Tipps Ihrer Deutschen Pflegeberatung in München gegen Verstopfung / Obstipation

Wie helfe ich mir selbst ohne Medikamente?

Was hilft gegen Schmerzen bei der Stuhlausscheidung?

Wie kann ich einer Verstopfung vorbeugen?

Ist es sinnvoll abführende Medikamente einzunehmen?

Ein Thema mit dem viele Menschen aufgrund mangelnder Bewegung, Flüssigkeitsdefizit oder zu wenig Ballast- und Faserstoffen konfrontiert sind.

Niemand spricht, aus Schamgründen, gerne über seine Probleme bei der Ausscheidung.

Führt dies beispielsweise zu Schmerzen, durch zu harten Stuhl, entsteht zusätzlich Angst, die Toilette aufzusuchen.

Wenn durch diese Angst den Drang Stuhl abzusetzen unterdrückt wird, führt dies zu einem weiteren Risiko einer Verstopfung.

Wichtig für ältere Menschen ist zudem, dass sich Zeit genommen wird, die Toilette zu benutzen.

Es kommt nicht selten durch zu harten Stuhl und zu festem Drücken beim Absetzen des Stuhls, zu Gefäßen die platzen, daraus resultierend Schlaganfälle. Der Druck im Gehirn entsteht durch zu starkes Pressen, ein Gefäß platzt, eine Blutung entsteht.

Krankheitsbedingte Ursachen können zu einer weiteren Möglichkeit für Komplikationen die Verdauung betreffend führen.

Viele leiden unter einem Reizdarmsyndrom, Krebserkrankungen die den Darmtrakt betreffen, Stoffwechselerkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder Medikamente die eine Verstopfung des Darms begünstigen.

Schmerzmedikamente wie Morphin sind besonders gefährlich & wirken verstopfend.

Wenn ein Darm der durch zu häufige Antibiotikumeinnahme lahm und die Darmflora nicht mehr intakt ist kann dies zusätzlich zu Verstopfung / Obstipation führen.

Bei der Einnahme abführender Pulver (z.B. Movicol, Macrogol) oder Tropfen ist zu beachten, dass diese die Darmflora bei langfristiger Gabe lähmen und erschlaffen lassen, ein Teufelskreis entsteht, der Darm wird noch träger.

Klistiere, chemische oder nicht-chemische Flüssiglösungen, in unterschiedlichsten Formen haben eine ähnliche Wirkung und werden bei starken Verstopfungen verabreicht. Dies ist unangenehm und kann vermieden werden.

Bettlägerige Patienten leiden unter zu wenig Bewegung und darunter leidet auch die Perestaltik, die darmeigene Transportbewegung des Stuhls im Darm Richtung Darmausgang.

Die Möglichkeit einer Darmmassage von aussen im Unterbauchbereich ist hilfreich. Massieren Sie vom rechten Unterbauch beginnend bis zum Rippenbogen im Uhrzeigersinn. Anschließend massieren Sie den Dickdarm auf der linken Seite entlang des Bauchraums bis zur Leiste. Die From der Darmmassage ist eine leichte Massage. Sie benötigen nicht viel Druck.

Achten Sie bei älteren oder bettägerigen Patienten auf eine ballaststoffreiche, abwechslungsreiche Ernährung.

Vernachlässigen Sie nicht die täglich notwenige Trinkmenge.

Achten Sie auf ausreichend Fette. 

Folgende Lebensmittel können zu einer angemessenen Darmgesundheit beitragen:

  • Leinsamen
  • Beeren
  • Kombucha
  • Apfelessig
  • Joghurt
  • Leber
  • Knochenbrühe
  • Fermentiertes Gemüse
  • Kräutertees
  • Proteine

Ein einfaches Wundermittel, statt der Einnahme von Medikamenten aus der Apotheke, dass sich bewährt, ist aufgrund des hohen Anteils von ungesättigen, gesunden Fettsäuren, B-Vitaminen, Kalium, Vitamin K und Kupfer eine Avocado täglich.

Der Stuhl wird durch die ungesättigten Fettsäuren weich, Sie verhindern starkes Pressen und vermeiden Schmerzen, Gefäße bleiben vor Defekten geschützt, Hämorrhoiden reissen nicht und nebenbei schmecken Avocados mit etwas Salz, Pfeffer & einem Spritzer Zitrone köstlich.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg, telefonisch oder über unser Kontaktformular auf unserer Homepage!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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