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Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

BAG-Urteil | Mindestlohn für 24h Pflege- & Betreuungskräfte

Die Entscheidung vom BAG (Bundesarbeitsgericht), von Donnerstag, den 24.06.2021, für 24h Pflege- & Betreuungskräfte einen Mindestlohn zu bezahlen, wirft massive Probleme, gerade die Finanzierung betreffend auf. Es ist ethisch natürlich absolut vertretbar & begrüssenswert, das Lohnniveau anzugleichen, wenn dies eine mehr als notwendige Säule ist, auf welche sich die Pflege in Deutschland für die Versorgungsproblematik stützt.

Die Entscheidung, die Löhne für ausländische Pflegekräfte & Betreuungskräfte, auf ein Mindestlohnniveau von 9,50 Euro anzugleichen, war mehr als nötig, wirft jedoch erneut undurchdachte Finanzierungsprobleme auf & wird zu weiterer Schwarzarbeit führen, aufgrund der entstehenden Kostenexplosion für die Pflege und Betreuung zu Hause.

Bundesarbeitsgericht Mindestlohn 24h Pflege- & Betreuungskräfte

Das Gesetz sieht vor, daß die Bereitschaftszeiten der 24h Pflege- und Betreuungskräfte finanziell mit berücksichtigt werden müssen, die bei einer 24-Stunden-Versorgung in Form von Präsenzzeiten anfallen. Dies macht die Unterstützung von Pflege- und Betreuungskräften für pflegende Angehörige für die meisten von uns nicht mehr finanzierbar.

Bisher war es so, daß die 24h-Kräfte, einem deutschen Arbeitsvertrag entsprechend, offiziell etwa 6 – 6,5 Stunden pro Tag beansprucht werden konnten, was in der Realität oft nicht den Tatsachen entsprach. 24-h-Pflege- und Betreuungskräfte arbeiten an 6 geregelten Wochentagen, auch dies ist nicht immer der Fall, wenn es die Pflegesituation erfordert. In Deutschland werden, nach Schätzungen, etwa 300 000 – 600 000 Pflege- und Betreuungskräfte aus dem Ausland eingesetzt.

Das Bundesarbeitsgericht gab damit einer Klage einer bulgarischen Pflegekraft recht und schafft hiermit eine komplett neue, arbeitsrechtliche Situation, verbunden mit immens steigenden Kosten, die von den pflegenden Angehörigen getragen werden müssen. Diese klagte, aufgrund ihrer sieben tägigen Tätigkeit im 24h-Pflege- und Betreuungsbereich, welcher sie monatelang, ohne Freizeitregelung nachgekommen musste. Pflegende Angehörige geben den Auftrag für das Arbeitsverhältnis, mit meist im Ausland sitzenden Vermittlungsagenturen. Die Pflegeversicherung deckt diese Kosten nicht ab. Der dem jeweiligen Pflegegrad, von der Pflegeversicherung zugestandene Betrag, das Pflegegeld, ist vom Gesetzgeber nur als Basisfinanzierung zu sehen, es muss von einem Eigenanteil ausgegangen werden. Dieser steigt durch die Mindestlohn Regelung für ausländische Pflege- und Betreuungskräfte nun ins nicht mehr finanzierbare, für die meisten pflegenden Angehörigen.

Wie also kann dieser, ethisch notwendige, Schritt langfristig finanziert werden? Es wird weitere Anpassungen den Pflegeversicherungsbeitrag betreffend geben müssen. auch wenn sich die Politik mit hohen Summen an dieser Finanzierung beteiligen muss, werden auch Steuererhöhungen unumgänglich sein.

Unsichere Zeiten kommen auf pflegende Angehörige zu, die bisher durch die neue Pflegereform von 07/2021 schon deutlich weniger Flexibilität im Umgang mit den vorgesehenen Entlastungsmöglichkeiten durch beispielsweise Verhinderungspflege und Tages- und Nachtpflege zugestanden bekommen.

Eine Möglichkeit des Umdenkens, wäre ein Pflegevollversicherung, in die jeder Bürger einbezahlt und anschließend im Pflegefall davon profitieren könnte, indem die tatsächlich anfallenden Pflegekosten komplett übernommen würden.


Fazit:

Wie ist die rechtliche Regelung für eine 24-Stunden-Pflegekraft

Diese hat einen Arbeitsvertrag über 40 Wochenstunden, aufgeteilt auf 6 Tage die Woche. Die restliche Präsenzzeit oder Bereitschaftszeit ist im aktuellen BAG Urteil neu geregelt und muss abgegolten werden.


Bundesarbeitsgericht Mindestlohn 24h Pflege- & BetreuungskräfteWeitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur zu Poltischen Neuigkeiten, wie der des Urteils des Bundesarbeitsgericht zu Mindestlohn für 24h  Pflege- & Betreuungskräfte, finden sie im

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15 Tipps | Dehydration bei Demenz im Sommer vorbeugen

Die Wichtigkeit von Flüssigkeit für den menschlichen Körper


Gerade in den heißen Monaten im Sommer, sollte auf die Gefahr einer Dehydration bei Menschen mit Demenz geachtet werden. Bei alternden Menschen und gerade bei dem Krankheitsbild Demenz muss unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Menschen mit Demenz denken nicht selbständig daran ausreichend zu trinken. Die Gefahr eines Austrocknens, der Dehydration, muss von Pflegenden vorgebeugt werden. Vielen ist die Wichtigkeit der regelmäßigen Flüssigkeitszufuhr für unseren Körper nicht bewußt. Man weiß, daß dieser zu 65-70 Prozent aus Wasser besteht. Durch Schwitzen, körperliche Betätigung verlieren wir tgl. zwischen 500ml und 1000ml Flüssigkeit. Dieses Defizit gilt es auszugleichen und aufzufüllen. Jede Zelle des Körpers benötigt Flüssigkeit, sonst reagiert dieser mit Leistungsabfall, kognitiven Defiziten, gerade bei Demenz, Konzentrationsproblemen oder Kopfschmerzen. Ein weiterer wichtiger Aspekt eines angemessenen Flüssigkeitshaushalts ist die Elastizität unsere Haut.

Demenz Dehydration Sommer

Was genau kann ich also tun und worauf kann ich bei Menschen mit Demenz im Sommer achten, um einer Dehydration vorzubeugen? Wir geben Ihnen in diesem Artikel 15 Tipps, um dieser Problematik als pflegender Angehöriger vorzubeugen, daß es nicht zu weiteren, dehydrationsbedingten Verwirrheitszuständen Ihres Angehörigen mit Demenz kommt. Eine angemessene Tagestrinkmenge bei Menschen mit Demenz zu erreichen ist nicht schwierig, da diese oft vergessen, gerade getrunken zu haben. Es erfordert also Ihre Aufmerksamkeit und Ausdauer, ihn kontinuierlich zu erinnern. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten, ihn in den heissen Monaten im Sommer, auch wenn man ihn vielleicht nicht mit zum Baden nehmen kann, zu erfrischen und den Körper zu revitalisieren.

15 Tipps für heisse Sommermonate


  1. Starten Sie morgens bereits beim Wachwerden mit einem Lieblingsgetränk an der Bettkante, bevor Sie mit dem Morgenritual beginnen.
  2. Gemeinsames Trinken macht deutlich mehr Spaß, auch kann dieses mit einem Zuprosten oder einem Trinkspruch getan werden.
  3. Stellen Sie Getränke an Plätze, an denen sich der Mensch mit Demenz aufhält oder an denen er tagsüber sitzt, er wird dadurch visuell erinnert.
  4. Bieten Sie viel frisches Obst als Snack oder Zwischenmahlzeit an, beispielsweise Weintrauben, Melone, Erdbeeren oder Ananas.
  5. Bereiten Sie 1 x tgl. einen Salat als Mahlzeit an, vorzugsweise mit Gurke, Tomaten und Gemüsesorten die ähnlich viel Flüssigkeit beinhalten.
  6. Bieten Sie nachmittags einen kalten Eiskaffee, eine Eisschokolade oder grundsätzlich ein Eis an.
  7. Ein kühles Tuch, bei Hitze, wirkt erfrischend & revitalisierend.
  8. Ein Fußbad mit Eiswürfeln und um zusätzlich die Haut zu pflegen mit Olivenöl im Wasser, regt den Kreislauf an und macht die Haut geschmeidig & weich.
  9. Das gleiche kann auch als Handbad angerichtet werden, achten Sie darauf, daß die Unterarme ruhig auch mit im kühlenWasser liegen oder eingetaucht werden.
  10. Achten Sie bei der Getränkeauswahl auf bevorzugte Getränke des Menschen mit Demenz, diese wird er eher annehmen, auch wenn er keinen Durst verspürt.
  11. Nutzen Sie ansprechende Adjektive beim Anbieten des Getränks, wie köstlich, lecker, toll, fruchtig, erfrischend etc..
  12. Lüften Sie morgens die Räume & halten Sie tagsüber die Fenster, wenn möglich, geschlossen. Die Hitze wird vom älteren Menschen ferngehalten.
  13. Achten Sie auf Kleidung ohne Synthetikanteil, dies fördert das Schwitzen. Baumwolle oder Leinen sind sinnvolle Materialien. Auch Menschen mit Demenz oder ältere Menschen können kurze Hosen oder Röcke tragen, um der Witterung entsprechend gekleidet zu sein.
  14. Ein Ventilator, aufgestellt im Zimmer oder Wohnraum, bietet kühle Luft und macht es drinnen angenehmer.
  15. Vermeiden Sie unnötige körperliche Aktivitäten und gönnen Sie Ihrem Angehörigen Pausen, Ruhe und Schlafpausen, um sich zu erholen, überfordern Sie ihn nicht.

Demenz Dehydration Sommer

Diese Tipps können Sie selbstverständlich auch für sich selbst und nicht nur zum Vorbeugen einer Dehydration im Sommer bei Menschen mit Demenz anwenden!

Wir wünschen Ihnen einen phantastischen Sommer, denken Sie bei der Pflege Ihres Angehörigen auch an Pausen und Erholungszeiten für sich selbst!


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Demenz | Verständnis durch Validation nach Naomi Feil

Verständnis für einen Menschen der Symptome der Demenz zeigt, fällt nicht immer leicht, Naomi Feil gibt uns ein wertvolles Instrument durch die Technik der Validation an die Hand. Bedingt durch die Wesensveränderung, die ein Mensch bei einer Demenz Erkrankung durchläuft, kommt es häufig zu Unverständnis aufgrund seiner Reaktionen, ablehnendem oder abwehrendem Verhalten. Die Gerontologin Naomi Feil hat sich mit dieser Thematik und Problematik beschäftigt. Sie hat das Konzept der Validation entwickelt. Dieses wird bei hochbetagten,  an Alzheimer Demenz erkrankten Menschen angewendet.

Pflegende Angehörige und Pflegepersonal bekommen eine empathische, urteilsfreie, verbale oder nonverbale Kommunikationstechnik & Grundeinstellung vermittelt. Die Technik der Validation nach Naomi Feil hilft den Menschen mit Demenz und seine Reaktionen besser zu verstehen. Es wird davon ausgegangen, daß aufgrund der geistigen Rückentwicklung bis ins Kindesalter, ein Prozeß des Aufarbeitens, von Ereignissen im Leben, im Unterbewusstsein stattfindet.

Wenn ein Mensch mit Demenz beispielsweise plötzlich eine bereits verstorbene Person zu sehen glaubt, kann dieses nicht nur mit der Erkrankung zusammen hängen. Oft ist dies der Fall wenn im bisherigen Leben eine Strategie fehlte, Situationen aufzuarbeiten und damit zu bewältigen. Die Situation wird neu durchlebt. Validation ist hierbei eine tolle, unterstützende Möglichkeit dieses gemeinsam zu bewältigen. Diese Technik schafft nicht nur Verständnis für Situationen, die im ersten Moment nicht begreifbar für uns sind, sondern sie erleichtert den Umgang mit dem Menschen mit Demenz. Sie unterstützt ihn in seinem Krankheitsverlauf, schafft und erhält Vertrauen und erleichtert den Umgang mit dem Krankheitsbild Demenz.


Demenz Symptome Validation Naomi Feil

Die 4 Phasen für angewendete Validation


Phase 1: Mangelhafte Orientierung – oft unglücklich

Der Mensch mit Demenz leugnet seine Gefühle vermehrt. Er projiziert Konflikte und nicht aufgearbeitete Probleme oft auf Personen aus der Gegenwart.

Techniken der Validation in der 1. Phase:

  • Offene Fragen stellen, beispielsweise „Wie fühlst du dich?“, „Wie geht es dir?“ oder „Hast du einen schönen Tag?“. Es geht darum die Gefühlsebene durch offene Fragen zu ermitteln.
  • Nach Extremen oder dem Gegenteil fragen. Beschuldigt eine mangelhaft orientierte Person jemanden böse zu ihr gewesen zu sein, hinterfragen Sie ob sie das immer tut oder antworten sie, das kommt aber nicht jeden Tag vor, oder?
  • Sich gemeinsam erinnern. Bieten Sie Fragen auf die Vergangenheit bezogen an und gehen Sie auf das Gesagte ein, ergänzen Sie wenn möglich, um eine gemeinsame Erinnerungssituation zu gestalten, die positive Erinnerungen hervorruft.
  • Umformulieren von Gesagtem, dieses führt zu verstanden werden und Akzeptanz.
  • Bewältigungsmechanismen erfahren dient dem Zweck herauszufinden, ob die Person diese Situation früher schon einmal erlebt hat und wie sie damit umgegangen ist. Als Beispiel, der Mensch mit Demenz beschwert sich darüber, daß eine andere Person immer so laut schreit.

 

Phase 2: Zeitverwirrtheit

Rückzug aus der Realität, Verluste sind willkürlich nicht mehr zu leugnen. Vertraute Gegenstände oder Menschen erinnern den Menschen mit Demenz an die Vergangenheit, in die er sich immer mehr zurück zieht. Die Gefühlsebene wird in den Vordergrund gestellt, Themen drehen sich um Liebe, Trennung, Hass und Trauer. Hierüber schafft sich der Betroffene seine Identität.

Techniken der Validation in der 2. Phase:

  • Offene Fragen, kommuniziert die Person noch verbal, versuchen Sie es mit dem Stellen von offenen Fragen.
  • Geschlossene Fragen, ist die verbale Kommunikation kaum noch möglich, stellt man geschlossene Fragen. Bieten Sie Fragen mit nur zwei Antwort Optionen, dieses fällt dem Betroffenen leichter.
  • Nonverbale Techniken können, beschrieben in Phase 3, eingesetzt werden.

 

Phase 3: Bewegungen werden wiederholt

Gefühle werden in dieser Phase durch sich kontinuierlich wiederholende Bewegungen ersetzt. Beispiele können Streichbewegungen über den Tisch, zupfen an einer Tischdecke oder Daumen drehen sein. Sprachliche Veränderungen, hin zu Lauten, wie Pa pa pa helfen Menschen mit Demenz, die unverständliche Gegenwart für eine kurze Zeit zu verlassen und in die Vergangenheit zu driften. Hier kommen ausschließlich nonverbale Techniken zum Einsatz:

  • Blickkontakt hilft zu suggerieren, ich spreche dich an, begeben Sie sich auf Augenhöhe, achten Sie auf Gesicht & Augen Ihres Gegenübers bei der Ansprache.
  • Spiegeln Sie durch Bewegungen, Körperhaltung und Gesichtsausdruck die Person und zeigen damit Bestätigung, dadurch zeigen Sie gezielt Mitgefühl und Empathie.
  • Berührung ist eine gute Möglichkeit in Kontakt zu treten. Legen Sie der Person behutsam die Hand auf die Schulter, nehmen Sie seine Hand bei der Ansprache. Diese Gesten erzeugen Vertrautheit und Geborgenheit.
  • Musik & Singen ist oft, auch nach dem Verlust der Sprache, noch eine Möglichkeit eine Emotionsebene aufzubauen. Musik ruft Erinnerungen aus der Vergangenheit des Menschen mit Demenz hervor, gelegentlich kommen sogar noch Worte oder Teilsätze aus dem Mund des Betroffenen.
Phase 4: Vegetieren

In dieser Phase nehmen die Personen die Außenwelt kaum und gar nicht mehr wahr, Vergangenes wird nicht mehr aufgegriffen und verarbeitet. In dieser Phase ist Berührung, Anerkennung und Fürsorge essentiell und wichtig. Ehrliche Worte spielen eine übergeordnete Rolle und werden durch einen positiven Unterton gespürt. Verwenden Sie Sätze wie, „Es ist schön, dich zu sehen“, „Ich freue mich immer wenn ich dich besuche“ oder beispielsweise „Du siehst heute sehr hübsch oder gut aus“. Erwarten Sie keine Gegenreaktion des Menschen mit Demenz, seien Sie einfach für ihn da.


Was lernen wir also wenn Symptome der Demenz auftreten durch die Technik der Validation nach Naomi Feil?

 

  • Nicht aufgearbeitetes im Leben positiv aufzuarbeiten
  • Eine bessere, gefühlvolle Kommunikation mit dem Betroffenen
  • Unverständliche Situationen besser zu begreifen
  • Einfühlungsvermögen für die betroffene Person
  • Die Aufmerksamkeit auf die noch vorhandenen Fähigkeiten des Menschen mit Demenz zu lenken

Validieren kann jeder lernen. die Grundvoraussetzung ist eine emphatische, gefühlvolle Ebene aufzubauen, eigene Gedanken und Vorurteile in den Hintergrund zu stellen. Vermeiden Sie Ausreden & Lügen dem Menschen mit Demenz gegenüber. Erzeugen Sie eine wertschätzende Atmosphäre. Die Emotionsebene bleibt bis zum Schluß erhalten. Ehrlichkeit ist spürbar, mag die betroffene Person auch noch so verwirrt wirken.

Fazit:

Was ist Validation

Durch Validation sind wir in der Lage die betroffene Person in dieser Aufarbeitung zu unterstützen, uns mit ihr auseinander zusetzen, um sie und ihre Reaktionen zu verstehen.


Demenz Validation Naomi Feil

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