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Pflegeberatung München Pflegegrad Antrag & Widerspruch MDK

Demenz-Beratung & Demenz-Schulungen in München

Demenz Schulung & Demenz Beratung

Unsere individuelle Demenz Schulung & Demenz Beratung in München richtet sich an Sie, die pflegenden Angehörigen. Da Sie täglich mit dem Menschen und seinen durch die Krankheit bedingten Wesensveränderungen konfrontiert sind. Die ergänzenden ambulanten Pflegedienste übernehmen nur Teile der Versorgung. Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste sind oft nur wenige Minuten vor Ort.

Den Großteil des Tages sind Sie mit dem Krankheitsbild des Menschen mit Demenz konfrontiert. Sie übernehmen den riesigen Berg der notwendigen Betreuung!


Inhalte unserer Demenz-Beratung & Demenz-Schulungen:

  • Individuelle Demenz Beratung & Demenz Schulung vor Ort in München & München-Land
  • Information über Entlastungsangebote für pflegende Angehörige
  • Kommunikation & Methodik bei Demenz
  • Wohnumfeldanpassung & Orientierung schaffen bei Demenz Erkrankung
  • Ernährung bei Demenz Erkrankung
  • Informationen zu krankheitsspezifischen Wohn- & Unterbringungsformen
  • Buch-Tipps und Informationsmaterial zum Thema Demenz
  • Telefonische Schulungen oder Videotelefonieschulungen
  • Vermittlung von Basiswissen & Standards zum Thema Demenz
  • Allgemeine Beratung zu Pflegegrad, Höherstufung oder Widerspruch des Pflegegrads bei Ablehnung
  • Finanzierungsmöglichkeiten der Pflegesituation

Demenz Beratung Demenz Schulung München

Die aktuelle Versorgungssituation


In einer, demographisch bedingt kontinuierlich alternden Gesellschaft, sind in Deutschland aktuell ca. 1,6 Millionen Menschen von einer Demenz-Form betroffen. Die überwiegende Zahl der Erkrankten leidet an der Alzheimer Variante. Mit der festgestellten Diagnose sind nicht nur die Erkrankten betroffen sondern auch die Familien, Angehörige & Freunde.

Die pflegerische Versorgung durch ambulante Pflegedienste & stationäre Pflegeinrichtungen stößt bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen. Es wird von einer Zahlenentwicklung bis zum Jahr 2050 von mehr als 3 Millionen Demenz-Patienten ausgegangen.

Die Versorgung wird immer mehr zur Aufgabe der direkten Angehörigen, ganzer Familien. Diese müssen sich organisieren, um sich um ihren, von Demenz betroffenen Angehörigen zu sorgen, zu kümmern. Grosse Teile der pflegerischen Versorgung müssen dadurch übernommen werden.

Dies ist ohne ein umfangreiches Basiswissen in diesem neuen Themenfeld nicht möglich. Hilflos mit einer Diagnose, mit der man bisher nicht konfrontiert war. Die Demenz-Diagnose die man noch nicht einschätzen kann und gerade erst kennenlernt, eine grosse Herausforderung!

Wir stossen, nach bestem Wissen & Gewissen vorgehend, umgehend an unsere psychischen und physischen Belastungsgrenzen. Uns fehlt die Distanz, im Gegensatz zu professionell Pflegenden. Es sind Emotionen im Spiel, denn es geht um unseren Angehörigen & Verwandten.


Unser Demenz Wissen – Ihre Sicherheit

Wir arbeiten seit Jahrzehnten mit dem Krankheitsbild der unterschiedlichen Demenz Formen. Oft sind wir dabei selbst an Grenzen gestossen.

In Teamsitzungen konnten wir gemeinsam anhand von Fallbeispielen, bei sogenanntem herausforderndem Verhalten des Menschen mit Demenz, Beobachtungen und Analysen erstellen. Weswegen stößt man an Grenzen, weswegen verhält sich der Betroffene, wie er sich gibt. Welche Möglichkeiten  gibt es damit umzugehen und damit zurecht zu kommen.

Dieses Wissen und die angewendete Praxis möchten wir an Sie weitergeben!


Unglaublich wichtig ist vor Allem, zu verstehen wie dieses Krankheitsbild verläuft und was uns erwartet. Ohne ein grundsätzliches Krankheitsverständnis machen wir uns selbst bei der Versorgung und dem Umgang mit dem Menschen mit Demenz kaputt, brennen aus, verlieren die Nerven und Kraft, diese schwierige Aufgabe zu bewältigen.


Demenz Beratung Demenz Schulung München


Kontaktieren Sie uns, wir nehmen uns Zeit Sie im Umgang mit der Demenz Erkrankung Ihres Angehörigen sicher und fit zu machen.

Wir gehen individuell und persönlich auf Ihre Pflegesituation ein. Unsere Experten zeigen Ihnen Fehler in der Versorgung, Sprache oder Wortwahl auf. Sie geben Ihnen hilfreiche und erleichternde Tipps und Ratschläge nach Standard der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Demenz Forschung.

 

Wir schaffen das nötige Verständnis für das neue Krankheitsbild mit dem Sie konfrontiert sind!


 

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Zusätzlich veröffentlichen wir wöchentlich im Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ auf unserer Startseite der Homepage sowie allen gängigen online Podcast Plattformen interessante Beiträge und Interviews, hören Sie doch mal rein!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Weswegen Logopädie-Therapie bei Menschen mit Demenz sinnvoll ist

Der Mehrwert von Logopädie bei Demenz

Der langsame Verlust der eigenen Sprache durch das Vergessen, während dem Verlauf der Krankheit oder wenn erste Symptome einer Demenz auftreten, ist ein Thema welches die Teilnahme am Leben sehr einschränkt. Nicht verstanden werden, sich nicht adäquat ausdrücken zu können, führt zu sozialer Isolation und Rückzug ins eigene Innere. Die Logopädie sollte als therapeutischer Ansatz, gerade in der frühen Phase der Demenz-Erkrankung präventiv genutzt werden, um diesen Prozeß der sprachlichen Barriere, des langsamen Vergessens von Wörtern, sowie dem Bilden von ganzen Sätzen entgegen zu wirken.


Für welche Symptome der Demenz nutze ich die Logopädie-Therapie?

  • Die Person hat Wortfindungsstörungen
  • Die Person verwendet Ersatzwörter oder
  • Der Faden im Satz geht oft verloren
  • Sprachverständnisprobleme werden offensichtlich & führen zu Missverständnissen
  • Es werden Gesprächsinhalte nicht verstanden
  • Antriebslosigkeit beim Sprechen, die Sprachbeteiligung nimmt ab
  • Sprunghafte Wechsel während des Erzählens / Sprechens

Logopädie Demenz Symptome Verlauf


Der Therapieansatz der Logopädie bei Demenz:

Die Therapie bezieht sich auf auftretende Sprachstörungen, Störungen der Stimme sowie Schluckprobleme, welche oft nach einer Krankheit oder während dieser, wie im Fall der fortgeschrittenen Demenz, zu beobachten sind. Ihr Hausarzt kann Ihnen bei auftretenden Problemen ein Therapierezept ausstellen. Ziel ist es eine Verbesserung der Sprach-, Stimm- und Schluckqualität zu erwirken oder einen aktuellen Stand zu halten.

Logopädie und Demenz:

Das Ziel bei Menschen mit Demenz ist es, die Kommunikations- und Ernährungsmöglichkeit, unter der krankheitsbedingten Veränderung, möglichst lange aufrecht zu erhalten. Zu Beginn der Erkrankung ist es bereits sinnvoll diese logopädische Unterstützung in Anspruch zu nehmen und präventiv auf den Krankheitsverlauf einzuwirken, um Kommunikationsstörungen entgegen zu wirken. Da der Lernprozeß bei Menschen mit Demenz, aufgrund des eingeschränkten oder nicht mehr vorhandenen Kurzzeitgedächtnisses, nicht mehr stattfindet, ist ein ressourcenorientierter Ansatz nötig, nachdem die Logopädie-Therapie vorgeht.

Nutzen Sie die noch vorhandenen Ressourcen, um den betroffenen Menschen zu spiegeln, seine noch präsenten Fähigkeiten zu fördern und möglichst aufrechtzuerhalten. Hierbei spielt die nonverbale Kommunikation eine primäre Rolle. Beobachten Sie kommunikativen Fähigkeiten wie, Sprachmelodie, Gestik und Mimik diese geben Ihnen wertvolle Hinweise auf eventuelle Förderansätze der Therapie.

Erinnern Sie sich immer an den Grundsatz der Logopädie, es ist wichtiger wie sage ich etwas als was Sie sagen!

Beachten Sie den Grundsatz der Kommunikation bei Menschen mit Demenz. Achten Sie auf den Tonfall der empfunden wird, dieser steht bei Menschen mit Demenz, vor dem Inhalt des Gesagten.


Therapieziele:
  • Aufrechterhaltung der Teilhabe am sozialen Leben
  • Größtmögliche Erhaltung der Lebensqualität für den betroffenen Menschen
  • Der Erhalt der sprachlichen Selbständigkeit
  • Unterstützung bei der Mahlzeiten- und Getränkeeinnahme & Reduktion von auftretenden Schluckproblemen

Bisher sind diese therapeutischen Möglichkeiten bei der Förderung & Begleitung von Menschen mit Demenz nur wenigen bekannt. Wird erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung auf diese therapeutische Möglichkeit zurückgegriffen, kann dies bereits zu spät sein und eine Unterstützung bereits nicht mehr möglich sein bzw. nur noch geringe Erfolge zeigen.

Wir haben Ihnen anschliessend eine Übersicht von Logopädie-Praxen und Logopädie-Therapeuten verlinkt, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, in Ihrer Nähe eine therapeutische Unterstützung, mit dem Schwerpunkt auf Demenzbehandlung zu finden.

https://www.dbl-ev.de/service/logopaedensuche/

Fazit:

Was bringt Logopädie bei Demenz?

Eine Teilhabe am sozialen Leben & eine größtmögliche Lebensqualität soll aufrechterhalten bleiben. Die sprachliche Selbständigkeit soll erhalten werden. Die Unterstützung bei bereits auftretenden Schluckproblemen ist therapeutisch gewährleistet. Eine unabhängige Pflegeberatung gibt Ihnen weitere Informationen & Tipps.

 

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Bei Fragen, Anregungen und Beratungswünschen kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Demenz-Tests bei Haus- und Facharzt

Demenz Tests und Testverfahren


Im zweiten Teil unserer Artikel zu Demenz Test & Testverfahren bei Demenz, zeigen wir Ihnen die diagnostischen Möglichkeiten bei Haus- und Facharzt auf.

Im letzten Beitrag stellten wir Ihnen Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung einer beginnenden Demenz-Erkrankung vor. Wenn Sie nun Ihren Haus- oder Facharzt (Neurologen) mit der von Ihnen eruierten Problematik konfrontieren, wird dieser Ihren Angehörigen mit folgenden infrage kommenden Tests näher untersuchen, um zu einer präzisen Diagnose zu gelangen.

In den meistens Krankheitsituationen, auch im Falle einer Demenzerkrankung sollte jedem Menschen das Recht zugestanden werden, eine Diagnose zu bekommen. Sicher stellt sich oft dir Frage wie sinnvoll dies im Fall einer Demenz ist.

Alleine um eine Diagnose bezogen auf die Argumentation im Pflegerad-Einstufungsverfahren mit dem MDK oder Medicproof zu haben und den eigenen, pflegerischen Zeitaufwand darstellen zu können, ist dies absolut sinnvoll, um einen angemessenen Pflegerad zu bekommen. Als pflegender Angehöriger können Sie mit einer präzisen, medizinischen Diagnose auch deutlich besser, durch genaue Vorinformationen über die Krankheit und deren Verlauf umgehen und sich auf zu erwartendes einstellen.


Demenz Test & Testverfahren

Hier eine Auswahl der möglichen, medizinischen, der Diagnostik und Erkennung dienenden, Tests bei Verdacht auf eine Demenz-Erkrankung.

Früherkennungstests bei Verdacht auf Demenz:

  • MMST-TEST | Mini-Mental-Status-Test
  • Uhrentest
  • Dem-Tect-Test | Demenz-Detection-Test
  • TFDD-Test | Test zur Früherkennung mit Depressionsabgrenzung

Alle diese Tests sind speziell dafür entwickelt worden, die geistige Leistungsfähigkeit zu überprüfen und eine beginnende Demenz zu erkennen. Wird der im Raum stehende Verdacht durch ein Testverfahren bestätigt, folgen weitere, in die Tiefe gehende, diagnostische Untersuchungen beim Facharzt.

Zur Basisdiagnostik gehören sowohl ausführliche Gespräche mit Angehörigen und Betroffenem, eine körperliche Untersuchung und der Einbezug der ganzen Krankheitsgeschichte (Anamnese).

Weitere Tests bei bestätigtem Verdacht auf Demenz:

  • CERAD-Test
  • ADAS-cog-Test
  • SIDAM-Test

Desweiteren können, um andere Erkrankungen, die den Gedächtnisverlust beeinträchtigt haben könnten, Blut- und Urintests durchgeführt. Das gleiche Ziel verfolgen auch technische Untersuchungen, nachfolgend aufgelistet.

  • EEG (Elektroenzephalographie)
  • CT (Computertomographie)
  • Kernspin (Magnetresonanztomographie, kurz MRT)

Eine Demenz kann durch diese diagnostischen Verfahren festgestellt werden, anders verhält es sich im Falle einer Alzheimer-Diagnose. Das Morbus Alzheimer die Ursache für die kognitiven Einschränkungen ist, wird durch ein Ausschlußverfahren der anderen möglichen Faktoren festgestellt. Es gibt zur Feststellung einer Alzheimer-Demenz kein bestätigtes Verfahren, wie einen Blut- oder Gentest oder ein bildgebendes Verfahren.

Die SPECT-Untersuchung:

SPECT ist die Abkürzung für Single-Photon-Emission-Computer-Tomographie. Die Durchblutung in den unterschiedlichen Gehirnregionen wird damit abgebildet und gemessen. Durchblutungsbedingte Anomalien lassen sich hierbei feststellen, messen und können z. B. auf eine Alzheimer Erkrankung Rückschluß geben. Es handelt sich um keine Routineuntersuchung, da dieses Verfahren teuer, strahlenreich und aufwändig ist.

Fazit:

Welche Tests gibt es bei Demenz?

Es gibt unterschiedliche Testverfahren für die Früherkennung dazu gehören der MMST-Test, der Uhrentest, der DEM-Tect-Test sowie der TFDD-Test. Bei bestätigtem Verdacht sind Testverfahren, die weiter in die Tiefe gehen sinnvoll, hierzu gibt es den CERAD-Test, den ADAS-Test sowie den SIDAM-Test. Für Fragen zu diesen Testverfahren empfiehlt es sich einen Demenzexperten, den Haus- oder Facharzt (Neurologen) zu befragen.


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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

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Demenz-Test zur Selbsteinschätzung für pflegende Angehörige

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Hörverlust jetzt vorbeugen – Ursache & Risiko für Demenz!

Hörverlust und Risiko & Ursache für Demenz


Experten fordern von den gesetzlichen Krankenkassen, dass diese die Leistung des Hörscreenings ab dem 50. Lebensjahr übernehmen. Sie gehen bei beginnendem Hörverlust von einer Ursache und einem Risiko für Demenz aus.

In Deutschland leben circa 5,8 Millionen Menschen, die mit einem Hörverlust konfrontiert sind, jedoch unternimmt nur jeder Dritte etwas dagegen. Dies mag primär am Schamgefühl und am verdrängten Alterungsprozeß liegen. Bei frühzeitigem Gegensteuern, können primär Folgeerscheinungen, wie das Risiko einer Demenzerkrankung vermieden werden. Je früher der beginnende Hörverlust ausgeglichen wird, desto besser!

Wer unter Hördefiziten leidet nimmt berufliche Schwierigkeiten und auch soziale Isolation in Kauf. Wenn die Hörbeeinträchtigung unbehandelt bleibt, zeigen sich laut Wissenschaftlern kognitive Defizite ab, diese begünstigen die Entwicklung & das Risiko einer Demenzerkrankung oder Depression, aufgrund dessen, dass Bereiche des Gehirns nicht mehr vollständig angesprochen und genutzt werden.

Der Präsident der Hals, Nasen- und Ohrenärzte fordert deswegen einen Hörtest für alle ab dem 50. Lebensjahr, um auch eine damit zusammenhängende Sturzgefahr und eine allgemeine Hilfsbedürftigkeit zu vermeiden. Er stellt sich mit seiner Forderung hinter die WHO (Weltgesundheitsorganisation), die diese Forderung ebenfalls vertritt.

Niemand sollte aufgrund eines Hörverlusts seine sozialen Kontakte einschränken, auf Musik verzichten, isoliert leben und auf Tätigkeiten verzichten, die er zuvor gerne gemacht hat und die ihm Freude bereitet haben.

Wer also die Vermutung hat, schlechter zu hören, sollte sich präventiv an einen Hals-Nasen- & Ohrenarzt oder Hörakustiker wenden!

Studien belegen, das ein Mensch mit einem unbehandelten Hörverlust ein fünf Mal höheres Risiko hat an Demenz zu erkranken, als ein Mensch mit einem intakten Hörvermögen. Dies ist durch den Mangel an akustischen Reizen begründet, der durch diese akustische Isolation entsteht. Andere Theorien besagen, dass das Gehirn selbständig versucht dieses Defizit durch andere Gehirnregionen zu kompensieren, was zu einem deutlichen Mehraufwand anderer Hirnregionen führt, wobei bereits deutliche, beginnende Demenzsymptome erkennbar sind. Weiterhin wurde festgestellt, dass die kognitive Leistung bei Menschen mit einem Hördefizit bereits deutlich früher abnimmt, als bei gleichaltrigen ohne Hördefizit. Wir sprechen von einem Prozentsatz von 41% des geistigen Abbaus! Bei Menschen, die dieser Problematik frühzeitig mit einem Hörgerät entgegenwirken, fällt die Quote deutlich geringer aus.

Das Risiko an Demenz zu erkranken, steigt proportional, pro 10 Dezibel Hörverlust, um einen Faktor von 2,7. Bei einem Hörverlust von 30 – 50 Dezibel, spricht man von einer leichten Hörminderung, die jedoch durch das Tragen eines Hörgeräts sofort kompensierbar ist und einer Altersschwerhörigkeit und Demenzentwicklung vorbeugt. Auditive Reize, bleiben, aufgrund des eingesetzten Hörsystems erhalten, das Gehirn wird kontinuierlich stimuliert.

Als pflegender Angehöriger oder Angehöriger eines älteren Menschen können auch Sie positiv und ermutigend auf die Person einwirken, bei der Sie festzustellen glauben, ein Hördefizit zu erkennen.

Nehmen Sie der Person die Angst und erklären Sie die präventive Notwendigkeit eines Ausgleichs des Hördefizits. Geräte sind aktuell bereits so modern konzipiert, dass sie in der Lage sind, sich der Situation und Umgebung durch unterschiedliche Filtersysteme des Betroffenen anzupassen.

Überprüfen Sie folgende Fragen bei sich selbst oder unter Einbezug des bereits Betroffenen:

  • Sind Telefonanrufe für mich / die Person anstrengender geworden?
  • Stellen Sie / stellt die Person das TV, Radio deutlich lauter um besser hören zu können als früher?
  • Sprechen Sie / spricht die Person noch in einer angemessenen Lautstärke oder muss sie des öfteren korrigiert werden?
  • Müssen Gesprächsinhalte regelmäßig wiederholt werden?
  • Gibt es Probleme die Herkunft eines Geräuschs zu lokalisieren?
  • Sind einige Frequenzen bereits unerträglich und laut?
  • Meiden Sie / meidet die Person bereits soziale Treffen und Kontakte?

Gutes Hören bedeutet Lebensqualität. Vielleicht wurden Sie bereits auf einen Hörverlust angesprochen? Eine Hörminderung tritt schleichend auf. Oft wird es zunehmend schwieriger, Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner in lauter Umgebung mit vielen Nebengeräuschen zu verstehen. Wiederholte Verständnisschwierigkeiten im Beruf und Alltag können Sie und Ihr Gegenüber gleichermaßen frustrieren und an Grenzen stoßen lassen.


Wußten Sie, dass es online bereits Hörtests gibt, die Sie von zu Hause aus, zur Selbsteinschätzung, durchführen können?

Wenn Sie ein neues Hörgerät erhalten haben, gibt es für Patienten, um sich an das neue, wieder deutlichere und differenzierte Hören zu gewöhnen, sogenannte Hörschulen, deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen beantragt und übernommen werden können. Die Hörregion im Gehirn muss übrigens wieder lernen, mit der neuerworbenen Geräuschkulisse zurecht zu kommen, was viele Menschen mit einem neuen Hörgerät zuerst in den ersten Wochen überfordert und aufgrund der plötzlichen Lautstärke frustriert!

Kümmern Sie sich bei beginnendem Hörverlust rechtzeitig und reduzieren Sie eine Ursache & das Risiko einer Demenz Erkrankung.
 

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Rosenwurz – die Wachmacherin gegen Altersvergeßlichkeit

Altersvergeßlichkeit pflanzlich vorbeugen


Ein spannender Artikel zum Thema Altersvergeßlichkeit mit Rosenwurz vorbeugen.

Es liegt Ihnen auf der Zunge, doch es fällt Ihnen nicht ein?
Rosenwurz, auch Ginseng des Nordens genannt, war bereits bei den Wikingern als Aphrodisiakum und für die Fruchtbarkeit sowie vor dem Kampf als Stimulans beliebt. Die Pflanze stärkt Merkfähigkeit, Lebensfreude, Ausdauer und Lebenskraft. Gute Erfahrungen gibt es bei Stress, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Angst und Trauer – vor allem aber auch, wenn man Probleme hat mit dem Älterwerden. Sie ist vor allem auch geeignet für Menschen im Schicht- und Nachtdienst. 

Altersvergeßlichkeit Rosenwurz

Verantwortlich für dieses natürliche “Dopingmittel” ist das enthaltene Rosavin. Es zählt zu den natürlichen Adaptogenen. Das sind Substanzen, die dem Körper helfen, sich an Lebensumstände, Umwelt und Einflüsse von außen anzupassen. Die Inhaltsstoffe der Pflanze verbessern den Neurotransmitter-Stoffwechsel. Dies hat u.a. positive Auswirkungen auf Merkfähigkeit, Konzentration und eine exakte Wahrnehmung. Wertvoll kann Sie auch für den Hormonhaushalt und die Schilddrüse sein. Bei Nachlassen körperlicher und geistiger Kräfte – auch aufgrund von Überforderung – hat sich eine Kombination mit Brennnesselsamen als hilfreich erwiesen.  

Die Rosenwurz ermutigt uns mit Ihrer Pflanzensignatur auf die Wurzeln und das Fundament zu achten und unsere Energiereserven immer wieder aufzufüllen. Für die Skandinavier ist die der “Fetthenne” ähnelnde Pflanze ein Lebensmittel. Sie geben Extrakte der Rosenwurz in Milchgetränke aus Kefir oder Joghurt. Mit Rosenwurztinktur können Sie aber auch Ihr Trinkwasser “würzen”: 10-15 Tropfen in ½ – 1 Liter Wasser geben und über den Tag verteilt trinken. 

Rosenwurz Urtrinktur von Nuhrovia, zur Prävention von Altersvergeßlichkeit, wird zusätzlich über mehrere Wochen im Süden mit Sonnenlicht angereichert und in Handarbeit hergestellt.


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12 Tipps das Demenz Risiko zu reduzieren

Demenz Risiko reduzieren


Lesen Sie nachfolgende Tipps das Risiko einer Demenz reduzieren. Basierend auf einer neuen Studie aus der Fachzeitschrift „The Lancet“ vom 30.07.2020, ließen sich 40% der Erkrankungen an Demenz durch unsere Lebensgewohnheiten & unsere Wohnortwahl verringern und verzögern. Wenn wir diese anpassen und uns für einen gesünderen Lebensstil einsetzen. Ausschlaggebend für diese Studie sind folgende zwölf, unser Leben beeinflussende, Faktoren:

  1. Bildungsstand
  2. Alkoholkonsum
  3. Bluthochdruck
  4. Hörbeeinträchtigungen
  5. Kopfverletzungen
  6. Körperliche Aktivität
  7. Übergewicht
  8. Rauchen
  9. Luftverschmutzung und Passivrauchen
  10. Diabetes Erkrankungen
  11. Wohnort
  12. Menschen aus Entwicklungs- & Schwellenländern

Laut dieser Studie wirken sich diese Faktoren nachweislich auf unser Risiko an Demenz zu erkranken aus. Weltweit sind von den unterschiedlichen Demenzerkrankungen aktuell ca. 50 Millionen Menschen betroffen. Demografisch bedingt wird diese Zahl bis 2050 auf ca. 152 Millionen Erkrankte ansteigen. 28 weltweit führende Demenzforscher kamen zu dem Ergebnis, dass gerade diese Zahl in Entwicklungs- und Schwellenländern massiv ansteigen wird. Die Forscher richten sich mit ihrer Analyse nicht nur an die Politik. Diese wird auf ein notwendigen Umdenkens hingewiesen. An jeden Einzelnen und dessen Eigenverantwortung wird zusätzlich dringend appelliert. Es werden Einflußfaktoren und Tipps gegeben das Risiko der Demenz zu reduzieren.

Risiken für Demenz


Krankheiten

Ab einem Alter von ca. 40 Jahren sollte dringend darauf geachtet werden, dass der oberer Blutdruckwert von 130 mm/Hg nicht überschritten wird. Die Behandlung von Bluthochdruckerkrankungen mit Medikamenten ist bisher die einzige, wirksame Möglichkeit einer Demenzerkrankung entgegen zu wirken.

Hörverlust

Wer bei sich selbst im mittleren Lebensalter ein Hördefizit feststellt, sollte dieses früh mit einem Hörgerät kompensieren. Schützen Sie Ihr Gehör vor Lärm schreiben die Forscher in dieser Studie, dies sei präventiv absolut von Nutzen um einer Demenz vorzubeugen.

Verletzungen

Seien Sie sich über die langfristigen Auswirkungen von Verletzungen des Kopfes durch straßenverkehrsbedingte Unfälle oder Sportverletzungen, wie Schläge bei beispielsweise dem Boxen, bewußt. Schliessen Sie diese, nach Möglichkeit unbedingt aus.

Gesundheit

Achten Sie auf Ihre Ernährung. Reduzieren Sie eventuell bereits vorhandenes Übergewicht und senken Sie zusätzlich Ihr Risiko an Diabetes zu erkranken.

Lebensstil

Das rauchen sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt, ist nichts Neues. Forscher bestätigen jedoch, dass sich auch im fortgeschrittenen Alter ein Verzicht auf Nikotin, noch positiv auf die Risikoreduktion auswirkt. Dies gilt auch für Passivrauch und Luftverschmutzung, der wir oft indirekt oder direkt ausgesetzt sind.

Umgebung | Wohnort

Am grössten ist das gesellschaftliche Risiko laut dieser Studie für Menschen die benachteiligt in Entwicklungs- und Schwellenländern groß werden oder leben.

Genetische Faktoren

Unsere Gene sind nach wie vor am meisten für die Wahrscheinlichkeit an einer Demenzform zu erkranken verantwortlich. Jedoch obliegt es der Eigenverantwortung von uns Einzelnen, dieses zu beeinflussen. Dies ist mehr als sinnvoll, da noch immer keine medikamentöse Therapie für diese Erkrankung vorhanden ist.


Sind wir in der Lage, wenigstens einige dieser Risikofaktoren auszuschalten, verzögern wir das Erkrankungsrisiko wenigstens bzw. verringern es für uns & erhalten unsere Lebensqualität und Autonomie einige Zeit länger!


Wenn Sie weitere spezifische Fragen zum Thema Demenz haben, nehmen Sie mit uns kontakt auf. Es besteht Schulungsbedarf bezogen auf einen Menschen mit Demenz? Sie pflegen selbst & Ihnen fehlt das nötige Basiswissen für die Kommunikation und den Umgang mit diesem Krankheitsbild? Wir bieten Unterstützung für pflegende Angehörige, nutzen Sie unsere Expertenberatung. Möglichkeiten dafür, telefonisch, per Videotelefonie oder in München und Umland direkt vor Ort bei Ihnen zu Hause!


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Wir veröffentlichen in unserem Podcast „Tipps für pflegende Angehörige“ wöchentliche neue Interviews & Beiträge.

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