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Mundhygiene & Mundpflege | Aromaöl unterstützend nutzen

Aromatherapie | Mundhygiene & Mundpflege


Im folgenden Text erklären wir ihnen wie zur Mundhygiene & Mundpflege Aromaöl unterstützend nutzen.

Mundpflege: Wichtig, aber oft schwierig umzusetzen

Wer in der palliativen Pflege arbeitet, weiß: Weil viele Patient*innen nicht mehr essen, trinken oder schlucken können, haben sie kaum noch Speichel. Diese Trockenheit kann nicht nur unangenehm und äußerst schmerzhaft sein – sie bildet auch den idealen Nährboden für Beläge, Borken, Infektionen und starken Mundgeruch. 

Als ganzheitlich orientierte, unterstützende Maßnahme bietet der Einsatz von ätherischen Ölen, Pflanzenölen und Pflanzenwässern im Rahmen der Aromapflege die Möglichkeit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von stark pflegebedürftigen und sterbenden Menschen auch bei solchen Problemen deutlich zu steigern. Durch eine präventive Aroma-Mundpflege im Rahmen der täglichen Mundhygiene lassen sich außerdem viele häufig auftretende Beschwerden vermeiden. 

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Welche Öle eignen sich?

Das Spektrum der ätherischen Öle, die bei der Aroma-Mundpflege zum Einsatz kommen, ist groß. Grundsätzlich haben viele ätherische Öle wie beispielsweise Pfefferminze und Zitrone eine adstringierende, also zusammenziehende Wirkung. Dadurch regen sie den Speichelfluss an und unterstützen die Befeuchtung der Mundschleimhaut. 

Für die Mund-Aromapflege besonders geeignete ätherische Öle sind Lavendel fein und Manuka. Gerade der Synergieeffekt verschiedener Öle macht individuelle Mundpflegemischungen zu einer starken Maßnahme, die sich als sehr wirkungsvoll erwiesen hat. Wer nicht selbst mischen kann oder darf, kann auf das Mund-Vital-Öl von PRIMAVERA zurückgreifen. Es wurde speziell für die Ansprüche pflegebedürftiger Menschen entwickelt und garantiert bei fachgerechter Anwendung Rechtssicherheit für Pflegefachkräfte. 

Wichtig: Ätherische Öle müssen bei einer Anwendung im Mund verdünnt werden!

Pluspunkt beim Einsatz von Aromaöl unterstützend bei der Mundhygiene & Mundpflege: Die Öle werden über die Mundschleimhäute sehr schnell aufgenommen. Deshalb sollten sie grundsätzlich nicht unverdünnt angewendet werden, das gilt auch für die Anwendung als Massage auf der Haut. Vielmehr sollte immer eine Mischung aus Pflanzenölen und ätherischen Ölen erstellt werden. Auf diese Weise lassen sich gerade schwache Patienten mit einem feinen, angenehmen oder „leckeren“ Aroma wie Orange oder Ingwer für eine aromapflegerische Maßnahme gewinnen, ohne sie oder ihn zu überfordern. 

Zur Verdünnung kommen hochwertige Pflanzenöle und Pflanzenwässer infrage, etwa Sanddornfruchtfleischöl, Kokosöl und Sesamöl. Zusammen mit Mandelöl und einigen wenigen ätherischen Ölen in geringer Konzentration ergeben sich wohltuende Mischungen für die tägliche Pflege. Viele Pflegefachkräfte schwören für ihre aromapflegerischen Anwendungen außerdem auf Honig, denn er schmeckt süß und hat zahlreiche positive Eigenschaften.

Rezept Mundpflegeöl 

1 Esslöffel Sanddornfruchtfleischöl 

1 Tropfen Orange bio

Die Zutaten mischen und den Mund und die Lippen sanft ausstreichen.

Sanfte Pflege bei Mundtrockenheit

50 ml Rosenhydrolat + 1 Topfen Lorbeer + 1 Tropfen Zitrone + 1 Tropfen Salbei

Die Zutaten durch kreisende Bewegungen mischen und sanft auftupfen.

 

Mehr Informationen finden Sie hier:

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Ein fertiges Aromapflege BIO-Mundöl finden Sie unter:

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Weitere Tipps und Infos zu Einsatzmöglichkeiten von ätherischen Ölen & anderen pflegerelevanten Themen finden Sie in den Kategorien im Blog-Bereich.

 

Wir veröffentlichen ab sofort 1 mal wöchentlich unseren neuen Podcast: „Tipps für pflegende Angehörige“, auf allen üblichen Portalen und unserer Homepage zu spannenden, pflegerelevanten Themen, schon reingehört?

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

1 Antwort
  1. Verena
    Verena sagt:

    Mundtrockenheit erhöht in der Tat die Wahrscheinlichkeit, dass sich Beläge oder gar eine Infektion bildet. Nicht nur Personen im hohen Alter können davon betroffen sein. In jedem Fall sollten in jeder Altersklasse regelmäßige Zahnarztbesuche ernst genommen werden, damit schwerwiegende Zahnprobleme durch präventive Maßnahmen frühzeitig verhindert werden können.

    Antworten

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