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Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Pflegeberatung | Pflegeleistungen bei Pflegegrad bleiben in Milliardenhöhe ungenutzt

Laut einer aktuellen Studie des VDK Sozialverbands, bleiben Pflegeleistungen der Pflegeversicherung bei bestehendem Pflegegrad in Höhe von ca. 12 Milliarden Euro ungenutzt, unsere Pflegeberatung wirkt dem durch die nötige Transparenz entgegen.


Schuld an den nicht abgerufenen Hilfen die die Pflegeversicherung bei Pflegebedürftigkeit vorsieht, sind oft bürokratische Hürden und Unwissen. Ungefähr 4,1 Millionen in Deutschland lebende Menschen haben einen Pflegegrad. Hiervon werden ca. 3,3 Millionen Pflegebedürftige zu Hause von Angehörigen und oft ergänzend von ambulanten Pflegediensten versorgt.

 In den meisten Fällen wird, wenn überhaupt, nur das Pflegegeld entsprechend dem vom Medizinischen Dienst festgestellten Pflegegrades genutzt.

Die Intransparenz von Seiten der Kranken- und Pflegekassen, die fehlende Information zum Leistungsrecht Pflegeversicherung oder auch Scham, sind Gründe weswegen ein extrem hoher Teil der möglichen Leistungen nicht genutzt und abgerufen werden.

Als kassenunabhängige Agentur für Pflegeberatung haben wir uns seit Jahren mit grossem Erfolg dieser Aufklärungspflicht für den Betroffenen angenommen. Wir nehmen uns Zeit Ihnen verständlich zu erklären, welche Leistungen der Pflegeversicherung Sie bei zugestandenem Pflegegrad nutzen und miteinander kombinieren können. Durch unsere professionelle Beratung nutzen Sie das mögliche Leistungsspektrum optimal und Ihnen entgehen keine wertvollen Ansprüche und Leistungen, die im Pflegefall zu einer erheblichen Entlastung, nicht nur finanzieller Art führen.


Pflegegrad Leistungen Pflegeberatung


Die Studie des VDK Sozialverbands zu ungenutzten Pflegeleistungen der Pflegeversicherung bei zugestandenem Pflegegrad


Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück die für die Studie des VDK Sozialverbands verantwortlich sind, stellten fest, daß je nach Pflegeversicherungsleistungen 62 – 93 Prozent, der zur Verfügung stehenden Leistungen der Pflegeversicherung nicht genutzt werden.

Nicht genutzter Entlastungsbeitrag von 125,- Euro


Auf die möglichen Einzelleistungen bezogen, liegt dies an, von der letzten Bundesregierung durch die Gesetze geschaffenen, bürokratischen Hürden, die primär den Pflegeversicherungen finanziell zu Gute kommen. Sie sind schlicht für Laien zu kompliziert gestaltet & unverständlich oder aufgrund mangelnder Dienstleistungsangebote in der Pflege, auch basierend aus dem hohen Pflegepersonalmangel, nicht nutzbar.

Jedem Pflegebedürftigen stehen beispielsweise monatlich 125,- Euro für eine hauswirtschaftliche Unterstützung, als sogenannter Entlastungsbetrag zu. Dieser ist jedoch nur über ambulante Pflegedienste nutzbar und nur in Sonderfällen über eine privat organisierte Kraft, die einen bis zu 120 Stunden umfangreichen Kurs absolvieren muss, nutzbar.

Ambulante Pflegedienste reagieren mit Aussagen, wie es bestünde keine Kapazität auf vielfache Anfragen. Verständlich, da der, von den Berufsverbänden verhandelte Stundensatz mit den Kassen, gerade einer Kostendeckung für die Leistungserbringer entspricht. Diese haben schlicht keine Interesse an dieser Form der Haushaltsleistung, da sie zum Einen ein Pflegedienst sind und kein Putz- & Reinigungsunternehmen und zusätzlich auch finanziell nur eine Kostendeckung besteht, parallel zu immensem organisatorischen Aufwand.

Welche private Zugeh- oder Putzfrau erklärt sich bereit, daß der Auftraggeber für die hauswirtschaftliche Unterstützung die erbrachte Leistung über die Kasse abrechnen kann, einen bis zu 120 stündigen Kurs zu absolvieren? Wer soll diese Zeit & das Eigenengagement refinanzieren, der Pflegebedürftige oder seine Angehörigen – eher unrealistisch.

Fazit – die Leistungen bleiben zu ca. 80 Prozent ungenutzt und es entsteht für die Kassen eine Ersparnis von ca. 4 Milliarden Euro jährlich.

Nicht genutztes Verhinderungspflege Budget von 1612,- Euro


Im Bereich des Verhinderungspflegebudgets verhält sich die Inanspruchnahme ähnlich.

Ist ein pflegender Angehöriger aufgrund von Krankheit oder Urlaub nicht für die Pflege verfügbar, sieht die Pflegeversicherung ein Zusatzbudget für Verhinderungspflege, welches nur unter eingeschränkten Voraussetzungen, kompliziert nutzbar ist, vor.

Abgerufen wird dieses, laut VDK-Studie, gerade einmal von 30 Prozent der Pflegebedürftigen beziehungsweise durch deren Angehörige. Im Bereich der Verhinderungspflegenutzung entstehen dadurch jährlich ungenutzte Leistungen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro.

Ungenutztes Kurzzeitpflege Budget von 1774,- Euro

Die Kurzzeitpflege Option, die jährlich mit 1774,- Euro über die Pflegekasse genutzt werden könnte, bleibt, laut Studie, ebenfalls zu einem Großteil von ca. 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen ungenutzt. Wir sprechen von weiteren 4,6 Milliarden Euro ungenutzten Leistungsansprüchen pro Jahr.

Kritik am System Leistungsrecht der Pflegeversicherung

Kritik an den bisherigen Nutzungsmöglichkeiten der Pflegeversicherungsleistungen übt auch die VDK Präsidentin Verena Bentele.

Leistungen müssen, laut Bentele, vereinfacht und unbürokratisch zusammengefasst und flexibel nutzbar zur Verfügung gestellt werden, nur dann ist eine mögliche Entlastung für pflegende Angehörige gegeben. Versicherten & Pflegebedürftigen wird kaum oder wenn überhaupt, die Möglichkeit einer kassenunabhängigen Pflegeberatung empfohlen, welche umfangreich zu diesen Themen berät & informiert.

Von Pflegeberatern, die für die Kassen tätig sind, halten wir in unserem Team wenig. Was soll für den Betroffenen durch eine derartige Beratung an Informationsgehalt weitergegeben werden, der nicht dem eigenen Arbeitgeber, den Kassen, finanziell zusätzlich schadet?

Wir setzen uns für die nötige Transparenz im Themenfeld Leistungen der Pflegeversicherung, welche auch vom VDK kritisiert fehlt, bei zugestandenem Pflegegrad als Pflegeberatung ein und beraten verständlich, transparent, zeitlich uneingeschränkt und versichertenorientiert.


Weitere interessante Beiträge, nicht nur zu Pflegeleistungen bei vorhandenem Pflegegrad der aktuellen VDK Studie & Pflegeberatung, finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich den Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“, zu hören auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen mit interessanten Beiträgen und Interviews!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Link zur VDK-Studie:

https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/pflege/84941/zwoelf_milliarden_euro_jahr_fuer_jahr_verfallen_hohe_summen_in_der_pflegeversicherung?dscc=ok

 

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11 Tipps zur Vorbereitung auf die Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst

Was ist wichtig für die Vorbereitung der Pflegebegutachtung & den MD | MDK Termin für den Pflegegrad?


Welche Unterlagen benötige ich für die Pflegebegutachtung & den MD | MDK-Termin für einen Pflegegrad, wie ist die Vorbereitung?

Wer kann mich für die Vorbereitung der Pflegebegutachtung angemessen unterstützen?

Wer sollte mit anwesend sein?

Wie lange dauert der Termin?

Darf ich mich mit Fragen einbringen?

Wie ist die Gewichtung der Fragen zu sehen?

Worauf bezieht sich die Befragung am Begutachtungstag?

Darf sich der mich pflegende Angehörige im Gespräch einbringen?

Was interessiert beim Gutachten nicht?

Wann bekomme ich das Ergebnis des Gutachtens?

Kann ich Widerspruch einlegen?

Vorbereitung Pflegegrad Pflegebegutachtung

Bisher erfolgt:

Sie haben bisher schon den formlosen Antrag auf Nutzung von Leistungen aus der Pflegeversicherung bei Ihrer Krankenkasse eingereicht. Die Krankenkasse hat sich anschliessend innerhalb von 3 – 4 Wochen schriftlich bei Ihnen gemeldet. Es wurde Ihnen schriftlich eine Terminankündigung für die Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst oder Medicproof in Ihrer häuslichen Umgebung mitgeteilt.

In der Regel haben Sie einen Zeitrahmen von etwa 2 Stunden für die Begutachtung mitgeteilt bekommen. Dieser lässt sich zeitlich eingrenzen. Sie können sich telefonisch an den Medizinischen Dienst der Krankenkasse oder alternativ an Medicproof wenden. Äußern Sie den Wunsch 1 Stunde vor dem Termin vom Gutachter angerufen zu werden.


Es ist sinnvoll vor dem Termin mit einem Pflegeberater zu sprechen, um zu erfahren, wie der genaue Ablauf & die Vorbereitung für den Termin ist!


Vorbereitung der Pflegebegutachtung am MD | MDK Termin Tag:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt / Facharzt, dass alle nötigen Diagnosen erfasst und zum Termin schriftlich vorgelegt werden können.
  • Halten Sie einen aktuellen Medikamentenplan / Medikamentenübersicht bereit.
  • Organisieren Sie eine zusätzliche Person Ihres Vertrauens, als Zeugen, für den Termin.
  • Halten Sie bisherige Krankenhausberichte parat.
  • Sorgen Sie für einen störungsfreien Ablauf, keine Telefonate bzw. Telefon kurz ausschalten.

Ablauf des MD | MDK oder Medicproof Termins zur Pflegebegutachtung:

Ist der Gutachter bei Ihnen und möchte beginnen, Ihre Vertrauensperson die Sie organisiert haben ist noch nicht vor Ort, wird gewartet bis alle Beteiligten anwesend sind. Die Gutachter möchten natürlich zeitnah beginnen. Sie haben jedoch das Recht darauf zu bestehen, daß begonnen wird wenn wirklich alle Personen anwesend sind. Dies ist auch der Fall, wenn jemand vom Pflegedienst, der Hausarzt oder ein Pflegeberater zum Termin hinzugezogen werden!

Der Zeitrahmen für das Gutachten beträgt ca. 60 – 70 Minuten.

Der Gutachter arbeitet über sein Notebook / Laptop den von der Kasse vorgegebenen Fragenkatalog mit Ihnen ab. Er erfragt dabei den aktuellen Gesundheitszustand, eventuelle Verschlechterungen. Ihre vorhandenen Einschränkungen dürfen nicht akut sondern chronisch problematisch für Sie sein.

Sie haben bei allen Fragen die Möglichkeit, auch Ihre Fragen zu stellen. Lassen Sie sich eine Rückversicherung auf Ihre Antwort geben.

Auch Ihr Sie pflegender Angehöriger kann sich selbstverständlich einbringen, die Situation anhand der bestehenden Einschränkungen und seinem Unterstützungsbedarf schildern und intervenieren.


Fragen Sie, wenn Sie etwas nicht verstehen!


Es ist wichtig zu verstehen, dass sich Ihr gesundheitlicher Zustand auf die Einschränkungen bezieht. Diese betreffen die Selbstversorgung, Einschränkungen der Psyche, Einschränkungen der Mobilität sowie Einschränkungen in der Pflege sozialer Kontakte.

Ihre Einschränkungen bei der Haushaltsführung, Wäschepflege, Einkauf, Wohnungsreinigung etc. zählen für die Bepunktung nicht, sondern werden nur erfasst!

Wir sprechen von zu bezahlendem Pflegegeld, keinem Haushaltsgeld, dies sieht die Kasse so. Deswegen wird jedem Patienten, dem ein Pflegegrad zugestanden wird ein zusätzlicher, monatlich ausbezahlter, sogenannter Entlastungsbeitrag von 125,- Euro zugestanden.

Dieser kann nur über einen Pflegedienst zur Nutzung einer über diesen abgerechneten Haushaltshilfe oder Betreuungskraft genutzt werden. Ihnen steht somit ca. 4 – 5 Stunden monatlich eine Haushaltshilfe zu, der genaue Stundensatz richtet sich nach der anbietenden Pflegeeinrichtung.

Vorbereitung Pflegegrad Pflegebegutachtung

Die Punktevergabe für den Pflegegrad:

 

Insgesamt gibt es 8 Module die für das Gutachten von Bedeutung sind:

 

1: Mobilität

2: Kognitive & kommunikative Fähigkeiten

3: Verhaltensweisen & psychische Problemlagen

4: Selbstversorgung

5: Bewältigung & Umgang mit therapie- & krankheitsbedingten Anforderungen / Ängsten

6: Gestaltung von Alltagsleben und sozialer Kontakte

7: Außerhäusliche Aktivitäten (wird nicht mit Punkten gewertet)

8: Haushaltsführung (wird nicht mit Punkten gewertet)

 

Abschluss der Pflegebegutachtung beim MD | MDK-Termin:

Der Gutachter rechnet abschließend die Punkte anhand einer Tabelle zusammen. Er ermittelt einen Wert in dessen Spanne ersichtlich ist, wie Ihr aktueller Pflegegrad zu werten ist.

Das Ergebnis wird Ihnen schriftlich, in der Regel innerhalb von 3 Wochen per Post mitgeteilt.

Der Gutachter wird Ihnen vor Ort keine Auskunft geben, zu welchem Ergebnis er gekommen ist!

Er wertet, das Gutachten erst im Büro aus. Die Erfassung der Informationen ist nur der Teil des Gutachtens an dem Sie beteiligt sind.

Sie werden anschließend schriftlich benachrichtigt.

Widerspruch gegen den Pflegebescheid:

Innerhalb von 4 Wochen nach Zustellung des Gutachtens, haben Sie die Möglichkeit zu widersprechen. Sie fühlen sich unfair bewertet, legen Sie einen formlosen Widerspruch bei der Krankenkasse ein. Anhand der Einzelmodule wird dieser begründet.

Da Sie bereits formlos widersprochen haben, setzen Sie sich nun am besten mit einem Pflegeberater in Verbindung. Dieser hat die Fachkenntnisse, sich mit dem Erstgutachten auseinander zu setzen. Er kann Angriffspunkte heraus arbeiten und Ihnen helfen einen angemessenen Pflegegrad zu bekommen.


Interessant zu wissen ist, dass 35% der Gutachten unzureichend sind, dadurch ist es sehr gewinnversprechend in das Widerspruchsverfahren zu gehen!


Fazit:

Wie bereitet man sich auf die Pflegebegutachtung vor?

Man sollte sicherstellen, dass Diagnosen komplett vorliegen, daß das Pflegetagebuch vollständig ausgefüllt ist, Krankenhausberichte vorliegen, Arztatteste griffbereit sind & die aktuelle Medikamentenübersicht bereit liegt. Bei Unsicherheit, Zeitnot oder unvollständigen Unterlagen empfiehlt sich die Beauftragung einer unabhängigen Pflegeberatung auch zur Begleitung des direkten Termins.


Nehmen Sie in einem solchen Fall Kontakt mit uns auf. Wir sind spezialisiert auf abgelehnte Pflegegrade.

 

Wir prüfen Ihre Antragsvoraussetzungen, schreiben Ihre professionelle Widerspruchsbegründung & begleiten Sie im Widerspruchsverfahren mit der Kasse.


Vorbereitung MDK Termin Pflegebegutachtung

Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur zur Pflegebegutachtung für den Pflegegrad und die richtige Vorbereitung,  finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Alle Infos zum § 37,3 Beratungseinsatz bei Pflegegeld in München

Bei Patienten die ausschließlich von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt werden, einen Pflegegrad 2 oder höher zugestanden bekommen haben, ist ein sogenannter Beratungseinsatz nach Sozialgesetzbuch 11 (SGB XI) | § 37,3 mehrmals jährlich erforderlich.


  • Häufigkeit bei welchem Pflegegrad
  • Dauer
  • Kosten
  • Durchführung
  • Inhalt der Beratung
  • Wer führt den Beratungseinsatz durch
  • Kürzung  Pflegegeld

Beratungseinsatz Pflegegeld München

Häufigkeit des § 37,3 Beratungseinsatzes:

Die Kasse möchte, daß bei Pflegegrad 2 & Pflegegrad 3 einmal im Halbjahr ein Beratungseinsatz durch Pflegeberatung erfolgt.

Bei Pflegegrad 4 & Pflegegrad 5 muss dieser einmal im Vierteljahr durchgeführt werden.

Da bei zugestandenem Pflegegrad 1 kein Pflegegeld ausbezahlt wird, ist auch kein Beratungseinsatz erforderlich!

Dauer Beratungseinsatz:

Hierfür sind ca. 30 – 45 Minuten pro Termin einzuplanen.

Kosten für den Beratungseinsatz nach SGB XI § 37,3:

Es entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten, den Begutachtenden bezahlt die Pflegekasse des Versicherten mit einem Pauschalbetrag.

Durchführung & Inhalt des Beratungseinsatzes:

Bei der Beratung wird auf die Pflegesituation, den pflegerischen Zustand des Patienten, sowie das Wohnumfeld geachtet. Der Beratende kann Ihnen Hilfestellung bei notwendigen Anträgen für Pflegehilfsmittel geben, Empfehlungen für eine Pflegeschulung für den, die Pflegeperson, versorgenden Angehörigen an die Kasse weiterleiten oder Sie bei Zustandsverschlechterungen beraten den Pflegegrad durch einen Höherstufungsantrag anpassen zu lassen. Fragen Sie auch nach Möglichkeiten, Sie als pflegenden Angehörigen, beispielsweise durch eine Tagespflege Einrichtung, in die der Pflegebedürftige stundenweise gehen kann, zu entlasten.

Wer führt den Beratungseinsatz nach SGB XI § 37,3 durch?

Ein Pflegeberater ist in der Lage Ihnen den entsprechenden Nachweis, nach Hausbesuch und sogenannter Inaugenscheinnahme des Patienten, sowie des Wohnumfelds, auszustellen und an die Pflegekasse weiterzuleiten. Wenn es, was in ländlichen Strukturen oft der Fall ist, keinen Pflegeberater vor Ort gibt, kann dies auch ein niedergelassener ambulanter Pflegedienst durchführen.

Kürzung Pflegegeld:

Die Kasse ist berechtigt, wenn sie der Aufforderung Ihres Beratungseinsatzes nicht nachkommen, Ihr Pflegegeld zu kürzen. Es ist wichtig, sich diese anstehenden Termine im Kalender zu vermerken & sich rechtzeitig innerhalb des Quartals oder Halbjahres, je nach Höhe des Pflegegrades, um einen Termin bei Ihrem Pflegeberater oder einem ambulanten Pflegedienst zu kümmern, daß es nicht soweit kommt.


Fazit:

Wer macht Beratungseinsätze in München bei Pflegegeld nach § 37,3

Wir übernehmen dies im Stadtgebiet München kostenlos für Sie.

Wir führen bei Bezug von Pflegegeld den Beratungseinsatz nach SGB § 37,3 in München für Sie durch!


 

Beratungseinsatz Pflegegeld München

Weitere interessante Beiträge nicht nur zum Thema, Pflegegeld und Durchführung für den Beratungseinsatz nach § 37,3 in München finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Pflegegrad abgelehnt? Widerspruch gegen MD | MDK Gutachten

Pflegegrad abgelehnt – Widerspruch? Was tun?


Ihr Pflegegrad wurde abgelehnt, sie möchten einen Widerspruch einlegen, benötigen Unterstützung oder sind sich unsicher nach welchem Muster vorgegangen wird, wir helfen ihnen dabei!

Wir setzen uns mit unserem Fachwissen für Sie ein um Ihnen den Zugang zu Leistungen der Pflegekasse zu ermöglichen, der Ihnen zusteht.

Wir unterstützen Sie im Antrags- und Widerspruchsverfahren bezüglich Ihres Pflegegrades und prüfen Ihre möglichen Chancen auf eine angemessene Beurteilung Ihrer Pflegesituation.

Bei Fragen des Leistungsrechts der Pflegekassen helfen wir ihnen kompetent, fair und zuverlässig als in ganz Deutschland unabhängige Beratungsagentur.

Dies ist mit Kosten verbunden die Sie als Auftraggeber tragen. Jedoch profitieren Sie zeitnah von dem finanziellen Mehrwert unserer professionellen Vorgehensweise. Das unterscheidet uns von den Pflegeberatern die ausschliesslich im Kasseninteresse vorgehen und für diese beratend tätig sind.

Wir haben den Fokus uns ausschliesslich für die Versicherten einzusetzen. Wir unterstützen Sie bei einer angemessenen Basisfinanzierung der Pflegesituation, erklären Ihnen nach welchem Muster vorgegangen werden muss.

Profitieren Sie von einer deutlich höheren Erfolgsquote, als Sie diese als Laie oder mit kostenfreien Beratern der Kassen, die in deren Interesse arbeiten, erreichen würden!

Der Mehrwert durch den Widerspruch


Finanziell lohnt sich unsere Unterstützung für Sie innerhalb kurzer Zeit. Dieses ist durch den rückwirkenden Anspruch zum Antragsstellungsdatum durch eine positive Leistungsbewilligung eines höheren Pflegegrads durch die Kassen realistisch. 

Auch profitieren Sie von einem finanziellen Mehrwert für die Zukunft, durch den durch unsere Unterstützung erlangten höheren, Ihnen zustehenden, Pflegegrad!

Es hat sich gezeigt, dass ca. 35 % aller erlassenen Pflegegradbescheide der Pflegekasse unzureichend sind.

Diese können durch Widerspruch und Neubegutachtung angefochten werden.


Ein erfolgreicher Widerspruch ist abhängig von einer intensiven, gründlichen Vorbereitung auf den jeweiligen Termin. Das nötige Hintergrund- und Fachwissen ist essentiell, sowie die richtige Vorgehensweise unseres Teams.

Wir wissen, wie zeitaufwendig, psychisch belastend und oft aussichtslos diese neue Pflegesituation für Sie ist. Hinzu kommt ein wenig transparenter Bürokratieapparat des Pflegesystems in Deutschland, der nur mit aufwändiger Einarbeitung und immensem Zeitaufwand verständlich wird.


Unser Angebot an Sie ist, unterstützend tätig zu sein, das Antrags- und Widerspruchsverfahren an Pflegeprofis abzugeben, eine professionelle Widerspruchsbegründung erstellt zu bekommen und dadurch Zeit und Geld zu sparen.

Wir begleiten Ihren MDK-Termin in München & Umland vor Ort, um Ihnen Sicherheit zu geben und zielführend den angemessenen Pflegegrad zu erreichen.


Fazit:

Wie lege ich Widerspruch bei abgelehntem Pflegegrad ein?

Die Widerspruchsfrist von 4 Wochen muss gewahrt sein. Ein formloser Widerspruch mit einer verfassten Begründung bezugnehmend auf die Einzelmodule des Pflegegrads muss bei Ihrer Krankenkasse eingereicht werden. Bei der Begründung empfiehlt es sich einen Pflegeberater hinzu zu ziehen.

Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

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Entlastungsmöglichkeiten & Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige

Welche Entlastungsleistungen gibt es für pflegende Angehörige als Entlastungsmöglichkeit aus der Pflegeversicherung


Hierzu möchte ich zuerst darauf eingehen, was Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige als Entlastungsmöglichkeit überhaupt sind und anschliessend erkläre ich Ihnen, wie Sie diese sinnvoll nutzen können und welche Kombinationsmöglichkeiten es gibt.

Als pflegender Angehöriger ist man täglich gefordert, man übernimmt die Verantwortung für einen nahen Angehörigen, stellt seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche, ja sein ganzes Leben in den Hintergrund um jemandem mit seinen, aus Krankheit resultierenden Defiziten, zu helfen. Oft wird dabei vergessen, dass wir selbst keinen Maschinen sind. Im Gegensatz zu diesen benötigen wir Pausen, Auszeiten & Ruhezeiten, um buchstäblich unsere Batterien wieder aufgefüllt zu bekommen und uns anschließend wieder mit neuer Kraft und Energie unserer Aufgabe, der Pflegesituation, widmen zu können.

Den meisten Pflegenden ist es nicht bewußt, dass es bei Leistungen aus der Pflegeversicherung nicht ausschließlich um die Unterstützung in Form von Pflegegeld geht. Es gibt unterschiedlichste weitere Entlastungsangebote für die Pflege eines Angehörigen in den eigenen vier Wänden. Im folgenden Beitrag erkläre ich Ihnen, was Ihnen ausser dem Bezug von Pflegegeld für weitere Leistungen der Pflegeversicherung zu stehen. Entlastungsleistungen Entlastungsmöglichkeiten pflegende Angehörige

Entlastungsleistungen: Verhinderungspflege | Tagespflege | Entlastungsbetrag


Entlastungsmöglichkeit durch Tagespflege

Wussten Sie, dass jedem Pflegegrad das gleiche Pflegesachleistungsbudget für die Nutzung einer Tagespflegeeinrichtung ab dem Pflegegrad 2 zusteht? Am Beispiel eines Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 bedeutet das, Sie beziehen einen Pflegesachleistungsbertrag von 689,- Euro monatlich. Ihnen stehen aus einem weiteren Topf zusätzlich 689,- Euro monatlich für die Nutzung einer Tagespflegeinrichtung zu, ohne das dies eine Konsequenz auf Ihr Pflegegeld hätte. Ihren Angehörigen tagsüber für ca. 6 – 8 Stunden in einer betreuten Einrichtung abzugeben, bedeutet nicht die Verantwortung für die Pflege nicht übernehmen zu können.

Nein, dem Gesetzgeber ist klar, dass Angebote wie dieses präventiv dazu gedacht sind, ein Ausbrennen, durch die tägliche Pflege und Verantwortung zu verhindern. 

Diese pflegefreie Zeit ist dafür gedacht, sich selbst um etwas Gutes zu kümmern, Entlastung zu erfahren, selbst Dinge & Termine erledigt zu bekommen ohne im Hinterkopf immer unter Zeitdruck an die auf einen wartende Pflegesituation zu Hause zu denken.  Auszeiten, Ruhephasen und Pausen sind notwendig und beugen Überforderung vor, sollen die eigenen Nerven schonen und Ihnen Zeit für sich selbst geben. Niemandem ist geholfen, wenn Sie selbst irgendwann nicht mehr können, nervlich zusammenbrechen oder aggressiv Ihrem Angehörigen gegenüber auftreten, da Sie absolut mit der Pflegesituation überfordert sind.

Entlastungsleistung Verhinderungspflege

Eine weitere Möglichkeit um auch in einer Pflegesituation die Chance nutzen zu können einen Urlaub zu planen, ist der Topf mit dem Budget der Verhinderungspflege. Wenn Sie als primär Pflegender Urlaub buchen um sich zu erholen, kann in diesem Zeitraum für maximal 28 Tage die Verhinderungspflege genutzt werden, die Pflegeversicherung sieht hierfür weitere 1612,- Euro jährlich für maximal 28 Tage vor. Die Pflege kann in dieser Zeit durch einen ambulanten Pflegedienst, einen Bekannten oder einen Angehörigen der nicht im selben Haushalt lebt und nicht das Verwandschaftsverhältnis Grad 1 und 2 erfüllt erbracht werden.  Die erbrachten Leistungen werden bis zu einem Maximalbetrag von 1612,- Euro über die Pflegekasse des Versicherten erstattet. Dies ist auch der Fall, wenn Sie wegen Krankheit oder beispielsweise einer geplanten Operation im Krankenhaus sind und die Versorgung zu Hause auf diesem Weg weiter gewährleistet werden muss.

Bei der Nutzung der Verhinderungspflege ist beispielsweise mehrmals täglich die Pflegesituation durch einen ambulanten Pflegedienst sichergestellt, wenn zusätzlich tagsüber eine Beaufsichtigung erfolgen muss, können sie diese Leistung auch mit der Tagespflege kombinieren und stellen somit sicher, das ein Tag fast komplett abgedeckt ist.

Entlastungsleistung Entlastungsbetrag von 125,- Euro

Das Entlastungsbudget von monatlich 125,- Euro kann nicht nur für eine Haushaltshilfe, zu Ihrer Entlastung genutzt werden, sondern auch bei Menschen mit Demenz für eine stundenweise Betreuung. In dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit auszuspannen, sich mit Freunden zu treffen, ein Buch zu lesen oder einfach mal in Ruhe spazieren zu gehen. 

Diese stundenweise Betreuung kann über einen ambulanten Pflegedienst erfolgen, welcher nach Ihrer Absprache für eine oder mehrere Stunden eine Betreuungskraft für Ihren Angehörigen zu Ihnen nach Hause schickt. Diese übernimmt für den vereinbarten Zeitraum die Beaufsichtigung und Beschäftgung ihres dementen Angehörigen.

Wenn Sie privat Pflegegeld beziehen, haben Sie auch zusätzlich die Möglichkeit, dieses Geld für zusätzliche stundenweise Betreuung zu nutzen. Ambulante Pflegedienste können nicht nur nach Leistungen sondern auch nach Zeitaufwand abrechnen. Dies richtet sich nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen.


Viele Informationen und eine Menge Input, wenn Sie mit der Nutzung und Inanspruchnahme der Entlastungsleistungen & Entlastungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung für pflegende Angehörige überfordert sind, hilft ihnen jederzeit unsere Pflegeberatung. Wir erklären Ihnen in Ruhe und transparent wie Sie möglichst alle verfügbaren Entlastungsangebote nutzen, einsetzen und das vorgesehene Budget der Pflegeversicherung beantragen.

 

Entlastungsleistungen Entlastungsmöglichkeiten pflegende Angehörige


Fazit:

Was sind Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige?

Die Pflegeversicherung hält unterschiedliche Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige wie ein Budget für Tagespflege, den Entlastungsbetrag von 125,- Euro monatlich und auch den Topf der Verhinderungspflege bereit, um Auszeiten und Ruhephasen für die Pflege zu Hause zu ermöglichen.


Kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

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Landespflegegeld Bayern | 1000,- Euro jährlich | Ab Pflegegrad 2 beantragen

Wussten Sie, daß Sie das Landespflegegeld Bayern ab einem Pflegegrad 2 zusätzlich zu den Leistungen der Pflegeversicherung beantragen können?


Bereits seit 2017 wurde dieses Möglichkeit von der CSU für Pflegebedürftige ab dem Pflegegrad 2 geschaffen. Das Landespflegegeld Bayern dient als Honorierung für pflegende Angehörige, für deren Pflege Tätigkeit. Sie kümmern sich primär, zusätzlich zu ambulanten Pflegediensten, um die Betreuung und Pflege des pflegebedürftigen Angehörigen. Bayern ist bisher das einzige Bundesland in Deutschland welches dieses zusätzliche Geld als Anerkennung ausbezahlt.

Das Landespflegegeld Bayern ist ein jährlicher Betrag von 1000,- Euro. Dieser wird einmalig beantragt und anschießend jährlich automatisch, von der Landespflegegeld Stelle in Amberg, im Oktober überwiesen. Das Geld ist nicht zweckgebunden und es besteht keine Nachweispflicht, wofür Sie es einsetzen. Auch ist das Landespflegeegld Bayern nicht steuerpflichtig.

Landespflegegeld Bayern Pflegegrad

Jeder Pflegebedürftige, der in Bayern seinen Erstwohnsitz gemeldet hat, kann das Landespflegegeld Bayern ab dem Pflegegrad 2 beantragen. Für die Antragstellung reichen Sie den Bescheid der Krankenkasse über den zugestandenen Pflegegrad 2 oder höher in Kopie ein. Zusätzlich muss die Kopie des Personalausweises, Vorder- und Rückseite, mit eingereicht werden. Das Antragsformular senden wir Ihnen kostenfrei per Email zu.

Fazit:

Wie beantrage ich das Landespflegegeld Bayern

1. Antrag kostenlos per Email von uns zusenden lassen. 2. Personalausweis Kopie mit einreichen. 3. Bestätigungsschreiben des Pflegegrad 2 der Krankenkasse, nicht den MDK-Beschied, einreichen. Bearbeitungszeitraum ca. 8 – 12 Wochen. Einmalig beantragt erfolgt die weitere Auszahlung in den Folgejahren im Oktober.

Pflegehilfsmittel kostenlos Krankenkasse

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Gratis Pflegehilfsmittel im Wert von 40,- Euro monatlich von der Krankenkasse erhalten

Wissen Sie, daß Sie bereits ab Pflegegrad 1 kostenlos von der Krankenkasse Pflegehilfsmittel im Wert von 40,- Euro monatlich bekommen?


 

Nach Sozialgesetzbuch (SGB) Paragraf 40, stehen jedem Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1, monatlich 40,- Euro für Pflegehilfsmittel von der Krankenkasse zu. Sie haben die Möglichkeit aus folgenden Produkten zu wählen und werden kostenlos, über uns organisiert, beliefert.

Lassen Sie Ihren bestehenden Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel nicht länger ungenutzt. Gerade als pflegender Angehöriger ist dies eine sinnvolle Unterstützung durch die Krankenkasse.


Pflegehilfsmittel kostenlos Krankenkasse

Kostenlose Pflegehilfsmittel zur Auswahl für Ihren Bedarf


  • Händedesinfektionsmittel
  • Flächendesinfektionsmittel
  • Schutzschürzen zum Einmalgebrauch
  • Schutzschürzen wiederverwendbar
  • Wiederverwendbare Schutzlätzchen
  • Saugende Bettschutzauflagen Einmalgebrauch
  • Bettschutzauflage waschbar
  • Fingerlinge zum Einmalgebrauch
  • Pflegehandschuhe
  • Mund-Nasenschutz

    Kontaktieren Sie uns telefonisch oder unser Kontaktformular auf unserer Homepage, wenn Sie bisher nicht von diesem Angebot Gebrauch machen!


Wir senden Ihnen den Antrag kostenlos per Email zu. Sie füllen den Antrag in Ruhe nach Ihren individuellen Bedürfnissen mit möglichen 4 Produkten aus und leiten ihn an uns zurück.

Wir kümmern uns kostenfrei um die Bewilligung bei der Krankenkasse und senden Ihnen die ausgewählten Pflegehilfsmittel kostenlos, monatlich zu.

Sollten Sie zu viele Produkte einer Produktart der Pflegehilfsmittel angekreuzt haben und benötigen diese aktuell nicht, konstatieren Sie uns und wir stellen auf ein anderes Produkt um.


Was sind Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel sind Artikel, welche die Pflege eines kranken oder älteren und hilfsbedürftigen erleichtern oder unterstützen. Der Gesetzgeber sieht hierfür eine Kostenübernahme der Krankenkasse in einer monatlichen Pauschale von 40,- Euro vor. Diese Pauschale kann für beispielsweise Pflegehandschuhe, Inkontinenzbettauflagen oder Desinfektionsmittel genutzt werden, wenn ein Pflegegrad 1 oder höher zugestanden wurde.


Pflegehilfsmittel kostenlos Krankenkasse

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

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Pflegegrad 1 – 5 | Pflegegeld – Leistungen richtig nutzen

Welche Leistungen stehen mir bei welchem Pflegegrad zu, welche Ansprüche kann ich geltend machen & wieviel Pflegegeld bezahlt die Kasse


Wir zeigen Ihnen auf welche Leistungen & Ansprüche Sie bei welchem Pflegegrad geltend machen können und wieviel Pflegegeld die Kasse bezahlt.

Pflegegeld Leistungen beziehen

Es gilt bei den 5 unterschiedlichen Pflegegraden zwischen Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder Kombinationsleistungen zu unterscheiden. Sie bekommen als pflegender Angehöriger einen Geldleistungsbetrag ausbezahlt wenn Sie Geldleistungen beziehen. Dieser ist im Gegensatz zu den Pflegesachleistungen niedriger. Dieses begründet sich wie folgt. Die Kasse geht von einer Laienpflege aus, die privat erbracht wird & welche nicht gewerblich ist. Ein ambulanter Pflegedienst erbringt professionelle Pflegeleistungen und ist Gewerbetreibender. Deswegen sind seine Kosten entsprechend der Personal- Betriebs- und Fuhrparkkosten höher. Er bezahlt zusätzlich Steuerabgaben. es gibt die dritte Möglichkeit der Kombinationsleistungen. Ein ambulanter Pflegedienst erbringt Teile der notwendigen Pflege. Er schöpft dabei jedoch nicht den vollen Sachleistungsbetrag aus. Ein Restansprcuh besteht und wird anteilig, als Pflegegeld, an den Versicherten ausbezahlt.


Ansprüche bei Pflegegrad 1 – 5

  • Es stehen Ihnen nicht nur Geldleistungen für die Pflege zu. Als pflegender Angehöriger haben Sie zusätzlich Anspruch auf verschiedene weitere Pauschalen der Kasse. Im Falle Ihrer Verhinderung durch Krankheit oder Urlaub gibt es eine nutzbare Verhinderungspflegepauschale über 1612,- Euro jährlich. Diese ist aktuell mit einem weiteren Budget der Kurzzeitpflege von 1612,- Euro jährlich kombinierbar. Die Voraussetzung ist, daß diese während des laufendes Jahres nicht in Anspruch genommen wurde. Der kombinierbare Betrag ist genau die Hälfte des Budgets, also 806,- Euro. Sie verfügen also über eine Entlastungsbudget von 2418,- Euro pro Jahr für maximal 28 Tage.
  • Der Entlastungsbetrag von 125,- Euro monatlich für haushaltsnahe Dienst- oder Betreuungsleistungen kommt hinzu. Er ist zweckgebunden, kann nicht ausbezahlt werden. Ein ambulanter Pflegedienst kann ihn verrechnen. Sie erhalten über diesen die vereinbarte Leistung für eine Haushaltshilfe oder Betreuungskraft in diesem finanziellen Rahmen.
  • Ein weiteres Budget, in der Höhe des Pflegesachleistungsbetrags des entsprechenden Pflegegrads, dient der Nutzung einer Tages- oder Nachtpflegeeinrichtung. Dies dient Ihnen als pflegender Angehöriger zur Entlastung.
  • Sie haben Anspruch auf ein Budget, aktuell 60,- Euro, für sogenannte zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, wie Handschuhe, Desinfektionsmittel, Bettauflagen oder beispielsweise Schutzkittel für die Pflege.
  • Die Kasse bezuschußt einen notwendigen Hausnotruf mit 23,- Euro.
  • Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bezuschußt die Kasse einmalig mit 4000,- Euro. Nutzen Sie diese Pauschale für den Einbau eines Treppenlifts oder den Umbau eines barrierefreien Bades.
  • Wohnt Ihr Angehöriger in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft, kommt ein Anspruch für den Wohngruppenzuschuß hinzu.

Ansprüche entsprechend dem Pflegegrad

Den folgenden Grafiken entnehmen Sie die jeweiligen Leistungen entsprechend dem Pflegegrad & Ihrer Ansprüche auf Pflegegeld.

 

Pflegegrad Leistungen Pflegegeld Ansprüche

Pflegegrad Leistungen Pflegegeld Ansprüche

Pflegegrad Leistungen Pflegegeld Ansprüche

Pflegegrad Leistungen Pflegegeld Ansprüche

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FAZIT:

Welche Leistungen bekomme ich bei welchem Pflegegrad

Der Leistungsumfang der Pflegeversicherung richtet sich nach der Höhe des zugestandenen Pflegegrades. Ab dem Pflegegrad 2 und höher, sind zusätzlich zum auszahlbaren Pflegegeld, Leistungen aus der Verhinderungspfleg und dem Budget der Kurzzeitpflege, welches ein Jahresbudget darstellt, abrufbar. Es gibt die Möglichkeit bei allen Pflegegraden eine Pauschale für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen von 4000,- Euro von der Kasse zu bekommen. Ab dem Pflegegrad 2 stehen Ihnen zusätzlich Leistungen, entsprechend des, dem Pflegegrad zugrunde liegenden Sachleistungsbetrages, für die Tages- oder Nachtpflege zu. Kontaktieren Sie uns jederzeit bei weiteren Detailfragen.


Pflegegrad Leistungen Pflegegeld AnsprücheBei Fragen zu den jeweiligen Leistungen & Ansprüche den Pflegegrad und das damit verbundene Pflegegeld betreffend, kontaktieren Sie uns selbstverständlich jederzeit. Wir zeigen Ihnen die möglichen Nutzungsmöglichkeit auf und erklären Ihnen diese ausführlich.

Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, um Ihnen die nötige transparenz im Bereich Pflege aufzuzeigen.

Reinhören lohnt sich!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Pflegereform 2021 | Die Änderungen im Überblick

Es geht in der umfassenden Pflegereform 2021 um folgende Änderungen. Unser Pflegesystem ist in den letzten Jahren, nicht nur durch die laufende Corona Pandemie immer mehr unter Druck geraten. Eine umfassende Reform ist nötig. Gesundheitsminister Spahn hat weitere Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige erarbeitet, die primär eine finanzielle Entlastung geben sollen. Ambulante Pflegeleistungen wurden nun angepasst & die Kosten des Eigenanteils für Pflegeheimkosten sind gedeckelt.

Details entnehmen Sie dem folgenden Beitrag.

Pflegereform 2021 Änderungen

Pflegeheim Eigenanteil Deckelung


Angehörige die in einem Pflegeheim versorgt werden, haben nun eine Deckelung des monatlichen Eigenanteils für die Pflegeheimkosten von 700,- Euro. Diese greift für einen maximalen Zeitraum von 3 Jahren. Begründet ist dieses, da der Eigenanteil seit 2017 kontinuierlich um durchschnittliche 238,- Euro gestiegen ist. Zusätzlich werden jedoch noch Kosten für die Verpflegung und die Nutzung der Unterbringung in Rechnung gestellt. Es sind nur die Kosten des Eigenanteils für die Pflege gedeckelt.

Bundesländer beteiligen sich an den Investitionskosten


In einer stationären Pflegeeinrichtung beteiligt sich nach SGB XI § 9 das Bundesland an den zu tätigenden Investitionen der Pflegeeinrichtung und fördert diese. Die Länder entlasten zukünftig Pflegebedürftige & Angehörige mit einem Pauschalbetrag von 100,- Euro, durch einen monatlichen Zuschuß. Durch eine neu geschaffene online Plattform sollen Angehörige & Pflegebedürftige in Zukunft auch bei der Suche nach einem freien Pflegeheimplatz Unterstützung bekommen. Einrichtung der Pflege melden in Zukunft verpflichtend freie Plätze, um die Suchmöglichkeit aktuell gestalten zu können.

Finanzielle Entlastung im Bereich teilstationäre – und häusliche Pflege


In den Änderungen der Pflegereform 2021 ist eine finanzielle Entlastung für Pflegebedürftige, welche zu Hause versorgt und betreut werden, verankert. Die bisherigen Pflegegeldleistungen werden ab 01.01.2022 zusätzlich erhöht. Diese Änderungen beziehen sich sowohl auf das Pflegegeld und auch die Pflegesachleistungen.

Die Erhöhungen im Überblick:

  • Bei Pflegegrad 2 findet eine Erhöhung von 316,- Euro Pflegegeld auf 332,- Euro im Monat statt. Die Pflegesachleistungen werden von 689,- Euro auf 723,- Euro angehoben.
  • Die Bezüge bei Pflegegrad 3 sind angepasst von 545,- Euro auf 572,- Euro monatlich. Pflegesachleistungen erhöhen sich von 1298,- Euro auf monatliche 1363,- Euro.
  • Versicherte mit Pflegegrad 4 erhalten dann statt bisher 728,- Euro Pflegegeld in Höhe von 764,- Euro monatlich. Die Pflegesachleistungen werden von 1612,- Euro auf monatliche 1693,- Euro angepasst.
  • Das Pflegegeld bei Pflegegrad 5 wird von 901,- Euro auf 946,- Euro angehoben. Die Pflegesachleistungen betragen dann nicht mehr 1995,- Euro sondern 2095,- Euro im Monat.
Änderungen der Pflegereform 2021 bezogen auf Pflegehilfsmittel & Verhinderungspflege

Die Pauschale für sogenannte zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wird von 40,- Euro auf 60,- Euro monatlich angepasst.

Im Bereich der Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege ist durch die Pflegereform 2021 eine flexiblere Änderung erarbeitet worden. Diese beiden Budgets werden ab 2022 als Entlastungsbetrag zusammen gefaßt. Diese sind zu einem Gesamtbetrag von 3300,- Euro jährlich zusammengefaßt. Die bisherige Vorpflegezeit für pflegende Angehörige entfällt komplett, dies bedeutet, daß der Anspruch in Zukunft nicht mehr erst nach einer Pflegezeit von 6 Monaten genutzt werden kann sondern ab sofort. Der Vorteil ist eine flexiblere, individuellere Nutzung des Entlastungsbudgets.


Ein wesentlicher Punkt, der von vielen bisher kritisiert wird, daß dieses Budget ab 01.07.2022 nur noch zu 40% individuell für die Ersatzpflege genutzt werden kann, es schränkt die Flexibilität wieder erneut ein. Dies ergibt keinen Sinn und ist für viele pflegende Angehörige ein enormer Einschnitt in ihre bisherige Versorgung!


Bedarfsorientierte Versorgung im eigenen zu Hause

Es geht um die bedarfsgerechte Versorgung durch ambulante Pflegedienste, die durch die Pflegerefrom 2021 eine Änderung erfährt. Sie haben ab 01.07.2021 die Möglichkeit Ihre Pflegeleistungen nicht nur nach einzelnen Leistungspunkten zu erhalten, sondern auch nach Zeitkomplexen bei ambulanten Pflegediensten zu bekommen. Der Vorteil ist, daß Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen die Pflege Ihres Angehörigen gestalten können.

24-Stunden-Betreuungskräfte

Über Agenturen vermittelte 24-Stunden-Betreuungskräfte können unter bestimmten Voraussetzungen über 40% des Pflegesachleistungsbetrags verrechnet werden. Dies ergibt die Möglichkeit diesen Betrag nicht nur für den ambulanten Pflegedienst zu nutzen sondern auch für die zusätzlich notwendige Betreuungskraft.

Vermeidung von Pflegebedürftigkeit

Die Pflegereform 2021 sieht eine weitere Änderung im Bereich der Rehabilitation des Patienten / Versicherten vor. Die Kosten für alle Versicherten ab dem 70. Lebensjahr werden zu 50% von der sozialen Pflegeversicherung übernommen. Eine geriatrische Rehabilitation ist die Basis für eine weitere Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, zur Vermeidung bzw. Reduktion einer Pflegebedürftigkeit.

Die Kurzzeitpflege wird aus dem selben Grund gestärkt. Pflegebedürftige haben Anspruch nach einer Krisensituation, nach Krankenhausaufenthalt oder um einen pflegenden Angehörigen zu entlasten die Möglichkeit der Kurzzeitpflege zu nutzen.

Anpassung des Pflege Bahr

In der Pflegereform 2021 wird auch an die Zukunft des Einzelnen gedacht, nicht nur an bereits pflegebedürftige Menschen. Detailliert geht es um die Vorsorge der Pflegeversicherung und die damit verbundene Anhebung des sogenannten Pflege Bahr. Der Einzelne wird motiviert, an das eigene Altern zu denken und zusätzlich für die eigene Pflegesituation vorzusorgen. Durch eine staatliche Förderung wird eine privat abgeschlossene Pflegeversicherung subventioniert, in Höhe von 15,- Euro monatlich, bisher  5,- Euro.

Fazit

Aktuell wird noch an einigen Eckpunkten, in einem koalitionsinternen Arbeitsentwurf, gearbeitet, da Punkte unschlüssig sind und zu Kritik Anlaß geben. Das grösste Problem ist nach wie vor die Finanzierung der Pflegereform 2021. Geplant sind Ausgaben in Milliardenhöhe, finanziert durch Bund, Länder, die Pflegeversicherung und realistisch Steuererhöhungen, die zu erwarten sind. Der Bundeshaushalt bezuschusst diese Vorhaben allein mit 5 Milliarden Euro jährlich. Die Pflegeversicherung beteiligt sich offenbar mit weiteren 6,3 Milliarden Euro.

Obwohl die Finanzierungsfrage noch ungeklärt ist, soll sie noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden.

 

 

Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

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Wertvolle Tipps zu Sturz & Sturzprophylaxe im Alter

Sturzgefahr | Sturzreduktion | Sturzvermeidung im Alter


Ein grosses Thema in der Pflege von älteren Menschen ist Sturzprophylaxe, Sturzvermeidung, Sturzgefahr & Sturzrisiko.

  • Warum sind ältere Menschen sturzgefährdet?
  • Welche Ursachen gibt es?
  • Welche Diagnosen begünstigen Stürze?
  • Welche vorbeugenden Maßnahmen kann ich treffen?
  • Welche Hilfsmittel kann ich einsetzen?
  • Wie kann ich Stürze vermeiden?
  • Wie passe ich das Wohnumfeld an?
  • Haben Sie an einen Hausnotruf gedacht?

Sturzprophylaxe Sturzvermeidung Sturzgefahr Sturzrisiko

Ursachen | begünstigende Diagnosen für einen Sturz im Alter

Wenn wir älter werden, nimmt die Muskulatur zwangsläufig ab, da wir uns meistens nicht mehr so frei bewegen können wie in jungen Jahren, schneller ermüden, die sportliche Aktivität zurück geht.

Die ersten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen treten auf. Wir merken deutlich, dass wir an Mobilität und Fitness einbüssen, mit Gleichgewichtsproblemen und oft Kreislaufschwankungen zu kämpfen haben.

Unser Gangbild verändert sich, ist nicht mehr so sicher wie früher. Dies kann durch voran gegangene Operationen, Schmerzen oder Veränderungen des Bewegungsapparats und auch fehlender Kraft der Fall sein.

Wir laufen zur Seite geneigt, nach vorne gebeugt, kleinschrittig oder benutzen bereits ein Hilfsmittel wie einen Gehstock oder einen Rollator zur Sicherheit.

Zusätzlich nehmen Krankheiten, den Herz-Kreislauf betreffend zu, wir leiden unter Schwindel, haben Diabetes und damit verbunden ein Risiko unterzuckert zu sein, das Augenlicht und die Reflexe lassen nach, es kommt zu Stürzen.

Wohnumfeld anpassen, Sturzgefahr im Alter reduzieren:

Was können wir unternehmen, um in unserem Wohnumfeld Stürze zu reduzieren?

  • Beleuchtungsquellen anpassen, stärkere Wattzahl der Leuchtmittel.
  • Tragen von festem, geschlossenen Schuhwerk.
  • Hilfsmittelberatung nutzen (Treppenlift, Rollator, Haltegriffe, Gehstock etc.).
  • Teppichkanten festkleben oder Teppiche entfernen.
  • Störende Möbel & Gegenstände beseitigen.
  • Vorhandene Hilfsmittel nutzen und nicht ignorieren.
  • Schwellen begradigen.

Oft sind Stürze bedingt durch Hektik & Eile. Das Telefon läutete oder es klingelt an der Türe, man versucht sich zu beeilen und schon ist ein Sturz geschehen.

Bei älteren Menschen ist es notwendig, langsam aufzustehen, damit der Kreislauf in Schwung kommt, man keinen Schwindel verspürt und ins Straucheln gerät.

Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten als Diabetiker um nicht in den Unterzuckerbereich zu fallen, auch hierbei sind die Symptome schwindel- und kreislaufbedingt. Trinken Sie ausreichend, bevorzugt Wasser.

Bei vielen älteren Menschen lässt die Blasenmuskulatur nach und sie müssen sich beeilen die Toilette zu erreichen, was Stress verursacht. Wieder wird sich beeilt und es kann in der Eile zu Stürzen kommen.

Sturzprophylaxe Sturzvermeidung Sturzgefahr Sturzrisiko

 

Hausnotrufanlagen:

Zur Sicherheit, gerade wenn eine Person alleine lebt, gibt es die sinnvolle Möglichkeit eines Hausnotrufgeräts diverser Anbieter. Dieses kann bei vorliegendem Pflegegrad auch über die Krankenkasse teilfinanziert werden.

Liegt kein Pflegegrad vor, gibt es natürlich die Möglichkeit, sich gegen einen Monatsbetrag, differierend nach Anbieter, selbst zu schützen und sich dieses zu bestellen. So kann im Notfall sofort Hilfe herbei gerufen & geleistet werden.

Eigeninitiative:

Versuchen Sie auch im Alter so lange wie möglich Ihre Kraft zu behalten. Machen Sie Gymnastik, Senioren-Yoga oderleichtes Krafttraining, was schon mit Wasser gefüllten Plastikflaschen möglich ist, bleiben Sie beweglich.

Gehen Sie bewusst, korrigieren Sie, wenn möglich Ihr Gangbild und lassen Sie sich vor allem Zeit!

 

Natürlich sind wir auch für dieses Themenfeld gerne beratend für Sie da. Wir unterstützen Sie bei der notwendigen Anschaffung geeigneter Hilfsmittel und zeigen Ihnen Finanzierungsmöglichkeiten auf. Wir helfen ihnen bei der Anpassung Ihres Wohnumfeldes und geben Ihnen weitere nützliche Tipps. Kontaktieren Sie uns bei Fragen zum Thema Sturzprophylaxe, Sturzvermeidung, Sturzgefahr & Sturzrisiko.


 

Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

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