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Wenn ich dement werde – der berührendste Text über Demenz im Netz!

Wenn ich dement werde…

Wenn ich dement werde, soll mein Leben einfach, übersichtlich und voraussehbar sein.

Es soll so sein, dass ich das Gleiche mache jeden Tag zur gleichen Zeit, auch wenn es dauert, bis ich es begreife.

Wenn ich dement werde, musst Du ruhig mit mir sprechen, damit ich keine Angst bekomme und nicht das Gefühl kriege, dass Du böse mit mir bist. 

Du sollst mir immer erzählen, was Du tust.

Du sollst mich wählen lassen und respektieren, was ich wähle.

Wenn ich dement werde, denke daran es wäre gut für mich, auch schöne Erlebnisse zu haben und wenn Du sie mir erklärst, bevor ich sie erlebe.

Wenn ich dement werde, brauche und bekomme ich viel mehr Schlaf als ich eigentlich will.

Wenn ich schlafe, habe ich immer Angst, dass ich nicht mehr wach werde.

Wenn ich dement werde, kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer & Gabel essen, aber bestimmt sehr gut mit den Fingern. Lass mich das tun und gib mir Mut zu schlafen.

Wenn ich dement werde, kann ich mich nicht mehr erinnern, was ich gerne möchte, dann musst Du lernen, mir das zu zeigen.

Wenn ich dement werde, bin ich eigensinnig und boshaft und habe schlechte Laune, dann bin ich das nur, weil ich mich so machtlos und hilflos fühle, das hasse ich.

Wenn ich dement werde und schimpfe, dann gehe einen Schritt zurück von mir, dass ich spüre, das ich immer noch Eindruck machen kann.

Wenn ich dement werde und Panik bekomme, dann nur, weil ich an zwei Dinge gleichzeitig denken soll. Halt meine Hand fest und hilf mir, mich auf eine Sache zu konzentrieren.

Wenn ich dement werde, bin ich leicht zu beruhigen, nicht mit Worten, sondern indem Du ganz ruhig neben mir sitzt und meine Hand fest hältst.

Wenn ich dement werde, verstehe ich nicht das Abstrakte, schwach formulierte, ich will sehen, spüren und begreifen, wovon Du sprichst.

Wenn ich dement werde, habe ich das Gefühl, dass andere mich schwer verstehen und genauso ist es schwer für mich, andere zu verstehen. Mach Deine Stimme ganz leise und sieh mich an, dann versteh ich Dich am besten. Benutze nur wenige Worte und einfache Sätze und versuche herauszufinden, ob ich alles verstanden habe. Sieh mich an, berühre mich und lächle, bevor Du mit mir sprichst. Vergesse nicht, dass ich oft vergesse.

Wenn ich dement werde, habe ich oft keine Lust, spazieren zu gehen, aber ich weiß hinterher, dass es mir besser geht.

Wenn ich dement werde, möchte ich gute Musik hören von damals, aber ich habe vergessen, welche. Lass sie uns gemeinsam hören, ich vermisse das. Ich mag auch gerne singen, aber nicht alleine.

Wenn ich dement werde, dann ist da manchmal gar nichts, wenn ich begreifen soll, aber vielleicht begreife ich besser, als Du denkst.

Wenn ich dement werde und sage ich will nach Hause, dann antworte mir ernsthaft, damit ich merke, dass Du weißt, dass ich mich im Moment sehr unsicher fühle.

Ihre Demenz-Profis für Beratung & Schulung von Angehörigen zu diesem Thema!

Deutsche Pflegeberatung Matheis

Tipps Ihrer Pflegeberatung Matheis in München zum Erreichen einer angemessenen Tagestrinkmenge

Wasser ist Leben, auch für ältere oder pflegebedürftige Menschen. Unser Körper besteht zu etwa 60 – 65% aus Wasser, jede Zelle benötigt Wasser und vor allem unser Gehirn, um konzentriert zu sein, Müdigkeit entgegen zu wirken, fit und leistungsfähig zu bleiben.Gerade im Alter ist es wichtig, regelmässig und ausreichend zu trinken, da das Durstgefühl abnimmt.

  • Wie hoch sollte die Tagestrinkmenge sein?
  • Was sollte ich trinken?
  • Wie kann ich zusätzlich Flüssigkeit aufnehmen ohne zu trinken?
  • Bei welchen Krankheiten ist zu viel Flüssigkeit kontraindiziert?
  • Wie hoch ist der Flüssigkeitsverlust durch normales Schwitzen?
  • Was ist ein Trinkprotokoll?
  • Infusionen zum zusätzlichen Ausgleich?

Die Tagestrinkmenge eines erwachsenen Menschen sollte mit mindestens 1,5 Liter Wasser erreicht werden. Mehr wäre besser und richtet sich auch nach der aktuellen Jahrezeit und der körperlichen Betätigung. Eine Faustregel ist 30 – 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht.

Wenn unser Körper also aus einem Großteil aus Wasser besteht, ist dieser auch froh wenn dieses ausgleichend als Wasser hinzugefügt wird. Softdrinks, Kaffee, Milch oder Alkohol sind zwar auch Flüssigkeiten, welche selbstverständlich besser sind als zu wenig zu trinken, jedoch ist der Körper mit Zucker, Alkohol und gerade bei Milch mit allergiefördernden Substanzen konfrontiert.

Versuchen Sie kohlensäurefreies Wasser, Kräutertees oder Saftschorlen mit wenig Fruchtsaft, des Zuckers wegen zu sich zu nehmen, je höher davon der reine Wasseranteil desto besser!

Haben Sie bei Ihrem Angehörigen, das Problem, dass er „trinkt wie ein Spatz“, planen Sie zusätzlich Suppen oder Gerichte mit Soßen ein.

Obst Gemüse und Salate enthalten, zusätzlich zu wichtigen Vitaminen und Faserstoffen, Flüssigkeit. Nehmen Sie gerade in den Sommermonaten Melonen mit nach Hause, Salatgurken, Tomaten und andere Gemüsesorten oder Salat helfen das Flüssigkeitsdefizit auszugleichen. Denken Sie bei Obst an den Flüssigkeitsanteil in Orangen, Mandarinen oder Weintrauben.

Sollten Sie gesundheitliche Probleme bezüglich einer herabgesetzten Nieren- oder Herzfunktion haben, klären Sie mit ihrem Hausarzt ab, wie hoch Ihre Tagestrinkmenge sein sollte, um keines der Organe zu Überfordern!

Beachten Sie, beim erreichen der Tagestrinkmenge, wieviel ein Mensch täglich schwitzt und dadurch Flüssigkeit verliert, die wieder ausgeglichen werden muss. Auch während des nächtlichen Schlafen, schwitzt der Mensch unter seiner warmen Decke. Nicht nur körperliche Aktivität verlieren wir Flüssigkeit, sogar etwa 0,5 bis 1 Liter, ohne aktiv zu schwitzen. Diese Menge Wasser verliert der Körper über die Atmung und durch Verdunstung über die Haut. Bei starker körperlicher Belastung produzieren die Schweißdrüsen aktiv Schweiß, um die Körpertemperatur zu regulieren. Dieses Flüssigkeitsdefizit muss von uns wieder ausgeglichen werden, sonst besteht die Gefahr einer Dehydration (Austrocknung).

Führen Sie, um den Überblick der Getränke am Tag nicht zu verlieren ein Trinkprotokoll. Notieren Sie sich einfach auf einem Blatt Papier, welche Flüssigkeit und wieviel davon zu welcher Zeit verabreicht wurde und machen Sie anschliessend einen Tagesabschluss zur Kontrolle.

Wichtig ist, dass über den ganzen Tag verteilt getrunken wird, nicht eine grosse Menge auf einmal, regelmässig!

Stellen Sie Getränke an Orte in Ihrer Wohnung / Haus an denen man sich oft hinsetzt oder aufhält, durch die visuelle Erinnerung ist man auch kontinuierlich mit dem Trinken konfrontiert.Markieren Sie sich doch mit einem Filzstift auf der Flasche Tageszeiten, um eine zusätzliche Kontrolle über Ihre Trinkmenge und Ihr stündliches Pensum zu haben.

Man sollte im Kopf behalten, dass die nötige Tagestrinkmenge bis ca. 16 Uhr erreicht wurde, dann besteht für den älteren oder pflegebedürftigen Menschen auch nicht das Problemen, dass er nachts ständig die Toilette aufsuchen muss, wovon auch wieder eine Sturzgefahr ausgehen kann!

Wenn es sich in Ihrem Fall um einen kaum trinkenden älteren Menschen handelt und Sie es trotz Mühe nicht schaffen, ausreichen zu Trinken zu verabreichen, sprechen Sie mit ihrem Arzt über zusätzliche Infusionen mit Ringerlösung ( Elektrolyt-Lösung) oder NaCl (Kochsalz-Lösung).

Diese können über die Vene verabreicht werden oder auch über das Unterhautfettgewebe, was sich gerade bei Menschen mit Demnez besser eignet, wenn am Infusionsschlauch manipuliert wird und man Gefahr läuft, dass der Patient sich die Infusion selbst zieht. Bei einer subcutanen Infusion im Unterhautfettgewebe würde somit nur Flüssigkeit daneben laufen, bei einer Infusion über die Vene haben Sie das Problem des akuten Blutverlusts und müssen die Blutung schnellstmöglich stillen!

Nutzen Sie unsere Ernährungsberatung, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Trinkmenge, Einfuhr von Flüssigkeiten oder speziellen, sich am Krankheitsbild orientierenden Ernährungsformen haben!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München hilft Ihnen gerne weiter!

 

Tipps zur Auswahl einer seriösen Vermittlungsagentur für Pflegekräfte

Der Wunsch zu Hause alt zu werden & in den eigenen vier Wänden gepflegt zu werden ist nachvollziehbar, stösst jedoch oft auf organisatorische Probleme.

Wie kann ich mir Unterstützung nach Hause holen?

Wie finde ich eine seriöse Agentur die 24h-Kräfte vermittelt?

Worauf achte ich bei der Auswahl der Agentur?

Brauche ich zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst?

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Eine 24h-Pflegekraft über einen Pflegedienst in Deutschland zu bekommen ist für die meisten von uns kaum finanzierbar, da die Kosten bei 3000,- Euro monatlich beginnen.

Vergleichsweise günstiger sind Pflegekräfte die aus dem Ausland über Personalagenturen akquiriert und vermittelt werden.

Die Kosten liegen hier, je nach Anbieter bei bis zu 2000,- Euro monatlich.

Seriöse Agenturen kümmern sich um die Versicherung, Steuern und Sozialabgaben der Pflegekraft.

Jedoch arbeiten nicht alle Vermittlungsagenturen immer seriös. Oft liegen die bezahlten Löhne unter der Mindestlohnvorschrift oder die selbständigen Pflegekräfte verfügen über kein angemeldetes Gewerbe bzw. werden nicht versichert.

Worauf ist also zu achten, wenn ich mich für eine 24h-Pflegekraft über eine Personalvermittlngsagentur entscheide?

  • Wurde ein schriftlicher Vertrag für die Vermittlung mit Ihnen geschlossen?
  • Wurden Ihnen die Vertragsbedingungen transparent erklärt?
  • Hatten Sie die Möglichkeit alle Fragen zu stellen & beantwortet zu bekommen?
  • Welche deutsche Rechtsform hat die Agentur bzw. hat sie überhaupt eine?
  • Liegt eine A1-Bescheinigung für die Pflegekraft vor?
  • Kann ein Wechsel der Pflegekraft stattfinden, wenn man unzufrieden ist?
  • Ist das Angebot ohne Mindestlaufzeit & Einmalgebühren?
  • Wurden Ihnen die Preise & Kosten transparent aufgezeigt?
  • Welchen Gesamteindruck haben Sie selbst von der Agentur?

Abschliessend ist zu beachten, dass die Pflegekräfte meistens in Deutschland keine Anerkennung ihrer Ausbildung aus ihrem Herkunftsland haben.

Dies ist wichtig, da sie keine medizinischen Tätigkeiten, wie Medikamentengaben und Stellen der Medikation, Verbandwechsel, Infusionstherapien, Injektionen etc. ausführen dürfen.

Hierfür benötigen Sie zusätzlich einen niedergelassenen ambulanten Pflegedienst, der über eine Kassenzulassung verfügt um diese Leistungen zu erbringen!

Pflegekräfte, die aus dem Ausland vermittelt und bei Ihnen eingesetzt werden, dürfen ausschliesslich für Tätigkeiten der Körperpflege, Betreuung und der hauswirtschaftlichen Versorgung eingesetzt werden!

Online finden Sie eine Vielzahl von Anbietern für die Vermittlung von Pflegepersonal, nehmen Sie sich die Zeit und Ruhe einen für Sie passenden zu finden.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis unterstützt Sie bei Bedarf gerne.

Neues Angehörigen Entlastungsgesetz zum 01.01.2020

Neue Regelung des Angehörigen Entlastungsgesetzes der Bundesregierung zum 01.01.2020

Einkommensgrenze unterhaltspflichtiger Kinder erst ab 100.000 Euro Jahresgehalt.

Im neuen Gesetz heisst es, dass die Sozialämter grundsätzlich von einem Jahreseinkommen unterhaltspflichtiger Kinder von unter 100.000 Euro ausgehen müssen, wenn keine Hinweise vorliegen, dass das Einkommen doch höher ist.

Hiermit enfällt die standardisierte Überprüfung der Unterhaltsverpflichtung der Kinder, wenn ein pflegebdürftiger Mensch oder sein gestzlicher Vertreter über das Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen muss, da die Pflegekosten für ihn, trotz Renteneinahmen, nicht finanzierbar sind.

Ein Großteil der älteren, pflegebedürftigen Patienten lehnte deswegen bisher die Unterstützung des Sozialamts ab, da sie ihren Kindern nicht finanziell zur Last fallen wollten, auch nicht durch das Offenlegen der finanziellen Verhältnisse.

Dieses Verhalten führte bisher immer wieder zu einer pflegerischen Unterversorgung des Betroffenen.

Hiermit wurde, auch für den ambulanten Pflegebereich die Möglichkeit geschaffen, bedürfnisorientierte Pflegeleistungen in Anspruch nehmen zu können und einer Unterversorgung mangels finanzieller Möglichkeiten vorzubeugen!

Der Link zum kompletten Gestzesentwurf:

https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7391369&url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk=&mod=mediathek

Ihre Pflegeberatung in München erklärt: Wie nutze ich eine Verhinderungspflege?

 

Was ist Verhinderungspflege?

Die Pflegeversicherung bietet im Rahmen des § 39 SGB XI die Möglichkeit, wenn die pflegende Person wegen Krankheit, Urlaub oder sonstiger Gründe nicht die notwendige Pflege erbringen kann, die notwendigen Ersatzkosten der vorübergehenden Pflege für maximal sechs Wochen pro Kalenderjahr zu übernehmen.

Wer hat Anspruch auf Verhinderungspflege?

Ab einem Pflegegrad 2 oder höher, besteht für den Versicherten Anspruch auf Verhinderungspflege. Bei Pflegegrad 1 besteht dieser Anspruch nicht!

 

Wer kann die Verhinderungspflege durchführen?

Diese kann durch Angehörige, hierbei gilt zu differenzieren welcher Verwandschaftsgrad vorliegt, einem ambulanten Pflegedienst, Freunden oder Nachbarn organisiert werden.

Welche Kosten werden von der Pflegekasse erstattet?

Die Pflegekasse übernimmt hierbei maximal 1612,- Euro pro Jahr. Diese können zusätzlich, wenn im laufenden Kalenderjahr bisher keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde um weitere 806,- Euro ergänzt werden. Die Leistungen der Verhinderungs- und der Kurzzeitpflege können kombiniert werden. Damit ergäbe sich ein Anspruch von 2418,- Euro für die zu planende Verhinderungspflege.

Benötigen Sie im aktuellen Kalenderahr keine Verhinderungspflege, können Sie hierfür acht Wochen Kurzzeitpflege über 3.224 Euro im Jahr beantragen. 

Habe ich Anspruch auf Fortzahlung meines bisherigen Pflegegeldes?

Wenn ein pflegebedürftiger Verhinderungspflege in Anspruch nimmt, reduziert sich das bisherige Pflegegeld während dieser Zeit ujm die Hälfte.

Jedoch werden der erste und der letzte Tag der Verhinderungspflege vollständig mit dem Pflegegeld vergütet.

Kann ich Fahrtkosten oder Verdienstausfall über die Verhinderungspflege geltend machen?

Nahe Angehörige können  Aufwendungen für die Pflege Ihrer Angehörigen z. B. bei einem Verdienstausfall oder entstandenen Fahrtkosten über die Verhinderungspflege abrechnen, wenn das Pflegegeld hierfür nicht ausreicht. Diese Aufwendungen müssen schriftlich bei der Pflegekasse erklärt werden. Fahrtkosten, etwa wenn Kinder zur Pflege ihrer pflegebedürftigen Eltern weitere Strecken zurücklegen müssen, können gemäß § 5 Bundesreisekostengesetz mit 0,20 € pro gefahrenem Kilometer angerechnet werden. Ein Verdienstausfall z. B. bei unbezahltem Urlaub von nahen Angehörigen durch die Verhinderungspflege ausgeglichen werden.

Welche Leistungen beinhaltet die Verhinderungspflege?

Grundpflegerische Tätigkeiten:

  • Körperpflege
  • An- Auskleiden
  • Haarwäsche / kämmen
  • Hautpflege
  • Transferunterstützung
  • Unterstützung bei der Eingabe einer Mahlzeit oder von Getränken

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten:

  • Vorratseinkauf
  • Wohnungsreinigung
  • Entsorgen des Hausmüll
  • Waschen der Wäsche
  • Zubereitung einer warmen oder kalten Mahlzeit

Kann ich die Verhinderungspflege auch in anteiligen Stunden nutzen?

Ja, diese Möglichkeit besteht, wenn Sie nicht mehrere Wochen am Stück Urlaub machen möchten und sich lieber mehrere kleine Ruhepausen oder Auszeiten über das Jahr verteilt nehmen möchten.

 

„Diese Auszeiten zum Pflegen sozialer Kontakte oder nur für sich selbst, sind für Sie wichtig, um Kraft und Erholung zurück zubekommen und sich weiter um Ihren pflegebedürftigen Angehörigen kümmern zu können.

Denken Sie immer daran, dass es Ihrem Angehörigen nicht weiterhilft, wenn Sie selbst nicht mehr können und buchstäblich zusammen klappen.“

 

Nehmen Sie bezüglich weiterer Fragen gerne Kontakt mit Ihrer Deutschen Pflegeberatung Matheis in München auf, wir unterstützen Sie selbstverständlich bei allen Fragen des Antragswesens und auch Widersprüchen!

Wie hilft mir die Deutsche Pflegeberatung in München weiter?

Seit dem 1. Januar 2009 hat jeder Versicherte in Deutschland Anspruch auf individuelle Pflegeberatung durch die Pflegekassen (Pflegeweiterentwicklungsgesetz).

Es gibt für Versicherte die Möglichkeit einen einmaligen Beratungsgutschein über 90,- Euro bei der Pflegekasse zu beantragen. Dieser wird beim von der Pflegekasse zertifizierten Pflegeberater, welcher den Betroffenen zu Hause besucht, eingelöst und er kann seine Beratung bei der Pflegekasse abrechnen.

In meiner langjährigen Erfahrung als Pflegedienstleitung mehrerer ambulanter Pflegedienste, sah die von meinen Patienten genutzte Kassenberatungsdienstleistung, leider meistens wie folgt aus.

Vorgehensweise der zertifizierten Berater der Pflegekasse:

Die Berater vereinbarten einen Termin bei dem jeweiligen Betroffenen. Die Pflegeberatung war innerhalb eines Zeitrahmens von 20 – 40 Minuten abgeschlossen, da diese selbstverständlich mit ihrem Budget wirtschaften, auch ihre An- und Abfahrtszeit in die abzurechnenden 90,- Euro einberechnen. Oft bleiben viele Fragen offen und es war schlicht keine Zeit, in diesem Budgetrahmen, individuell und ausführlich auf alle Probleme, Fragen und Wünsche eingehen zu können. Zurück bleibt ein unzufriedener Betroffener, der versucht sich weitere Hilfe & Beratung zu organisieren, da er sich, wie am Fliessband abgefertigt vorkommt.

Ergebnis der Beratung:

Es hat für alle Beteiligten den Anschein, als würde nur dem Gesetzgeber gerecht geworden, der diese Beratung vorschreibt, wie diese oberflächlich umgesetzt wird zeigt oft die Realität in der Praxis.

Man kann realistisch niemanden zu einer komplexen Pflegesituation in einem so kurzen Zeitrahmen beraten, dem Angehörigen durch die notwendigen Informationen Sicherheit im Umhang mit dem Patienten vermitteln! Ausführliche Beratung zu einem Themenfeld des Patienten, zum Beispiel Demenz, dauern nicht selten 90 – 120 Minuten. dann wurde jedoch auch nur Basiswissen zu diesem Thema weitergegeben. Weitere Hilfeangebote, Entlastungsmöglichkeiten, Beratung zur adäquaten Hilfsmittelauswahl, pflegerische Unterbringungsmöglichkeiten, die Möglichkeit von Selbsthilfegruppen etc., wurden in diesem Zeitrahmen noch nicht mal angesprochen.

Mit diesem genutzten Beratungsangebot auf Kassengutschein, kamen in der Vergangenheit viele Angehörige und auch Patienten zu uns. Sie wunderten sich, dass ihre Fragen, Wünsche und Probleme ernstgenommen wurden, in einem deutlich höheren Zeitrahmen anschliessend keine Fragen offen blieben, da sich Zeit genommen werden konnte auf die individuelle Situation einzugehen, die Betroffenen mit ihren Ängsten zu sehen und zu verstehen.

Was macht unsere Pflegeberatung in München besser?

  • Wir nehmen uns Zeit für Sie, egal wie lange es nötig ist, Sie sind uns wichtig!
  • Wir arbeiten unabhängig von den Pflege- & Krankenkassen, patienten- und angehörigenorientiert!
  • Wir gehen bei unserer Arbeit neutral und unabhängig von Abrechnungspartnern vor!
  • Wir beraten persönlich unter Einbezug moderner Kommunikationsmedien (Bildtelefonie, Email, WhatsApp etc.)!
  • Wir sind vom Fach & haben jahrelange Pflegeerfahrung in allen Bereichen!
  • Wir bleiben auch nach der Beratung Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen und Unterstützungsmöglichkeiten!

Wir meistern diese Herausforderung durch langjährige Erfahrung zusammen mit Ihnen, vertrauen Sie uns!

Wie kommuniziere ich korrekt bei Demenz & wende die Marte Meo Methode an?

Diese Methode wurde in den 70er und 80er Jahren in den Niederlanden von Maria Aarts entwickelt. 

Die Methode wurde zu Beginn für die Erziehungsberatung bei Kindern mt Entwicklungsstörungen entwickelt und wird heutzutage auch in der Erwachsenenarbeit in der Pflege u.a. bei Menschen mit Demenz angewendet. 

Die Bedeutung des Namens soll „aus eigener Kraft“ bedeuten und stellt die Stärken des Handelnden in den Vordergrund, seine Stärken & Handlungen sollen erkannt und mit ihnen gearbeitet werden.

Für in der Pflege arbeitende Menschen bedeutet dies in der Umsetzung eine verbesserte Kommunikation, auf allen Ebenen, mit dem an Demenz erkrankten Patienten.

Bausteine der Marte Meo Methode:

  • Gutes Gesicht – Einsetzen von Mimik, wenn Vertrauen gefragt ist. Menschen mit Demenz über die Emotionsebene erreichen: Ich werde gemeint, ich werde gesehen!
  • Gut Anschließen – wenn der Patient mit Demenz noch nicht die Aufmerksamkeit auf uns richten konnte und sich uns geistig noch nicht zuwenden konnte. Die Pflegeperson greift  das Interesse auf und benennt es. Das hilft dem Dementen, sich auf eine neue Situation einzulassen & die Wahrnehmung auf ein neues Thema zu richten.
  • Benennen – immer wenn Dinge geplant oder durchgeführt werden, die nicht der gewohnten Alltagsstruktur entsprechen. Die Pflegekraft schafft so verbale Struktur und Orientierung und wird für den Menschen mit Demenz einschätzbar.
  • Handlungen folgen – immer wenn der betroffene Patient mit Worten, Mimik oder Gestik eine passende Handlung zeigt. Dies kann auch im Kleinen nur die Aufnahme des Blicks sein, wenn wir ihn ansprechen und dabei ansehen. Wenn wir als Pflegekräfte seiner Handlung folgen, vermitteln wir unserem Gegenüber, dass er eine Situation geschaffen hat und wir uns darauf einlassen.

Ein Fallbeispiel:

Wir besuchen einen Patienten mit Demenz als Pflegekraft eines ambulanten Pflegedienstes oder Sie sind selbst pflegender Angehöriger eines Menschen mit Demenz.

Sie haben etwas mit dem Patienten vor, nehmen wir an es geht um die Körperpflege. 

Diese findet zwar täglich zur ähnlichen Uhrzeit statt, um eine Struktur zu erhalten, jedoch wissen nur wir dieses, nicht aber der betroffene Demente, dieser speichert die Information oft nicht mehr im Kurzzeitgedächtnis ab. 

Er ist überrascht und von der für ihn neuen Situation überfordert, was sich in seiner Reaktion zeigen wird. Er reagiert herausfordernd oder ablehnend.

Was ist passiert?

Wir versuchen ein Ziel zu erreichen und gehen entsprechend vor. 

Ohne eine Vorinformation für den Menschen mit Demenz erreichen wir nichts!

Zusätzlich arbeiten wir oft zügig und unter Zeitdruck, was den Betroffenen überfordert, seine kognitive Leistung ist stark reduziert, er begreift langsamer oder benötigt eine Satzwiederholung. 

Passende Sie ihre Sprachgeschwindigkeit an, bilden Sie kurze, verständliche Sätze und Vermeiden Sie Entscheidungsfragen!

Sprechen Sie den Patienten mit Demenz von vorne an, legen Sie ihm eine Hand auf die Schulter, nachdem Sie seinen, ihm auch bekannten, Namen nennen, berücksichtigen Sie seine Biographie, nicht jeder Name passt zum Lebensabschnitt, in dem er sich befindet!

Bauen Sie Blickkontakt zu ihm auf, Sie suggerieren ihm hiermit, dass er gemeint ist und Sie mit ihm sprechen. 

Erklären Sie wer Sie sind, was Sie vorhaben und lassen Sie sich eine Rückversicherung geben, ein Händedruck, ein Nicken, Sie verstehen was gemeint ist. 

Definieren Sie ein für ihn verständliches, positives Ziel.

Nutzen Sie die Emotionsebene, die Sachebene funktioniert bei Menschen mit Demenz kaum noch oder gar nicht mehr, diskutieren Sie nicht!

Seine Reaktion wird eine ganz andere sein, er fühlt sich gesehen, angesprochen und kann nun verbal oder nonverbal reagieren.

Beim zweiten Versuch haben Sie ihm die Zeit gegeben die er benötigt, ihn nicht mit unserer Geschwindigkeit überfordert und die korrekte Anspracheform eines Dementen berücksichtigt.

Wir müssen lernen uns in unseren pflegerischen Handlungen, gerade bei Menschen mit Demenz, auf ihr Tempo einzulassen, sie werden sich aufgrund ihrer Demenzerkrankung sicher nicht an unser Tempo und unseren Zeitdruck anpassen!

Demente können das was sie beschäftigt oft nicht mehr in Worte fassen, oft reagieren sie bevor sie etwas Falsches machen, mit Rückzug. Dieses gibt ihnen Sicherheit bevor sie sich in eine für sie unsichere Lage begeben die sie nicht verstanden haben.

Versuchen Sie seiner Aufmerksamkeit zu folgen, worauf richtet er seinen Blick, was lenkt ihn ab und was beschäftigt ihn in diesem Moment, wie kann ich ihn abholen.

Das ist worauf Sie ihren empathischen Fokus legen müssen.

Versuchen Sie vor Allem Ihre eigenen Erwartungshaltung an den Dementen stark zu reduzieren, was zu deutlich weniger Frustration führt.

Wir müssen lernen umzudenken, von eigenen Standards, die wir aus der gesamten Altenhilfe kennen und nach denen wir arbeiten, wegzukommen. Ich kann einem selbstbestimmt regaierenden Menschen nicht meine pflegerische Leistung aufzwingen, ihn überfordern, nur um ein Ziel, welches ich mir gesetzt habe durchzusetzen. Sehen Sie den Menschen vor sich und gehen Sie auf ihn ein. 

Manchmal ist es deutlich sinnvoller fünf Minuten seine Hand zu halten und Ruhe in eine Situation zu bringen, im sicherheit und orientierung zu vermitteln, als meine pflegerische Tätigkeit nach Leistungsplanung durchzuziehen!

Versuchen Sie sich an der Marte Meo Methode.

Sie werden feststellen, dass es Ihnen leichter fällt, den Betroffenen zu verstehen, wenn Sie versuchen seine Wünsche und Bedürfnisse zu sehen und zu erkennen. Damit können Sie Situationen gezielt einschätzen und adäquat auf ihn eingehen!

Studien in der ambulanten und stationären Pflege belegen, das die Marte Meo Methode zu deutlich höherer Mitarbeiterzufriedenheit führt.

Der Mensch mit Demenz fühlt sich besser wahrgenommen & es wird von seiner Seite zu weniger herausforderndem Verhalten kommen. 

Ihr Arbeitsalltag wird sich entspannen, er ist täglich stressig genug!

Nehmen Sie Kontakt für Schulungen zu diesem Thema & dem Umgang und der Kommunikation bei Demenz mit unserer Pflegeberatung auf!

Green Care – Bauernhof statt Altenheim?

Immer häufiger tauchen alternative Wohn- & Pflegemöglichkeiten zu bestehenden Senioren- oder Altenpflegeheimen auf.

  • Ist es wirklich noch zeitgemäß seinen pflegebedürftigen Angehörigen in einem Alten- oder Seniorenheim unterzubringen?
  • Ist er dort adäquat versorgt?
  • Welche Alternativen bietet der Pflegemarkt?
  • Wo könnte sich, die mir nahestehende Person wohl fühlen?

Green Care: Pflege auf dem Bauernhof

In der nachfolgenden ZDF Dokumentation Green Care, wird ein tolles alternatives Wohnprojekt, welches auch bereits in verschiedenen EU-Ländern praktiziert wird, vorgestellt. Senioren leben mit jungen Menschen zusammen auf dem Bauernhof. Ein Umdenken, von der Singularisierung zurück zur Großfamilie. Jeder kann sich an anfallenden Aufgaben beteiligen, Wertschätzung wird gelebt, Vereinsamung vorgebeugt & Aufgaben auf dem Hof können übernommen werden, müssen es aber nicht, je nach körperlichem Allgemeinzustand. Zusätzlich betreut wird die Wohngemeinschaft von einem ambulanten Pflegedienst.

green care auf dem bauernhof

Es ist schön zu sehen, wie zufrieden die in der Dokumentation vorgestellten Menschen miteinander leben. Eine Gemeinschaft in die jeder einbringt, wozu er in der Lage ist. Aufgaben werden übernommen, die Tagesstruktur gemeinsam gestaltet & bewältigt. Menschen brauchen Aufgaben, Anerkennung & Wertschätzung.

Das Gegenteil ist häufig der Fall. Menschen vereinsamen, fühlen sich im wegstehend oder nicht mehr gebraucht, überflüssig & unnütz. Die eigentliche Familie ist nicht vor Ort, lebt entfernt, für viele Senioren ist diese Distanz nicht mehr selbständig zu bewältigen.

Jeder Tagesablauf ist der gleiche, es passiert nichts mehr. Oft sind langjährige Freunde bereits verstorben oder selbst pflegebedürftig und dadurch eingeschränkt. Man ist fortlaufend mit dem eigenen Altwerden & den damit verbundenen Problemen konfrontiert. Junge Menschen bringen frischen Wind, neue Ideen und Leben in eine Wohngemeinschaft. Man lässt sich mitreissen, motivieren, sieht einen Sinn für das Weiterleben, man wird gebraucht, ist teil eines Ganzen & nicht abgeschoben am Rande der Gesellschaft.

Nicht zu unterschätzen ist die beruhigende, ausgleichende Präsenz von Tieren. Sie werden seit Jahren in psychatrischen Einrichtungen als Therapieteil einbezogen. In der Pflege werden bereits heutzutage batteriebetriebene, sich bewegende und artikulierende Plüschtiere eingesetzt, um Patienten zu beschäftigen oder zu beruhigen.

Die Wertschätzung eines älteren Menschen, ist nach meiner Meinung, nicht gegeben, er wird wie ein Kind behandelt, nicht wie ein vollwertiger, erfahrener und vor allem erwachsener Mensch mit Wünschen & Bedürfnissen.

Ein natürlicher Umgang, wie in dieser Green Care Dokumentation gezeigt, wäre eine Möglichkeit mit mehreren Generationen und Tieren zusammenzuleben. Basierend auf Verständnis, Rücksicht und gegenseitiger Bereicherung. Senioren passen auf Kinder auf, während wir unserer Arbeit nachgehen, eine Tagesmutter wird überflüssig. Gemeinsames Kochen, der Erfahrungsaustausch von mehreren Generationen, jeder bringt sein Wissen mit ein, man lernt vom Anderen. Freizeitaktivitäten können von jüngeren Menschen anders geplant werden, es gibt jemanden der die Aufgabe des Babysitters am Abend übernimmt.

Unzählige neue Möglichkeiten bilden sich ab, wenn man vom konventionellen Weg des alleine alt werden abkommt, offen für neues ist. Für meine Generation eine nicht fremde Denkweise, wir haben fast alle aus Kostengründen bereits zu Studien- oder Ausbildungszeiten gelernt in Wohngemeinschaften zu leben, sind gewohnt uns zu arrangieren, Badezimmer & Küche zu teilen, Dinge gemeinsam oder in Absprache zu erledigen.

Der im Film erwähnte ambulante Pflegedienst kann sich auf das Wesentliche im Bereich der Unterstützung in der Körperpflege konzentrieren, Haushaltstätigkeiten entfallen, werden von noch rüstigen Mitbewohnern übernommen, dies spart wertvolles Geld, Pflegegeld welches vom Gesetzgeber klar, als nur die Basis der pflegerischen Versorgung betrachtet wird, es muss immer von einem zu leistenden Eigenanteil ausgegangen werden und dieser muss zuerst einmal finanzierbar sein.

Es wird kein Dienst welcher Essen auf Rädern liefert, das in Großküchen zubereitet wird und nur einen geringen Nährwert hat benötigt. Man kocht gemeinsam frisch, baut einige Lebensmittel noch selbst an, wie in alten Zeiten, auch hier lässt sich mit einer geringen Rente einiges einsparen.

In meinen Augen eine bereichernde, attraktive Wohnform um gemeinsam alt zu werden und einer Vereinsamung vorzubeugen!

Link zur ZDF Dokumentation:

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-bauernhof-statt-altersheim-100.html?fbclid=IwAR2CtV9ERir8ow4NGv9aLQbNM79dK0nwICcAnZc95MwTItNzn8BXWV1vYi4

Erneute Razzien in Bayern wegen Abrechnungsbetrugs

Nach wie vor versuchen Unternehmen auf dem deutschen Pflegemarkt, zum Leid der Patienten & Angehörigen sich auf deren und der Kosten der Kranken- & Pflegekassen finanziell zu bereichern.

Die Justiz hat heute in Bayern eine strukturiert vorbereitete Aktion gegen einige Unternehmen durchsetzen können. Pflegebetrug ist in diesem Umfeld nichts Neues, was auch der Justiz, nicht nur Personen die im Pflegebereich arbeiten, bekannt ist.

Ein Wirtschaftszweig in dem sich vermehrt schwarze Schafe niederlassen, dieser ist finanziell extrem lukrativ, was auch mit dem demografischen Wandel in Deutschland zusammenhängt. 

Der Patient wird basisversorgt, bezahlt Unmengen von Geld für seine Versorgung, erhält oft nicht im Ansatz die notwenige Versorgung, es wird nicht im Ansatz auf seine menschlichen Bedürfnisse eingegangen. Zeit & Wirtschaftlichkeit stehen im Vordergrund, nicht das Leben, der Mensch und seine Bedürfnisse.

Kontrollorgane des MDK (Medizinischer Dienst der Kassen) mit ihren Alibi-Instrumenten für die Kontrolle der pflegerischen Einrichtungen, bewirken selten etwas und primär nichts. 

Die Einrichtungen kennen die Prüfkriterien und sind auf Prüfungen durch dafür eingestellte Qualitätsmanager vorbereitet, welche sich um die geforderten Qualitätsstandards der Kassen kümmern. Dieses erweckt nach Aussen den Anschein, man habe es mit einem guten Pflegeunternehmen zu tun, oft wird bereits in Prospekten mit einer sehr guten Benotung durch den MDK geworben. 

Augenwischerei, wenn man die Hintergründe kennt!

Der Pflegemarkt scheint finanziell so interessant zu sein, dass selbst Ärzte dazu bereit sind, sich finanziell zu bereichern, indem sie Beteiligungen für falsch ausgestellte Diagnosen beziehen, mit Pflegediensten unter einem Hut stecken und dazu beitragen die Kranken- & Pflegekassen durch höhere Zahlungen für höhere, jedoch nicht angemessenen Pflegegrade, zu bezahlen.

Ein Netzwerk der Korruption auch in der Pflege.

Patienten die auf einen höheren Pflegegrad angewiesen wären, gehen leer aus, werden nicht adäquat beurteilt, leiden unter zu geringer pflegerischer Versorgung und andere machen sie buchstäblich die Taschen voll.

Für die Pflegekräfte führt nicht nur eine nicht angemessene Bezahlung zu Frustration, auch die Ungerechtigkeit den Patienten gegenüber und der ständige finanzielle Druck, ausgeübt von den Arbeitgebern stellt ein grosses Problem in dieser Branche dar. Dies für zu einem Pflegenotstand in Deutschland, wie wir ihn bereits erleben.

Wem kann ich überhaupt noch vertrauen? 

Wem kann ich meinen zu pflegenden Angehörigen, bei solchen Schlagzeilen überhaupt noch ruhigen Gewissens anvertrauen?

Berechtigte Fragen, die sich ein Angehöriger stellen muss. Kontrollieren Sie die Mitarbeiter, befragen Sie Ihren Angehörigen bezüglich der Zufriedenheit, des Umgangs mit ihm, der Qualität der Mahlzeiten, der Sauberkeit in der jeweiligen Pflegeeinrichtung!

Wir beraten Sie gerne zur Auswahl einer angemessenen Wohnform, Problemen mit Pflegeeinrichtungen , Behörden, Kranken- und Pflegekassen.

Bei uns erhalten Sie Unterstützung im Antragswesen, Finanzierungs- & Entlastungsmöglichkeiten.

Kontaktieren Sie unsere Pflegeberatung, wir helfen Ihnen zuverlässig, kompetent und kostengünstig in allen pflegerelevanten Bereichen mit Herz & Verstand!

Artikel in Süddeutschen Zeitung online vom 23.10.2019

https://www.sueddeutsche.de/bayern/muenchen-augsburg-razzia-pflegebetrug-1.4652496

Sie benötigen Unterstützung für den Zuschuss für Pflegehilfsmittel & wohnumfeldverbessernde Maßnahmen?

Pflegebedürftige haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung derPflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen, soweit die Hilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenversicherung oder anderen zuständigen Leistungsträgern zu leisten sind.

Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von 40 Euro nicht übersteigen. Mögliche Produkte, die für Sie in diesem Rahmen erstattet werden können sind, Händedesinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Flächendesinfektionsmittel, Mundschutz oder Einmal-Schutzschürzen. Die Leistung kann auch in Form einer Kostenerstattung erbracht werden.

Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird. Die Zuschüsse dürfen einen Betrag in Höhe von 4 000 Euro je Maßnahme nicht übersteigen. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, dürfen die Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des gemeinsamen Wohnumfeldes einen Betrag in Höhe von 4 000 Euro je Pflegebedürftigem nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag je Maßnahme nach Satz 3 ist auf 16 000 Euro begrenzt und wird bei mehr als vier Anspruchsberechtigten anteilig auf die Versicherungsträger der Anspruchsberechtigten aufgeteilt.

Zuschuss zur Verbesserung Ihres Wohnumfeldes

Wenn Sie auf Grund Ihre Krankheit nicht mehr sich bewegen können, haben Sie plötzlich Schwierigkeiten beim Bad, Toilette Nutzung, Treppen steigen oder Ähnliches, was bis jetzt war Selbstverständlich, können Sie mit einem Zuschuss von Krankenkasse (einmalig bis 4000€) die Wohnung umbauen.

Die Bewilligung von Zuschüssen wird immer individuell bewertet und freigegeben.

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