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Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Treppenlifte und die damit verbundenen Kosten | Zuschuss von 4000,- Euro über die Kasse

Wir geben Ihnen in diesem Artikel Tipps für Treppenlifte und erklären die damit verbundenen Kosten, sowie den Zuschuss für Umbaumaßnahmen, ab Pflegegrad 1 von 4000,- Euro über die Kasse.

Im fortgeschrittenen Alter wird oft die eigene Wohnung oder Räume im eigenen Haus, in der oberen Etage, zu einer unüberwindbaren Herausforderung. Zimmer sind aufgrund von Bewegungseinschränkungen und damit verbundenen Schmerzen nicht mehr erreichbar. Die Wohnsituation muss angepasst werden, Raumnutzungsmöglichkeiten müssen geändert werden. Auch muss über die Folgen von Stürzen, beim Begehen von Treppen nachgedacht werden, eine wohnumfeldverbessernde Maßnahme muss geplant werden. Eine Lösungsmöglichkeit um eine angemessene Barrierefreiheit zu schaffen sind Treppenlifte. Der Einbau und die Installation solcher Treppenlifte ist mit oft nicht unerheblichen Kosten verbunden. Es stellt sich die Frage der Finanzierung für die Kosten & einer Zuschuss Möglichkeit für Treppenlifte.

 

Ab dem Pflegegrad 1 beteiligt sich die Kasse an dieser Umbaumaßnahme, was für Sie einen Mehrwert von 4000,- Euro, durch diesen Zuschuss der Kasse, darstellt. Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis informiert Sie hierzu natürlich bei allen Fragen.


Der Markt bietet, gerade online, Vergleichsmöglichkeiten und Sie finden diverse Hersteller im Internet. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag einer Hersteller für Treppenlifte aus Deutschland vor. Die Firma Sonilift ist ein Familienbetrieb, welcher auf über 20 Jahre Erfahrung in der Produktion und im Verkauf zurück blickt. Sonilift ist selbstverständlich deutschlandweit tätig und hat den Anspruch Ihre Mobilität in den eigenen vier Wänden zu erhalten. Damit schafft das Unternehmen Lebensqualität und erhält Ihre persönliche Freiheit, indem individuelle Lösungen zur Barrierefreiheit aufgezeigt und geschaffen werden. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten und Ausführungen, je nach Ihrem Bedarf. Auf dem Markt erhältlich sind Sitzlifte, Plattformlifte, auf denen Sie im Rollstuhl oder mit dem Rollator auf einer Metallplatte befördert werden oder sogenannte Hublifte für den Außenbereich. Die gängigsten Modelle sind Sitzlifte für die Innentreppe.

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Vorteile der Sonilft Treppenlifte

Die unterschiedlichen Modelle von Sonilift zeichnen sich durch angenehm modernes Design, hervorragende Verarbeitung, individuelle Personalisierungsmöglichkeiten und die perfekt optimierte Grösse der Treppenlifte aus. Sie haben beispielsweise die Möglichkeit Ihre Sitzfläche des Lifts mit unterschiedlichen Materialien und Farben der Sitzbezüge an ihren Wohnbereich anzupassen. So bleibt auch ein Hilfsmittel für die Erleichterung der Pflegesituation dezent und möglichst unauffällig gehalten. Auch das Führungsrohr der Treppenlifte ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Einige Modelle von anderen Herstellern, blockieren den Treppenbereich fast komplett. Bei diesen Treppenliftern von Sonilift, kann neben dem installierten Lift, leicht die Treppe von weiteren Familienangehörigen genutzt und begangen werden, es ist ausreichen Platz.

Sie entscheiden sich für ein Qualitätsprodukt aus deutscher Herstellung, keine Billigproduktion, mit ständig auftretenden Mängeln und technischen Fehlfunktionen, wie Treppenlifte aus China stammend und produziert, dies oft aufweisen.

Der Aufbau des Sitzes ist ergonomisch und bequem gestaltet. Das Trittbrett für die Füsse leicht angehoben, um einen komfortablen, schmerzfreien Transfer über die Treppe sicherzustellen. Auch die Rückenlehne ist ergonomisch gestaltet, für maximalen Komfort während der Fahrt. Die Seitenlehnen sind klappbar und nach innen geneigt und vermitteln Sicherheit. Zusätzliche Sicherheit ist auch über das praktische Einhand-Gurtsystem gewährleistet, welches während der Fahrt angelegt wird. Die Bedienelemente sind intuitiv verständlich und befinden sich im vorderen Bereich der klappbaren Armlehnen, dort wo Ihre Hände aufliegen. Über eine mitgelieferte Fernbedienung kann der Treppenlift vor Benutzung nach oben oder unten gesteuert werden, je nach dem wo Sie ihn benötigen.

Wenn Sie sich für Treppenlifte von Sonilift entscheiden, prüft ein Mitarbeiter der Firma vorab die räumlichen Gegebenheiten und berät Sie bezüglich einer Wand- oder Treppenmontage. Das Model Flow X, auf den Bildern zu sehen, kann bereits auf sehr schmalen Treppen von nur 620 mm installiert werden und bietet damit einen weiteren Vorteil zu anderen Anbietern. Das Gerät ist mit einer sogenannten ASL-Technik ausgestattet. Diese bietet eine Drehmöglichkeit während der Fahrt und ist damit einer der vielseitig einsetzbarsten Treppenlifte der Welt. Im nicht verwendeten Zustand lassen sich Armelehnen und Sitzfläche bequem einklappen und verdecken damit die darunter befindliche Technik. Selbstverständlich erreichen Sie bei Fragen oder Problemen mit dem Gerät 24 Stunden telefonisch den Kundenservice für Unterstützung und Hilfe.

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Kosten für Treppenlifte

Die Preise variieren und richten sich nach Verarbeitung, Service und Installationsaufwand. Je mehr Rundungen Ihre Treppe aufweist, desto grösser ist der Installationsaufwand, da Rohrteile individuell angefertigt werden müssen, bei geraden Treppen ist der Montageaufwand, durch gerade Rohrteile leichter zu bewerkstelligen. Ihr Treppenliftberater der Firma Sonilft berät Sie umfassend und klärt alle Ihre Fragen ausführlich & kompetent. Nachfolgend eine Preisspannenübersicht der auf dem Markt befindlichen Treppenlift Modelle, als Anhaltspunkt, natürlich können diese leicht variieren und abweichen.

Lifttyp Treppenform Bereich Preise/Kosten*
Sitzlift gerade innen € 3.800,- bis € 9.800,-
Sitzlift kurvig innen € 8.000,- bis € 15.000,-
Sitzlift gerade außen € 4.500,- bis € 7.500,-
Plattformlift gerade innen € 9.000,- bis € 15.000,-
Plattformlift kurvig innen € 12.000,- bis € 25.000,-
Plattformlift gerade außen € 9.000,- bis € 15.000,-
Plattformlift kurvig außen € 15.000,- bis € 25.000,-
Hublift Höhe bis 1,79 Meter innen und außen € 5.700,- bis € 15.000,-
Hublift Höhe bis 3,00 Meter innen und außen ab € 17.500,-

*Bei den angegebenen Preisspannen handelt es sich um Durchschnittspreise für Liftanlagen über eine Etage. Die Preisspanne kann je nach Anbieter variieren.


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Weitere interessante Beiträge nicht nur zum Thema Treppenlifte, Kosten und Zuschuss über die Kasse, finden Sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen. Dort finden Sie interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Gratis Pflegehilfsmittel im Wert von 40,- Euro monatlich von der Krankenkasse erhalten

Wissen Sie, daß Sie bereits ab Pflegegrad 1 kostenlos von der Krankenkasse Pflegehilfsmittel im Wert von 40,- Euro monatlich bekommen?


 

Nach Sozialgesetzbuch (SGB) Paragraf 40, stehen jedem Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1, monatlich 40,- Euro für Pflegehilfsmittel von der Krankenkasse zu. Sie haben die Möglichkeit aus folgenden Produkten zu wählen und werden kostenlos, über uns organisiert, beliefert.

Lassen Sie Ihren bestehenden Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel nicht länger ungenutzt. Gerade als pflegender Angehöriger ist dies eine sinnvolle Unterstützung durch die Krankenkasse.


Pflegehilfsmittel kostenlos Krankenkasse

Kostenlose Pflegehilfsmittel zur Auswahl für Ihren Bedarf


  • Händedesinfektionsmittel
  • Flächendesinfektionsmittel
  • Schutzschürzen zum Einmalgebrauch
  • Schutzschürzen wiederverwendbar
  • Wiederverwendbare Schutzlätzchen
  • Saugende Bettschutzauflagen Einmalgebrauch
  • Bettschutzauflage waschbar
  • Fingerlinge zum Einmalgebrauch
  • Pflegehandschuhe
  • Mund-Nasenschutz

    Kontaktieren Sie uns telefonisch oder unser Kontaktformular auf unserer Homepage, wenn Sie bisher nicht von diesem Angebot Gebrauch machen!


Wir senden Ihnen den Antrag kostenlos per Email zu. Sie füllen den Antrag in Ruhe nach Ihren individuellen Bedürfnissen mit möglichen 4 Produkten aus und leiten ihn an uns zurück.

Wir kümmern uns kostenfrei um die Bewilligung bei der Krankenkasse und senden Ihnen die ausgewählten Pflegehilfsmittel kostenlos, monatlich zu.

Sollten Sie zu viele Produkte einer Produktart der Pflegehilfsmittel angekreuzt haben und benötigen diese aktuell nicht, konstatieren Sie uns und wir stellen auf ein anderes Produkt um.


Was sind Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel sind Artikel, welche die Pflege eines kranken oder älteren und hilfsbedürftigen erleichtern oder unterstützen. Der Gesetzgeber sieht hierfür eine Kostenübernahme der Krankenkasse in einer monatlichen Pauschale von 40,- Euro vor. Diese Pauschale kann für beispielsweise Pflegehandschuhe, Inkontinenzbettauflagen oder Desinfektionsmittel genutzt werden, wenn ein Pflegegrad 1 oder höher zugestanden wurde.


Pflegehilfsmittel kostenlos Krankenkasse

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Pflegehilfsmittel in der Pflege richtig einsetzen

Pflegehilfsmittel & Hilfsmittel in der Pflege richtig nutzen


Eine Transferunterstützung  von A nach B für Pflegebedürftige kann durch einige Hilfsmittel erleichtert sein, im folgenden Beitrag, sehen Sie einige auf dem Markt verfügbare Hilfsmittel die Sie in der Pflege entlasten und den Transfer des Betroffenen erleichtern.

  1. Wie entlasten Umlagerungshilfen und Umsetzhilfen die Pflegeperson?
  2. Wofür werden Transferhilfen eingesetzt?
  3. Bevor Sie diese Hilfsmittel zu nutzen beginnen
  4. Vorteile von Transferhilfen
  5. Kann ich Transferhilfen als Rezept ausstellen lassen?
  6. Welche Transferhilfen gibt es?

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1.Entlastung durch Transferhilfsmittel

Pflegende Angehörige werden aufgrund einer akuten Pflegesituation buchstäblich ins kalte Wasser geworfen & müssen sich nach bestem Wissen und Gewissen selbst helfen. Sie haben keine grundliegende Ausbildung, hierfür einige Tipps von uns.

Wie arbeitet man gelenk- und rückenschonend? Oft fehlt das Wissen, dass es Hilfsmittel für die Mobilisation und Transferunterstützung des Pflegebedürftigen von A nach B gibt.

Lassen Sie sich von unserer Pflegeberatungsagentur erklären welche Entlastungsmöglichkeiten es gibt, nutzen Sie Pflegetechniken statt Kraft.

Achten Sie auch vor allem auf Ihre Gesundheit, nur wer gesund ist kann auch andere Menschen pflegen!


 

2.Wofür werden Transferhilfsmittel eingesetzt?

Der Pflegemarkt bietet ein Spekrum an Hilfsmitteln für das Transferieren und Umpositionieren eines Patienten, um Kräfte zu schonen und Scherkräfte zu vermeiden, die auf die Haut des Patienten einwirken.

Diese können in folgenden Bereichen angewendet werden:

  • Hochziehen im Bett
  • Umsetzen vom Bett in den Rollstuhl
  • Einstieg ins Auto
  • Für den Badewannenlifter
  • Umstieg auf den Toilettenstuhl
  • Übergang in den Sessel oder auf die Couch
3.Bevor Sie diese Pflegehilfsmittel & Hilfsmittel in der Pflege nutzen

Sehen Sie sich Ihr neues Hilfsmittel zuerst einmal an. Lesen Sie die Beschreibung und versuchen Sie es zuerst ohne den betroffenen Patienten zum Üben zu verwenden, um Sicherheit beim Einsatz zu haben.

Liegt eine Gewichtsbeschränkung vor, die berücksichtigt werden soll?

Nachdem Sie im Umgang mit dem neuen Hilfsmittel sicher sind, erklären Sie zuerst dem Patienten, wie es funktioniert, was er zur Mithilfe zu tun hat, was Sie übernehmen und demonstrieren Sie es inform einer Trockenübung. Lassen Sie sich bestätigen, dass der Patient keine Angst hat, Ihnen vertraut und er Zeit hatte auch seine Fragen zu stellen und mit dem Ablauf zurecht kommt.

 

4.Vorteile von Pflegehilfsmitteln & Hilfsmitteln in der Pflege
  • Sie vermeiden Scherkräfte, weniger Schmerzen und sind angenehmer für den Patient
  • Kraftsparend, für Sie als pflegender Angehöriger
  • Verletzungs- und Sturzgefahr ist reduziert
  • Patienten mit vorhandener Restmobilität setzen diese selbst ein und sind weniger auf Hilfe angewiesen
  • Einfache Handhabung und aufgrund der Grösse auch platzsparend
5.Kann ich Pflegehilfsmittel rezeptieren lassen?

Standardmodelle zur Unterstützung für den Transfer für Pflegebedürftige sind im Hilfsmittel Verzeichnis der Krankenkasse verzeichnet und können über ein Pflegehilfsmittelrezept vom Hausarzt ausgestellt werden. Sie haben einen gesetzlichen Zuzahlungsbetrag von lediglich 10,- Euro.

Weitere Modelle sind im Sanitätshaus oder online selbst zu finanzieren.

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6.Welche Transferhilfen gibt es?

Gleitlaken | Rutschtücher:

Dieses doppellagige Hilfsmittel, siehe Bild oben, dient dem Patienten im Bett liegend oder auch im Rollstuhl sitzend seine Position selbst wieder zu verändern. Scherkräfte werden vermieden bzw. reduziert und der Patient ist in seiner Restmobilität unterstützt.

Pflegende Angehörige müssen weniger Kraft beim Umpositionieren des Patienten aufwenden.

Geeignet für folgende Transfers:

  •  Transfer ins Bett oder aus dem Bett.
  •  Umsetzen aus dem Bett in den Rollstuhl.
  •  Umpositionieren des Patienten im Bett (Transfer zum Kopfende, zum Fußende oder zur Seite).
  •  Um dem Patienten mehr Eigenmobilität zu ermöglichen.

Tipps für die Auswahl:

  • Waschbar / kochbar bei 60 – 70 Grad?
  • Wählen Sie individuell zwischen Grösse, Material & Ausführung des Herstellers.
  • Ist das Hilfsmittel beim Verbleib im Bett atmungsaktiv?
  • Gibt es einen Schutz für Urin & andere Körperflüssigkeiten?
  • Für welches Gewicht ist das Hilfsmittel ausgelegt?

Gleitmatten für Rollstuhlfahrer:

Dieses Hilfsmittel wird auf der Sitzfläche des Rollstuhls positioniert.

Es ermöglicht dem Patienten mit genügend Oberkörperrestmobilität beim Verrutschen im Rollstuhl die Sitzposition wieder anzupassen ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Ist dies aus eigener Kraft nicht möglich stellt eine Gleitmatte auch für den Pflegenden eine kraftsparende Möglichkeit beim Umpositionieren dar.

Gleitbrett oder Rutschbrett:

Diese leicht gebogenen Hartplastikbretter verfügen über zwei Griffmulden und abgerundete Kanten. Diese ähneln der Form einer Banane, siehe Bild oben. Sie können je nach Kraft und Beweglichkeit des Patienten selbst oder auch von einer Pflegeperson mit dem Patienten zusammen benutzt werden.

Vorteile dieser Pflegehilfsmittel
  • Tansferhilfsmittel sind platzsparend beschaffen, handlich und leicht.
  • Die Gleitbretter sind leicht zu reinigen und bei Bedarf zu desinfizieren.
  • Ein Rutschbrett ist mobil auf Reisen oder beim Besuch von Freunden / Bekannten einsetzbar.
  • Einige Modelle sind dreiflügelig und der Länge nach teilbar. Sie sind größenvariabel und auf den individuellen Bedarf einstellbar.
  • Achten Sie auf die maximale Belastbarkeit des Hilfsmittels.
  • Stellen Sie beim Umpositionieren des Betroffenen immer sicher, dass die Bremsen des Rollstuhls, Pflegebetts oder Toilettenstuhls festgestellt sind!

Dreh- und Transferteller:

Es handelt sich um einen, sich in sich drehbaren runden Teller, mit einem Durchmesser von ca. 60 cm. Dieser wird zum Transfer im Sitzen auf dem Boden platziert, sodass der Patient seine Füsse daraufstellt und mit Unterstützung der Pflegeperson oder aus eigener Kraft, wenn möglich, die Beine & Füsse beim Transfer automatisch mitgedreht werden.

Geeignet für alle Transfers vom Bett in den Rollstuhl oder zurück, sowie in einen Sessel, auf die Couch oder auch auf den Toilettenstuhl, den Badewannenlifter, ins Auto und zurück.

Achten Sie auch bei dieser Transferhilfe auf die Höchstbelastungsgrenze!

Fazit:

Denken Sie an Ihre Gesundheit & Ihren Rücken, arbeiten Sie kraftsparend, ziehen Sie mögliche Hilfsmittel in Erwägung, die Ihnen die Arbeit mit Ihrem Patienten / Angehörigen erleichtern können!

Sollten Sie weitere Fragen zu Transfer, dem Einsatz der Pflegehilfsmittel & Hilfsmittel in der Pflege für Pflegebedürftige haben, kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.


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Wertvolle Tipps zu Sturz & Sturzprophylaxe im Alter

Sturzgefahr | Sturzreduktion | Sturzvermeidung im Alter


Ein grosses Thema in der Pflege von älteren Menschen ist Sturzprophylaxe, Sturzvermeidung, Sturzgefahr & Sturzrisiko.

  • Warum sind ältere Menschen sturzgefährdet?
  • Welche Ursachen gibt es?
  • Welche Diagnosen begünstigen Stürze?
  • Welche vorbeugenden Maßnahmen kann ich treffen?
  • Welche Hilfsmittel kann ich einsetzen?
  • Wie kann ich Stürze vermeiden?
  • Wie passe ich das Wohnumfeld an?
  • Haben Sie an einen Hausnotruf gedacht?

Sturzprophylaxe Sturzvermeidung Sturzgefahr Sturzrisiko

Ursachen | begünstigende Diagnosen für einen Sturz im Alter

Wenn wir älter werden, nimmt die Muskulatur zwangsläufig ab, da wir uns meistens nicht mehr so frei bewegen können wie in jungen Jahren, schneller ermüden, die sportliche Aktivität zurück geht.

Die ersten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen treten auf. Wir merken deutlich, dass wir an Mobilität und Fitness einbüssen, mit Gleichgewichtsproblemen und oft Kreislaufschwankungen zu kämpfen haben.

Unser Gangbild verändert sich, ist nicht mehr so sicher wie früher. Dies kann durch voran gegangene Operationen, Schmerzen oder Veränderungen des Bewegungsapparats und auch fehlender Kraft der Fall sein.

Wir laufen zur Seite geneigt, nach vorne gebeugt, kleinschrittig oder benutzen bereits ein Hilfsmittel wie einen Gehstock oder einen Rollator zur Sicherheit.

Zusätzlich nehmen Krankheiten, den Herz-Kreislauf betreffend zu, wir leiden unter Schwindel, haben Diabetes und damit verbunden ein Risiko unterzuckert zu sein, das Augenlicht und die Reflexe lassen nach, es kommt zu Stürzen.

Wohnumfeld anpassen, Sturzgefahr im Alter reduzieren:

Was können wir unternehmen, um in unserem Wohnumfeld Stürze zu reduzieren?

  • Beleuchtungsquellen anpassen, stärkere Wattzahl der Leuchtmittel.
  • Tragen von festem, geschlossenen Schuhwerk.
  • Hilfsmittelberatung nutzen (Treppenlift, Rollator, Haltegriffe, Gehstock etc.).
  • Teppichkanten festkleben oder Teppiche entfernen.
  • Störende Möbel & Gegenstände beseitigen.
  • Vorhandene Hilfsmittel nutzen und nicht ignorieren.
  • Schwellen begradigen.

Oft sind Stürze bedingt durch Hektik & Eile. Das Telefon läutete oder es klingelt an der Türe, man versucht sich zu beeilen und schon ist ein Sturz geschehen.

Bei älteren Menschen ist es notwendig, langsam aufzustehen, damit der Kreislauf in Schwung kommt, man keinen Schwindel verspürt und ins Straucheln gerät.

Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten als Diabetiker um nicht in den Unterzuckerbereich zu fallen, auch hierbei sind die Symptome schwindel- und kreislaufbedingt. Trinken Sie ausreichend, bevorzugt Wasser.

Bei vielen älteren Menschen lässt die Blasenmuskulatur nach und sie müssen sich beeilen die Toilette zu erreichen, was Stress verursacht. Wieder wird sich beeilt und es kann in der Eile zu Stürzen kommen.

Sturzprophylaxe Sturzvermeidung Sturzgefahr Sturzrisiko

 

Hausnotrufanlagen:

Zur Sicherheit, gerade wenn eine Person alleine lebt, gibt es die sinnvolle Möglichkeit eines Hausnotrufgeräts diverser Anbieter. Dieses kann bei vorliegendem Pflegegrad auch über die Krankenkasse teilfinanziert werden.

Liegt kein Pflegegrad vor, gibt es natürlich die Möglichkeit, sich gegen einen Monatsbetrag, differierend nach Anbieter, selbst zu schützen und sich dieses zu bestellen. So kann im Notfall sofort Hilfe herbei gerufen & geleistet werden.

Eigeninitiative:

Versuchen Sie auch im Alter so lange wie möglich Ihre Kraft zu behalten. Machen Sie Gymnastik, Senioren-Yoga oderleichtes Krafttraining, was schon mit Wasser gefüllten Plastikflaschen möglich ist, bleiben Sie beweglich.

Gehen Sie bewusst, korrigieren Sie, wenn möglich Ihr Gangbild und lassen Sie sich vor allem Zeit!

 

Natürlich sind wir auch für dieses Themenfeld gerne beratend für Sie da. Wir unterstützen Sie bei der notwendigen Anschaffung geeigneter Hilfsmittel und zeigen Ihnen Finanzierungsmöglichkeiten auf. Wir helfen ihnen bei der Anpassung Ihres Wohnumfeldes und geben Ihnen weitere nützliche Tipps. Kontaktieren Sie uns bei Fragen zum Thema Sturzprophylaxe, Sturzvermeidung, Sturzgefahr & Sturzrisiko.


 

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Inkontinenz – Kostenbeteiligung der Krankenkasse

Inkontinenzpauschale der Krankenkasse nutzen


In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die bei bestehender Inkontinenz die Inkontinenzpauschale nutzen und sich eine Kostenbeteiligung durch die Krankenkasse anteilig dafür sichern.

Viele Menschen leiden ab einem fortgeschrittenen Alter unter Inkontinenz, vorwiegend Harninkontinenz. Die ersten Zeichen einer Blasenschwäche zeigen sich in From von geringen Harnabgängen beim Niesen, Husten oder Lachen.

Oft ziehen sich Betroffene aus Scham aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, gehen nicht mehr ins Kino, Theater oder finden Ausreden sich mit Freunden zu treffen.

Dies ist jedoch unnötig, moderne Hilfsmittel für die Inkontinenzversorgung schaffen Sicherheit ein unbeschwertes, aktives Leben weiterzuführen.

Hierfür übernimmt Ihre Krankenkasse einen Teil der anfallenden Kosten für die notwendigen Produkte.

Grundlage für die Kostenbeteiligung bei Inkontinenz:

Sie benötigen ein Inkontinenzrezept, welches Ihnen Ihr Hausarzt ausstellen kann.

Je nach Krankenkasse fällt die Inkontinenzpauschale unterschiedlich aus, diese liegt in der Regel zwischen 30 – 60 Euro monatlich.

Bei privaten Krankenversicherungen hängt die Kostenübernahme von Ihrem gewählten Tarif ab.

In diesem Fall setzen Sie sich bitte direkt mit der Krankenkasse in Verbindung und erfragen die Möglichkeiten.

Voraussetzungen für die Kostenübernahme bei Inkontinenz durch die Krankenkasse:

Grundsätzlich unterscheiden die Krankenkassen zwischen Inkontinenzformen, Harn- und oder Stuhlinkontinenz. 

Zusätzlich differenziert die Krankenkasse zwischen folgenden drei Fallgruppen:

Notwendige Informationen für die Kasse auf dem Inkontinenz-Rezept:
  • Fallgruppe
  • Verordnungszeitraum, im Idealfall 12 Monate
  • Diagnose, beispielsweise starke Harninkontinenz
  • Vorlagen, Einlagen, Inkontinenz-Mobilhosen, geschlossene Windelhosen oder ein Produktname
  • Stückzahl der Hilfsmittel, beispielsweise 4 – 5 Stück pro Tag

Das Inkontinenz-Rezept muss eindeutige Informationen enthalten, um genehmigt zu werden. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass alle für die Krankenkasse relevanten Angaben beinhaltet sind!

Nachdem Ihnen Ihr Hausarzt das nötige Rezept ausgestellt hat, ist es Ihnen freigestellt, es über Anbieter im Internet oder einem niedergelassenen Sanitätshaus einzulösen bzw. sich beliefern zu lassen.

Wir beraten Sie gerne zu einer angemessenen Inkontinenzproduktauswahl!

Fazit:

Wie bekomme ich eine Kostenbeteiligung für Inkontinenzpauschale durch die Krankenkasse erstattet?

Sie benötigen ein Dauerinkontinenzrezept von Ihrem Hausarzt, mit Bezeichnung der Inkontinenzform (Harn / Stuhl), Verordnungszeitraum, Art der Inkontinenz-Artikel und notwenige Menge pro Tag. Ihr Pflegeberater informiert Sie bei weiteren Fragen.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München erklärt: Tipps zur Körperpflege des Patienten

Körperpflege bei Pflegebedürftigen richtig umsetzen


Ihre Pflegeberatung gibt Ihnen im folgenden Text wertvolle Tipps zur Körperpflege des pflegebedürftigen Patienten.

Körperpflege und Hygiene spielen für den Allgemeinzustand und das Wohlbefinden des pflegebedürftigen Menschen eine große Rolle. Kann sich die Person nicht mehr selbstständig oder nur teilweise pflegen, übernehmen pflegende Angehörige oder ein ambulanter Pflegedienst diese Aufgabe.

Der Umfang der Hilfestellung ist bei jedem zu pflegenden Menschen unterschiedlich. Sehen Sie, welche Teile noch selbständig möglich sind oder nur leichte Unterstützung notwendig ist. Übernehmen Sie nicht alle Teile selbständig, wichtig ist, dass eine größtmögliche Selbständigkeit erhalten bleibt und auch leichte Bewegungen Gelenkversteifungen vorbeugen. Erziehen Sie sich keinen unnötigen Pflegefall!

Während ein Patient aufgrund einer leichten Einschränkung der Bewegungen beispielsweise nur Unterstützung beim Haarewaschen benötigt, muss ein anderer Patient im Bett liegend komplett gewaschen werden.

Sind Sie sich bewußt, dass das Pflegen eines Menschen eine sehr intime Tätigkeit darstellt!

Pflegende müssen dabei behutsam und respektvoll vorgehen,
denn der Hilfsbedürftige erlebt die Körperpflege häufig als Eindringen in seine Intimsphä
re!

Körperpflege des Pflegebedürftigen Pflegeberatung

Die richtige Vorbereitung für die Körperpflege des Patienten:

  • Achten Sie auf eine Raumtemperatur von etwa 22° Celsius und stellen Sie alle Pflegeutensilien zuvor griffbereit. 
  • Die Wassertemperatur sollte nicht zu heiß oder zu kalt sein – 35 bis 37 Grad sind angenehm. 
  • Benutzen Sie zudem milde, pH-neutrale (Wert bei 5,5 – 7,0) Pflegeprodukte. 
  • Verwenden Sie für Gesicht und Körper sowie für den Intimbereich zwei unterschiedliche Waschhandschuhe oder Waschlappen, es gibt diese auch als Einmalprodukt in der Drogerie, sinnvoll sind auch zwei unterschiedliche Handtücher. 
  • Vermeiden Sie Hautirritationen, achten Sie besonders auf das sorgfältige Entfernen / Abwaschen von Seifenresten. 
  • Trocknen Sie die Haut des Patienten tupfend nicht stark reibend, besonders in den Hautfalten im Brust-, Bauch-, und Leistenbereich, den Zehenzwischenräumen und der Achselhöhle gründlich ab. 
  • Achten Sie auf Hautirritationen, schuppige Stellen, Ekzeme oder sonstige Veränderungen des Hautbildes. 
  • Besteht ein Pilzbefall oder eine andere ansteckende Hautkrankheit, verwenden Sie Einmalhandschuhe, um eine Ansteckung für sich selbst zu verhindern. 
  • Legen Sie zur Sicherheit eine rutschfeste Matte in die Dusche oder Badewanne, um Stürze zu vermeiden.
  • Bringen Sie zur Erleichterung beim Ein- und Aussteigen Haltegriffe an.
  • Achten Sie beim Putzen der Zahnprothese im Waschbecken darauf einen Waschlappen ins Waschbecken zu legen, damit die Prothese beim aus der Hand rutschen nicht bricht.
Körperpflege des Pflegebedürftigen Pflegeberatung

Achten Sie bei der Pflege auf die Tagesform des Patienten:

Wenn es die Tagesform des Pflegebedürftigen erlaubt, kann die tägliche Körperpflege sitzend oder stehend am Waschbecken oder in der Dusche oder Badewanne erfolgen.

  • Beginnen Sie im Gesicht, anschliessend mit dem Oberkörper und Rücken. Danach Beine, Füsse und abschliessend den Intimbereich. Zum Waschen des Rückens setzen Sie den bettlägerigen Patienten auf oder drehen Sie ihn in die Seitenlage. Zum Stabilisieren eigenen sich Kissen oder eine Decke oder ein dickes Handtuch entlang des Rückens bis zum Gesäß.
  • Sobald einzelne Körperbereiche gewaschen und sorgfältig abgetrocknet sind, sollten Sie den Patienten dort direkt wieder anziehen oder die Körperteile zumindest abdecken.  Sie vermeiden hiermit unnötiges Auskühlen und gewährleisten dem Patienten während der Körperpflege so möglichst viel Privatsphäre.

Fazit:

Verhalten Sie sich rücksichts- und gefühlvoll, gehen Sie auf die Wünsche des Patienten ein. Bereiten Sie den Waschplatz sorgfälltig vor, damit Sie den Patienten wenn etwas fehlen sollte nicht unbeaufsichtigt zurück lassen müssen. 

Achten Sie auf eine gründliche Hautbeobachtung und verständigen Sie notfalls den behandelnden Arzt, wenn Ihnen Irritationen der Haut auffallen.

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Richtiges Gehen am Rollator und dadurch Stürze vermeiden

Pflegehilfsmittel richtig benutzen | Sturzgefahr im Alter reduzieren & vermeiden


Wie nutze ich ein Pflegehilfsmittel wie einen Rollator korrekt und erreiche damit eine Sturzvermeidung. Aufgrund einer Bewegungsunsicherheit oder Bewegungseinschränkung läuft Ihr Angehöriger jetzt an einem Gehwagen oder Rollator?

Damit ist jedoch noch nicht sichergestellt, dass wirklich eine Sturzreduktion gegeben ist, dies ist abhängig von der Nutzung durch den Patienten!

Im Idealfall wurde das Gerät auf den Patienten vom Sanitätshaus eingestellt und der Patient wurde geschult, korrekt an diesem neuen Pflegehilfsmittel zu gehen.

Muss ich meinen pflegebedürftigen Angehörigen regelmässig kontrollieren, ob er das Hilfsmittel angemessen verwendet?

Ja, dies sollten Sie unbedingt machen!

Nur ein gut eingestelltes Pflegehilfsmittel, wie der Rollator, kann eine Sturzvermeidung geben.

Rollator Sturzvermeidung Pflegehilfsmittel

Folgende Punkte können Ihnen helfen, einzuschätzen ob das Pflegehilfsmittel sachgerecht angewendet wird:

  • Das richtige Einstellen der Höhe ist das A und O, ist dieser zu hoch eingestellt, neigen die Patienten dazu, weit hinter dem Rollator zu laufen und können sich im Bedarfsfall nicht rechtzeitig abstützen und es kommt zum Sturz da er ihnen wegrollt.
  • Die Handgriffe sollten idealerweise auf der Höhe des Beckens arretiert sein. Die Arme zeigen nach unten nicht nach vorne. Geht der Patient gebückt oder nach vorne gebeugt, ist er in sich nicht mehr stabil und der Körperschwerpunkt verlagert sich nach vorne, weg von der Körpermitte und es kann zu einem Sturz kommen.
  • Der Stand mit den Füssen am Rollator ist zwischen den beiden Rädern und nicht dahinter, was bei vielen Patienten zu beobachten ist.
  • Den Oberkörper beim Gehen aufrecht halten und nicht in sich zusammengesackt gehen, dies kann langfristig zu Verspannungen und chronischen Schmerzen führen, das Gerät wird jetzt täglich mehrmals genutzt und nicht nur gelegentlich, beugen sie Haltungsschäden vor!
  • Beachten Sie auch ob beide Bremsen zum Abstellen des Hilfsmittels gedrückt und eingerastet sind und der Patient sich so beim Umsetzen oder Aufstehen abstützen kann, rollt dieser ungebremst davon, kann dies eine weitere Sturzgefahr darstellen.
  • Wenn die Sitzfläche des Rollators zum Pausieren genutzt wird, bietet es sich an, wenn nicht bereits bei Ihrem Modell vorhanden, einen Rückengurt zu ergänzen, dieser gibt beim Sitzen auf der Sitzfläche des Rollators zusätzlichen Halt um nicht nach hinten abzurutschen.
  • Nutzen Sie auch das mitgelieferte Tablett für die Sitzfläche und den einhängbaren Korb, um Dinge zu transportieren und nicht einhändig am Rollator zu balancieren.

Sehen Sie sich unterschiedliche Modelle im Sanitätshaus an und lassen Sie sich beraten. Es gibt verschiedene, auch überbreite Modelle aus leichteren und schwereren Metallen.

Achten Sie auch auf die Bereifung, hierbei gibt es Vollgummiräder, Hartplastikräder und auch auch mit Luft gefüllte Schlauchreifen. Der Unterschied, gerade wenn Sie mit dem Gerät ausserhalb des Hauses unterwegs sein sollten, ist vom Gehkomfort erheblich!

Üben Sie, wenn dies nicht bereits bei der Einführung des neuen Hilfsmittels erfolgt ist, das Überwinden von Schwellen oder Hindernissen. Bedenken Sie, dass mit sicherem Halt, der Rollator auch rückwärts laufend eingesetzt werden kann, beispielsweise um ein Hindernis besser bewältigen zu können.

Vermeiden Sie beim Gehen am Rollator unbedingt lose Hausschlappen oder offene Sandalen oder Schuhe. Trittsicherheit ist notwendig um sich auf das richtige Gehen konzentrieren zu können und nicht durch loses Schuhwerk Probleme zusätzlicher Art zu haben, zu kippen oder herauszurutschen!

Wir beraten Sie gerne auch zu weiteren Pflegehilfsmitteln und deren sachgerechter Nutzung!

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