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Hospizarbeit & Palliative Care

Ein wichtiges Thema in der Pflege alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen ist der würdevolle Umgang mit dem Sterben und Tod.

Die Herausforderung ist es Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen, damit sie trotz eines unheilbaren Leidens selbstbestimmt und würdevoll leben und sterben können.

Im Folgenden gehen wir auf diese Versorgungsergänzungen ein und erklären diese verständlich:

  • Der Hospizgedanke und die Entstehung
  • SAPV-Team (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung)
  • Stationäres Hospiz
  • Ambulanter Hospizdienst
  • Palliativ-Geriatrischer Dienst

Gedanke und Entstehung:

Der Grundsatz der modernen Pallaitiv- und Hospizbewegung basiert auf dem Satz

der Begründerin Cicely Saunders (1918 – 2005):

Den Tagen mehr Leben geben – nicht dem Leben mehr Tage

 

Basierend auf diesem Satz ist die Herangehensweise der einzelnen Unterstützungsangebote in diesem Bereich.

Die primäre Rolle spielt das Lindern von Leiden, verursacht durch unheilbare Krankheiten und deren Symptome wie Schmerzen, Atemnot & Angstzuständen.

Das erste moderne Sterbehospiz wurde 1967 in London eröffnet, das Christopher´s Hospice.

SAPV-Teams:

  • Beratung von Patienten, Angehörigen und Anleitung von Pflegenden
  • Beratung von Hausärzten und ambulanten Fachdiensten
  • Aufbau & Koordination eines Betreuungsnetzwerks
  • Schmerztherapie & Kontrolle der Symptome
  • Hausbesuche
  • Vorbeugen von Krisensituationen durch beispielsweise Notfallpläne
  • Im Bedarfsfall 24-Stunden-Rufbereitschaft
  • Ethisch-rechtliche Beratung zu lebensverlängernden Maßnahmen
  • Förderung der Selbsthilfekräfte | Unterstützung der Angehörigen
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Stationäres Hospiz:

  • Für Schwerstkranke die nur noch wenig Zeit zu leben haben
  • 24h Betreuung und Versorgung
  • Erweitereter Personalschlüssel
  • zusätzlich Therapeuten, Seelsorger & ehrenamtliche Helfer
  • Übernachtungsmöglichekiten für Angehörige
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Ambulanter Hospizdienst:

  • Beratung für Angehörige, Betroffene, Pflegedienst und behandelnden Arzt
  • Besuchsdienst durch Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter
  • Für Patienten die zum Sterben aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden
  • Seelsorge 
  • Trauerarbeit
  • Anpassung der Therapie & Betreuung
  • Vorbereitung auf Krisensituationen
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Palliativ-Geriatrischer Dienst:

  • Für Patienten im Pflegeheim, gesetzliche Vertreter, Angehörige, Freunde, behandelnde Ärzte und Pflegepersonal
  • Zur Klärung ob eine palliative Situation vorliegt
  • Wenn belstende Symptome wie Atemnot oder Schmerzen auftreten
  • Bei ethischen oder rechtlichen Fragen der weiteren Versorgung
  • Vorbeugen bei Krisensituationen
  • Ein Sterbeprozeß begleitet werden soll
  • Vermeiden von wiederkehrenden Krankenhausaufenthalten
  • Psychosoziale Beratung
  • Ehrenamtliche Begleitung
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Das Sterben und der Tod sind Teil eines einmaligen und wertvollen Lebens.

Dieses Leben nehmen wir als Ganzes in seinen körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Ausprägungen wahr.

Diese lebensbejahende Grundhaltung schließt sowohl eine ungewollte Lebensverlängerung als auch eine aktive Lebensbeendigung aus.

Wenn Sie weitere Fragen, Auskünfte oder Beratung zu diesem schweren Thema benötigen, kontaktieren Sie uns, wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre individuellen Fragen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Gedächtnisverlust und Gedächtnislücken im Alter pflanzlich vorbeugen

Nachlassendes Gedächtnis, geistige Erschöpfung, beginnende Altersvergeßlichkeit?

Kommt Ihnen das bekannt vor ?

Sie gehen beschwingt von einem Raum in den anderen, um dort etwas zu holen bzw. zu machen, und eben angekommen wissen Sie nicht mehr, was Sie tun bzw. holen wollten! Sie haben einen Namen oder Begriff auf der Zunge, können es aber partout nicht ausdrücken! 

Diese geistige Ermüdung mit vorübergehender, oder beginnender und fortschreitender Gedächtnisschwäche, ist ein Fall für das Komplexhomöopathische Mittel REGENAPLEX Nr.112:

 

 

 

 

 

Arzneimittelbilder aus einzelnen Bestandteilen:

Die Phosphorsäure (Acidum phosphoricum) ist wichtig bei Nervenschwäche, nervöser Erschöpfung mit Schlaflosigkeit und anämischen Tendenzen. 

Das Silbernitrat (Argentum nitricum) beseitigt die nervöse, geistige und auch körperliche Erschöpfung, schwächt schon eingetretene Verwirrung ab und erfrischt den Geist wieder. Die Arnika löst die zerebrale Kongestion, die einen Apoplex zur Folge haben könnte und der Sonnenhut (Echinacea) stärkt den Gesamtorganismus bei Entkräftung, Müdigkeit, Schwindel und Verwirrtheit im Kopf. 

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) hat antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die Rosskastanie (Aesculus) löst venöse Stauungszustände und fördert die Durchblutung, und die Eberraute (Artemisia abrotanum) lässt Drüsen abschwellen. 

Die Brunnenkresse (Nasturtium) reinigt das Blut und trägt zur Entgiftung bei, während Buchenholzteeer (Kreosotum) die Nerven beruhigt, das Gedächtnis stärkt und zusammen mit dem weissen Germer (Veratrum album) der Zerebral-Sklerose und dem Kreislaufversagen entgegen wirkt. 

Die oben beschriebene Situation ist kein „Privileg“ des Alters, so dass eine 4-wöchige Kur mit Nr. 112 schon in jüngeren Jahren prophylaktisch sehr empfehlenswert ist, um geistige Frische und volle Aufmerksamkeit wieder zu erlangen, insbesondere wenn beruflich oder privat Wichtiges auf der Tagesordnung steht, wo Konzentration und geistige Präsenz absolut notwendig sind. 

In Kombination mit Entgiftung, Ausleitung und geistigem Training ist das REGENAPLEX Nr.112 eine sehr wertvolle Bereicherung in den reifen Jahren, um nicht „zum alten Eisen“ zu zählen!

Autorin: Monique Stahlkopf
Buch: REGENAPLEXE –Natürliche Wirkstoffakkorde, Band 2

Das Buch und mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.regenaplex.de/literatur/

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Begleitende und vorbeugende Tumortherapie – Enzyme, Mistel und Chilliextract sind starke Partner.

Aufgabe des Immunsystems ist es, den Körper vor Eindringlingen wie Bakterien oder Viren, aber auch vor Krebszellen und Fremdgewebe zu schützen. Dabei unterscheidet man die unspezifische oder angeborene Immunität, die auf der Aktivierung von Immunzellen beruht, und die spezifische oder erworbene Immunität, gekennzeichnet durch das „immunologische Gedächtnis“ der Lymphozyten und die Bildung spezifischer Antikörper.

Beide Systeme arbeiten bei der Abwehr eng zusammen. Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem an Effektivität.

Das könnte dazu beitragen, dass ältere Menschen für manche Infektionen und Krebserkrankungen anfälliger werden. Das immunregulierende Potenzial von kaskadenfermentierten Regulatessenzen (Rechtsregulat Bio, in Apotheken oder Online erhältlich)  ist inzwischen durch verschiedene Untersuchungen belegt.

Dazu zählen nicht nur In-vitro-Analysen, durchgeführt unter anderem an der Technischen Universität München sowie dem Wissenschaftszentrum Freising-Weihenstephan, sondern vor allem auch eine prospektive, randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie. (Erlacher U., Schlußbericht Studie Rechtsregulat Bio, Schöneck 2012)

Bei einer Chemotherapie werden die Krebszellen mithilfe von Medikamenten abgetötet.

Gesunde Zellen sollten dabei möglichst nicht geschädigt werden. Doch wirken alle Chemotherapeutika auch auf normale Zellen ein und haben daher unerwünschte Wirkungen. Viele Patienten leiden unter Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Müdigkeit, weisen Blutarmut,

ein erhöhtes Infektionsrisiko und Schleimhautschäden auf.

So unterstützen kaskadenfermentierte Enzyme

• Der Organismus wird bei der Entgiftung unterstützt. Durch die zugeführten Phenolsäuren werden Entgiftungsenzyme induziert    und die Ausscheidung der Chemotherapeutika gefördert.

• Das reduzierte Glutathion in den Zellen, das die Leber für die Entgiftung benötigt, nimmt zu.

• Die Ausscheidungsleistung von Leber und Nieren wird gesteigert.

• Der oxidative Stress lässt nach, der Säure- Basenhaushalt wird auf natürliche Weise reguliert.

• Die Zellen werden mit deutlich mehr Energie

versorgt.

• Die probiotischen Komponenten tragen dazu bei, die gestörte Darmflora wieder aufzubauen.

• Die Abheilung angegriffener Schleimhäute wird gefördert

Begleitend zur onkologischen Therapie (mit und ohne Chemo) gibt es auch gute Erfahrungen mit Jabosan Mesundra, einer Kombination aus Humulon, OPC, Capsaicin aus Chilli, Diallylsulfid aus Knoblauch, Cucurmin aus Gelbwurz sowie 6-Gingerol aus ingwer.  Ziel ist, auch im Alter die körpereigene Apoptose (körpereigene Vernichtung von Zellen mit verändertem Erbgut, z.B. Krebszellen) aufrecht zu erhalten und zu stärken. 

Auch Mistelpulver ist eine Möglichkeit für die, die sich nicht einer weiteren Injektionstherapie von Mistelpräparaten unterziehen können oder wollen. Dieses ist von der Firma  Nuhrovia aus Österreich erhältlich in vier verschiedenen Sorten: Apfelmistel (Frauen), Eichenmistel (Männer), Weidenmistel (z.B. Blase, Niere), Tannenmistel (z.B. Leber, Pankreas, Galle, Gehirn, Blutzellen).

Sehen, hören und verstehen sichern die Teilnahme am Leben

 

Das Wichtigste in der zweiten Lebenshälfte ist die Erhaltung der gewünschten Lebensqualität.

Sie drückt sich maßgeblich darin aus, inwieweit der Betreffende in der Lage ist,  sich aktiv an seinem sozialen Umfeld beteiligen zu können. Eine wesentliche Voraussetzung dafür sind eine intakte Wahrnehmung und die Verarbeitung der äußeren Reize. Dabei spielt die Informationsaufnahme über das visuelle und das auditive System sowie die zentrale Weiterverarbeitung eine große Rolle. An fast allen derartigen Alterserscheinungen sind Gefäßablagerungen und schlechte Durchblutung der kleinen Gefäße beteiligt. 

Die Ursachen für das abnehmende Sehvermögen im Alter können vielfältig sein: z.B. Trübung der Augenlinse (grauer Star), Diabetes, Cortisontherapie und vieles mehr. 

Neben der Behandlung der Grunderkrankung haben die Arzneimittelbilder der Homöopathie einiges zu bieten:

Folgende Arzneimittelbilder passen in die ganzheitliche Erhaltung des Sehvermögens:

Aurum chloratum
Gerötete und tränende Augen, Augen druckempfindlich und ertragen keine Berührung, weite Pupillen, Schleier vor den Augen, unscharfes Sehen, der Patient erkennt oft die obere Hälfte von den Dingen nicht richtig

 

Conium maculatum
Auge passt sich nur langsam an, häufig mit Kopfschmerz verbunden, Lichtscheu, brennende, tränende Augen

Kalium bichromicum
Augenbeschwerden auf Grundlage einer Stoffwechselerkrankung, entzündlich, degenerativ

Die drei Homöpathika finden sich ergänzend vereint z.B. in dem Komplexmittel Kalium bichromicum Phcp (in Apotheken unter der PZN 359706 erhältlich) und tragen nach Erfahrungen aus der Praxis auch zu einer vermehrten Belastbarkeit des Auges bei.

Altersschwerhörigkeit ist in der Regel auf degenerative Prozesse in Innenohr und im Zentralen Nervensystem zurückzuführen.  Es spielen auch Faktoren wie Fehlernährung, Stress, Genussgifte, Altersdiabetes und Bluthoch- oder Niederdruck eine Rolle. Zu beachten sind auch Erkrankungen der Hörnerven, Nierenfunktionsstörungen oder die Schilddrüse. Schulmedizinisch wird oft nur mit der Verordnung eines Hörgerätes „therapiert“. Umso interessanter ist für den Patienten die Tatsache, dass die Naturheilkunde sehr wohl Präparate zur Behandlung der Innenohrschwerhörigkeit und des Tinnitus kennt.

Folgende Arzneimittelbilder passen in die ganzheitliche Erhaltung des Hörvermögens:

Citrullus colocynthis
Colocynthis hat einen Bezug zu den Nerven, vor allem auch zum Trigeminusnerv, Neuralgien im Bereich Auge, Ohr, Gesicht und Kopfbereich

Pulsatilla pratensis
Im Arzneimittelbild der Küchenschelle sind u.a. Klingeln, Sausen und verminderte Hörschärfe zu finden; Hören ähnlich verstopften Ohren; Übrigens kann auch der Trigeminus aufgrund seiner weiten Verzweigung Störungen aus dem Zahn-und Kieferbereich auf das Ohr übertragen;

Kalium bichromicum
Eines der Hauptmittel bei chronisch-katarrhalischer Schleimhautentzündung, auch bei chronischer Mittelohreiterung; diese können ebenfalls ein Nachlassen der Hörfähigkeit zur Folge haben, insbesondere bei Trommelfellbeteiligung.

Gelsemium sempervirens
Affinität zu den Kopfnerven und zum Kopf allgemein, Affektionen des Trigeminus- und Facialnervs, Schwerhörigkeit, Ohrensausen; Hauptmittel bei allen sich langsam entwickelnden Krankheiten.

Im Präparat Gelsemium Phcp (erhältlich in Apotheken unter der PZN 359698) hat sich die Kombination dieser vier Mittel als sehr hilfreich bei der Vorbeugung und Behandlung von Altersschwerhörigkeit erwiesen.

Bei „Verstand sein“ ist eine der wichtigsten Funktionen um seine Selbstverantwortung zu erhalten. Arterielle Durchblutungsstörungen, d.h. Stenosen und Verschlüsse der Gefäße gehören zu den häufigsten Todesursachen. Die Gefäßwände werden mit zunehmendem Alter starrer und verlieren an Elastizität, Ablagerungen und Neigung zu Gerinnungsstörungen tun das Ihrige hinzu.  Die schleichende Zunahme einer Gehirnarteriosklerose wird im Alter am Fortschreiten der sog. Senilen Demenz deutlich. Aufgrund der schlechten Durchblutungs- und Versorgungssituation können Informationen nicht mehr adäquat verarbeitet werden. Folge sind Gedächtnis-, Konzentrations- sowie Persönlichkeitsstörungen. Am Herzen kann es zu den bekannten Symptomen führen, die einen Infarkt auslösen können. Mit den Ausführungen wird deutlich, dass man eine Arteriosklerose-Therapie nicht erst beginnen sollte, wenn schon eine massive Beeinträchtigung vorliegt. Eine frühzeitige Langzeittherapie ist unbedingt zu empfehlen.

Folgende Arzneimittelbilder passen in diesen Bereich:

Aurum jodatum
Hoher Blutdruck, Gefäßveränderungen, Störungen im Zentralnervensstem, konstitutionelle Wirkung bei Herz-Kreislaufleiden, Arteriosklerose Herzkranzgefäße, Angina pectoris 

Arnica montana
Großes Arterien- und Durchblutungsmittel, traumatische Verletzungen, Mikrorisse in der Gefäßinnenhaut, Neigung zu Gewebedegeneration, Angina pectoris, Leitsymptome: Schwindel, Benommenheit; Resorptionsmittel bei Blutgerinnseln, Arteriosklerose und Begleiterscheinungen

Barium jodatum
Bluthochdruck auf arteriosklerotischer Basis, Schwindelzustände und Gedächtnisschwäche alter Menschen, Schlaflosigkeit im Rahmen von Arteriosklerose, Altersherz, Koronargefäßverkalkung, Starre Gefäße

Secale
Gefäßnerven sowie Muskeln der Gefäßwand, Gefäßkrämpfe, cerebrale Arteriosklerose, Raynaud´sche und Bürger´sche Krankheit, kalte Hautpartien, brennende Fußsohlen, Parästhesien aufgrund gestörter Versorgung, blau angelaufene Finger und Zehen

Die vier Mittel finden sich kombiniert im Präparat Aurum jodatum Phcp (erhältlich in Apotheken unter PZN 359505) wieder und werden Als Kur eingesetzt zur Gefäßpflege.

Die drei Komplexmittel können zur Erhaltung der Lebensqualität entweder präventiv als Kur über 90 Tage (3x tägl. 5 Globuli) einmal im Jahr oder auch bei entsprechender Vorgeschichte als Dauertherapie (1x tägl. 5 Globuli) im dreitägigen Wechsel gegeben werden. Selbstverständlich kann auch jedes Mittel für sich als Kur angewendet werden (täglich 3×5 Globuli über 90 Tage)

Als ergänzende präventive Maßnahme bei Gefäßablagerungen und schlechter Durchblutung allgemein ist z.B. auch PADMA Basic (in Apotheken erhältlich unter PZN 1342329) zur Dauereinnahme mit einer Kapsel pro Tag geeignet.

Für die Erhaltung der Lebensqualität spielt es eine große Rolle, ob und wann mit präventiven Maßnahmen begonnen wird. Diese können umso wirksamer sein, je früher damit begonnen wird.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Leberüberlastung und Verstopfung bei pflegebedürftigen Menschen vorbeugen

Eine gute und starke Verdauung ist einer der wichtigsten Pfeiler für das Wohlbefinden, vor allem auch bei älteren Patienten. 

Bei Pflegepatienten sind diese Prozesse durch Bettlägerigkeit sowie Medikamente oft nicht im Gleichgewicht und sie leiden an Verstopfung. Häufig ist aber nicht nur die Ausscheidung mangelhaft, sondern der Verdauung fehlt auch die Kraft, die Nahrung optimal aufzuspalten und zu verwerten. So kommen zur Verstopfung auch noch Blähungen, Krämpfe, Völlegefühle und eine gestörte Darmflora hinzu. Einige Medikamente können die Verdauung stören und die Leber belasten.

Bringt man den ganzen Funktionskreis von Verdauung, im Sinne von Verwertung und Ausscheidung, wieder ins Gleichgewicht, profitiert man von einer verbesserten Nährstoffversorgung und einem gesteigerten Wohlbefinden. 

Aus Sicht der Tibetischen Konstitutionslehre braucht die Verdauung genug Wärme und Energie, damit sie Ihre Aufgaben erfüllen kann. Daher empfiehlt die Tibetische Lehre morgens nüchtern ein Glas warmes Wasser zu trinken, vermehrt warm zu essen und jeden Bissen gründlich (ca. 30 Mal) zu kauen.

Bereits diese kleinen Veränderungen können die Verdauung spürbar optimieren. Man kann auch allem was leicht scharf, säuerlich und herb schmeckt mehr Raum in der Ernährung zu geben. Granatapfelsaft beispielsweise oder ein Gewürztee mit Ingwer. Oder man bereichert die Mahlzeiten der Pflegebedürftigen mit entsprechenden Kräutern und Gewürzen.

Der Granatapfel spielt in den Kräuterrezepturen der Tibetischen Konstitutionslehre eine wichtige Rolle. Er kommt in vielen Rezepturen vor, welche die Verdauung unterstützen. So ist er auch Hauptbestandteil in der Rezeptur von Padma DigesTib. Zusammen mit Galgant, langem Pfeffer, Zimt, und Kardamom stärkt die Kräutermischung die Verdauung und optimiert damit auch die Nahrungsverwertung.

Man nimmt am besten zusammen mit einem Glas warmem Wasser 1-2 Kapseln morgens nüchtern und bringt so die Verdauung für ihr Tagwerk in Schwung. Blähungen und Völlegefühle reduzieren sich deutlich und der Appetit kehrt zurück. Patienten, die leicht frieren, profitieren erfahrungsgemäß auch von dem zusätzlich entstehenden wohligen Wärmegefühl.

Eine gute Kombination dazu ist die Tibetische «Drei Früchte Formel». Drei verschiedene saure und herbe Früchte bilden diese im asiatischen Raum sehr beliebte und bekannte Rezeptur. Zusammen mit dem Mikronährstoff Cholin, sind die drei Früchte in Padma HepaTib enthalten. Die Rezeptur schützt die Leberfunktion. Dies ist wichtig, weil die Leber gewisse Stoffe bildet, welche die Verdauung anregen, selbst aber auch an der Umsetzung der Nährstoffe und an der Entgiftung beteiligt ist. Gerade die Leber wird durch viele Medikamente belastet und freut sich daher über eine Unterstützung.

Die drei Früchte in Padma HepaTib erweichen den Stuhl und erleichtern somit den Stuhlgang. Ausserdem nähren sie die Darmflora, was wiederum die Verdauung und Verwertung optimiert. Die Rezeptur kann auch längerfristig ohne Gewöhnungseffekte eingenommen werden. In der Tibetischen Konstitutionslehre gilt die «Drei Früchte Formel» auch als Mittel zur generellen Vitalisierung. Von Padma HepaTib nimmt man vorzugswiese abends 2 Kapseln vor dem Schlafen. 

Die Kombination aus den beiden Kräuterrezepturen sowie die Ernährungsempfehlungen tragen zu einer umfassenden Optimierung aller Verdauungsprozesse bei. So reduzieren sich Verdauungsprobleme und Verstopfung und der Körper gewinnt gleichzeitig an Wohlbefinden durch eine verbesserte Nährstoffverwertung. 

Man ist, was man isst. Aber erst die Verdauung macht das Essen für den Körper auch zur Nahrung. 

 https://padma.de/

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Alternative Möglichkeiten zu Essen auf Rädern & Fertigprodukten

Sie stehen vor dem Problem, dass Ihr Angehöriger nicht mehr in Lage ist sich selbst Mahlzeiten zu zubereiten?

Einkäufe können nicht mehr selbständig durchgeführt werden und es muss eine Lösung gefunden werden?

  • Was spricht gegen Essen auf Rädern?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Wie ist die Qualität?
  • Wie ist das Preis-Leistungsverhältnis?
  • Ist es dem Altersstoffwechsel angepasst?
  • Wie ist der Nährstoffgehalt?

Pro:

Auf dem freien Markt gibt es diverse Anbieter die ein warmes Menü oder Einzelgericht für Senioren oder Hilfebedürftige nach Hause liefern. Preise für Einzelgerichte sind aktuell bei 7,50 Euro bis 10,- Euro inkl. Lieferung. Hergestellt werden die Mahlzeiten, die vorab über einen online oder in Druckform bereitgestellten Wochenmenüplan des Anbieters zur Auswahl gestellt werden, in Großküchen.

Die Gerichte werden warm, tiefgefroren zum selbst auftauen und erwärmen geliefert.

Vorteilhaft ist, dass das Essen bis nach Hause geliefert, auf Wunsch auch ausgepackt und auf einem Teller bereitgestellt wird.

Es kann auf die Einhaltung einer ernährungs- oder gesundheitsbezogenen Diät grösstenteils eingegangen werden.

Auch für Patienten mit Kaubeschwerden, können Mahlzeiten püriert geliefert werden.

Vor- und Nachspeisen können zusätzlich, gegen Aufpreis, mit bestellt werden.

 

Contra:

Die Erfahrung seit Jahrzehnten zeigt, dass die Mahlzeiten oft nicht heiss geliefert werden, sondern lauwarm, was sich natürlich auf den Geschmack auswirkt. Das Essen ist leider oft verkocht und in den Abteilungen der Plastikmenüschale verrutscht, es schwimmt alles ineinander und sieht nicht mehr sehr appetitlich aus.

Der Nährstoffgehalt ist nachweislich mehrfach von Instituten getestet worden und ist eher reduziert als den Bedürfnissen des alten Menschen entsprechend. Die Qualität entspricht dem Essen einer herkömmlichen Kantine.

Salate können zusätzlich bestellt werden, sind jedoch meistens nicht sehr vielseitig & vitaminhaltig und mit gezuckerten Fertigdressings angerichtet.

Es wird zusätzlich eine Menge Müll durch Plastikfolien, Plastikschalen und zusätzlichen Plastikbechern produziert.

Die Mahlzeitenauswahl rotiert bei den meisten Anbietern, was zur Folge hat, dass doch immer in gleichen Abständen das gleiche gewählt und geliefert wird.

Die Lieferzeit ist aufgrund der zu beliefernden Kundenmenge oft nicht beeinflussbar, Zeitfenster von mehreren Stunden ab 10 Uhr morgens bis 14 Uhr nachmittags sind normal.

Kaum ein älterer Mensch, ist auf Nachfragen, mit seiner Mahlzeit zufrieden, die Antwort ist meistens, besser als nichts…

Alternativen:

Es ist in jedem Fall sinnvoll, sich die Zeit als Angehöriger zu nehmen und sich mit den Essensgewohnheiten und Bedürfnissen des Betroffenen auseinander zu setzen. Wenn die Möglichkeit besteht gehen Sie zusammen den Lebensmitteleinkauf erledigen. Kochen Sie Gerichte vor, portionieren Sie diese und frieren Sie diese ein. Ein Pflegedienst kann diese auch morgens zum Auftauen für mittags bereits aus dem Gefrierfach herausnehmen, dass das Essen mittags nur erwärmt werden muss.

Sehen Sie sich Gastronomien in der Nachbarschaft an, sprechen Sie mit diesem über mögliche Lieferungen nach Hause und eine Monatsrechnung. Nutzen Sie Geschirr der Gastronomie oder des eigenen Haushalts und vermeiden Sie unnötigen Plastikmüll.

Wechseln Sie sich mit dem Vorkochen im Familienkreis ab, überlegen Sie ob es nicht sinnvoll und auch kostengünstiger wäre, selbst etwas mehr zu kochen und den Angehörigen mit zu versorgen, wenn er in der nähe lebt oder sie ihn regelmässig in der Woche besuchen. Suppen sind nahrhaft und lassen sich einfrieren und leicht erwärmen.

Jeder online Lieferdienst, der seine Mahlzeiten über Speisekarten im Internet bereit stellt, kann als Alternative genutzt werden und die Preisdifferenz ist kaum höher.

Sprechen Sie mit eventuell vorhanden Bekannten oder Freunden in der Nachbarschaft des Betroffenen, ob diese gegen einen kleinen Betrag bereit sind, mittags etwas mehr zu kochen und es vorbeizubringen.

Planen Sie einen oder mehrere Tage die Woche für ein gemeinsames Essen mit Ihrem Angehörigen, es macht immer mehr Spass Mahlzeiten zusammen zu geniessen, als allein zu essen!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

In der Ruhe liegt die Kraft, gerade für pflegende Angehörige

Es ist für Angehörige und Pflegende nicht immer einfach die Ruhe zu bewahren. Mehrfachbelastungen, zu wenig Zeit und Ressourcen, aber auch die Auseinandersetzung mit Krankheiten und Trauer verlangen viel Energie, können einen langfristig aus dem Gleichgewicht bringen und man fühlt sich «durch den Wind».

Es wird immer schwieriger Ruhe und Entspannung zu finden und kreisende Gedanken hindern einen am Schlafen. Dies schlägt sich dann wiederum im Alltag nieder, man ist unkonzentriert und fahrig, trüber Stimmung und von Motivation weit entfernt. 

Es ist wichtig, dass man seinen Körper frühzeitig unterstützt und nicht wartet bis man nicht mehr kann. Die Tibetische Konstitutionslehre empfiehlt neben ausgleichenden Atemübungen, Mediation oder Yoga vor allem eine nährende Ernährung. Was von Natur aus süss schmeckt erdet den Körper, gibt Substanz und beruhigt einen gestressten Geist. Damit ist nicht Zucker und Schokolade gemeint, sondern Nahrungsmittel wie z.B. Kartoffeln, Reis, Karotten, rote Beete, Bananen, Datteln, Nüsse etc.. Am besten isst und trinkt man warm, das unterstützt die Entspannung und fordert vom Körper weniger Energie. 

Zusätzlich nutzt die Tibetische Konstitutionslehre komplexe Kräuterrezepturen, um die innere Balance wiederherzustellen. Padma NervoTib enthält 10 verschiedene Kräuter und Gewürze sowie Magnesium und sorgt für einen entspannten Alltag und mehr Ruhe in der Nacht. 

Muskatnuss beruhigt den Wind im Geist und lässt Ruhe einkehren, sodass man sich weniger durch «durch den Wind» fühlt. Erdende und einhüllende Substanzen wie Süssholz, Kümmel, Weihrauch oder Bockshornklee sorgen für mehr Bodenhaftung, verwurzeln den Geist und helfen zu fokussieren. Myrobalanenfrüchte dienen dem Energieausgleich und Sichuanpfeffer sorgt dafür dass die Energien frei fliessen können. 

Padma NervoTib sorgt insgesamt für mehr mentale Gelassenheit und innere Ruhe ohne müde zu machen. So kommt man entspannt und mit voller Leistung durch den Tag und findet abends besser zur Ruhe, weil die Gedanken nicht mehr unaufhörlich kreisen. 

https://padma.de/produkte/padma-nervotib/

Denken Sie an Ihre Selbstfürsorge & bleiben Sie gesund,

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Tipps: Deutsche Pflegeberatung Matheis in München zu Autofahren bei Demenz-Diagnose

Warnzeichen:

  • Die Orientierung fehlt?
  • Zu langsame Fahrweise?
  • Unentschlossenheit an Kreuzungen?
  • Verfahren auf gewohnten Strecken?

Sie merken, bei Ihrem Angehörigen, dass diese Punkte leider zutreffen oder die Unsicherheit im Straßenverkehr zunimmt?

Wie gehe ich mit dem Verlustgefühl für seine Unabhängigkeit um?

Keine Einsicht bei Fahruntauglichkeit?

Wer ist im Schadensfall haftbar?

Kann ich die Fahrtauglichkeit prüfen lassen?

Die Freiheit & Unabhängigkeit:

Viele Fragen, die sich durch diese neue Diagnose Demenz für Angehörige ergeben.

Wir sehen die nachlassende Verantwortung des Betroffenen bei der Autofahrt, fühlen uns mitverantwortlich und suchen nach einer Lösung dies zu ändern.

Selbstverständlich ist uns bewußt, wie wichtig vielen ihre Radiuserweiterung mit dem PKW ist und dass das benutzen des Fahrzeugs etwas mit Unabhängigkeit und Freiheit zu tun hat.

Ein Fahrzeug ist oft notwendig um noch an Aktivitäten teilnehmen zu können, Einkäufe zu erledigen oder Freunde / Angehörige zu besuchen.

Eine Einschränkung dessen ist das Resultat, oft verbunden mit Frustration beider Parteien, Streit, Ärger und anstrengenden, zu nichts führenden Diskussionen.

Bedenken Sie, eine sachliche Auseinandersetzung ist mit der Diagnose Demenz nicht mehr oder in nur sehr geringem Maß möglich.

Beeinträchtigungen des Fahrverhaltens durch die Demenz:

Am Anfang der Demenzerkrankung wird den Betroffenen, laut Studien, noch eine hohe, kaum reduzierte Fahrkompetenz zugesprochen.

In diesem Stadium ist die Erlaubnis zum Führen eines Kraftfahrzeugs noch gegeben.

Schreitet die Erkrankung fort, lässt auch die geistige, kognitive Leistung nach.

Davon betroffen sind Orientierung, Reaktionsfähigkeit, Wahrnehmung & Konzentration.

Oft ist diese nachlassende Fahrtüchtigkeit nicht sofort zu erkennen, sie wird durch demenztypische Floskeln kaschiert, um eine gesellschaftslich akzeptabele Fassade zu wahren.

Dies liegt primär am unterschiedlichen Verlauf der Erkrankung, die natürlich bei jedem Betroffenen individuell ist.

Meiden Sie bei diesen, beginnenden Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit unbedingt Fahrten zu Berufsverkehrzeiten, Dunkelheit, auftretender Müdigkeit oder schlechten Witterungsverhältnissen, wie Eis, Schnee & Glätte!

Überprüfen der Fahrtauglichkeit:

Es gibt die Möglichkeit, über beispielsweise den ADAC, an einem Fahr-Fitness-Check teilzunehmen.

In Form eines Fahrsicherheitstrainings für Autofahrer im fortgeschrittenen Alter.

Bestehen Sie, bei auftretenden kognitiven Einschränkungen, auf einen solchen Test, um nicht nur andere Personen zu schützen, sondern primär ihren betroffenen Angehörigen.

Bei einer Demenzform, der frontotemporalen Demenz, neigen die Betroffenen zu einem unkontrolliert schnellen Fahrstil, dieser ist oft aggrssiv und offensiv. 

Beispielsweise werden rote Ampeln ignoriert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden nicht mehr erkannt.

Wie gehe ich als Angehöriger damit um?

Sie sollten dem Thema Raum geben und es in einem ruhigen Moment, vorwurfsfrei, sensibel und verständnisvoll aufgreifen, damit der Betroffene nicht in die Verteidigungsposition gerät.

Versuchen Sie auf alternative Möglichkeiten einzugehen, Taxifahrten, sich chauffieren lassen oder auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurück zugreifen.

Uneinsichtigkeit der Fahruntauglichkeit:

Menschen mit Demenz reagieren auf visuelle Reize. Die ersten Schritte die Sie unternehmen können:

  • Autoschlüssel verstecken
  • Fahrzeug ausser Sichtweite parken, Zugangsbarrieren schaffen
  • Batterie abklemmen
  • Ausreden erfinden; das KFZ wird vom Sohn gebraucht oder es befindet sich in der Werkstatt

Seien Sie nicht frustriert und nehmen Sie negative Äußerungen vor allem nicht persönlich!

Zeigen Sie Möglichkeiten auf, die notwendige Mobilität anderweitig aufrecht zu erhalten.

Sprechen Sie Mut zu.

Versuchen Sie das Thema zu wechseln, Ablenkung funktioniert bei Menschen mit Demenz, da sie schnell wieder vergessen, worüber eben noch diskutiert oder gestritten wurde, nutzen Sie die emotionale Ebene für Ihre Kommunikation, diese bleibt lange erhalten.

Eine amtliche Überprüfung der Fahrtauglichkeit:

Sie haben die Möglichkeit bei Ihrer Stadt eine Überprüfung der Verkehrtauglichkeit Ihres Betroffenen anzumelden.

Eine Behörde ist verpflichtet solchen Hinweisen nachzugehen.

Als Basis für die Beurteilung dient ein medizinisch-psychologischer Test der TÜV-Stelle, die MPU.

Bei diesem Test werden unter anderem Reaktionsfähigkeit & Konzentrationsfähigkeit überprüft.

Wichtig: Ist diese Prüfung amtlich angeordnet entstehen Ihnen keine Kosten!

Fahren trotz Fahruntüchtigkeit:

Wird trotz einer vorliegenden Demenzdiagnose das Fahrzeug bewegt, gilt durch die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, die Aufhebung der Schweigepflicht für den Arzt.

Dieser ist verpflichtet die zuständige Behörde zu verständigen.

Haftbarkeit des Angehörigen:

Im, durch den Menschen mit Demenz, zustande gekommenen Schaden reguliert die KFZ-Versicherung zuerst den Schaden, welcher Dritten zugeführt wurde.

Diese ist, bei vorliegender Demenz Diagnose des Schadenverursachers, in der Position sich den Schaden ersetzen zu lassen. Angehörige haben eine Aufsichtspflicht, wie bei einem Kind und können haftbar gemacht werden.

Es wird sich auf die Vorhersehbarkeit berufen, Sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt und unterlassen, alles in Ihrer Kraft stehende zu unternehmen, einen Schaden abzuwenden.

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem sensibelen Thema haben kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Freizeit für Senioren & Senioritas richtig & angemessen gestalten

Gestern hatte ich eine interessante Unterhaltung bei Freunden und wurde auf einen gemeinnützigen Verein in Hamburg aufmerksam.

Dieser verfolgt einen genialen, interessanten & integrativen Ansatz über den ich mir bezüglich der Freizeitgestaltung bzw. des Freizeitangebots für die Generation 60+ Gedanken gemacht habe.

Haben Sie sich nicht auch schon einmal über die langweiligen, immer gleichen Angebote für ältere Menschen gewundert?

Haben Sie sich gefragt, ob das den Interessen der Menschen entspricht oder ob diese mehr oder weniger gezwungen werden, mangels Alternativen, darauf zurück zu greifen, nach dem Prinzip besser als gar nichts?

Würden Sie im Alter gerne mit einer Bastelschere & Tonpapier Dinge basteln, was Sie früher auch nicht taten, in einem Kreis sitzend, mit anderen älteren Menschen, einen Ball zugeworfen zu bekommen und diesen weiter zu werfen, mag der Bewegung der Gelenke dienen, jedoch ist man damit zufrieden gestellt worden?

Wenn ich von mir ausgehe, nein. So möchte ich im Alter nicht abgespeist werden. Nur weil es den Anbietenden an Kreativität, Reflextion und alternativen Möglichkeiten fehlt oder diese etwa zu umständlich sind.

Ich möchte mich im Alter mit Dingen beschäftigen die mich auch früher interessierten, mir Spass & Freude bereitet haben.

Es ist unglaublich wichtig, in Zeiten der Singularisierung, nicht allein zu bleiben. Einsamkeit und Vereinsamung ist heutzutage, auch bei jungen Menschen, ein grosses Thema.

Man verliert die Lebensfreude, wird depressiv, verstimmt. Jeder Tag verläuft nach dem gleichen Schema. Wie schön und abwechslungsreich war es früher…

Wir verkriechen uns in unseren Wohnungen & Häusern, lassen uns von Radio, Fernsehen & Internet berieseln und akzeptieren diesen Zustand wartend auf das Ende.

Muss das sein? Wäre es nicht sinnvoll am gemeinschaftlichen Leben weiterhin teilzunehmen, Kultur, Musik & Kunst zu geniessen? Interessanten Lesungen oder Buchvorstellungen beizuwohnen? Diese Angebote sind nicht jüngeren Menschen vorbehalten. Oft fehlt der Mut sich aufzuraffen. Was denken die anderen von einem? Kann ich an diesem oder jenem überhaupt noch teilnehmen? Bin ich dafür nicht schon zu alt?

In meine Augen ist Alter lediglich eine Zahl und sagt wenig über die jeweilige Persönlichkeit aus. Man ist immer so alt wie man sich fühlt.

Gesellschaftlich muss sich etwas in der Denkweise ändern. Ältere Menschen sind bereichernd für unsere Gesellschaft, junge Menschen können von früheren Generationen lernen. Ein gemeinsamer Austausch, gemeinsame Freizeitaktivitäten und Gespräche sind eine Bereicherung für alle Beteiligten!

Der gemeinnützige Verein; „oll-inklusiv“, Link unten, nach dem Artikel, hat sich auf die Fahnen geschrieben dies zu ändern. Der Vereinsamung im Alter entgegen zu wirken, eine Generation mit Freizeitangeboten zu bedienen, die ihnen und ihren Interessen gerecht werden, ist ihre Profession. Ein großartiger Gedanke und eine grandiose Umsetzung!

Von Konzertbesuchen, Clubbesuchen, Musicalbesuchen, Theater- oder Filmabenden bis zu Lesungen oder Buchvorstellungen. Der Verein bietet regelmässig interessante, abwechslungsreiche Angebote zu diesen Themen an und der Zulauf unterstreicht dieses funktionierende Konzept!

Weg von dem Denken, dass ältere Menschen, keine Interessen mehr ausserhalb ihrer Wohnung haben und mit sinnfreien Beschäftigungsangeboten abgespeist werden wollen.

Es kommt eine Generation Menschen auf uns zu, die noch Ansprüche an ihr Leben haben, die bedient werden wollen! Diese Menschen haben die Basis der heutigen Musik wie Rock, Funk und Soul mitbekommen. Die ersten Filme im Kino gesehen, sind ins Theater gegangen und haben auch wilde Partys gefeiert.

Gehen wir darauf ein, es wird sicher spannend auch für die jüngere Generation, jeder kann von jedem lernen, ein gesellschaftlicher Austausch findet statt.

Kommen wir weg von dem Denken, ältere Menschen würden am Rande der Gesellschaft ein paralleles Leben führen, gehen wir auf sie zu, nehmen wir sie mit, holen sie ab und verbringen wir gemeinsam schöne Zeiten!

Gewinnen wir gemeinsam wieder Lebensqualität dazu!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Hier der versprochene Link:

https://www.oll-inklusiv.de