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Pflege zu Hause | Dekubitus vermeiden und Drucktoleranz erklärt

Dekubitus vermeiden & Drucktoleranz erklärt


Wird ein Mensch pflegebedürftig und ist auf Hilfe bei der Pflege zu Hause durch Angehörige angewiesen, gibt es für den Angehörigen zum Thema Dekubitus & Drucktoleranz der Haut einiges zu beachten. Wir erklären Ihnen den Zusammenhang zwischen Drucktoleranz der Haut & der Dekubitus Gefahr. Hierzu gehört die Prophylaxe zur Entstehung von druckbedingten Wunden, des sogenannten Dekubitus.

Problem der Entstehung eines Dekubitus


Der Patient ist sensorisch eingeschränkt, leidet beispielsweise unter den Folgen eines Schlaganfalls mit Lähmungserscheinung der Extremität/en. Er spürt diesen betroffenen Bereich nicht mehr und merkt nicht, wie ein gesunder Mensch, wenn Druck auf diese Körperstelle einwirkt. Im gesunden Fall, auch während des Schlafs, sind wir in der Lage die Position zu wechseln, wir merken entstehenden Schmerz, aufgrund intakter Reflexe des Körpers.

Dies kann nicht nur bei Einschränkungen nach einem Schlaganfall der Fall sein. Werden einem Patienten starke sedierende, ruhigstellende oder schmerzlindernde / schmerzstillende Medikamente verabreicht, kommt es zu Einschränkungen die diese Wahrnehmung betreffen. Liegt ein Patient im Koma oder befindet sich im Sterbeprozess ist dies zusätzlich oft der Fall.

Eine weitere Möglichkeit kann auch durch das Tragen einer Brille, eines Hörgeräts, einer Prothese oder der Zahnprothese entstehen, wenn diese Hilfsmittel nicht korrekt sitzen. Am Beispiel der Zahnprothese ist zu erklären, dass diese Druckstelle im Mund nicht rot sondern weiss erscheint, dies kann einfach mit einer Taschenlampe durch beleuchten des Mundbereichs festgestellt werden. Die Entstehung eines Dekubitus kann auch durch Falten, die durch Bettwäsche, Kleidung oder Bettdurchzüge (Moltons) zum Inkontinenzschutz auftreten. Diese entstandenen Falten genügen oft bereits zur punktuellen Druckentstehung.

Entstehung | Ursache eines Dekubitus


Entsteht über einen längeren Zeitraum Druck der auf die Haut einwirkt, kommt es, unterdurchblutungbedingt, zuerst einmal zu einer Rötung, die nicht oder nicht sofort zurück geht. Wir kennen das von einer Blase am Fußzehen oder der Ferse, durch nicht richtig sitzende Schuhe, auch dies ist bereits eine druckbedingte Wunde. Bleibt es nicht bei dieser entstandenen Rötung, kommt es zur Blasenbildung. Zu Beginn ist die Blase noch geschlossen, was von Vorteil ist, da sich darunter die neue Haut bildet und somit geschützt ist. Geht diese entstandene Blase auf, haben wir eine druckbedingte, offene Wunde, die es zu versorgen gilt. Das selbe Problem haben wir bei Patienten die diesen entstehenden Druck nicht spüren. Eine Gefährdung besteht bei allen inkontinenten Patienten, da die Haut im Intimbereich oft feucht und nass ist, dadurch zusätzlich gereizt und irritiert sein kann, weswegen sie noch empfindlicher ist.

Folgende Regionen sind überwiegend betroffen, wenn der Patient auf dem Rücken liegt
  • Hinterkopf
  • Schulterblätter
  • Ellbogen
  • Steiß
  • Fersen

Wenn ein Patient seitlich gelagert wird kann dies, auch im Bereich der aufeinander liegenden Knie der Fall sein, wenn diese nicht dazwischen mit einem kleinen Handtuch oder einem Kissen abgepolstert werden. Je nach Lagerungsposition können auch andere  aufliegende Körperstellen betroffen sein, und müssen kontinuierlich beobachtet werden!


Merke:

Dieser Druck entsteht primär an Körperstellen, die nicht mit Muskulatur & Fett gepolstert sind und wo Haut auf Knochen aufliegt!


Prophylaxe zur Dekubitus Entstehung

Es gibt im Sanitätshaus diverse Weichlagerungshilfsmittel, wie Matratzen oder Sitzkissen, die druckverteilend und entlastend auf gefährdete Hautregionen einwirken.

Zusätzlich muss ein derart immobiler oder bettlägeriger Patient in regelmässigen Abständen gelagert werden, die Position wird hierbei verändert und es entsteht bereits durch kleinste Mikrolagerungen eine Entlastung der Haut.

Der zeitliche Intervall dieser Umpositionierung ist abhängig und individuell unterschiedlich. Er hängt von der Drucktoleranz des Betroffenen ab.

Dekubitus Drucktoleranz Pflege zu Hause

 

Drucktoleranz

Die Haut ist bei jedem einzelnen unterschiedlich sensibel für die Entstehung von Druck. Dies ist auch von der körperlichen Beschaffenheit abhängig.

Ist ein Patient eher abgemagert, liegt er sich aufgrund der fehlenden Polsterung eher wund. Handelt es sich um einen tendenziell  übergewichtigeren Menschen, hat dieser oft eine höhere Drucktoleranz aufgrund des vorhandenen Körperfetts. Dies heisst jedoch nicht, dass dieser keine Gefährdung haben kann.

Überprüfen der Drucktoleranz bei Dekubitus Gefahr in der Pflege zu Hause

Wenn ein Patient aus dem Bett mobilisiert wird, ist zuerst einmal nicht klar, wie lange die Haut die neue Position, beispielsweise im Sitzen toleriert. Sitzt der Patient, ist die primäre Druckentstehung auf den Sitzbeinhöckern und dem Steißbereich.

Überprüfen sie in 1/2 stündigen Intervallen, ob die Haut gerötet ist und die Rötung nicht sofort zurück geht. Stellen Sie später bei längeren, grösser werdenden Prüfintervallen fest, ab wann eine bleibende Rötung entsteht diese nicht sofort zurückgeht. Damit haben Sie einen Anhaltspunkt für die Zeit, die die Hautregion des Patientin in dieser Position verweilen kann. Dies gilt auch im Liegen und für die im Liegen notwendigen Umpositionierungsintervalle. Jetzt haben Sie einen groben Richtwert für ihre zeitlich abgestimmten Lagerungswechsel. Finden diese Umpositionierungen regelmässig statt, wirken Sie einem druckbedingten Dekubitus entgegen.

Die 4 Dekubitus Stadien

  • 1: bleibende Hautrötung
  • 2: Blasenbildung, Teilverlust der Huat
  • 3: Blase ist offen, Verlust diverser Hautregionen
  • 4: Tiefere Gewebeschädigung, auch Muskeln & Sehnen sind betroffen
Hilfsmittel zur Weichlagerung

  • Schaumstoffweichlagerungsmatratze
  • Wechseldruckmatratze
  • Würfelmatratze
  • Antidekubitussitzkissen (kein Gelring!)
  • professionelle Lagerungskissen aus dem Sanitätshaus
  • gerollte Handtücher zur Freilagerung der Fersen
  • kleine Kissen zum Abpolstern gefährdeter Regionen

Fazit:

Haben Sie den Druck, den der Patient toleriert, festgestellt und wissen nun in welchen Abständen der Betroffene zur Prophylaxe umpositioniert werden muss ist folgendes wichtig.

  • Mikrolagerungen, kleine Bewegungen zur Entlastung reichen aus.
  • Lagern Sie unter der Matratze oder dem Sitzkissen, wegen der Faltenentstehung.
  • Eine liegende 30 Grad Umpositionierung ist ausreichend.
  • Ein Aufstehen vom Sitzen ist auch bereits eine Entlastung.
  • Betroffene Hautregionen adäquat mit Hautpflegeprodukten versorgen.
  • Eincremen fördert auch die Durchblutung der Hautregion.
  • Fragen Sie den Betroffenen nach der Umpositionierung nach seinem Befinden / Bequemlichkeit.
  • Überprüfen Sie regelmässig Schuhe, Brille, Hörgerät und Zahnprothese bezüglich des korrekten Sitzens.

 

Für individuelle Schulungen am Patienten oder Fragen zum Thema Dekubitus Dekubitusprophylaxe, Druckentlastung, Umpositionierung, Hilfsmittelauswahl und Drucktoleranz kontaktieren Sie uns jederzeit telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage, wir helfen Ihnen umgehend und professionell.


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Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur der Pflege zu Hause, Dekubitus & Drucktoleranz finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fallbeispiel Pflegeberatung | Vorgehensweise des Pflege-Experten

Fallbeispiel unserer Pflegeberatung in München


Die Herausforderung | der Auftrag für die Pflegeberatung:

Fallbeispiel unserer Pflegeberatung in München, wir erklären Ihnen die mögliche Vorgehensweise.

Ein Anruf einer 93-jährigen Dame aus München, kraftbedingt überfordert mit der Versorgung ihres Ehemanns und der Bürokratie von Seiten der Krankenkasse, erreicht uns.

Wir vereinbaren einen Termin bei ihr in der häuslichen Umgebung zur Einschätzung der Situation.

 

Die Umsetzung | die Vorgehensweise der Pflegeberatung im Fallbeispiel:

  • Im Erstgespräch werden, die dem Patienten / Angehörigen bekannten Daten, bisherige Anträge, Ablehnungen, der aktuelle Pflegegrad und vorhandene Pflegehilfsmittel, die Erstanamnese erfasst.
  • Der Pflegeberater macht sich ein Bild der Ist-Situation des Ehepaars vor Ort.
  • Wir wägen, basierend auf unserem Fachwissen, ab, wo Möglichkeiten der weiteren Finanzierungshilfe für diesen Fall gegeben sind.
  • Der berater zeigt Entlastungsmöglichkeiten auf, um einer Überforderung vorzubeugen.
  • Er begutachtet den Patient und bezieht ihn wenn möglich mit in das Gespräch, um seine Vorstellungen und Wünsche, auf die pflegerische Versorgung zu erfahren.
  • Ist der aktuelle Pflegegrad ausreichend.
  • Gibt es bereits einen unterstützend tätigen ambulanten Pflegedienst?
  • Gibt es eine zusätzliche Haushaltshilfe oder kann diese empfohlen & organisiert werden.
  • Welche Pflegehilfsmittel sind zur Entlastung vor Ort und welche benötigen wir.
  • Was übernehmen eventuelle Angehörige, Freunde oder Bekannte.
  • Welche Anträge sind bereits gestellt und wie sieht das Ergebnis aus.
  • Gibt es Gefahrenquellen im Haushalt und wo besteht individueller Beratungsbedarf.
  • Es werden, entsprechend der pflegerischen Expertenstandards, Empfehlungen bzgl. bestehender Risiken gegeben.

Das Ergebnis der Pflegeberatung:
  • Es besteht seit seit 17 Monaten ein zugestandener Pflegerad 2.
  • Dem Versicherten (Ehemann) steht ein monatlicher Pflegegeldbetrag sowie ein Entlastungsbeitrag zu.
  • Die Familie nimmt bisher keinen ambulanter Pflegedienst unterstützend in Anspruch.
  • Ich erkläre das jedem Pflegegrad ein Geldbetrag zugrunde liegt, der für die pflegerische Versorgung des Betroffenen gedacht ist.
  • Die Höhe des Betrages differiert, je nachdem ob ein ambulanter Pflegedienst beauftragt ist oder ein Angehöriger, als Laie, die Pflege selbst übernimmt.
  • Im Falle der Angehörigenpflege ist die reduzierte, sogenannte Geldleistung greifend. Der Pflegedienst bekommt einen höheren Betrag aufgrund der professionellen Pflege und den damit verbundenen Personal- & Betriebskosten, sogenannte Sachleistungen.
  • Die Krankenkasse hat bisher kein Pflegegeld an die Ehefrau ausbezahlt.
  • Aufgrund der Tatsache, dass seit 17 Monaten ein bewilligter Pflegegrad vorliegt, sprechen wir in diesem Fall von einer sehr hohen Summe.
  • Sie können diesen Anspruch für das Jahr 2019 noch bis 30.06.2020 nutzen.
  • Alle Ansprüche davor sind leider bereits verfallen.
Weiteres Vorgehensweise der Pflegeberatung in München zu diesem Fallbeipiel:
  • Wir beschliessen, die Kasse telefonisch mit diesem Problem zu konfrontieren.
  • Die Sachbearbeiterin gleicht mit uns die Bankverbindung ab und stellt eine Fehler im System fest.
  • Der Betrag wurde auf ein fremdes Konto transferiert, nicht jedoch an den eigentlich Bezugsberechtigten.
  • Die Sachbearbeiterin entschuldigt sich, sichert umgehend eine Nachzahlung zu.
  • Wir stellen das Pflegegeld auf Kombinationsleistung um.
  • Bei einer Kombinationsleistung ist ein Pflegedienst tätig, ein Restbetrag des Pflegegeldes, der nicht ausgeschöpft ist, wird anteilig von der Kasse an den Versicherten überwiesen.
  • Das Ehepaar ist froh, dass ihnen diese Information gegeben wurde, dass ein Pflegegrad mit einer finanziellen Leistung zur Basissicherung der Pflege dient und ihnen seit Monaten zusteht.
  • Es gibt in Bayern die Möglichkeit, zusätzlich Landespflegegeld zu beantragen, hierfür liegen die Voraussetzungen vor.
  • Der Pflegeberater stellt den Antrag.
  • Wir gehen auf die Pflegesituation ein und ich erkläre den Unterschied zwischen Kranken- und Pflegekasse und die damit verbundenen unterschiedlichen Leistungszuständigkeiten.
  • Ich organisiere über den Hausarzt eine Verordnung für häusliche Krankenpflege.
  • Ein ambulanter Pflegedienst kann die medizinische Leistung, des An- und Ausziehens der Kompressionstrümpfe, darüber abrechnen.
  • Dieser Punkt greift das Pflegegeld nicht an, sondern wird separat über die Krankenkasse als medizinische Leistung verrechnet.
  • Ich mache mich online auf die Suche nach einem guten, vertrauenswürdigen ambulanten Pflegedienst. ich erfrage die Kapazitäten für die pflegerische und medizinische Versorgung des Ehemanns.
  • Wir besprechen mit der Leitung des ambulanten Pflegedienstes, welche Leistungen in diesem Fall nötig sind.
  • Die bestimmten Tage, die Uhrzeit, ob eine männliche oder weibliche Pflegeperson gewünscht ist.
  • Die Pflegedienstleitung macht mit dem Ehepaar einen Termin für die Erstaufnahme aus und beginnt noch am selben Tag mit der Unterstützung.
Fazit für das Fallbeispiel unserer Pflegeberatung in München:

Abschliessend konnte dem Ehepaar durch eine angemessene Antragsstellung & das Aufdecken des Fehlers der Kasse ein einmaliger Betrag zur Finanzierung der Pflegesituation von ca. 8000,- Euro rückwirkend zugesichert werden.

Weiterhin profitieren sie von fortlaufenden monatlichen Pflegegeldzahlungen durch die Kasse.

Mit den Leistungen des organisierten Pflegedienstes ist das Ehepaar, auf meine spätere Nachfrage, sehr zufrieden und die Ehefrau ist dankbar über die entstandene Entlastung.

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Was ist Pflegeberatung?

Individuelle Bedarfsanalyse Ihre Pflegesituation betreffend. Die Beratung erfolgt im Bereich Organisation der Pflegesituation, Entlastung der Pflegeperson, Antragswesen mit Krankenkassenassen & Behörden, Widerspruchswesen bei abgelehntem Pflegegrad, Finanzierungsmöglichkeiten, Individuelle Pflegeschulungen – Coachings für pflegende Angehörige, Pflegehilfsmittelberatung und weitere die Pflege betreffende Themen.


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

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Pflege zu Hause | Tipps gegen Verstopfung | Obstipation

Wir zeigen Ihnen im folgenden Text Alternativen für die Pflege zu Hause bei Verstopfung & Obstipation, zu chemischen Präparaten aus der Apotheke.


  • Wie helfe ich mir selbst ohne Medikamente?

  • Was hilft gegen Schmerzen bei der Stuhlausscheidung?

  • Wie kann ich einer Verstopfung vorbeugen?

  • Ist es sinnvoll abführende Medikamente einzunehmen?

Ein Thema mit dem viele Menschen aufgrund mangelnder Bewegung, Flüssigkeitsdefizit oder zu wenig Ballast- und Faserstoffen konfrontiert sind.


Niemand spricht, aus Schamgründen, gerne über seine Probleme bei der Ausscheidung.

Führt dies beispielsweise zu Schmerzen, durch zu harten Stuhl, entsteht zusätzlich Angst, die Toilette aufzusuchen.

Wenn durch diese Angst den Drang Stuhl abzusetzen unterdrückt wird, führt dies zu einem weiteren Risiko einer Verstopfung.

Wichtig für ältere Menschen ist zudem, dass sich Zeit genommen wird, die Toilette zu benutzen.

Es kommt nicht selten durch zu harten Stuhl und zu festem Drücken beim Absetzen des Stuhls, zu Gefäßen die platzen, daraus resultierend Schlaganfälle. Der Druck im Gehirn entsteht durch zu starkes Pressen, ein Gefäß platzt, eine Blutung entsteht.

Krankheitsbedingte Ursachen können zu einer weiteren Möglichkeit für Komplikationen die Verdauung betreffend führen.

Viele leiden unter einem Reizdarmsyndrom, Krebserkrankungen die den Darmtrakt betreffen, Stoffwechselerkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder Medikamente die eine Verstopfung des Darms begünstigen.

Schmerzmedikamente wie Morphin sind besonders gefährlich & wirken verstopfend.

Wenn ein Darm der durch zu häufige Antibiotikumeinnahme lahm und die Darmflora nicht mehr intakt ist kann dies zusätzlich zu Verstopfung / Obstipation führen.

Bei der Einnahme abführender Pulver (z.B. Movicol, Macrogol) oder Tropfen ist zu beachten, dass diese die Darmflora bei langfristiger Gabe lähmen und erschlaffen lassen, ein Teufelskreis entsteht, der Darm wird noch träger.

Klistiere, chemische oder nicht-chemische Flüssiglösungen, in unterschiedlichsten Formen haben eine ähnliche Wirkung und werden bei starken Verstopfungen verabreicht. Dies ist unangenehm und kann vermieden werden.

Bettlägerige Patienten leiden unter zu wenig Bewegung und darunter leidet auch die Perestaltik, die darmeigene Transportbewegung des Stuhls im Darm Richtung Darmausgang.

Die Möglichkeit einer Darmmassage von aussen im Unterbauchbereich ist hilfreich. Massieren Sie vom rechten Unterbauch beginnend bis zum Rippenbogen im Uhrzeigersinn. Anschließend massieren Sie den Dickdarm auf der linken Seite entlang des Bauchraums bis zur Leiste. Die From der Darmmassage ist eine leichte Massage. Sie benötigen nicht viel Druck.Pflege zu Hause Verstopfung Obstipation

Achten Sie bei älteren oder bettägerigen Patienten auf eine ballaststoffreiche, abwechslungsreiche Ernährung.

Vernachlässigen Sie nicht die täglich notwenige Trinkmenge.

Achten Sie auf ausreichend Fette. 

Folgende Lebensmittel können zu einer angemessenen Darmgesundheit beitragen:

  • Leinsamen
  • Beeren
  • Kombucha
  • Apfelessig
  • Joghurt
  • Leber
  • Knochenbrühe
  • Fermentiertes Gemüse
  • Kräutertees
  • Proteine

Ein einfaches Wundermittel, statt der Einnahme von Medikamenten aus der Apotheke, dass sich bewährt, ist aufgrund des hohen Anteils von ungesättigen, gesunden Fettsäuren, B-Vitaminen, Kalium, Vitamin K und Kupfer eine Avocado täglich.

Der Stuhl wird durch die ungesättigten Fettsäuren weich, Sie verhindern starkes Pressen und vermeiden Schmerzen, Gefäße bleiben vor Defekten geschützt, Hämorrhoiden reissen nicht und nebenbei schmecken Avocados mit etwas Salz, Pfeffer & einem Spritzer Zitrone köstlich. wie hoffen das ihnen diese nützlichen Tipps im Pflegefall bei Verstopfung & Obstipation weiter helfen.

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Bei weiteren Fragen zu diesem Thema kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg, telefonisch oder über unser Kontaktformular auf unserer Homepage!


Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur der Pflege zu Hause und Verstopfung & Obstipation, finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

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