Beiträge

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Was man über die Qualität von ätherischen Ölen wissen sollte 

Die Grundlage: Wertvolle Rohstoffe von ätherischen Ölen


Die Qualität bei ätherischen Ölen ist essentiell bei der Auswahl der auf dem Markt befindlichen Produkte. Saatgut, klimatische und zeitliche Einflüsse, aber auch unterschiedliche Anbaumethoden oder der Erntezeitpunkt haben großen Einfluss auf die Qualität ätherischer Öle. Auch, wo die Pflanze wächst, macht einen Unterschied. Denn in ihrer natürlichen Heimat wird eine Pflanze stets die besten Bedingungen finden und aufgrund idealer klimatischer Bedingungen, perfekter Bodenqualität und des biologischen Umfelds eine besondere Kraft entwickeln. Auch die Bodenbeschaffenheit ist für die Duftentwicklung ausschlaggebend. Beispielsweise fühlt sich Lavendel an sonnigen Standorten mit durchlässigen, nährstoffarmen und steinigen Böden am wohlsten.
https://www.primaveralife.com/qualitaet/rohstoffe

So schonend wie möglich: Gewinnung und Verarbeitung

Hochwertige ätherische Öle herzustellen ist eine große Kunst. Neben den bereits genannten Kriterien sind der Erntezeitpunkt, der Zeitpunkt der Verarbeitung und die Art der Verwendung des Pflanzenmaterials entscheidend, außerdem die Dauer der Destillation, die Erfahrung und Kompetenz der Landwirt*innen und Destillateur*innen und viele andere mehr. 

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Gewinnungsmethoden zwischen Destillation per Wasserdampf, Wasserdestillation, Kaltpressung und Extraktion. Der ganz überwiegende Teil aller ätherischen Öle wird mit Wasserdampfdestillation hergestellt. Das Kondenswasser, das beim Destillationsvorgang entsteht, enthält Spuren des ätherischen Öls und andere, hitzebeständige und wasserlösliche Bestandteile der Pflanze. Es ist das sogenannte Hydrolat, das bedingt durch andere Inhaltsstoffe, ganz anders riecht als das ätherische Öl.
https://www.primaveralife.com/qualitaet/herstellung

Qualität ätherischen Ölen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten, sollten ätherische und fette Pflanzenöle regelmäßig strenge Laborkontrollen durchlaufen. In einer sensorischen Analyse werden zunächst die Eigenschaften jedes ätherischen Öls oder Pflegeöls bewertet. Die Produkte werden auf ihr charakteristisches Duftbild, ihr optisches Erscheinungsbild und ihre Duft- bzw. Pflegewirkung hin überprüft.

Anschließend folgen verschiedene weitere Prüfungsschritte: eine sensorische Prüfung des Geruches und des Aussehens, eine Dichte-Messung, die Bestimmung der Peroxid-Zahl (bestimmt den Frischezustand) sowie eine Bestimmung der Inhaltsstoffe der ätherischen Öle mittels eines Gaschromatographen mit integriertem Massenspektrometer. Dabei wird auch auf Verunreinigungen und Verfälschungen untersucht. 

https://www.primaveralife.com/qualitaet/qualitaetssicherung

Oft schwer verständlich: Deklaration und Zertifzierung

Hochwertige, naturreine Öle werden ausschließlich direkt aus den Blättern, Blüten, Samen, Früchten, Zweigen und Wurzeln der Ursprungspflanze gewonnen und nicht „gestreckt“. Sie enthalten auch keine biotechnologisch hergestellten Duftstoffe, die laut Gesetz als „natürlich“ bezeichnet werden dürfen.

Nach Vorgabe der EU-Deklarationspflicht gilt für ein Produkt je nachdem, für welche Anwendung es gedacht ist, unterschiedliche Gesetze. Als Hersteller muss man sich für eine Anwendungsform (kosmetisches Mittel zur Hautanwendung, Bedarfsgegenstand zur Raumbeduftung oder Lebensmittel) entscheiden und dies entsprechend in der Kennzeichnung deutlich machen. 

Folgende Angaben sollten zusätzlich auf dem Etikett zu finden sein:

  • Herkunftsland
  • Botanischer Name
  • Deutscher Pflanzenname
  • Inhaltsstoffe (INCI)
  • Gewinnungsmethode
  • Pflanzenteil, aus dem das Öl gewonnen wurde
  • Produktionsort und Hersteller
  • Unabhängige Zertifizierung (z.B. Bio, Demeter, Natrue)
  • Füllmenge
  • Haltbarkeit nach dem Öffnen
  • Chargennummer
  • Pharmazentralnummer (PZN)
  • Verwendungs- und Dosierhinweise
  • Duftprofil und Duftwirkung
  • Sicherheitshinweise

Sichere Anwendung durch klare Dosierungshinweise 

Weil ätherische Öle hochkonzentrierte Substanzen sind, ist es für eine sichere Anwendung wichtig, sie in der richtigen Menge einzusetzen. Außerdem sollten ätherische Öle für die Hautpflege nie unverdünnt angewendet, sondern stets mit einem Pflegeöl gemischt werden. Hersteller, die auf eine sichere Anwendung Wert legen, geben Anwender*innen daher Dosierungsempfehlungen mit an die Hand.

https://www.primaveralife.com/qualitaet/sichere-anwendung


 

Qualität ätherischen Ölen

Weitere interessante Beiträge, nicht nur zur Qualität von ätherischen Ölen, sondern weiteren, pflegerelevanten Themen finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, um Ihnen die nötige transparenz im Bereich Pflege aufzuzeigen.

Reinhören lohnt sich!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Sterbebegleitung in der Pflege mit ätherischen Ölen

Palliativ Pflege mit ätherischen Ölen:
Die wichtigsten ätherischen Öle am Lebensende


Im folgenden Text erklären wir Ihnen den Ansatz der Aromatherapie mit ätherischen Ölen in der Palliativ Pflege.

In der aromapflegerischen Sterbebegleitung sorgen einfache Pflegerituale mit naturreinen ätherischen und wertvollen Pflanzenölen für genau die Nähe und Zuwendung, die in dieser letzten Lebensphase so wichtig ist. Sie kann eine wichtige unterstützende Rolle spielen, wenn es darum geht, Sterbephasen zu verbessern und Beschwerden zu lindern. 

Zu den am häufigsten eingesetzten duftenden Ölen in der Sterbebegleitung zählen Rose, Iris und Sandelholz, aber auch Zeder, Orange und Benzoe Siam. 


Wirkung von ätherischen Ölen

  • Rose ist das ätherische Öl, das für den Lebensanfang und das Lebensende steht. Es öffnet das Herz und hilft, sich auf neue Gegebenheiten einzulassen. Es kann stressreduzierend, ausgleichend und beruhigend sein.
  • Das Öl der Iris ist eine wahre Kostbarkeit. In der Sterbebegleitung entfaltet es bereits in niedriger Dosierung und als 1%ige Verdünnung seine Wirkung. Irisöl gleicht seelisch aus, stabilisiert und hilft Sterbenden und Angehörigen loszulassen. Es gilt als „Übergangsöl“ und wird zu diesem Zweck häufig mit 1 Tropfen unverdünnt auf das Kinn aufgetragen. 
  • Der Duft von Sandelholz beruhigt, richtet auf und ist besonders hilfreich bei Ängsten. 
  • Zedernöl gibt Kraft, Stärke und die Zuversicht, die es braucht, um die letzte Reise anzutreten. Auch körperlich hilft es bei Juckreiz und ist ein guter Begleiter bei Unruhe.
  • Benzoe Siam gilt als „Seelenmäntelchen“. Das Öl spendet kindliche Geborgenheit und Schutz für wunde Seelen, die in Trauer gefangen sind.
  • Der Duft von Orange weckt Kindheitserinnerungen. Das ätherische Öl gilt als „Lichtbringer“ und ist auch in schwierigen Phasen stimmungsaufhellend und wohltuend.

Als gebrauchsfertige Produkte sind außerdem die beiden Mischungen „Lass los“ (mit Irisöl) und „Wegbegleitungsöl“ (Rose türkisch) empfehlenswert, die etwa im Hospizbereich für den Übergangsprozess zwischen Leben und Tod gute Begleiter sind, aber auch im Rahmen der Trauerbegleitung.

Die fünf Phasen des Sterbeprozesses 

Zu den großen Wegbereiterinnen der Sterbeforschung zählt die gebürtige Schweizerin und Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross (1926 bis 2004). Von ihr stammt die Einteilung des Sterbeprozesses in fünf Phasen. Die Phaseneinteilung kann auch dabei helfen, das passende ätherischen Öl zu finden.


Erste Phase: Verleugnung und Verdrängung
Die Betroffenen wollen die Situation nicht wahrhaben. Betroffene/r und Angehörige fühlen sich gelähmt. Das ist ein Schutzmechanismus, der vor emotionaler Überlastung bewahrt. Schließlich brauchen Annehmen und Verarbeiten Zeit.
Als gebrauchsfertiges Produkt ist in dieser Phase das Raumspray „Kraft tanken“ zu empfehlen.
Zweite Phase: Wut und Zorn
Jetzt steht die Frage „Warum gerade ich?“ im Vordergrund. Diese Phase ist besonders schwierig für alle, die die Betroffenen begleiten. Wichtig ist, verletzende Äußerungen nicht auf sich selbst zu beziehen, sondern als Ausdruck von tiefem Kummer und Verlustangst zu respektieren – als verständliche Eifersucht auf alles, was leben darf. Empfehlenswert ist jetzt das Raumspray „Ganz entspannt“ mit entspannendem Lavendel und einhüllender Benzoe Siam. 
Dritte Phase: Verhandeln
Was kann ich noch tun? Was ist noch möglich? In dieser Phase des letzten Aufbäumens wird mit Gott oder wem auch immer gefeilscht. Sterbende konzentrieren sich auf die Dinge, die (ihnen) letztendlich wichtig sind. Praktische gebrauchsfertige Produkte für diese Phase sind in der Yogaflow-Serie mit Myrte, Grapefruit und Sandelholz zu finden, sei es als Roll-On, Raumspray oder Duftmischung.
Vierte Phase: Trauer über Versäumtes

           In dieser Phase werden unerreichte Ziele und nicht realisierbare Zukunftspläne betrauert. Viele Betroffene versinken in              Depression und Verzweiflung und ziehen sich zurück. Es ist ein „Kräftesammeln“ für alles, was kommt.

           Hilfreiche gebrauchsfertige Produkte in dieser Phase sind das „Energiekick“-Raumspray oder Roll-on.

Fünfte Phase: Einlassen ins Unvermeidliche
In dieser letzten Phase ist der Blick der Sterbenden ganz nach innen gerichtet. Sie brauchen viel Ruhe, die ist Richtung klar. In dieser Zeit fühlen sich Angehörige häufig zurückgewiesen. Die Zurückbleibenden stehen vor der Herausforderung, loszulassen.

Aromapflegerisch empfehlen sich hier die Duftmischungen „In Balance“ mit ausgleichender Orange, harmonisierender Rose und sinnlicher Rosengeranie oder „Herzenswärme“ mit Rose, Vanille und Sandelholz. Wenn es Zeit zum Abschiednehmen ist, hat sich der Einsatz des bereits genannten „Wegbegleitungsöl“ oder der gebrauchsfertigen „Lass los“-Duftmischung bewährt.

https://www.primaveralife.com/shop/aromapflege


Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen finden Sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Mundhygiene & Mundpflege | Aromaöl unterstützend nutzen

Aromatherapie | Mundhygiene & Mundpflege


Im folgenden Text erklären wir ihnen wie zur Mundhygiene & Mundpflege Aromaöl unterstützend nutzen.

Mundpflege: Wichtig, aber oft schwierig umzusetzen

Wer in der palliativen Pflege arbeitet, weiß: Weil viele Patient*innen nicht mehr essen, trinken oder schlucken können, haben sie kaum noch Speichel. Diese Trockenheit kann nicht nur unangenehm und äußerst schmerzhaft sein – sie bildet auch den idealen Nährboden für Beläge, Borken, Infektionen und starken Mundgeruch. 

Als ganzheitlich orientierte, unterstützende Maßnahme bietet der Einsatz von ätherischen Ölen, Pflanzenölen und Pflanzenwässern im Rahmen der Aromapflege die Möglichkeit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von stark pflegebedürftigen und sterbenden Menschen auch bei solchen Problemen deutlich zu steigern. Durch eine präventive Aroma-Mundpflege im Rahmen der täglichen Mundhygiene lassen sich außerdem viele häufig auftretende Beschwerden vermeiden. 

Produkte in Bio-Qualitat finden Sie hier: https://www.primaveralife.com/shop

Welche Öle eignen sich?

Das Spektrum der ätherischen Öle, die bei der Aroma-Mundpflege zum Einsatz kommen, ist groß. Grundsätzlich haben viele ätherische Öle wie beispielsweise Pfefferminze und Zitrone eine adstringierende, also zusammenziehende Wirkung. Dadurch regen sie den Speichelfluss an und unterstützen die Befeuchtung der Mundschleimhaut. 

Für die Mund-Aromapflege besonders geeignete ätherische Öle sind Lavendel fein und Manuka. Gerade der Synergieeffekt verschiedener Öle macht individuelle Mundpflegemischungen zu einer starken Maßnahme, die sich als sehr wirkungsvoll erwiesen hat. Wer nicht selbst mischen kann oder darf, kann auf das Mund-Vital-Öl von PRIMAVERA zurückgreifen. Es wurde speziell für die Ansprüche pflegebedürftiger Menschen entwickelt und garantiert bei fachgerechter Anwendung Rechtssicherheit für Pflegefachkräfte. 

Wichtig: Ätherische Öle müssen bei einer Anwendung im Mund verdünnt werden!

Pluspunkt beim Einsatz von Aromaöl unterstützend bei der Mundhygiene & Mundpflege: Die Öle werden über die Mundschleimhäute sehr schnell aufgenommen. Deshalb sollten sie grundsätzlich nicht unverdünnt angewendet werden, das gilt auch für die Anwendung als Massage auf der Haut. Vielmehr sollte immer eine Mischung aus Pflanzenölen und ätherischen Ölen erstellt werden. Auf diese Weise lassen sich gerade schwache Patienten mit einem feinen, angenehmen oder „leckeren“ Aroma wie Orange oder Ingwer für eine aromapflegerische Maßnahme gewinnen, ohne sie oder ihn zu überfordern. 

Zur Verdünnung kommen hochwertige Pflanzenöle und Pflanzenwässer infrage, etwa Sanddornfruchtfleischöl, Kokosöl und Sesamöl. Zusammen mit Mandelöl und einigen wenigen ätherischen Ölen in geringer Konzentration ergeben sich wohltuende Mischungen für die tägliche Pflege. Viele Pflegefachkräfte schwören für ihre aromapflegerischen Anwendungen außerdem auf Honig, denn er schmeckt süß und hat zahlreiche positive Eigenschaften.

Rezept Mundpflegeöl 

1 Esslöffel Sanddornfruchtfleischöl 

1 Tropfen Orange bio

Die Zutaten mischen und den Mund und die Lippen sanft ausstreichen.

Sanfte Pflege bei Mundtrockenheit

50 ml Rosenhydrolat + 1 Topfen Lorbeer + 1 Tropfen Zitrone + 1 Tropfen Salbei

Die Zutaten durch kreisende Bewegungen mischen und sanft auftupfen.

 

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.primaveralife.com/wissen/aromapflege/news/aromapflege-bei-mundproblemen

Ein fertiges Aromapflege BIO-Mundöl finden Sie unter:

https://www.primaveralife.com/aromapflege-mund-vital-oel-bio.html


Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

Weitere Tipps und Infos zu Einsatzmöglichkeiten von ätherischen Ölen & anderen pflegerelevanten Themen finden Sie in den Kategorien im Blog-Bereich.

 

Wir veröffentlichen ab sofort 1 mal wöchentlich unseren neuen Podcast: „Tipps für pflegende Angehörige“, auf allen üblichen Portalen und unserer Homepage zu spannenden, pflegerelevanten Themen, schon reingehört?

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Aromaöl | Bei Juckreiz der Haut & Intimpflege bei Inkontinenz

Aromatherapie | Juckreiz der Haut & Intimpflege bei Inkontinenz


Ätherische Öle in der Pflege:
Die besten Tipps für Haut- und Intimpflege bei Inkontinenz mit Aromaöl bei pflegebedürftige Menschen

Pruritus, zu Deutsch Juckreiz, zählt zu den 50 Krankheiten, die Menschen weltweit am meisten belasten. Rund 15 Prozent der Bevölkerung sollen betroffen sein. Besonders häufig tritt das sogenannte Altersjucken (Pruritus senilis) auf: Es entsteht, bedingt durch sehr trockene Haut, vor allem an Oberarmen und Unterschenkeln. Viele Patienten im Klinik- und Pflegebereich sind davon betroffen. 

Pruritus senilis macht sich hauptsächlich nachts bemerkbar. Viele Patienten leiden jedoch auch am Tage sehr darunter, denn durch das Kratzen, das im Schlaf nicht unterdrückt werden kann, entstehen kleine Hautschäden, sogenannte Kratzeffekte: längliche, zum Teil verkrustete rötliche Linien. In fortgeschrittenen Stadien ist die Haut an den befallenen Stellen leicht gerötet und verdickt, in ausgeprägten Fällen ist das Erscheinungsbild von einem Ekzem kaum zu unterscheiden. 

 

Produkte in Bio-Qualitat finden Sie hier: https://www.primaveralife.com/shop

 

Aromaöl Intimpflege Inkontinenz

Die wichtigsten Tipps: Erleichterung für Juckreiz-Geplagte 

  •  Trockene Haut vermeiden, denn trockene Haut ist häufig auch juckende Haut. Deswegen empfiehlt es sich, mit Verneblern, ob mit oder ohne ätherische Öle, für angenehme Feuchtigkeit in der Raumluft zu sorgen.
  • Haut pflegen: Hier empfehlen sich hochwertige Bio-Pflegeöle und Pflegeprodukte. Duschen und Baden trocknet die Haut besonders aus – deswegen sollte sie anschließend unbedingt gut gepflegt werden. Bereits gebrauchsfertig ist das Hautstärkungsöl von PRIMAVERA, bei bereits geschädigter Haut hat sich eine Mischung aus Mandel-, Nachtkerzen- und Calendulaöl bewährt.
  • Baumwollhandschuhe tragen: Sie schützen die Haut vor Kratzattacken im Schlaf. 
  • Luftige Kleidung wählen: Empfehlenswert ist lockere Kleidung, die nicht am Körper scheuert und die Haut unnötig reizt. Sie sollte außerdem möglichst aus Naturfasern wie Baumwolle bestehen. Viele schwören auch auf Seide, weil sie kühlt und den Heilungsprozess unterstützt. 
  • Schnelle Linderung mit Pflanzenwässern: Bei plötzlich einsetzendem starkem Juckreiz hilft es, naturreine Pflanzenwässer wie Lavendel- oder Pfefferminzhydrolat aufzusprühen, ggf. direkt aus dem Kühlschrank, oder 2 Esslöffel davon verdünnt mit 1 Liter kaltem Wasser als Auflage oder Wickel anzuwenden. Auch Umschläge mit Schwarztee haben sich bewährt. Bei allen feuchten Wickeln sollte die Haut im Anschluss gut gepflegt werden. 

Zur kontinuierlichen Pflege trockener und juckender Haut bieten sich als kühlend beschriebene Basisöle in Kombination mit beruhigenden, und natürlich hautpflegenden ätherischen Ölen an. Zu den besonders angenehm, leicht kühlenden ätherischen Ölen zählen Immortelle, Pfefferminze, Palmarosa sowie Zeder. Ätherische Öle mit antihistaminischer Wirkung sind Zeder, Manuka, Lavendel und Zypresse. Als beruhigend und entspannend wirkende Öle gelten in der Literatur z.B. Lavendel fein, Bergamotte, Neroli, Kamille römisch sowie Zeder und Manuka.   

Aromaöl Intimpflege Inkontinenz

Begegnung in der Tabuzone: Intimpflege bei Inkontinenz

Ein weiteres für die Betroffenen oft schwieriges Thema ist die Intimpflege bei Inkontinenz. Viele Pflegebedürftige schämen sich, wenn sie eingenässt haben oder sich dem Pflegepersonal mit unangenehmen Gerüchen präsentieren müssen. Deswegen ist bei der Intimhygiene ein besonders sanftes, einfühlsames und die Würde des Pflegebedürftigen wahrendes Vorgehen gefragt. 

Auf der anderen Seite ist bekannt, dass die Pflege des äußeren Intimbereichs für das allgemeine Wohlbefinden eine herausragende Rolle spielt. Aus den genannten Gründen bekommt diese Körperregion allerdings häufig nicht die nötige Aufmerksamkeit. Die Folge: Strapazierte Haut und eine gestörte Hautflora, die weitere, oft schwere Probleme nach sich ziehen kann. 

Um solche Beschwerden zu vermeiden, hier einige Tipps für die tägliche Grundpflege des Intimbereiches:

  • Einen möglichst geschützten und privaten Rahmen wählen. D.h.: Die Türe ist zu und es befinden sich keine weiteren Personen im Raum.
  • Bei unangenehmen Gerüchen kann es Pflegekräften helfen, einen Tropfen einer Duftmischung oder Ihres Lieblingsdufts auf ein Taschentuch zu geben und etwa in der Nähe des Dekolltées zu tragen.
  • Sanft und ohne Zeitdruck vorgehen. So sollte jede Handlung angekündigt werden – und zwar VOR der Ausführung! Ansonsten bietet es sich an, während der Körperpflege über andere Themen zu sprechen. Das lenkt ab und macht die Intimpflege zur „Nebensache“.
  • Bei der Intimhygiene grundsätzlich Handschuhe tragen. Das gibt beiden Seiten Schutz und schafft trotz aller Nähe hilfreichen Abstand.
  • Alle Pflegemittel sollten speziell für die Verwendung im Intimbereich geeignet sein. Vor allem bei Dekubitus, Inkontinenz oder offenen Wunden sind ärztliche Anordnungen einzuhalten.
  • Nach der Intimwäsche die Haut vorsichtig trocken tupfen und eine passende Pflege auftragen, beispielsweise das Intimpflegeöl bio aus der Aromapflege-Serie von PRIMAVERA. Das gebrauchsfertige Intimpflegeöl enthält wertvolle ätherische Öle wie Manuka, Niauli und Weihrauch, die eine gesunde Hautflora bewahren und zusätzlich geruchsbindende Eigenschaften haben. Außerdem enthält die Mischung reichhaltiges Johanniskrautöl und pflegendes Sanddornfruchtfleischöl. 

Rezept beruhigende Wäsche für den gereizten Intimbereich bei Inkontinenz:

2 Tropfen Lavendel fein in den Inhalt eines Döschens Kaffeesahne geben. Das Ganze in 5 Liter Wasser geben und als Waschwasser nutzen. 

Rezept Pflegeöl bei Windeldermatitis (für Erwachsene)

50 ml Calendulaöl

5 Tropfen Manuka

5 Tropfen Lavendel

5 Tropfen Rosengeranie

2 Tropfen Niauli

https://www.primaveralife.com/shop

https://www.primaveralife.com/shop/aromapflege

 

Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

Weitere Tipps und Infos zu Einsatzmöglichkeiten von Aromaöl, nicht nur zur Intimpflege & bei Inkontinenz, sowie Beiträge zu pflegerelevanten Themen, finden Sie in der Kategorie Aromatherapie im Blog-Bereich.

Nächste Woche gibt es einen weiteren Beitrag zu Mund- und Mundschleimhautpflege mit ätherischen Ölen!

 

Wir veröffentlichen ab sofort wöchentlich einen neuen Podcast zum Thema: „Tipps für pflegende Angehörige“, auf allen üblichen Portalen und unserer Homepage zu spannenden, pflegerelevanten Themen, schon reingehört?

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Unsere Haut & sinnvolle Hautpflegeprodukte

Auswahl von Hautpflege-Produkten im Pflegefall


In diesem Beitrag erklären wir ihnen die Wichtigkeit unsere Haut durch gute Hautpflegeprodukte zu pflegen.

Unser grösstes Organ ist die Haut. Sie agiert als Schutzhülle, blockiert gefährdende Umwelteinflüsse und dient als Feuchtigkeitsspeicher. Ein natürlicher Säureschutzmantel gibt hautschützenden Bakterien ein angemessenes Milieu und hält Erreger ab. Unsere natürliche Hautpflege ist also durch Oberhautfette und Talgfette gewährleistet.


Durch häufiges Händewaschen oder Duschen riskieren wir, mit den falschen Wasch- & Hautpflegeprodukten, diesen natürlichen Schutzfilm zu zerstören. Gerade Produkte zum Waschen und Reinigen der Haut sollten pH-neutral gewählt werden, diese wirkend pflegend, rückfettend und nicht auslaugend. Ihre Haut dank Ihnen den Einsatz guter Hautpflegeprodukte.

Eigentlich müsste dieser vom Körper selbst regenerierte Schutzmantel nicht zusätzlich durch Cremes, Lotionen und Gels ergänzt werden.

Das ist nur notwendig, wenn ausschliesslich auf nicht ph-neutrale Reinigungsprodukte beim Waschen oder Duschen zurück gegriffen wird, um die Hände oder den Körper, von Viren und Bakterien zu befreien, was natürlich sinnvoll ist. Anschliessend sollten die Hände & der Körper zur Pflege aber unbedingt eingecremt werden, um den Fettschutzfilm zu erneuern.

Die Haut selbst benötigt für diesen Regenerationsschritt, des Neuaufbaus ihres Schutzfilms, ungefähr vier Wochen.

Haut & Hautpflegeprodukte

Für Menschen die ihre Hände beruflich sehr oft waschen müssen, wie Ärzte, Pflegekräfte oder beispielsweise Automechaniker empfiehlt die Berufsgenossenschaft spezielle Waschlösungen. Diese Flüssigprodukte enthalten pflegende Substanzen, die nicht auslaugend wirken sondern rückfetten.

Dermatologen / Hautärzte bestätigen, dass zu häufiges Waschen der Hände, das Risiko für ein Handekzem, eine der am meisten verbreiteten Hauterkrankungen überhaupt ist.

Sie empfehlen, die Hände lieber öfter zu desinfizieren als zu waschen. In Hautdesinfektionsmitteln sind heutzutage auch hautpflegende Substanzen, die die Haut schützen und rückfettend wirken.

Wichtig ist, dass sie beim Kauf von Waschprodukten nicht nur auf die Inhaltsstoffe achten, sondern auf enthaltene Duftstoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel und das diese nicht zu stark schäumen. Diese beeinflussen das Hautmilieu und den natürlichen Säureschutzmantel! Unsere Haut sollte mit qualitativ hochwertigen Hautpflegeprodukten gepflegt sein.


Verwenden Sie wenig von der Waschsubstanz, eine ganz milde, am besten sythetische Tensidwaschsubstanz, die diese Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe nicht beinhaltet und einen pH-Wert von ca. 5 aufweist.


Verwenden Sie eine falsche Seife, die alkalisch, durch einen zu hohen pH-Wert auf die Haut wirkt, greifen Sie den Säureschutzmantel der Haut an und zerstören ihn langfristig.

Wenn Sie Wert auf biologische Waschsubstanzen legen, gibt es diese auch im Biogeschäft basierend auf Zuckertensiden oder Kokostensiden, diese sind mild und entfetten nicht stark sondern pflegen die Haut beim Waschen.


Tipp:

Um nicht noch mehr Plastik zu produzieren, greifen sie doch auf ein normales Stück Seife zurück, sie benötigen weniger als beim Verwenden von Flüssigseife und schonen durch die fehlende Plastikumverpackung die Umwelt. Ein Stück sogenannte Arztseife, mit einem pH-Wert von 5,5 gibt es in jedem Drogeriemarkt für weniger als 1 Euro.


Ein Minimum an Hautpflege des ganzen Körpers sollte, laut Dermatologen, morgens und abends stattfinden. Die Hände sollten nach jedem Waschen, spätestens wenn die Haut anfängt zu spannen, nachgecremt werden.

Dies ist vor allem im Winter, zum Schutz der Haut vor Kälte, nötig aber auch im Sommer, da die Sonne die Haut zusätzlich austrocknet.

Die Intensität des Hautpflegebedarfs ist aber auch abhängig von der körpereigenen Talgproduktion, nicht jeder benötigt zusätzlich die gleiche Menge an Cremes oder Lotionen.


Urea / Harnstoff als Inhaltsstoff:

Dies ist ein natürlicher Feuchthalter für die Haut, der sie vor Austrocknung schützt. Urea zieht Feuchtigkeit aus der Luft und bindet sie an das Gewebe. Sie ist in vielen Cremes und Lotionen mit 5% oder 10% enthalten.

Shea-Butter als Inhaltsstoff:

Shea verhält sich ähnlich wie körpereigene Fette, wird aus der afrikanischen Nuss des Karité-Baumes gewonnen und pflegt die Haut hervorragend. Sie ist in vielen Pflegeprodukten enthalten oder auch in der Reinform erhältlich.

Öle:

Abhängig vom jeweiligen Öl können diese auch entfettend wirken, sollten vor allem auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden, Wasser öffnet die Poren der Haut, Öl verschliesst diese wieder. Man hat anschliessend keinen Fettfilm auf der Haut und an der Kleidung. Merke, nicht alle Öle wirken rückfettend auch wenn sie erst einmal schmierig und fettig sind.

Nährstoffe für ein schönes Hautbild:

  • Vitamin D
  • Vitamin B
  • Zink
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Eisen
  • Eiweiß
  • Selen

Diese Nährstoffe nehmen Sie bereits durch eine ausgewogene, abwechslungsreiche und frische Ernährung auf. Sie können ihrem Körper also selbst beim Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut entgegen kommen.


Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

Weitere interessante Beiträge zu pflegerelevanten Themen, nicht nur unserer Haut & der Auswahl der Hautpflegeprodukte,  finden sie im Blog-Bereich in Kategorien für Sie geordnet.

Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis