• Sie stellen fest, dass ein naher Angehöriger, Freund oder Familienangehöriger zunehmend Probleme mit seinem Gedächtnis hat?
  • Sie sind besorgt die Person entwickelt möglicherweise eine Demenz-Erkrankung?
  • Sie wissen nicht wie Sie dieses Thema ansprechen und damit umgehen sollen?
  • Sie haben nicht die nötige Einschätzungsmöglichkeit?
  • Sie möchten nicht gleich die Pferde scheu machen und den Haus- oder Facharzt damit konfrontieren?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die vorhandene Hirn- und Gedächtnisleistung zu beurteilen. Wir möchten Ihnen hier einige dieser Möglichkeiten nahebringen, sie können Sie leicht selbst durchführen und haben somit erste Anhaltspunkte für eventuelle Symptome eines Gedächtnisabbaus.

Die Supermarkt-Frage:

An wieviele der eingekauften Produkte erinnern Sie sich ein Paar Stunden nach dem Einkauf noch? Einem gesunden Gehirn fallen innerhalb einer Minute ca. 12 Produkte ein.

Wesensveränderungen:

Auch Änderungen das Wesen betreffend können Anzeichen auf einen Gedächtnisabbau sein. Zieht sich die Person sozial immer mehr zurück, verhält sie sich ungewohnt ablehnend und aggressiv, ist die Person vermehrt unruhig, stellen Sie dies als Angehöriger mit Sicherheit als erstes fest.

Langsames Gehen & schwacher Händedruck:

Es gibt Untersuchungen von amerikanischen Ärzten, die die Gehgeschwindigkeit betreffen. Über 2400 Männer & Frauen, mit einem Durchschnittsalter von 62 Jahren, wurden diesbezüglich getestet. Über einen Testzeitraum von 11 Jahren konnte, bei Tests die die Gehgeschwindigkeit sowie den Händedruck betreffen & auf die Hirnleistung bezogen sind, nachgewiesen werden, wer sehr langsam geht, bekommt offenbar eher ein Problem mit seiner Gehirnleistung. Ein schlaffer Händedruck zeigte ein 58% höheres Risiko an einer Demenz zu erkranken, langsames Gehen steigerte die Demenzwahrscheinlichkeit um das 1,5-fache. Der Zusammenhang wurde wie folgt erklärt. Menschen die langsamer gingen, zeigten im Schnitt ein geringeres Hirnvolumen, eine geringere Sprachgewandtheit, ein reduzierteres Erinnerungsvermögen und weniger Entscheidungsfreude. Die Testpersonen die sich schneller bewegten und einen kräftigeren Händedruck aufwiesen, verfügten im Schnitt alle über ein grösseres Hirnvolumen und schnitten bei Tests, das Gehirn betreffend, deutlich besser ab.

Körperliche Schieflage beim Schlafen:

Es mag sonderbar klingen, jedoch haben Wissenschaftler nachgewiesen, das auch hierbei ein Zusammenhang für ein Demenzrisiko besteht. Die Erklärung der Wissenschaft basiert darauf, dass bereits zu Beginn einer Demenz-Entwicklung die räumliche Orientierung gestört ist, eine Art Frühsymptomatik, die auf das Nachlassen der Geisteskraft schliessen läßt. Hierbei wurde den Probanden die Aufgabe gestellt, sich von der sitzenden Position an der Bettkante, ohne Unterstützung, gerade ins Bett zu legen. Im Auswertungsergebnis zeigte sich, dass auch die Probanden die bisher sehr langsam gingen und einen schwachen Händedruck aufwiesen, davon ausgingen sie lägen gerade im Bett, was nicht der Fall war.


Unser nachfolgender Test ist dazu gedacht, eine erste Selbsteinschätzung über die Gedächtnisleistung des womöglich Betroffenen zu erhalten, mit der Sie anschliessend den Arzt Ihres Vertrauens konfrontieren können.

Er soll keinen Arztbesuch ersetzen und stellt in keinem Fall eine präzise Diagnose dar, die Sie sofort in Unruhe versetzen soll!

Einige Symptome sind erste Frühwarnzeichen, die ernst genommen werden sollten, Hinweise die auf eine beginnende dementielle Erkrankung hindeuten können und denen von professioneller Seite mit präzisen, detaillierten Tests nachgegangen werden sollte.


Durchlaufen Sie die 10 Fragen des Tests, notieren Sie sich die rechts angezeigten Punkte und addieren Sie diese am Ende zu einer Gesamtpunktzahl. Ein Testergebnis von 15 Punkten und weniger, weist kognitive Defizite auf, denen unbedingt ärztlich nachgegangen werden sollte, um eine genaue Diagnose zu erhalten.


Nach links wischen zur nächsten Frage

Sollten Sie Probleme mit der Mobilversion ihres Geräts beim Weiterwischen durch die 10 Fragen haben, versuchen Sie den Test bitte über eine herkömmliche Browserversion auf Ihrem Computer, die Darstellung kann je nach genutztem Mobilgerät etwas variieren!

In der kommenden Woche stellen wir Ihnen die medizinischen Demenz-Testverfahren in unserem neuen Blogartikel zur präzisen Diagnostik einer Demenz-Erkrankung vor!

Weitere interessante Artikel finden Sie in Kategorien geordnet in unserem rechten Blogteil, nach Themen sortiert.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis