattfinden. Die Hände sollten nach jedem Waschen, spätestens wenn die Haut anfängt zu spannen, nachgecremt werden.

Dies ist vor allem im Winter, zum Schutz der Haut vor Kälte, nötig aber auch im Sommer, da die Sonne die Haut zusätzlich austrocknet.

Die Intensität des Hautpflegebedarfs ist aber auch abhängig von der körpereigenen Talgproduktion, nicht jeder benötigt zusätzlich die gleiche Menge an Cremes oder Lotionen.


Urea / Harnstoff als Inhaltsstoff:

Dies ist ein natürlicher Feuchthalter für die Haut, der sie vor Austrocknung schützt. Urea zieht Feuchtigkeit aus der Luft und bindet sie an das Gewebe. Sie ist in vielen Cremes und Lotionen mit 5% oder 10% enthalten.

Shea-Butter als Inhaltsstoff:

Shea verhält sich ähnlich wie körpereigene Fette, wird aus der afrikanischen Nuss des Karité-Baumes gewonnen und pflegt die Haut hervorragend. Sie ist in vielen Pflegeprodukten enthalten oder auch in der Reinform erhältlich.

Öle:

Abhängig vom jeweiligen Öl können diese auch entfettend wirken, sollten vor allem auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden, Wasser öffnet die Poren der Haut, Öl verschliesst diese wieder. Man hat anschliessend keinen Fettfilm auf der Haut und an der Kleidung. Merke, nicht alle Öle wirken rückfettend auch wenn sie erst einmal schmierig und fettig sind.

Nährstoffe für ein schönes Hautbild:

  • Vitamin D
  • Vitamin B
  • Zink
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Eisen
  • Eiweiß
  • Selen

Diese Nährstoffe nehmen Sie bereits durch eine ausgewogene, abwechslungsreiche und frische Ernährung auf. Sie können ihrem Körper also selbst beim Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut entgegen kommen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

Ihre Pflegeberatung in München erklärt: Tabletten richtig teilen | Richtlinien | Hinweise

Ob zur Dosisanpassung von Medikamenten, zum leichteren Schlucken oder aus anderen Gründen gibt es für pflegende Angehörige aber auch Patienten einiges zu beachten.
Viele Menschen haben Angst grössere Tabletten einzunehmen oder zu schlucken, da sie befürchten sie könnten im Hals hängen oder stecken bleiben.
Dies ist gerade bei Kindern aber auch älteren Menschen oft zu beobachten.

Wir gehen auf folgende Punkte ein:

  • Dosisanpassung
  • Tabletten teilen
  • Halbieren des Medikaments untersagt
  • Richtlinien
  • Hinweise
  • Hilfsmittel für das Teilen von Medikamenten

Dosisanpassung:

Wenn ein Arzt Ihnen ein Medikament verordnet bzw. ansetzt und es nicht in der richtigen Milligrammzahl rezeptiert, stehen Sie vor dem Problem wie soll ich es jetzt einnehmen und wie ändere die Dosierung korrekt.

Manchmal gibt es das Medikament von Seiten des Herstellers nicht in der vom Arzt angeordneten Dosierung, es muss individuell angepasst werden.

Ein Präparat muss oft auch geviertelt oder halbiert, jedenfalls angepasst werden, um einen Medikamentenspiegel aufzubauen oder es reduzierend von der Wirkstoffmenge ausschleichen zu lassen, wenn es abgesetzt wird.

Tabletten teilen:

Nicht alle Medikamente eignen sich zum Teilen. Auch wenn ein Präparat mit einer Kerbe oder Kreuzkerbe vorgeprägt ist, kann dies von Seiten des Herstellers zur Identifikation beitragen, um der Verwechselungsgefahr mit anderen Tabletten vorzubeugen, nicht jedoch zur Teilung bestimmt sein.

Achtung:

Bei Unsicherheiten beim Zerteilen von Medikamenten sollte auf jeden Fall die Packungsbeilage vor dem Teilen gelesen werden, der verordnende Arzt oder ein Apotheker befragt werden!

Nicht teilbare Präparate:

In der Regel sind Tabletten, die eine Schutzfilmummantelung haben, sogenannte Fimtabletten, die magensaftresistent sind und deren Wirkstoff über den Darmtrakt aufgenommen wird, nicht teilbar.

Kapseln haben eine Hülle aus Zellstoff, die ebenfalls magensaftresistent ist und über den Darmtrakt ihre Wirkung entfalten und nicht geteilt werden sollten. Dies kann von Präparat zu Präparat unterschiedlich sein, auch hier den Beipackzettel lesen, bei Arzt und / oder Apotheker nähere Informationen einholen.

Risiken durch Tablettenteilung:

Seien Sie sich des Risikos nicht fachgerechter Medikamententeilung für den Patienten bewußt.

Zerkleinern, halbieren oder vierteln Sie Medikamente nicht nach Vorschrift kann es zu folgendem kommen:

  • zu hohe Dosierung
  • zu niedrige Dosierung
  • Wirksamkeit reduziert
  • Wirksamkeit erhöht
  • Gefährdung des Behandlungserfolgs
  • Gefährdung des Gesundheitszustands des Patienten
  • zu schnelle Wirkstoffaufnahme

Hilfsmittel zur Teilung des Medikaments:

Beim Zerteilen von Medikamenten kommt es auch auf die richtige Technik an.

Gelingt Ihnen dieses nicht auf Anhieb beim Halbieren mit den Fingern oder einem dünnen, scharfen Messer, ist es hilfreich sich für wenig Geld in der Apotheke einen Tablettenteiler zu besorgen. In den wird das zu teilende Präparat gelegt und durch schliessen mit einer festverbauten scharfen Klinge halbiert oder wenn nötig erneut geviertelt. Siehe Bild anschliessend.

Abschliessend:

Für nicht teilbare, grosse Tabletten gibt es in der Apotheke auch die Möglichkeit sich spezielle, gleitfähige Umhüllungen, die das Schlucken erleichtern zu besorgen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

Gedanken zum aktuellen Corona-Virus-Problem

Der Entschluss, diesen Text zu veröffentlichen, hat mich seit Beginn dieses Theams beschäftigt. Ich war mir bisher nicht sicher ob es sinnvoll ist, sich bei der bisherigen Informationsschwemme auch noch dazu zu äußern.

Ich bin der Meinung es ist unfassbar verantwortungslos von Seiten der Medien und auch der Politik, präventiv überhaupt keine Informationen an die Bevölkerung heraus zu geben, wie man sich durch Eigeninitiative, selbst schützen und sein Immunsystem seit Wochen stärken könnte. 

Dies wäre eine sinnvolle und beruhigende Möglichkeit dem Corona Virus und auch jedem anderen Virus oder jeder anderen Erkrankung etwas durch den eigenen Körper entgegen zu setzen.

Weswegen entsteht diese Panik überhaupt?

Sind wir so unsicher oder ist uns indirekt doch bewußt, dass wir kontinuierlich unsere Gesundheit durch mittelmäßige oder schlechte Ernährung, vorwiegend mit industriell erzeugten Lebensmitteln und zu wenig Bewegung vernachlässigen?

Entsteht diese selbstverursachte Panik, durch das Bewußtsein unseres Lebensstils, oft verbunden mit Alkohol- Drogen- und Nikotinkonsum?

Warum versuchen wir nicht auf natürliche Weise, in diesen Zeiten, unseren Körper und unser Immunsystem auf Vordermann zu bekommen? Erkältungs- und Grippewellen sind nichts Neues. Zusätzlich sind wir im Herbst, Winter und Frühling noch mit zu wenig Tageslicht versorgt und unser Körper ist noch nicht wieder in der Lage, wie im Sommer durch mehr Sonnenlicht, eigenes Vitamin D3 zur Stärkung der Immunabwehr zu produzieren.

Weswegen gleichen wir dieses Defizit nicht ergänzend mit Vitamin D3-Präparaten aus und stärken unsere Immunabwehr? Vitamin C ist eine weitere Möglichkeit, Krankheiten etwas entgegen zu setzen, ganz abgesehen von viel frischen Lebensmitteln in Form von saisonalem Obst und Gemüse.

Ich denke ich bin nicht der einzige, der verstanden hat, dass man sich nur noch wenig auf Staat und Politik verlassen kann, sondern primär für sich selbst verantwortlich ist, weswegen vertrauen wir in diesem Fall auf Entscheidungen und Empfehlungen dieser Organisationen?

Wir brauchen kein weiteres, chemisch erzeugtes Medikament durch die Pharmaindustrie, wir müssen wieder lernen für uns selbst verantwortlich zu sein!

Eine mathematische Vorgehensweise der Politik, bezogen auf Risikominimierung basierend auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen, durch Schulschliessungen, meiden von Großveranstaltungen und nun noch dem Meiden sozialer Kontakte ist nur ein Weg der gegangen werden kann.

Unsere Eigenverantwortung ist das Thema. Unser Körper kann Erkrankungen bei unserem Lebensstil, stressigen Zeiten, fehlenden Ruhephasen, schlechter Ernährung kaum etwas entgegen setzen, deswegen werden wir krank.

Änderungen dieser Gewohnheiten führen auch wieder zu Genesung, jeder einzelne ist in der Lage dies zu steuern!

In diese Richtung sollte ein Appell von Seiten der Medien und Politik gehen.

Wieso haben wir einen Gesundheitsminister, wie Herrn Spahn (erlernter Beruf: Bankkaufmann), der keine Vorbild Rolle übernimmt und das Volk aufklärt? Ist er dazu nicht in der Lage? Die Lobby-Arbeit der Krankenkassen zu erledigen, darauf kann eine Gesellschaft verzichten.

Natürlich gibt es Risikogruppen, ältere Menschen, Menschen mit einer bestehenden Immunschwäche, Kinder und Schwangere, welche geschützt werden müssen, jedoch sollte das bei jeder Grippewelle oder ähnlichem der Fall sein, nicht nur im Coronafall.

Weswegen stützen wir nicht das Immunsystem der Risikogruppen, bauen dieses auf und vermitteln Sicherheit?

Weswegen wird die Gesellschaft in Unsicherheit gelassen und nicht klar erklärt, dass ältere und auch immunschwache Menschen, auch an einer herkömmlichen Grippeerkrankung oder Influenza versterben können, da diese den geschwächten Körper überfordert?

Ein Krisenmanagement muss in diesem Fall anders aussehen, wir sehen deutlich wozu diese Panikmache bisher geführt hat.

Passen Sie auf sich auf und übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Dekubitus Entstehung vermeiden und die Drucktoleranz erklärt

Wird ein Mensch pflegebedürftig und ist auf die Hilfe seines pflegenden Angehörigen angewiesen, gibt es für den Angehörigen einiges zu beachten.

Hierzu gehört die Prophylaxe zur Entstehung von druckbedingten Wunden, des sogenannten Dekubitus.

Problem:

Der Patient ist sensorisch eingeschränkt, leidet beispielsweise unter den Folgen eines Schlaganfalls mit Lähmungserscheinung der Extremität/en. Er spürt diesen betroffenen Bereich nicht mehr und merkt nicht, wie ein gesunder Mensch, wenn Druck auf diese Körperstelle einwirkt. Im gesunden Fall, auch während des Schlafs, sind wir in der Lage die Position zu wechseln, wir merken entstehenden Schmerz, aufgrund intakter Reflexe des Körpers.

Dies kann nicht nur bei Einschränkungen nach einem Schlaganfall der Fall sein. Werden einem Patienten starke sedierende, ruhigstellende oder schmerzlindernde / schmerzstillende Medikamente verabreicht, kommt es zu Einschränkungen die diese Wahrnehmung betreffen.

Liegt ein Patient im Koma oder befindet sich im Sterbeprozess ist dies zusätzlich oft der Fall.

Eine weitere Möglichkeit kann auch durch das Tragen einer Brille, eines Hörgeräts, einer Prothese oder der Zahnprothese entstehen, wenn diese Hilfsmittel nicht korrekt sitzen. Am Beispiel der Zahnprothese ist zu erklären, dass diese Druckstelle im Mund nicht rot sondern weiss erscheint, dies kann einfach mit einer Taschenlampe durch beleuchten des Mundbereichs festgestellt werden.

Die Entstehung eines Dekubitus kann auch durch Falten, die durch Bettwäsche, Kleidung oder Bettdurchzüge (Moltons) zum Inkontinenzschutz auftreten. Diese entstandenen Falten genügen oft bereits zur punktuellen Druckentstehung.

Entstehung | Ursache

Entsteht über einen längeren Zeitraum Druck der auf die Haut einwirkt, kommt es, unterdurchblutungbedingt, zuerst einmal zu einer Rötung, die nicht oder nicht sofort zurück geht. Wir kennen das von einer Blase am Fußzehen oder der Ferse, durch nicht richtig sitzende Schuhe, auch dies ist bereits eine druckbedingte Wunde. Bleibt es nicht bei dieser entstandenen Rötung, kommt es zur Blasenbildung. Zu Beginn ist die Blase noch geschlossen, was von Vorteil ist, da sich darunter die neue Haut bildet und somit geschützt ist. Geht diese entstandene Blase auf, haben wir eine druckbedingte, offene Wunde, die es zu versorgen gilt. Das selbe Problem haben wir bei Patienten die diesen entstehenden Druck nicht spüren. Eine Gefährdung besteht bei allen inkontinenten Patienten, da die Haut im Intimbereich oft feucht und nass ist, dadurch zusätzlich gereizt und irritiert sein kann, weswegen sie noch empfindlicher ist.

Folgende Regionen sind überwiegend betroffen, wenn der Patient auf dem Rücken liegt:

  • Hinterkopf
  • Schulterblätter
  • Ellbogen
  • Steiß
  • Fersen

Wenn ein Patient seitlich gelagert wird kann dies, auch im Bereich der aufeinander liegenden Knie der Fall sein, wenn diese nicht dazwischen mit einem kleinen Handtuch oder einem Kissen abgepolstert werden. Je nach Lagerungsposition können auch andere  aufliegende Körperstellen betroffen sein, und müssen kontinuierlich beobachtet werden!

Merke:

Dieser Druck entsteht primär an Körperstellen, die nicht mit Muskulatur & Fett gepolstert sind und wo Haut auf Knochen aufliegt!

Prophylaxe:

Es gibt im Sanitätshaus diverse Weichlagerungshilfsmittel, wie Matratzen oder Sitzkissen, die druckverteilend und entlastend auf gefährdete Hautregionen einwirken.

Zusätzlich muss ein derart immobiler oder bettlägeriger Patient in regelmässigen Abständen gelagert werden, die Position wird hierbei verändert und es entsteht bereits durch kleinste Mikrolagerungen eine Entlastung der Haut.

Der zeitliche Intervall dieser Umpositionierung ist abhängig und individuell unterschiedlich. Er hängt von der Drucktoleranz des Betroffenen ab.

 

Drucktoleranz:

Die Haut ist bei jedem einzelnen unterschiedlich sensibel für die Entstehung von Druck. Dies ist auch von der körperlichen Beschaffenheit abhängig.

Ist ein Patient eher abgemagert, liegt er sich aufgrund der fehlenden Polsterung eher wund. Handelt es sich um einen tendenziell  übergewichtigeren Menschen, hat dieser oft eine höhere Drucktoleranz aufgrund des vorhandenen Körperfetts. Dies heisst jedoch nicht, dass dieser keine Gefährdung haben kann.

Überprüfen der Drucktoleranz:

Wenn ein Patient aus dem Bett mobilisiert wird, ist zuerst einmal nicht klar, wie lange die Haut die neue Position, beispielsweise im Sitzen toleriert. Sitzt der Patient, ist die primäre Druckentstehung auf den Sitzbeinhöckern und dem Steißbereich.

Überprüfen sie in 1/2 stündigen Intervallen, ob die Haut gerötet ist und die Rötung nicht sofort zurück geht. Stellen Sie später bei längeren, grösser werdenden Prüfintervallen fest, ab wann eine bleibende Rötung entsteht diese nicht sofort zurückgeht. Damit haben Sie einen Anhaltspunkt für die Zeit, die die Hautregion des Patientin in dieser Position verweilen kann. Dies gilt auch im Liegen und für die im Liegen notwendigen Umpositionierungsintervalle. Jetzt haben Sie einen groben Richtwert für ihre zeitlich abgestimmten Lagerungswechsel. Finden diese Umpositionierungen regelmässig statt, wirken Sie einem druckbedingten Dekubitus entgegen.

Die 4 Dekubitus Stadien:

  • Stadium 1: bleibende Hautrötung
  • Stadium 2: Blasenbildung, Teilverlust der Huat
  • Stadium 3: Blase ist offen, Verlust diverser Hautregionen
  • Stadium4: Tiefere Gewebeschädigung, auch Muskeln & Sehnen sind betroffen

Hilfsmittel zur Weichlagerung:

  • Schaumstoffweichlagerungsmatratze
  • Wechseldruckmatratze
  • Würfelmatratze
  • Antidekubitussitzkissen (kein Gelring!)
  • professionelle Lagerungskissen aus dem Sanitätshaus
  • gerollte Handtücher zur Freilagerung der Fersen
  • kleine Kissen zum Abpolstern gefährdeter Regionen

Fazit:

Haben Sie den Druck, den der Patient toleriert, festgestellt und wissen nun in welchen Abständen der Betroffene zur Prophylaxe umpositioniert werden muss ist folgendes wichtig.

  • Mikrolagerungen, kleine Bewegungen zur Entlastung reichen aus.
  • Lagern Sie unter der Matratze oder dem Sitzkissen, wegen der Faltenentstehung.
  • Eine liegende 30 Grad Umpositionierung ist ausreichend.
  • Ein Aufstehen vom Sitzen ist auch bereits eine Entlastung.
  • Betroffene Hautregionen adäquat mit Hautpflegeprodukten versorgen.
  • Eincremen fördert auch die Durchblutung der Hautregion.
  • Fragen Sie den Betroffenen nach der Umpositionierung nach seinem Befinden / Bequemlichkeit.
  • Überprüfen Sie regelmässig Schuhe, Brille, Hörgerät und Zahnprothese bezüglich des korrekten Sitzens.

 

Für individuelle Schulungen am Patienten oder Fragen zum Thema Dekubitusprophylaxe, Druckentlastung, Umpositionierung, Hilfsmittelauswahl und Drucktoleranz kontaktieren Sie uns jederzeit telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage, wir helfen Ihnen umgehend und professionell.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis