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Buchvorstellung | Christel Schoen | Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche

Krebs | Selbstfürsorge | Eigenverantwortung | Positives Denken | Mindset


Fr. Schoen schreibt ihre Krebs Diagnose & Therapie in 3 Büchern, die anderen Menschen mit dem gleichen Schicksal Hilfestellung geben, Mut & Kraft vermitteln sollen sowie Tipps & Erfahrungswerte zum Nachlesen bieten, aus Sicht einer selbstbetroffenen Frau, um eine Perspektive trotz dieser Erkrankung zu sehen und nicht zu resignieren.

Auf ihrem eigenen Genesungsweg lernte sie, daß Körper, Geist und Seele zusammenwirken und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können.

Sie stellte für sich selbst fest, daß eine hoffnungsvolle Einstellung die inneren Selbstheilungskräfte aktiviert und konstruktive Bewältigungsstrategien fördert.

Ihre drei Mut-Mach-Bücher haben die Titel:

Band 1: Krebs: Alles ist möglich auch das Unmögliche

Band 2: Krebs: Gemeinsam sind wir stark

Band 3: Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens


Vorwort von Sr. Liliane Juchli | Pflegefachkraft & Pflegewissenschaftlerin

Liebe Leserinnen & Leser,

ich möchte diesem so Mut machenden Buch zur Neuauflage nicht einfach eine weiteres Vorwort mit auf den Weg geben, sondern eine Erfahrung, die mir in einer eigenen, leidvollen Lebenssituation zugefallen ist, ein Symbol, das der Motivation & den Fragen dieses Buches sehr Nahe kommt:

„Wo finde ich Hilfe? Was trägt mich?“

Im Blick auf einen Leuchtturm – es war im zerklüfteten Küstengebiet Schottlands – habe ich damals eine Erkenntnis gefunden, die mich selbst begleitet:

Es ist die im inneren verborgene Lichtquelle, die den Leuchtturm so wertvoll macht.

Jenes lebensrettende Licht, das in früheren Zeiten den Schiffen in Not Wegweisung gab und das in seiner Symbolkraft auch dem heutigen Menschen Orientierung geben will, Hilfe in Not, Krankheit und Leiden oder Wegweisung hin zu einer Trotzdem-Kraft, die dem Unmöglichen das Mögliche entlockt. Es erinnert uns an jenes ganz andere Licht, das heilenden und nährenden Segen ausstrahlt, den wir alle so sehr brauchen.

 

Band 1 : Krebs : Alles ist möglich – Auch das Unmögliche

Auf dem Weg vom Behandelten zum Handelnden 

Berichte anderer Betroffener können aus der Krise einer Krebserkrankung helfen

Jedes Jahr erhalten in Deutschland ca. 500 000 Menschen die Diagnose „Krebs“. Nachwievor ist das Thema Krebs wegen der negativen gesellschaftlichen Vorstellungen mit einem Tabu belegt. Es gibt wenige Krankheiten, die das eigene Lebensmodell so deutlich einem Belastungstest aussetzen und die davon Betroffenen so radikal zur Beschäftigung mit den eigenen Lebensvorstellungen zwingen.


Ich  stand mitten im Leben. Da kam die Diagnose. 

Am 29. Februar 2008, einem Schalttag, erfuhr ich, dass ich im rechten Lungenbereich einen „Riesentumor“ habe. Beruflich hatte ich bis dahin viel erreicht. Als Geschäftsführerin arbeitete ich in der Woche 50 Stunden und mehr bei einem Frauenverband in Berlin. Ich machte meinen Beruf gern, deshalb war ich als gebürtige Münsterländerin, nach fast dreißig Jahren in Bayern, 2003 mit meinem Mann nach Berlin gezogen. Doch dann kam der Schock in Form  eines „Fibrmatösen  Pleuratumors“ im Bereich des rechten Lungenflügels, so groß wie zwei Frauenfäuste. Ein extrem seltener Tumor. So selten, dass es für ihn keine Überlebensprognosen gab. Dabei hatte ich vorher nur unterm rechten Schulterblatt sich langsam steigernde Rückenschmerzen bemerkt. Als ich dann zu Jahresbeginn viel Gewicht verlor und mich ungewöhnlich schlapp fühlte, ließ ich mich von meiner Hausärztin untersuchen. Sie schickte mich sofort in eine Berliner Lungenfachklinik. Die Krankheitsgeschichte nahm ihren Lauf. 


Den Diagnose Schock überwinden, meine Gedanken und Gefühle neu ordnen.

Neben den ersten Maßnahmen der Schulmedizin, machte ich mich auf die Suche nach weiteren Informationen. Ich brauchte alternative Therapiemöglichkeiten, falls der Tumor an dieser hochsensiblen Stelle trotz aller schulmedizinischen Maßnahmen inoperabel bleiben sollte. Wegen der vielen widersprüchlichen und angstmachenden Informationen habe ich ganz bewusst, nur selten im Internet recherchiert. Zum Glück stieß ich dort bald auf die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e.V. (1). Der GfBK ist es als neutrale Beratungseinrichtung wichtig, Schulmedizin und Komplementärmedizin zu verknüpfen. Von der Zentrale in Heidelberg erhielt ich umfangreiche Informationen auf all meine Fragen. Für einen  persönlichen Kontakt wurde ich an die Beratungsstelle in Berlin verwiesen. Von dort erhielt ich weiterhin wertvolle Beratung und Unterstützung in wichtigen Belangen rund um meine Krebs Diagnose & Therapie.


Auf der Suche nach alternativen Methoden und Therapien

Je mehr ich mich darüber hinaus mit Naturheilkunde, Hildegard von Bingen Medizin, Homöopathie, Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), Ayurveda, Schamanismus, Geistiges Heilen u.v.m. beschäftigte, desto mehr faszinierten mich die Parallelen, die ich zwischen den Jahrtausenden alten Heilverfahren, aus den unterschiedlichsten Kulturen bis zu den heutigen erkennen konnte. Diese  unterschiedlichsten Informationen und Impulse zeigten mir, dass Körper, Geist und Seele zusammenwirken und überzeugten mich:  Das Leben ist zu komplex, als dass es nur ein entweder – oder gibt, sondern immer ein sowohl – als auch.

Heilmittel nach Hildegard von Bingen, aus der Homöopathie und aus der Bachblüten-Therapie ergänzten und unterstützten bei mir die Maßnahmen der Schulmedizin, milderten die Nebenwirkungen der Chemo und Strahlentherapie, mir blieb mehr Lebensqualität. 

Vier Chemo-Blöcke und 15 Bestrahlungen waren nötig, bis der Tumor kleiner wurde und wider Erwarten erfolgreich operiert werden konnte. Ich bin noch heute unbeschreiblich dankbar für dieses Glück.

Krebs Diagnose & Therapie

„Dies, mein Freund, so nenne ich Dich, war und ist mein ganz individueller Weg zurück in mein Leben und ich sage Dir, es ist kostbar und es ist schön.“

(Margit Kobold: „Brief an meinen Krebs“)

Dass Patienten durch ihre innere Einstellung zur Krankheit die eigene Heilung positiv beeinflussen können, ist inzwischen unumstritten. Wie viel sie bei der Diagnose Krebs aber selbst tun können, zeigen die erstaunlichen Erfahrungs-berichte dieses Buches. Die Autorinnen und Autoren schildern auf persönliche und bewegende Weise ihren Weg vom „Behandelten zum Handelnden“. Kein Krankheitsverlauf gleicht dem anderen. 

Für manche Entscheidungen brauchen wir verschiedene Blickwinkel oder einen Perspektivenwechsel. Erfahrungen von Menschen, die alternative Wege gegangen sind, können begrenzende Vorstellungen aufbrechen. Es gibt alternative Möglichkeiten nach der Diagnose Krebs und zur Therapie. Die Geschichten machen Betroffenen Mut, wachsam, eigenverantwortlich und aufgeschlossen gegenüber unterschiedlichen Therapieformen zu sein. Es sind Geschichten gegen niederschmetternde Statistiken, negative gesellschaftliche Vorstellungen und manchmal auch wider die Einschätzungen der Ärzte. Auch bei Krankheiten gilt: 

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir zu wissen meinen.

Stöbern Sie in diesem Buch. Immer mal wieder. Egal, in welcher Reihenfolge. Die kurzen, in sich geschlossenen Beiträge lassen das zu. Es kann ein Begleitbuch werden, das Sie bei Bedarf zur Hand nehmen… 

Im Anhang finden Sie außerdem Literaturempfehlungen der Autorinnen und Autoren sowie eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte und Informationen im deutschsprachigen Raum.


Taschenbuch: 332 Seiten 

Verlag: Books on Demand, Norderstedt; Neuauflage  (März 2015) 

ISBN-10: 373 477 2486

ISBN-13: 978-3734772481

Größe: 18,9 x 2 x 24,6 cm

Im Buchhandel vor Ort und online erhältlich, auch als E-Book in diversen Formaten. 

Preis:

Print: 19,60 €

https://www.projekt-mut-mach-buch.de


In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen Band 2 & Band 3 der Autorin Christel Schoen vor.

Es lohnt sich diesen spannenden Büchern zu folgen und weiter zu lesen.


Zusätzlich veröffentlichen wir ein Interview mit der Autorin über unseren Podcast

„Tipps für pflegende Angehörige“,

den Sie auf allen gängigen Portalen & unserer Homepage hören können!


Weitere interessante Beiträge, nicht nur zum Thema Krebs Diagnose & Therapie, gibt es fortlaufend im Blog in Kategorien für Sie geordnet zum Nachlesen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

2 Antworten

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  1. […] könnte dazu beitragen, dass ältere Menschen für manche Infektionen und Krebserkrankungen anfälliger werden. Das immunregulierende Potenzial von kaskadenfermentierten Regulatessenzen […]

  2. […] im Meer der negativen gesellschaftlichen Vorstellungen. Bereits Ende 2011 konnte ich das erste Mut-mach-Buch „Alles ist möglich – auch das Unmögliche; Persönliche Berichte von Krebspatienten“ herausgeben. 2015 erschien die überarbeitete und […]

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