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Tiere in der Pflege – Unterstützung für die Psyche

Psyche beeinflussen & stärken durch Tiere in der Pflege


Die unterstützende Wirkung der Tiere in der Pflege hat eine sehr positive Auswirkung auf die Psyche. Viele ältere und jetzt pflegebedürftige Menschen hatten in ihrem bisherigen Leben oft einen oder mehrere tierische Begleiter. Aufgrund der neuen Pflegesituation ziehen viele Menschen dies jedoch nicht mehr in Erwägung. Man kann sich jedoch auch mit einem Tier, welches versorgt werden muss, adäquat organisieren.

  • Welche Vorteile hat ein tierischer Begleiter?
  • Welche Auswirkungen hat ein Tier auf die Psyche im Fall der Pflege?
  • Welches Tier passt zu einem älteren Menschen?
  • Welche Tiere brauchen wenig Pflege und machen kaum Arbeit?
  • Wie soll ich die tierische Versorgung organisieren?
  • Wie sieht es mit der Hygiene aus?
  • Welche Alternativen zum eigenen Tier gibt es?

Wir möchten Ihnen Möglichkeiten für die Auswahl & Versorgung der Tiere aufzeigen, ihnen den Vorteil für die Psyche in der Pflege erklären und Sie bei der Auswahl eines neuen tierischen Freundes beraten.

Hatte auch Ihr Angehöriger früher Freude an seiner schnurrenden Katze und wirkte es beruhigend auf ihn, diese zu streicheln?

Liebte er die Gesellschaft eines Hundes und ausgedehnte Spaziergänge in der Natur an der frischen Luft?

Gab es einen Singvogel, der ihm Spass bereitete, wenn dieser schon morgens fröhlich zwitscherte?

Tiere Pflege Psyche

Vorteile durch Tiere in der Pflege & Auswirkungen auf die Psyche:

Wissenschaftlich erwiesen ist die beruhige Wirkung auf den Menschen und die Psyche durch Anwesenheit eines Tieres. Gerade bei alleinstehenden älteren Menschen ist die Wirkung durch die Aufgabe die man noch hat, sich um ein Lebewesen zu kümmern, nicht zu unterschätzen. Gezielt wird dadurch dem Alleinsein, der Trauer um den verlorenen Partner und der Einsamkeit entgegen gewirkt. Man verliert das Gefühl gebraucht zu werden nicht, es stärkt das Selbstwertgefühl und man übernimmt, trotz seiner eigenen, gesundheitlichen Einschränkungen noch eine verantwortungsvolle Aufgabe. Automatisch ergibt sich zusätzlich für die bisherige Eintönigkeit des Alltags eine Beschäftigungsmöglichkeit und Ablenkung von den eigenen Problemen. Für Menschen mit Demenz ist ein Tier kognitiv verwertbar, überfordert sie nicht, wie beispielsweise das Fernsehprogramm und ruft schöne Erinnerungen an die Vergangenheit hervor. Es werden positive Emotionen und schöne Momente erzeugt.

Welches Tier passt zu einem älteren Menschen?

Katzen:

Bestehen keine Allergien gegen Katzenhaare, bietet sich dieses recht pflegeleichte Tier, gut für einen älteren oder pflegebedürftigen Menschen an. Die täglichen Streicheleinheiten wirken beruhigend, Katzen lassen sich gerne bürsten, sind reinlich und einfach zu füttern. Auch deren Toilettenreinigung lässt sich einfach, im Bedarfsfall durch Freunde, Nachbarn, Angehörige oder den ambulanten Pflegedienst organisieren. man kann ohne grossen Kraftaufwand mit Ihnen spielen und sie suchen von selbst die Nähe des Menschen. Sinnvoll ist ein älteres Tier, welches im Tierheim organisiert werden kann, da junge Tiere sehr temperamentvoll sind und ihren Bewegungsdrang ausleben möchten.

Singvögel:

Nichts ist einfacher als die Pflege eines Singvogels bzw. des Käfigs. Dies gestaltet sich weder teuer, noch zeitintensiv & bereitet vielen Menschen Freude. Auch für Menschen mit Demenz lässt sich ein Vogelkäfig leicht durch ein kleines Vorhängeschloß präparieren, sodass das Tier nicht aus Versehen frei gelassen werden kann. Es kommt durch das fröhliche Zwitschern Leben in die Wohnung. Auch hier bietet es sich an im Tierheim nach einem älteren Tier zu fragen, welches keine Lebenserwartung von weiteren 10 Jahren hat und den Lebensabend mit dem älteren Menschen verbringen kann.

Fische:

Die langsamen Schwimmbewegungen von Fischen haben eine beruhigende Wirkung auf den Menschen. ein kleines Aquarium bietet eine schöne Abwechslung im Pflegezimmer, macht bei der richtigen Auswahl der Fische, es gibt beispielsweise Putzerfische, die die Scheiben von Algen und Schnecken befreien, wenig Arbeit. Gerade für Menschen die lieber die Ruhe geniessen und denen Vögel zu laut sind eine gute Alternative.

Hunde:

Setzen eine gewisse Restmobilität voraus oder Angehörige & Bekannte müssen sich zusätzlich um Spaziergänge kümmern um diesen Wegbegleitern gerecht zu werden. Alternativ kann man im Tierheim eine Patenschaft für gelegentliche Spaziergänge übernehmen, wenn kein eigenes Tier mehr im Alter angeschafft werden soll. Auch Nachbarn sind oft froh, wenn sie ihren Vierbeiner mal für eine einige Stunden los sind, er in Gesellschaft ist und einfach nur zu Besuch in der Wohnung zum Spielen oder Streicheln bei einem älteren Menschen verweilt.

Meerschweinchen oder Hasen:

Beide Tierarten strahlen Ruhe aus, sie lassen sich gerne streicheln und bei mehrfacher, wöchentlicher Käfigreinigung stellen diese auch nicht wie oft behauptet, eine Geruchsbelästigung in der Wohnung dar. Günstig in der Haltung sind beide Arten auch, ausser Körnern, Sägemehl und Heu und ab und zu frischem Löwenzahn oder Salat ist nicht viel zu investieren.

 

Wie organisiere ich die tierische Versorgung?

Haben Sir nur geringe körperliche oder pflegerische Einschränkungen werden Sie Teile der Tierhaltung und Pflege noch selbst übernehmen können. Sprechen Sie mit Angehörigen, Bekannten, Freunden oder Nachbarn über die Bereitschaft für eine eventuelle Unterstützung. Käfigtiere sind auch bei Umzug in ein Pflegeheim oder eine ähnliche stationäre Einrichtung kein Problem. Auch im Falle eine Krankenhaus Aufenthalts ist eine Versorgung schnell organisierbar.

Ich hatte in der Vergangenheit auch Patienten die mit einem Hund in eine Demenz-Wohngemeinschaft eingezogen sind und der Pflegedienst sich um die Spaziergänge und Fütterungszeiten gekümmert hat, für die anderen Bewohner war der tierische Vierbeiner eine zusätzliche Abwechslung und Bespassung.

Wenn Sie bzw. Ihr Angehöriger noch zu Hause leben können, kann auch ihr ambulanter Pflegedienst in Absprache die Käfigreinigung gegen Bezahlung erbringen. Wir hatten auch schon Hunde die von unseren Mitarbeitern spazieren geführt wurden, Katzentoiletten die täglich gereinigt wurden oder Singvögel die durch unseren Dienst mit betreut wurden. Sprechen Sie sich mit Ihrem Pflegedienstleiter vor der Anschaffung eines Tieres ab.

Wie sieht es mit der Hygiene aus?

Sind Tiere grundsätzlich zu impfen, sollte dem durch den Tierarzt nachgekommen werden. Ansonsten liegt es bei Käfigtieren an der Organisation des Halters sich um die Sauberkeit des Käfigs oder dem Bürsten des Tieres oder um die Krallen- oder Nagelpflege zu kümmern. Alles kann mit sehr überschaubarem Aufwand geregelt und organisiert werden.

Alternativen zum eigenen Tier:

  • Kennen Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte, die ein eigenes Tier besitzen und vielleicht dankbar über eine stündliche Entlastung wären?
  • Gibt es im Familienkreis ein Tier auf welches man zurück greifen kann?
  • Bietet eine Patenschaft im Tierheim eine Alternative sich gelegentlich um ein Tier zu kümmern?
  • Kann ich auf eine Zeitungsannonce zurückgreifen und gelegentlich auf ein Tier aufpassen?
  • Hat ein Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes eventuell ein Tier, dass er zu den Besuchen mitbringen kann?

In jedem Fall ist ein Tier, auch im Alter bei Pflegebedürftigkeit, eine Bereicherung und Aufgabe, die überdacht werden sollte um vor allem Einsamkeit und dem Alleinsein entgegen zu wirken. Tiere sind in der Pflege, bezogen auf die Psyche, nicht zu unterschätzen. Voraussetzung ist natürlich, dass derjenige Tiere mag und es ihm Freude bereitet seinen Wohnraum mit diesem zu teilen.


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

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Pflegehilfsmittel in der Pflege richtig einsetzen

Pflegehilfsmittel & Hilfsmittel in der Pflege richtig nutzen


Eine Transferunterstützung  von A nach B für Pflegebedürftige kann durch einige Hilfsmittel erleichtert sein, im folgenden Beitrag, sehen Sie einige auf dem Markt verfügbare Hilfsmittel die Sie in der Pflege entlasten und den Transfer des Betroffenen erleichtern.

  1. Wie entlasten Umlagerungshilfen und Umsetzhilfen die Pflegeperson?
  2. Wofür werden Transferhilfen eingesetzt?
  3. Bevor Sie diese Hilfsmittel zu nutzen beginnen
  4. Vorteile von Transferhilfen
  5. Kann ich Transferhilfen als Rezept ausstellen lassen?
  6. Welche Transferhilfen gibt es?

Pflegehilfsmittel Pflege Hilfsmittel Pflegehilfsmittel Pflege Hilfsmittel

1.Entlastung durch Transferhilfsmittel

Pflegende Angehörige werden aufgrund einer akuten Pflegesituation buchstäblich ins kalte Wasser geworfen & müssen sich nach bestem Wissen und Gewissen selbst helfen. Sie haben keine grundliegende Ausbildung, hierfür einige Tipps von uns.

Wie arbeitet man gelenk- und rückenschonend? Oft fehlt das Wissen, dass es Hilfsmittel für die Mobilisation und Transferunterstützung des Pflegebedürftigen von A nach B gibt.

Lassen Sie sich von unserer Pflegeberatungsagentur erklären welche Entlastungsmöglichkeiten es gibt, nutzen Sie Pflegetechniken statt Kraft.

Achten Sie auch vor allem auf Ihre Gesundheit, nur wer gesund ist kann auch andere Menschen pflegen!


 

2.Wofür werden Transferhilfsmittel eingesetzt?

Der Pflegemarkt bietet ein Spekrum an Hilfsmitteln für das Transferieren und Umpositionieren eines Patienten, um Kräfte zu schonen und Scherkräfte zu vermeiden, die auf die Haut des Patienten einwirken.

Diese können in folgenden Bereichen angewendet werden:

  • Hochziehen im Bett
  • Umsetzen vom Bett in den Rollstuhl
  • Einstieg ins Auto
  • Für den Badewannenlifter
  • Umstieg auf den Toilettenstuhl
  • Übergang in den Sessel oder auf die Couch
3.Bevor Sie diese Pflegehilfsmittel & Hilfsmittel in der Pflege nutzen

Sehen Sie sich Ihr neues Hilfsmittel zuerst einmal an. Lesen Sie die Beschreibung und versuchen Sie es zuerst ohne den betroffenen Patienten zum Üben zu verwenden, um Sicherheit beim Einsatz zu haben.

Liegt eine Gewichtsbeschränkung vor, die berücksichtigt werden soll?

Nachdem Sie im Umgang mit dem neuen Hilfsmittel sicher sind, erklären Sie zuerst dem Patienten, wie es funktioniert, was er zur Mithilfe zu tun hat, was Sie übernehmen und demonstrieren Sie es inform einer Trockenübung. Lassen Sie sich bestätigen, dass der Patient keine Angst hat, Ihnen vertraut und er Zeit hatte auch seine Fragen zu stellen und mit dem Ablauf zurecht kommt.

 

4.Vorteile von Pflegehilfsmitteln & Hilfsmitteln in der Pflege
  • Sie vermeiden Scherkräfte, weniger Schmerzen und sind angenehmer für den Patient
  • Kraftsparend, für Sie als pflegender Angehöriger
  • Verletzungs- und Sturzgefahr ist reduziert
  • Patienten mit vorhandener Restmobilität setzen diese selbst ein und sind weniger auf Hilfe angewiesen
  • Einfache Handhabung und aufgrund der Grösse auch platzsparend
5.Kann ich Pflegehilfsmittel rezeptieren lassen?

Standardmodelle zur Unterstützung für den Transfer für Pflegebedürftige sind im Hilfsmittel Verzeichnis der Krankenkasse verzeichnet und können über ein Pflegehilfsmittelrezept vom Hausarzt ausgestellt werden. Sie haben einen gesetzlichen Zuzahlungsbetrag von lediglich 10,- Euro.

Weitere Modelle sind im Sanitätshaus oder online selbst zu finanzieren.

Pflegehilfsmittel Pflege Hilfsmittel

6.Welche Transferhilfen gibt es?

Gleitlaken | Rutschtücher:

Dieses doppellagige Hilfsmittel, siehe Bild oben, dient dem Patienten im Bett liegend oder auch im Rollstuhl sitzend seine Position selbst wieder zu verändern. Scherkräfte werden vermieden bzw. reduziert und der Patient ist in seiner Restmobilität unterstützt.

Pflegende Angehörige müssen weniger Kraft beim Umpositionieren des Patienten aufwenden.

Geeignet für folgende Transfers:

  •  Transfer ins Bett oder aus dem Bett.
  •  Umsetzen aus dem Bett in den Rollstuhl.
  •  Umpositionieren des Patienten im Bett (Transfer zum Kopfende, zum Fußende oder zur Seite).
  •  Um dem Patienten mehr Eigenmobilität zu ermöglichen.

Tipps für die Auswahl:

  • Waschbar / kochbar bei 60 – 70 Grad?
  • Wählen Sie individuell zwischen Grösse, Material & Ausführung des Herstellers.
  • Ist das Hilfsmittel beim Verbleib im Bett atmungsaktiv?
  • Gibt es einen Schutz für Urin & andere Körperflüssigkeiten?
  • Für welches Gewicht ist das Hilfsmittel ausgelegt?

Gleitmatten für Rollstuhlfahrer:

Dieses Hilfsmittel wird auf der Sitzfläche des Rollstuhls positioniert.

Es ermöglicht dem Patienten mit genügend Oberkörperrestmobilität beim Verrutschen im Rollstuhl die Sitzposition wieder anzupassen ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Ist dies aus eigener Kraft nicht möglich stellt eine Gleitmatte auch für den Pflegenden eine kraftsparende Möglichkeit beim Umpositionieren dar.

Gleitbrett oder Rutschbrett:

Diese leicht gebogenen Hartplastikbretter verfügen über zwei Griffmulden und abgerundete Kanten. Diese ähneln der Form einer Banane, siehe Bild oben. Sie können je nach Kraft und Beweglichkeit des Patienten selbst oder auch von einer Pflegeperson mit dem Patienten zusammen benutzt werden.

Vorteile dieser Pflegehilfsmittel
  • Tansferhilfsmittel sind platzsparend beschaffen, handlich und leicht.
  • Die Gleitbretter sind leicht zu reinigen und bei Bedarf zu desinfizieren.
  • Ein Rutschbrett ist mobil auf Reisen oder beim Besuch von Freunden / Bekannten einsetzbar.
  • Einige Modelle sind dreiflügelig und der Länge nach teilbar. Sie sind größenvariabel und auf den individuellen Bedarf einstellbar.
  • Achten Sie auf die maximale Belastbarkeit des Hilfsmittels.
  • Stellen Sie beim Umpositionieren des Betroffenen immer sicher, dass die Bremsen des Rollstuhls, Pflegebetts oder Toilettenstuhls festgestellt sind!

Dreh- und Transferteller:

Es handelt sich um einen, sich in sich drehbaren runden Teller, mit einem Durchmesser von ca. 60 cm. Dieser wird zum Transfer im Sitzen auf dem Boden platziert, sodass der Patient seine Füsse daraufstellt und mit Unterstützung der Pflegeperson oder aus eigener Kraft, wenn möglich, die Beine & Füsse beim Transfer automatisch mitgedreht werden.

Geeignet für alle Transfers vom Bett in den Rollstuhl oder zurück, sowie in einen Sessel, auf die Couch oder auch auf den Toilettenstuhl, den Badewannenlifter, ins Auto und zurück.

Achten Sie auch bei dieser Transferhilfe auf die Höchstbelastungsgrenze!

Fazit:

Denken Sie an Ihre Gesundheit & Ihren Rücken, arbeiten Sie kraftsparend, ziehen Sie mögliche Hilfsmittel in Erwägung, die Ihnen die Arbeit mit Ihrem Patienten / Angehörigen erleichtern können!

Sollten Sie weitere Fragen zu Transfer, dem Einsatz der Pflegehilfsmittel & Hilfsmittel in der Pflege für Pflegebedürftige haben, kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.


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Befreiung Rundfunkbeitrag (GEZ) bei Pflegebedürftigkeit

Rundfunkbefreiung (GEZ)

bei Pflegebedürftigkeit


Im folgenden Beitrag erfahren Sie ob Sie die Voraussetzungen bei Pflegebedürftigkeit zur Befreiung für den Rundfunkbeitrag erfüllen.

  • Wer kann sich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen?
  • Wer kann eine Ermäßigung bewirken?
  • Tipps zum formlosen Antrag auf Befreiung oder Ermäßigung
  • Gibt es Härtefälle?
  • Wie kann ich diese Befreiung oder Ermäßigung beantragen?
  • Ab wann beginnt diese Befreiung oder Ermäßigung?

Seit bereits 2012 hat sich die damalige Gebühreneinzugszentrale / GEZ umbenannt. Die Bezeichnung lautet seither ARD, ZDF, Deutschlandradio Beitragsservice. Der anfallende Betrag von monatlich 17,50 Euro ist allen Beitragszahlenden mehr als bekannt und vielen ein Dorn im Auge.
Sie fragen sich ob man diesen Betrag auch bei Pflegebedürftigkeit bezahlen muss?
Gerade für Menschen mit Pflegebedürftigkeit gibt es die Möglichkeit von diesem Betrag befreit zu werden oder ihn wenigstens zu reduzieren.
Sie können damit eine jährliche Ersparnis von über 200,- Euro erwirken.
Es besteht die Option diesen Betrag, wenn Sie mit einem pflegebedürftigen oder auch behinderten Menschen zusammen in einem Haushalt leben, abzumelden oder eine Ermäßigung zu erwirken.

Rundfunkbeitrag Pflegebedürftigkeit Befreiung

Wer ist aufgrund seiner Pflegesituation befreiungsfähig?

  1. Empfänger von Sozialgesetzbuch 12 (SGB XII) Leistungen der Hilfe zur Pflege, die einen Pflegegrad von Seiten des Sozialamts zugestanden bekommen haben und nicht von der Pflegekasse
  2. Empfänger von Pflegezulagen nach §267 Abs. 1 Lastenausgleichgesetz und Personen, denen wegen der Pflegebedürftigkeit nach §267 Abs. 2 Satz 1 Nr 2 Buchstabe c LAG ein Freibetrag zuerkannt wird.
  3. Bezieher von Grundsicherung im Alter.
  4. Menschen mit einer Behinderung, die Sozialhilfe und vollstationär in einer Wohneinrichtung leben (SGB XII (§ 75 Abs. 3 Satz 1 a. F.).
  5. Menschen mit einer Erblindung
  6. Taubblinde Personen, wenn sie eine ärztliche Bescheinigung über die Taubblindheit oder den Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen „Bl” (blind) und „Gl” (gehörlos) verfügen.
  7. Empfänger des Arbeitslosengeld II oder Sozialgeldes (einschließlich Leistungen nach § 22 Sozialgesetzbuch (SGB) II) beziehen, wie auch Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII (3. Kapitel), sowie nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) (§§ 27a oder 27d) benötigen.
  8. Menschen die vollstationär aufgrund ihrer Pflegebedürftigkeit in einer Wohneinrichtung leben.

Wer kann eine Ermäßigung erhalten?

  1. Blinde, die eine Schwerbehinderung von mindestens 60% nachweisen können.
  2. Gehörlose oder von einer Hörbeeinträchtigung Betroffene, die trotz einer Hörhilfe kaum oder nur wenig hören.

Tipps zum formlosen Antrag:

Wenn Sie die Voraussetzungen für eine Befreiung oder eine Ermäßigung erfüllen, stellen Sie einen formlosen Antrag.

Sie müssen belegen, dass Sie Sozialleistungen beziehen, entsprechende Atteste des Arztes besitzen oder im Besitz eines Schwerbehindertenausweises sind.

Senden Sie auf jeden Fall nur Kopien dieser Bescheide oder Atteste ein, nicht die Originale!

Rundfunkbeitrag Pflegebedürftigkeit Befreiung

Härtefall-Ausnahme:

Es besteht die Option, wenn eine Demenzerkrankung oder die Situation eines Wachkoma-Patienten vorliegt eine Härtefallbefreiung zu beantragen.

Hierfür reichen Sie eine Kopie der ärztlichen Diagnose ein.

 

Wie stelle ich den Antrag auf Gebührenbefreiung bei Pflegebedürftigkeit und wohin sende ich meine Unterlagen?

 

Geben Sie mit dem formlosen Antrag Ihre bisherige Beitragsnummer an. Senden Sie Ihre Unterlagen an:

 

ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice

Freimersdorfer Weg

650829 Köln

 

Die Gebühreneinzugszentrale bietet auch die Möglichkeit per Telefon | FAX oder Email mit ihnen in Kontakt zu treten.

 

Telefon 0221/50610 

Service-Telefon 0185/99950100

Email: Service@Rundfunkbeitrag.de

 

Ab wann profitiere ich von der Befreiung oder Ermäßigung?

Die Gebühreneinzugszentrale sendet Ihnen nach dem Einsenden Ihrer Unterlagen und der entsprechenden Prüfung einen Bescheid zu. Sie haben Anspruch ab der Gültigkeit dieses Bescheids.

Abhängig vom jeweiligen Einzelfall kann die Rundfunkgebührenzentrale nach drei bis fünf Jahren erneut anfragen und neue Nachweise fordern. Beziehen Sie Sozialleistungen, ist die Dauer der Beitragsbefreiung auf ein Jahr befristet und somit ein anschliessender aktueller Nachweis über die entsprechenden Bezüge vorzulegen. Prüfen Sie also unbedingt bei Pflegebedürftigkeit ob eine Befreiung für den Rundfunkbeitrag möglich ist.


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Jetzt Behindertenparkausweis & Behindertenparkplatz beantragen

Behindertenparkausweis | Behindertenparkplatz beantragen so gehts!


Alle Informationen zum Thema Behindertenparkausweis und zur Beantragung eines Behindertenparkplatz erfahren Sie im folgenden Artikel.

  • Was ist ein Behindertenparkausweis?
  • Wo kann ich ihn beantragen?
  • Was ist ein Behindertenparkplatz?
  • Unterschied oranger oder blauer Ausweis?
  • Welche Unterlagen brauche ich dafür?
  • Wieviel Kosten entstehen?
  • An welchen Orten darf ich damit parken?
  • Wer darf diesen Ausweis nutzen?
  • Wie beantrage ich einen eigenen Behindertenparkplatz?

Behindertenparkausweis Behindertenparkplatz

Der Behindertenparkausweis:

Dieser ist die Berechtigung für Menschen mit einer festgestellten Behinderung durch gesondert gekennzeichnete Parkflächen leichten am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Sie weisen damit die Voraussetzungen nach auf einem Behindertenparkplatz parken zu dürfen.

Wo beantrage ich den Behindertenausweis?

  • Stadtverwaltung
  • Örtliche Gemeinde
Was ist ein Behindertenparkplatz?

Da es für Menschen mit Behinderung oft nicht einfach ist, in kleinere Parkplätze oder Parklücken einzuparken, wurden Parkflächen erschaffen, die dies erleichtern. Damit ist auch für Rollstuhlfahrer die Möglichkeit gegeben, diesen durch mehr Platz entladen zu können und umsteigen zu können. Zudem erleichtert es die Parkplatzsuche, diese sind meist zentraler angeordnet. Es gibt zudem die Möglichkeit einen Parkplatz in Haus- oder Wohnungsnähe zu erhalten, um die Wegstrecke zu verkürzen. Diese Parkplätze sind barrierefrei gestaltet um Menschen mit Behinderung leichter die Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen.

Der Unterschied zwischen blauen und orangem Behindertenusweis:
  • Der orange Ausweis ist nur innerhalb Deutschlands einsetzbar und gültig auf allen dafür gekennzeichneten Parkflächen.
  • Der blaue Ausweis ist für ganz Europa auf allen gekennzeichneten Parkflächen gültig.

Behindertenparkausweis Behindertenparkplatz

Welche Unterlagen brauche ich für den Antrag des Behindertenausweises?
  1. Antrag zur Erleichterung für Schwerbehinderte (bei der Behörde der Gemeinde oder Stadt erhältlich)
  2. Lichtbild
  3. Schwerbehindertenausweis oder ein Nachweis der die Beeinträchtigung für die Nutzung eines Behindertenparkausweises belegt

Welche Kosten entstehen für den Behindertenausweis?

Fragen Sie bei Ihrer zuständigen Behörde nach. Es sollten grundsätzlich keine Kosten berechnet werden, dieses kann jedoch von Kommune zu Kommune oder je nach Bundesland variieren.

An welchen Orten darf ich mit dem Behindertenausweis parken?

Sie haben mit dem Ausweis das Recht gegenüber Menschen ohne Behinderung die gekennzeichneten Parkplätze für Behinderte zu nutzen. Sie dürfen natürlich auch reguläre Parkplätze nutzen, wenn Behindertenparkplätze nicht ausreichend zur Verfügung stehen. An diesen kann es gegebenenfalls erforderlich sein einen normalen Parkschein zu lösen oder die Parkscheibe zu verwenden. Der Behindertenparkausweis berechtigt Sie nicht dazu im eingeschränkten oder absoluten Halteverbot zu stehen. Ebenso sind Feuerwehrzufahrten frei zu halten.

Wer darf den Behindertenparkausweis nutzen?

Der Ausweis ist nicht Fahrzeug gebunden. Es ist nicht wichtig wer das Fahrzeug fährt sondern ob es sich um eine Fahrt mit einem Menschen mit Behinderung und das notwenige verkürzte Parken für diese Person handelt.

Wie beantrage ich einen eigenen Behindertenparkplatz?

Menschen die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises sind, können bei ihrer zuständigen Behörde einen eigenen Behindertenparkplatz an ihrem Wohnort oder Arbeitsplatz beantragen. Dieser wird nach Genehmigung mit einem individuellen Schild und einer Ihnen zugewiesenen Nummer gekennzeichnet, die sich auch auf dem ausgestellten Behindertenparkausweis für die Verkehrsüberwachung ablesen lässt.

Fahren Sie vorsichtig und bleiben Sie gesund!


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Wertvolle Tipps zu Sturz & Sturzprophylaxe im Alter

Sturzgefahr | Sturzreduktion | Sturzvermeidung im Alter


Ein grosses Thema in der Pflege von älteren Menschen ist Sturzprophylaxe, Sturzvermeidung, Sturzgefahr & Sturzrisiko.

  • Warum sind ältere Menschen sturzgefährdet?
  • Welche Ursachen gibt es?
  • Welche Diagnosen begünstigen Stürze?
  • Welche vorbeugenden Maßnahmen kann ich treffen?
  • Welche Hilfsmittel kann ich einsetzen?
  • Wie kann ich Stürze vermeiden?
  • Wie passe ich das Wohnumfeld an?
  • Haben Sie an einen Hausnotruf gedacht?

Sturzprophylaxe Sturzvermeidung Sturzgefahr Sturzrisiko

Ursachen | begünstigende Diagnosen für einen Sturz im Alter

Wenn wir älter werden, nimmt die Muskulatur zwangsläufig ab, da wir uns meistens nicht mehr so frei bewegen können wie in jungen Jahren, schneller ermüden, die sportliche Aktivität zurück geht.

Die ersten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen treten auf. Wir merken deutlich, dass wir an Mobilität und Fitness einbüssen, mit Gleichgewichtsproblemen und oft Kreislaufschwankungen zu kämpfen haben.

Unser Gangbild verändert sich, ist nicht mehr so sicher wie früher. Dies kann durch voran gegangene Operationen, Schmerzen oder Veränderungen des Bewegungsapparats und auch fehlender Kraft der Fall sein.

Wir laufen zur Seite geneigt, nach vorne gebeugt, kleinschrittig oder benutzen bereits ein Hilfsmittel wie einen Gehstock oder einen Rollator zur Sicherheit.

Zusätzlich nehmen Krankheiten, den Herz-Kreislauf betreffend zu, wir leiden unter Schwindel, haben Diabetes und damit verbunden ein Risiko unterzuckert zu sein, das Augenlicht und die Reflexe lassen nach, es kommt zu Stürzen.

Wohnumfeld anpassen, Sturzgefahr im Alter reduzieren:

Was können wir unternehmen, um in unserem Wohnumfeld Stürze zu reduzieren?

  • Beleuchtungsquellen anpassen, stärkere Wattzahl der Leuchtmittel.
  • Tragen von festem, geschlossenen Schuhwerk.
  • Hilfsmittelberatung nutzen (Treppenlift, Rollator, Haltegriffe, Gehstock etc.).
  • Teppichkanten festkleben oder Teppiche entfernen.
  • Störende Möbel & Gegenstände beseitigen.
  • Vorhandene Hilfsmittel nutzen und nicht ignorieren.
  • Schwellen begradigen.

Oft sind Stürze bedingt durch Hektik & Eile. Das Telefon läutete oder es klingelt an der Türe, man versucht sich zu beeilen und schon ist ein Sturz geschehen.

Bei älteren Menschen ist es notwendig, langsam aufzustehen, damit der Kreislauf in Schwung kommt, man keinen Schwindel verspürt und ins Straucheln gerät.

Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten als Diabetiker um nicht in den Unterzuckerbereich zu fallen, auch hierbei sind die Symptome schwindel- und kreislaufbedingt. Trinken Sie ausreichend, bevorzugt Wasser.

Bei vielen älteren Menschen lässt die Blasenmuskulatur nach und sie müssen sich beeilen die Toilette zu erreichen, was Stress verursacht. Wieder wird sich beeilt und es kann in der Eile zu Stürzen kommen.

Sturzprophylaxe Sturzvermeidung Sturzgefahr Sturzrisiko

 

Hausnotrufanlagen:

Zur Sicherheit, gerade wenn eine Person alleine lebt, gibt es die sinnvolle Möglichkeit eines Hausnotrufgeräts diverser Anbieter. Dieses kann bei vorliegendem Pflegegrad auch über die Krankenkasse teilfinanziert werden.

Liegt kein Pflegegrad vor, gibt es natürlich die Möglichkeit, sich gegen einen Monatsbetrag, differierend nach Anbieter, selbst zu schützen und sich dieses zu bestellen. So kann im Notfall sofort Hilfe herbei gerufen & geleistet werden.

Eigeninitiative:

Versuchen Sie auch im Alter so lange wie möglich Ihre Kraft zu behalten. Machen Sie Gymnastik, Senioren-Yoga oderleichtes Krafttraining, was schon mit Wasser gefüllten Plastikflaschen möglich ist, bleiben Sie beweglich.

Gehen Sie bewusst, korrigieren Sie, wenn möglich Ihr Gangbild und lassen Sie sich vor allem Zeit!

 

Natürlich sind wir auch für dieses Themenfeld gerne beratend für Sie da. Wir unterstützen Sie bei der notwendigen Anschaffung geeigneter Hilfsmittel und zeigen Ihnen Finanzierungsmöglichkeiten auf. Wir helfen ihnen bei der Anpassung Ihres Wohnumfeldes und geben Ihnen weitere nützliche Tipps. Kontaktieren Sie uns bei Fragen zum Thema Sturzprophylaxe, Sturzvermeidung, Sturzgefahr & Sturzrisiko.


 

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Richtiges Gehen am Rollator und dadurch Stürze vermeiden

Pflegehilfsmittel richtig benutzen | Sturzgefahr im Alter reduzieren & vermeiden


Wie nutze ich ein Pflegehilfsmittel wie einen Rollator korrekt und erreiche damit eine Sturzvermeidung. Aufgrund einer Bewegungsunsicherheit oder Bewegungseinschränkung läuft Ihr Angehöriger jetzt an einem Gehwagen oder Rollator?

Damit ist jedoch noch nicht sichergestellt, dass wirklich eine Sturzreduktion gegeben ist, dies ist abhängig von der Nutzung durch den Patienten!

Im Idealfall wurde das Gerät auf den Patienten vom Sanitätshaus eingestellt und der Patient wurde geschult, korrekt an diesem neuen Pflegehilfsmittel zu gehen.

Muss ich meinen pflegebedürftigen Angehörigen regelmässig kontrollieren, ob er das Hilfsmittel angemessen verwendet?

Ja, dies sollten Sie unbedingt machen!

Nur ein gut eingestelltes Pflegehilfsmittel, wie der Rollator, kann eine Sturzvermeidung geben.

Rollator Sturzvermeidung Pflegehilfsmittel

Folgende Punkte können Ihnen helfen, einzuschätzen ob das Pflegehilfsmittel sachgerecht angewendet wird:

  • Das richtige Einstellen der Höhe ist das A und O, ist dieser zu hoch eingestellt, neigen die Patienten dazu, weit hinter dem Rollator zu laufen und können sich im Bedarfsfall nicht rechtzeitig abstützen und es kommt zum Sturz da er ihnen wegrollt.
  • Die Handgriffe sollten idealerweise auf der Höhe des Beckens arretiert sein. Die Arme zeigen nach unten nicht nach vorne. Geht der Patient gebückt oder nach vorne gebeugt, ist er in sich nicht mehr stabil und der Körperschwerpunkt verlagert sich nach vorne, weg von der Körpermitte und es kann zu einem Sturz kommen.
  • Der Stand mit den Füssen am Rollator ist zwischen den beiden Rädern und nicht dahinter, was bei vielen Patienten zu beobachten ist.
  • Den Oberkörper beim Gehen aufrecht halten und nicht in sich zusammengesackt gehen, dies kann langfristig zu Verspannungen und chronischen Schmerzen führen, das Gerät wird jetzt täglich mehrmals genutzt und nicht nur gelegentlich, beugen sie Haltungsschäden vor!
  • Beachten Sie auch ob beide Bremsen zum Abstellen des Hilfsmittels gedrückt und eingerastet sind und der Patient sich so beim Umsetzen oder Aufstehen abstützen kann, rollt dieser ungebremst davon, kann dies eine weitere Sturzgefahr darstellen.
  • Wenn die Sitzfläche des Rollators zum Pausieren genutzt wird, bietet es sich an, wenn nicht bereits bei Ihrem Modell vorhanden, einen Rückengurt zu ergänzen, dieser gibt beim Sitzen auf der Sitzfläche des Rollators zusätzlichen Halt um nicht nach hinten abzurutschen.
  • Nutzen Sie auch das mitgelieferte Tablett für die Sitzfläche und den einhängbaren Korb, um Dinge zu transportieren und nicht einhändig am Rollator zu balancieren.

Sehen Sie sich unterschiedliche Modelle im Sanitätshaus an und lassen Sie sich beraten. Es gibt verschiedene, auch überbreite Modelle aus leichteren und schwereren Metallen.

Achten Sie auch auf die Bereifung, hierbei gibt es Vollgummiräder, Hartplastikräder und auch auch mit Luft gefüllte Schlauchreifen. Der Unterschied, gerade wenn Sie mit dem Gerät ausserhalb des Hauses unterwegs sein sollten, ist vom Gehkomfort erheblich!

Üben Sie, wenn dies nicht bereits bei der Einführung des neuen Hilfsmittels erfolgt ist, das Überwinden von Schwellen oder Hindernissen. Bedenken Sie, dass mit sicherem Halt, der Rollator auch rückwärts laufend eingesetzt werden kann, beispielsweise um ein Hindernis besser bewältigen zu können.

Vermeiden Sie beim Gehen am Rollator unbedingt lose Hausschlappen oder offene Sandalen oder Schuhe. Trittsicherheit ist notwendig um sich auf das richtige Gehen konzentrieren zu können und nicht durch loses Schuhwerk Probleme zusätzlicher Art zu haben, zu kippen oder herauszurutschen!

Wir beraten Sie gerne auch zu weiteren Pflegehilfsmitteln und deren sachgerechter Nutzung!

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