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Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Pflegegrad abgelehnt? Widerspruch gegen MD | MDK Gutachten

Pflegegrad abgelehnt – Widerspruch? Was tun?


Ihr Pflegegrad wurde abgelehnt, sie möchten einen Widerspruch einlegen, benötigen Unterstützung oder sind sich unsicher nach welchem Muster vorgegangen wird, wir helfen ihnen dabei!

Wir setzen uns mit unserem Fachwissen für Sie ein um Ihnen den Zugang zu Leistungen der Pflegekasse zu ermöglichen, der Ihnen zusteht.

Wir unterstützen Sie im Antrags- und Widerspruchsverfahren bezüglich Ihres Pflegegrades und prüfen Ihre möglichen Chancen auf eine angemessene Beurteilung Ihrer Pflegesituation.

Bei Fragen des Leistungsrechts der Pflegekassen helfen wir ihnen kompetent, fair und zuverlässig als in ganz Deutschland unabhängige Beratungsagentur.

Dies ist mit Kosten verbunden die Sie als Auftraggeber tragen. Jedoch profitieren Sie zeitnah von dem finanziellen Mehrwert unserer professionellen Vorgehensweise. Das unterscheidet uns von den Pflegeberatern die ausschliesslich im Kasseninteresse vorgehen und für diese beratend tätig sind.

Wir haben den Fokus uns ausschliesslich für die Versicherten einzusetzen. Wir unterstützen Sie bei einer angemessenen Basisfinanzierung der Pflegesituation, erklären Ihnen nach welchem Muster vorgegangen werden muss.

Profitieren Sie von einer deutlich höheren Erfolgsquote, als Sie diese als Laie oder mit kostenfreien Beratern der Kassen, die in deren Interesse arbeiten, erreichen würden!

Der Mehrwert durch den Widerspruch


Finanziell lohnt sich unsere Unterstützung für Sie innerhalb kurzer Zeit. Dieses ist durch den rückwirkenden Anspruch zum Antragsstellungsdatum durch eine positive Leistungsbewilligung eines höheren Pflegegrads durch die Kassen realistisch. 

Auch profitieren Sie von einem finanziellen Mehrwert für die Zukunft, durch den durch unsere Unterstützung erlangten höheren, Ihnen zustehenden, Pflegegrad!

Es hat sich gezeigt, dass ca. 35 % aller erlassenen Pflegegradbescheide der Pflegekasse unzureichend sind.

Diese können durch Widerspruch und Neubegutachtung angefochten werden.


Ein erfolgreicher Widerspruch ist abhängig von einer intensiven, gründlichen Vorbereitung auf den jeweiligen Termin. Das nötige Hintergrund- und Fachwissen ist essentiell, sowie die richtige Vorgehensweise unseres Teams.

Wir wissen, wie zeitaufwendig, psychisch belastend und oft aussichtslos diese neue Pflegesituation für Sie ist. Hinzu kommt ein wenig transparenter Bürokratieapparat des Pflegesystems in Deutschland, der nur mit aufwändiger Einarbeitung und immensem Zeitaufwand verständlich wird.


Unser Angebot an Sie ist, unterstützend tätig zu sein, das Antrags- und Widerspruchsverfahren an Pflegeprofis abzugeben, eine professionelle Widerspruchsbegründung erstellt zu bekommen und dadurch Zeit und Geld zu sparen.

Wir begleiten Ihren MDK-Termin in München & Umland vor Ort, um Ihnen Sicherheit zu geben und zielführend den angemessenen Pflegegrad zu erreichen.


Fazit:

Wie lege ich Widerspruch bei abgelehntem Pflegegrad ein?

Die Widerspruchsfrist von 4 Wochen muss gewahrt sein. Ein formloser Widerspruch mit einer verfassten Begründung bezugnehmend auf die Einzelmodule des Pflegegrads muss bei Ihrer Krankenkasse eingereicht werden. Bei der Begründung empfiehlt es sich einen Pflegeberater hinzu zu ziehen.

Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

Kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.


Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur zum Muster der Vorgehensweise bei Widerspruch gegen den Pflegegrad, finden Sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

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Demenz | Tipps zum Umzug ins Pflegeheim

Pflegeheim für Menschen mit Demenz – Wann macht der Umzug Sinn?


Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem eigentlich klar ist, dass der Mensch mit Demenz in einer sicheren, betreuten Umgebung wohnen sollte. In der Regel kündigt sich dieser Zeitpunkt über einen längeren Zeitraum an: Der Erkrankte wird immer vergesslicher, er verwechselt Tätigkeiten, die eigentlich Routine sind oder er verläuft sich, ohne es wirklich zu merken.

Denkt man anfangs noch, dass es sich ja bestimmt wieder geben wird, wird einem dann doch Stück für Stück klar, dass es eigentlich nur noch bergab geht. Und dass sich der Erkrankte immer mehr in Gefahr begibt. Diese Wahrheit verdrängen die meisten Erkrankten, aber auch deren Angehörige, meistens sehr gern.

Demenz Umzug Pflegeheim

Denn was ist die Alternative?


Vielleicht reicht schon eine tägliche Betreuung, um zumindest die wichtigsten Dinge zu organisieren. Doch was passiert, wenn diese Betreuung nicht da ist? Schafft es der Mensch mit Demenz dann, sich selbst zu versorgen? Und überhaupt: Jemand fremdes im Haus? Will man das?

Aus diesen Gründen ist der Umzug in ein Seniorenheim für Mensch mit Demenz oft der langfristig bessere Gedanke.

Doch was ist das für ein großer Schritt! Raus aus dem Haus, in dem man lange Jahre gewohnt hat, das voller Erinnerungen steckt. „Das kann man doch nicht machen!“ ist der erste Gedanke vieler Angehörigen, wenn es darum geht, diese Entscheidung zu treffen.

Tatsächlich fällt es den meisten sehr schwer, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Man sollte deshalb versuchen, alle Emotionen auszublenden und sehr rational an diese Entscheidung herangehen.

Zuallererst sollte man sich als Angehöriger selbst überprüfen. Viele pflegende oder auch betreuende Angehörige sehen es als selbstverständlich an, dass sie für den Erkrankten zur Verfügung stehen. Sie fühlen sich „schuldig“, diese Aufgabe zu übernehmen. Oftmals erkennen sie nicht, wie groß diese Aufgabe wirklich ist. Sie überschätzen sich und unterschätzen den Aufwand, der für eine geregelte Betreuung nötig ist.

 Hauptgrund ist, dass sich die Hilfsbedürftigkeit  des Erkrankten von einem Laien kaum einschätzen und sich gleichzeitig stetig erhöht. Dazu kommt häufig noch eine schleichende Veränderung des Wesens.

 Der pflegende Angehörige, häufig noch durch Beruf und Familie mit Doppelbelastung, funktioniert nur noch und nimmt diese Belastung kaum noch wahr, verliert dabei aber mehr und mehr die Kontrolle über sich selbst. Wie in einem Hamsterrad.

Sollten also Symptome wie dauernde Gereiztheit, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, aber auch depressives Verhalten oder  Weinkrämpfe vorkommen, ist die Grenze des Zumutbaren häufig schon überschritten.

Höchste Zeit, etwas zu ändern! 

Pflege von Menschen mit Demenz im Pflegeheim

Zuerst muss man sich also selbst im Klaren darüber sein, ob ein Umzug in ein Pflegeheim für Menschen mit Demenz oder eine Demenz-Wohngemeinschaft die richtige Lösung für alle Beteiligten ist.

Dazu macht es Sinn, ganz sachlich eine Pro/Contra-Liste aufzustellen, in der alle Vor- und Nachteile eines Umzugs in eine Residenz aufgelistet sind. 

Ist eine Entscheidung zugunsten eines Umzugs gefallen, gilt es, die richtige Residenz zu finden.

Aber auch die Überzeugungsarbeit beim Erkrankten erfordert viel Fingerspitzengefühl, denn letztendlich geht es ja um ihn und sein Wohlergehen in der nächsten Zeit.

Was sind also die Kriterien, die für oder gegen den Umzug sprechen?

Dazu gibt es keine pauschale Antwort. Das Leben in der gewohnten Umgebung gibt vielen Menschen Halt und Sicherheit. Ein Umzug könnte sich negativ auf die Psyche auswirken.

Andererseits muss man sich fragen, inwieweit der Erkrankte überhaupt noch sein Lebensumfeld nutzt? Vielleicht handelt es sich tatsächlich nur um einen Vorwand, um die Entscheidung nicht treffen zu müssen!?

Denn genauso gut könnte es sein, dass der Erkrankten einer neuen Umgebung aufblüht, neue Freundschaften findet und aufgrund der regelmäßigen Betreuung ein schöneres Leben führen kann.

Hier gilt es also abzuwägen, Vermutungen anzustellen und ein Gefühl für die Situation zu entwickeln.

Und wie findet man dann die richtige Residenz?

Demenz Umzug Pflegeheim

Professionelle Demenzbetreuung


Hier gibt es schon eher die Möglichkeit einer sicheren Entscheidung. Es gibt spezielle Pflegeheime für Menschen mit Demenz oder zumindest spezialisierte Abteilungen betreiben. 

Als Angehöriger sollte man sich erkundigen, welche Angebote den Menschen mit Demenz gemacht werden. Wie sind die Betreuer ausgebildet? Wie viele stehen den Bewohnern zur Verfügung? Gibt es spezielle Unterhaltungs- und Beschäftigungspläne? Selbst beim Essen und der Ausstattung der Essensräume gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Residenzen.

Es macht absolut Sinn, sich lange vor dem Umzug mit dieser Materie intensiv zu beschäftigen, denn die Besuche und Gespräche brauchen Zeit und oftmals ist ein Platz in einem passenden Heim nicht sofort zu bekommen.

Natürlich wäre es perfekt, wenn auch der Mensch mit Demenz sich für diesen Gedanken erwärmen könnte. 

Aber naturgemäß ist es sehr schwer, mit logischen Argumenten zu überzeugen. Demenziell Erkrankte wirken oft stur und uneinsichtig.

Wie kann diese Demenz Sturheit überwunden werden?


Das ist in der Regel kein leichtes Unterfangen. Je nach Zustand glaubt der Betroffene natürlich nicht, dass ein Umzug nötig ist. Der Erkrankte kann die Situation naturgemäß nicht realistisch einschätzen. Er glaubt in der Regel, dass es kein Problem ist, alleine wohnen zu bleiben.

Deshalb sollte man frühzeitig dieses Thema anschneiden um zu erfahren, wie der Erkrankte grundsätzlich zu einem Umzug steht.

Vorsichtiges Anfragen zur gewünschten Lebenssituation in der Zukunft oder auch zur Wichtigkeit des derzeitigen Umfelds können auch beim Betroffenen Denkprozesse auslösen und zu einer gemeinsamen Entscheidung führen.

Wichtig ist, hier mit viel Empathie vorzugehen, denn ein Umzug im hohen Alter fällt niemanden leicht, auch wenn man sich bewusst ist, dass dies wohl beste Entscheidung wäre.

Es ist immer hilfreich, sich im Vorfeld der Gespräche auch die Interessen des Erkrankten genau vor Augen zu führen. Ist er ein geselliger Typ und unterhält sich gerne mit anderen Menschen, so ist natürlich das tolle Gruppenangebot in der bevorzugten Residenz hervorzuheben. 

Für die Leseratte die Bibliothek, für den Spaziergänger der schöne Garten usw.. Es sollten also immer die Wünsche des Erkrankten im Mittenpunkt stehen, nicht die logischen Argumente.

Ein gut geplanter Umzug kann also für alle Beteiligten der schönste Weg in die Zukunft sein. Es lohnt sich, sich ausgiebig und rechtzeitig mit diesem Thema zu beschäftigen.

 

Wir bedanken uns für diesen Gastbeitrag bei den Autoren der Seite:

http://www.demenz-und-du.de

besuchen Sie die Seite doch einmal, die Kernthemen drehen sich um die pflegenden Angehörigen von Menschen die von Demenz betroffen sind.


Kontaktieren Sie uns jederzeit, wenn Sie Fragen zum Thema Tipps zum Umzug ins Pflegeheim bei Demenz oder anderen pflegerelevanten Problemlagen haben, wir erklären Ihnen gerne weitere Details & gehen auf Ihre Fragen ein.


Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur zu Pflegeleistungen, Pflegegrad & Pflegegeld, finden Sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Pflegereform 2022 | Änderung der Pflegeleistungen im Überblick

Was genau ändert sich durch den 2. Teil der Anpassungen durch die Pflegereform 2022 für die Pflegeleistungen & den Bezug von Pflegegeld ab 01.01.2022?

Bereits zum 01.07.2021 hat ein Teil der Pflegereform Änderungen für den Bezug von Pflegegeld, die Nutzung und die Kombinationsmöglichkeit der Pflegeleistungen mit sich gebracht. Vorgesehen dabei ist, daß weitere Änderungen nun zum Jahresbeginn in Kraft treten. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag was sich bezogen auf Pflegesachleistungen, der Pauschale für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel und der Kurzzeitpflege für Sie ergibt.

Pflegereform 2022 Pflegeleistungen Pflegegeld

Pflegegeld | Anpassung für Pflegesachleistungen


Das Pflegegeld bleibt unangepasst gleich. Es ergibt sich für Sie keine Änderung durch die Pflegereform 2022 für die Pflegeleistungen beim Bezug von Pflegegeld. Wenn sie als pflegender Angehöriger ohne einen ambulanten Pflegedienst zu Hause pflegen, bleiben die Geldleistungen unverändert. Die Pflegesachleistungen für die Pflegeleistungen, wenn beispielsweise ein ambulanter Pflegedienst die pflegerische Versorgung zu Hause übernimmt, wurden, siehe nachfolgende Tabelle, erhöht. Die Pflegereform 2022 sieht folgende Anpassungen für die Nutzung von Pflegeleistungen über den Pflegesachleistungsbetrag vor, woraus sich eine finanzielle Anpassung für Sie ergibt.

Pflegereform 2022 Pflegeleistungen Pflegegeld

Änderungen des Budgets für Kurzzeitpflege 2022


Bisher waren die Pflegeleistungen aus der Pflegeversicherung für die Nutzung der Kurzzeitpflege ab Pflegegrad 2 bei jährlich 1612,- Euro. Aus dem 2. Teil der Pflegereform 2022 ergibt sich eine finanzielle Anpassung auf 1774,- Euro jährlich. es besteht die Möglichkeit die Pflegeleistungen der Kurzzeitpflege mit dem Budget der Verhinderungspflege zu kombinieren, das hierfür vorgesehene, maximale Budget beträgt nun jährlich 3386,- Euro.

 

Anpassung | Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel


Die wegen COVID19 auf 60,- Euro monatlich angehobene Pauschale für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wird durch die Anpassung der Pflegeleistungen durch die Pflegereform 2022 wieder auf 40,- Euro pro Monat zurückgesetzt. Ihr belieferndes Unternehmen für diese Artikel passt den Umfang automatisch der allgemeingültigen Pauschale an. Sie brauchen nichts zu unternehmen, es reduziert sich lediglich die ausgelieferte Menge der zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel.

Zuschuss Pflegeheimkosten

Weitere Änderungen des 2. Teils der Pflegereform 2022 betroffen den Zuschuss für die Unterbringung in einem stationären Pflegeheim. Dieser Zuschuss bezieht sich auf die anfallenden Pflege- und Ausbildungskosten des Trägers der Einrichtung. Die Kosten für die Unterbringung, die Verpflegung und die Investionskosten bleiben unverändert und sind vom Pflegebedürftigen selbst zu entrichten.

Nachfolgend die Zuschuss-Übersicht für Pflegebedürftige in Pflegeeinrichtungen mit Pflegegrad 2 – 5:

  • 5% des Eigenanteils an den Pflegekosten innerhalb des ersten Jahres
  • 25% des Eigenanteils an den Pflegekosten bei mehr als 12 Monaten
  • 45% des Eigenanteils an den Pflegekosten bei als 24 Monaten
  • 70% des Eigenanteils an den Pflegekosten wenn Sie mehr als 36 Monate in einer stationären Pflegeeinrichtung leben.
Übergangspflege im Krankenhaus

Wenn Sie nach einem Krankenhausaufenthalt eine Rehabilitaionsmaßnahme antreten und noch keinen Platz in Aussicht haben, die Pflege jedoch auch nicht zu Hause sicher gestellt ist, sieht der Gesetzgeber vor, daß eine Übergangspflege im Krankenhaus von maximal 10 Tagen von der Kasse übernommen werden muss. Dies dient der Sicherstellung der pflegerischen Versorgung und ist bereits seit 01.11.2021 in Kraft getreten und nutzbar.

Die Übergangspflege ist auch nutzbar, wenn beispielsweise auf einen Kurzzeitpflegeplatz gewartet wird oder eine Verhinderungspflege noch nicht organisiert ist und es zu einer pflegerischen Unterversorgung kommen würde.


Kontaktieren Sie uns jederzeit, wenn Sie Fragen zu den Neuerungen aus dem 2. Teil der Pflegereform 2022 haben, wir erklären Ihnen gerne weitere Details.

Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur zu Pflegeleistungen & Pflegegeld der Pflegereform 2022, finden Sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Entlastungsmöglichkeiten & Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige

Welche Entlastungsleistungen gibt es für pflegende Angehörige als Entlastungsmöglichkeit aus der Pflegeversicherung


Hierzu möchte ich zuerst darauf eingehen, was Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige als Entlastungsmöglichkeit überhaupt sind und anschliessend erkläre ich Ihnen, wie Sie diese sinnvoll nutzen können und welche Kombinationsmöglichkeiten es gibt.

Als pflegender Angehöriger ist man täglich gefordert, man übernimmt die Verantwortung für einen nahen Angehörigen, stellt seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche, ja sein ganzes Leben in den Hintergrund um jemandem mit seinen, aus Krankheit resultierenden Defiziten, zu helfen. Oft wird dabei vergessen, dass wir selbst keinen Maschinen sind. Im Gegensatz zu diesen benötigen wir Pausen, Auszeiten & Ruhezeiten, um buchstäblich unsere Batterien wieder aufgefüllt zu bekommen und uns anschließend wieder mit neuer Kraft und Energie unserer Aufgabe, der Pflegesituation, widmen zu können.

Den meisten Pflegenden ist es nicht bewußt, dass es bei Leistungen aus der Pflegeversicherung nicht ausschließlich um die Unterstützung in Form von Pflegegeld geht. Es gibt unterschiedlichste weitere Entlastungsangebote für die Pflege eines Angehörigen in den eigenen vier Wänden. Im folgenden Beitrag erkläre ich Ihnen, was Ihnen ausser dem Bezug von Pflegegeld für weitere Leistungen der Pflegeversicherung zu stehen. Entlastungsleistungen Entlastungsmöglichkeiten pflegende Angehörige

Entlastungsleistungen: Verhinderungspflege | Tagespflege | Entlastungsbetrag


Entlastungsmöglichkeit durch Tagespflege

Wussten Sie, dass jedem Pflegegrad das gleiche Pflegesachleistungsbudget für die Nutzung einer Tagespflegeeinrichtung ab dem Pflegegrad 2 zusteht? Am Beispiel eines Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 bedeutet das, Sie beziehen einen Pflegesachleistungsbertrag von 689,- Euro monatlich. Ihnen stehen aus einem weiteren Topf zusätzlich 689,- Euro monatlich für die Nutzung einer Tagespflegeinrichtung zu, ohne das dies eine Konsequenz auf Ihr Pflegegeld hätte. Ihren Angehörigen tagsüber für ca. 6 – 8 Stunden in einer betreuten Einrichtung abzugeben, bedeutet nicht die Verantwortung für die Pflege nicht übernehmen zu können.

Nein, dem Gesetzgeber ist klar, dass Angebote wie dieses präventiv dazu gedacht sind, ein Ausbrennen, durch die tägliche Pflege und Verantwortung zu verhindern. 

Diese pflegefreie Zeit ist dafür gedacht, sich selbst um etwas Gutes zu kümmern, Entlastung zu erfahren, selbst Dinge & Termine erledigt zu bekommen ohne im Hinterkopf immer unter Zeitdruck an die auf einen wartende Pflegesituation zu Hause zu denken.  Auszeiten, Ruhephasen und Pausen sind notwendig und beugen Überforderung vor, sollen die eigenen Nerven schonen und Ihnen Zeit für sich selbst geben. Niemandem ist geholfen, wenn Sie selbst irgendwann nicht mehr können, nervlich zusammenbrechen oder aggressiv Ihrem Angehörigen gegenüber auftreten, da Sie absolut mit der Pflegesituation überfordert sind.

Entlastungsleistung Verhinderungspflege

Eine weitere Möglichkeit um auch in einer Pflegesituation die Chance nutzen zu können einen Urlaub zu planen, ist der Topf mit dem Budget der Verhinderungspflege. Wenn Sie als primär Pflegender Urlaub buchen um sich zu erholen, kann in diesem Zeitraum für maximal 28 Tage die Verhinderungspflege genutzt werden, die Pflegeversicherung sieht hierfür weitere 1612,- Euro jährlich für maximal 28 Tage vor. Die Pflege kann in dieser Zeit durch einen ambulanten Pflegedienst, einen Bekannten oder einen Angehörigen der nicht im selben Haushalt lebt und nicht das Verwandschaftsverhältnis Grad 1 und 2 erfüllt erbracht werden.  Die erbrachten Leistungen werden bis zu einem Maximalbetrag von 1612,- Euro über die Pflegekasse des Versicherten erstattet. Dies ist auch der Fall, wenn Sie wegen Krankheit oder beispielsweise einer geplanten Operation im Krankenhaus sind und die Versorgung zu Hause auf diesem Weg weiter gewährleistet werden muss.

Bei der Nutzung der Verhinderungspflege ist beispielsweise mehrmals täglich die Pflegesituation durch einen ambulanten Pflegedienst sichergestellt, wenn zusätzlich tagsüber eine Beaufsichtigung erfolgen muss, können sie diese Leistung auch mit der Tagespflege kombinieren und stellen somit sicher, das ein Tag fast komplett abgedeckt ist.

Entlastungsleistung Entlastungsbetrag von 125,- Euro

Das Entlastungsbudget von monatlich 125,- Euro kann nicht nur für eine Haushaltshilfe, zu Ihrer Entlastung genutzt werden, sondern auch bei Menschen mit Demenz für eine stundenweise Betreuung. In dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit auszuspannen, sich mit Freunden zu treffen, ein Buch zu lesen oder einfach mal in Ruhe spazieren zu gehen. 

Diese stundenweise Betreuung kann über einen ambulanten Pflegedienst erfolgen, welcher nach Ihrer Absprache für eine oder mehrere Stunden eine Betreuungskraft für Ihren Angehörigen zu Ihnen nach Hause schickt. Diese übernimmt für den vereinbarten Zeitraum die Beaufsichtigung und Beschäftgung ihres dementen Angehörigen.

Wenn Sie privat Pflegegeld beziehen, haben Sie auch zusätzlich die Möglichkeit, dieses Geld für zusätzliche stundenweise Betreuung zu nutzen. Ambulante Pflegedienste können nicht nur nach Leistungen sondern auch nach Zeitaufwand abrechnen. Dies richtet sich nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen.


Viele Informationen und eine Menge Input, wenn Sie mit der Nutzung und Inanspruchnahme der Entlastungsleistungen & Entlastungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung für pflegende Angehörige überfordert sind, hilft ihnen jederzeit unsere Pflegeberatung. Wir erklären Ihnen in Ruhe und transparent wie Sie möglichst alle verfügbaren Entlastungsangebote nutzen, einsetzen und das vorgesehene Budget der Pflegeversicherung beantragen.

 

Entlastungsleistungen Entlastungsmöglichkeiten pflegende Angehörige


Fazit:

Was sind Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige?

Die Pflegeversicherung hält unterschiedliche Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige wie ein Budget für Tagespflege, den Entlastungsbetrag von 125,- Euro monatlich und auch den Topf der Verhinderungspflege bereit, um Auszeiten und Ruhephasen für die Pflege zu Hause zu ermöglichen.


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München erklärt: Tipps zur Körperpflege des Patienten

Körperpflege bei Pflegebedürftigen richtig umsetzen


Ihre Pflegeberatung gibt Ihnen im folgenden Text wertvolle Tipps zur Körperpflege des pflegebedürftigen Patienten.

Körperpflege und Hygiene spielen für den Allgemeinzustand und das Wohlbefinden des pflegebedürftigen Menschen eine große Rolle. Kann sich die Person nicht mehr selbstständig oder nur teilweise pflegen, übernehmen pflegende Angehörige oder ein ambulanter Pflegedienst diese Aufgabe.

Der Umfang der Hilfestellung ist bei jedem zu pflegenden Menschen unterschiedlich. Sehen Sie, welche Teile noch selbständig möglich sind oder nur leichte Unterstützung notwendig ist. Übernehmen Sie nicht alle Teile selbständig, wichtig ist, dass eine größtmögliche Selbständigkeit erhalten bleibt und auch leichte Bewegungen Gelenkversteifungen vorbeugen. Erziehen Sie sich keinen unnötigen Pflegefall!

Während ein Patient aufgrund einer leichten Einschränkung der Bewegungen beispielsweise nur Unterstützung beim Haarewaschen benötigt, muss ein anderer Patient im Bett liegend komplett gewaschen werden.

Sind Sie sich bewußt, dass das Pflegen eines Menschen eine sehr intime Tätigkeit darstellt!

Pflegende müssen dabei behutsam und respektvoll vorgehen,
denn der Hilfsbedürftige erlebt die Körperpflege häufig als Eindringen in seine Intimsphä
re!

Körperpflege des Pflegebedürftigen Pflegeberatung

Die richtige Vorbereitung für die Körperpflege des Patienten:

  • Achten Sie auf eine Raumtemperatur von etwa 22° Celsius und stellen Sie alle Pflegeutensilien zuvor griffbereit. 
  • Die Wassertemperatur sollte nicht zu heiß oder zu kalt sein – 35 bis 37 Grad sind angenehm. 
  • Benutzen Sie zudem milde, pH-neutrale (Wert bei 5,5 – 7,0) Pflegeprodukte. 
  • Verwenden Sie für Gesicht und Körper sowie für den Intimbereich zwei unterschiedliche Waschhandschuhe oder Waschlappen, es gibt diese auch als Einmalprodukt in der Drogerie, sinnvoll sind auch zwei unterschiedliche Handtücher. 
  • Vermeiden Sie Hautirritationen, achten Sie besonders auf das sorgfältige Entfernen / Abwaschen von Seifenresten. 
  • Trocknen Sie die Haut des Patienten tupfend nicht stark reibend, besonders in den Hautfalten im Brust-, Bauch-, und Leistenbereich, den Zehenzwischenräumen und der Achselhöhle gründlich ab. 
  • Achten Sie auf Hautirritationen, schuppige Stellen, Ekzeme oder sonstige Veränderungen des Hautbildes. 
  • Besteht ein Pilzbefall oder eine andere ansteckende Hautkrankheit, verwenden Sie Einmalhandschuhe, um eine Ansteckung für sich selbst zu verhindern. 
  • Legen Sie zur Sicherheit eine rutschfeste Matte in die Dusche oder Badewanne, um Stürze zu vermeiden.
  • Bringen Sie zur Erleichterung beim Ein- und Aussteigen Haltegriffe an.
  • Achten Sie beim Putzen der Zahnprothese im Waschbecken darauf einen Waschlappen ins Waschbecken zu legen, damit die Prothese beim aus der Hand rutschen nicht bricht.
Körperpflege des Pflegebedürftigen Pflegeberatung

Achten Sie bei der Pflege auf die Tagesform des Patienten:

Wenn es die Tagesform des Pflegebedürftigen erlaubt, kann die tägliche Körperpflege sitzend oder stehend am Waschbecken oder in der Dusche oder Badewanne erfolgen.

  • Beginnen Sie im Gesicht, anschliessend mit dem Oberkörper und Rücken. Danach Beine, Füsse und abschliessend den Intimbereich. Zum Waschen des Rückens setzen Sie den bettlägerigen Patienten auf oder drehen Sie ihn in die Seitenlage. Zum Stabilisieren eigenen sich Kissen oder eine Decke oder ein dickes Handtuch entlang des Rückens bis zum Gesäß.
  • Sobald einzelne Körperbereiche gewaschen und sorgfältig abgetrocknet sind, sollten Sie den Patienten dort direkt wieder anziehen oder die Körperteile zumindest abdecken.  Sie vermeiden hiermit unnötiges Auskühlen und gewährleisten dem Patienten während der Körperpflege so möglichst viel Privatsphäre.

Fazit:

Verhalten Sie sich rücksichts- und gefühlvoll, gehen Sie auf die Wünsche des Patienten ein. Bereiten Sie den Waschplatz sorgfälltig vor, damit Sie den Patienten wenn etwas fehlen sollte nicht unbeaufsichtigt zurück lassen müssen. 

Achten Sie auf eine gründliche Hautbeobachtung und verständigen Sie notfalls den behandelnden Arzt, wenn Ihnen Irritationen der Haut auffallen.

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Freizeit für Senioren & Senioritas richtig & angemessen gestalten

Gestern hatte ich eine interessante Unterhaltung bei Freunden und wurde auf einen gemeinnützigen Verein in Hamburg aufmerksam.

Dieser verfolgt einen genialen, interessanten & integrativen Ansatz über den ich mir bezüglich der Freizeitgestaltung bzw. des Freizeitangebots für die Generation 60+ Gedanken gemacht habe.

Haben Sie sich nicht auch schon einmal über die langweiligen, immer gleichen Angebote für ältere Menschen gewundert?

Haben Sie sich gefragt, ob das den Interessen der Menschen entspricht oder ob diese mehr oder weniger gezwungen werden, mangels Alternativen, darauf zurück zu greifen, nach dem Prinzip besser als gar nichts?

Würden Sie im Alter gerne mit einer Bastelschere & Tonpapier Dinge basteln, was Sie früher auch nicht taten, in einem Kreis sitzend, mit anderen älteren Menschen, einen Ball zugeworfen zu bekommen und diesen weiter zu werfen, mag der Bewegung der Gelenke dienen, jedoch ist man damit zufrieden gestellt worden?

Wenn ich von mir ausgehe, nein. So möchte ich im Alter nicht abgespeist werden. Nur weil es den Anbietenden an Kreativität, Reflextion und alternativen Möglichkeiten fehlt oder diese etwa zu umständlich sind.

Ich möchte mich im Alter mit Dingen beschäftigen die mich auch früher interessierten, mir Spass & Freude bereitet haben.

Es ist unglaublich wichtig, in Zeiten der Singularisierung, nicht allein zu bleiben. Einsamkeit und Vereinsamung ist heutzutage, auch bei jungen Menschen, ein grosses Thema.

Man verliert die Lebensfreude, wird depressiv, verstimmt. Jeder Tag verläuft nach dem gleichen Schema. Wie schön und abwechslungsreich war es früher…

Wir verkriechen uns in unseren Wohnungen & Häusern, lassen uns von Radio, Fernsehen & Internet berieseln und akzeptieren diesen Zustand wartend auf das Ende.

Muss das sein? Wäre es nicht sinnvoll am gemeinschaftlichen Leben weiterhin teilzunehmen, Kultur, Musik & Kunst zu geniessen? Interessanten Lesungen oder Buchvorstellungen beizuwohnen? Diese Angebote sind nicht jüngeren Menschen vorbehalten. Oft fehlt der Mut sich aufzuraffen. Was denken die anderen von einem? Kann ich an diesem oder jenem überhaupt noch teilnehmen? Bin ich dafür nicht schon zu alt?

Freizeit Senioren

In meine Augen ist Alter lediglich eine Zahl und sagt wenig über die jeweilige Persönlichkeit aus. Man ist immer so alt wie man sich fühlt.

Gesellschaftlich muss sich etwas in der Denkweise ändern. Ältere Menschen sind bereichernd für unsere Gesellschaft, junge Menschen können von früheren Generationen lernen. Ein gemeinsamer Austausch, gemeinsame Freizeitaktivitäten und Gespräche sind eine Bereicherung für alle Beteiligten!

Der gemeinnützige Verein; „oll-inklusiv“, Link unten, nach dem Artikel, hat sich auf die Fahnen geschrieben dies zu ändern. Der Vereinsamung im Alter entgegen zu wirken, eine Generation mit Freizeitangeboten zu bedienen, die ihnen und ihren Interessen gerecht werden, ist ihre Profession. Ein großartiger Gedanke und eine grandiose Umsetzung!

Von Konzertbesuchen, Clubbesuchen, Musicalbesuchen, Theater- oder Filmabenden bis zu Lesungen oder Buchvorstellungen. Der Verein bietet regelmässig interessante, abwechslungsreiche Angebote zu diesen Themen an und der Zulauf unterstreicht dieses funktionierende Konzept!

Weg von dem Denken, dass ältere Menschen, keine Interessen mehr ausserhalb ihrer Wohnung haben und mit sinnfreien Beschäftigungsangeboten abgespeist werden wollen.

Es kommt eine Generation Menschen auf uns zu, die noch Ansprüche an ihr Leben haben, die bedient werden wollen! Diese Menschen haben die Basis der heutigen Musik wie Rock, Funk und Soul mitbekommen. Die ersten Filme im Kino gesehen, sind ins Theater gegangen und haben auch wilde Partys gefeiert.

Gehen wir darauf ein, es wird sicher spannend auch für die jüngere Generation, jeder kann von jedem lernen, ein gesellschaftlicher Austausch findet statt.

Kommen wir weg von dem Denken, ältere Menschen würden am Rande der Gesellschaft ein paralleles Leben führen, gehen wir auf sie zu, nehmen wir sie mit, holen sie ab und verbringen wir gemeinsam schöne Zeiten!

Gewinnen wir gemeinsam wieder Lebensqualität dazu!

Hier der versprochene Link:

https://www.oll-inklusiv.de


Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

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Pflege zu Hause | Tipps gegen Verstopfung | Obstipation

Wir zeigen Ihnen im folgenden Text Alternativen für die Pflege zu Hause bei Verstopfung & Obstipation, zu chemischen Präparaten aus der Apotheke.


  • Wie helfe ich mir selbst ohne Medikamente?

  • Was hilft gegen Schmerzen bei der Stuhlausscheidung?

  • Wie kann ich einer Verstopfung vorbeugen?

  • Ist es sinnvoll abführende Medikamente einzunehmen?

Ein Thema mit dem viele Menschen aufgrund mangelnder Bewegung, Flüssigkeitsdefizit oder zu wenig Ballast- und Faserstoffen konfrontiert sind.


Niemand spricht, aus Schamgründen, gerne über seine Probleme bei der Ausscheidung.

Führt dies beispielsweise zu Schmerzen, durch zu harten Stuhl, entsteht zusätzlich Angst, die Toilette aufzusuchen.

Wenn durch diese Angst den Drang Stuhl abzusetzen unterdrückt wird, führt dies zu einem weiteren Risiko einer Verstopfung.

Wichtig für ältere Menschen ist zudem, dass sich Zeit genommen wird, die Toilette zu benutzen.

Es kommt nicht selten durch zu harten Stuhl und zu festem Drücken beim Absetzen des Stuhls, zu Gefäßen die platzen, daraus resultierend Schlaganfälle. Der Druck im Gehirn entsteht durch zu starkes Pressen, ein Gefäß platzt, eine Blutung entsteht.

Krankheitsbedingte Ursachen können zu einer weiteren Möglichkeit für Komplikationen die Verdauung betreffend führen.

Viele leiden unter einem Reizdarmsyndrom, Krebserkrankungen die den Darmtrakt betreffen, Stoffwechselerkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder Medikamente die eine Verstopfung des Darms begünstigen.

Schmerzmedikamente wie Morphin sind besonders gefährlich & wirken verstopfend.

Wenn ein Darm der durch zu häufige Antibiotikumeinnahme lahm und die Darmflora nicht mehr intakt ist kann dies zusätzlich zu Verstopfung / Obstipation führen.

Bei der Einnahme abführender Pulver (z.B. Movicol, Macrogol) oder Tropfen ist zu beachten, dass diese die Darmflora bei langfristiger Gabe lähmen und erschlaffen lassen, ein Teufelskreis entsteht, der Darm wird noch träger.

Klistiere, chemische oder nicht-chemische Flüssiglösungen, in unterschiedlichsten Formen haben eine ähnliche Wirkung und werden bei starken Verstopfungen verabreicht. Dies ist unangenehm und kann vermieden werden.

Bettlägerige Patienten leiden unter zu wenig Bewegung und darunter leidet auch die Perestaltik, die darmeigene Transportbewegung des Stuhls im Darm Richtung Darmausgang.

Die Möglichkeit einer Darmmassage von aussen im Unterbauchbereich ist hilfreich. Massieren Sie vom rechten Unterbauch beginnend bis zum Rippenbogen im Uhrzeigersinn. Anschließend massieren Sie den Dickdarm auf der linken Seite entlang des Bauchraums bis zur Leiste. Die From der Darmmassage ist eine leichte Massage. Sie benötigen nicht viel Druck.Pflege zu Hause Verstopfung Obstipation

Achten Sie bei älteren oder bettägerigen Patienten auf eine ballaststoffreiche, abwechslungsreiche Ernährung.

Vernachlässigen Sie nicht die täglich notwenige Trinkmenge.

Achten Sie auf ausreichend Fette. 

Folgende Lebensmittel können zu einer angemessenen Darmgesundheit beitragen:

  • Leinsamen
  • Beeren
  • Kombucha
  • Apfelessig
  • Joghurt
  • Leber
  • Knochenbrühe
  • Fermentiertes Gemüse
  • Kräutertees
  • Proteine

Ein einfaches Wundermittel, statt der Einnahme von Medikamenten aus der Apotheke, dass sich bewährt, ist aufgrund des hohen Anteils von ungesättigen, gesunden Fettsäuren, B-Vitaminen, Kalium, Vitamin K und Kupfer eine Avocado täglich.

Der Stuhl wird durch die ungesättigten Fettsäuren weich, Sie verhindern starkes Pressen und vermeiden Schmerzen, Gefäße bleiben vor Defekten geschützt, Hämorrhoiden reissen nicht und nebenbei schmecken Avocados mit etwas Salz, Pfeffer & einem Spritzer Zitrone köstlich. wie hoffen das ihnen diese nützlichen Tipps im Pflegefall bei Verstopfung & Obstipation weiter helfen.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

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Arthrose und die Arthroselüge erklärt

Lesen Sie Spannende Erkenntnisse des Physio- und Schmerztherapie Experten Liebscher & Bracht zum Thema Arthrose und die Arthroselüge.

Unser Körper schreit heutzutage förmlich nach mehr Bewegung.

Frühere Zeiten verlangten uns mehr körperliche Aktivität und unterschiedlichere Bewegungen ab, da wir nicht, wie heute meistens üblich, verkrampft, arbeitsbedingt oder privat vor unserem Bildschirm saßen. 

Unsere Freizeitaktivitäten sind oft nicht mehr bewegungs- und sportgeprägt. 

Unsere gewohnheitsbedingten Verhaltenmuster sind fast täglich die gleichen, angefangen vom Aufstehen, über die Fahrt zur Arbeit, die eigentliche Arbeit, den Weg zurück nach Hause und die Gestaltung unserer anschliessenden Freizeit – auf der Couch, vor dem Fernseher, dem Computer etc..

Wir bewegen und zu einseitig, nach immer dem gleichen bzw. nur leicht abweichenden Muster und zwar täglich und dies ist zu wenig. 

Muskelgruppen werden gar nicht mehr beansprucht, Dehnung fehlt, es kommt zu physikalischem Druck auf unsere Gelenke, der durch schlechte, einseitige Ernährung, gerade im Alter, zu Übergewicht und noch mehr Druck auf unsere Gelenke führt, es entsteht Arthrose. 

Knochen reibt auf Knochen, da durch den entstehenden Druck die Knorpelmasse verdrängt wird.

Durch unsere neuzeitliche Ernährung, geprägt von Convenience-Produkten der Lebensmittelindustrie und industriellhergestellten Nahrungsmitteln, wird der Körper und damit auch die, das Gelenk umgebenden Kapseln, zu wenig mit den notwendigen Mikronährstoffen versorgt. 

Diese sind jedoch notwendig um Nährstoffe in den Kapseln zu bilden, die für den Knorpelaufbau und die Regeneration, die auch noch im hohen Alter möglich ist, nötig sind.

Fazit:

Mehr oder vielseitigere Bewegung die alle Muskelgruppen miteinbezieht. Regelmässiges Dehnen unserer Gliedmaßen und eine ausgewogene, vielseitige Ernährung mit frischen, nicht industriell hergestellten Lebensmitteln.

Es gibt eine Lösung für unseren arthrosebedingten Schmerz, der herkömmlich mit Schmerzmedikamenten, später Operationen behandelt wird.

Es fehlt uns, im Gegensatz zu anderen, alternativen medizinischen Ansätzen an der nötigen Eigenverantwortung.

Wir sind kaum bereit unseren Lebensstil zu ändern, wenn der Körper Signale sendet, er damit nicht einverstanden ist, wir Schmerzen bekommen und in unserer Lebensqualität eingeschränkt sind.

Wir haben den Anspruch unseren Arzt mit der Symptomatik zu konfrontieren, eine Medikament zu erhalten und alles wird wieder wie zuvor.

Dies ist falsch, eine Symptombekämpfung mit Medikamenten heilt nicht die Ursache des entstandenen Problems, wenn wir weiter machen wie bisher, unseren Lebensstil nicht ändern und die Signale unseres Körpers ignorieren, werden wir zu unserem eigenen Opfer.

Durch diese beschriebenen Bewegungsdefizite kommt es zu verhärteten, verklebten Faszien, die nicht nur Verspannungen auslösen, sondern physikalischen Druck, der von oben entsteht & sich auf unsere Gelenke auswirkt. 

Die Knorpelmasse, zwischen den Gelenkteilen, hat nicht die Möglichkeit sich zu regenerieren, weil schlicht kein Platz durch den Druck der Knochen da ist. 

Zusätzlich fehlt die notwendige Mikronährstoffversorgung für unsere Kapseln was zu Arthrose führt.Arthrose Arthroselüge Liebscher Bracht

Was sind Faszien?

Faszien bestehen aus netzähnlichem Bindegewebe, welches unsere Organe, Muskeln, Sehnen & Bänder umgibt. Diese können verhärten und verkleben, was unsere Gelenke in Positionen zwingt und pysikalischen Druck erzeugt.

Wir bekommen Schmerzen, spannungsbedingt, dadurch Bewegungseinschränkungen und können noch weniger aktiv sein.

Dies kann man selbst beeinflussen, durch ein Überdenken unseres eigenen Verhaltens und einem Anpassen unserer Bewegungsaktivitäten.

Denken Sie an den seit Jahren andauernden Hype um Yoga! 

In diesem Zusammenhang leuchtet ein, weswegen durch regelmäßiges, vielseitges Dehnen und Strecken bei diesen Übungen genau diesem physikalischen Druck auf unsere Gelenke entgegengewirkt wird. 

Es entsteht eine gleichmässige Verteilung der Kraft die auf die Gelenke einwirkt, Verhärtungen der Faszien können durch gezielte Übungen abgebaut werden. Es entsteht wieder Raum zwischen den Gelenkteilen, Knorpel kann, vorausgesetzt unsere Ernährung ist ausgewogener und abwechslungsreicher als zuvor, neu aufgebaut werden, die Reibung und damit auch die Schmerzen, gehen zurück und verschwinden oft ganz, Knorpelmasse bildet sich wieder.

Eine umfangreiche Bewegung unter Einbezug aller Extremitäten & Gelenke findet statt.

Dies stellt eine hervorragende Prophylaxe dar bzw. ist dadurch eine Selbstheilung möglich!

Wir bekommen unsere Lebensqualität zurück.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben und mehr Informationen benötigen, melden Sie sich telefonisch oder über unser Kontaktformular bei uns, wir helfen Ihnen weiter.

Ich verlinke Ihnen, mir bekannte Therapeuten, die alternative Heilungsansätze verfolgen, hervoragende Ergebnisse erzielen und Sie unterstützen.

Es gibt neben der Physiotherapie, auch andre Methoden wie, Rolfing oder Pohl-Therapie, die sich mit dem Thema Faszienarbeit beschäftigen und mit Ihnen zusammen wieder einen schmerzmedikamentfreien Alltag herstellen werden!

Glauben Sie nicht diese weit verbreitete Lüge, Arthrose sei abnutzungs- und verschleissbedingt, Knorpel könne, im Alter nicht wieder neu gebildet werden, es liegt an unserer Compliance, unserem Lifestyle.


Links zum Thema:

http://www.ea-rolfing.de

https://www.anja-fersch.de/pohltherapie/

https://www.liebscher-bracht.com

https://www.buecher.de/shop/gesundheit–medizin/die-arthrose-luege/liebscher-bracht-roland-bracht-petra/products_products/detail/prod_id/48069730/


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Richtiges Gehen am Rollator und dadurch Stürze vermeiden

Pflegehilfsmittel richtig benutzen | Sturzgefahr im Alter reduzieren & vermeiden


Wie nutze ich ein Pflegehilfsmittel wie einen Rollator korrekt und erreiche damit eine Sturzvermeidung. Aufgrund einer Bewegungsunsicherheit oder Bewegungseinschränkung läuft Ihr Angehöriger jetzt an einem Gehwagen oder Rollator?

Damit ist jedoch noch nicht sichergestellt, dass wirklich eine Sturzreduktion gegeben ist, dies ist abhängig von der Nutzung durch den Patienten!

Im Idealfall wurde das Gerät auf den Patienten vom Sanitätshaus eingestellt und der Patient wurde geschult, korrekt an diesem neuen Pflegehilfsmittel zu gehen.

Muss ich meinen pflegebedürftigen Angehörigen regelmässig kontrollieren, ob er das Hilfsmittel angemessen verwendet?

Ja, dies sollten Sie unbedingt machen!

Nur ein gut eingestelltes Pflegehilfsmittel, wie der Rollator, kann eine Sturzvermeidung geben.

Rollator Sturzvermeidung Pflegehilfsmittel

Folgende Punkte können Ihnen helfen, einzuschätzen ob das Pflegehilfsmittel sachgerecht angewendet wird:

  • Das richtige Einstellen der Höhe ist das A und O, ist dieser zu hoch eingestellt, neigen die Patienten dazu, weit hinter dem Rollator zu laufen und können sich im Bedarfsfall nicht rechtzeitig abstützen und es kommt zum Sturz da er ihnen wegrollt.
  • Die Handgriffe sollten idealerweise auf der Höhe des Beckens arretiert sein. Die Arme zeigen nach unten nicht nach vorne. Geht der Patient gebückt oder nach vorne gebeugt, ist er in sich nicht mehr stabil und der Körperschwerpunkt verlagert sich nach vorne, weg von der Körpermitte und es kann zu einem Sturz kommen.
  • Der Stand mit den Füssen am Rollator ist zwischen den beiden Rädern und nicht dahinter, was bei vielen Patienten zu beobachten ist.
  • Den Oberkörper beim Gehen aufrecht halten und nicht in sich zusammengesackt gehen, dies kann langfristig zu Verspannungen und chronischen Schmerzen führen, das Gerät wird jetzt täglich mehrmals genutzt und nicht nur gelegentlich, beugen sie Haltungsschäden vor!
  • Beachten Sie auch ob beide Bremsen zum Abstellen des Hilfsmittels gedrückt und eingerastet sind und der Patient sich so beim Umsetzen oder Aufstehen abstützen kann, rollt dieser ungebremst davon, kann dies eine weitere Sturzgefahr darstellen.
  • Wenn die Sitzfläche des Rollators zum Pausieren genutzt wird, bietet es sich an, wenn nicht bereits bei Ihrem Modell vorhanden, einen Rückengurt zu ergänzen, dieser gibt beim Sitzen auf der Sitzfläche des Rollators zusätzlichen Halt um nicht nach hinten abzurutschen.
  • Nutzen Sie auch das mitgelieferte Tablett für die Sitzfläche und den einhängbaren Korb, um Dinge zu transportieren und nicht einhändig am Rollator zu balancieren.

Sehen Sie sich unterschiedliche Modelle im Sanitätshaus an und lassen Sie sich beraten. Es gibt verschiedene, auch überbreite Modelle aus leichteren und schwereren Metallen.

Achten Sie auch auf die Bereifung, hierbei gibt es Vollgummiräder, Hartplastikräder und auch auch mit Luft gefüllte Schlauchreifen. Der Unterschied, gerade wenn Sie mit dem Gerät ausserhalb des Hauses unterwegs sein sollten, ist vom Gehkomfort erheblich!

Üben Sie, wenn dies nicht bereits bei der Einführung des neuen Hilfsmittels erfolgt ist, das Überwinden von Schwellen oder Hindernissen. Bedenken Sie, dass mit sicherem Halt, der Rollator auch rückwärts laufend eingesetzt werden kann, beispielsweise um ein Hindernis besser bewältigen zu können.

Vermeiden Sie beim Gehen am Rollator unbedingt lose Hausschlappen oder offene Sandalen oder Schuhe. Trittsicherheit ist notwendig um sich auf das richtige Gehen konzentrieren zu können und nicht durch loses Schuhwerk Probleme zusätzlicher Art zu haben, zu kippen oder herauszurutschen!

Wir beraten Sie gerne auch zu weiteren Pflegehilfsmitteln und deren sachgerechter Nutzung!

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