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Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Leistungen der Pflegeversicherung bei Pflegegrad bleiben in Milliardenhöhe ungenutzt

Laut einer aktuellen Studie des VDK Sozialverbands, bleiben Leistungen der Pflegeversicherung bei bestehendem Pflegegrad in Höhe von ca. 12 Milliarden Euro ungenutzt, unsere Pflegeberatung wirkt dem durch die nötige Transparenz entgegen.


Schuld an den nicht abgerufenen Hilfen die die Pflegeversicherung bei Pflegebedürftigkeit vorsieht, sind oft bürokratische Hürden und Unwissen. Ungefähr 4,1 Millionen in Deutschland lebende Menschen haben einen Pflegegrad. Hiervon werden ca. 3,3 Millionen Pflegebedürftige zu Hause von Angehörigen und oft ergänzend von ambulanten Pflegediensten versorgt.

 In den meisten Fällen wird, wenn überhaupt, nur das Pflegegeld entsprechend dem vom Medizinischen Dienst festgestellten Pflegegrades genutzt.

Die Intransparenz von Seiten der Kranken- und Pflegekassen, die fehlende Information zum Leistungsrecht Pflegeversicherung oder auch Scham, sind Gründe weswegen ein extrem hoher Teil der möglichen Leistungen nicht genutzt und abgerufen werden.

Als kassenunabhängige Agentur für Pflegeberatung haben wir uns seit Jahren mit grossem Erfolg dieser Aufklärungspflicht für den Betroffenen angenommen. Wir nehmen uns Zeit Ihnen verständlich zu erklären, welche Leistungen der Pflegeversicherung Sie bei zugestandenem Pflegegrad nutzen und miteinander kombinieren können. Durch unsere professionelle Beratung nutzen Sie das mögliche Leistungsspektrum optimal und Ihnen entgehen keine wertvollen Ansprüche und Leistungen, die im Pflegefall zu einer erheblichen Entlastung, nicht nur finanzieller Art führen.


Pflegeversicherung Pflegegrad VDK Pflege


Die Studie des VDK Sozialverbands zu ungenutzten Leistungen der Pflegeversicherung bei zugestandenem Pflegegrad


Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück die für die Studie des VDK Sozialverbands verantwortlich sind, stellten fest, daß je nach Pflegeversicherungsleistungen 62 – 93 Prozent, der zur Verfügung stehenden Leistungen der Pflegeversicherung nicht genutzt werden.

Nicht genutzter Entlastungsbeitrag von 125,- Euro


Auf die möglichen Einzelleistungen bezogen, liegt dies an, von der letzten Bundesregierung durch die Gesetze geschaffenen, bürokratischen Hürden, die primär den Pflegeversicherungen finanziell zu Gute kommen. Sie sind schlicht für Laien zu kompliziert gestaltet & unverständlich oder aufgrund mangelnder Dienstleistungsangebote in der Pflege, auch basierend aus dem hohen Pflegepersonalmangel, nicht nutzbar.

Jedem Pflegebedürftigen stehen beispielsweise monatlich 125,- Euro für eine hauswirtschaftliche Unterstützung, als sogenannter Entlastungsbetrag zu. Dieser ist jedoch nur über ambulante Pflegedienste nutzbar und nur in Sonderfällen über eine privat organisierte Kraft, die einen bis zu 120 Stunden umfangreichen Kurs absolvieren muss, nutzbar.

Ambulante Pflegedienste reagieren mit Aussagen, wie es bestünde keine Kapazität auf vielfache Anfragen. Verständlich, da der, von den Berufsverbänden verhandelte Stundensatz mit den Kassen, gerade einer Kostendeckung für die Leistungserbringer entspricht. Diese haben schlicht keine Interesse an dieser Form der Haushaltsleistung, da sie zum Einen ein Pflegedienst sind und kein Putz- & Reinigungsunternehmen und zusätzlich auch finanziell nur eine Kostendeckung besteht, parallel zu immensem organisatorischen Aufwand.

Welche private Zugeh- oder Putzfrau erklärt sich bereit, daß der Auftraggeber für die hauswirtschaftliche Unterstützung die erbrachte Leistung über die Kasse abrechnen kann, einen bis zu 120 stündigen Kurs zu absolvieren? Wer soll diese Zeit & das Eigenengagement refinanzieren, der Pflegebedürftige oder seine Angehörigen – eher unrealistisch.

Fazit – die Leistungen bleiben zu ca. 80 Prozent ungenutzt und es entsteht für die Kassen eine Ersparnis von ca. 4 Milliarden Euro jährlich.

Nicht genutztes Verhinderungspflege Budget von 1612,- Euro


Im Bereich des Verhinderungspflegebudgets verhält sich die Inanspruchnahme ähnlich.

Ist ein pflegender Angehöriger aufgrund von Krankheit oder Urlaub nicht für die Pflege verfügbar, sieht die Pflegeversicherung ein Zusatzbudget für Verhinderungspflege, welches nur unter eingeschränkten Voraussetzungen, kompliziert nutzbar ist, vor.

Abgerufen wird dieses, laut VDK-Studie, gerade einmal von 30 Prozent der Pflegebedürftigen beziehungsweise durch deren Angehörige. Im Bereich der Verhinderungspflegenutzung entstehen dadurch jährlich ungenutzte Leistungen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro.

Ungenutztes Kurzzeitpflege Budget von 1774,- Euro

Die Kurzzeitpflege Option, die jährlich mit 1774,- Euro über die Pflegekasse genutzt werden könnte, bleibt, laut Studie, ebenfalls zu einem Großteil von ca. 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen ungenutzt. Wir sprechen von weiteren 4,6 Milliarden Euro ungenutzten Leistungsansprüchen pro Jahr.

Kritik am System Leistungsrecht der Pflegeversicherung

Kritik an den bisherigen Nutzungsmöglichkeiten der Pflegeversicherungsleistungen übt auch die VDK Präsidentin Verena Bentele.

Leistungen müssen, laut Bentele, vereinfacht und unbürokratisch zusammengefasst und flexibel nutzbar zur Verfügung gestellt werden, nur dann ist eine mögliche Entlastung für pflegende Angehörige gegeben. Versicherten & Pflegebedürftigen wird kaum oder wenn überhaupt, die Möglichkeit einer kassenunabhängigen Pflegeberatung empfohlen, welche umfangreich zu diesen Themen berät & informiert.

Von Pflegeberatern, die für die Kassen tätig sind, halten wir in unserem Team wenig. Was soll für den Betroffenen durch eine derartige Beratung an Informationsgehalt weitergegeben werden, der nicht dem eigenen Arbeitgeber, den Kassen, finanziell zusätzlich schadet?

Wir setzen uns für die nötige Transparenz im Themenfeld Leistungen der Pflegeversicherung, welche auch vom VDK kritisiert fehlt, bei zugestandenem Pflegegrad als Pflegeberatung ein und beraten verständlich, transparent, zeitlich uneingeschränkt und versichertenorientiert.


Weitere interessante Beiträge, nicht nur zur Pflegeversicherung, dem Pflegegrad der aktuellen VDK Studie & Pflegeberatung, finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

 

 

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11 Tipps zur Vorbereitung auf die Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst

Was ist wichtig für die Vorbereitung der Pflegebegutachtung & den MD | MDK Termin für den Pflegegrad?


Welche Unterlagen benötige ich für die Pflegebegutachtung & den MD | MDK-Termin für einen Pflegegrad, wie ist die Vorbereitung?

Wer kann mich für die Vorbereitung der Pflegebegutachtung angemessen unterstützen?

Wer sollte mit anwesend sein?

Wie lange dauert der Termin?

Darf ich mich mit Fragen einbringen?

Wie ist die Gewichtung der Fragen zu sehen?

Worauf bezieht sich die Befragung am Begutachtungstag?

Darf sich der mich pflegende Angehörige im Gespräch einbringen?

Was interessiert beim Gutachten nicht?

Wann bekomme ich das Ergebnis des Gutachtens?

Kann ich Widerspruch einlegen?

Vorbereitung Pflegegrad Pflegebegutachtung

Bisher erfolgt:

Sie haben bisher schon den formlosen Antrag auf Nutzung von Leistungen aus der Pflegeversicherung bei Ihrer Krankenkasse eingereicht. Die Krankenkasse hat sich anschliessend innerhalb von 3 – 4 Wochen schriftlich bei Ihnen gemeldet. Es wurde Ihnen schriftlich eine Terminankündigung für die Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst oder Medicproof in Ihrer häuslichen Umgebung mitgeteilt.

In der Regel haben Sie einen Zeitrahmen von etwa 2 Stunden für die Begutachtung mitgeteilt bekommen. Dieser lässt sich zeitlich eingrenzen. Sie können sich telefonisch an den Medizinischen Dienst der Krankenkasse oder alternativ an Medicproof wenden. Äußern Sie den Wunsch 1 Stunde vor dem Termin vom Gutachter angerufen zu werden.


Es ist sinnvoll vor dem Termin mit einem Pflegeberater zu sprechen, um zu erfahren, wie der genaue Ablauf & die Vorbereitung für den Termin ist!


Vorbereitung der Pflegebegutachtung am MD | MDK Termin Tag:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt / Facharzt, dass alle nötigen Diagnosen erfasst und zum Termin schriftlich vorgelegt werden können.
  • Halten Sie einen aktuellen Medikamentenplan / Medikamentenübersicht bereit.
  • Organisieren Sie eine zusätzliche Person Ihres Vertrauens, als Zeugen, für den Termin.
  • Halten Sie bisherige Krankenhausberichte parat.
  • Sorgen Sie für einen störungsfreien Ablauf, keine Telefonate bzw. Telefon kurz ausschalten.

Ablauf des MD | MDK oder Medicproof Termins zur Pflegebegutachtung:

Ist der Gutachter bei Ihnen und möchte beginnen, Ihre Vertrauensperson die Sie organisiert haben ist noch nicht vor Ort, wird gewartet bis alle Beteiligten anwesend sind. Die Gutachter möchten natürlich zeitnah beginnen. Sie haben jedoch das Recht darauf zu bestehen, daß begonnen wird wenn wirklich alle Personen anwesend sind. Dies ist auch der Fall, wenn jemand vom Pflegedienst, der Hausarzt oder ein Pflegeberater zum Termin hinzugezogen werden!

Der Zeitrahmen für das Gutachten beträgt ca. 60 – 70 Minuten.

Der Gutachter arbeitet über sein Notebook / Laptop den von der Kasse vorgegebenen Fragenkatalog mit Ihnen ab. Er erfragt dabei den aktuellen Gesundheitszustand, eventuelle Verschlechterungen. Ihre vorhandenen Einschränkungen dürfen nicht akut sondern chronisch problematisch für Sie sein.

Sie haben bei allen Fragen die Möglichkeit, auch Ihre Fragen zu stellen. Lassen Sie sich eine Rückversicherung auf Ihre Antwort geben.

Auch Ihr Sie pflegender Angehöriger kann sich selbstverständlich einbringen, die Situation anhand der bestehenden Einschränkungen und seinem Unterstützungsbedarf schildern und intervenieren.


Fragen Sie, wenn Sie etwas nicht verstehen!


Es ist wichtig zu verstehen, dass sich Ihr gesundheitlicher Zustand auf die Einschränkungen bezieht. Diese betreffen die Selbstversorgung, Einschränkungen der Psyche, Einschränkungen der Mobilität sowie Einschränkungen in der Pflege sozialer Kontakte.

Ihre Einschränkungen bei der Haushaltsführung, Wäschepflege, Einkauf, Wohnungsreinigung etc. zählen für die Bepunktung nicht, sondern werden nur erfasst!

Wir sprechen von zu bezahlendem Pflegegeld, keinem Haushaltsgeld, dies sieht die Kasse so. Deswegen wird jedem Patienten, dem ein Pflegegrad zugestanden wird ein zusätzlicher, monatlich ausbezahlter, sogenannter Entlastungsbeitrag von 125,- Euro zugestanden.

Dieser kann nur über einen Pflegedienst zur Nutzung einer über diesen abgerechneten Haushaltshilfe oder Betreuungskraft genutzt werden. Ihnen steht somit ca. 4 – 5 Stunden monatlich eine Haushaltshilfe zu, der genaue Stundensatz richtet sich nach der anbietenden Pflegeeinrichtung.

Vorbereitung Pflegegrad Pflegebegutachtung

Die Punktevergabe für den Pflegegrad:

 

Insgesamt gibt es 8 Module die für das Gutachten von Bedeutung sind:

 

1: Mobilität

2: Kognitive & kommunikative Fähigkeiten

3: Verhaltensweisen & psychische Problemlagen

4: Selbstversorgung

5: Bewältigung & Umgang mit therapie- & krankheitsbedingten Anforderungen / Ängsten

6: Gestaltung von Alltagsleben und sozialer Kontakte

7: Außerhäusliche Aktivitäten (wird nicht mit Punkten gewertet)

8: Haushaltsführung (wird nicht mit Punkten gewertet)

 

Abschluss der Pflegebegutachtung beim MD | MDK-Termin:

Der Gutachter rechnet abschließend die Punkte anhand einer Tabelle zusammen. Er ermittelt einen Wert in dessen Spanne ersichtlich ist, wie Ihr aktueller Pflegegrad zu werten ist.

Das Ergebnis wird Ihnen schriftlich, in der Regel innerhalb von 3 Wochen per Post mitgeteilt.

Der Gutachter wird Ihnen vor Ort keine Auskunft geben, zu welchem Ergebnis er gekommen ist!

Er wertet, das Gutachten erst im Büro aus. Die Erfassung der Informationen ist nur der Teil des Gutachtens an dem Sie beteiligt sind.

Sie werden anschließend schriftlich benachrichtigt.

Widerspruch gegen den Pflegebescheid:

Innerhalb von 4 Wochen nach Zustellung des Gutachtens, haben Sie die Möglichkeit zu widersprechen. Sie fühlen sich unfair bewertet, legen Sie einen formlosen Widerspruch bei der Krankenkasse ein. Anhand der Einzelmodule wird dieser begründet.

Da Sie bereits formlos widersprochen haben, setzen Sie sich nun am besten mit einem Pflegeberater in Verbindung. Dieser hat die Fachkenntnisse, sich mit dem Erstgutachten auseinander zu setzen. Er kann Angriffspunkte heraus arbeiten und Ihnen helfen einen angemessenen Pflegegrad zu bekommen.


Interessant zu wissen ist, dass 35% der Gutachten unzureichend sind, dadurch ist es sehr gewinnversprechend in das Widerspruchsverfahren zu gehen!


Fazit:

Wie bereitet man sich auf die Pflegebegutachtung vor?

Man sollte sicherstellen, dass Diagnosen komplett vorliegen, daß das Pflegetagebuch vollständig ausgefüllt ist, Krankenhausberichte vorliegen, Arztatteste griffbereit sind & die aktuelle Medikamentenübersicht bereit liegt. Bei Unsicherheit, Zeitnot oder unvollständigen Unterlagen empfiehlt sich die Beauftragung einer unabhängigen Pflegeberatung auch zur Begleitung des direkten Termins.


Nehmen Sie in einem solchen Fall Kontakt mit uns auf. Wir sind spezialisiert auf abgelehnte Pflegegrade.

 

Wir prüfen Ihre Antragsvoraussetzungen, schreiben Ihre professionelle Widerspruchsbegründung & begleiten Sie im Widerspruchsverfahren mit der Kasse.


Vorbereitung MDK Termin Pflegebegutachtung

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Alle Infos zum § 37,3 Beratungseinsatz bei Pflegegeld in München

Bei Patienten die ausschließlich von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt werden, einen Pflegegrad 2 oder höher zugestanden bekommen haben, ist ein sogenannter Beratungseinsatz nach Sozialgesetzbuch 11 (SGB XI) | § 37,3 mehrmals jährlich erforderlich.


  • Häufigkeit bei welchem Pflegegrad
  • Dauer
  • Kosten
  • Durchführung
  • Inhalt der Beratung
  • Wer führt den Beratungseinsatz durch
  • Kürzung  Pflegegeld

Beratungseinsatz Pflegegeld München

Häufigkeit des § 37,3 Beratungseinsatzes:

Der Gesetzgeber möchte das bei Pflegegrad 2 & Pflegegrad 3 ein einmal im Vierteljahr ein Beratungseinsatz erfolgt.

Bei Pflegegrad 4 & Pflegegrad 5 muss dieser einmal im Halbjahr durchgeführt werden.

Da bei zugestandenem Pflegegrad 1 kein Pflegegeld ausbezahlt wird, ist auch kein Beratungseinsatz erforderlich!

Dauer Beratungseinsatz:

Hierfür sind ca. 30 – 45 Minuten pro Termin einzuplanen.

Kosten für den Beratungseinsatz nach SGB XI § 37,3:

Es entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten, den Begutachtenden bezahlt die Pflegekasse des Versicherten mit einem Pauschalbetrag.

Durchführung & Inhalt des Beratungseinsatzes:

Bei der Beratung wird auf die Pflegesituation, den pflegerischen Zustand des Patienten, sowie das Wohnumfeld geachtet. Der Beratende kann Ihnen Hilfestellung bei notwendigen Anträgen für Pflegehilfsmittel geben, Empfehlungen für eine Pflegeschulung für den, die Pflegeperson, versorgenden Angehörigen an die Kasse weiterleiten oder Sie bei Zustandsverschlechterungen beraten den Pflegegrad durch einen Höherstufungsantrag anpassen zu lassen. Fragen Sie auch nach Möglichkeiten, Sie als pflegenden Angehörigen, beispielsweise durch eine Tagespflege Einrichtung, in die der Pflegebedürftige stundenweise gehen kann, zu entlasten.

Wer führt den Beratungseinsatz nach SGB XI § 37,3 durch?

Ein Pflegeberater ist in der Lage Ihnen den entsprechenden Nachweis, nach Hausbesuch und sogenannter Inaugenscheinnahme des Patienten, sowie des Wohnumfelds, auszustellen und an die Pflegekasse weiterzuleiten. Wenn es, was in ländlichen Strukturen oft der Fall ist, keinen Pflegeberater vor Ort gibt, kann dies auch ein niedergelassener ambulanter Pflegedienst durchführen.

Kürzung Pflegegeld:

Die Kasse ist berechtigt, wenn sie der Aufforderung Ihres Beratungseinsatzes nicht nachkommen, Ihr Pflegegeld zu kürzen. Es ist wichtig, sich diese anstehenden Termine im Kalender zu vermerken & sich rechtzeitig innerhalb des Quartals oder Halbjahres, je nach Höhe des Pflegegrades, um einen Termin bei Ihrem Pflegeberater oder einem ambulanten Pflegedienst zu kümmern, daß es nicht soweit kommt.


Fazit:

Wer macht Beratungseinsätze in München bei Pflegegeld nach § 37,3

Wir übernehmen dies im Stadtgebiet München kostenlos für Sie.

Wir führen bei Bezug von Pflegegeld den Beratungseinsatz nach SGB § 37,3 in München für Sie durch!


 

Beratungseinsatz Pflegegeld München

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Pflegegrad abgelehnt? Widerspruch gegen MD | MDK Gutachten

Pflegegrad abgelehnt – Widerspruch? Was tun?


Ihr Pflegegrad wurde abgelehnt, sie möchten einen Widerspruch einlegen, benötigen Unterstützung oder sind sich unsicher nach welchem Muster vorgegangen wird, wir helfen ihnen dabei!

Wir setzen uns mit unserem Fachwissen für Sie ein um Ihnen den Zugang zu Leistungen der Pflegekasse zu ermöglichen, der Ihnen zusteht.

Wir unterstützen Sie im Antrags- und Widerspruchsverfahren bezüglich Ihres Pflegegrades und prüfen Ihre möglichen Chancen auf eine angemessene Beurteilung Ihrer Pflegesituation.

Bei Fragen des Leistungsrechts der Pflegekassen helfen wir ihnen kompetent, fair und zuverlässig als in ganz Deutschland unabhängige Beratungsagentur.

Dies ist mit Kosten verbunden die Sie als Auftraggeber tragen. Jedoch profitieren Sie zeitnah von dem finanziellen Mehrwert unserer professionellen Vorgehensweise. Das unterscheidet uns von den Pflegeberatern die ausschliesslich im Kasseninteresse vorgehen und für diese beratend tätig sind.

Wir haben den Fokus uns ausschliesslich für die Versicherten einzusetzen. Wir unterstützen Sie bei einer angemessenen Basisfinanzierung der Pflegesituation, erklären Ihnen nach welchem Muster vorgegangen werden muss.

Profitieren Sie von einer deutlich höheren Erfolgsquote, als Sie diese als Laie oder mit kostenfreien Beratern der Kassen, die in deren Interesse arbeiten, erreichen würden!

Der Mehrwert durch den Widerspruch


Finanziell lohnt sich unsere Unterstützung für Sie innerhalb kurzer Zeit. Dieses ist durch den rückwirkenden Anspruch zum Antragsstellungsdatum durch eine positive Leistungsbewilligung eines höheren Pflegegrads durch die Kassen realistisch. 

Auch profitieren Sie von einem finanziellen Mehrwert für die Zukunft, durch den durch unsere Unterstützung erlangten höheren, Ihnen zustehenden, Pflegegrad!

Es hat sich gezeigt, dass ca. 35 % aller erlassenen Pflegegradbescheide der Pflegekasse unzureichend sind.

Diese können durch Widerspruch und Neubegutachtung angefochten werden.


Ein erfolgreicher Widerspruch ist abhängig von einer intensiven, gründlichen Vorbereitung auf den jeweiligen Termin. Das nötige Hintergrund- und Fachwissen ist essentiell, sowie die richtige Vorgehensweise unseres Teams.

Wir wissen, wie zeitaufwendig, psychisch belastend und oft aussichtslos diese neue Pflegesituation für Sie ist. Hinzu kommt ein wenig transparenter Bürokratieapparat des Pflegesystems in Deutschland, der nur mit aufwändiger Einarbeitung und immensem Zeitaufwand verständlich wird.


Unser Angebot an Sie ist, unterstützend tätig zu sein, das Antrags- und Widerspruchsverfahren an Pflegeprofis abzugeben, eine professionelle Widerspruchsbegründung erstellt zu bekommen und dadurch Zeit und Geld zu sparen.

Wir begleiten Ihren MDK-Termin in München & Umland vor Ort, um Ihnen Sicherheit zu geben und zielführend den angemessenen Pflegegrad zu erreichen.


Fazit:

Wie lege ich Widerspruch bei abgelehntem Pflegegrad ein?

Die Widerspruchsfrist von 4 Wochen muss gewahrt sein. Ein formloser Widerspruch mit einer verfassten Begründung bezugnehmend auf die Einzelmodule des Pflegegrads muss bei Ihrer Krankenkasse eingereicht werden. Bei der Begründung empfiehlt es sich einen Pflegeberater hinzu zu ziehen.

Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

Kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

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Demenz | Tipps zum Umzug ins Pflegeheim

Pflegeheim für Menschen mit Demenz – Wann macht der Umzug Sinn?


Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem eigentlich klar ist, dass der Mensch mit Demenz in einer sicheren, betreuten Umgebung wohnen sollte. In der Regel kündigt sich dieser Zeitpunkt über einen längeren Zeitraum an: Der Erkrankte wird immer vergesslicher, er verwechselt Tätigkeiten, die eigentlich Routine sind oder er verläuft sich, ohne es wirklich zu merken.

Denkt man anfangs noch, dass es sich ja bestimmt wieder geben wird, wird einem dann doch Stück für Stück klar, dass es eigentlich nur noch bergab geht. Und dass sich der Erkrankte immer mehr in Gefahr begibt. Diese Wahrheit verdrängen die meisten Erkrankten, aber auch deren Angehörige, meistens sehr gern.

Demenz Umzug Pflegeheim

Denn was ist die Alternative?


Vielleicht reicht schon eine tägliche Betreuung, um zumindest die wichtigsten Dinge zu organisieren. Doch was passiert, wenn diese Betreuung nicht da ist? Schafft es der Mensch mit Demenz dann, sich selbst zu versorgen? Und überhaupt: Jemand fremdes im Haus? Will man das?

Aus diesen Gründen ist der Umzug in ein Seniorenheim für Mensch mit Demenz oft der langfristig bessere Gedanke.

Doch was ist das für ein großer Schritt! Raus aus dem Haus, in dem man lange Jahre gewohnt hat, das voller Erinnerungen steckt. „Das kann man doch nicht machen!“ ist der erste Gedanke vieler Angehörigen, wenn es darum geht, diese Entscheidung zu treffen.

Tatsächlich fällt es den meisten sehr schwer, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Man sollte deshalb versuchen, alle Emotionen auszublenden und sehr rational an diese Entscheidung herangehen.

Zuallererst sollte man sich als Angehöriger selbst überprüfen. Viele pflegende oder auch betreuende Angehörige sehen es als selbstverständlich an, dass sie für den Erkrankten zur Verfügung stehen. Sie fühlen sich „schuldig“, diese Aufgabe zu übernehmen. Oftmals erkennen sie nicht, wie groß diese Aufgabe wirklich ist. Sie überschätzen sich und unterschätzen den Aufwand, der für eine geregelte Betreuung nötig ist.

 Hauptgrund ist, dass sich die Hilfsbedürftigkeit  des Erkrankten von einem Laien kaum einschätzen und sich gleichzeitig stetig erhöht. Dazu kommt häufig noch eine schleichende Veränderung des Wesens.

 Der pflegende Angehörige, häufig noch durch Beruf und Familie mit Doppelbelastung, funktioniert nur noch und nimmt diese Belastung kaum noch wahr, verliert dabei aber mehr und mehr die Kontrolle über sich selbst. Wie in einem Hamsterrad.

Sollten also Symptome wie dauernde Gereiztheit, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, aber auch depressives Verhalten oder  Weinkrämpfe vorkommen, ist die Grenze des Zumutbaren häufig schon überschritten.

Höchste Zeit, etwas zu ändern! 

Pflege von Menschen mit Demenz im Pflegeheim

Zuerst muss man sich also selbst im Klaren darüber sein, ob ein Umzug in ein Pflegeheim für Menschen mit Demenz oder eine Demenz-Wohngemeinschaft die richtige Lösung für alle Beteiligten ist.

Dazu macht es Sinn, ganz sachlich eine Pro/Contra-Liste aufzustellen, in der alle Vor- und Nachteile eines Umzugs in eine Residenz aufgelistet sind. 

Ist eine Entscheidung zugunsten eines Umzugs gefallen, gilt es, die richtige Residenz zu finden.

Aber auch die Überzeugungsarbeit beim Erkrankten erfordert viel Fingerspitzengefühl, denn letztendlich geht es ja um ihn und sein Wohlergehen in der nächsten Zeit.

Was sind also die Kriterien, die für oder gegen den Umzug sprechen?

Dazu gibt es keine pauschale Antwort. Das Leben in der gewohnten Umgebung gibt vielen Menschen Halt und Sicherheit. Ein Umzug könnte sich negativ auf die Psyche auswirken.

Andererseits muss man sich fragen, inwieweit der Erkrankte überhaupt noch sein Lebensumfeld nutzt? Vielleicht handelt es sich tatsächlich nur um einen Vorwand, um die Entscheidung nicht treffen zu müssen!?

Denn genauso gut könnte es sein, dass der Erkrankten einer neuen Umgebung aufblüht, neue Freundschaften findet und aufgrund der regelmäßigen Betreuung ein schöneres Leben führen kann.

Hier gilt es also abzuwägen, Vermutungen anzustellen und ein Gefühl für die Situation zu entwickeln.

Und wie findet man dann die richtige Residenz?

Demenz Umzug Pflegeheim

Professionelle Demenzbetreuung


Hier gibt es schon eher die Möglichkeit einer sicheren Entscheidung. Es gibt spezielle Pflegeheime für Menschen mit Demenz oder zumindest spezialisierte Abteilungen betreiben. 

Als Angehöriger sollte man sich erkundigen, welche Angebote den Menschen mit Demenz gemacht werden. Wie sind die Betreuer ausgebildet? Wie viele stehen den Bewohnern zur Verfügung? Gibt es spezielle Unterhaltungs- und Beschäftigungspläne? Selbst beim Essen und der Ausstattung der Essensräume gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Residenzen.

Es macht absolut Sinn, sich lange vor dem Umzug mit dieser Materie intensiv zu beschäftigen, denn die Besuche und Gespräche brauchen Zeit und oftmals ist ein Platz in einem passenden Heim nicht sofort zu bekommen.

Natürlich wäre es perfekt, wenn auch der Mensch mit Demenz sich für diesen Gedanken erwärmen könnte. 

Aber naturgemäß ist es sehr schwer, mit logischen Argumenten zu überzeugen. Demenziell Erkrankte wirken oft stur und uneinsichtig.

Wie kann diese Demenz Sturheit überwunden werden?


Das ist in der Regel kein leichtes Unterfangen. Je nach Zustand glaubt der Betroffene natürlich nicht, dass ein Umzug nötig ist. Der Erkrankte kann die Situation naturgemäß nicht realistisch einschätzen. Er glaubt in der Regel, dass es kein Problem ist, alleine wohnen zu bleiben.

Deshalb sollte man frühzeitig dieses Thema anschneiden um zu erfahren, wie der Erkrankte grundsätzlich zu einem Umzug steht.

Vorsichtiges Anfragen zur gewünschten Lebenssituation in der Zukunft oder auch zur Wichtigkeit des derzeitigen Umfelds können auch beim Betroffenen Denkprozesse auslösen und zu einer gemeinsamen Entscheidung führen.

Wichtig ist, hier mit viel Empathie vorzugehen, denn ein Umzug im hohen Alter fällt niemanden leicht, auch wenn man sich bewusst ist, dass dies wohl beste Entscheidung wäre.

Es ist immer hilfreich, sich im Vorfeld der Gespräche auch die Interessen des Erkrankten genau vor Augen zu führen. Ist er ein geselliger Typ und unterhält sich gerne mit anderen Menschen, so ist natürlich das tolle Gruppenangebot in der bevorzugten Residenz hervorzuheben. 

Für die Leseratte die Bibliothek, für den Spaziergänger der schöne Garten usw.. Es sollten also immer die Wünsche des Erkrankten im Mittenpunkt stehen, nicht die logischen Argumente.

Ein gut geplanter Umzug kann also für alle Beteiligten der schönste Weg in die Zukunft sein. Es lohnt sich, sich ausgiebig und rechtzeitig mit diesem Thema zu beschäftigen.

 

Wir bedanken uns für diesen Gastbeitrag bei den Autoren der Seite:

http://www.demenz-und-du.de

besuchen Sie die Seite doch einmal, die Kernthemen drehen sich um die pflegenden Angehörigen von Menschen die von Demenz betroffen sind.


Kontaktieren Sie uns jederzeit, wenn Sie Fragen zum Thema Tipps zum Umzug ins Pflegeheim bei Demenz oder anderen pflegerelevanten Problemlagen haben, wir erklären Ihnen gerne weitere Details & gehen auf Ihre Fragen ein.


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Pflegereform 2022 | Änderung der Pflegeleistungen im Überblick

Was genau ändert sich durch den 2. Teil der Anpassungen durch die Pflegereform 2022 für die Pflegeleistungen & den Bezug von Pflegegeld ab 01.01.2022?

Bereits zum 01.07.2021 hat ein Teil der Pflegereform Änderungen für den Bezug von Pflegegeld, die Nutzung und die Kombinationsmöglichkeit der Pflegeleistungen mit sich gebracht. Vorgesehen dabei ist, daß weitere Änderungen nun zum Jahresbeginn in Kraft treten. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag was sich bezogen auf Pflegesachleistungen, der Pauschale für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel und der Kurzzeitpflege für Sie ergibt.

Pflegereform 2022 Pflegeleistungen Pflegegeld

Pflegegeld | Anpassung für Pflegesachleistungen


Das Pflegegeld bleibt unangepasst gleich. Es ergibt sich für Sie keine Änderung durch die Pflegereform 2022 für die Pflegeleistungen beim Bezug von Pflegegeld. Wenn sie als pflegender Angehöriger ohne einen ambulanten Pflegedienst zu Hause pflegen, bleiben die Geldleistungen unverändert. Die Pflegesachleistungen für die Pflegeleistungen, wenn beispielsweise ein ambulanter Pflegedienst die pflegerische Versorgung zu Hause übernimmt, wurden, siehe nachfolgende Tabelle, erhöht. Die Pflegereform 2022 sieht folgende Anpassungen für die Nutzung von Pflegeleistungen über den Pflegesachleistungsbetrag vor, woraus sich eine finanzielle Anpassung für Sie ergibt.

Pflegereform 2022 Pflegeleistungen Pflegegeld

Änderungen des Budgets für Kurzzeitpflege 2022


Bisher waren die Pflegeleistungen aus der Pflegeversicherung für die Nutzung der Kurzzeitpflege ab Pflegegrad 2 bei jährlich 1612,- Euro. Aus dem 2. Teil der Pflegereform 2022 ergibt sich eine finanzielle Anpassung auf 1774,- Euro jährlich. es besteht die Möglichkeit die Pflegeleistungen der Kurzzeitpflege mit dem Budget der Verhinderungspflege zu kombinieren, das hierfür vorgesehene, maximale Budget beträgt nun jährlich 3386,- Euro.

 

Anpassung | Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel


Die wegen COVID19 auf 60,- Euro monatlich angehobene Pauschale für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wird durch die Anpassung der Pflegeleistungen durch die Pflegereform 2022 wieder auf 40,- Euro pro Monat zurückgesetzt. Ihr belieferndes Unternehmen für diese Artikel passt den Umfang automatisch der allgemeingültigen Pauschale an. Sie brauchen nichts zu unternehmen, es reduziert sich lediglich die ausgelieferte Menge der zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel.

Zuschuss Pflegeheimkosten

Weitere Änderungen des 2. Teils der Pflegereform 2022 betroffen den Zuschuss für die Unterbringung in einem stationären Pflegeheim. Dieser Zuschuss bezieht sich auf die anfallenden Pflege- und Ausbildungskosten des Trägers der Einrichtung. Die Kosten für die Unterbringung, die Verpflegung und die Investionskosten bleiben unverändert und sind vom Pflegebedürftigen selbst zu entrichten.

Nachfolgend die Zuschuss-Übersicht für Pflegebedürftige in Pflegeeinrichtungen mit Pflegegrad 2 – 5:

  • 5% des Eigenanteils an den Pflegekosten innerhalb des ersten Jahres
  • 25% des Eigenanteils an den Pflegekosten bei mehr als 12 Monaten
  • 45% des Eigenanteils an den Pflegekosten bei als 24 Monaten
  • 70% des Eigenanteils an den Pflegekosten wenn Sie mehr als 36 Monate in einer stationären Pflegeeinrichtung leben.
Übergangspflege im Krankenhaus

Wenn Sie nach einem Krankenhausaufenthalt eine Rehabilitaionsmaßnahme antreten und noch keinen Platz in Aussicht haben, die Pflege jedoch auch nicht zu Hause sicher gestellt ist, sieht der Gesetzgeber vor, daß eine Übergangspflege im Krankenhaus von maximal 10 Tagen von der Kasse übernommen werden muss. Dies dient der Sicherstellung der pflegerischen Versorgung und ist bereits seit 01.11.2021 in Kraft getreten und nutzbar.

Die Übergangspflege ist auch nutzbar, wenn beispielsweise auf einen Kurzzeitpflegeplatz gewartet wird oder eine Verhinderungspflege noch nicht organisiert ist und es zu einer pflegerischen Unterversorgung kommen würde.


Kontaktieren Sie uns jederzeit, wenn Sie Fragen zu den Neuerungen aus dem 2. Teil der Pflegereform 2022 haben, wir erklären Ihnen gerne weitere Details.

Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur zu Pflegeleistungen & Pflegegeld der Pflegereform 2022, finden Sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

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Entlastungsmöglichkeiten & Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige

Welche Entlastungsleistungen gibt es für pflegende Angehörige als Entlastungsmöglichkeit aus der Pflegeversicherung


Hierzu möchte ich zuerst darauf eingehen, was Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige als Entlastungsmöglichkeit überhaupt sind und anschliessend erkläre ich Ihnen, wie Sie diese sinnvoll nutzen können und welche Kombinationsmöglichkeiten es gibt.

Als pflegender Angehöriger ist man täglich gefordert, man übernimmt die Verantwortung für einen nahen Angehörigen, stellt seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche, ja sein ganzes Leben in den Hintergrund um jemandem mit seinen, aus Krankheit resultierenden Defiziten, zu helfen. Oft wird dabei vergessen, dass wir selbst keinen Maschinen sind. Im Gegensatz zu diesen benötigen wir Pausen, Auszeiten & Ruhezeiten, um buchstäblich unsere Batterien wieder aufgefüllt zu bekommen und uns anschließend wieder mit neuer Kraft und Energie unserer Aufgabe, der Pflegesituation, widmen zu können.

Den meisten Pflegenden ist es nicht bewußt, dass es bei Leistungen aus der Pflegeversicherung nicht ausschließlich um die Unterstützung in Form von Pflegegeld geht. Es gibt unterschiedlichste weitere Entlastungsangebote für die Pflege eines Angehörigen in den eigenen vier Wänden. Im folgenden Beitrag erkläre ich Ihnen, was Ihnen ausser dem Bezug von Pflegegeld für weitere Leistungen der Pflegeversicherung zu stehen. Entlastungsleistungen Entlastungsmöglichkeiten pflegende Angehörige

Entlastungsleistungen: Verhinderungspflege | Tagespflege | Entlastungsbetrag


Entlastungsmöglichkeit durch Tagespflege

Wussten Sie, dass jedem Pflegegrad das gleiche Pflegesachleistungsbudget für die Nutzung einer Tagespflegeeinrichtung ab dem Pflegegrad 2 zusteht? Am Beispiel eines Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 bedeutet das, Sie beziehen einen Pflegesachleistungsbertrag von 689,- Euro monatlich. Ihnen stehen aus einem weiteren Topf zusätzlich 689,- Euro monatlich für die Nutzung einer Tagespflegeinrichtung zu, ohne das dies eine Konsequenz auf Ihr Pflegegeld hätte. Ihren Angehörigen tagsüber für ca. 6 – 8 Stunden in einer betreuten Einrichtung abzugeben, bedeutet nicht die Verantwortung für die Pflege nicht übernehmen zu können.

Nein, dem Gesetzgeber ist klar, dass Angebote wie dieses präventiv dazu gedacht sind, ein Ausbrennen, durch die tägliche Pflege und Verantwortung zu verhindern. 

Diese pflegefreie Zeit ist dafür gedacht, sich selbst um etwas Gutes zu kümmern, Entlastung zu erfahren, selbst Dinge & Termine erledigt zu bekommen ohne im Hinterkopf immer unter Zeitdruck an die auf einen wartende Pflegesituation zu Hause zu denken.  Auszeiten, Ruhephasen und Pausen sind notwendig und beugen Überforderung vor, sollen die eigenen Nerven schonen und Ihnen Zeit für sich selbst geben. Niemandem ist geholfen, wenn Sie selbst irgendwann nicht mehr können, nervlich zusammenbrechen oder aggressiv Ihrem Angehörigen gegenüber auftreten, da Sie absolut mit der Pflegesituation überfordert sind.

Entlastungsleistung Verhinderungspflege

Eine weitere Möglichkeit um auch in einer Pflegesituation die Chance nutzen zu können einen Urlaub zu planen, ist der Topf mit dem Budget der Verhinderungspflege. Wenn Sie als primär Pflegender Urlaub buchen um sich zu erholen, kann in diesem Zeitraum für maximal 28 Tage die Verhinderungspflege genutzt werden, die Pflegeversicherung sieht hierfür weitere 1612,- Euro jährlich für maximal 28 Tage vor. Die Pflege kann in dieser Zeit durch einen ambulanten Pflegedienst, einen Bekannten oder einen Angehörigen der nicht im selben Haushalt lebt und nicht das Verwandschaftsverhältnis Grad 1 und 2 erfüllt erbracht werden.  Die erbrachten Leistungen werden bis zu einem Maximalbetrag von 1612,- Euro über die Pflegekasse des Versicherten erstattet. Dies ist auch der Fall, wenn Sie wegen Krankheit oder beispielsweise einer geplanten Operation im Krankenhaus sind und die Versorgung zu Hause auf diesem Weg weiter gewährleistet werden muss.

Bei der Nutzung der Verhinderungspflege ist beispielsweise mehrmals täglich die Pflegesituation durch einen ambulanten Pflegedienst sichergestellt, wenn zusätzlich tagsüber eine Beaufsichtigung erfolgen muss, können sie diese Leistung auch mit der Tagespflege kombinieren und stellen somit sicher, das ein Tag fast komplett abgedeckt ist.

Entlastungsleistung Entlastungsbetrag von 125,- Euro

Das Entlastungsbudget von monatlich 125,- Euro kann nicht nur für eine Haushaltshilfe, zu Ihrer Entlastung genutzt werden, sondern auch bei Menschen mit Demenz für eine stundenweise Betreuung. In dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit auszuspannen, sich mit Freunden zu treffen, ein Buch zu lesen oder einfach mal in Ruhe spazieren zu gehen. 

Diese stundenweise Betreuung kann über einen ambulanten Pflegedienst erfolgen, welcher nach Ihrer Absprache für eine oder mehrere Stunden eine Betreuungskraft für Ihren Angehörigen zu Ihnen nach Hause schickt. Diese übernimmt für den vereinbarten Zeitraum die Beaufsichtigung und Beschäftgung ihres dementen Angehörigen.

Wenn Sie privat Pflegegeld beziehen, haben Sie auch zusätzlich die Möglichkeit, dieses Geld für zusätzliche stundenweise Betreuung zu nutzen. Ambulante Pflegedienste können nicht nur nach Leistungen sondern auch nach Zeitaufwand abrechnen. Dies richtet sich nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen.


Viele Informationen und eine Menge Input, wenn Sie mit der Nutzung und Inanspruchnahme der Entlastungsleistungen & Entlastungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung für pflegende Angehörige überfordert sind, hilft ihnen jederzeit unsere Pflegeberatung. Wir erklären Ihnen in Ruhe und transparent wie Sie möglichst alle verfügbaren Entlastungsangebote nutzen, einsetzen und das vorgesehene Budget der Pflegeversicherung beantragen.

 

Entlastungsleistungen Entlastungsmöglichkeiten pflegende Angehörige


Fazit:

Was sind Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige?

Die Pflegeversicherung hält unterschiedliche Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige wie ein Budget für Tagespflege, den Entlastungsbetrag von 125,- Euro monatlich und auch den Topf der Verhinderungspflege bereit, um Auszeiten und Ruhephasen für die Pflege zu Hause zu ermöglichen.


Kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.


Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur zu Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige als Entlastungsmöglichkeit, finden Sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Vorsicht vor Abrechnungsbetrug bei ambulanten Pflegediensten

Immer wieder rufen Angehörige bei unserer Pflegeberatung an, wenn sie den Verdacht auf Abrechnungsbetrug bei ambulanten Pflegediensten erkennen. Leider ist dies immer öfter der Fall. Wir haben es, auf den Bereich Pflege bezogen, mit einem großen Wirtschaftszweig zu tun. Auch in diesem Bereich gibt es selbstverständlich schwarze Schafe, die demographisch bedingt, die Chance wittern sich finanziell zu bereichern.


Abrechnungsbetrug | Welche Dinge kann ich selbst kontrollieren und prüfen?


Es ist für einen pflegenden Angehörigen nicht leicht zu durchschauen, was hinter den im Kostenvoranschlag enthaltenen Leistungen an auszuführenden Tätigkeiten steckt. Im Idealfall muß beim Aufnahmegespräch des Patienten der Kostenvoranschlag besprochen und transparent erklärt sein. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Wir stellen immer wieder fest, daß Angehörige & Patienten keine Ahnung davon haben, was sie da eigentlich unterschreiben.

Ambulante Pflegedienste haben somit leicht die Möglichkeit Abrechnungsbetrug zu betreiben. Dies können Sie, anhand der nächsten beiden Fallbeispiele, vermeiden. Wir bieten unseren Kunden als Teil unserer Pflegeberatung  immer an, wenn Unklarheiten zwischen Kostenvoranschlag und erbrachten Leistungen bestehen, diesen zu prüfen. Wir gehen präzise auf die Einzelleistungen ein, erklären, was von Seite der Kasse vorgegeben ist und wie sich die Punkte auf die Versorgung des Patienten beziehen.Deutsche Pflegeberatung Matheis | Abrechungsbetrug ambulanter Pflegedienst


Fallbeispiel Abrechnungsbetrug bei ambulanten Pflegediensten


Ein Kunde wendet sich an uns, da der Pflegesachleistungsbetrag bei Pflegegrad 3 von 1298,- Euro vom ambulanten Pflegedienst voll ausgeschöpft wird. Zusätzlich verrechnet der ambulante Pflegedienst den monatlichen Entlastungsbetrag von 125,- Euro für die hauswirtschaftliche Versorgung. Seine Mutter erhält jedoch, nachdem wir den vorliegenden Kostenvoranschlag durchgehen, nicht die vereinbarten Leistungen. Der ambulante Pflegedienst rechnet diese jedoch monatlich voll ab.

Es sind teilweise Punkte, die nicht mit anderen Leistungskomplexen kombiniert abrechenbar sind. Es werden Leistungen im Kostenvoranschlag und gegenüber der Kasse als erbracht abgerechnet, obwohl die Versicherte diese selbst ausführt. Sie erhält keinerlei Unterstützung bei diesen Tätigkeiten durch den ambulanten Pflegedienst, wir sprechen von Abrechnungsbetrug.

Wir erstellen, zusammen mit dem Sohn, der Versicherten, eine Übersicht der tatsächlich notwendigen Leistungen. Die Übersicht zeigt uns nun eine Differenz von insgesamt 620,25 Euro monatlich. Dieser Betrag wird regelmäßig bei der Kasse abgerechnet, für angeblich erbrachte Pflegeleistungen.

Die Versicherte kann sich den Restbetrag, des nicht verbrauchten Pflegegeldes, als Kombinationsleistung von der Kasse anteilig ausbezahlen lassen.

Bei der Durchsicht des Pflegevertrags finden wir zusätzlich nicht rechtskräftige Klauseln, auf die Kündigungsfrist bezogen. Ein ambulanter Pflegedienst ist nicht berechtigt eine Kündigungsfrist für den Patienten vorzuschreiben. In diesem Fall soll der Pflegedienst, laut Vertrag, mindestens 6 Monate genutzt und nicht gekündigt werden. Das Patientenrecht sieht vor, daß ein Patient den ambulanten Pflegedienst von einem Tag auf den anderen kündigen & wechseln kann.


Ein weiteres Beispiel für Abrechnungsbetrug durch ambulante Pflegedienste

Der Aufmerksamkeit der Tochter ist es zu verdanken, daß sie stutzig geworden ist, über die abgerechneten Leistungen im Pflegefall ihrer Mutter. Diese wird auch zu Hause von einem ambulanten Pflegedienst pflegerisch versorgt. In diesem Fallbeispiel ist mit dem ambulanten Pflegedienst vereinbart, sich um die Hauswirtschaft zu kümmern. Es wurde kein Auftrag für pflegerische oder medizinische Leistungen erteilt. Die Versicherte hatte über den Entlastungsbetrag von monatlich 125,- Euro ingesamt 1254,- Euro angespart. Der ambulante Pflegedienst soll mit diesem Budget haushaltsnahe Dienstleistungen erbringen.

Der Umfang hierfür ist mit der Tochter besprochen bei wöchentlichen 5,25 Stunden. Die Tochter wundert sich im folgenden Monat über das Ausbleiben des von der Kasse bezahlten Pflegegeldes. Dieses wird nach Geldleistung ausbezahlt. die Tochter übernimmt als pflegende Angehörige die pflegerische Versorgung ihrer Mutter. Auf Nachfrage bei der Kasse erfährt sie, daß der ambulante Pflegedienst zusätzlich zum Entlastungsbetrag für die Haushaltstätigkeiten, die Pflegesachleistungspauschale für angebliche Leistungen der Körperpflege abrechnet. Deswegen findet keine Auszahlung des Pflegegeldes statt, es gibt keinen Restbetrag. Es wurden nicht vereinbarte Leistungen über 2263,71 Euro bei der Kasse abgerechnet.

Die Reklamation der Tochter gegenüber dem ambulanten Pflegedienst

Die Tochter konfrontiert den ambulanten Pflegedienst mit den Vorwürfen, sieht die Leistungsnachweise ein. dabei stellt sich heraus, daß die zu unterschreibenden Leistungsnachweise nicht stimmen. Ihre Mutter hat diese ihr vorgelegten Nachweise gutgläubig unterschrieben. Eine Leistungsnachweis hat eine offensichtlich gefälschte Unterschrift, die nicht von der Mutter stammt. es sind Tage abgerechnet an denen keine Pflegekraft vor Ort war. Weiterhin stellt sich heraus, daß diese Leistungsnachweise nachträglich erstellt wurden. Der Haushaltshelfer, aus einem Drittland stammend, hat diese gegen gezeichnet. Er versteht diese Formulare jedoch laut Tochter überhaupt nicht. Handelt ausschließlich nach Anweisung seiner Pflegedienstleitung. Nach seinen Angaben ist diese oft cholerisch, schreit ihn an und droht ihm bei Unfolgsamkeit mit Kündigung.

Für einen Vormonat tauchen zusätzlich zwei erstellte Leistungsnachweise auf. Es macht den Anschein als wären zwei Personen, unabhängig voneinander, tätig gewesen. Auch das gibt keinen Sinn und verhärtet den Verdacht auf Abrechnungsbetrug des ambulanten Pflegedienstes. Weiterhin wurden die Rechnungen der nicht getätigten Leistungen nicht nur an die Kasse sondern auch an die BFS-Abrechnungstelle weitergeleitet. Der Verdacht des Versuchs der doppelten Abrechnung des ambulanten Pflegedienstes steht im Raum. Nach einem weiteren Telefonat mit der Techniker Krankenkasse, bei dem auch der Sachbearbeiter nicht mehr durchsteigt, wird eine Überprüfung veranlaßt.

Eine weitere Möglichkeit für Abrechnungsbetrug bei ambulanten Pflegediensten

Die Tochter schildert uns, daß der Betreiber des ambulanten Pflegedienstes auch Transferfahrten ins Impfzentrum, coronabedingt, anbietet. Es liegt jedoch, wie bei allen ambulanten Pflegediensten kein Personenbeförderungsschein vor. Dieser ist aus Versicherungsgründen jedoch erforderlich um Patienten im KFZ zu transportieren. Wir sprechen von grober Fahrläßigkeit dem Patienten gegenüber. Es wird auch eine Tagespflegeeinrichtung für Senioren betrieben. Diese nutzen morgens und abends den Hol- und Bringservice. Unabhängig davon, daß die Kunden nicht täglich für die Fahrten bezahlen, sind diese jedoch notwendig für den Umsatz der Tagespflege und mit einkalkuliert.

Die Gesetzesgrundlage

Daher hat der Gesetzgeber entschieden, dass solch eine Fahrt eine entgeltliche Personenbeförderung ist. Diese ist ohne den notwendigen Unternehmerschein, einem eigenen Standortleiter und speziellen gewerblichen Parkplätzen (die Genehmigung muss das Bauamt der Gemeinde geben) nicht betriebbar. Die Versicherung ist für diese Fahrzeuge (V-Klassen) erheblich teurer, zudem müssen sie jährlich zum TÜV und obliegen hier auch der BO-Kraftverordnung. Es fällt auch eine Beitragspflicht zur dazugehörigen Berufsgenossenschaft in Hamburg an. Die Behörde, die dazu gehört, ist das Landratsamt München. Der Ansprechpartner ist Herr Burkhardt vom Bereich Verkehrswesen. Bei den V-Klassen sind auch die Türgriffe manipuliert. So wird die Betreuungskraft, die bei solchen „Krankenfahrten“, zusätzlich genehmigt sein muss, gespart. Scheinbar – das weiß die Tochter nur vom Hörensagen – sind die Türgriffe so manipuliert – nicht mit der Kindersicherung – dass die Menschen mit Demenz im Notfall nicht alleine aussteigen können. Der ambulante Pflegedienst handelt zusätzlich gesetzwidrig.

Das Gesetz ist da, um Chauffeursunternehmen und Taxiunternehmer zu schützen. Im Sprachgebrauch der Behörden spricht man von der Genehmigung / Konzession für Taxi- und Mietwagenunternehmer. Mietwagen sind Chauffeursunternehmen. Das was wir umgangssprachlich als Mietwagen bezeichnen, ist die sogenannte Selbstfahrervermietung.


Fazit:

Selbstverständlich sind dies Fälle von Abrechnungsbetrug, die zum Glück nicht bei allen Betreibern von ambulanten Pflegediensten auftreten. Jedoch empfehlen wir immer nicht zu gutgläubig zu sein, diese regelmäßig zu kontrollieren. stellen Sie Fragen wenn Sie etwas nicht verstehen! Ziehen Sie unsere Serviceleistung der Prüfung von Kostenvoranschlägen & Pflegeverträgen in Erwägung. Lassen Sie sich finanziell nicht betrügen und vor allem keine falschen Tatsachen vortäuschen!

Vertrauen ist gut – Kontrolle dringend nötig!!!


Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Pflegeberatung | Unterstützung für pflegende Angehörige in München

Unsere Pflegeberatung in München bietet Unterstützung für pflegende Angehörige. Uns ist bewußt, welche Fragen und Probleme bei der Versorgung durch pflegende Angehörige auftauchen, da Sie mit diesem Themenfeld der Pflege bisher nicht konfrontiert waren. Sie helfen sich nach bestem Wissen & Gewissen. Wir haben grössten Respekt vor Ihrer Verantwortung, Ihrem Einsatz und sind  uns der Herausforderung der Sie sich stellen bewußt.

Gerade zu Beginn einer neuen Pflegesituation ist man immens überfordert, sich an allen Ecken Informationen zusammen zu suchen, Anträge zu stellen, an Fristen und gestellte Termine zu denken. Zusätzlich ist von Seiten der Pflege- und Krankenversicherung kaum Transparenz gegeben und zu erwarten. Es macht den Anschein als solle diese Transparenz auch nicht gegeben sein, da dies nur weitere Kosten für das Gesundheitssystem verursacht. Unsere Aufgabe der Pflegeberatung ist es Ihnen unter die Arme zu greifen und die nötige Transparenz, sowie die möglichen Leistungsansprüche aus der Pflegeversicherung aufzuzeigen.

Pflegeberatung München pflegende Angehörige

Die Unterstützung durch unsere Pflegeberatung in München für pflegende Angehörige


In folgenden Bereichen bieten wir für Sie Unterstützung im Pflegefall, telefonisch, per Videotelefonie oder direkt in München vor Ort.

  1. Pflegeberatung zu allen die Pflege betreffenden Fragen & Problemen
  2. Notwendige Antragsmöglichkeiten zur Finanzierung der Pflege zu Hause
  3. Zustehende Leistungsansprüche aus der Pflegeversicherung
  4. Vorbereitung auf die anstehende Pflegebegutachtung für den Pflegegrad durch den MDK vor Ort
  5. Begleitung des Begutachtungstermins durch den MDK vor Ort, um mit Ihnen zielführend den angemessenen Pflegegrad zu erreichen
  6. Begleitung bei Widersprüchen gegen das MDK Gutachten, aufgrund abgelehntem oder nicht angemessenem Pflegegrad
  7. Versorgungsmöglichkeiten und pflegerischen Unterbringungsoptionen, wie ambulante oder stationäre Pflege
  8. Wir schulen Angehörige vor Ort zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern wie Schlaganfall oder Demenz
  9. Halb- oder vierteljährliche Beratungseinsätze nach SGB XI §37,3, beim Bezug von Pflegegeld
  10. Beratung zu Hilfsmitteln wie Rollator, Treppenlift, wohnumfeldverbesernden Maßnahmen
  11. Beratung bei Inkontinenz zur Auswahl geeigneter Produkte
  12. Antragstellung bei Behörden, Sozialamt, Regierung Oberbayern, Landespflegegeld Bayern etc.

Unsere Pflegeberatung in München arbeitet unabhängig, bewußt, denn eine Beratung im Pflegefall muss patientenorientiert, nicht kassenabhängig verlaufen. Wir nehmen uns Zeit für die Fragen die Sie stellen, pflegende Angehörige sind ein wichtiger Bestandteil des Pflegesystems und diese zu unterstützen ist unsere Profession.


Entlastungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung für pflegende Angehörige


Die Pflegeversicherung hält viele Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige bereit, zu denen wir Sie ausführlich und umfangreich beraten. Viele pflegende Angehörige beziehen nur Pflegegeld für die Versorgung ihres pflegebedürftigen Angehörigen. Sie wissen oft nicht welche weiteren Möglichkeiten & Töpfe genutzt und miteinander kombiniert werden können. Unsere Pflegeberatung in München berät Sie selbstverständlich auch zu diesen Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige der Pflegeversicherung. Niemand ist über einen langen Zeitraum in der Lage sich verantwortungsvoll um die Pflege eines ihm nahestehenden Angehörigen zu kümmern, wenn keine regelmäßigen Auszeiten und Pausen eingeplant sind.

Sind Sie ausreichend zu folgenden Punkten informiert und beraten worden?

Fazit:

Was ist Pflegeberatung?

Eine Pflegeberatung berät Sie im Pflegefall & zeigt Ihnen die möglichen Leistungen der Pflegeversicherung und deren Nutzungs- und Kombinationsmöglichkeiten transparent auf.


Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit unserer Pflegeberatung in München, wir informieren Sie ausführlich und verständlich zu allen Fragen & Problemen die Pflege Ihres Angehörigen betreffend.  Nutzen Sie durch uns alle möglichen Leistungen der Pflegeversicherung, um nicht unnötig auf Ihnen zustehende Gelder zu verzichten. Wir prüfen für Sie mögliche Ansprüche und klären Sie transparent über die notwendigen Voraussetzungen auf.

 

Ihr Team Deutsche Pflegeberatung Matheis


Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Pflegekurs | Pflegeschulung für pflegende Angehörige in München nach SGB §45b

Inhalt und Vorgehensweise bei einem Pflegekurs oder einer Pflegeschulung


Pflegekurs Pflegeschulung Angehörige München

In unserem Pflegekurs oder in einer Pflegeschulung in München für pflegende Angehörige, die zu Hause pflegen, erhalten Sie fundierte Fachkenntnisse für Ihren Pflegealltag. Uns ist bewußt wie schwierig es für einen Laien ist mit einer Pflegesituation zurecht zu kommen. Man arbeitet nach bestem Wissen und gewissen, wodurch leider oft grundliegende Fehler in der Pflege auftreten.

Wir stimmen unseren Schulungsinhalt der Pflegekurse individuell auf Ihre auftretenden Probleme und Fragen in der Pflege des Angehörigen ab. Wir möchten, daß Sie sich in diesem für Sie neuen Themenfeld sicher und mit dem entsprechenden Fachwissen zurechtfinden. Durch unsere gezielten Schulungen vermeiden Sie langfristig auftretende Rückschmerzen, verursacht durch falsche Hebe- und Transfertechniken. Wir erklären Ihnen ausführlich die Möglichkeiten für den Umgang und die Kommuikation mit einem Menschen mit Demenz. Dies verhindert Missverständnisse, ist präventiv für ein besseres Verständnis für die Erkrankung, schont ihre Nerven, spart Kraft und Energie.

In unserem Pflegekurs und einer Pflegeschulung gehen wir auf die unterschiedlichen Krankheitsbilder, wie Zustand nach Schlaganfall, Demenz, Multiple Sklerose oder beispielsweise Parkinson ein. Sie erhalten wertvolle Tipps und lernen Handgriffe von ausgebildeten Pflegefachkräften. Wir bieten den Pflegekurs und die Pflegeschulung in München und Umland vor Ort an.

Wir erklären Ihnen Themen wie Hygiene und gehen auf Fragen der Leistungsansprüche aus der Pflegeversicherung ein. Weiterhin können auch Fragen zum Umgang mit Pflegehilfsmitteln, deren Nutzung und Themen wie Inkontinenzproduktauswahl geklärt werden.

Kostenübernahme der Pflegekurse und der Pflegeschulung  durch die Krankenkasse


Wir verfügen über eine Kassenzulassung um einen Pflegekurs oder eine Pflegeschulung nach Sozialgesetzbuch §45b mit der Kasse abrechnen zu können.

Für Sie entstehen keine Kosten, auch der Krankenkasse ist bewußt, wie wertvoll die Pflege durch pflegende Angehörige ist. Aus diesem Grund übernimmt die Krankenkasse die Kosten dieser Basisschulung für Sie.


Vereinbaren Sie einfach telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage einen Termin für einen Pflegekurs oder eine Pflegeschulung!


Pflegekurs Pflegeschulung Angehörige München

 

 

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