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Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Sie benötigen Unterstützung für den Zuschuss für Pflegehilfsmittel & wohnumfeldverbessernde Maßnahmen?

Zuschuß Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel nach SGB XI §40 | Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen


In diesem Beitrag erklären wir ihnen alles zum Thema Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen & sogenannte zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel.

Pflegebedürftige haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen, soweit die Hilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenversicherung oder anderen zuständigen Leistungsträgern zu leisten sind.

Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von 40 Euro nicht übersteigen. Mögliche Produkte, die für Sie in diesem Rahmen erstattet werden können sind, Händedesinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Flächendesinfektionsmittel, Mundschutz oder Einmal-Schutzschürzen. Die Leistung kann auch in Form einer Kostenerstattung erbracht werden.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen Pflegehilfsmittel Verbrauch

Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird. Die Zuschüsse dürfen einen Betrag in Höhe von 4 000 Euro je Maßnahme nicht übersteigen. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, dürfen die Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des gemeinsamen Wohnumfeldes einen Betrag in Höhe von 4 000 Euro je Pflegebedürftigem nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag je Maßnahme nach Satz 3 ist auf 16 000 Euro begrenzt und wird bei mehr als vier Anspruchsberechtigten anteilig auf die Versicherungsträger der Anspruchsberechtigten aufgeteilt.

Zuschuss für Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen:

Wenn Sie auf Grund Ihre Krankheit nicht mehr sich bewegen können, haben Sie plötzlich Schwierigkeiten beim Bad, Toilette Nutzung, Treppen steigen oder Ähnliches, was bis jetzt war Selbstverständlich, können Sie mit einem Zuschuss von der Krankenkasse (einmalig bis 4000,- €) die Wohnung umbauen.

Die Bewilligung von Zuschüssen wird immer individuell bewertet und freigegeben.

Fazit:

Was übernimmt die Krankenkasse bei Umbaukosten für die Pflege?

Sie haben Anspruch, ab Pflegegrad 1, auf sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen im Rahmen von einmalig 4000,- Euro. Für Anträge und Voraussetzungen berät Sie Ihr unabhängiger Pflegeberater.

Kontaktieren Sie unsere Pflegeberatung für weitere Fragen zur Kostenübernahme durch die Pflegekasse!


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Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Distance Caregiving – Wie pflege und organisiere ich als Angehöriger auf Distanz?

Was versteht man unter Distance Caregiving in der Pflege?


Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag alles zum Thema Distance Caregiving in der Pflege und wie Sie es als pflegende Angehörige umsetzen.

Im Alter von 40 bis 50 Jahren müssen wir täglich mit einem Anruf rechnen, dass unsere Eltern in einer pflegerischen Akutsituation sind und unsere Hilfe benötigen.

Wie lässt sich dieses mit unserem ausgelasteten Leben in einer sehr schnelllebigen Zeit noch integrieren und uns nicht noch mehr an Grenzen der Belastbarkeit stossen? Eine Frage die uns alle betreffen kann.

Unser Team der Deutschen Pflegeberatung Matheis gibt unser Möglichstes, Sie in dieser hilflosen Situation, umgehend mit Rat & Tat zu unterstützen und alles notwendige für Sie zu erklären und in die Wege zu leiten.

Wie bekomme ich einen Pflegegrad und damit Pflegegeld von der Pflegekasse für meinen Angehörigen, welche Finanzierungshilfen sind möglich, welche Entlastungsangebote, bezogen auf Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege gibt es?Distance Caregiving Pflege pflegende Angehörige

Wir kümmern uns von A – Z um Ihre Problematiken, beginnend von Sicherheitssystemen wie Hausnotruf, Pflegehilfsmitteln ( Pflegebett, Rollator, Rollstuhl, Treppensteiglifter und weitere), Inkontinenzmaterial etc., Essen auf Rädern, Wohnumfeldanpassung, direkten Beratungen telefonisch & auf Wunsch über Bildtelefonie zu Pflegethemen. Wir bieten Schulungen, Seminare & Vorträge per Email oder direkt in München vor Ort an. Ich & mein Team von Pflegeexperten möchten Sie sicher im Umgang mit Ihrem zu pflegenden Angehörigen machen, Ihnen das nötige fachliche Hintergrundwissen weitergeben und lassen Sie nicht allein im Pflegedschungel stehen. Wir geben unser Möglichstes um Ihnen die grösstmögliche Entlastung zu ermöglichen, damit Sie ruhigen Gewissens Ihrem Alltag nachgehen können.


So kann Distance Caregiving aussehen!


Uns ist bewußt, das nicht jeder nahe des Wohnorts seiner zu pflegenden Angehörigen lebt, jedoch den Wunsch hat, eine bestmögliche Lösung für die Pflege zu planen. Unsere Pflegeberatung unterstützt Sie, ohne Sie stundenlang selbst recherchieren zu lassen und wertvolle Zeit zu verschwenden!

Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular auf unsere Homepage oder direkt telefonisch!

Passender Artikel in der Zeit online vom 18.10.2019

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-10/pflege-distanz-eltern-kinder-pflegebeduerftige-pendeln


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Pflegeberatung | Tipps zur Auswahl ambulanter Pflegedienst oder stationärem Pflegeheim

Ambulante Pflege | Ambulanter Pflegedienst finden & beauftragen


Ihre Pflegeberatung gibt ihnen in diesem Artikel Tipps, ob ein ambulanter Pflegedienst oder ein Pflegeheim die richtige Wahl für Ihren Angehörigen ist und was Sie bei der Auswahl beachten sollten.

Verlassen Sie sich bei der Auswahl für ihren pflegebedürftigen Angehörigen nicht nur auf Äußerlichkeiten oder finanzielle Aspekte der Einrichtung oder des ambulanten Pflegedienstes. Ich selbst habe jahrelang für die unterschiedlichsten  Anbieter und damit auch Rechtsformen, wie gemeinnützige Vereine, Aktiengesellschaften oder Wohlfahrtsverbände gearbeitet, als Pflegefachkraft, Praxisanleiter und im Leitungsbereich als Pflegedienstleiter.

Wenn Sie sich bewußt machen, das es in der Pflege von Menschen nicht ausschliesslich humanitäre Interessen gibt, sondern dies ein riesiger, stetig wachsender Wirtschaftszweig ist, wird Ihnen klar, worauf ich hinaus will.

Bei ambulanten Pflegediensten und stationären Einrichtungen steht oft der zu erwirtschaftende Gewinn im Vordergrund, nicht der Patient, worunter durch die massiv reduzierten Pflegezeiten, Patient und Pflegekraft leiden. Stress und damit verbundene Unzufriedenheit, auch von Seiten der Angehörigen, sind keine Seltenheit.

Dieses habe ich bei Aktiengesellschaften noch ausgeprägter erlebt als beispielsweise bei Wohlfahrtsverbänden, welche durch ihr Konzept durch die ambulanten Pflegedienste und stationären Einrichtungen, ihre angeschlossenen Sozialarbeiter der unterschiedlichsten Bereiche mit abdecken und finanzieren, da diese selten, in ihren Bereichen, eigenständig Geld erwirtschaften.

Am erträglichsten fand ich die Arbeit für gemeinnützige Vereine, da diesen eine Kostendeckung ausreicht, nicht der Gewinn sondern der Patient im Vordergrund steht. Die Pflegezeiten sind ausreichender kalkuliert, die Fahrtzeiten nicht auf ein Minimum reduziert. Hiervon profitieren alle Parteien, die Mitarbeiter sind weniger gestresst, haben mehr Versorgungszeit für ihre Patienten und es kommt zu weniger Reklamationen durch die Angehörigen oder gesetzlichen Betreuer.

Der Personalschlüssel ist oftmals das A und O.Ambulanter Pflegedienst Pflegeberatung Pflegeheim

Bei Trägern welche nicht den ausschliesslichen Profit im Vordergrund sehen, ist ihr betroffener Angehöriger sicher in besseren Händen.

Es drängen leider immer mehr Investoren aus dem Ausland auf den deutschen Pflegemarkt, da sie aus wirtschaftlichem Interesse und dem demografischen Wandel angelockt werden. Sie erfüllen oft nur die minimalsten Vorraussetzungen des Gesetzgebers, was ihnen ausreicht um auf den Markt zugreifen zu können und Gewinne abzuschöpfen.

Versuchen Sie das Gespräch zu direkt in der Pflege Arbeitenden zu suchen, seien Sie feinfühlig und versuchen Sie herauszuhören, wie zufrieden die Pflegekräfte in ihrem Arbeitsbereich der jeweiligen Pflegeeinrichtung sind. Sind diese gestresst, überlastet, kurzangebunden werden sie auch in einer pflegerischen Situation nicht immer professionell auftreten und arbeiten.


Wir beraten & unterstützen Sie bei der Auswahl einer für den Patienten angemessenen Wohnform, Versorgungsmöglichkeit oder der Suche nach einem ambulanten Pflegedienst.


Es gibt Online-Portale in denen zudem der jährliche Prüfbericht des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) transparent veröffentlicht ist und man sich einen groben Überblick der jeweiligen Einrichtung stationär oder im Bereich der ambulanten Pflege machen kann.

Die Einrichtungen wissen jedoch auch vor der jeweiligen Überprüfung der Kassen von den Anforderungen & Voraussetzungen, haben entsprechend Qualitätsmanagementbeauftragte angestellt, die sich um die zu erfüllenden Rahmenbedingungen kümmern und somit kein 100% transparentes Bild der jeweiligen Einrichtung abgebildet werden kann.

Fazit:

Worauf achte ich bei der Suche nach einem ambulanten Pflegedienst?

Es sollte eine Transparenz im Bereich Vertrag & Kostenvoranschlag für Sie gegeben sein. Wurden Ihnen diese Unterlagen ausreichend erklärt? Wie ist die Einrichtung online bewertet? Es empfiehlt sich aufgrund der nicht gegebenen Gewinnorientierung in Erwägung zu ziehen ob ein gemeinnütziger Verein in Ihrer Region tätig ist, dieser arbeitet mit einer Kostendeckung und nicht gewinnorientiert, dies bedeutet entspanntere Pflegezeiten und weniger Zeitdruck für die Pflege des Patienten. Greifen sie auch auf Informationen von Freunden oder Bekannten zurück, die bereits eine Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen oder nutzen Sie die Beratung eines unabhängigen Pflegeberaters.

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Nehmen Sie für weitere Beratungsfragen zum Thema ambulanter Pflegedienst, Pflegeheim oder anderen Pflege-Einrichtungen gerne Kontakt mit unserer Pflegeberatung auf, wir helfen Ihnen kompetent und zuverlässig weiter!


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Muss der Personalmangel, laut Studie, dazu führen die Sicherheit der Patienten zu gefährden?

Ein trauriger Artikel zum Thema Personalmangel in der Pflege die zur Patientengefährdung führt & für diesen ein Risiko darstellt, welches sich vermeiden ließe.

Das Problem des Personalproblems in der Pflege ist seit langem bekannt, nur interessierte sich die Politik bisher zu wenig für dieses Thema und es wurde nur aufgeschoben, was in vielen anderen Bereichen ja auch nichts neues ist.

Schwierig ist es in unseren Augen, wenn eine sehr grosse Gruppe in Deutschland einfach keine Lobby hat, da diese nicht wahr oder ernst genommen werden, da sie auch in Zukunft nur vereinzelt in der Lage sein werden wieder im Berufsleben teilzunehmen, primär jedoch in den Augen der Politik nur Kosten verursachen…
Der in diesem Artikel erwähnte primäre Personalmangel in der ambulanten Pflege ist darauf zurück zu führen, dass die Mitarbeiter gezwungen sind unter katastrophalen Bedingungen in der Pflege zu arbeiten, da die Patientenwohnungen nur als Gast besucht werden um dem Patienten Hilfestellung zu leisten.

Wir finden natürlich keine barrierefreien Wohnungen, sondern Wohnungen die abgenutzt, herunter gewohnt und Mobilar eines bisherigen Lebens aufweisen, zudem selten angemessen gepflegt und aufgeräumt sind, was an der Überforderung des Einzelnen, oft verbunden mit seiner Krankheit liegt.

Auch der angesprochene Personalwechsel, bei mehreren Hausbesuchen pro Tag im ambulanten Bereich lässt sich nur schwer in den Griff bekommen, ist jedoch weder neu noch etwas anderes gemessen an einem Dreischichtsystem, welches auch im Krankenhaus praktiziert wird. Realistisch sind 6-8 Pflegekräfte auf einen Monat gesehen. Es gibt Schichtwechsel die bei der Planung so gut wie möglich berücksichtigt werden, dass eine angemessene Bezugspflege umgesetzt werden kann, jedoch brauchen Pflegekräfte auch ihre Frei- bzw. Urlaubszeiten zum Ausgleich.

Angesprochene Missverständnisse und Probleme entstehen nicht durch diese Themen, sondern durch den zeitlichen Druck der aufgebaut wird, aufgrund von sinnfreier Minutenpflege und damit von den Kassen vorgegebene Minutenkontingenten für die jeweiligen verkauften Einzelleistungen, die am Patient erbracht werden. Dazu kommt in der ambulanten Pflege, dass wir mit den irrsinnigsten Verkehrssituationen klar kommen müssen, auf dem Land und in der Stadt. Auf dem Land sind die Strecken aufgrund der Distanzen nicht in den von der Kasse vorgegebenen Fahrzeiten zu erreichen, in der Stadt haben wir Problem im Berufsverkehr zügig voran zu kommen, sind behindert von Grossveranstaltungen und Demonstration. Parkplätze müssen vor und nach jedem Patienten gesucht und gefunden werden, die Strafzettel bezahlt nicht der Pflegedienst sondern der jeweilige Mitarbeiter von seinem geringen Einkommen. Mitarbeiter sind gestresst aufgrund ständigem Einspringen, versucht durch eine zu dünne Personaldecke und kontinuierliche Mitarbeiterausfälle durch Krankheiten oder private Probleme. Der Anspruch auf acht freie Tage, bei einer Vollzeit arbeiten Pflegekraft ist oft reduziert auf drei bis vier Tage, es muss eingesprungen werden, irgendjemand muss nach den Patienten / Bewohnern sehen und die Arbeit ausführen, nicht wie in Bürojobs, wo Dinge zwar auch dringend sind aber auch einmal liegen bleiben müssen.Personalmangel Pflege Patientengefährdung Risiko

Die Patienten sind jedoch auf unsere Hilfe angewiesen. Das unter diesen Voraussetzungen Fehler und Probleme auftauchen ist vorprogrammiert. Die Sicherheit des Patienten eine angemessene pflegerische Versorgung zu bekommen, sollte im Vordergrund stehen!

Es ist richtig, dass viele Dinge in der Pflege nicht zu verantworten sind und grob fahrlässig gehandelt werden muss, da diese Berufsgruppe seit Jahren vernachlässigt wurde und fast ausschliesslich auf unqualifiziertes, angelerntes Personal zurück gegriffen werden muss, das keine Alternative auf dem Markt besteht.

Ein Zeichen für das Versagen der Politik seit Jahren. Patienten werden von Pflegediensten abgelehnt, was als kompetent gesehen werden muss, denn wenn es zeitlich nicht umsetzbar ist, noch mehr Patienten aufzunehmen und dadurch noch mehr Stress auf die einzelnen Mitarbeiter zu übertragen, ist dieser Schritt weg vom Gewinndenken ein richtiger. Ich kenne genügend Beispiele von Unternehmen, die unreflektiert Patienten aufnehmen, egal ob es machbar ist oder nicht, der Leidtragende ist der noch weiter gestresste Mitarbeiter, Hauptsache die Finanzen stimmen für die Geschäftsleitung.

In diesem Artikel wird eine zeitsparende digitale Dokumentation erwähnt, welche ich ebenfalls aus eigener Erfahrung kritisch sehe. Viele ältere Mitarbeiter sind mit dieser technischen Neuerung, trotz Schulung & Einweisung gnadenlos überfordert. Geräte stürzen technisch ab, Leistungen die erbracht wurden, müssen manuell eingegeben werden, Akkus halten nicht die komplette Schicht durch, Geräte synchronisieren sich nicht zuverlässig. Zusätzlich haben wir extrem viele aus dem Ausland stammende Pflegekräfte, welche sprachlich auf Barrieren stossen, Missverständnisse entstehen und dadurch erneute Probleme verursachen, die korrigiert werden müssen.

Wenn man den Arbeitstag einer Pflegekraft aufschlüsselt, ist diese zu einem Drittel im Fahrzeug unterwegs, zu einem Drittel am Patienten beschäftigt und zu einem weiteren Drittel mit der zeitraubenden Dokumentation beschäftigt. Es bleibt also kaum Zeit für den Patienten, der diese dringend benötigen würde.

Hier sollte man ansetzen und etwas ändern. die Kassen bauen immer höheren Druck bzgl. der Beratungen, Risikoeinschätzungen und Dokumentation auf, der nicht aufrecht zu erhalten ist, mit dieser Personaldecke und fast nur noch Hilfskräften in diesem Berufsfeld! es kann nicht sein, daß durch den tolerierten Personalmangel in der Pflege eine Patientengefährdung  & ein Risiko in der pflegerischen Versorgung entsteht.

Hierzu ein passender Artikel im Spiegel Online vom 31.09.2019

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/pflege-personalmangel-gefaehrdet-laut-studie-sicherheit-von-patienten-a-1289263.html


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Weswegen sind auch alte Menschen oft von Suizidgedanken betroffen?

Suizidgedanken im Alter oder Pflegefall ernst nehmen

Das Thema Suizidgedanken & Suizidgefahr in der Pflege, mit dem Pflegekräfte im Alltag oft täglich durch den Kontakt zu älteren Patienten konfrontiert sind.

Einsamkeit wird ständig in den Mittelpunkt des Gesprächs gestellt. Die Problematik nicht mehr gebraucht zu werden und keine Aufgaben mehr zu haben, nicht mehr gebraucht zu werden beschäftigt diese Altersgruppe.

Oft leben nahestehende Familienmitglieder nicht in der Nähe, sind beruflich & privat oft eingebunden, haben wenig Zeit sich um ihre älteren Angehörigen zu kümmern.

Es ist ihnen auch nicht bewußt, da sie selbst voll ausgelastet sind, wie einsam diese oft sind, da sie dies selten artikulieren um nicht Sorgen zu bereiten oder zusätzlich zur Last zu fallen. Dieses Problem war früher, als noch in Großfamilien gelebt wurde weniger oder nicht vorhanden, da ältere Menschen mit in den Alltag eingebunden waren und nicht auf sich allein gestellt lebten. Pflegekräfte bekommen diesen Wunsch nach Anerkennung und gebraucht werden oft während der Arbeit am Patienten im Gespräch mit, haben jedoch aufgrund des Zeitdrucks kaum die Möglichkeit, in Ruhe auf diese Themen einzugehen.

Diese Suizidgedanken im Alter machen sich besonders stark zu Zeiten wie im Advent oder direkt an Weihnachten bemerkbar. Feste, die man am liebsten im Kreis seiner Familie verbringt. Der Gesprächsbedarf und die Traurigkeit ist dann am höchsten, man fühlt sich ungebraucht, ungesehen und allein. Für die psychosoziale Betreuung ist aus pflegerischer Sicht keine Zeit, wenn diese aufgewendet werden kann, improvisiert die Pflegekraft selbständig, nimmt sich Zeit, die sie an anderen Stelle wieder einsparen muss. Situationen die für alle Beteiligten sehr emotional sind, man sich schlecht fühlt, jedoch nicht in der Lage ist mehr auf die Betroffenen einzugehen.Suizidgedanken Suizidgefahr Pflege

Die Möglichkeit Besuchsdienste, ehrenamtlicher Art zu organisieren ist auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Der Patient muss einen Zugang zu dieser Person aufbauen, bevor er sich mit diesen seniblen Themen wie Suizid im Alter an ihn wendet und die zeitliche Begrenzung des Termins, welcher meistens höchstens einmal wöchentlich stattfindet, ist nicht ausreichend.

Ärzte verordnen Antidepressiva, was nur eine Symptombekämpfung, jedoch keine Ursachenbekämpfung der Suizidgedanken des Patienten ist. Der Wunsch nach der Erlösung, dem Tod, wird von vielen älteren Menschen geäußert, der Lebenswille und die Sicht des noch bestehenden Sinns wird in Gesprächen oft thematisiert, jedoch selten Ernst genommen, da die Zeit hierfür fehlt. Suizidgedanken und Suizidgefahr sind ein grosses Thema in der Pflege älterer Menschen.

Hier ein ähnlicher Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 10.09.2019:

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/suizid-alter-1.4593328


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Weswegen freiheitseinschränkende oder freiheitsentziehende Maßnahmen in der psychatrischen Pflege?

Freiheitsentziehende Maßnahmen | Freiheitseinschränkende Maßnahmen in der Pflege


Fixierende bzw. freiheitseinschränkende oder freiheitsentziehende Maßnahmen sind in der Pflege Teil des Tagesgeschäfts. Es gibt nicht nur Fixierungen oder Bettgitter die Aktivitäten des Patienten einschränken sollen, Medikamente sind ein weiterer Teil Patienten in ihren Bewegungen einzuschränken, dessen sind sich viele oft nicht bewußt.

Oft liegt es am Personalmangel, dass Patienten als anstrengend, zeitraubend oder zu unruhig wahrgenommen werden. Sie schränken uns Pflegekräfte in unserer Arbeit ein, da sie mehr Aufmerksamkeit, Zuwendung & Zeit benötigen, die wir aufgrund der Personalsituation nicht aufbringen können.

Es ist, in vielen Fällen humanistisch kaum zu akzeptieren, dass die Person und ihre Erkrankung nicht im Vordergrund stehen. Man ist als Pflegekraft zeitlich und psychisch überlastet, da sich nicht ausreichend und angemessen um die jeweilige, individuelle Situation des Einzelnen gekümmert werden kann.

Hier macht es sich das Gesundheitssystem sehr einfach und sieht über Notwendigkeiten hinweg. Wir haben uns daran gewöhnt, dass es Mittel und Möglichkeiten gibt, die Patienten an uns und unseren Berufsalltag anzupassen uns zu entlasten.

In der Psychatrie gibt es zwar einen angepassten, höheren Personalschlüssel als in anderen pflegerischen Bereichen, jedoch ist dieser noch immer nicht ausreichend. Wir sprechen über eine krankheitsbedingt, stark auf individuelle Zuwendung angewiesene Patientengruppe, die oft sehr lange braucht, um eine Vertrauensbasis entstehen zu lassen, skeptisch und herausfordernd reagiert und eine psychische Herausforderung für die Pflegekräfte darstellt.

Deswegen ziehen sich auch aus diesem Berufsfeld viele Mitarbeiter zurück, da ihnen die Belastung zu gross ist und sie sich dieser nicht langfristig gewachsen fühlen.

Artikel im Spiegel Online vom 09.09.2019

https://www.spiegel.de/karriere/psychiatrien-patienten-werden-regelmaessig-wegen-personalnot-zwangsfixiert-mitarbeiterumfrage-a-1285840.html


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Weswegen steht immer nur die Profitgier in der Pflege im Vordergrund?

Warum ändert sich eigentlich nichts an der Profitgier der Betreiber im Pflege Bereich?

Ich habe aus Eigeninteresse selbst in der Vergangenheit mehrere Monate für einen ambulanten Pflegedienst gearbeitet, welcher als Aktiengesellschaft auftritt. Es interessierte mich, wie dies, in Anbetracht der Gewinnoptimierung, in Bezug auf die Patientenversorgung funktionieren soll. Nicht der Patient steht, wie es sein sollte, im Vordergrund, sondern ausschliesslich der Gewinn, erwirtschaftet durch die Patientenversorgung.

Pflegezeiten werden auf ein Minimum reduziert, die Mitarbeiter dadurch unter massiven Zeitdruck gesetzt. Das Ergebnis, alle Beteiligten sind unzufrieden, fühlen sich wie am Fliessband abgefertigt und nur teilversorgt. Es ist schlicht keine Zeitvorgabe gegeben um auf die Bedürfnisse und Wünsche des Patienten einzugehen. Fragwürdige Prämiensysteme werden zur Mitarbeitersteuerung eingesetzt, ein hilfloser Motivationsversuch, Gewinne zu steigern, Druck aufzubauen und schlussendlich ein Grund weswegen Pflegekräfte langfristig ausbrennen und das Berufsfeld Pflege verlassen.Profitgier der Betreiber im Pflegebereich

Es ist im letzten Jahrzehnt nicht mehr zu übersehen, das chinesische, russische und andere ausländische Investoren massiv Geld in den ambulanten und stationären Pflegemarkt pumpen, da sie sich massive Gewinne versprechen, was höchst fragwürdig ist und dringend reguliert werden muss.

Eine Empfehlung aus Sicht einer Pflege- und Leitungskraft für Angehörige, die auf der Suche nach einer angemessenen Pflegeeinrichtung sind, ist sich zu überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre sich für einen gemeinnützigen Verein zu entscheiden, dem eine Kostendeckung ausreicht und nicht der finanzielle Gewinn im Vordergrund steht.

Für mich war dies die einzige noch erträgliche Möglichkeit in diesem Bereich engagiert und meine Ideale nicht vernachlässigend zu arbeiten.

https://www.sueddeutsche.de/politik/pflege-spd-will-die-gewinne-privater-heimbetreiber-begrenzen-1.4588950


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Weswegen ändert die Politik nichts an der katastrophalen Personalsituation in der Pflege?

Weswegen dauert es in Deutschland so lange bis sich bürokratisch etwas an dem Personalmangel & der Personalsituation in der Pflege ändert?

Wem bringen in Deutschland weitere 13000, von Hr. Gesundheitsminister Spahn geschaffene, Stellen für Pflegekräfte etwas, dies ist allein die circa geschätzte Zahl der nur in München fehlenden Kräfte in der Pflege.

Hier wird die Hilflosigkeit der Politik klar, die sich seit Jahren abzeichnet, es wird über den buchstäblichen Tropfen auf den heissen Stein gesprochen.

Es zeichnet sich die Problematik der Finanzierung weiterer Stellen ab, keinem ist klar wie dies finanzierbar ist, gerade wenn die Krankenkassen nicht die notwendigen Pauschalleistungen der Pflege gravierend finanziell aufstocken, wodurch in der Einsatzplanung mehr Zeit für den zu versorgenden Patienten geben werden kann.Personalmangel Personalsituation Pflege

Es stellt sich die Frage ob ein ernsthaftes Interesse von Seiten der Politik besteht, an diesem uns überrollenden Problem etwas zu ändern. Kein Wort über die Rolle der Lobbyisten, sprich die Krankenkassen.

Für Menschen die seit Jahrzehnten im Pflegesystem arbeiten, ist eines klar, man merkt immer deutlicher, das alte und pflegebedürftige Menschen einfach nichts wert sind, nur Geld kosten & nie wieder oder selten überhaupt wieder ins System integrierbar sind.

Das fehlende Interesse trifft die Patienten wie einen Schlag ins Gesicht, obwohl diese Jahrzehnte das Krankenkassensystem durch ihre Beitragszahlungen unterstützt haben. Wenn aus Krankheitsgründen Unterstützung nötig wird, ist diese nur minimal, es wird nicht in Prophylaxen investiert, man wartet Zustandsverschlechterungen ab ohne von Seiten der Pflege etwas unternehmen zu können, da die Zusage der Kasse zur Kostenübernahme nicht oder noch nicht gegeben ist. Leistungen die dringend für den Patienten notwendig sind werden nur eingeschränkt oder gar nicht mehr bewilligt.

Der bürokratische Genehmigungsschriftverkehr mit den Kassen ist immens und führt oft gerade einmal dazu, dass für Pflegedienste eine Kostendeckung für eine Leistung gegeben ist, von einem Gewinn kann keine Rede sein. Dieser wäre jedoch wirtschaftlich für das Pflegeunternehmen wichtig, um Patienten bei denen mehr Zeit für die pflegerischen Leistungen notwendig ist als von der Kasse genehmigt, versorgen zu können und dieses Defizit durch einen gewinnbringenden Patienten zu kompensieren oder auszugleichen.

Der Zeitdruck entsteht durch die extrem reduzierten Leistungen und die damit verbundenen Zeitvorgaben für die Einzelleistungen welche die Kassen & Sozialämter genehmigen.

Ältere & auch kranke Menschen haben Redebedarf, sind nicht mehr die schnellsten, benötigen Zuneigung und Trost, dieses ist nicht abzurechnen, sie werden von unter Zeitdruck stehenden Fliessbandarbeitern, den Pflegekräften versorgt. Ich spreche aus jahrelanger eigener Erfahrung.

Wir sprechen von einem System, welches nur auf dem Rücken von gutmütigen Mitarbeitern der Pflegebetriebe aufrecht erhalten wird, ständige Überstunden, bedingt durch Ausfälle von Kollegen, die erschöpft und krank, durch Überlastung ausfallen, Patienten die trotzdem irgendwie, in Doppelschichten der Mitarbeiter versorgt werden müssen.

Dies alles funktioniert nur, da es noch Menschen in der Pflege gibt welche sich aufopfern, durch Mehrarbeit zu schlechten Löhnen arbeiten, Kräfte aus dem Ausland, welche zu Hause noch schlechter verdienen als bei uns, humanitär denkendes, Verantwortung übernehmendes Personal welchem klar ist, in welchem Abhängigkeitsverhältnis die Patienten sind. Jeder in der Pflege arbeitende weiss was es bedeutet nachts angerufen zu werden, mit der Bitte erneut einzuspringen, personalbedingt, sein Privatleben wieder hinten anzustellen, zu improvisieren, eigene Pläne zu verschieben und noch mehr Überstunden aufzubauen.

Es wird den Pflegeberuf sicher nicht attraktiver machen, wenn ein Mindestlohn verbindlich bezahlt werden muss, ein allgemeingültiger Tarifvertrag greifen würde & trotzdem keine zeitliche und finanzielle Anpassung der Leistungen von Kassen- und Sozialamtseite stattfindet, diese müssen in die Verantwortung gezogen werden!

Mehr Geld der Kranken- & Pflegekassen, würde eine zeitliche Entspannung für die Versorgung der Patienten bedeuten.

Der Druck der Pflegeeinrichtungen auf die Mitarbeiter könnte hiermit reduziert werden, in immer kürzerer Zeit mehr Patienten versorgen zu müssen.

Das Gefühl sich adäquat und verantwortungsvoll um einen Patienten, ohne Zeitdruck kümmern zu können, würde einen Attraktivitätsgewinn für diese Berufsgruppe bedeuten, nicht die Aussicht auf einen Euro mehr Lohn oder den Mindestlohn, ein Witz….

Es müssen ernsthafte Perspektiven geschaffen werden die für einen jugendlichen Menschen verständlich und ersichtlich sind, den Beruf der Pflegefachkraft wieder zu erlernen und mit Freude ausüben zu wollen.

Nachfolgend der Link zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 04.06.2019 zur Sendung „Hart aber fair“ / Thema Pflege

https://www.sueddeutsche.de/medien/hart-aber-fair-pflege-spahn-giffey-heil-1.4472458


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Wie bringt uns die neue Pflegeoffensive der Pflegereform weiter?

Pflegeoffensive PflegereformInformationen aus der Politik zum Thema Pflegeoffensive & Pflegereform.

Es ist kurz vor Zwölf Uhr, was die Politik offenbar nicht wahr nimmt und das Problem vertagt und weiter aufschiebt. es besteht dringender Handlungsbedarf liebe Regierung!

Immerhin wird sich weiter mit diesem Thema beschäftigt, was politisch gesehen längst überfällig ist und ermüdent aufgeschoben wird. Bisherige Pflegereformen versprachen Änderungen und Verbesserungen, die leider nur teilweise etwas bewegten oder der Erfolg ausblieb und aus pflegerisch-praktischer Sicht, das einzigst merkbare, ein riesiger zusätzlicher bürokratischer Aufwand für die Pflege entstanden ist.

Es ist für alle Beteiligten unverständlich, weswegen nicht endlich einmal Tatsachen geschaffen werden. Die Rahmenbedingungen werden seit Jahren diskutiert, Änderungen werden, wenn überhaupt nur notdürftig umgesetzt, relevantes bleibt oft aus. Es ändert sich schlicht nichts beziehungsweise zu wenig, in einem Themenfeld, daß uns alle betrifft und viele im Alter betreffen wird. Menschenwürdige Pflege, Versorgung nicht nach einem aktuellen Minutentakt, individuell, in einem angemessenen Zeitrahmen, orientiert an den Bedürfnissen des betroffenen, ist was wir dringend umsetzen müssen und benötigen.

Artikel im Spiegel online vom 04.06.2019:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/jens-spahn-franziska-giffey-hubertus-heil-so-wollen-sie-den-pflegenotstand-bezwingen-a-1270712.html


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Fehlt es an der Wertschätzung für Senioren und führt dieses Fehlen zu bekanntem Pflegenotstand?

Haben wir eine Problem mit der Wertschätzung von Senioren welche mit dem Personalmangel in der Pflege zusammen hängt?

Solange die Akzeptanz in der Gesellschaft für diese stetig wachsende Personengruppe nicht im Ansatz gegeben ist, diese an den Rand der Gesellschaft gedrängt bzw. abgeschoben wird, ändert sich wohl kaum etwas. Die Wertschätzung des alten, weisen und erfahrenen Menschen, ist heutzutage kaum noch gegeben.

In unserer schnelllebigen Zeit sind diese oft nur im Weg, nicht wie früher als wir noch zusammen in Großfamilien lebten und ältere Menschen ein aktiver Teil dieser Gesellschaft waren. Junge Menschen erlebten früher ein funktionierendes Miteinander, dies ist heute selten gegeben. Sie werden als zu langsam, eigen, alt und störend wahrgenommen.

Ein junger Mensch kann sich kaum noch vorstellen, wie Wertvoll und bereichernd die Arbeit in der Pflege mit älteren Menschen sein kann. Dieser Beruf hat kein cooles Image, im Vergleich zu Tätigkeiten im Multimediabereich etc., dies erscheint sinnvoll, zeitgemäß und erstrebenswert.Wertschätzung Senioren Personalmangel Pflege

Zudem hört man zur Genüge in den Medien von den schlechten Arbeitsbedingungen, Zeitdruck, Stress und schlechter Bezahlung, letzteres ist nach meiner Meinung sekundär. Natürlich muss ich in der Lage sein mein Leben finanziell bestreiten zu können, jedoch muss mir meine Arbeit an erster Stelle Spass machen und Freude bereiten, dies sollten Argumente sein einen Beruf zu wählen. Wenn kontinuierlich vermittelt wird, das diese Tätigkeit doch nur mit Ausscheidungen, schlechten Gerüchen, sich anders verhaltenden Menschen und Tod zu tun hat, nie das Interessante, verantwortungsvolle, spannende oder medizinsche in den Vordergrund gehoben wird, nützt keinerlei politisch ins Leben gerufene Pflegeoffensive etwas.

Wir sind nicht mehr nah genug dran, an älteren Menschen. Zu sehr sind wir mit unseren eigenen Problemen, Lifestyle und Image beschäftigt. Belastendes wird verdrängt, sich mit Krankheit und Sterben zu beschäftigen, will freiwillig keiner.

Dabei können genau diese älteren Personen uns helfen, Fehler die sie bereits begangen haben und erlebt haben, nicht erneut zu begehen, wir könnten uns Rat und Unterstützung für unser Leben holen, jedoch ist die Hürde offenbar zu hoch, man recherchiert lieber online oder fragt gleichaltrige um Rat.

Früher war dies einmal anders, ältere Menschen wurden aufgrund ihrer immensen Erfahrung zu Hilfe gezogen. Heute führen sie oft ein vergessenes, trauriges Leben am Rand und ausser Sichtweite vom Rest der Gesellschaft…

Es fehlt an Wertschätzung gegenüber Senioren in der Pflege, die direkt mit dem Personalmangel zusammen hängt.

Ein Link zum Artikel in der süddeutschen Zeitung vom 04.06.2019 zum Thema Wertschätzung der Senioren & die daraus resultierende Personalproblematik im Pflegeberuf.

https://www.sueddeutsche.de/politik/alter-pflege-notstand-1.4474253


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis