Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch Pflegebescheid

Tipps Ihrer Pflegeberatung zu Seniorenheim Besuchen in Zeiten von Corona

Welche Schutzmaßnahmen gelten beim Besuch im Pflegeheim in Zeiten der Corona Pandemie? Gerade in der kommenden Weihnachtszeit spüren wir das Bedürfnis unsere nahen Angehörigen um uns zu haben oder diese zu besuchen, auch im Pflegefall in einer stationären Einrichtung. Es gibt vorab jedoch einige Dinge zu beachten, welche nach Vorgaben der unterschiedlichen Einrichtungsbetreiber variieren. Sie sollten am Besten vor dem Besuch den telefonischen Kontakt zur Einrichtung suchen um sich über die angeordneten Corona-Vorschriften zu informieren, nicht abgewiesen zu werden und sich adäquat über die Besuchsvorschriften abzusprechen.


Pflegeheim Schutzmaßnahmen Corona

Seit geraumer Zeit, coronabedingt, zeigt sich wie Menschen die in stationären Pflegeeinrichtungen leben, betreut und gepflegt werden, unter der Isolation leiden, vereinsamen und psychisch zusätzlich zu ihrer Pflegebedürftigkeit leiden. Es ist eine Gradwanderung zwischen nötigem Schutz der Risikogruppe und dem Provozieren von psychischen Problemen & Vereinsamung durch ein eingeschränktes oder komplettes Besuchsverbot in Einrichtungen der Pflege für alle Beteiligten.


  • Welche Vorschriften gelten bei Besuchen im Pflegeheim aktuell?
  • Warum & wie werden Schnelltests eingesetzt?
  • Was muss ich als Besucher beachten?
  • Gibt es spezielle Räume für Besuche?
  • Welche Maske benötige ich?

Besuchsvorschriften & Schutzmaßnahmen im Pflegeheim zur Corona Pandemie:

Wenn Sie bereits Erkältungssymptome zeigen, sollten Sie, auf anraten der Bundesregierung, die ein Konzept, zusammen mit dem Rober-Koch-Institut als Empfehlung heraus gegeben hat, von einem Besuch in einer stationären Einrichtung absehen. In besonderen Situation, beispielsweise bei im Sterben liegenden Menschen oder in einzelnen Demenzfällen sind Ausnahmen möglich. Dies ist mit der jeweiligen Einrichtungsleitung vorab zu besprechen. Die Einrichtungen sind angehalten bei Besuchen von Angehörigen abzufragen, ob Erkältungsanzeichen oder eine erhöhte Temperatur bestehen. Zusätzlich, abhängig vom Konzept der Pflegeeinrichtung, kann ein Corona-Schnelltest durchgeführt werden, um eine Übertragung mit dem Virus für die Bewohner auszuschliessen.


Der Einsatz von Schnelltests

Bei lokalen oder inzidenzbedingt hohen Werten in einer Region, sieht der Gesetzgeber vor, Schnelltests zur Absicherung der Bewohner durchzuführen. Dies kommt auch zum Zuge, wenn krankheitsbedingt, z.B. bei Menschen mit Demenz, eine Abstandsregelung und Einhaltung der Hygienevorschriften kaum umsetzbar ist. Als weitere Ausnahmemöglichkeit wird angegeben, wenn der Mund-Nasen-Schutz kurzfristig abgenommen werden muss, um bei der Körperpflege oder Mahlzeiteneinnahme des Pflegebedürftigen zu unterstützen. Haben wir in einer Pflegeeinrichtung einen Coronafall, kann durch regelmäßige Schnelltests der Bewohner die bisher keine Symptome zeigen, eine weitere Gefahr für die verbleibenden Bewohner präventiv reduziert werden.


Was muss ich als Besucher beachten?

Sie müssen sich an die aktuell vorgeschriebene Abstandsregelung von 1,5 Metern halten, einen enganliegenden Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs tragen, sowie die gültigen Händedesinfektionsregeln beachten. Bei jedem Besuch einer Pflegeeinrichtung ist sich vor Ort schriftlich zu registrieren, um bei einer möglichen Infektion die Infektionskette transparent nachvollziehen zu können.


Spezielle Besucherräume

Von der Bundesregierung als geeignet eingeschätzte Räume, für den Besuch des pflegebedürftigen Angehörigen, werden bei Einzelzimmer-Bewohnern, deren Zimmer genannt, wobei auf eine gute Belüftung geachtet werden soll. In Zimmern, in denen zwei Personen leben, sollte auf einen außerhalb liegenden Raum, wenn möglich einen Spaziergang mit dem Angehörigen oder den von der Einrichtung zur Verfügung gestellten Besuchsraum zurück gegriffen werden. In vielen Einrichtungen gibt es bereits hierfür einen Belegplan, auf dem sich eingetragen werden kann, was Doppelbelegungen mit anderen Besuchern und Bewohnern vermeidet. Unsere Empfehlung ist sich vorab in der jeweiligen Einrichtungen nach möglichen Räumen die der Zusammenkunft dienen zu erkundigen.


Benötige ich eine spezielle Maske für den Besuch?

Die Bundesregierung sieht den herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz als ausreichend an. Sogenannte FFP2-Masken sind sinnvoll, alle Masken sollten auf ihre Dichtigkeit und Passform überprüft worden sein. Erkennt ein älterer Mensch seinen Besuch nicht, aufgrund der getragenen Maske, kann dieses in Absprache mit dem Einrichtungsbetreiber, unter Einhaltung des notwenigen Abstands von 1,5 Metern, auch in Ausnahmefällen abgenommen werden.


Fazit:

Welche Coronamaßnahmen gelten aktuell für Pflegeheimbesucher?

Informieren Sie sich beim Betreiber der Einrichtung nach individuellen Standards. Es muss eine Maske getragen werden. Die Abstandsregelung von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Händehygienevorschriften sind zu beachten. Es kann eine Limitierung bezogen auf Anzahl der Besucher und Besuchstage vorgegeben sein. Informieren Sie sich über bestimmte Besuchsräume um Ihren Angehörigen aufsuchen zu können.


 

Pflegeheim Schutzmaßnahmen Corona

Sind Sie sich des Risikos einer Übertragung durch COVID19 durch sich selbst bewußt, handeln Sie verantwortungs- und rücksichtsvoll Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen, sowie den anderen Bewohnern und auch dem Personal gegenüber.

Hinterfragen Sie ob jeder Besuch momentan dringend erforderlich ist, vermieden werden kann oder durch den Einsatz von, wenn möglich, Telefonaten oder von modernen Kommunikationsmethoden wie Videotelefonie ersetzbar ist!

Beachten Sie die notwendigen Schutzmaßnahmen in Zeiten der Corona Pandemie im Pflegeheim!


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Wohnen im Alter | Eine Alternative | Wohnen für Hilfe

Pflegeberatung Wohnen für Hilfe

Ich bin letzte Woche auf ein interessantes Projekt gestossen, welches ich Ihnen vorstellen möchte.

Eine neue interessante und kostensparende alternative Wohnform für jung & alt!

Gerade wenn man älter wird, stellt man oft fest, dass einem Dinge im Haushalt und Alltag nicht mehr so leicht von der Hand gehen wie früher.

Man traut sich oft nicht, die Nachbarn um Hilfe bei Alltäglichem zu Fragen und weiß, dass auch die eigene Familie fest in ihre Strukturen eingebunden ist und kaum Zeit hat. Man möchte anderen, mit seiner Problemen nicht zur Last fallen. Im Gegenzug ist man vielleicht im Besitz davon, was andere dringend brauchen und realisiert es nur noch nicht. Wohnraum, ist in Ballungszentren, wie München, ein grosses Problem für jung & alt. Viele Menschen leben nach dem Tod ihres Partners in einer zu grossen Wohnung oder einem zu grossen Haus. Man fühlt sich mit handwerklichen Tätigkeiten überfordert, abends allein im Haus auch zusätzlich unsicher.

Viele haben die Möglichkeit, ihren vorhandenen Wohnraum zu separieren oder mit einer weiteren Person, die auf Wohnungssuche ist, zu teilen, kommen aber gar nicht auf diese, eigentlich naheliegende Idee.

Weswegen, vermieten wir nicht, gegen Hilfe im Haushalt oder kleine anfallende Reparaturen ein Zimmer an einen wohnungssuchenden Studenten?

Daraus kann sich nicht nur eine Zweckgemeinschaft die für beide Parteien eine Win-Win-Situation darstellt ergeben sondern auch eine Bereicherung der sozialen Kontakte. Es kommt durch die unterschiedlichen Generationen zu frischem Wind im Leben, Einsamkeit wird vorgebeugt, Hilfe ist notfalls vor Ort, Ängsten durch Einbruch wird vorgebeugt.

Eine grossartige Idee!

Dieser gemeinnützige Verein hat genau diesen Gedanken aufgegriffen und vermittelt, seit 1996, beispielsweise Studenten an Senioren, welche auf zusätzliche Miete verzichten können und lieber eine Hilfe im Alltag in Anspruch nehmen möchten.

Basierend auf dem Gedanken der nachbarschaftlichen Hilfe und Solidarität.

Pflegeberatung Wohnen für Hilfe

Wenn auch Sie sich durch dieses Problem angesprochen fühlen, einen Mehrwert und eine Entlastung für sich selbst sehen, stellen wir gerne für Sie den Kontakt her.

https://www.studentenwerk-muenchen.de/wohnen/weitere-wohnangebote/wohnen-fuer-hilfe/

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular auf unserer Homepage!


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

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Tipps zur Auswahl einer seriösen Vermittlungsagentur für 24h-Pflegekräfte

Wie finde ich eine gute 24h-Betreuungskraft | 24h-Pflegekraft


Der Wunsch zu Hause alt zu werden & in den eigenen vier Wänden gepflegt zu werden ist nachvollziehbar, stösst jedoch oft auf organisatorische Probleme. Eine seriöse 24h-Pflegekraft oder 24h-Betreuungskraft kann Unterstützung geben. Dabei ist jedoch einiges zu beachten, um den rechtlichen Rahmen zu wahren und keine finanziellen Enttäuschungen zu erfahren.

Wie kann ich mir Unterstützung nach Hause holen?

Wie finde ich eine seriöse Agentur die 24h-Kräfte vermittelt?

Worauf achte ich bei der Auswahl der Agentur?

Brauche ich zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst?

Welche Kosten kommen auf mich zu?

24h-Pflegekraft 24h-Betreuungskraft

Eine 24h-Pflegekraft über einen Pflegedienst in Deutschland zu bekommen ist für die meisten von uns kaum finanzierbar, da die Kosten bei 3000,- Euro monatlich beginnen.

Eine Pflege- oder Betreuungskraft aus dem Ausland ist vergleichsweise günstiger. Spezielle Personalagenturen vermitteln diese in Internetplattformen auf diversen Seiten.

Die Kosten liegen hier, je nach Anbieter bei bis zu 2000,- Euro monatlich.

Seriöse Agenturen kümmern sich um die Versicherung, Steuern und Sozialabgaben der Pflegekraft.

Jedoch arbeiten nicht alle Vermittlungsagenturen immer seriös. Der bezahlte Lohn liegt dabei oft unter der Mindestlohnvorschrift oder die selbständige Pflegekraft verfügt über kein angemeldetes Gewerbe bzw. ist nicht ausreichend versichert.

Worauf ist also zu achten, wenn ich mich für eine 24h-Pflegekraft | 24h-Betreuungskraft über eine Personalvermittlungsagentur entscheide?

  • Liegt ein schriftlicher Vertrag für die Vermittlung vor?
  • Ist der Inhalt der Vertragsbedingungen transparent erklärt?
  • Hatten Sie die Möglichkeit alle Fragen zu stellen & beantwortet zu bekommen?
  • Welche deutsche Rechtsform hat die Agentur bzw. hat sie überhaupt eine?
  • Liegt eine A1-Bescheinigung für die Pflegekraft vor?
  • Kann ein Wechsel der Pflegekraft stattfinden, wenn man unzufrieden ist?
  • Ist das Angebot ohne Mindestlaufzeit & Einmalgebühren?
  • Wurden Ihnen die Preise & Kosten transparent aufgezeigt?
  • Welchen Gesamteindruck haben Sie selbst von der Agentur?

Abschliessend ist zu beachten, dass die Pflegekräfte meistens in Deutschland keine Anerkennung ihrer Ausbildung aus ihrem Herkunftsland haben.

Dies ist wichtig, da sie keine medizinischen Tätigkeiten, wie Medikamentengaben und Stellen der Medikation, Verbandwechsel, Infusionstherapien, Injektionen etc. ausführen dürfen.

Hierfür benötigen Sie zusätzlich einen niedergelassenen ambulanten Pflegedienst, der über eine Kassenzulassung verfügt um diese Leistungen zu erbringen!


Pflegekräfte, die aus dem Ausland vermittelt und bei Ihnen eingesetzt werden, dürfen ausschliesslich für Tätigkeiten der Körperpflege, Betreuung und der hauswirtschaftlichen Versorgung eingesetzt werden!


Online finden Sie eine Vielzahl von Anbietern für die Vermittlung von Pflegepersonal, nehmen Sie sich die Zeit und Ruhe einen für Sie passenden zu finden.

Fazit:

Wie finde ich eine seriöse 24h-Pflegekraft?

Auf dem Markt sind unzählige Agenturen die Pflege- oder Betreuungskräfte aus dem Ausland vermitteln. Wichtig ist der rechtliche Rahmen. Liegen Ihnen die Vertragsbedingungen vor, gibts es versteckte Kosten, werden Sozialversicherungsabgaben bezahlt, besteht eine Haftpflichtversicherung, gibt es eine vereinbarte Laufzeit des Vertrags, sind Preise & Kosten transparent dargestellt, hat die Pflege- oder Betreuungskraft eine A1-Bescheinigung oder gibt es einen aktuellen COVID19-Test. Ihr unabhängiger Pflegeberater informiert Sie bei weiteren Fragen zu diesem sensiblen Thema


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

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Green Care – Bauernhof statt Altenheim?

Was ist Green Care?


Wir erklären Ihnen im folgenden Artikel welche Vorteile sich beim Projekt Green Care auf dem Bauernhof gegenüber einem Pflegeheim ergeben.

Immer häufiger tauchen alternative Wohn- & Pflegemöglichkeiten zu bestehenden Senioren- oder Altenpflegeheimen auf.

  • Ist es wirklich noch zeitgemäß seinen pflegebedürftigen Angehörigen in einem Alten- oder Seniorenheim unterzubringen?
  • Ist er dort adäquat versorgt?
  • Welche Alternativen bietet der Pflegemarkt?
  • Wo könnte sich, die mir nahestehende Person wohl fühlen?

Green Care: Pflege auf dem Bauernhof

In der nachfolgenden ZDF Dokumentation Green Care, wird ein tolles alternatives Wohnprojekt, welches auch bereits in verschiedenen EU-Ländern praktiziert wird, vorgestellt. Senioren leben mit jungen Menschen zusammen auf dem Bauernhof. Ein Umdenken, von der Singularisierung zurück zur Großfamilie. Jeder kann sich an anfallenden Aufgaben beteiligen, Wertschätzung wird gelebt, Vereinsamung vorgebeugt & Aufgaben auf dem Hof können übernommen werden, müssen es aber nicht, je nach körperlichem Allgemeinzustand. Zusätzlich betreut wird die Wohngemeinschaft von einem ambulanten Pflegedienst.

green care auf dem bauernhof

Es ist schön zu sehen, wie zufrieden die in der Dokumentation vorgestellten Menschen des Green Care Projekts miteinander leben. Eine Gemeinschaft in die jeder einbringt, wozu er in der Lage ist. Aufgaben werden übernommen, die Tagesstruktur gemeinsam gestaltet & bewältigt. Menschen brauchen Aufgaben, Anerkennung & Wertschätzung.

Das Gegenteil ist häufig der Fall. Menschen vereinsamen, fühlen sich im wegstehend oder nicht mehr gebraucht, überflüssig & unnütz. Die eigentliche Familie ist nicht vor Ort, lebt entfernt, für viele Senioren ist diese Distanz nicht mehr selbständig zu bewältigen.

Jeder Tagesablauf ist der gleiche, es passiert nichts mehr. Oft sind langjährige Freunde bereits verstorben oder selbst pflegebedürftig und dadurch eingeschränkt. Man ist fortlaufend mit dem eigenen Altwerden & den damit verbundenen Problemen konfrontiert. Junge Menschen bringen frischen Wind, neue Ideen und Leben in eine Wohngemeinschaft. Man lässt sich mitreissen, motivieren, sieht einen Sinn für das Weiterleben, man wird gebraucht, ist teil eines Ganzen & nicht abgeschoben am Rande der Gesellschaft.

Nicht zu unterschätzen ist die beruhigende, ausgleichende Präsenz von Tieren. Sie werden seit Jahren in psychatrischen Einrichtungen als Therapieteil einbezogen. In der Pflege werden bereits heutzutage batteriebetriebene, sich bewegende und artikulierende Plüschtiere eingesetzt, um Patienten zu beschäftigen oder zu beruhigen.

Die Wertschätzung eines älteren Menschen, ist nach meiner Meinung, nicht gegeben, er wird wie ein Kind behandelt, nicht wie ein vollwertiger, erfahrener und vor allem erwachsener Mensch mit Wünschen & Bedürfnissen.

Ein natürlicher Umgang, wie in dieser Green Care Dokumentation gezeigt, wäre eine Möglichkeit mit mehreren Generationen und Tieren zusammenzuleben. Basierend auf Verständnis, Rücksicht und gegenseitiger Bereicherung. Senioren passen auf Kinder auf, während wir unserer Arbeit nachgehen, eine Tagesmutter wird überflüssig. Gemeinsames Kochen, der Erfahrungsaustausch von mehreren Generationen, jeder bringt sein Wissen mit ein, man lernt vom Anderen. Freizeitaktivitäten können von jüngeren Menschen anders geplant werden, es gibt jemanden der die Aufgabe des Babysitters am Abend übernimmt.

Unzählige neue Möglichkeiten bilden sich ab, wenn man vom konventionellen Weg des alleine alt werden abkommt, offen für neues ist. Für meine Generation eine nicht fremde Denkweise, wir haben fast alle aus Kostengründen bereits zu Studien- oder Ausbildungszeiten gelernt in Wohngemeinschaften zu leben, sind gewohnt uns zu arrangieren, Badezimmer & Küche zu teilen, Dinge gemeinsam oder in Absprache zu erledigen.

Der im Film erwähnte ambulante Pflegedienst kann sich auf das Wesentliche im Bereich der Unterstützung in der Körperpflege konzentrieren, Haushaltstätigkeiten entfallen, werden von noch rüstigen Mitbewohnern übernommen, dies spart wertvolles Geld, Pflegegeld welches vom Gesetzgeber klar, als nur die Basis der pflegerischen Versorgung betrachtet wird, es muss immer von einem zu leistenden Eigenanteil ausgegangen werden und dieser muss zuerst einmal finanzierbar sein.

Es wird kein Dienst welcher Essen auf Rädern liefert, das in Großküchen zubereitet wird und nur einen geringen Nährwert hat benötigt. Man kocht gemeinsam frisch, baut einige Lebensmittel noch selbst an, wie in alten Zeiten, auch hier lässt sich mit einer geringen Rente einiges einsparen.

In meinen Augen ist Green Care eine bereichernde, attraktive Wohnform um gemeinsam alt zu werden und einer Vereinsamung vorzubeugen!

Fazit:

Welche Alternative gibt zum Altenheim?

Senioren-WGs oder Mehrgenerationenhäuser sind eine gute Alternativen zum klassischen Wohnen im Altenheim. Diese Projekte sind oft durch gemeinnützige Vereine selbst organisiert. Senioren sind nach ihren Möglichkeiten am Alltagsleben beteiligt, helfen & unterstützen sich untereinander, Angehörige unterstützen den Alltag zusätzlich. Es ist oft ein ambulanter Pflegedienst für pflegerische und / oder medizinische Tätigkeiten organisiert.

Link zur ZDF Dokumentation:

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-bauernhof-statt-altersheim-100.html?fbclid=IwAR2CtV9ERir8ow4NGv9aLQbNM79dK0nwICcAnZc95MwTItNzn8BXWV1vYi4


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Wie kann mir die Pflegeberatung beim Organisieren eines adäquaten ambulanten Pflegedienstes oder einer stationären Senioreneinrichtung helfen?

Ambulante Pflege | Ambulanten Pflegedienst finden & beauftragen


Ihre Pflegeberatung gibt ihnen in diesem Artikel Tipps, ob ein ambulanter Pflegedienst oder ein Pflegeheim die richtige Wahl für Ihren Angehörigen ist und was Sie bei der Auswahl beachten sollten.

Verlassen Sie sich bei der Auswahl für ihren pflegebedürftigen Angehörigen nicht nur auf Äußerlichkeiten oder finanzielle Aspekte der Einrichtung oder des ambulanten Pflegedienstes. Ich selbst habe jahrelang für die unterschiedlichsten  Anbieter und damit auch Rechtsformen, wie gemeinnützige Vereine, Aktiengesellschaften oder Wohlfahrtsverbände gearbeitet, als Pflegefachkraft, Praxisanleiter und im Leitungsbereich als Pflegedienstleiter.

Wenn Sie sich bewußt machen, das es in der Pflege von Menschen nicht ausschliesslich humanitäre Interessen gibt, sondern dies ein riesiger, stetig wachsender Wirtschaftszweig ist, wird Ihnen klar, worauf ich hinaus will.

Bei ambulanten Pflegediensten und stationären Einrichtungen steht oft der zu erwirtschaftende Gewinn im Vordergrund, nicht der Patient, worunter durch die massiv reduzierten Pflegezeiten, Patient und Pflegekraft leiden. Stress und damit verbundene Unzufriedenheit, auch von Seiten der Angehörigen, sind keine Seltenheit.

Dieses habe ich bei Aktiengesellschaften noch ausgeprägter erlebt als beispielsweise bei Wohlfahrtsverbänden, welche durch ihr Konzept durch die ambulanten Pflegedienste und stationären Einrichtungen, ihre angeschlossenen Sozialarbeiter der unterschiedlichsten Bereiche mit abdecken und finanzieren, da diese selten, in ihren Bereichen, eigenständig Geld erwirtschaften.

Am erträglichsten fand ich die Arbeit für gemeinnützige Vereine, da diesen eine Kostendeckung ausreicht, nicht der Gewinn sondern der Patient im Vordergrund steht. Die Pflegezeiten sind ausreichender kalkuliert, die Fahrtzeiten nicht auf ein Minimum reduziert. Hiervon profitieren alle Parteien, die Mitarbeiter sind weniger gestresst, haben mehr Versorgungszeit für ihre Patienten und es kommt zu weniger Reklamationen durch die Angehörigen oder gesetzlichen Betreuer.

Der Personalschlüssel ist oftmals das A und O.Ambulanter Pflegedienst Pflegeberatung Pflegeheim

Bei Trägern welche nicht den ausschliesslichen Profit im Vordergrund sehen, ist ihr betroffener Angehöriger sicher in besseren Händen.

Es drängen leider immer mehr Investoren aus dem Ausland auf den deutschen Pflegemarkt, da sie aus wirtschaftlichem Interesse und dem demografischen Wandel angelockt werden. Sie erfüllen oft nur die minimalsten Vorraussetzungen des Gesetzgebers, was ihnen ausreicht um auf den Markt zugreifen zu können und Gewinne abzuschöpfen.

Versuchen Sie das Gespräch zu direkt in der Pflege Arbeitenden zu suchen, seien Sie feinfühlig und versuchen Sie herauszuhören, wie zufrieden die Pflegekräfte in ihrem Arbeitsbereich der jeweiligen Pflegeeinrichtung sind. Sind diese gestresst, überlastet, kurzangebunden werden sie auch in einer pflegerischen Situation nicht immer professionell auftreten und arbeiten.


Wir beraten & unterstützen Sie bei der Auswahl einer für den Patienten angemessenen Wohnform, Versorgungsmöglichkeit oder der Suche nach einem ambulanten Pflegedienst.


Es gibt Online-Portale in denen zudem der jährliche Prüfbericht des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) transparent veröffentlicht ist und man sich einen groben Überblick der jeweiligen Einrichtung stationär oder im Bereich der ambulanten Pflege machen kann.

Die Einrichtungen wissen jedoch auch vor der jeweiligen Überprüfung der Kassen von den Anforderungen & Voraussetzungen, haben entsprechend Qualitätsmanagementbeauftragte angestellt, die sich um die zu erfüllenden Rahmenbedingungen kümmern und somit kein 100% transparentes Bild der jeweiligen Einrichtung abgebildet werden kann.

Fazit:

Worauf achte ich bei der Suche nach einem ambulanten Pflegedienst?

Es sollte eine Transparenz im Bereich Vertrag & Kostenvoranschlag für Sie gegeben sein. Wurden Ihnen diese Unterlagen ausreichend erklärt? Wie ist die Einrichtung online bewertet? Es empfiehlt sich aufgrund der nicht gegebenen Gewinnorientierung in Erwägung zu ziehen ob ein gemeinnütziger Verein in Ihrer Region tätig ist, dieser arbeitet mit einer Kostendeckung und nicht gewinnorientiert, dies bedeutet entspanntere Pflegezeiten und weniger Zeitdruck für die Pflege des Patienten. Greifen sie auch auf Informationen von Freunden oder Bekannten zurück, die bereits eine Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen oder nutzen Sie die Beratung eines unabhängigen Pflegeberaters.

Nehmen Sie für weitere Beratungsfragen zum Thema ambulanter Pflegedienst, Pflegeheim oder anderen Pflege-Einrichtungen gerne Kontakt mit unserer Pflegeberatung auf, wir helfen Ihnen kompetent und zuverlässig weiter!


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Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

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