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Unsere Haut & sinnvolle Hautpflegeprodukte

Unser grösstes Organ ist die Haut. Sie agiert als Schutzhülle, blockiert gefährdende Umwelteinflüsse und dient als Feuchtigkeitsspeicher. Ein natürlicher Säureschutzmantel gibt hautschützenden Bakterien ein angemessenes Milieu und hält Erreger ab. Unsere natürliche Hautpflege ist also durch Oberhautfette und Talgfette gewährleistet.


Durch häufiges Händewaschen oder Duschen riskieren wir, mit den falschen Wasch- & Hautpflegeprodukten, diesen natürlichen Schutzfilm zu zerstören. Gerade Produkte zum Waschen und Reinigen der Haut sollten pH-neutral gewählt werden, diese wirkend pflegend, rückfettend und nicht auslaugend.

Eigentlich müsste dieser vom Körper selbst regenerierte Schutzmantel nicht zusätzlich durch Cremes, Lotionen und Gels ergänzt werden.

Das ist nur notwendig, wenn ausschliesslich auf nicht ph-neutrale Reinigungsprodukte beim Waschen oder Duschen zurück gegriffen wird, um die Hände oder den Körper, von Viren und Bakterien zu befreien, was natürlich sinnvoll ist. Anschliessend sollten die Hände & der Körper zur Pflege aber unbedingt eingecremt werden, um den Fettschutzfilm zu erneuern.

Die Haut selbst benötigt für diesen Regenerationsschritt, des Neuaufbaus ihres Schutzfilms, ungefähr vier Wochen.

Für Menschen die ihre Hände beruflich sehr oft waschen müssen, wie Ärzte, Pflegekräfte oder beispielsweise Automechaniker empfiehlt die Berufsgenossenschaft spezielle Waschlösungen. Diese Flüssigprodukte enthalten pflegende Substanzen, die nicht auslaugend wirken sondern rückfetten.

Dermatologen / Hautärzte bestätigen, dass zu häufiges Waschen der Hände, das Risiko für ein Handekzem, eine der am meisten verbreiteten Hauterkrankungen überhaupt ist.

Sie empfehlen, die Hände lieber öfter zu desinfizieren als zu waschen. In Hautdesinfektionsmitteln sind heutzutage auch hautpflegende Substanzen, die die Haut schützen und rückfettend wirken.

Wichtig ist, dass sie beim Kauf von Waschprodukten nicht nur auf die Inhaltsstoffe achten, sondern auf enthaltene Duftstoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel und das diese nicht zu stark schäumen. Diese beeinflussen das Hautmilieu und den natürlichen Säureschutzmantel!


Verwenden Sie wenig von der Waschsubstanz, eine ganz milde, am besten sythetische Tensidwaschsubstanz, die diese Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe nicht beinhaltet und einen pH-Wert von ca. 5 aufweist.


Verwenden Sie eine falsche Seife, die alkalisch, durch einen zu hohen pH-Wert auf die Haut wirkt, greifen Sie den Säureschutzmantel der Haut an und zerstören ihn langfristig.

Wenn Sie Wert auf biologische Waschsubstanzen legen, gibt es diese auch im Biogeschäft basierend auf Zuckertensiden oder Kokostensiden, diese sind mild und entfetten nicht stark sondern pflegen die Haut beim Waschen.


Tipp:

Um nicht noch mehr Plastik zu produzieren, greifen sie doch auf ein normales Stück Seife zurück, sie benötigen weniger als beim Verwenden von Flüssigseife und schonen durch die fehlende Plastikumverpackung die Umwelt. Ein Stück sogenannte Arztseife, mit einem pH-Wert von 5,5 gibt es in jedem Drogeriemarkt für weniger als 1 Euro.


Ein Minimum an Hautpflege des ganzen Körpers sollte, laut Dermatologen, morgens und abends stattfinden. Die Hände sollten nach jedem Waschen, spätestens wenn die Haut anfängt zu spannen, nachgecremt werden.

Dies ist vor allem im Winter, zum Schutz der Haut vor Kälte, nötig aber auch im Sommer, da die Sonne die Haut zusätzlich austrocknet.

Die Intensität des Hautpflegebedarfs ist aber auch abhängig von der körpereigenen Talgproduktion, nicht jeder benötigt zusätzlich die gleiche Menge an Cremes oder Lotionen.


Urea / Harnstoff als Inhaltsstoff:

Dies ist ein natürlicher Feuchthalter für die Haut, der sie vor Austrocknung schützt. Urea zieht Feuchtigkeit aus der Luft und bindet sie an das Gewebe. Sie ist in vielen Cremes und Lotionen mit 5% oder 10% enthalten.

Shea-Butter als Inhaltsstoff:

Shea verhält sich ähnlich wie körpereigene Fette, wird aus der afrikanischen Nuss des Karité-Baumes gewonnen und pflegt die Haut hervorragend. Sie ist in vielen Pflegeprodukten enthalten oder auch in der Reinform erhältlich.

Öle:

Abhängig vom jeweiligen Öl können diese auch entfettend wirken, sollten vor allem auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden, Wasser öffnet die Poren der Haut, Öl verschliesst diese wieder. Man hat anschliessend keinen Fettfilm auf der Haut und an der Kleidung. Merke, nicht alle Öle wirken rückfettend auch wenn sie erst einmal schmierig und fettig sind.

Nährstoffe für ein schönes Hautbild:

  • Vitamin D
  • Vitamin B
  • Zink
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Eisen
  • Eiweiß
  • Selen

Diese Nährstoffe nehmen Sie bereits durch eine ausgewogene, abwechslungsreiche und frische Ernährung auf. Sie können ihrem Körper also selbst beim Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut entgegen kommen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

Ihre Pflegeberatung in München erklärt: Tabletten richtig teilen | Richtlinien | Hinweise

Ob zur Dosisanpassung von Medikamenten, zum leichteren Schlucken oder aus anderen Gründen gibt es für pflegende Angehörige aber auch Patienten einiges zu beachten.
Viele Menschen haben Angst grössere Tabletten einzunehmen oder zu schlucken, da sie befürchten sie könnten im Hals hängen oder stecken bleiben.
Dies ist gerade bei Kindern aber auch älteren Menschen oft zu beobachten.

Wir gehen auf folgende Punkte ein:

  • Dosisanpassung
  • Tabletten teilen
  • Halbieren des Medikaments untersagt
  • Richtlinien
  • Hinweise
  • Hilfsmittel für das Teilen von Medikamenten

Dosisanpassung:

Wenn ein Arzt Ihnen ein Medikament verordnet bzw. ansetzt und es nicht in der richtigen Milligrammzahl rezeptiert, stehen Sie vor dem Problem wie soll ich es jetzt einnehmen und wie ändere die Dosierung korrekt.

Manchmal gibt es das Medikament von Seiten des Herstellers nicht in der vom Arzt angeordneten Dosierung, es muss individuell angepasst werden.

Ein Präparat muss oft auch geviertelt oder halbiert, jedenfalls angepasst werden, um einen Medikamentenspiegel aufzubauen oder es reduzierend von der Wirkstoffmenge ausschleichen zu lassen, wenn es abgesetzt wird.

Tabletten teilen:

Nicht alle Medikamente eignen sich zum Teilen. Auch wenn ein Präparat mit einer Kerbe oder Kreuzkerbe vorgeprägt ist, kann dies von Seiten des Herstellers zur Identifikation beitragen, um der Verwechselungsgefahr mit anderen Tabletten vorzubeugen, nicht jedoch zur Teilung bestimmt sein.

Achtung:

Bei Unsicherheiten beim Zerteilen von Medikamenten sollte auf jeden Fall die Packungsbeilage vor dem Teilen gelesen werden, der verordnende Arzt oder ein Apotheker befragt werden!

Nicht teilbare Präparate:

In der Regel sind Tabletten, die eine Schutzfilmummantelung haben, sogenannte Fimtabletten, die magensaftresistent sind und deren Wirkstoff über den Darmtrakt aufgenommen wird, nicht teilbar.

Kapseln haben eine Hülle aus Zellstoff, die ebenfalls magensaftresistent ist und über den Darmtrakt ihre Wirkung entfalten und nicht geteilt werden sollten. Dies kann von Präparat zu Präparat unterschiedlich sein, auch hier den Beipackzettel lesen, bei Arzt und / oder Apotheker nähere Informationen einholen.

Risiken durch Tablettenteilung:

Seien Sie sich des Risikos nicht fachgerechter Medikamententeilung für den Patienten bewußt.

Zerkleinern, halbieren oder vierteln Sie Medikamente nicht nach Vorschrift kann es zu folgendem kommen:

  • zu hohe Dosierung
  • zu niedrige Dosierung
  • Wirksamkeit reduziert
  • Wirksamkeit erhöht
  • Gefährdung des Behandlungserfolgs
  • Gefährdung des Gesundheitszustands des Patienten
  • zu schnelle Wirkstoffaufnahme

Hilfsmittel zur Teilung des Medikaments:

Beim Zerteilen von Medikamenten kommt es auch auf die richtige Technik an.

Gelingt Ihnen dieses nicht auf Anhieb beim Halbieren mit den Fingern oder einem dünnen, scharfen Messer, ist es hilfreich sich für wenig Geld in der Apotheke einen Tablettenteiler zu besorgen. In den wird das zu teilende Präparat gelegt und durch schliessen mit einer festverbauten scharfen Klinge halbiert oder wenn nötig erneut geviertelt. Siehe Bild anschliessend.

Abschliessend:

Für nicht teilbare, grosse Tabletten gibt es in der Apotheke auch die Möglichkeit sich spezielle, gleitfähige Umhüllungen, die das Schlucken erleichtern zu besorgen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

Gedanken zum aktuellen Corona-Virus-Problem

Der Entschluss, diesen Text zu veröffentlichen, hat mich seit Beginn dieses Theams beschäftigt. Ich war mir bisher nicht sicher ob es sinnvoll ist, sich bei der bisherigen Informationsschwemme auch noch dazu zu äußern.

Ich bin der Meinung es ist unfassbar verantwortungslos von Seiten der Medien und auch der Politik, präventiv überhaupt keine Informationen an die Bevölkerung heraus zu geben, wie man sich durch Eigeninitiative, selbst schützen und sein Immunsystem seit Wochen stärken könnte. 

Dies wäre eine sinnvolle und beruhigende Möglichkeit dem Corona Virus und auch jedem anderen Virus oder jeder anderen Erkrankung etwas durch den eigenen Körper entgegen zu setzen.

Weswegen entsteht diese Panik überhaupt?

Sind wir so unsicher oder ist uns indirekt doch bewußt, dass wir kontinuierlich unsere Gesundheit durch mittelmäßige oder schlechte Ernährung, vorwiegend mit industriell erzeugten Lebensmitteln und zu wenig Bewegung vernachlässigen?

Entsteht diese selbstverursachte Panik, durch das Bewußtsein unseres Lebensstils, oft verbunden mit Alkohol- Drogen- und Nikotinkonsum?

Warum versuchen wir nicht auf natürliche Weise, in diesen Zeiten, unseren Körper und unser Immunsystem auf Vordermann zu bekommen? Erkältungs- und Grippewellen sind nichts Neues. Zusätzlich sind wir im Herbst, Winter und Frühling noch mit zu wenig Tageslicht versorgt und unser Körper ist noch nicht wieder in der Lage, wie im Sommer durch mehr Sonnenlicht, eigenes Vitamin D3 zur Stärkung der Immunabwehr zu produzieren.

Weswegen gleichen wir dieses Defizit nicht ergänzend mit Vitamin D3-Präparaten aus und stärken unsere Immunabwehr? Vitamin C ist eine weitere Möglichkeit, Krankheiten etwas entgegen zu setzen, ganz abgesehen von viel frischen Lebensmitteln in Form von saisonalem Obst und Gemüse.

Ich denke ich bin nicht der einzige, der verstanden hat, dass man sich nur noch wenig auf Staat und Politik verlassen kann, sondern primär für sich selbst verantwortlich ist, weswegen vertrauen wir in diesem Fall auf Entscheidungen und Empfehlungen dieser Organisationen?

Wir brauchen kein weiteres, chemisch erzeugtes Medikament durch die Pharmaindustrie, wir müssen wieder lernen für uns selbst verantwortlich zu sein!

Eine mathematische Vorgehensweise der Politik, bezogen auf Risikominimierung basierend auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen, durch Schulschliessungen, meiden von Großveranstaltungen und nun noch dem Meiden sozialer Kontakte ist nur ein Weg der gegangen werden kann.

Unsere Eigenverantwortung ist das Thema. Unser Körper kann Erkrankungen bei unserem Lebensstil, stressigen Zeiten, fehlenden Ruhephasen, schlechter Ernährung kaum etwas entgegen setzen, deswegen werden wir krank.

Änderungen dieser Gewohnheiten führen auch wieder zu Genesung, jeder einzelne ist in der Lage dies zu steuern!

In diese Richtung sollte ein Appell von Seiten der Medien und Politik gehen.

Wieso haben wir einen Gesundheitsminister, wie Herrn Spahn (erlernter Beruf: Bankkaufmann), der keine Vorbild Rolle übernimmt und das Volk aufklärt? Ist er dazu nicht in der Lage? Die Lobby-Arbeit der Krankenkassen zu erledigen, darauf kann eine Gesellschaft verzichten.

Natürlich gibt es Risikogruppen, ältere Menschen, Menschen mit einer bestehenden Immunschwäche, Kinder und Schwangere, welche geschützt werden müssen, jedoch sollte das bei jeder Grippewelle oder ähnlichem der Fall sein, nicht nur im Coronafall.

Weswegen stützen wir nicht das Immunsystem der Risikogruppen, bauen dieses auf und vermitteln Sicherheit?

Weswegen wird die Gesellschaft in Unsicherheit gelassen und nicht klar erklärt, dass ältere und auch immunschwache Menschen, auch an einer herkömmlichen Grippeerkrankung oder Influenza versterben können, da diese den geschwächten Körper überfordert?

Ein Krisenmanagement muss in diesem Fall anders aussehen, wir sehen deutlich wozu diese Panikmache bisher geführt hat.

Passen Sie auf sich auf und übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Dekubitus Entstehung vermeiden und die Drucktoleranz erklärt

Wird ein Mensch pflegebedürftig und ist auf die Hilfe seines pflegenden Angehörigen angewiesen, gibt es für den Angehörigen einiges zu beachten.

Hierzu gehört die Prophylaxe zur Entstehung von druckbedingten Wunden, des sogenannten Dekubitus.

Problem:

Der Patient ist sensorisch eingeschränkt, leidet beispielsweise unter den Folgen eines Schlaganfalls mit Lähmungserscheinung der Extremität/en. Er spürt diesen betroffenen Bereich nicht mehr und merkt nicht, wie ein gesunder Mensch, wenn Druck auf diese Körperstelle einwirkt. Im gesunden Fall, auch während des Schlafs, sind wir in der Lage die Position zu wechseln, wir merken entstehenden Schmerz, aufgrund intakter Reflexe des Körpers.

Dies kann nicht nur bei Einschränkungen nach einem Schlaganfall der Fall sein. Werden einem Patienten starke sedierende, ruhigstellende oder schmerzlindernde / schmerzstillende Medikamente verabreicht, kommt es zu Einschränkungen die diese Wahrnehmung betreffen.

Liegt ein Patient im Koma oder befindet sich im Sterbeprozess ist dies zusätzlich oft der Fall.

Eine weitere Möglichkeit kann auch durch das Tragen einer Brille, eines Hörgeräts, einer Prothese oder der Zahnprothese entstehen, wenn diese Hilfsmittel nicht korrekt sitzen. Am Beispiel der Zahnprothese ist zu erklären, dass diese Druckstelle im Mund nicht rot sondern weiss erscheint, dies kann einfach mit einer Taschenlampe durch beleuchten des Mundbereichs festgestellt werden.

Die Entstehung eines Dekubitus kann auch durch Falten, die durch Bettwäsche, Kleidung oder Bettdurchzüge (Moltons) zum Inkontinenzschutz auftreten. Diese entstandenen Falten genügen oft bereits zur punktuellen Druckentstehung.

Entstehung | Ursache

Entsteht über einen längeren Zeitraum Druck der auf die Haut einwirkt, kommt es, unterdurchblutungbedingt, zuerst einmal zu einer Rötung, die nicht oder nicht sofort zurück geht. Wir kennen das von einer Blase am Fußzehen oder der Ferse, durch nicht richtig sitzende Schuhe, auch dies ist bereits eine druckbedingte Wunde. Bleibt es nicht bei dieser entstandenen Rötung, kommt es zur Blasenbildung. Zu Beginn ist die Blase noch geschlossen, was von Vorteil ist, da sich darunter die neue Haut bildet und somit geschützt ist. Geht diese entstandene Blase auf, haben wir eine druckbedingte, offene Wunde, die es zu versorgen gilt. Das selbe Problem haben wir bei Patienten die diesen entstehenden Druck nicht spüren. Eine Gefährdung besteht bei allen inkontinenten Patienten, da die Haut im Intimbereich oft feucht und nass ist, dadurch zusätzlich gereizt und irritiert sein kann, weswegen sie noch empfindlicher ist.

Folgende Regionen sind überwiegend betroffen, wenn der Patient auf dem Rücken liegt:

  • Hinterkopf
  • Schulterblätter
  • Ellbogen
  • Steiß
  • Fersen

Wenn ein Patient seitlich gelagert wird kann dies, auch im Bereich der aufeinander liegenden Knie der Fall sein, wenn diese nicht dazwischen mit einem kleinen Handtuch oder einem Kissen abgepolstert werden. Je nach Lagerungsposition können auch andere  aufliegende Körperstellen betroffen sein, und müssen kontinuierlich beobachtet werden!

Merke:

Dieser Druck entsteht primär an Körperstellen, die nicht mit Muskulatur & Fett gepolstert sind und wo Haut auf Knochen aufliegt!

Prophylaxe:

Es gibt im Sanitätshaus diverse Weichlagerungshilfsmittel, wie Matratzen oder Sitzkissen, die druckverteilend und entlastend auf gefährdete Hautregionen einwirken.

Zusätzlich muss ein derart immobiler oder bettlägeriger Patient in regelmässigen Abständen gelagert werden, die Position wird hierbei verändert und es entsteht bereits durch kleinste Mikrolagerungen eine Entlastung der Haut.

Der zeitliche Intervall dieser Umpositionierung ist abhängig und individuell unterschiedlich. Er hängt von der Drucktoleranz des Betroffenen ab.

 

Drucktoleranz:

Die Haut ist bei jedem einzelnen unterschiedlich sensibel für die Entstehung von Druck. Dies ist auch von der körperlichen Beschaffenheit abhängig.

Ist ein Patient eher abgemagert, liegt er sich aufgrund der fehlenden Polsterung eher wund. Handelt es sich um einen tendenziell  übergewichtigeren Menschen, hat dieser oft eine höhere Drucktoleranz aufgrund des vorhandenen Körperfetts. Dies heisst jedoch nicht, dass dieser keine Gefährdung haben kann.

Überprüfen der Drucktoleranz:

Wenn ein Patient aus dem Bett mobilisiert wird, ist zuerst einmal nicht klar, wie lange die Haut die neue Position, beispielsweise im Sitzen toleriert. Sitzt der Patient, ist die primäre Druckentstehung auf den Sitzbeinhöckern und dem Steißbereich.

Überprüfen sie in 1/2 stündigen Intervallen, ob die Haut gerötet ist und die Rötung nicht sofort zurück geht. Stellen Sie später bei längeren, grösser werdenden Prüfintervallen fest, ab wann eine bleibende Rötung entsteht diese nicht sofort zurückgeht. Damit haben Sie einen Anhaltspunkt für die Zeit, die die Hautregion des Patientin in dieser Position verweilen kann. Dies gilt auch im Liegen und für die im Liegen notwendigen Umpositionierungsintervalle. Jetzt haben Sie einen groben Richtwert für ihre zeitlich abgestimmten Lagerungswechsel. Finden diese Umpositionierungen regelmässig statt, wirken Sie einem druckbedingten Dekubitus entgegen.

Die 4 Dekubitus Stadien:

  • Stadium 1: bleibende Hautrötung
  • Stadium 2: Blasenbildung, Teilverlust der Huat
  • Stadium 3: Blase ist offen, Verlust diverser Hautregionen
  • Stadium4: Tiefere Gewebeschädigung, auch Muskeln & Sehnen sind betroffen

Hilfsmittel zur Weichlagerung:

  • Schaumstoffweichlagerungsmatratze
  • Wechseldruckmatratze
  • Würfelmatratze
  • Antidekubitussitzkissen (kein Gelring!)
  • professionelle Lagerungskissen aus dem Sanitätshaus
  • gerollte Handtücher zur Freilagerung der Fersen
  • kleine Kissen zum Abpolstern gefährdeter Regionen

Fazit:

Haben Sie den Druck, den der Patient toleriert, festgestellt und wissen nun in welchen Abständen der Betroffene zur Prophylaxe umpositioniert werden muss ist folgendes wichtig.

  • Mikrolagerungen, kleine Bewegungen zur Entlastung reichen aus.
  • Lagern Sie unter der Matratze oder dem Sitzkissen, wegen der Faltenentstehung.
  • Eine liegende 30 Grad Umpositionierung ist ausreichend.
  • Ein Aufstehen vom Sitzen ist auch bereits eine Entlastung.
  • Betroffene Hautregionen adäquat mit Hautpflegeprodukten versorgen.
  • Eincremen fördert auch die Durchblutung der Hautregion.
  • Fragen Sie den Betroffenen nach der Umpositionierung nach seinem Befinden / Bequemlichkeit.
  • Überprüfen Sie regelmässig Schuhe, Brille, Hörgerät und Zahnprothese bezüglich des korrekten Sitzens.

 

Für individuelle Schulungen am Patienten oder Fragen zum Thema Dekubitusprophylaxe, Druckentlastung, Umpositionierung, Hilfsmittelauswahl und Drucktoleranz kontaktieren Sie uns jederzeit telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage, wir helfen Ihnen umgehend und professionell.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps zur Sturzprophylaxe im Alter

  • Warum sind ältere Menschen sturzgefährdet?
  • Welche Ursachen gibt es?
  • Welche Diagnosen begünstigen Stürze?
  • Welche vorbeugenden Maßnahmen kann ich treffen?
  • Welche Hilfsmittel kann ich einsetzen?
  • Wie kann ich Stürze vermeiden?
  • Wie passe ich das Wohnumfeld an?
  • Haben Sie an einen Hausnotruf gedacht?

Ursachen | begünstigende Diagnosen

Wenn wir älter werden, nimmt die Muskulatur zwangsläufig ab, da wir uns meistens nicht mehr so frei bewegen können wie in jungen Jahren, schneller ermüden, die sportliche Aktivität zurück geht.

Die ersten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen treten auf. Wir merken deutlich, dass wir an Mobilität und Fitness einbüssen, mit Gleichgewichtsproblemen und oft Kreislaufschwankungen zu kämpfen haben.

Unser Gangbild verändert sich, ist nicht mehr so sicher wie früher. Dies kann durch voran gegangene Operationen, Schmerzen oder Veränderungen des Bewegungsapparats und auch fehlender Kraft der Fall sein.

Wir laufen zur Seite geneigt, nach vorne gebeugt, kleinschrittig oder benutzen bereits ein Hilfsmittel wie einen Gehstock oder einen Rollator zur Sicherheit.

Zusätzlich nehmen Krankheiten, den Herz-Kreislauf betreffend zu, wir leiden unter Schwindel, haben Diabetes und damit verbunden ein Risiko unterzuckert zu sein, das Augenlicht und die Reflexe lassen nach, es kommt zu Stürzen.

Wohnumfeld anpassen:

Was können wir unternehmen, um in unserem Wohnumfeld Stürze zu reduzieren?

  • Beleuchtungsquellen anpassen, stärkere Wattzahl der Leuchtmittel.
  • Tragen von festem, geschlossenen Schuhwerk.
  • Hilfsmittelberatung nutzen (Treppenlift, Rollator, Haltegriffe, Gehstock etc.).
  • Teppichkanten festkleben oder Teppiche entfernen.
  • Störende Möbel & Gegenstände beseitigen.
  • Vorhandene Hilfsmittel nutzen und nicht ignorieren.
  • Schwellen begradigen.

Oft sind Stürze bedingt durch Hektik & Eile. Das Telefon läutete oder es klingelt an der Türe, man versucht sich zu beeilen und schon ist ein Sturz geschehen.

Bei älteren Menschen ist es notwendig, langsam aufzustehen, damit der Kreislauf in Schwung kommt, man keinen Schwindel verspürt und ins Straucheln gerät.

Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten als Diabetiker um nicht in den Unterzuckerbereich zu fallen, auch hierbei sind die Symptome schwindel- und kreislaufbedingt. Trinken Sie ausreichend, bevorzugt Wasser.

Bei vielen älteren Menschen lässt die Blasenmuskulatur nach und sie müssen sich beeilen die Toilette zu erreichen, was Stress verursacht. Wieder wird sich beeilt und es kann in der Eile zu Stürzen kommen.

 

Hausnotrufanlagen:

Zur Sicherheit, gerade wenn eine Person alleine lebt, gibt es die sinnvolle Möglichkeit eines Hausnotrufgeräts diverser Anbieter. Dieses kann bei vorliegendem Pflegegrad auch über die Krankenkasse teilfinanziert werden.

Liegt kein Pflegegrad vor, gibt es natürlich die Möglichkeit, sich gegen einen Monatsbetrag, differierend nach Anbieter, selbst zu schützen und sich dieses zu bestellen. So kann im Notfall sofort Hilfe herbei gerufen & geleistet werden.

Eigeninitiative:

Versuchen Sie auch im Alter so lange wie möglich Ihre Kraft zu behalten. Machen Sie Gymnastik, Senioren-Yoga oderleichtes Krafttraining, was schon mit Wasser gefüllten Plastikflaschen möglich ist, bleiben Sie beweglich.

Gehen Sie bewusst, korrigieren Sie, wenn möglich Ihr Gangbild und lassen Sie sich vor allem Zeit!

 

Natürlich sind wir auch für dieses Themenfeld gerne beratend für Sie da. Wir unterstützen Sie bei der notwendigen Anschaffung geeigneter Hilfsmittel und zeigen Ihnen Finanzierungsmöglichkeiten auf. Wir helfen ihnen bei der Anpassung Ihres Wohnumfeldes und geben Ihnen weitere nützliche Tipps.

 

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

Pflegeberatung in München | Ein Fallbeispiel | Vorgehensweise eines Pflegeberaters

Die Herausforderung | der Auftrag:

Ein Anruf einer 93-jährigen Dame aus München, kraftbedingt überfordert mit der Versorgung ihres Ehemanns und der Bürokratie von Seiten der Krankenkasse, erreicht uns.

Wir vereinbaren einen Termin bei ihr in der häuslichen Umgebung zur Einschätzung der Situation.

 

Die Umsetzung | die Vorgehensweise:

  • Im Erstgespräch werden, die dem Patienten / Angehörigen bekannten Daten, bisherige Anträge, Ablehnungen, der aktuelle Pflegegrad und vorhandene Pflegehilfsmittel, die Erstanamnese erfasst.
  • Der Pflegeberater macht sich ein Bild der Ist-Situation des Ehepaars vor Ort.
  • Hierbei wird, basierend auf unserem Fachwissen, abgewogen, wo Möglichkeiten der weiteren Finanzierungshilfe für diesen Fall in Anspruch genommen werden können.
  • Die Ehefrau erklärt, in welchen Punkten eine Entlastung für sie geschaffen werden muss und womit sie überfordert ist.
  • Der Patient wird begutachtet und wenn möglich mit in das Gespräch einbezogen, um seine Vorstellungen und Wünsche, auf die pflegerische Versorgung zu äußern.
  • Es muss eruiert werden, ob der aktuelle Pflegegrad ausreichend ist oder angepasst werden kann.
  • Gibt es bereits einen unterstützend tätigen ambulanten Pflegedienst?
  • Gibt es eine zusätzliche Haushaltshilfe oder kann diese empfohlen & organisiert werden.
  • Welche Pflegehilfsmittel sind zur Entlastung vor Ort und welche können zusätzlich empfohlen werden.
  • Was übernehmen eventuelle Angehörige, Freunde oder Bekannte.
  • Welche Anträge wurden bisher gestellt und wie sieht das Ergebnis aus, Akten werden eingesehen.
  • Welche Gefahren können im Haushalt beseitigt werden und wo besteht individueller Beratungsbedarf.
  • Entsprechend der pflegerischen Expertenstandards werden Empfehlungen bzgl. bestehender Risiken gegeben.

Das Ergebnis:

  • Es besteht seit seit 17 Monaten ein zugestandener Pflegerad 2.
  • Dem Versicherten (Ehemann) steht ein monatlicher Pflegegeldbetrag sowie ein Entlastungsbeitrag zu.
  • Es wurde bisher kein ambulanter Pflegedienst unterstützend in Anspruch genommen..
  • Ich erkläre das jedem Pflegegrad ein Geldbetrag zugrunde liegt, der für die pflegerische Versorgung des Betroffenen gedacht ist.
  • Die Höhe des Betrages differiert, je nachdem ob ein ambulanter Pflegedienst beauftragt wurde oder ein Angehöriger, als Laie, die Pflege selbst übernimmt.
  • Im Falle der Angehörigenpflege ist die reduzierte, sogenannte Geldleistung greifend. Der Pflegedienst bekommt einen höheren Betrag aufgrund der professionellen Pflege und den damit verbundenen Personal- & Betriebskosten, sogenannte Sachleistungen.
  • Die Ehefrau äußert, sie hätten bisher kein Pflegegeld von Seiten der Krankenkasse überwiesen bekommen.
  • Aufgrund der Tatsache, dass seit 17 Monaten ein bewilligter Pflegegrad vorliegt, sprechen wir in diesem Fall von einer sehr hohen Summe.
  • Dieser Anspruch kann für das Jahr 2019 noch bis 30.06.2020 genutzt werden.
  • Alle Ansprüche davor sind leider bereits verfallen.
  • Wir beschliessen, die Kasse telefonisch mit diesem Problem zu konfrontieren.
  • Die Sachbearbeiterin gleicht mit uns die Bankverbindung ab und stellt eine Fehler im System fest.
  • Der Betrag wurde auf ein fremdes Konto transferiert, nicht jedoch an den eigentlich Bezugsberechtigten.
  • Die Sachbearbeiterin entschuldigt sich, sichert umgehend eine Nachzahlung zu.
  • Wir stellen das Pflegegeld auf Kombinationsleistung um.
  • Bei einer Kombinationsleistung ist ein Pflegedienstes tätig, ein eventueller Restbetrag des Pflegegeldes, der nicht ausgeschöpft wird, wird anteilig von der Kasse an den Versicherten überwiesen.
  • Das Ehepaar ist froh, dass ihnen diese Information gegeben wurde, dass ein Pflegegrad mit einer finanziellen Leistung zur Basissicherung der Pflege dient und ihnen seit Monaten zusteht.
  • Es gibt in Bayern die Möglichkeit, zusätzlich Landespflegegeld zu beantragen, hierfür liegen die Voraussetzungen vor.
  • Der Pflegeberater stellt den Antrag.
  • Wir gehen auf die Pflegesituation ein und ich erkläre den Unterschied zwischen Kranken- und Pflegekasse und die damit verbundenen unterschiedlichen Leistungszuständigkeiten.
  • Ich organisiere über den Hausarzt eine Verordnung für häusliche Krankenpflege.
  • Ein ambulanter Pflegedienst kann die medizinische Leistung, des An- und Ausziehens der Kompressionstrümpfe, darüber abrechnen, da die Ehefrau, kraftbedingt, überfordert ist.
  • Dieser Punkt greift das Pflegegeld nicht an, sondern wird separat über die Krankenkasse als medizinische Leistung verrechnet.
  • Ich mache mich online auf die Suche nach einem guten, vertrauenswürdigen ambulanten Pflegedienst, welcher Kapazitäten für die pflegerische und medizinische Versorgung des Ehemanns hat.
  • Fündig geworden, bespreche ich mit der Leitung des ambulanten Pflegedienstes, welche Leistungen in diesem Fall erbracht werden sollen.
  • Die bestimmten Tage, die Uhrzeit, ob eine männliche oder weibliche Pflegeperson gewünscht ist.
  • Die Pflegedienstleitung macht mit dem Ehepaar einen Termin für die Erstaufnahme aus und beginnt noch am selben Tag mit der Unterstützung.

Fazit:

Abschliessend konnte dem Ehepaar durch eine angemessene Antragsstellung & das Aufdecken des Fehlers der Kasse ein einmaliger Betrag zur Finanzierung der Pflegesituation von ca. 8000,- Euro rückwirkend zugesichert werden.

Weiterhin profitieren sie von fortlaufenden monatlichen Pflegegeldzahlungen durch die Kasse.

Mit den Leistungen des organisierten Pflegedienstes ist das Ehepaar, auf meine spätere Nachfrage, sehr zufrieden und die Ehefrau ist dankbar über die entstandene Entlastung.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München informiert: Ketogene Ernährung

 

  • Was bedeutet ketogen?
  • Worauf basiert ketogene Ernährung
  • Wie funktioniert dieser Stoffwechselprozeß?
  • Was kann ich damit beeinflussen?
  • Was erreiche ich mit dieser Ernährung?
  • Welche Lebensmittel sind relevant?

Die ketogene Ernährung basiert auf kohlenhydratlimitierter, proteinreicher und deshalb fettreicher Ernährung. Die notwendige Energie für den Körper wird nicht mehr aus Glucose & Fett, sondern nur noch aus Fetten aus der Nahrung und den dadurch in Gang gesetzten Ketonkörpern geliefert.

Es handelt sich um einen Stoffwechselprozeß, welcher durch den Verzicht auf Kohlenhydrate & Zucker in Gang gesetzt wird.

Für wen?

  • Patienten mit Übergewicht
  • Patienten mit Epilepsie
  • Patienten mit Alzheimer Demenz
  • Sportler
  • Patienten mit Glucosetransportstörung
  • Gesundheitsbewußte Menschen

Stoffwechselprozeß:

Der Körper wandelt ca. 50% der aufgenommenen Proteine & nur ca. 10% der Fette aufgrund des geringen Glycerinanteils in Glucose (Energie/Zucker) um.

Wenn wir Hunger verspüren greift unser Körper zuerst auf gespeicherte Kohlenhyrdat Vorräte in unserer Leber zurück. 

Wir setzen hiermit einen Stoffwechselprozeß in Gang den der Körper als Hungestoffwechsel interpretiert. Hierbei werden Fettsäuren aus der Leber zu Ketokörpern umgestaltet, welche anschliessend als Energiequelle für unser Gehirn dienen. Dieser Stoffwechsel-Prozeß wird Ketose genannt.

Umsetzung:

Bei der Errechnung unseres Bedarfs sind diese zwei Faktoren ausschlaggebend. Einmal die Höhe des Energiebedarfs und die des Proteinbedarfs.

Man geht davon aus, dass der Fettanteil mit ca. 80% berechnet wird und der Anteil der zuzuführenden Proteine mit ca. 20% aus unserer Nahrung.

Um die Wirksamkeit der Ketose aufzubauen, sollten Kohlenhydrate nur in sehr geringem Maß zugeführt werden.

Eine korrekte Durchführung wird zu Beginn von einem Ernährungsberater oder einem Facharzt begleitet und durch Urin sowie Blutproben kontrolliert. Hierbei lassen sich Rückschlüsse auf den Bedarf und eine eventuelle Anpassung von Fetten und Proteinen ziehen!

Lebensmittel:

  • Fleisch, Geflügel sowie Fisch
  • Avocados
  • Nüsse & Samen
  • Eier
  • Käse
  • Low-Carb-Gemüse und Früchte
  • dunkle, zartbitter Schokolade und Kakao

Eventuelle Nebenwirkungen zu Beginn:

  • vorübergehnde Verdauungs- und Stuhlprobleme durch die Umstellung
  • gelegentliche Müdigkeit

Ergebnis:

Innerhalb kurzer Zeit werden Sie feststellen, dass Sie sich deutlich fitter, wacher und leistungsstärker fühlen. 

Sie verlieren an überflüssigem Gewicht und fühlen sich wohler. 

Eine Gelenkbelastung wird reduziert durch die Gewichtsabnahme. 

Sie senken Ihren Blutzuckerspiegel auf natürliche Weise.

Weniger Triglyceride und HDL-Cholesterin – dadurch Verringerung der Arteriosklerosegefahr

Melden sie sich gerne telefonisch oder über unser Kontaktformular auf unserer Homepage für weitere Information zum Thema ketogene Ernährung

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Tipps zur Auswahl einer seriösen Vermittlungsagentur für Pflegekräfte

Der Wunsch zu Hause alt zu werden & in den eigenen vier Wänden gepflegt zu werden ist nachvollziehbar, stösst jedoch oft auf organisatorische Probleme.

Wie kann ich mir Unterstützung nach Hause holen?

Wie finde ich eine seriöse Agentur die 24h-Kräfte vermittelt?

Worauf achte ich bei der Auswahl der Agentur?

Brauche ich zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst?

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Eine 24h-Pflegekraft über einen Pflegedienst in Deutschland zu bekommen ist für die meisten von uns kaum finanzierbar, da die Kosten bei 3000,- Euro monatlich beginnen.

Vergleichsweise günstiger sind Pflegekräfte die aus dem Ausland über Personalagenturen akquiriert und vermittelt werden.

Die Kosten liegen hier, je nach Anbieter bei bis zu 2000,- Euro monatlich.

Seriöse Agenturen kümmern sich um die Versicherung, Steuern und Sozialabgaben der Pflegekraft.

Jedoch arbeiten nicht alle Vermittlungsagenturen immer seriös. Oft liegen die bezahlten Löhne unter der Mindestlohnvorschrift oder die selbständigen Pflegekräfte verfügen über kein angemeldetes Gewerbe bzw. werden nicht versichert.

Worauf ist also zu achten, wenn ich mich für eine 24h-Pflegekraft über eine Personalvermittlngsagentur entscheide?

  • Wurde ein schriftlicher Vertrag für die Vermittlung mit Ihnen geschlossen?
  • Wurden Ihnen die Vertragsbedingungen transparent erklärt?
  • Hatten Sie die Möglichkeit alle Fragen zu stellen & beantwortet zu bekommen?
  • Welche deutsche Rechtsform hat die Agentur bzw. hat sie überhaupt eine?
  • Liegt eine A1-Bescheinigung für die Pflegekraft vor?
  • Kann ein Wechsel der Pflegekraft stattfinden, wenn man unzufrieden ist?
  • Ist das Angebot ohne Mindestlaufzeit & Einmalgebühren?
  • Wurden Ihnen die Preise & Kosten transparent aufgezeigt?
  • Welchen Gesamteindruck haben Sie selbst von der Agentur?

Abschliessend ist zu beachten, dass die Pflegekräfte meistens in Deutschland keine Anerkennung ihrer Ausbildung aus ihrem Herkunftsland haben.

Dies ist wichtig, da sie keine medizinischen Tätigkeiten, wie Medikamentengaben und Stellen der Medikation, Verbandwechsel, Infusionstherapien, Injektionen etc. ausführen dürfen.

Hierfür benötigen Sie zusätzlich einen niedergelassenen ambulanten Pflegedienst, der über eine Kassenzulassung verfügt um diese Leistungen zu erbringen!

Pflegekräfte, die aus dem Ausland vermittelt und bei Ihnen eingesetzt werden, dürfen ausschliesslich für Tätigkeiten der Körperpflege, Betreuung und der hauswirtschaftlichen Versorgung eingesetzt werden!

Online finden Sie eine Vielzahl von Anbietern für die Vermittlung von Pflegepersonal, nehmen Sie sich die Zeit und Ruhe einen für Sie passenden zu finden.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis unterstützt Sie bei Bedarf gerne.