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Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Eigenanteil Pflegeheim Deckelung auf 700,- Euro | Der Finanzierungsplan

Pflegeheim | Stationäre Altenpflege | Eigenanteil der Kosten


Unser Gesundheitsminister Spahn äußerte sich am Wochenbeginn vor den Medien, mit einem neuen Pflegereformteil, der die finanzielle Entlastung von Angehörigen Pflegebedürftiger vorsieht, durch angebliche Reduktion des Eigenanteil der Pflegeheimkosten.

Konkret spricht er den immer höher werdenden Eigenanteil für die stationäre Unterbringung eines Pflegebedürftigen an und stellt sein Konzept für eine Deckelung dieses Eigenbetrags von maximal 700,- Euro monatlich vor. Doch wie soll dies finanziert werden, die Zuzahlung für die Angehörigen beträgt aktuell in einigen Bundesländern durchschnittlich 2000,- Euro, bei steigender Tendenz.

Eigenanteil Deckelung Pflegeheim | Pflegereform

Steigen die Löhne der Pflegekräfte oder wird durch den Betreiber einer stationären Pflegeeinrichtung mehr Personal eingestellt, macht sich dieses finanziell für den untergebrachten Pflegebedürftigen bemerkbar und dessen Eigenanteil steigt erneut. Durch die aktuelle Pflegeversicherung ist nur ein Basisteil der tatsächlichen Kosten gedeckt. Pflegekräfte und Pflegebedürftige werden in diesem System gegeneinander ausgespielt, hierbei muss sich dringend etwas ändern. Dies haben auch die Abgeordneten des Bundestags begriffen, nur sind die Vorschläge unterschiedlichster Art und es wird kein gemeinsamer Nenner gefunden.

Gesundheitsminister Spahn greift mit seinem Vorschlag, die Eigenanteilskosten zu deckeln, einen alten Entwurf der Sozialdemokraten auf um eine Entlastung finanzieller Art zu bewirken. Er spricht zusätzlich von einer Grenze von drei Jahren, die maximal, als Eigenanteilszahlungspflicht im Raum steht. Wenn Familien von Pflegebedürftigen, durch dieses Modell geschont werden, wer kommt dann für die Finanzierungslücke auf?

Sein Finanzierungskonzept nimmt die zukünftigen Steuerzahler in die Pflicht. Der Bundeshaushalt soll sich zusätzlich an diesen Kosten mit jährlich sechs Milliarden Euro beteiligen. Aufgrund der Tatsache, dass das Gesundheitswesen in Deutschland primär durch Versicherungsbeiträge funktioniert, dort jedoch aktuell kaum Finanzierungsmittel abgeschöpft werden können, was auch an der aktuellen Corona Pandemie liegt, werden wohl die Steuerzahler mit einem höheren Pflegeversicherungsbeitrag belastet werden.

Es ist davon auszugehen, dass der Versicherungsbeitrag von aktuell monatlich 1,1 Prozent im kommenden Jahr auf 1,3 Prozent angehoben wird. Die Sozialversicherungsbeiträge blieben somit noch knapp unter der Grenze von 40 Prozent – ein psychologischer Wert, der nicht überschritten werden soll.

Es sieht so aus als hätte uns die aktuelle Corona Pandemie die Finanzierungsmöglichkeiten für dringende Reformen im Gesundheitswesen genommen. Die Kassen stellen die Situation nicht ganz so einseitig dar. Die Mehrausgaben durch Gesundheitsminister Spahn liegen bei bisher zehn Milliarden Euro, die coronabedingten Kosten belaufen sich auf ca. fünf Milliarden Euro. Der Finanzierungsplan Spahns bezieht sich aktuell nur auf 2021, spannend wird es für die nachfolgenden Jahre, in denen keine weiteren Finanzierungshilfen mehr vorgesehen sind.

Müssen wir also ab 2022 mit einem Kollaps des Gesundheitssystems rechnen?

Der Krankenversicherungsexperte & Vorstand des BKK-Dachverbands Franz Knieps, geht von diesem Szenario aus. Dann wären, laut Knieps, auch die Reserven der Kassen am Limit, der Zusatzbeitrag müsste sich verdoppeln und Spahns Nachfolger müsste über die psychologische Grenze der Sozialversicherungsbeiträge von 40 Prozent treten oder wieder Sparmaßnahmen durchzusetzen. Daraus resultierend würden für den Versicherten Leistungseinschränkungen der Kassen zu erwarten sein und der Eigenanteil für Behandlungen würde ansteigen.

Fazit: Neue Steuererhöhungen sind zu erwarten…


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

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Wertvolle Tipps zu Sturz & Sturzprophylaxe im Alter

Sturzgefahr | Sturzreduktion | Sturzvermeidung im Alter


Ein grosses Thema in der Pflege von älteren Menschen ist Sturzprophylaxe, Sturzvermeidung, Sturzgefahr & Sturzrisiko.

  • Warum sind ältere Menschen sturzgefährdet?
  • Welche Ursachen gibt es?
  • Welche Diagnosen begünstigen Stürze?
  • Welche vorbeugenden Maßnahmen kann ich treffen?
  • Welche Hilfsmittel kann ich einsetzen?
  • Wie kann ich Stürze vermeiden?
  • Wie passe ich das Wohnumfeld an?
  • Haben Sie an einen Hausnotruf gedacht?

Sturzprophylaxe Sturzvermeidung Sturzgefahr Sturzrisiko

Ursachen | begünstigende Diagnosen für einen Sturz im Alter

Wenn wir älter werden, nimmt die Muskulatur zwangsläufig ab, da wir uns meistens nicht mehr so frei bewegen können wie in jungen Jahren, schneller ermüden, die sportliche Aktivität zurück geht.

Die ersten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen treten auf. Wir merken deutlich, dass wir an Mobilität und Fitness einbüssen, mit Gleichgewichtsproblemen und oft Kreislaufschwankungen zu kämpfen haben.

Unser Gangbild verändert sich, ist nicht mehr so sicher wie früher. Dies kann durch voran gegangene Operationen, Schmerzen oder Veränderungen des Bewegungsapparats und auch fehlender Kraft der Fall sein.

Wir laufen zur Seite geneigt, nach vorne gebeugt, kleinschrittig oder benutzen bereits ein Hilfsmittel wie einen Gehstock oder einen Rollator zur Sicherheit.

Zusätzlich nehmen Krankheiten, den Herz-Kreislauf betreffend zu, wir leiden unter Schwindel, haben Diabetes und damit verbunden ein Risiko unterzuckert zu sein, das Augenlicht und die Reflexe lassen nach, es kommt zu Stürzen.

Wohnumfeld anpassen, Sturzgefahr im Alter reduzieren:

Was können wir unternehmen, um in unserem Wohnumfeld Stürze zu reduzieren?

  • Beleuchtungsquellen anpassen, stärkere Wattzahl der Leuchtmittel.
  • Tragen von festem, geschlossenen Schuhwerk.
  • Hilfsmittelberatung nutzen (Treppenlift, Rollator, Haltegriffe, Gehstock etc.).
  • Teppichkanten festkleben oder Teppiche entfernen.
  • Störende Möbel & Gegenstände beseitigen.
  • Vorhandene Hilfsmittel nutzen und nicht ignorieren.
  • Schwellen begradigen.

Oft sind Stürze bedingt durch Hektik & Eile. Das Telefon läutete oder es klingelt an der Türe, man versucht sich zu beeilen und schon ist ein Sturz geschehen.

Bei älteren Menschen ist es notwendig, langsam aufzustehen, damit der Kreislauf in Schwung kommt, man keinen Schwindel verspürt und ins Straucheln gerät.

Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten als Diabetiker um nicht in den Unterzuckerbereich zu fallen, auch hierbei sind die Symptome schwindel- und kreislaufbedingt. Trinken Sie ausreichend, bevorzugt Wasser.

Bei vielen älteren Menschen lässt die Blasenmuskulatur nach und sie müssen sich beeilen die Toilette zu erreichen, was Stress verursacht. Wieder wird sich beeilt und es kann in der Eile zu Stürzen kommen.

Sturzprophylaxe Sturzvermeidung Sturzgefahr Sturzrisiko

 

Hausnotrufanlagen:

Zur Sicherheit, gerade wenn eine Person alleine lebt, gibt es die sinnvolle Möglichkeit eines Hausnotrufgeräts diverser Anbieter. Dieses kann bei vorliegendem Pflegegrad auch über die Krankenkasse teilfinanziert werden.

Liegt kein Pflegegrad vor, gibt es natürlich die Möglichkeit, sich gegen einen Monatsbetrag, differierend nach Anbieter, selbst zu schützen und sich dieses zu bestellen. So kann im Notfall sofort Hilfe herbei gerufen & geleistet werden.

Eigeninitiative:

Versuchen Sie auch im Alter so lange wie möglich Ihre Kraft zu behalten. Machen Sie Gymnastik, Senioren-Yoga oderleichtes Krafttraining, was schon mit Wasser gefüllten Plastikflaschen möglich ist, bleiben Sie beweglich.

Gehen Sie bewusst, korrigieren Sie, wenn möglich Ihr Gangbild und lassen Sie sich vor allem Zeit!

 

Natürlich sind wir auch für dieses Themenfeld gerne beratend für Sie da. Wir unterstützen Sie bei der notwendigen Anschaffung geeigneter Hilfsmittel und zeigen Ihnen Finanzierungsmöglichkeiten auf. Wir helfen ihnen bei der Anpassung Ihres Wohnumfeldes und geben Ihnen weitere nützliche Tipps. Kontaktieren Sie uns bei Fragen zum Thema Sturzprophylaxe, Sturzvermeidung, Sturzgefahr & Sturzrisiko.


 

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Fallbeispiel Pflegeberatung | Vorgehensweise des Pflege-Experten

Fallbeispiel unserer Pflegeberatung in München


Die Herausforderung | der Auftrag für die Pflegeberatung:

Fallbeispiel unserer Pflegeberatung in München, wir erklären Ihnen die mögliche Vorgehensweise.

Ein Anruf einer 93-jährigen Dame aus München, kraftbedingt überfordert mit der Versorgung ihres Ehemanns und der Bürokratie von Seiten der Krankenkasse, erreicht uns.

Wir vereinbaren einen Termin bei ihr in der häuslichen Umgebung zur Einschätzung der Situation.

 

Die Umsetzung | die Vorgehensweise der Pflegeberatung im Fallbeispiel:

  • Im Erstgespräch werden, die dem Patienten / Angehörigen bekannten Daten, bisherige Anträge, Ablehnungen, der aktuelle Pflegegrad und vorhandene Pflegehilfsmittel, die Erstanamnese erfasst.
  • Der Pflegeberater macht sich ein Bild der Ist-Situation des Ehepaars vor Ort.
  • Wir wägen, basierend auf unserem Fachwissen, ab, wo Möglichkeiten der weiteren Finanzierungshilfe für diesen Fall gegeben sind.
  • Der berater zeigt Entlastungsmöglichkeiten auf, um einer Überforderung vorzubeugen.
  • Er begutachtet den Patient und bezieht ihn wenn möglich mit in das Gespräch, um seine Vorstellungen und Wünsche, auf die pflegerische Versorgung zu erfahren.
  • Ist der aktuelle Pflegegrad ausreichend.
  • Gibt es bereits einen unterstützend tätigen ambulanten Pflegedienst?
  • Gibt es eine zusätzliche Haushaltshilfe oder kann diese empfohlen & organisiert werden.
  • Welche Pflegehilfsmittel sind zur Entlastung vor Ort und welche benötigen wir.
  • Was übernehmen eventuelle Angehörige, Freunde oder Bekannte.
  • Welche Anträge sind bereits gestellt und wie sieht das Ergebnis aus.
  • Gibt es Gefahrenquellen im Haushalt und wo besteht individueller Beratungsbedarf.
  • Es werden, entsprechend der pflegerischen Expertenstandards, Empfehlungen bzgl. bestehender Risiken gegeben.

Das Ergebnis der Pflegeberatung:
  • Es besteht seit seit 17 Monaten ein zugestandener Pflegerad 2.
  • Dem Versicherten (Ehemann) steht ein monatlicher Pflegegeldbetrag sowie ein Entlastungsbeitrag zu.
  • Die Familie nimmt bisher keinen ambulanter Pflegedienst unterstützend in Anspruch.
  • Ich erkläre das jedem Pflegegrad ein Geldbetrag zugrunde liegt, der für die pflegerische Versorgung des Betroffenen gedacht ist.
  • Die Höhe des Betrages differiert, je nachdem ob ein ambulanter Pflegedienst beauftragt ist oder ein Angehöriger, als Laie, die Pflege selbst übernimmt.
  • Im Falle der Angehörigenpflege ist die reduzierte, sogenannte Geldleistung greifend. Der Pflegedienst bekommt einen höheren Betrag aufgrund der professionellen Pflege und den damit verbundenen Personal- & Betriebskosten, sogenannte Sachleistungen.
  • Die Krankenkasse hat bisher kein Pflegegeld an die Ehefrau ausbezahlt.
  • Aufgrund der Tatsache, dass seit 17 Monaten ein bewilligter Pflegegrad vorliegt, sprechen wir in diesem Fall von einer sehr hohen Summe.
  • Sie können diesen Anspruch für das Jahr 2019 noch bis 30.06.2020 nutzen.
  • Alle Ansprüche davor sind leider bereits verfallen.
Weiteres Vorgehensweise der Pflegeberatung in München zu diesem Fallbeipiel:
  • Wir beschliessen, die Kasse telefonisch mit diesem Problem zu konfrontieren.
  • Die Sachbearbeiterin gleicht mit uns die Bankverbindung ab und stellt eine Fehler im System fest.
  • Der Betrag wurde auf ein fremdes Konto transferiert, nicht jedoch an den eigentlich Bezugsberechtigten.
  • Die Sachbearbeiterin entschuldigt sich, sichert umgehend eine Nachzahlung zu.
  • Wir stellen das Pflegegeld auf Kombinationsleistung um.
  • Bei einer Kombinationsleistung ist ein Pflegedienst tätig, ein Restbetrag des Pflegegeldes, der nicht ausgeschöpft ist, wird anteilig von der Kasse an den Versicherten überwiesen.
  • Das Ehepaar ist froh, dass ihnen diese Information gegeben wurde, dass ein Pflegegrad mit einer finanziellen Leistung zur Basissicherung der Pflege dient und ihnen seit Monaten zusteht.
  • Es gibt in Bayern die Möglichkeit, zusätzlich Landespflegegeld zu beantragen, hierfür liegen die Voraussetzungen vor.
  • Der Pflegeberater stellt den Antrag.
  • Wir gehen auf die Pflegesituation ein und ich erkläre den Unterschied zwischen Kranken- und Pflegekasse und die damit verbundenen unterschiedlichen Leistungszuständigkeiten.
  • Ich organisiere über den Hausarzt eine Verordnung für häusliche Krankenpflege.
  • Ein ambulanter Pflegedienst kann die medizinische Leistung, des An- und Ausziehens der Kompressionstrümpfe, darüber abrechnen.
  • Dieser Punkt greift das Pflegegeld nicht an, sondern wird separat über die Krankenkasse als medizinische Leistung verrechnet.
  • Ich mache mich online auf die Suche nach einem guten, vertrauenswürdigen ambulanten Pflegedienst. ich erfrage die Kapazitäten für die pflegerische und medizinische Versorgung des Ehemanns.
  • Wir besprechen mit der Leitung des ambulanten Pflegedienstes, welche Leistungen in diesem Fall nötig sind.
  • Die bestimmten Tage, die Uhrzeit, ob eine männliche oder weibliche Pflegeperson gewünscht ist.
  • Die Pflegedienstleitung macht mit dem Ehepaar einen Termin für die Erstaufnahme aus und beginnt noch am selben Tag mit der Unterstützung.
Fazit für das Fallbeispiel unserer Pflegeberatung in München:

Abschliessend konnte dem Ehepaar durch eine angemessene Antragsstellung & das Aufdecken des Fehlers der Kasse ein einmaliger Betrag zur Finanzierung der Pflegesituation von ca. 8000,- Euro rückwirkend zugesichert werden.

Weiterhin profitieren sie von fortlaufenden monatlichen Pflegegeldzahlungen durch die Kasse.

Mit den Leistungen des organisierten Pflegedienstes ist das Ehepaar, auf meine spätere Nachfrage, sehr zufrieden und die Ehefrau ist dankbar über die entstandene Entlastung.

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Was ist Pflegeberatung?

Individuelle Bedarfsanalyse Ihre Pflegesituation betreffend. Die Beratung erfolgt im Bereich Organisation der Pflegesituation, Entlastung der Pflegeperson, Antragswesen mit Krankenkassenassen & Behörden, Widerspruchswesen bei abgelehntem Pflegegrad, Finanzierungsmöglichkeiten, Individuelle Pflegeschulungen – Coachings für pflegende Angehörige, Pflegehilfsmittelberatung und weitere die Pflege betreffende Themen.


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Freizeit für Senioren & Senioritas richtig & angemessen gestalten

Gestern hatte ich eine interessante Unterhaltung bei Freunden und wurde auf einen gemeinnützigen Verein in Hamburg aufmerksam.

Dieser verfolgt einen genialen, interessanten & integrativen Ansatz über den ich mir bezüglich der Freizeitgestaltung bzw. des Freizeitangebots für die Generation 60+ Gedanken gemacht habe.

Haben Sie sich nicht auch schon einmal über die langweiligen, immer gleichen Angebote für ältere Menschen gewundert?

Haben Sie sich gefragt, ob das den Interessen der Menschen entspricht oder ob diese mehr oder weniger gezwungen werden, mangels Alternativen, darauf zurück zu greifen, nach dem Prinzip besser als gar nichts?

Würden Sie im Alter gerne mit einer Bastelschere & Tonpapier Dinge basteln, was Sie früher auch nicht taten, in einem Kreis sitzend, mit anderen älteren Menschen, einen Ball zugeworfen zu bekommen und diesen weiter zu werfen, mag der Bewegung der Gelenke dienen, jedoch ist man damit zufrieden gestellt worden?

Wenn ich von mir ausgehe, nein. So möchte ich im Alter nicht abgespeist werden. Nur weil es den Anbietenden an Kreativität, Reflextion und alternativen Möglichkeiten fehlt oder diese etwa zu umständlich sind.

Ich möchte mich im Alter mit Dingen beschäftigen die mich auch früher interessierten, mir Spass & Freude bereitet haben.

Es ist unglaublich wichtig, in Zeiten der Singularisierung, nicht allein zu bleiben. Einsamkeit und Vereinsamung ist heutzutage, auch bei jungen Menschen, ein grosses Thema.

Man verliert die Lebensfreude, wird depressiv, verstimmt. Jeder Tag verläuft nach dem gleichen Schema. Wie schön und abwechslungsreich war es früher…

Wir verkriechen uns in unseren Wohnungen & Häusern, lassen uns von Radio, Fernsehen & Internet berieseln und akzeptieren diesen Zustand wartend auf das Ende.

Muss das sein? Wäre es nicht sinnvoll am gemeinschaftlichen Leben weiterhin teilzunehmen, Kultur, Musik & Kunst zu geniessen? Interessanten Lesungen oder Buchvorstellungen beizuwohnen? Diese Angebote sind nicht jüngeren Menschen vorbehalten. Oft fehlt der Mut sich aufzuraffen. Was denken die anderen von einem? Kann ich an diesem oder jenem überhaupt noch teilnehmen? Bin ich dafür nicht schon zu alt?

Freizeit Senioren

In meine Augen ist Alter lediglich eine Zahl und sagt wenig über die jeweilige Persönlichkeit aus. Man ist immer so alt wie man sich fühlt.

Gesellschaftlich muss sich etwas in der Denkweise ändern. Ältere Menschen sind bereichernd für unsere Gesellschaft, junge Menschen können von früheren Generationen lernen. Ein gemeinsamer Austausch, gemeinsame Freizeitaktivitäten und Gespräche sind eine Bereicherung für alle Beteiligten!

Der gemeinnützige Verein; „oll-inklusiv“, Link unten, nach dem Artikel, hat sich auf die Fahnen geschrieben dies zu ändern. Der Vereinsamung im Alter entgegen zu wirken, eine Generation mit Freizeitangeboten zu bedienen, die ihnen und ihren Interessen gerecht werden, ist ihre Profession. Ein großartiger Gedanke und eine grandiose Umsetzung!

Von Konzertbesuchen, Clubbesuchen, Musicalbesuchen, Theater- oder Filmabenden bis zu Lesungen oder Buchvorstellungen. Der Verein bietet regelmässig interessante, abwechslungsreiche Angebote zu diesen Themen an und der Zulauf unterstreicht dieses funktionierende Konzept!

Weg von dem Denken, dass ältere Menschen, keine Interessen mehr ausserhalb ihrer Wohnung haben und mit sinnfreien Beschäftigungsangeboten abgespeist werden wollen.

Es kommt eine Generation Menschen auf uns zu, die noch Ansprüche an ihr Leben haben, die bedient werden wollen! Diese Menschen haben die Basis der heutigen Musik wie Rock, Funk und Soul mitbekommen. Die ersten Filme im Kino gesehen, sind ins Theater gegangen und haben auch wilde Partys gefeiert.

Gehen wir darauf ein, es wird sicher spannend auch für die jüngere Generation, jeder kann von jedem lernen, ein gesellschaftlicher Austausch findet statt.

Kommen wir weg von dem Denken, ältere Menschen würden am Rande der Gesellschaft ein paralleles Leben führen, gehen wir auf sie zu, nehmen wir sie mit, holen sie ab und verbringen wir gemeinsam schöne Zeiten!

Gewinnen wir gemeinsam wieder Lebensqualität dazu!

Hier der versprochene Link:

https://www.oll-inklusiv.de


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Arthrose und die Arthroselüge erklärt

Lesen Sie Spannende Erkenntnisse des Physio- und Schmerztherapie Experten Liebscher & Bracht zum Thema Arthrose und die Arthroselüge.

Unser Körper schreit heutzutage förmlich nach mehr Bewegung.

Frühere Zeiten verlangten uns mehr körperliche Aktivität und unterschiedlichere Bewegungen ab, da wir nicht, wie heute meistens üblich, verkrampft, arbeitsbedingt oder privat vor unserem Bildschirm saßen. 

Unsere Freizeitaktivitäten sind oft nicht mehr bewegungs- und sportgeprägt. 

Unsere gewohnheitsbedingten Verhaltenmuster sind fast täglich die gleichen, angefangen vom Aufstehen, über die Fahrt zur Arbeit, die eigentliche Arbeit, den Weg zurück nach Hause und die Gestaltung unserer anschliessenden Freizeit – auf der Couch, vor dem Fernseher, dem Computer etc..

Wir bewegen und zu einseitig, nach immer dem gleichen bzw. nur leicht abweichenden Muster und zwar täglich und dies ist zu wenig. 

Muskelgruppen werden gar nicht mehr beansprucht, Dehnung fehlt, es kommt zu physikalischem Druck auf unsere Gelenke, der durch schlechte, einseitige Ernährung, gerade im Alter, zu Übergewicht und noch mehr Druck auf unsere Gelenke führt, es entsteht Arthrose. 

Knochen reibt auf Knochen, da durch den entstehenden Druck die Knorpelmasse verdrängt wird.

Durch unsere neuzeitliche Ernährung, geprägt von Convenience-Produkten der Lebensmittelindustrie und industriellhergestellten Nahrungsmitteln, wird der Körper und damit auch die, das Gelenk umgebenden Kapseln, zu wenig mit den notwendigen Mikronährstoffen versorgt. 

Diese sind jedoch notwendig um Nährstoffe in den Kapseln zu bilden, die für den Knorpelaufbau und die Regeneration, die auch noch im hohen Alter möglich ist, nötig sind.

Fazit:

Mehr oder vielseitigere Bewegung die alle Muskelgruppen miteinbezieht. Regelmässiges Dehnen unserer Gliedmaßen und eine ausgewogene, vielseitige Ernährung mit frischen, nicht industriell hergestellten Lebensmitteln.

Es gibt eine Lösung für unseren arthrosebedingten Schmerz, der herkömmlich mit Schmerzmedikamenten, später Operationen behandelt wird.

Es fehlt uns, im Gegensatz zu anderen, alternativen medizinischen Ansätzen an der nötigen Eigenverantwortung.

Wir sind kaum bereit unseren Lebensstil zu ändern, wenn der Körper Signale sendet, er damit nicht einverstanden ist, wir Schmerzen bekommen und in unserer Lebensqualität eingeschränkt sind.

Wir haben den Anspruch unseren Arzt mit der Symptomatik zu konfrontieren, eine Medikament zu erhalten und alles wird wieder wie zuvor.

Dies ist falsch, eine Symptombekämpfung mit Medikamenten heilt nicht die Ursache des entstandenen Problems, wenn wir weiter machen wie bisher, unseren Lebensstil nicht ändern und die Signale unseres Körpers ignorieren, werden wir zu unserem eigenen Opfer.

Durch diese beschriebenen Bewegungsdefizite kommt es zu verhärteten, verklebten Faszien, die nicht nur Verspannungen auslösen, sondern physikalischen Druck, der von oben entsteht & sich auf unsere Gelenke auswirkt. 

Die Knorpelmasse, zwischen den Gelenkteilen, hat nicht die Möglichkeit sich zu regenerieren, weil schlicht kein Platz durch den Druck der Knochen da ist. 

Zusätzlich fehlt die notwendige Mikronährstoffversorgung für unsere Kapseln was zu Arthrose führt.Arthrose Arthroselüge Liebscher Bracht

Was sind Faszien?

Faszien bestehen aus netzähnlichem Bindegewebe, welches unsere Organe, Muskeln, Sehnen & Bänder umgibt. Diese können verhärten und verkleben, was unsere Gelenke in Positionen zwingt und pysikalischen Druck erzeugt.

Wir bekommen Schmerzen, spannungsbedingt, dadurch Bewegungseinschränkungen und können noch weniger aktiv sein.

Dies kann man selbst beeinflussen, durch ein Überdenken unseres eigenen Verhaltens und einem Anpassen unserer Bewegungsaktivitäten.

Denken Sie an den seit Jahren andauernden Hype um Yoga! 

In diesem Zusammenhang leuchtet ein, weswegen durch regelmäßiges, vielseitges Dehnen und Strecken bei diesen Übungen genau diesem physikalischen Druck auf unsere Gelenke entgegengewirkt wird. 

Es entsteht eine gleichmässige Verteilung der Kraft die auf die Gelenke einwirkt, Verhärtungen der Faszien können durch gezielte Übungen abgebaut werden. Es entsteht wieder Raum zwischen den Gelenkteilen, Knorpel kann, vorausgesetzt unsere Ernährung ist ausgewogener und abwechslungsreicher als zuvor, neu aufgebaut werden, die Reibung und damit auch die Schmerzen, gehen zurück und verschwinden oft ganz, Knorpelmasse bildet sich wieder.

Eine umfangreiche Bewegung unter Einbezug aller Extremitäten & Gelenke findet statt.

Dies stellt eine hervorragende Prophylaxe dar bzw. ist dadurch eine Selbstheilung möglich!

Wir bekommen unsere Lebensqualität zurück.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben und mehr Informationen benötigen, melden Sie sich telefonisch oder über unser Kontaktformular bei uns, wir helfen Ihnen weiter.

Ich verlinke Ihnen, mir bekannte Therapeuten, die alternative Heilungsansätze verfolgen, hervoragende Ergebnisse erzielen und Sie unterstützen.

Es gibt neben der Physiotherapie, auch andre Methoden wie, Rolfing oder Pohl-Therapie, die sich mit dem Thema Faszienarbeit beschäftigen und mit Ihnen zusammen wieder einen schmerzmedikamentfreien Alltag herstellen werden!

Glauben Sie nicht diese weit verbreitete Lüge, Arthrose sei abnutzungs- und verschleissbedingt, Knorpel könne, im Alter nicht wieder neu gebildet werden, es liegt an unserer Compliance, unserem Lifestyle.


Links zum Thema:

http://www.ea-rolfing.de

https://www.anja-fersch.de/pohltherapie/

https://www.liebscher-bracht.com

https://www.buecher.de/shop/gesundheit–medizin/die-arthrose-luege/liebscher-bracht-roland-bracht-petra/products_products/detail/prod_id/48069730/


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Ernährungsberatung Ihrer Deutschen Pflegeberatung Matheis in München

Im folgenden Artikel gehen wir auf die Problematik von Wohlstandskrankheiten, welche durch Ernährung verursacht sind ein und geben Tipps unserer Ernährungsberatung.

Sie haben eine medizinsche Diagnose Ihres Hausarztes und sollen an Ihrer Ernährung arbeiten?

Sie haben ernährungsrelevante Fragen, möchten ihr Gewicht reduzieren, fühlen sich unwohl & benötigen Unterstützung?

Wussten Sie, dass eine anteilige Kostenübernahme durch die Krankenkasse bei verschiedenen Erkrankungen möglich ist?

Informieren Sie sich über mögliche Zuschüsse Ihrer Krankenkasse!

Ernährungsberatung Wohlstandskrankheiten Ernährung

Ein altes und jedem bekanntes Sprichwort; „Du bist was du isst“, kommt nicht von ungefähr.

In unserer heutigen, schnelllebigen Zeit, essen wir oft nur gestresst, kümmern uns nur unzureichend um unsere Ernährung und greifen oft auf Fast Food und Convenience Produkte zurück.

Hierdurch fehlen dem Körper wichtige Mikronährstoffe wir beliefern ihn einseitig mit zu vielen Kalorien, künstlichen Zusatzstoffen, künstlichen Aromen, zu viel Salz und minderwertigen Fetten.

Unsere Leistungsfähigkeit des Körpers, unsere Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, unsere Wachheit und Energie ist abhängig von dem, was wir in Form von Nahrung zu uns nehmen.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst & Gemüse, wenn finanziell möglich aus biologischem Anbau, Ballaststoffen und Eiweiße, den richtigen Fetten, Fleisch und Fisch, einer reduzierten Menge an Kohlehydraten und vor allem Zucker, der Verzicht auf Fertigprodukte und industriell erzeugte Lebensmittel ist ein wesentlicher Grundstein.

Unser Körper ist auf viele Bestandteile unserer Nahrung angewiesen, damit er funktionieren kann. Fehlen ihm diese, zeigt er uns Mängel auf, die aufgrund der leeren Depots zu Krankheiten führen.

Stellen Sie sich Ihren Motor des Autos vor, dieser benötigt Benzin, Öl und weitere Schmierstoffe um funktionieren zu können, genau wie unser Körper, sonst macht er über kurz oder lang schlapp .

Unsere Ernährung trägt auch zur Stärkung unserer eigenen Immunabwehr bei.

Sind Sie oft krank, fühlen sich antriebsarm und wenig leistungsfähig, kann ein Grund die unzureichende, wenig abwechslungsreiche Ernährung sein!

Wie ist der Begriff Lebensmittel  definiert?

Nach dem aktuellen Lebensmittelrecht, sind Lebensmittel Stoffe, die in ihrem verarbeiteten, zubereiteten oder ursprünglichen Zustand verzehrt werden können.

Jeder Mensch entscheidet für sich selbst über die ess- und trinkbaren Bestandteile von pflanzlichen oder tierischen Produkten in Lebensmitteln, die er seinem Körper zuführt.

Diese Stoffe sind ursprünglich  nicht für uns als Nahrung gedacht. Beispielsweise sind Getreide oder Kartoffeln ihre eigenen Vorratsspeicher für die jeweilige, sich daraus entwickelnde Pflanze bevor sie die aufgenommenen Nährstoffe in eigene Bestandteile umwandelt.

Kuhmilch ist in ihrer Zusammensetzung für die Ernährung und das Wachstum von Kälbern gedacht.Dem menschlichen bedarf entspricht ihre Zusammensetzung nicht.

Was wir essen, wie unsere bedarfsgerechte Nahrung zusammengesetzt ist und wie wir diese bewerten, sollte sich also primär daran orientieren, welche Inhaltsstoffe wir benötigen

 

Essentiell ist für uns, die notwendigen Nährstoffkombinationen in unseren Lebensmitteln zu finden, unseren Körper nach individuellem Bedarf zu versorgen und erforderliche Inhaltsstoffe in ausreichendem Maß zur Verfügung zu stellen!

 

  • Versuchen Sie zucker- und kohlenhydratreiche Lebensmittel von Ihrem Speiseplan zu reduzieren!
  • Kochen Sie frisch!
  • Verzichten sie auf industriell verarbeitete Lebensmittel und vor allem Fertiggerichte!
  • Essen Sie möglichst mehrmals täglich regionales, saisonales Gemüse und Obst.
  • Achten Sie auf eine eiweißreiche Ernährung!
  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich!
  • Reduzieren Sie ihren Milchproduktkonsum, dies kann Allergien fördern und auslösen!
  • Fleisch und Fisch sollten regelmässig, jedoch nicht im Übermaß, gegessen werden, die Blut-Hirn-Schranke kann sehr gut zwischen wertvollen tierischen & pflanzlichen Fetten und synthetischen oder billigen Kunstfetten unterscheiden auf die wir angewiesen sind!
  • Trinken Sie Wasser und keine industriell hergestellten Getränke!

 

Ihre Ernährungsberatung rät, bleiben Sie reflektiert bei der Auswahl Ihrer Ernährung und beugen Sie folgenden Wohlstandskrankheiten vor:

 

  • Übergewicht bzw. Adipositas
  • Typ-2 Diabetes
  • Bluthochdruck und andere Herz- und Gefäßerkrankungen
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Osteoporose
  • Gicht
  • Leberzirrhose
  • Karies
  • Nahrungsintoleranzen
  • Nahrungsallergien
  • bestimmte Krebserkrankungen
  • rheumatoide Arthritis

Eine sinnvolle Möglichkeit Defizite unserer Ernährung auszugleichen und unseren Körper ausreichend mit den notwenigen Mikronährstoffen zu versorgen sind natürliche, nicht chemische Nahrungsergänzungs- & Vitaminpräparate!


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Wenn dieses ein für Sie gesundheitsbelastendes Thema ist, Sie Informationen, Beratung oder Hilfestellung benötigen, rufen Sie uns an!


 

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Green Care – Bauernhof statt Altenheim?

Was ist Green Care?


Wir erklären Ihnen im folgenden Artikel welche Vorteile sich beim Projekt Green Care auf dem Bauernhof gegenüber einem Pflegeheim ergeben.

Immer häufiger tauchen alternative Wohn- & Pflegemöglichkeiten zu bestehenden Senioren- oder Altenpflegeheimen auf.

  • Ist es wirklich noch zeitgemäß seinen pflegebedürftigen Angehörigen in einem Alten- oder Seniorenheim unterzubringen?
  • Ist er dort adäquat versorgt?
  • Welche Alternativen bietet der Pflegemarkt?
  • Wo könnte sich, die mir nahestehende Person wohl fühlen?

Green Care: Pflege auf dem Bauernhof

In der nachfolgenden ZDF Dokumentation Green Care, wird ein tolles alternatives Wohnprojekt, welches auch bereits in verschiedenen EU-Ländern praktiziert wird, vorgestellt. Senioren leben mit jungen Menschen zusammen auf dem Bauernhof. Ein Umdenken, von der Singularisierung zurück zur Großfamilie. Jeder kann sich an anfallenden Aufgaben beteiligen, Wertschätzung wird gelebt, Vereinsamung vorgebeugt & Aufgaben auf dem Hof können übernommen werden, müssen es aber nicht, je nach körperlichem Allgemeinzustand. Zusätzlich betreut wird die Wohngemeinschaft von einem ambulanten Pflegedienst.

green care auf dem bauernhof

Es ist schön zu sehen, wie zufrieden die in der Dokumentation vorgestellten Menschen des Green Care Projekts miteinander leben. Eine Gemeinschaft in die jeder einbringt, wozu er in der Lage ist. Aufgaben werden übernommen, die Tagesstruktur gemeinsam gestaltet & bewältigt. Menschen brauchen Aufgaben, Anerkennung & Wertschätzung.

Das Gegenteil ist häufig der Fall. Menschen vereinsamen, fühlen sich im wegstehend oder nicht mehr gebraucht, überflüssig & unnütz. Die eigentliche Familie ist nicht vor Ort, lebt entfernt, für viele Senioren ist diese Distanz nicht mehr selbständig zu bewältigen.

Jeder Tagesablauf ist der gleiche, es passiert nichts mehr. Oft sind langjährige Freunde bereits verstorben oder selbst pflegebedürftig und dadurch eingeschränkt. Man ist fortlaufend mit dem eigenen Altwerden & den damit verbundenen Problemen konfrontiert. Junge Menschen bringen frischen Wind, neue Ideen und Leben in eine Wohngemeinschaft. Man lässt sich mitreissen, motivieren, sieht einen Sinn für das Weiterleben, man wird gebraucht, ist teil eines Ganzen & nicht abgeschoben am Rande der Gesellschaft.

Nicht zu unterschätzen ist die beruhigende, ausgleichende Präsenz von Tieren. Sie werden seit Jahren in psychatrischen Einrichtungen als Therapieteil einbezogen. In der Pflege werden bereits heutzutage batteriebetriebene, sich bewegende und artikulierende Plüschtiere eingesetzt, um Patienten zu beschäftigen oder zu beruhigen.

Die Wertschätzung eines älteren Menschen, ist nach meiner Meinung, nicht gegeben, er wird wie ein Kind behandelt, nicht wie ein vollwertiger, erfahrener und vor allem erwachsener Mensch mit Wünschen & Bedürfnissen.

Ein natürlicher Umgang, wie in dieser Green Care Dokumentation gezeigt, wäre eine Möglichkeit mit mehreren Generationen und Tieren zusammenzuleben. Basierend auf Verständnis, Rücksicht und gegenseitiger Bereicherung. Senioren passen auf Kinder auf, während wir unserer Arbeit nachgehen, eine Tagesmutter wird überflüssig. Gemeinsames Kochen, der Erfahrungsaustausch von mehreren Generationen, jeder bringt sein Wissen mit ein, man lernt vom Anderen. Freizeitaktivitäten können von jüngeren Menschen anders geplant werden, es gibt jemanden der die Aufgabe des Babysitters am Abend übernimmt.

Unzählige neue Möglichkeiten bilden sich ab, wenn man vom konventionellen Weg des alleine alt werden abkommt, offen für neues ist. Für meine Generation eine nicht fremde Denkweise, wir haben fast alle aus Kostengründen bereits zu Studien- oder Ausbildungszeiten gelernt in Wohngemeinschaften zu leben, sind gewohnt uns zu arrangieren, Badezimmer & Küche zu teilen, Dinge gemeinsam oder in Absprache zu erledigen.

Der im Film erwähnte ambulante Pflegedienst kann sich auf das Wesentliche im Bereich der Unterstützung in der Körperpflege konzentrieren, Haushaltstätigkeiten entfallen, werden von noch rüstigen Mitbewohnern übernommen, dies spart wertvolles Geld, Pflegegeld welches vom Gesetzgeber klar, als nur die Basis der pflegerischen Versorgung betrachtet wird, es muss immer von einem zu leistenden Eigenanteil ausgegangen werden und dieser muss zuerst einmal finanzierbar sein.

Es wird kein Dienst welcher Essen auf Rädern liefert, das in Großküchen zubereitet wird und nur einen geringen Nährwert hat benötigt. Man kocht gemeinsam frisch, baut einige Lebensmittel noch selbst an, wie in alten Zeiten, auch hier lässt sich mit einer geringen Rente einiges einsparen.

In meinen Augen ist Green Care eine bereichernde, attraktive Wohnform um gemeinsam alt zu werden und einer Vereinsamung vorzubeugen!

Fazit:

Welche Alternative gibt zum Altenheim?

Senioren-WGs oder Mehrgenerationenhäuser sind eine gute Alternativen zum klassischen Wohnen im Altenheim. Diese Projekte sind oft durch gemeinnützige Vereine selbst organisiert. Senioren sind nach ihren Möglichkeiten am Alltagsleben beteiligt, helfen & unterstützen sich untereinander, Angehörige unterstützen den Alltag zusätzlich. Es ist oft ein ambulanter Pflegedienst für pflegerische und / oder medizinische Tätigkeiten organisiert.

Link zur ZDF Dokumentation:

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-bauernhof-statt-altersheim-100.html?fbclid=IwAR2CtV9ERir8ow4NGv9aLQbNM79dK0nwICcAnZc95MwTItNzn8BXWV1vYi4


Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis