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Transfer-Hilfsmittel für Patienten richtig einsetzen

Pflegehilfsmittel & Transferhilfsmittel richtig nutzen


Eine Transferunterstützung  von A nach B für Pflegebedürftige kann durch einige Hilfsmittel erleichtert sein, im folgenden Beitrag, sehen Sie einige auf dem Markt verfügbare Hilfsmittel die Sie in der Pflege entlasten und den Transfer des Betroffenen erleichtern.

  1. Wie entlasten Umlagerungshilfen und Umsetzhilfen die Pflegeperson?
  2. Wofür werden Transferhilfen eingesetzt?
  3. Bevor Sie diese Hilfsmittel zu nutzen beginnen
  4. Vorteile von Transferhilfen
  5. Kann ich Transferhilfen als Rezept ausstellen lassen?
  6. Welche Transferhilfen gibt es?

1.Entlastung durch Transferhilfsmittel

Pflegende Angehörige werden aufgrund einer akuten Pflegesituation buchstäblich ins kalte Wasser geworfen & müssen sich nach bestem Wissen und Gewissen selbst helfen. Sie haben keine grundliegende Ausbildung, hierfür einige Tipps von uns.

Wie arbeitet man gelenk- und rückenschonend? Oft fehlt das Wissen, dass es Hilfsmittel für die Mobilisation und Transferunterstützung des Pflegebedürftigen von A nach B gibt.

Lassen Sie sich von unserer Pflegeberatungsagentur erklären welche Entlastungsmöglichkeiten es gibt, nutzen Sie Pflegetechniken statt Kraft.

Achten Sie auch vor allem auf Ihre Gesundheit, nur wer gesund ist kann auch andere Menschen pflegen!


 

2.Wofür werden Transferhilfsmittel eingesetzt?

Der Pflegemarkt bietet ein Spekrum an Hilfsmitteln für das Transferieren und Umpositionieren eines Patienten, um Kräfte zu schonen und Scherkräfte zu vermeiden, die auf die Haut des Patienten einwirken.

Diese können in folgenden Bereichen angewendet werden:

  • Hochziehen im Bett
  • Umsetzen vom Bett in den Rollstuhl
  • Einstieg ins Auto
  • Für den Badewannenlifter
  • Umstieg auf den Toilettenstuhl
  • Übergang in den Sessel oder auf die Couch
3.Bevor Sie diese Pflegehilfsmittel zu nutzen beginnen

Sehen Sie sich Ihr neues Hilfsmittel zuerst einmal an. Lesen Sie die Beschreibung und versuchen Sie es zuerst ohne den betroffenen Patienten zum Üben zu verwenden, um Sicherheit beim Einsatz zu haben.

Liegt eine Gewichtsbeschränkung vor, die berücksichtigt werden soll?

Nachdem Sie im Umgang mit dem neuen Hilfsmittel sicher sind, erklären Sie zuerst dem Patienten, wie es funktioniert, was er zur Mithilfe zu tun hat, was Sie übernehmen und demonstrieren Sie es inform einer Trockenübung. Lassen Sie sich bestätigen, dass der Patient keine Angst hat, Ihnen vertraut und er Zeit hatte auch seine Fragen zu stellen und mit dem Ablauf zurecht kommt.

 

4.Vorteile von Transferhilfsmitteln 
  • Sie vermeiden Scherkräfte, weniger Schmerzen und sind angenehmer für den Patient
  • Kraftsparend, für Sie als pflegender Angehöriger
  • Verletzungs- und Sturzgefahr ist reduziert
  • Patienten mit vorhandener Restmobilität setzen diese selbst ein und sind weniger auf Hilfe angewiesen
  • Einfache Handhabung und aufgrund der Grösse auch platzsparend
5.Kann ich Pflegehilfsmittel rezeptieren lassen?

Standardmodelle zur Unterstützung für den Transfer für Pflegebedürftige sind im Hilfsmittel Verzeichnis der Krankenkasse verzeichnet und können über ein Pflegehilfsmittelrezept vom Hausarzt ausgestellt werden. Sie haben einen gesetzlichen Zuzahlungsbetrag von lediglich 10,- Euro.

Weitere Modelle sind im Sanitätshaus oder online selbst zu finanzieren.

6.Welche Transferhilfen gibt es?

Gleitlaken | Rutschtücher:

Dieses doppellagige Hilfsmittel, siehe Bild oben, dient dem Patienten im Bett liegend oder auch im Rollstuhl sitzend seine Position selbst wieder zu verändern. Scherkräfte werden vermieden bzw. reduziert und der Patient ist in seiner Restmobilität unterstützt.

Pflegende Angehörige müssen weniger Kraft beim Umpositionieren des Patienten aufwenden.

Geeignet für folgende Transfers:

  •  Transfer ins Bett oder aus dem Bett.
  •  Umsetzen aus dem Bett in den Rollstuhl.
  •  Umpositionieren des Patienten im Bett (Transfer zum Kopfende, zum Fußende oder zur Seite).
  •  Um dem Patienten mehr Eigenmobilität zu ermöglichen.

Tipps für die Auswahl:

  • Waschbar / kochbar bei 60 – 70 Grad?
  • Wählen Sie individuell zwischen Grösse, Material & Ausführung des Herstellers.
  • Ist das Hilfsmittel beim Verbleib im Bett atmungsaktiv?
  • Gibt es einen Schutz für Urin & andere Körperflüssigkeiten?
  • Für welches Gewicht ist das Hilfsmittel ausgelegt?

Gleitmatten für Rollstuhlfahrer:

Dieses Hilfsmittel wird auf der Sitzfläche des Rollstuhls positioniert.

Es ermöglicht dem Patienten mit genügend Oberkörperrestmobilität beim Verrutschen im Rollstuhl die Sitzposition wieder anzupassen ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Ist dies aus eigener Kraft nicht möglich stellt eine Gleitmatte auch für den Pflegenden eine kraftsparende Möglichkeit beim Umpositionieren dar.

Gleitbrett oder Rutschbrett:

Diese leicht gebogenen Hartplastikbretter verfügen über zwei Griffmulden und abgerundete Kanten. Diese ähneln der Form einer Banane, siehe Bild oben. Sie können je nach Kraft und Beweglichkeit des Patienten selbst oder auch von einer Pflegeperson mit dem Patienten zusammen benutzt werden.

Vorteile der Transfer Hilfsmittel
  • Tansferhilfsmittel sind platzsparend beschaffen, handlich und leicht.
  • Die Gleitbretter sind leicht zu reinigen und bei Bedarf zu desinfizieren.
  • Ein Rutschbrett ist mobil auf Reisen oder beim Besuch von Freunden / Bekannten einsetzbar.
  • Einige Modelle sind dreiflügelig und der Länge nach teilbar. Sie sind größenvariabel und auf den individuellen Bedarf einstellbar.
  • Achten Sie auf die maximale Belastbarkeit des Hilfsmittels.
  • Stellen Sie beim Umpositionieren des Betroffenen immer sicher, dass die Bremsen des Rollstuhls, Pflegebetts oder Toilettenstuhls festgestellt sind!

Dreh- und Transferteller:

Es handelt sich um einen, sich in sich drehbaren runden Teller, mit einem Durchmesser von ca. 60 cm. Dieser wird zum Transfer im Sitzen auf dem Boden platziert, sodass der Patient seine Füsse daraufstellt und mit Unterstützung der Pflegeperson oder aus eigener Kraft, wenn möglich, die Beine & Füsse beim Transfer automatisch mitgedreht werden.

Geeignet für alle Transfers vom Bett in den Rollstuhl oder zurück, sowie in einen Sessel, auf die Couch oder auch auf den Toilettenstuhl, den Badewannenlifter, ins Auto und zurück.

Achten Sie auch bei dieser Transferhilfe auf die Höchstbelastungsgrenze!

Fazit:

Denken Sie an Ihre Gesundheit & Ihren Rücken, arbeiten Sie kraftsparend, ziehen Sie mögliche Hilfsmittel in Erwägung, die Ihnen die Arbeit mit Ihrem Patienten / Angehörigen erleichtern können!

Sollten Sie weitere Fragen zu Transfer, dem Einsatz der Hilfsmittel für Pflegebedürftige haben, kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.


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Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

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  1. […] das Wohnumfeld geachtet. Der Beratende kann Ihnen Hilfestellung bei notwendigen Anträgen für Pflegehilfsmittel geben, Empfehlungen für eine Pflegeschulung für den, die Pflegeperson, versorgenden Angehörigen […]

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