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Herbstzeit – Nasen-Nebenhöhlenentzündungen homöopathisch behandeln, so gehts!

Homöopathie | Nasen- Nebenhöhlenentzündung


Im folgenden Beitrag geben wir Ihnen Tipps, wie sie Homöopathie zur Behandlung von Nasen-Nebenhöhlenentzündung einsetzen.

Der CinnabaritDie Front bei Nasen-Nebenhöhlen-Entzündungen

Der Cinnabarit ist weitläufig als Zinnober bekannt. In der Homöopathie ist das Mittel auch als Mercurius sulfuratus ruber, Hydrargyrum sulfuratum rubrum geführt. Dort sind seine Hauptanwendungsgebiete Nasennebenhöhlenentzündung, Bindehautentzündung, Heuschnupfen und Warzen. Patienten bei denen Cinnabaris gut anspricht, wirken oft schwach, nervös und traurig. Auch Vergesslichkeit und Konzentrationschwierigkeiten gehören dazu. Sie sind oft berührungs- und geräuschempfindlich und wollen am Liebsten in Ruhe gelassen werden.

Gerade bei Patienten mit einer Vielzahl an Medikamenten ist die Homöopathie eine gute Ergänzung, die mit der Schulmedizin gut kombinierbar ist. 

Homöopathie Nasen-Nebebnhöhlenentzündung

Auslöser für Nasennebenhöhlenentzündungen können Viren sein, chronisch allergisches Geschehen oder eine bakterielle Entzündung, die im Winter durch Frischluftmangel generell oder schlechtes Lüften noch begünstigt wird. Die Nasenschleimhäute schwellen an, sind trocken und gereizt, die Durchlüftung der Nasennebenhöhlen wird erheblich behindert und der Kreislauf kann nur sauerstoffreduziert funktionieren. Die Erreger haben jetzt gute Chancen sich zu vermehren. Der Körper beginnt sich zu wehren, indem er Schleim absondert. Der Geruchssinn kann durch die verschleimte Nase ebenfalls beeinträchtigt sein und es kommt zu einem Druckgefühl über der Stirn, im Wangenbereich, hinter den Augen oder im Hinterkopf.

Aus einem banalen Schnupfen kann schnell eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) entstehen. Am häufigsten betroffen sind die Kieferhöhlen, gefolgt von den Siebbeinhöhlen und der Stirnhöhle. Angeschwollene Schleimhäute verhindern ein Abfließen des Schleims aus der Nase, sodass die Krankheitserreger nicht mehr einfach aus dem Körper transportiert werden können. Es kommt zu einem Stau des Schleims in den Nasennebenhöhlen und zu einer Entzündung, die mitunter sehr schmerzhaft sein kann. 

Viel trinken ist nicht nur bei Erkältungskrankheiten wichtig. Hier aber besonders, damit der Schleim flüssig gehalten wird und nicht verstockt und dann im Nasennebenhöhlenraum verbleibt. Dampfinhalationen sind eine gute Ergänzung. Am besten über einen Vernebler, der die Teilchen weit in den Nasennebenhöhlen oder Bronchialbereich hinein verteilt. 

 

Eine schöne Ergänzung zu Cinnabaris bietet Ferrum Phosphoricum, das als Schüssler Salz Nummer 3 bestens bekannt ist, sowie Mercurius solubilis, zu dessen Leitsymptomen Schleimhautentzündungen und geschwollene Lymphknoten gehören.

Diese Kombination findet sich in Sinfrontal® wieder:

Cinnabaris (Trit. D4), Ferrum phosphoricum (Trit. D3), Mercurius solubilis Hahnemanni (Trit. D6).

Homöopathie Nasen-Nebebnhöhlenentzündung

Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12-mal täglich, je 1 Tablette im Mund zergehen lassen.

Bei chronischen Verlaufsformen 1- bis 3-mal täglich je 1 Tablette im Mund zergehen lassen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.

Nehmen Sie Sinfrontal® ohne ärztlichen Rat nicht länger als eine Woche ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrem Apotheker oder einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sinfrontal® zu stark oder zu schwach ist.

Sinfrontal® ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Atemorgane.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.

Dazu gehört beispielsweise: Homöopathie bei Nasen-Nebenhöhlenentzündung in der Erkältungszeit

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

https://www.klein-naturarznei.de/produkte/atemwege/sinfrontal-R/

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Tipps von Profis | Nahrungsverweigerung bei Demenz

Nahrungsverweigerung bei Menschen mit Demenz


Das Problem der Nahrungsverweigerung eines an Demenz erkrankten Menschen kommt Ihnen bekannt vor?

Sie verzweifeln an den Versuchen des Erklärens?

Denken über mögliche Gründe und Ursachen nach?

Stoßen mal wieder an Grenzen dieses schwierigen Krankheitsbilds?

Wir möchten Ihnen mögliche Lösungsmöglichkeiten für dieses Verhalten, eines Menschen mit Demenz, erklären und Sie im Umgang mit dem Krankheitsbild sicherer machen. Ihre Nerven schonen und Verständnis für den Betroffenen, sein Verhalten & daraus resultierende Reaktionen aufzeigen.


Je fortgeschrittener der Krankheitsverlauf eines Menschen mit Demenz, desto wahrscheinlich ist eine Ablehnung der Mahlzeit. Dies kann rein objektive oder auch subjektive Gründe haben. Sie sollten der Sache jedoch auf den Grund gehen. Lernen Sie den Betroffenen zu verstehen, ihn zu unterstützen und möglich Abhilfe zu schaffen.

Mögliche Ursachen der Nahrungsverweigerung bei Demenz

Sind Mahlzeiten zu heiss, zu schwach gewürzt, kann dies bereits die erste Ursache sein. Der Geschmackssinn eines Menschen mit Demenz verändert sich im Laufe der Erkrankung. Dieses geht soweit, daß am Ende nur noch süsses geschmeckt wird. Gehen Sie beim Würzen von Gerichten auf die Person ein. Beachten Sie seine Mimik, bieten Sie an nachzuwürzen, wie verhält sich die Person beim Essen. Ißt sie mit Appetit, stochert sie nur im Essen herum, kann sie überhaupt noch das Besteck benutzen oder ist sie bereits damit überfordert? Wird das Essen überhaupt noch als solches wahrgenommen?

Zahnschmerzen, eine schlecht sitzende Prothese, oder Entzündungen der Mundschleimhaut sind weitere Möglichkeiten für eine Nahrungsverweigerung. Dem kann Abhilfe geschaffen werden. Ihre Beobachtungsgabe oder eine Abklärung durch Haus- Zahn- oder Hals-Nasen-& Ohrenarzt ist gefragt. Gelegentlich liegen auch bereits Schluckprobleme vor, selbst der Schluckreflex kann im fortgeschrittenen Stadium der Demenzerkrankung beeinträchtigt sein. Er ist nicht mehr willkürlich steuerbar. Es ist Ihre Aufgabe dies durch einen Logopäden abklären zu lassen. Er kann Ihnen nützliche Tipps für die Eingabe und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme geben und Verständnis schaffen.

Vorgehensweise bei Nahrungsverweigerung und Demenz

Erklären Sie in einfachen, verständlichen Worten was mit der Mahlzeit und dem Besteck zu geschehen hat, beobachten Sie den Menschen mit Demenzerkrankung wenn er nicht mehr weiter weiß. Unterstützen Sie ihn gegebenenfalls mit dem Besteckführen oder geben Sie die Nahrung ein und ermutigen und loben Sie ihn, wenn er es schafft bzw. sich helfen lässt und dieses toleriert.

Zwingen Sie den Betroffenen niemals!

Begeben Sie sich auf die Suche nach Ursachen und Gründen für sein Verhalten um ihn zu unterstützen und zu verstehen.

Gehen Sie bei der Nahrungsauswahl nicht davon aus, dass ein älterer Mensch mit unserer modernen Küche, exotischen Zutaten, die er nicht kennt etwas anfangen kann und das es ihm schmeckt, nur weil Sie es mögen. Orientieren Sie sich an der Küche früherer Zeiten, vielleicht wissen Sie über Lieblingsgerichte Bescheid, die früher gerne von ihm selbst gekocht und zubereitet wurden. Greifen Sie notfalls auf einfache Gerichte zurück. Besorgen Sie sich Kochbücher oder nutzen das Internet um angemessene Gerichte zu zubereiten, die eventuell bessere Akzeptanz finden. Spielen Sie mit unterschiedlichen Lebensmitteln und Farben, sehen Sie worauf die Person zuerst zurückgreift, was sie anspricht und was sie bevorzugt! Nutzen Sie diese Informationen für die zukünftige Mahlzeitenzubereitung.

Psychische Probleme bei Nahrungsverweigerung des Menschen mit Demenz

Ziehen Sie auch in Erwägung, dass eine psychische Problematik, wie eine Depression vorliegen kann, auch diese geht in vielen Fällen mit einer Appetitlosigkeit einher. Oft kann auch die aktuelle Medikation eine Geschmacksveränderung und somit eine Verweigerung der Mahlzeiten die Ursache sein, das Essen schmeckt nach nichts oder durch den veränderten Geschmackssinn bitter bzw. einfach nicht wie gewohnt.

Ein Mensch mit Demenz ist oft überfordert, wenn zu viele unterschiedliche Dinge auf dem Esstisch stehen. Dadurch ist er abgelenkt, kann sich nicht auf wesentliches, wie die eigentliche Mahlzeit konzentrieren. schaffen Sie Struktur und Ordnung auf dem Tisch, benutzen Sie weisses Geschirr, einfarbige Platzsets und reduzieren Sie die Gegenstände auf dem Esstisch nur auf nötiges.

Auch bei Menschen mit Demenz sollten Sie im Auge behalten, dass das Essen appetitlich angerichtet ist, auch hier ißt nach wie vor das Auge mit!

 

Kontaktieren Sie uns zu Fragen oder Problemen die Demenz-Erkrankung betreffend, wir versuchen Ihnen nach allen Möglichkeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen!


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Bitterstoffe bei Blähungen und leichten Verdauungsbeschwerden

Blähungen & Verdauungsbeschwerden mit Bitterstoffen behandeln


Blähungen, Völlegefühl, krampfartige Missempfindungen im Magen-Darm-Bereich machen sich bei vielen Menschen breit und lassen den Genuss des vorangegangenen Essens meist recht schnell vergessen.

Bemerkbar macht sich eine leichte Verdauungsstörung unter anderem auch durch Übelkeit, Blähbauch, Aufstoßen oder Druck im Oberbauch. Bitterstoffe sind hier ein probates Mittel. Jedoch sind diese in unseren Nahrungsmitteln weitgehend verschwunden, obwohl sie für die Verdauung immens wichtig sind.

Blähungen Verdauungsbeschwerden

Eine der bekanntesten Pflanzen im Bereich der Bitterstoffe ist der Wermut. Wermutwein galt bereits bei Hildegard von Bingen als „Meister über alle Erschöpfungszustände“. Seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt ist das Gänsefingerkraut („Krampfkraut“). Man schätzte schon damals seine krampflösende Wirkung bei Durchfall und Bauchkrämpfen. Seine Wirkung soll in Verbindung mit Milch oder anderen Fetten besonders gut sein, da sich hier auch die fettlöslichen Substanzen entfalten können. Die Arzneipflanze des Jahres 2012 –  der Süßholz – hat neben seiner bekannten Anwendung im Atemwegsbereich auch unterstützende Wirkung auf Fett- und Zuckerstoffwechsel. Verantwortlich hierfür sind die Amorfrutine. Ergänzend dazu eignet sich auch Benediktinerkraut, ein Distelgewächs. Vorrangig geht es hier um den Bitterstoff Cnicin, der vor allem für den bitteren Geschmack von Kräuterlikören und –schnäpsen verantwortlich ist.

In der Volksheilkunde wurde das Amarum vor allem bei Leber- und Gallenleiden eingesetzt. Auch die Angelikawurzel (Engelwurz) hat lange Tradition in der Anwendung bei Störungen des Verdauungstraktes. Die Bitterstoffe der Wurzelauszüge führen u.a. zu einer vermehrten Ausschüttung von Gallensäuren und Enzymen der Bauchspeicheldrüse. Dadurch wird der Appetit angeregt und die Verdauung angekurbelt. Die vielseitige Kamille ergänzt die genannten Heilpflanzen in Ihrer Wirkung.

Blähungen Verdauungsbeschwerden

Eine sinnvolle Kombination aus diesen Pflanzen finden Sie hier:

https://www.klein-naturarznei.de/produkte/magendarm/gastritol/


 

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Sozialhilfefall durch Pflege – die Kosten steigen stark an

Sozialhilfe oder Sozialfall durch Pflege


Wie sich der Kostenanstieg in der Pflege auf Sie auswirkt und welches Risiko ein Sozialhilfefall zu werden besteht, lesen sie in diesem Beitrag. Sie fragen sich wie man die immensen Kosten, die durch die pflegerische Versorgung entstehen, überhaupt noch finanzieren soll? Diese Frage stellte sich auch ein Ko-Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Linken, Hr. Dietmar Bartsch. Er fordert eine Pflegefinanzreform, zurecht!
Sozialhilfefall Pflege Kostenanstieg

Es ist zu hoffen, dass Sie, für eine eventuelle Pflegesituation, genügend Geld angespart haben, sonst droht jedem Einzelnen schnell die Gefahr ein Sozialhilfefall zu werden. Die Kosten in Deutschland, gerade in der pflegerisch stationären Unterbringung, steigen und steigen ins Unermeßliche. Gesundheitsminister Spahn hatte zu diesem Thema bereits Vorschläge zu möglichen Änderungen präsentieren wollen, bleibt diese jedoch bisher schuldig. Das Thema wird offenbar ausgesessen und verschleppt, es macht den Anschein als passiere nichts. Die Kostenexplosion steigt, es muss dringend, gerade auch aus demografischer Sicht, etwas unternommen werden, Die Regierung darf nicht untätig zusehen und dies akzeptieren. Immer mehr, von einer Pflegesituation Betroffene, momentan bereits jeder Dritte in Deutschland, sind zur Finanzierung der Pflegekosten auf Sozialhilfe angewiesen.


Man fragt sich seit der Einführung der Pflegeversicherung zurecht, weswegen man überhaupt Beiträge bezahlt. Die Pflegeversicherung bietet nur eine  Basisfinanzierung der notwendigen Versorgung, es droht im Pflegefall die Verarmung. Diese Versicherungsoption ist langfristig keine Lösung, die Leistungen daraus sind schon lange nicht mehr ausreichend.

Nach einer Studie der DAK Krankenkasse von 2019, fürchten 80% der Deutschen, nicht in der Lage zu sein, die entstehenden Pflegekosten, im eintretenden Fall noch finanzieren zu können.

Diese Problematik in der Pflege, durch den immensen Kostenanstieg führt dazu, daß viele Menschen als Sozialhilfefall enden.

Für die Politik sollte sich die Frage stellen, ob diese Versicherungsform noch angemessen, akzeptabel und legitim ist!

Es muss über ein Reduktion des Eigenanteils der Pflegekosten gesprochen werden und zu einem zeitnahen Ergebnis gekommen werden. Eine Pflegevollversicherung, in die alle einzahlen, wäre eine denkbare Lösung. Gerade im Bereich der stationären Pflege, ist diese Kostenexplosion zu beobachten. Beispielsweise kostete ein Pflegeheimplatz im Jahr 2018 in Mecklenburg-Vorpommern, laut Verband der Ersatzkassen, noch 1159,- Euro Eigenanteil, heute bereits 1540,- Euro. Im Bundesland Brandenburg ist ein Anstieg von 1372,- Euro auf 1697,- Euro durchschnittlich zu sehen. Auf Bundesebene liegt der Eigenanteil sogar bei 2015,- Euro monatlich! Führend hierbei die Bundesländer Hamburg, Bayern und Baden Württemberg. Auch in den ostdeutschen Bundesländern ist ein erschreckend rasanter Anstieg der Kosten zu verzeichnen.

Sozialhilfefall Pflege Kostenanstieg

Vom Pflegeheim zum Sozialhilfefall

Aufgrund des Rentenniveaus, ist es nicht verwunderlich, dass dies von kaum jemandem mehr tragbar und finanzierbar ist. Jedem Dritten in Deutschland greift bereits das Sozialamt finanziell unter die Arme, es droht eine immense Altersarmut, die bereits jetzt spürbar ist.

Die Sozialhilfe im Pflegefall wird jedoch erst bewilligt, wenn Privatvermögen und Immobilien aufgebraucht oder veräußert sind. Das Lebenswerk, welches man sich ein Leben lang aufgebaut, abbezahlt hat, droht in kürzester Zeit aufgebraucht, nicht ausreichend zu sein. Geld wird von der Pflegesituation verschlungen, da die Pflegeversicherung nicht ausreichend ist.

Für diejenigen, die sich diese Kosten bewältigen lassen, ist keine Einschränkung ersichtlich, jedoch können sich immer weniger Menschen in Deutschland einen Friseurbesuch, qualitativ hochwertige oder biologisch angebaute Lebensmittel leisten. Die Pflegekosten werden zur Armutsfalle, die meisten von uns sind oder werden betroffen sein.

Woran liegt diese Kostenexplosion?

Das Lohnniveau in der Pflege ist wohl kaum der ausschlaggebende Faktor für diese Entwicklung!

Wenn man sich die Steigerung in Ostdeutschland ansieht, sind proportional die Eigenanteile der Pflegekosten um 30% gestiegen, nicht die Löhne. Der Anteil der von der Pflegeversicherung übernommen wird stagniert im Gegenzug, die Kosten für die Pflegesituation geraten ausser Kontrolle, für viele jetzt schon existenzgefährdend und unbezahlbar.

Die Linke versucht sich dagegen zu wehren, das Thema erneuet in den Vordergrund zu stellen, dies nicht hinzunehmen. Menschen die zu nicht tragbaren Konditionen in der Pflege arbeiten und Versicherte die Jahrzehnte in ein System, welches soziale Sicherheit suggeriert, einbezahlt haben scheinen gegeneinander ausgespielt zu werden!

Die nächste Bundesregierung muss dringend die Weichen stellen, dass sich umgehend in diesem Finanzierungsfeld der Pflege etwas ändert, die Zustände sind nicht mehr akzeptabel und tragbar. Großverdiener, Selbständige, Abgeordnete und Beamte müssen sich in Zukunft an der Finanzierung beteiligen.

Die Pflegeversicherung muss, laut Dietmar Bartsch, auf ein breiteres Fundament gestellt werden, dies wäre ein möglicher Finanzierungsbeginn, der natürlich auch weitere, angemessen hohe finanzielle Zuschüsse der Regierung erfordert.

Es ist nicht hinzunehmen, daß der Kostenanstieg in der Pflege uns alle gefährdet, ein Sozialhilfefall zu werden.


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Demenz Tag-Nacht-Rhythmus-Störung verstehen

Demenz Tag-Nacht-Rhythmus-Störung verstehen


Sie beobachten bei Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen mit Demenz, dass er Sie nachts nicht schlafen lässt, am Tag nur müde und antriebslos ist, nachts aktiv wird, keine Ruhe und Schlaf findet und wissen nicht was Sie dagegen unternehmen sollen? Wir sprechen in der Pflege von einer Demenz Tag-Nacht-Rhythmus-Störung. Bei Menschen mit Demenz ist oft nicht nur die räumliche und örtliche Orientierung verloren gegangen, sondern es leidet auch das Zeitgefühl unter dem Krankheitsbild. Die Nacht wird zum Tag gemacht, was uns als pflegende Angehörige zusätzlich auslaugt und belastet, da auch wir keinen Schlaf und keine Erholung finden, die wir für den nächsten Tag unbedingt benötigen.

Demenz Tag-Nacht-Rhythmus-Störung

  • Ursachen
  • Folgen
  • Orientierung schaffen
  • Auswirkung von Dunkelheit & Licht
  • Den Tag strukturieren & organisieren
  • Auswirkungen durch Medikamente
  • Auswirkungen von Getränken
  • Beschaffenheit von Bett & Matratze

Ursachen der Tag-Nacht-Rhythmus-Störung bei Demenz verstehen:

Als Grund ist meistens fehlende körperliche Auslastung, Unterforderung und zu wenig Aktivität tagsüber zu sehen. Den Betroffenen ist oft nicht klar was sie tun sollen. Sie langweilen sich, dösen vor sich hin, nicken ein und verfallen in Tiefschlafphasen. Deswegen sind sie oft nachts nicht müde, wenn es Zeit dafür wäre zu schlafen, sie werden wach und aktiv.

Hinzu kommt, dass die innere Uhr, welche sich im Gehirn befindet und aus Nervenzellen besteht, die bei einer Alzheimer-Demenz langsam absterben, nicht mehr funktioniert.

Sauerstoffmangel tagsüber und fehlendes Tages- oder Sonnenlicht, lassen den Körper zusätzlich ermüden. Betroffene verbringen viel zu viel Zeit in geschlossen Räumen unter künstlicher Beleuchtung.

Folgen der Tag-Nacht-Rhythmus-Störung:

Resultierend entsteht eine ungewollte Nachtaktivität. Menschen mit Demenz versuchen sich dann zu beschäftigen, irren umher, langweilen sich. Da sie ja nicht müde sind und suchen sie nach einer Aufgabe. Hierbei werden wir, wenn der Betroffene im selben Haushalt lebt, in unserer Nachtruhe gestört. Darauf reagieren wir oft ungehalten, genervt und verständlich gestresst.

Orientierung schaffen:

Der Hinweis von uns auf aktuelle Tageszeiten ist eien Orientierungsmöglichkeit für den Menschen mit Demenz. Wecken Sie die betroffene Person mit einem fröhlichen guten Morgen. Weisen Sie ihn beim gemeinsamen Frühstück auch durch Wortwiederholungen auf die jeweilige Mahlzeit hin. Beispielsweise können Sie mehrfach beim Frühstück das Wort in ähnlichen Verbindungen wiederholen. Wortbeispiele wie Frühstücksei, Frühstückstoast, leckeres Frühstück, es ist schön mit dir gemeinsam zu frühstücken. Ähnlich bei allen anderen täglichen Mahlzeiten.

Geben Sie feste Schlafenszeiten vor. Jetzt ist es aber Zeit für eine Mittagspause oder einen Mittagsschlaf. Auch abends dient dieses zur Orientierung. Jetzt ist es aber Zeit ins Bett zu gehen, wir haben uns jetzt aber ein Schläfchen verdient, du bist sicher müde etc..

Auswirkung von Licht & Dunkelheit bei Demenz Erkrankung:

Wenn es morgens noch dämmrig ist, schalten Sie möglichst viele Lichtquellen ein, um zu verdeutlichen, dass es hell ist, der Tag da ist und es Zeit zum Aufstehen ist. Verwenden Sie höhere Wattzahlen bei Ihren Leuchtmitteln, sorgen Sie für saubere Fenster und zurück gezogene Gardinen, öffnen Sie Rollos, soweit wie möglich, um Tageslicht in Wohnung und Zimmer zu bekommen.

Reduzieren Sie gegen Abend hingegen die Beleuchtung um den Abend anzuzeigen. Schliessen Sie gegebenenfalls Gardinen und Rollos wieder, um Dunkelheit zu gewinnen.

Demenz Tag-Nacht-Rhythmus-Störung

Den Tag für Menschen mit Demenz strukturieren & organisieren:

Schaffen Sie feststehende Rituale & Strukturen, wie Sie gemeinsam mit dem Menschen mit Demenz den Tag gestalten.

  • Aufsteh- und Zubettgehzeiten
  • Körperpflegezeiten
  • Essenszeiten
  • Toilettenzeiten – Toilettentraining
  • Spaziergangszeiten
  • Beschäftigungszeiten
  • Mittagsschlafzeit etc.
Auswirkungen von Medikamenten:

Sprechen Sie mit Ihrem Haus- oder Facharzt über eventuelle Nebenwirkungen die den Schlaf beeinflussen können. Medikamente können auch lang- oder kurzfristig hinzugezogen werden, um einen Tag- Nacht-Rhythmus wiederherzustellen.

Auswirkungen von Getränken:

Koffeinhaltige Getränke sollten nach 16 Uhr gemieden werden, da sie das nächtliche Schlafverhalten beeinflussen können. Setzen Sie diese gezielt ein, um den Menschen mit Demenz zu steuern und ihn wach zu halten oder wach zu bekommen – morgens oder nach dem Mittagsschlaf, das selbe gilt übrigens für Mahlzeiten oder Snacks die Zucker enthalten – dies sind als Energiekicks zu sehen.

Versuchen Sie die erforderliche Tagestrinkmenge bis ca. 16 Uhr erreicht zu haben, damit nachts nicht zusätzlich unnötige Toilettengänge stattfinden müssen.

Alkohol ist bei Betroffenen absolut risikobehaftet. Die Sturzgefahr nimmt zu, Verwirrtheitszustände werden gefördert. Wird abends Alkohol getrunken, versucht der Körper diesen nachts zu verarbeiten und abzubauen, es entsteht ein unruhiger, nicht erholsamer Schlaf!

Bettbeschaffenheit und Matratze:

Ein Mensch mit Demenz ist in seiner Eigenwahrnehmung gestört, er muss sich fühlen, ist oft auf der Suche nach sich selbst. Er wird unruhig, nervös oder ängstlich, versucht die Eigenwahrnehmung wieder herzustellen, sucht nach Berührung, sucht sich selbst.

Es kann schon beispielsweise eine schwerere Bettdecke Abhilfe schaffen. Bei der Auswahl einer geeigneten Matratze sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zu weich gewählt wird. Eine weiche Matratze beeinflusst die Wahrnehmung des Körpergefühls. Der Betroffene kann sich zusätzlich nur mit grösserem Kraftaufwand selbst drehen, der Eigenaufwand ist grösser, dies ist bei einer etwas härteren Matratze leichter möglich.

Vermeiden Sie, dass der Betroffene in der Matratze versinkt, oft fehlt ihnen, dementiellbedingt, die Kraft sich selbst aus dieser Position zu befreien, sie werden nervös und unruhig. Das Resultat ist, er wird wach und benötigt oft sehr viel Zeit um wieder zur Ruhe zu finden und einzuschlafen.

Wenn Sie weitere Tipps zum Thema Demenz Tag-Nacht-Rhythmus-Störung oder anderen pflegerelevanten Themen benötigen, zögern Sie nicht uns zur weiteren Beratung, gerne auch telefonisch, per Videotelefonie oder in München & angrenzendem Umland auch individuell vor Ort hinzuzuziehen.


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Vielseitig anwendbarer Pflanzenextrakt aus Grapefruitkernen

Grapefruitkernextrakt | Pflanzenextrakt aus Grapefruitkern Anwendungsgebiete & Nutzen


Die Grapefruit ist wie alle Zitrusfrüchte eine echte Vitamin C Bombe. Neben Grapefruitsaft und Grapefruitfleisch schlummern im Extrakt aus den Kernen und den weißen Schalenteilen die interessantesten Moleküle.

Grapefruitkernextrakt

Wenn im Herbst und Winter die Infektanfälligkeit steigt wird das Immunsystem wieder mehr gefordert. Ist es geschwächt, haben Husten-, Schnupfen- und Grippesymptomatik bessere Chancen. Die Grapefruit hat einen speziellen Schutzmechanismus, der Sie lange vor der Zersetzung durch Bakterien, Pilze und anderen Mikroben bewahrt. Dafür verantwortlich sind sekundäre Pflanzenstoffe. Die meisten davon sind in den Kernen und in der Schale. Der innere weiße Teil der Schale und die Kerne werden zur Herstellung von Grapefruitkernextraktes verwendet.

Eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigen, dass ein breites Spektrum schädlicher Bakterien, Viren und Pilze auf das Grapefuikernextrakt reagieren – so z.B. auch Darm- und Vaginalmykosen. Erfahrungen zeigen auch eine Wirkung auf das Bakterium Helicobakter Pylori, das bei vielen Menschen an Magenbeschwerden beteiligt ist. 

Ebenso wird von Effekten auf die Magensäureproduktion berichtet. Auch das Immunsystem im Darm scheint positiv beeinflusst und es wird von einem deutlich beschleunigten Heilungsverlauf zahlreicher Erkrankungen berichtet. Bei Harnwegsinfekten kann Grapefruitkernextrakt auch eine gute Ergänzung zu Cranberry sein.

Einige Therapeuten setzen es auch bei Diabetes-Patienten ein. Der ganz genaue Wirkmechanismus des Extraktes ist bis heute nicht bekannt. Die verschiedenen positiven Effekte auf die Gesundheit können ganz sicher nicht auf einen einzelnen Stoff zurückgeführt werden. Vielmehr ist es eine spezielle Kombination unterschiedlicher sich ergänzender Pflanzenstoffe, die seine Besonderheit ausmachen.

Innere Anwendung: täglich dreimal 10-15 Tropfen in einem Glas Wasser trinken. Bei Pilzbefall der Schleimhäute kann man damit auch Spülen und Gurgeln.

Grapefruitkernextrakt Pflanzenextrakt aus Grapefruitkern

Für unterwegs gibt es auch Tabletten, von denen man auch prophylaktisch 2-3 Stück pro Tag einnehmen kann.

Erhältlich ist auch menthol- und fluoridfreie Zahncreme mit Grapefruitkern- und Myrrheextrakt (Citridental®-Zahncreme). Das enthaltene Grapefruitkernextrakt macht sich an die Plaques und die Myrrhe bietet noch einen entzündungshemmenden Aspekt im Mundraum bei Parodontitis und Zahnfleischerkrankungen. Die Produkte sind auch homöopathieverträglich.

Aktivpuder mit Grapefruitkernextrakt / Pflanzenextrakt aus Grapefruitkern und Teebaumöl (Citridermal®-Aktivpuder) ist universell und vielseitig einsetzbar und kann z.B. Fußgeruch und Fußschweiß, Drohendem Dekubitus oder offenen Beinen.

Nagelbettentzündungen: Zwei- bis dreimal tägl. Einen Tropfen in den betroffenen Nagelfalz vorsichtig einmassieren oder einige Tropfen auf ein Pflaster geben und bündig darüber kleben.

Kopfhautbehandlung (z.B. bei Entzündungen, Schuppen, Pilz): 10 Tropfen pro Portion Shampoo ca. 2min in Haar und Kopfhaut einmassieren, dann gut ausspülen. (Alternativ Fertigprodukt Citridermal®-Hair&Body)

Zahnfleischentzündungen abends nach dem Zähneputzen mit einem Tropfen Grapefruitkernextrakt 

Ein Tropfen Extrakt in die Tagescreme oder Körperlotion kann kleine Hautentzündungen und Pickel abmildern

Weitere Infos: 

www.grapefruitkernextrakt.de

Quelle: Meyer-Wegener Jens, Dipl.-Biologe, Ihr Pflanzenkompass für die Naturapotheke, Band 1, 4. Aufl. 2017 Hartmann-Verlag


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12 Tipps das Demenz Risiko zu reduzieren

Demenz Risiko reduzieren


Lesen Sie nachfolgende Tipps das Risiko einer Demenz reduzieren. Basierend auf einer neuen Studie aus der Fachzeitschrift „The Lancet“ vom 30.07.2020, ließen sich 40% der Erkrankungen an Demenz durch unsere Lebensgewohnheiten & unsere Wohnortwahl verringern und verzögern. Wenn wir diese anpassen und uns für einen gesünderen Lebensstil einsetzen. Ausschlaggebend für diese Studie sind folgende zwölf, unser Leben beeinflussende, Faktoren:

  1. Bildungsstand
  2. Alkoholkonsum
  3. Bluthochdruck
  4. Hörbeeinträchtigungen
  5. Kopfverletzungen
  6. Körperliche Aktivität
  7. Übergewicht
  8. Rauchen
  9. Luftverschmutzung und Passivrauchen
  10. Diabetes Erkrankungen
  11. Wohnort
  12. Menschen aus Entwicklungs- & Schwellenländern

Laut dieser Studie wirken sich diese Faktoren nachweislich auf unser Risiko an Demenz zu erkranken aus. Weltweit sind von den unterschiedlichen Demenzerkrankungen aktuell ca. 50 Millionen Menschen betroffen. Demografisch bedingt wird diese Zahl bis 2050 auf ca. 152 Millionen Erkrankte ansteigen. 28 weltweit führende Demenzforscher kamen zu dem Ergebnis, dass gerade diese Zahl in Entwicklungs- und Schwellenländern massiv ansteigen wird. Die Forscher richten sich mit ihrer Analyse nicht nur an die Politik. Diese wird auf ein notwendigen Umdenkens hingewiesen. An jeden Einzelnen und dessen Eigenverantwortung wird zusätzlich dringend appelliert. Es werden Einflußfaktoren und Tipps gegeben das Risiko der Demenz zu reduzieren.

Risiko für Demenz

Krankheiten

Ab einem Alter von ca. 40 Jahren sollte dringend darauf geachtet werden, dass der oberer Blutdruckwert von 130 mm/Hg nicht überschritten wird. Die Behandlung von Bluthochdruckerkrankungen mit Medikamenten ist bisher die einzige, wirksame Möglichkeit einer Demenzerkrankung entgegen zu wirken.

Hörverlust

Wer bei sich selbst im mittleren Lebensalter ein Hördefizit feststellt, sollte dieses früh mit einem Hörgerät kompensieren. Schützen Sie Ihr Gehör vor Lärm schreiben die Forscher in dieser Studie, dies sei präventiv absolut von Nutzen um einer Demenz vorzubeugen.

Verletzungen

Seien Sie sich über die langfristigen Auswirkungen von Verletzungen des Kopfes durch straßenverkehrsbedingte Unfälle oder Sportverletzungen, wie Schläge bei beispielsweise dem Boxen, bewußt. Schliessen Sie diese, nach Möglichkeit unbedingt aus.

Gesundheit

Achten Sie auf Ihre Ernährung. Reduzieren Sie eventuell bereits vorhandenes Übergewicht und senken Sie zusätzlich Ihr Risiko an Diabetes zu erkranken.

Lebensstil

Das rauchen sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt, ist nichts Neues. Forscher bestätigen jedoch, dass sich auch im fortgeschrittenen Alter ein Verzicht auf Nikotin, noch positiv auf die Risikoreduktion auswirkt. Dies gilt auch für Passivrauch und Luftverschmutzung, der wir oft indirekt oder direkt ausgesetzt sind.

Umgebung | Wohnort

Am grössten ist das gesellschaftliche Risiko laut dieser Studie für Menschen die benachteiligt in Entwicklungs- und Schwellenländern groß werden oder leben.

Genetische Faktoren

Unsere Gene sind nach wie vor am meisten für die Wahrscheinlichkeit an einer Demenzform zu erkranken verantwortlich. Jedoch obliegt es der Eigenverantwortung von uns Einzelnen, dieses zu beeinflussen. Dies ist mehr als sinnvoll, da noch immer keine medikamentöse Therapie für diese Erkrankung vorhanden ist.


Sind wir in der Lage, wenigstens einige dieser Risikofaktoren auszuschalten, verzögern wir das Erkrankungsrisiko wenigstens bzw. verringern es für uns & erhalten unsere Lebensqualität und Autonomie einige Zeit länger!


Wenn Sie weitere spezifische Fragen zum Thema Demenz haben, nehmen Sie mit uns kontakt auf. Es besteht Schulungsbedarf bezogen auf einen Menschen mit Demenz? Sie pflegen selbst & Ihnen fehlt das nötige Basiswissen für die Kommunikation und den Umgang mit diesem Krankheitsbild? Wir bieten Unterstützung für pflegende Angehörige, nutzen Sie unsere Expertenberatung. Möglichkeiten dafür, telefonisch, per Videotelefonie oder in München und Umland direkt vor Ort bei Ihnen zu Hause!


Interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, finden Sie im Blog-Bereich in Kategorien geordnet, zum Nachlesen.


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Gedächtnisverlust und Gedächtnislücken im Alter pflanzlich vorbeugen

Gedächtnisverlust, Gedächtnislücken, Altersvergeßlichkeit vorbeugen


Nachlassendes Gedächtnis, geistige Erschöpfung, beginnende Altersvergeßlichkeit?

Kommt Ihnen das bekannt vor ?

Sie gehen beschwingt von einem Raum in den anderen, um dort etwas zu holen bzw. zu machen, und eben angekommen wissen Sie nicht mehr, was Sie tun bzw. holen wollten! Sie haben einen Namen oder Begriff auf der Zunge, können es aber partout nicht ausdrücken! 

Diese geistige Ermüdung mit vorübergehender, oder beginnender und fortschreitender Gedächtnisschwäche, ist ein Fall für das Komplexhomöopathische Mittel REGENAPLEX Nr.112:Gedächtnisverlust Gedächtnislücken Altersvergeßlichkeit

 

 

 

 

 

Arzneimittelbilder aus einzelnen Bestandteilen:

Die Phosphorsäure (Acidum phosphoricum) ist wichtig bei Nervenschwäche, nervöser Erschöpfung mit Schlaflosigkeit und anämischen Tendenzen. 

Das Silbernitrat (Argentum nitricum) beseitigt die nervöse, geistige und auch körperliche Erschöpfung, schwächt schon eingetretene Verwirrung ab und erfrischt den Geist wieder. Die Arnika löst die zerebrale Kongestion, die einen Apoplex zur Folge haben könnte und der Sonnenhut (Echinacea) stärkt den Gesamtorganismus bei Entkräftung, Müdigkeit, Schwindel und Verwirrtheit im Kopf. 

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) hat antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die Rosskastanie (Aesculus) löst venöse Stauungszustände und fördert die Durchblutung, und die Eberraute (Artemisia abrotanum) lässt Drüsen abschwellen. 

Die Brunnenkresse (Nasturtium) reinigt das Blut und trägt zur Entgiftung bei, während Buchenholzteeer (Kreosotum) die Nerven beruhigt, das Gedächtnis stärkt und zusammen mit dem weissen Germer (Veratrum album) der Zerebral-Sklerose und dem Kreislaufversagen entgegen wirkt. 

Gedächtnisverlust Gedächtnislücken Altersvergeßlichkeit

Die oben beschriebene Situation ist kein „Privileg“ des Alters, so dass eine 4-wöchige Kur mit Nr. 112 schon in jüngeren Jahren prophylaktisch sehr empfehlenswert ist, um geistige Frische und volle Aufmerksamkeit wieder zu erlangen, insbesondere wenn beruflich oder privat Wichtiges auf der Tagesordnung steht, wo Konzentration und geistige Präsenz absolut notwendig sind. 

Beugen Sie Gedächtnisverlust, Gedächtnislücken, Altersvergeßlichkeit rechtzeitig vor!

In Kombination mit Entgiftung, Ausleitung und geistigem Training ist das REGENAPLEX Nr.112 eine sehr wertvolle Bereicherung in den reifen Jahren, um nicht „zum alten Eisen“ zu zählen!

Autorin: Monique Stahlkopf
Buch: REGENAPLEXE –Natürliche Wirkstoffakkorde, Band 2

Das Buch und mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.regenaplex.de/literatur/


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Beweglichkeit verbessern, Muskelschmerzen vorbeugen

Bewegungsschmerz | Muskelschmerz pflanzlich vorbeugen


In diesem Beitrag möchten wir auf das Thema Bewegungsschmerz & Muskelschmerz eingehen.

Mohnblütenöl und Johanniskraut – eine Wohltat für Körper und Seele

Was die Naturvölker schon wussten, kommt immer mehr wieder ins Bewusstsein der Menschen zurück. So sind es nach traditionellen Überlieferungen nicht nur die Materiellen sondern auch die immateriellen Kräfte der Pflanze, die uns auf körperlicher und psychischer Ebene gut tun können.

Bewegungsschmerz Muskelschmerz

Die Mohnblüte, zart und fein wie ein Seidentuch, hat eine ganz besondere Fähigkeit, auf kargem Boden zu strahlen. Fast in Vergessenheit geraten sind die Auszüge aus diesen Blättern in Olivenöl, die im alten Zypern als wohltuende Massagen für Körper und Seele bekannt waren. Es wird dort seit Jahrhunderten bei Schmerzen an Muskeln und Gelenken, am Rücken und für die allgemeine  Beweglichkeit genutzt. Auch nach Knochenbrüchen und zur Narbenbehandlung hat es sich bewährt. Ebenso gute Berichte gibt es von Anwendern bei Sehnenscheidenentzündungen, Rheuma, Arthritis, Schleimbeutelentzündungen und Kältegefühl. Besonders erwärmend – auch für die Seele – ist es in Kombination mit Johanniskrautöl. Die Komposition fördert die innere und äußere Entspannung von Muskeln und Nervenkostüm sowie das Abschalten für erholsame Ruhephasen. Gerade älteren Menschen kann das Leuchten der roten Mohnblüte und die Sonne, die in der Blüte des Johanniskrauts steckt, eine Wohltat für die Lebenskräfte und die Freude sein. Man kann es auch mit einem Leintuch über Nacht auf Rücken, Wirbelsäule oder mit Nervenschmerzen geplagte Partien auflegen. Zur Massage ist auch je nach Beschwerdebild ein Tropfen ätherisches Öl problemlos noch zusätzlich beizumengen. 

 Zuordnung körperlich:

  • Verspannungen
  • Verhärtungen
  • Versteifung der Gelenke
  • Taubheitsgefühle
  • Ablagerungen
  • harmonisierend bei jeder Form von Gelenks- und Muskelproblemen
  • macht Haut und Narben wieder geschmeidig
  • Cellulite
  • Ordnend nach Knochenbrüchen
  • Unterstützend bei Wirbelsäulentherapien
  • Nervenstörungen

Zuordnung psychisch:

  • Neigung sich zu überfordern
  • Über die Schmerzgrenze gehen
  • Hohe Erwartungen an sich
  • Mehr Aufmerksamkeit dem Körper
  • Kräfte gut einteilen

Bewegungsschmerz Muskelschmerz

Besonntes Mohnblütenöl und Johanniskrautöl

Gerade bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen ist oft ein großer Energiemangel da, auch bei Pflegenden ziehen Dauerbelastungen viel Energie. Wenn kranke oder ältere Menschen nicht viel ins Freie können, fehlt das Sonnenlicht und besonnte Substanzen sind eine wertvolle Tankstelle.

Eine besondere Herstellungsmethode hat die Firma Nuhrovia aus Österrreich: Die Frischpflanzenauszüge und Öle werden in UV-Licht-durchlässigen Gläsern lange Zeit besonnt und so mit Biophotonen angereichert. Danach wird in dunkelviolettes Glas abgefüllt, damit der erreichte Zustand erhalten bleibt und beim Anwender seine Wirkung entfalten kann. In dieser besonders aufbereiteten Qualität steht auch Mohnblütenöl  und Mohnblüten-Johanniskrautöl zur Verfügung.


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Begleitende und vorbeugende Tumortherapie – Enzyme, Mistel und Chilliextract sind starke Partner.

Begleitende und vorbeugende Tumortherapie bei Krebs-Diagnose


Wie Sie bei einer Krebs Diagnose die Tumortherapie pflanzlich unterstützen können, erklären wir im folgenden Beitrag. Aufgabe des Immunsystems ist es, den Körper vor Eindringlingen wie Bakterien oder Viren, aber auch vor Krebszellen und Fremdgewebe zu schützen. Dabei unterscheidet man die unspezifische oder angeborene Immunität, die auf der Aktivierung von Immunzellen beruht, und die spezifische oder erworbene Immunität, gekennzeichnet durch das „immunologische Gedächtnis“ der Lymphozyten und die Bildung spezifischer Antikörper.

Beide Systeme arbeiten bei der Abwehr eng zusammen. Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem an Effektivität.

Das könnte dazu beitragen, dass ältere Menschen für manche Infektionen und Krebserkrankungen anfälliger werden. Das immunregulierende Potenzial von kaskadenfermentierten Regulatessenzen (Rechtsregulat Bio, in Apotheken oder Online erhältlich)  ist inzwischen durch verschiedene Untersuchungen belegt.

Tumortherapie Krebs

Dazu zählen nicht nur In-vitro-Analysen, durchgeführt unter anderem an der Technischen Universität München sowie dem Wissenschaftszentrum Freising-Weihenstephan, sondern vor allem auch eine prospektive, randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie. (Erlacher U., Schlußbericht Studie Rechtsregulat Bio, Schöneck 2012)

Bei einer Chemotherapie werden die Krebszellen mithilfe von Medikamenten abgetötet.

Gesunde Zellen sollten dabei möglichst nicht geschädigt werden. Doch wirken alle Chemotherapeutika auch auf normale Zellen ein und haben daher unerwünschte Wirkungen. Viele Patienten leiden unter Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Müdigkeit, weisen Blutarmut,

ein erhöhtes Infektionsrisiko und Schleimhautschäden auf.

Tumortherapie Krebs

So unterstützen kaskadenfermentierte Enzyme

• Der Organismus wird bei der Entgiftung unterstützt. Durch die zugeführten Phenolsäuren werden Entgiftungsenzyme induziert    und die Ausscheidung der Chemotherapeutika gefördert.

• Das reduzierte Glutathion in den Zellen, das die Leber für die Entgiftung benötigt, nimmt zu.

• Die Ausscheidungsleistung von Leber und Nieren wird gesteigert.

• Der oxidative Stress lässt nach, der Säure- Basenhaushalt wird auf natürliche Weise reguliert.

• Die Zellen werden mit deutlich mehr Energie

versorgt.

• Die probiotischen Komponenten tragen dazu bei, die gestörte Darmflora wieder aufzubauen.

• Die Abheilung angegriffener Schleimhäute wird gefördert

Begleitend zur onkologischen Therapie (mit und ohne Chemo) gibt es auch gute Erfahrungen mit Jabosan Mesundra, einer Kombination aus Humulon, OPC, Capsaicin aus Chilli, Diallylsulfid aus Knoblauch, Cucurmin aus Gelbwurz sowie 6-Gingerol aus ingwer.  Ziel ist, auch im Alter die körpereigene Apoptose (körpereigene Vernichtung von Zellen mit verändertem Erbgut, z.B. Krebszellen) aufrecht zu erhalten und zu stärken. 

Auch Mistelpulver ist eine Möglichkeit für die, die sich nicht einer weiteren Injektionstherapie von Mistelpräparaten unterziehen können oder wollen. Dieses ist von der Firma  Nuhrovia aus Österreich erhältlich in vier verschiedenen Sorten: Apfelmistel (Frauen), Eichenmistel (Männer), Weidenmistel (z.B. Blase, Niere), Tannenmistel (z.B. Leber, Pankreas, Galle, Gehirn, Blutzellen).


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