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Mit Aromapflege leichter durch schwierige Zeiten

Aromatherapie | Selbstfürsorge | Ganzheitlichkeit


Im folgenden Beitrag erklären wir ihnen eine weitere Möglichkeit der Aromapflege und dem Einsatz von Aromatherapie.

Auch im neuen Jahr hat uns COVID-19 (erstmal) weiter fest im Griff. Insbesondere für Pflegekräfte ist die Pandemie mit hohen zusätzlichen Anforderungen verbunden. Erschwert wird die Situation durch die Tücken der kalten Jahreszeit, die schnell einen Infekt oder auch eine „normale“ Grippe mit sich bringt.

Wenn der Stress – sei es im beruflichen oder im privaten Umfeld – Überhand zu nehmen droht, sorgt Aromapflege für Schutz und Ausgleich. In diesem Beitrag wollen wir deswegen ein paar ganz konkrete Tipps geben, die helfen, besser durchzuhalten, innerlich den Halt nicht zu verlieren und vor allem gesund zu bleiben. Denn das ist im Moment am wichtigsten!

Aromatherapie Aromapflege

Stress macht anfällig. Aromapflege und Aromatherapie bringt uns wieder ins Gleichgewicht 

COVID-19 macht vor niemandem Halt. Die einen sind selbst betroffen oder haben viele Erkrankte, um die sie sich kümmern müssen, andere – wie viele der Pflegebedürftigen – leiden an Einsamkeit und sozialer Isolation. Dieser Stress belastet das Immunsystem, das derzeit ohnehin stark gefordert ist, zusätzlich. 

Wer sich körperlich und emotional wappnen will, findet gerade jetzt in ätherischen Ölen eine wirksame Unterstützung. Warum? Weil die naturreinen Öle direkt auf das limbische System wirken, also den Teil des Gehirns, in dem die Gefühle gesteuert werden. Düfte können uns also innerhalb weniger Momente körperlich und seelisch beruhigen und Kraft schöpfen lassen. 

Wurzel- und Baumöle erden, Blütenöle heben die Stimmung

Bei der Wahl des geeigneten Öls sollte jede/r seiner Nase nach gehen, denn der Duft, der ein Lächeln ins Gesicht zaubert und am meisten berührt, ist jetzt der beste Begleiter. Warum ein bestimmtes ätherisches Öl subjektiv am angenehmsten empfunden wird, lässt sich bei näherer Betrachtung allerdings oft doch gut erklären. So stehen naturreine Öle, die aus Wurzeln gewonnen werden, für Stabilität und die tiefe Verbundenheit des Menschen mit der Erde. Zu diesen Ölen zählen unter anderem Angelikawurzel, Vetiver, Narde, Ingwer oder Iris. Aber auch die Öle von Bäumen geben Halt, schenken Kraft und innere Stärke. Die bekanntesten sind hier Atlas- oder Himalaya-Zeder sowie die Nadelöle von Douglasfichte, Kiefernnadel, Lärche oder Lacriciokiefer. Weitere stärkende Öle sind Immortelle, Lorbeerblätter, Manuka oder Myrrhe.

Viele Menschen schätzen die duftenden pflanzlichen Öle auch für ihre stimmungsaufhellenden Eigenschaften. Diese Wirkungen sind in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt worden. So vertrauen viele Anwender*innen vor allem Zitrusdüften und ätherischen Ölen wie Jasmin, Rose, Neroli, Lavendel oder Ylang-Ylang. Aber auch unbekanntere Blütenöle wie Frangipani, Ginster, Magnolienblüte oder Tuberose können durch ihren lieblich-durchdringenden Duft in unsicheren Zeiten eine emotionale Hilfe sein. Benzoe Siam, Kakao, Tonka oder Vanille gelten als „Kuscheldüfte“, die uns umarmen und schützend umhüllen. Weitere bewährte Stimmungsaufheller sind Bergamotte, Grapefruit oder Sandelholz. 

Wie setzt man Aromapflege & Aromatherapie am besten ein?

Nicht nur das jeweils am besten geeignete Öl, auch die Art der Anwendung richtet sich ganz nach individuellen Vorlieben und Gegebenheiten. Am schnellsten und einfachsten ist es, einfach direkt am Fläschchen mit dem ätherischen Öl zu schnuppern und den Duft mit geschlossenen Augen bewusst wahrzunehmen. Alternativ kann man ein Stück Wolle oder Stoff mit einem Tropfen des Lieblingsöls beträufeln und zum Beispiel in der Kitteltasche immer griffbereit halten. Wer seinen Lieblingsduft präsenter haben möchte, kann den Pausenraum oder das heimische Wohn- oder Schlafzimmer mit einem Duftgerät oder einer Duftlampe beduften. Und dann heißt es: Rauf aufs Sofa oder den Lieblingssessel, Augen schließen oder ein schönes Buch lesen, Musik hören und einfach nur genießen.

Schnell und einfach in der Anwendung sind übrigens auch sogenannte Pflanzenwässer. Sie enthalten nur einen Hauch ätherischen Öls, aber alle wasserlöslichen Inhaltsstoffe der jeweiligen Pflanze. Sie können direkt ins Gesicht gesprüht oder als Duftnebel in der Luft verteilt werden. Orangenblütenwasser kann beispielsweise zur Beruhigung und Stärkung bei unbestimmten Ängsten eingesetzt werden. Rosenwasser wirkt lindernd und stärkend, gerade in emotional fordernden Situationen.

Aromapflege: Wohltat für Körper und Seele     

Auch Teilmassagen und Pflegerituale mit duftenden Körperölen sorgen bei Unruhe für Entlastung. Solche Anwendungen kann man an sich selbst, aber natürlich auch bei euren Pflegebedürftigen durchführen. In der aromapflegerischen Praxis wird dabei dem Körperteil besondere Aufmerksamkeit geschenkt, in dem die Sorge „sitzt“ – also etwa der Solarplexus, die Herzgegend, der Bauchraum oder der Nacken. Zur Anwendung wird das ätherische Öl der Wahl beispielsweise mit duftneutralem Mandelöl vermischt und einmassiert.

Nach einem anstrengenden Tag helfen auch Fußbäder oder Fußmassagen ganz wunderbar dabei, das Karussell negativer Gedanken zum Halten zu bringen. Wohltuende Fußeinreibungen massieren außerdem die Reflexzonen und wirken erdend und stärkend. 

Zum Abschluss noch zwei Rezepte für aromapflegerischen Anwendungen für eine fordernde Zeit:

Körperöl „Schützende Hülle“

5 Tropfen Melisse 30% 

3 Tropfen Majoran bio

50 ml Basisöl, z.B. Mandelöl

Die ätherischen Öle und das Mandelöl mischen und das krautig-warm duftende Öl in der Herz- oder Bauchgegend auftragen.

Badezusatz „Schutz & Stärke“ für ein Fußbad

1 Tropfen Himalayazeder (oder Atlaszeder) und 3 Tropfen Rosengeranie auf 3 EL Meersalz geben, schütteln und in eine Fußbadewanne oder einen großen Eimer geben. Mit warmem Wasser auffüllen und die Füße ca. 15 Minuten lang darin baden.

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Aromatherapie – Tipps zur Erkältungszeit

Aromatherapie zur Erkältungszeit einsetzen


Ätherische Öle & Aromatherapie bei Erkältungsbeschwerden & zur Erkältungszeit

COVID-19 führt uns seit Monaten vor Augen, wie wichtig die Einhaltung einfacher Hygieneregeln ist, etwa das Händewaschen. Abstandhalten, der Verzicht auf Umarmungen oder Begrüßungsküsse leisten aber auch einen wichtigen Beitrag, wenn es darum geht, uns vor lästigen Erkältungen zu schützen. Hat es einen doch erwischt, greift man gerne zu Bewährtem und dazu zählen – natürlich! – auch ätherische Öle. 

Infekte können bekanntlich von Bakterien oder Viren ausgelöst werden. Gegen beide haben sich ätherische Öle in unzähligen Untersuchungen als wirksam erwiesen. Warum das so ist, lässt sich schnell erklären: Als Vielstoffgemische enthalten ätherische Öle bis zu 500 verschiedene Wirkstoffe. Einige von ihnen, die Gruppe der Sesquiterpene etwa, wirken stärkend auf das Immunsystem. Andere, wie die Phenole, aktivieren die körpereigenen Abwehrzellen und tragen dazu bei, dass unerwünschte Eindringlinge schnell unschädlich gemacht werden. Das macht sie zu wirksamen und wohltuenden Begleitern, die Husten, Schnupfen und andere Beschwerden frühzeitig bekämpfen, Symptome lindern und den Verlauf einer Erkältung deutlich verkürzen können. 

Die fünf wichtigsten ätherischen Öle bei Erkältungsbeschwerden: 

  • Ravintsara bio

Ravintsara ist ein Kampherbaum, der auf Madagaskar gedeiht. Er kann mehr als 30 Meter hoch werden und je nach Herkunft unterschiedliche Chemotypen ausbilden. Der Cineol-Chemotyp Ravintsara findet in der Naturheilkunde Verwendung bei Erkältungsbeschwerden und zur Raumluftverbesserung. Manchmal wird es auch als „Virenschutzöl“ bezeichnet. 

  • Lorbeerblätter bio
    Lorbeer, auch Gewürzlorbeer genannt, ist ein immergrüner Baum mit aromatischen Blättern und blauschwarzen Beeren, der ursprünglich aus Asien stammt. Das aus den Blättern gewonnene ätherische Öl kann bei Atemwegserkrankungen befreiend wirken und dient als Schutzschild, wenn die Menschen im Umfeld kränkeln. Dann empfiehlt es sich, die Raumluft durch das Verdampfen von Lorbeeröl zu reinigen.
  • Latschenkieferöl bio
    Latschenkiefer, auch Latsche oder Legföhre genannt, ist ein immergrüner strauchartiger Nadelholzbaum, der in Höhen zwischen 1.000 und 2.700 Meter gedeiht. In der Naturheilkunde kommt das aromatisch holzig duftende Öl traditionell bei Erkältungsbeschwerden zum Einsatz. Als ätherischer Allrounder auch gegen Unwohlsein und Stress sollte es in keiner Haus- und Reiseapotheke fehlen. Latschenkieferöl vertieft die Atmung, stärkt die Abwehrkräfte, wirkt befreiend und entzündungshemmend. Einreibungen auf der Brust mit Latschenkieferöl in einen Bio Pflegeöl sind bei Erkältungsbeschwerden besonders wohltuend.
     
  • Thymian Thymol bio
    Thymian ist ein Kraut, das je nach Klima und Bodenbeschaffenheit unterschiedliche Inhaltsstoffe, Duft- und Wirkungsprofile ausbilden kann. Thymian Thymol hat sich in der Naturheilkunde speziell bei Erkrankungen der unteren Atemwege und Infekten bewährt.
  • Zitrone bio
    Das ätherische Öl aus der Schale der Frucht punktet nicht nur mit reinigenden Eigenschaften, sondern eignet sich wegen seines frischen Dufts auch zur Raumbeduftung und hat dabei eine stimmungsaufhellende, beruhigende Wirkung. Anwendung findet das Öl unter anderem in Gurgellösungen, Wickeln und in der Handhygiene.

Rezept SOS-Halsspray:

15 ml Pfefferminzwasser

10 ml Mandelöl

5 ml Sanddornfruchtfleischöl

10 Tropfen Zitrone bio

6 Tropfen Ravintsara bio

5 Tropfen Lorbeer bio

2 Tropfen Thymian Thymol bio

Pflanzenöle in ein Sprühfläschchen mit 30 ml Inhalt füllen, ätherische Öle einträufeln und mit Pfefferminzwasser auffüllen. Vor jeder Anwendung kräftig schütten. Ein- bis dreimal täglich in den Rachenraum sprühen.

Rezept „Grippe-Prophylaxe-Mischung“ zum Inhalieren

1 TL Salz

2 Tropfen Lorbeer bio

2 Tropfen Ravintsara bio

1 Tropfen Zitrone bio

Ätherische Öle mit dem Salz vermengen und direkt ins heiße Wasser geben.

Rezept Hustenbalsam

25 mg Bio-Koosöl

5 ml Jojobaöl

6 Tropfen Lavandin bio

5 Tropfen Ravintsara bio

5 Tropfen Weißtanne bio

4 Tropfen Thymian Thymol bio

Kokosöl im Wasserbad schmelzen, Jojobaöl und ätherische Öle zugeben, gut verrühren und in einen sauberen Tiegel füllen. Bei starkem Hustenreiz auf der Brust sanft einmassieren. 

Aromatherapie Erkältungszeit

Alle Rezepte stammen aus dem Buch „Ätherische Öle in der Erkältungszeit – Schnelle Hilfe bei Husten, Schnupfen, und grippalen Infekten. Immunstärkend • schützend • heilend.“ von Maria M. Kettenring und Anusati Thumm. Es ist im JOY-Verlag erschienen und im PRIMAVERA-Online-Shop erhältlich (https://www.primaveralife.com/shop/literatur).

 

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Herbstzeit – Nasen-Nebenhöhlenentzündungen homöopathisch behandeln, so gehts!

Homöopathie | Nasen- Nebenhöhlenentzündung


Im folgenden Beitrag geben wir Ihnen Tipps, wie sie Homöopathie zur Behandlung von Nasen-Nebenhöhlenentzündung einsetzen.

Der CinnabaritDie Front bei Nasen-Nebenhöhlen-Entzündungen

Der Cinnabarit ist weitläufig als Zinnober bekannt. In der Homöopathie ist das Mittel auch als Mercurius sulfuratus ruber, Hydrargyrum sulfuratum rubrum geführt. Dort sind seine Hauptanwendungsgebiete Nasennebenhöhlenentzündung, Bindehautentzündung, Heuschnupfen und Warzen. Patienten bei denen Cinnabaris gut anspricht, wirken oft schwach, nervös und traurig. Auch Vergesslichkeit und Konzentrationschwierigkeiten gehören dazu. Sie sind oft berührungs- und geräuschempfindlich und wollen am Liebsten in Ruhe gelassen werden.

Gerade bei Patienten mit einer Vielzahl an Medikamenten ist die Homöopathie eine gute Ergänzung, die mit der Schulmedizin gut kombinierbar ist. 

 

Auslöser für Nasennebenhöhlenentzündungen können Viren sein, chronisch allergisches Geschehen oder eine bakterielle Entzündung, die im Winter durch Frischluftmangel generell oder schlechtes Lüften noch begünstigt wird. Die Nasenschleimhäute schwellen an, sind trocken und gereizt, die Durchlüftung der Nasennebenhöhlen wird erheblich behindert und der Kreislauf kann nur sauerstoffreduziert funktionieren. Die Erreger haben jetzt gute Chancen sich zu vermehren. Der Körper beginnt sich zu wehren, indem er Schleim absondert. Der Geruchssinn kann durch die verschleimte Nase ebenfalls beeinträchtigt sein und es kommt zu einem Druckgefühl über der Stirn, im Wangenbereich, hinter den Augen oder im Hinterkopf.

Aus einem banalen Schnupfen kann schnell eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) entstehen. Am häufigsten betroffen sind die Kieferhöhlen, gefolgt von den Siebbeinhöhlen und der Stirnhöhle. Angeschwollene Schleimhäute verhindern ein Abfließen des Schleims aus der Nase, sodass die Krankheitserreger nicht mehr einfach aus dem Körper transportiert werden können. Es kommt zu einem Stau des Schleims in den Nasennebenhöhlen und zu einer Entzündung, die mitunter sehr schmerzhaft sein kann. 

Viel trinken ist nicht nur bei Erkältungskrankheiten wichtig. Hier aber besonders, damit der Schleim flüssig gehalten wird und nicht verstockt und dann im Nasennebenhöhlenraum verbleibt. Dampfinhalationen sind eine gute Ergänzung. Am besten über einen Vernebler, der die Teilchen weit in den Nasennebenhöhlen oder Bronchialbereich hinein verteilt. 

 

Eine schöne Ergänzung zu Cinnabaris bietet Ferrum Phosphoricum, das als Schüssler Salz Nummer 3 bestens bekannt ist, sowie Mercurius solubilis, zu dessen Leitsymptomen Schleimhautentzündungen und geschwollene Lymphknoten gehören.

Diese Kombination findet sich in Sinfrontal® wieder:

Cinnabaris (Trit. D4), Ferrum phosphoricum (Trit. D3), Mercurius solubilis Hahnemanni (Trit. D6).

Homöopathie Nasen-Nebebnhöhlenentzündung

Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12-mal täglich, je 1 Tablette im Mund zergehen lassen.

Bei chronischen Verlaufsformen 1- bis 3-mal täglich je 1 Tablette im Mund zergehen lassen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.

Nehmen Sie Sinfrontal® ohne ärztlichen Rat nicht länger als eine Woche ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrem Apotheker oder einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sinfrontal® zu stark oder zu schwach ist.

Sinfrontal® ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Atemorgane.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.

Dazu gehört beispielsweise: Homöopathie bei Nasen-Nebenhöhlenentzündung in der Erkältungszeit

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

https://www.klein-naturarznei.de/produkte/atemwege/sinfrontal-R/

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Vielseitig anwendbarer Pflanzenextrakt aus Grapefruitkernen

Grapefruitkernextrakt aus Grapefruit | Pflanzenextrakt aus Grapefruitkern Anwendungsgebiete & Nutzen


Die Grapefruit ist durch ihr Grapefruitkernextrakt, wie alle Zitrusfrüchte eine echte Vitamin C Bombe. Neben Grapefruitsaft und Grapefruitfleisch schlummern im Extrakt aus den Kernen und den weißen Schalenteilen die interessantesten Moleküle.

Grapefruitkernextrakt Grapefruit Grapefruitkern

Wenn im Herbst und Winter die Infektanfälligkeit steigt wird das Immunsystem wieder mehr gefordert. Ist es geschwächt, haben Husten-, Schnupfen- und Grippesymptomatik bessere Chancen. Die Grapefruit hat einen speziellen Schutzmechanismus, der Sie lange vor der Zersetzung durch Bakterien, Pilze und anderen Mikroben bewahrt. Dafür verantwortlich sind sekundäre Pflanzenstoffe. Die meisten davon sind in den Kernen und in der Schale. Der innere weiße Teil der Schale und die Kerne werden zur Herstellung von Grapefruitkernextraktes verwendet.

Eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigen, dass ein breites Spektrum schädlicher Bakterien, Viren und Pilze auf das Grapefuikernextrakt reagieren – so z.B. auch Darm- und Vaginalmykosen. Erfahrungen zeigen auch eine Wirkung auf das Bakterium Helicobakter Pylori, das bei vielen Menschen an Magenbeschwerden beteiligt ist. 

Ebenso wird von Effekten auf die Magensäureproduktion berichtet. Auch das Immunsystem im Darm scheint positiv beeinflusst und es wird von einem deutlich beschleunigten Heilungsverlauf zahlreicher Erkrankungen berichtet. Bei Harnwegsinfekten kann Grapefruitkernextrakt auch eine gute Ergänzung zu Cranberry sein.

Einige Therapeuten setzen es auch bei Diabetes-Patienten ein. Der ganz genaue Wirkmechanismus des Extraktes ist bis heute nicht bekannt. Die verschiedenen positiven Effekte auf die Gesundheit können ganz sicher nicht auf einen einzelnen Stoff zurückgeführt werden. Vielmehr ist es eine spezielle Kombination unterschiedlicher sich ergänzender Pflanzenstoffe, die seine Besonderheit ausmachen.

Innere Anwendung: täglich dreimal 10-15 Tropfen in einem Glas Wasser trinken. Bei Pilzbefall der Schleimhäute kann man damit auch Spülen und Gurgeln.

Grapefruitkernextrakt Grapefruit Grapefruitkern

 

Für unterwegs gibt es auch Tabletten, von denen man auch prophylaktisch 2-3 Stück pro Tag einnehmen kann.

Erhältlich ist auch menthol- und fluoridfreie Zahncreme mit Grapefruitkern- und Myrrheextrakt (Citridental®-Zahncreme). Das in einer Grapefruit enthaltene Grapefruitkernextrakt macht sich an die Plaques und die Myrrhe bietet noch einen entzündungshemmenden Aspekt im Mundraum bei Parodontitis und Zahnfleischerkrankungen. Die Produkte sind auch homöopathieverträglich.

Aktivpuder mit Grapefruitkernextrakt / Pflanzenextrakt aus Grapefruitkern und Teebaumöl (Citridermal®-Aktivpuder) ist universell und vielseitig einsetzbar und kann z.B. Fußgeruch und Fußschweiß, Drohendem Dekubitus oder offenen Beinen.

Nagelbettentzündungen: Zwei- bis dreimal tägl. Einen Tropfen in den betroffenen Nagelfalz vorsichtig einmassieren oder einige Tropfen auf ein Pflaster geben und bündig darüber kleben.

Kopfhautbehandlung (z.B. bei Entzündungen, Schuppen, Pilz): 10 Tropfen pro Portion Shampoo ca. 2min in Haar und Kopfhaut einmassieren, dann gut ausspülen. (Alternativ Fertigprodukt Citridermal®-Hair&Body)

Zahnfleischentzündungen abends nach dem Zähneputzen mit einem Tropfen Grapefruitkernextrakt 

Ein Tropfen Extrakt in die Tagescreme oder Körperlotion kann kleine Hautentzündungen und Pickel abmildern

Weitere Infos: 

www.grapefruitkernextrakt.de

Quelle: Meyer-Wegener Jens, Dipl.-Biologe, Ihr Pflanzenkompass für die Naturapotheke, Band 1, 4. Aufl. 2017 Hartmann-Verlag


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