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Gedächtnisverlust und Gedächtnislücken im Alter pflanzlich vorbeugen

Nachlassendes Gedächtnis, geistige Erschöpfung, beginnende Altersvergeßlichkeit?

Kommt Ihnen das bekannt vor ?

Sie gehen beschwingt von einem Raum in den anderen, um dort etwas zu holen bzw. zu machen, und eben angekommen wissen Sie nicht mehr, was Sie tun bzw. holen wollten! Sie haben einen Namen oder Begriff auf der Zunge, können es aber partout nicht ausdrücken! 

Diese geistige Ermüdung mit vorübergehender, oder beginnender und fortschreitender Gedächtnisschwäche, ist ein Fall für das Komplexhomöopathische Mittel REGENAPLEX Nr.112:

 

 

 

 

 

Arzneimittelbilder aus einzelnen Bestandteilen:

Die Phosphorsäure (Acidum phosphoricum) ist wichtig bei Nervenschwäche, nervöser Erschöpfung mit Schlaflosigkeit und anämischen Tendenzen. 

Das Silbernitrat (Argentum nitricum) beseitigt die nervöse, geistige und auch körperliche Erschöpfung, schwächt schon eingetretene Verwirrung ab und erfrischt den Geist wieder. Die Arnika löst die zerebrale Kongestion, die einen Apoplex zur Folge haben könnte und der Sonnenhut (Echinacea) stärkt den Gesamtorganismus bei Entkräftung, Müdigkeit, Schwindel und Verwirrtheit im Kopf. 

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) hat antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die Rosskastanie (Aesculus) löst venöse Stauungszustände und fördert die Durchblutung, und die Eberraute (Artemisia abrotanum) lässt Drüsen abschwellen. 

Die Brunnenkresse (Nasturtium) reinigt das Blut und trägt zur Entgiftung bei, während Buchenholzteeer (Kreosotum) die Nerven beruhigt, das Gedächtnis stärkt und zusammen mit dem weissen Germer (Veratrum album) der Zerebral-Sklerose und dem Kreislaufversagen entgegen wirkt. 

Die oben beschriebene Situation ist kein „Privileg“ des Alters, so dass eine 4-wöchige Kur mit Nr. 112 schon in jüngeren Jahren prophylaktisch sehr empfehlenswert ist, um geistige Frische und volle Aufmerksamkeit wieder zu erlangen, insbesondere wenn beruflich oder privat Wichtiges auf der Tagesordnung steht, wo Konzentration und geistige Präsenz absolut notwendig sind. 

In Kombination mit Entgiftung, Ausleitung und geistigem Training ist das REGENAPLEX Nr.112 eine sehr wertvolle Bereicherung in den reifen Jahren, um nicht „zum alten Eisen“ zu zählen!

Autorin: Monique Stahlkopf
Buch: REGENAPLEXE –Natürliche Wirkstoffakkorde, Band 2

Das Buch und mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.regenaplex.de/literatur/

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Unsere Haut & sinnvolle Hautpflegeprodukte

Unser grösstes Organ ist die Haut. Sie agiert als Schutzhülle, blockiert gefährdende Umwelteinflüsse und dient als Feuchtigkeitsspeicher. Ein natürlicher Säureschutzmantel gibt hautschützenden Bakterien ein angemessenes Milieu und hält Erreger ab. Unsere natürliche Hautpflege ist also durch Oberhautfette und Talgfette gewährleistet.


Durch häufiges Händewaschen oder Duschen riskieren wir, mit den falschen Wasch- & Hautpflegeprodukten, diesen natürlichen Schutzfilm zu zerstören. Gerade Produkte zum Waschen und Reinigen der Haut sollten pH-neutral gewählt werden, diese wirkend pflegend, rückfettend und nicht auslaugend.

Eigentlich müsste dieser vom Körper selbst regenerierte Schutzmantel nicht zusätzlich durch Cremes, Lotionen und Gels ergänzt werden.

Das ist nur notwendig, wenn ausschliesslich auf nicht ph-neutrale Reinigungsprodukte beim Waschen oder Duschen zurück gegriffen wird, um die Hände oder den Körper, von Viren und Bakterien zu befreien, was natürlich sinnvoll ist. Anschliessend sollten die Hände & der Körper zur Pflege aber unbedingt eingecremt werden, um den Fettschutzfilm zu erneuern.

Die Haut selbst benötigt für diesen Regenerationsschritt, des Neuaufbaus ihres Schutzfilms, ungefähr vier Wochen.

Für Menschen die ihre Hände beruflich sehr oft waschen müssen, wie Ärzte, Pflegekräfte oder beispielsweise Automechaniker empfiehlt die Berufsgenossenschaft spezielle Waschlösungen. Diese Flüssigprodukte enthalten pflegende Substanzen, die nicht auslaugend wirken sondern rückfetten.

Dermatologen / Hautärzte bestätigen, dass zu häufiges Waschen der Hände, das Risiko für ein Handekzem, eine der am meisten verbreiteten Hauterkrankungen überhaupt ist.

Sie empfehlen, die Hände lieber öfter zu desinfizieren als zu waschen. In Hautdesinfektionsmitteln sind heutzutage auch hautpflegende Substanzen, die die Haut schützen und rückfettend wirken.

Wichtig ist, dass sie beim Kauf von Waschprodukten nicht nur auf die Inhaltsstoffe achten, sondern auf enthaltene Duftstoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel und das diese nicht zu stark schäumen. Diese beeinflussen das Hautmilieu und den natürlichen Säureschutzmantel!


Verwenden Sie wenig von der Waschsubstanz, eine ganz milde, am besten sythetische Tensidwaschsubstanz, die diese Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe nicht beinhaltet und einen pH-Wert von ca. 5 aufweist.


Verwenden Sie eine falsche Seife, die alkalisch, durch einen zu hohen pH-Wert auf die Haut wirkt, greifen Sie den Säureschutzmantel der Haut an und zerstören ihn langfristig.

Wenn Sie Wert auf biologische Waschsubstanzen legen, gibt es diese auch im Biogeschäft basierend auf Zuckertensiden oder Kokostensiden, diese sind mild und entfetten nicht stark sondern pflegen die Haut beim Waschen.


Tipp:

Um nicht noch mehr Plastik zu produzieren, greifen sie doch auf ein normales Stück Seife zurück, sie benötigen weniger als beim Verwenden von Flüssigseife und schonen durch die fehlende Plastikumverpackung die Umwelt. Ein Stück sogenannte Arztseife, mit einem pH-Wert von 5,5 gibt es in jedem Drogeriemarkt für weniger als 1 Euro.


Ein Minimum an Hautpflege des ganzen Körpers sollte, laut Dermatologen, morgens und abends stattfinden. Die Hände sollten nach jedem Waschen, spätestens wenn die Haut anfängt zu spannen, nachgecremt werden.

Dies ist vor allem im Winter, zum Schutz der Haut vor Kälte, nötig aber auch im Sommer, da die Sonne die Haut zusätzlich austrocknet.

Die Intensität des Hautpflegebedarfs ist aber auch abhängig von der körpereigenen Talgproduktion, nicht jeder benötigt zusätzlich die gleiche Menge an Cremes oder Lotionen.


Urea / Harnstoff als Inhaltsstoff:

Dies ist ein natürlicher Feuchthalter für die Haut, der sie vor Austrocknung schützt. Urea zieht Feuchtigkeit aus der Luft und bindet sie an das Gewebe. Sie ist in vielen Cremes und Lotionen mit 5% oder 10% enthalten.

Shea-Butter als Inhaltsstoff:

Shea verhält sich ähnlich wie körpereigene Fette, wird aus der afrikanischen Nuss des Karité-Baumes gewonnen und pflegt die Haut hervorragend. Sie ist in vielen Pflegeprodukten enthalten oder auch in der Reinform erhältlich.

Öle:

Abhängig vom jeweiligen Öl können diese auch entfettend wirken, sollten vor allem auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden, Wasser öffnet die Poren der Haut, Öl verschliesst diese wieder. Man hat anschliessend keinen Fettfilm auf der Haut und an der Kleidung. Merke, nicht alle Öle wirken rückfettend auch wenn sie erst einmal schmierig und fettig sind.

Nährstoffe für ein schönes Hautbild:

  • Vitamin D
  • Vitamin B
  • Zink
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Eisen
  • Eiweiß
  • Selen

Diese Nährstoffe nehmen Sie bereits durch eine ausgewogene, abwechslungsreiche und frische Ernährung auf. Sie können ihrem Körper also selbst beim Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut entgegen kommen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

Alternative Möglichkeiten zu Essen auf Rädern & Fertigprodukten

Sie stehen vor dem Problem, dass Ihr Angehöriger nicht mehr in Lage ist sich selbst Mahlzeiten zu zubereiten?

Einkäufe können nicht mehr selbständig durchgeführt werden und es muss eine Lösung gefunden werden?

  • Was spricht gegen Essen auf Rädern?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Wie ist die Qualität?
  • Wie ist das Preis-Leistungsverhältnis?
  • Ist es dem Altersstoffwechsel angepasst?
  • Wie ist der Nährstoffgehalt?

Pro:

Auf dem freien Markt gibt es diverse Anbieter die ein warmes Menü oder Einzelgericht für Senioren oder Hilfebedürftige nach Hause liefern. Preise für Einzelgerichte sind aktuell bei 7,50 Euro bis 10,- Euro inkl. Lieferung. Hergestellt werden die Mahlzeiten, die vorab über einen online oder in Druckform bereitgestellten Wochenmenüplan des Anbieters zur Auswahl gestellt werden, in Großküchen.

Die Gerichte werden warm, tiefgefroren zum selbst auftauen und erwärmen geliefert.

Vorteilhaft ist, dass das Essen bis nach Hause geliefert, auf Wunsch auch ausgepackt und auf einem Teller bereitgestellt wird.

Es kann auf die Einhaltung einer ernährungs- oder gesundheitsbezogenen Diät grösstenteils eingegangen werden.

Auch für Patienten mit Kaubeschwerden, können Mahlzeiten püriert geliefert werden.

Vor- und Nachspeisen können zusätzlich, gegen Aufpreis, mit bestellt werden.

 

Contra:

Die Erfahrung seit Jahrzehnten zeigt, dass die Mahlzeiten oft nicht heiss geliefert werden, sondern lauwarm, was sich natürlich auf den Geschmack auswirkt. Das Essen ist leider oft verkocht und in den Abteilungen der Plastikmenüschale verrutscht, es schwimmt alles ineinander und sieht nicht mehr sehr appetitlich aus.

Der Nährstoffgehalt ist nachweislich mehrfach von Instituten getestet worden und ist eher reduziert als den Bedürfnissen des alten Menschen entsprechend. Die Qualität entspricht dem Essen einer herkömmlichen Kantine.

Salate können zusätzlich bestellt werden, sind jedoch meistens nicht sehr vielseitig & vitaminhaltig und mit gezuckerten Fertigdressings angerichtet.

Es wird zusätzlich eine Menge Müll durch Plastikfolien, Plastikschalen und zusätzlichen Plastikbechern produziert.

Die Mahlzeitenauswahl rotiert bei den meisten Anbietern, was zur Folge hat, dass doch immer in gleichen Abständen das gleiche gewählt und geliefert wird.

Die Lieferzeit ist aufgrund der zu beliefernden Kundenmenge oft nicht beeinflussbar, Zeitfenster von mehreren Stunden ab 10 Uhr morgens bis 14 Uhr nachmittags sind normal.

Kaum ein älterer Mensch, ist auf Nachfragen, mit seiner Mahlzeit zufrieden, die Antwort ist meistens, besser als nichts…

Alternativen:

Es ist in jedem Fall sinnvoll, sich die Zeit als Angehöriger zu nehmen und sich mit den Essensgewohnheiten und Bedürfnissen des Betroffenen auseinander zu setzen. Wenn die Möglichkeit besteht gehen Sie zusammen den Lebensmitteleinkauf erledigen. Kochen Sie Gerichte vor, portionieren Sie diese und frieren Sie diese ein. Ein Pflegedienst kann diese auch morgens zum Auftauen für mittags bereits aus dem Gefrierfach herausnehmen, dass das Essen mittags nur erwärmt werden muss.

Sehen Sie sich Gastronomien in der Nachbarschaft an, sprechen Sie mit diesem über mögliche Lieferungen nach Hause und eine Monatsrechnung. Nutzen Sie Geschirr der Gastronomie oder des eigenen Haushalts und vermeiden Sie unnötigen Plastikmüll.

Wechseln Sie sich mit dem Vorkochen im Familienkreis ab, überlegen Sie ob es nicht sinnvoll und auch kostengünstiger wäre, selbst etwas mehr zu kochen und den Angehörigen mit zu versorgen, wenn er in der nähe lebt oder sie ihn regelmässig in der Woche besuchen. Suppen sind nahrhaft und lassen sich einfrieren und leicht erwärmen.

Jeder online Lieferdienst, der seine Mahlzeiten über Speisekarten im Internet bereit stellt, kann als Alternative genutzt werden und die Preisdifferenz ist kaum höher.

Sprechen Sie mit eventuell vorhanden Bekannten oder Freunden in der Nachbarschaft des Betroffenen, ob diese gegen einen kleinen Betrag bereit sind, mittags etwas mehr zu kochen und es vorbeizubringen.

Planen Sie einen oder mehrere Tage die Woche für ein gemeinsames Essen mit Ihrem Angehörigen, es macht immer mehr Spass Mahlzeiten zusammen zu geniessen, als allein zu essen!

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

Gedanken zum aktuellen Corona-Virus-Problem

Der Entschluss, diesen Text zu veröffentlichen, hat mich seit Beginn dieses Theams beschäftigt. Ich war mir bisher nicht sicher ob es sinnvoll ist, sich bei der bisherigen Informationsschwemme auch noch dazu zu äußern.

Ich bin der Meinung es ist unfassbar verantwortungslos von Seiten der Medien und auch der Politik, präventiv überhaupt keine Informationen an die Bevölkerung heraus zu geben, wie man sich durch Eigeninitiative, selbst schützen und sein Immunsystem seit Wochen stärken könnte. 

Dies wäre eine sinnvolle und beruhigende Möglichkeit dem Corona Virus und auch jedem anderen Virus oder jeder anderen Erkrankung etwas durch den eigenen Körper entgegen zu setzen.

Weswegen entsteht diese Panik überhaupt?

Sind wir so unsicher oder ist uns indirekt doch bewußt, dass wir kontinuierlich unsere Gesundheit durch mittelmäßige oder schlechte Ernährung, vorwiegend mit industriell erzeugten Lebensmitteln und zu wenig Bewegung vernachlässigen?

Entsteht diese selbstverursachte Panik, durch das Bewußtsein unseres Lebensstils, oft verbunden mit Alkohol- Drogen- und Nikotinkonsum?

Warum versuchen wir nicht auf natürliche Weise, in diesen Zeiten, unseren Körper und unser Immunsystem auf Vordermann zu bekommen? Erkältungs- und Grippewellen sind nichts Neues. Zusätzlich sind wir im Herbst, Winter und Frühling noch mit zu wenig Tageslicht versorgt und unser Körper ist noch nicht wieder in der Lage, wie im Sommer durch mehr Sonnenlicht, eigenes Vitamin D3 zur Stärkung der Immunabwehr zu produzieren.

Weswegen gleichen wir dieses Defizit nicht ergänzend mit Vitamin D3-Präparaten aus und stärken unsere Immunabwehr? Vitamin C ist eine weitere Möglichkeit, Krankheiten etwas entgegen zu setzen, ganz abgesehen von viel frischen Lebensmitteln in Form von saisonalem Obst und Gemüse.

Ich denke ich bin nicht der einzige, der verstanden hat, dass man sich nur noch wenig auf Staat und Politik verlassen kann, sondern primär für sich selbst verantwortlich ist, weswegen vertrauen wir in diesem Fall auf Entscheidungen und Empfehlungen dieser Organisationen?

Wir brauchen kein weiteres, chemisch erzeugtes Medikament durch die Pharmaindustrie, wir müssen wieder lernen für uns selbst verantwortlich zu sein!

Eine mathematische Vorgehensweise der Politik, bezogen auf Risikominimierung basierend auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen, durch Schulschliessungen, meiden von Großveranstaltungen und nun noch dem Meiden sozialer Kontakte ist nur ein Weg der gegangen werden kann.

Unsere Eigenverantwortung ist das Thema. Unser Körper kann Erkrankungen bei unserem Lebensstil, stressigen Zeiten, fehlenden Ruhephasen, schlechter Ernährung kaum etwas entgegen setzen, deswegen werden wir krank.

Änderungen dieser Gewohnheiten führen auch wieder zu Genesung, jeder einzelne ist in der Lage dies zu steuern!

In diese Richtung sollte ein Appell von Seiten der Medien und Politik gehen.

Wieso haben wir einen Gesundheitsminister, wie Herrn Spahn (erlernter Beruf: Bankkaufmann), der keine Vorbild Rolle übernimmt und das Volk aufklärt? Ist er dazu nicht in der Lage? Die Lobby-Arbeit der Krankenkassen zu erledigen, darauf kann eine Gesellschaft verzichten.

Natürlich gibt es Risikogruppen, ältere Menschen, Menschen mit einer bestehenden Immunschwäche, Kinder und Schwangere, welche geschützt werden müssen, jedoch sollte das bei jeder Grippewelle oder ähnlichem der Fall sein, nicht nur im Coronafall.

Weswegen stützen wir nicht das Immunsystem der Risikogruppen, bauen dieses auf und vermitteln Sicherheit?

Weswegen wird die Gesellschaft in Unsicherheit gelassen und nicht klar erklärt, dass ältere und auch immunschwache Menschen, auch an einer herkömmlichen Grippeerkrankung oder Influenza versterben können, da diese den geschwächten Körper überfordert?

Ein Krisenmanagement muss in diesem Fall anders aussehen, wir sehen deutlich wozu diese Panikmache bisher geführt hat.

Passen Sie auf sich auf und übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Fallbeispiel | Individuelle Pflegeschulung von Angehörigen bei Demenzproblemen

 

Eine pflegende Ehefrau, deren Ehemann an Demenz erkrankt ist, schildert telefonisch folgende Probleme bei der Versorgung, bittet uns um Hilfestellung & Rat.

 

Problem:

  • Vermehrt verbales aggressives Verhalten des Menschen mit Demenz.
  • Ausgeprägte Skepsis der Pflegeperson gegenüber.
  • Auftretende Handgreiflichkeiten, Übergriffe und sogenanntes, herausforderndes Verhalten.
  • Überforderung der pflegenden Ehefrau.
  • Grenzerfahrung nervlich bedingt.
  • Der Betroffene möchte fortlaufend das KFZ benutzen.
  • Es besteht, natürlich, keine Krankheitseinsicht.
  • Es besteht eine Hinlauftendenz, früher Weglauftendenz (Er ist ständig gedrängt nach draussen zu gehen, umherzulaufen, etwas oder jemanden zu suchen, Orte aufzusuchen, dies erfolgt auch oft plan- und ziellos. Korrekte Uhrzeiten werden nicht mehr berücksichtigt.

 

Anamnese:

  • Es liegt eine fortgeschrittene Demenz-Diagnose vor.
  • Die Ehefrau pflegt ohne Vorkenntnisse, nach bestem Wissen & Gewissen.
  • Es ist bisher kein ambulanter Pflegedienst tätig.
  • Der Betroffene hat noch viele wache Momente, realisiert noch Zusammenhänge.
  • Er spricht noch klar und bewegt sich noch ohne Pflegehilfsmittel (Rollator etc.).
  • Er äußert Wünsche & Bedürfnisse.
  • Er verwendet Floskeln und versucht die Fassade zu wahren.
  • Es kommt bereits zum Nichterkennen von Personen.
  • Er befindet sich nicht mehr komplett im Hier und Jetzt.
  • Er erkennt Risiken und Gefahren nicht mehr.

Vorgehensweise:

  • Telefonisch grundlegende Tipps zum Umgang und der Kommunikation.
  • Es wird Zeit für Fragen und Antworten gegeben.
  • Bisherige, genutzte Entlastungsmöglichkeiten werden erfragt.
  • Ein Termin vor Ort wird vereinbart um die Situation kennen zu lernen.
  • Der Betroffene wird nicht über den Termin mit dem Pflegeberater informiert, Unruhe vermeiden.
  • Die Ehefrau wird aufgefordert, beim Hausbesuch, ein normales Gespräch mit ihrem an Demenz erkrankten Mann zu führen.
  • Wir organisieren die Tochter des Ehepaars zu ihnen nach Hause, jedoch eine Stunde zeitversetzt, zur späteren Beaufsichtigung des an Demenz erkrankten Vaters.

Umsetzung:

  • Treffen in der häuslichen Umgebung.
  • Der Pflegeberater gibt sich vor dem Menschen mit Demenz als früherer Arbeitskollege der Frau aus.
  • Der Berater stellt sich vor und erkundigt sich nach der Verfassung des Betroffenen.
  • Ihm wird Raum & Zeit gegeben sich mitzuteilen und Fragen zu stellen.
  • Die Ehefrau beginnt eine Unterhaltung und stellt ihrem Mann Fragen um ihn in ein Gespräch zu verwickeln.
  • Der Berater sitzt, nicht am Gespräch teilhabend, sich Notizen machen dabei.
  • Für dieses Gespräch gibt es einen Zeitrahmen von ca. 1/2 Stunde.
  • Nach dem Erscheinen der Tochter, die auf ihren Vater anschliessen aufpassen soll, geht der Pflegeberater mit der Ehefrau spazieren und arbeitet die gemachten Notizen des Gesprächsverlaufs, sowie die Reaktionen des Menschen mit Demenz, gemeinsam mit ihr auf und erklärt ihr bestehende Kommunikationsfehler und Fehler im Umgang mit ihrem Mann.
  • Lösungsvorschläge bezüglich der Fahrzeugnutzung des Menschen mit Demenz werden gegeben.

Ergebnis:

  • Offene Fragen wurden erklärt & beantwortet.
  • Beispiele aufgezeigt & erklärt.
  • Lösungsmöglichkeiten wurden aufgezeigt.
  • Der Umgang und die Kommunikation aufgezeigt und korrigiert.
  • Triggerpunkte für den Menschen mit Demenz aufgezeigt und Verständnis geschaffen.
  • Sicherheit im Umgang mit diesem Krankheitsbild wurde vermittelt.
  • Die Standards für den Umgang und die Kommunikation wurden mündlich & schriftlich weitergegeben.
  • Die Ehefrau wurde motiviert nicht aufzugeben und an sich, auf den Umgang mit ihrem erkrankten Mann bezogen, zu arbeiten.
  • Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige wurden aufgezeigt und angesprochen.
  • Die KFZ-Nutzung bei Demenzerkrankung wurde lösungsorientiert abgearbeitet.

Evaluation:

  • Der Pflegeberater bietet die Möglichkeit an, bei Unsicherheiten oder Problemen der Ehefrau, jederzeit zu den Bürozeiten anzurufen und sich Unterstützung zu holen.
  • Wir vereinbaren einen festen, wöchentlichen Telefontermin zum Austausch bezüglich des Fortschritts.
  • Es wird auf einen möglichen, weiteren Hausbesuchstermin zur Hilfestellung hingewiesen.

 

Wenn auch Sie oft an Ihre Versorgungsgrenzen bei einem zu pflegenden Menschen mit Demenz oder auch einer anderen Erkrankung stoßen, nutzen Sie die Möglichkeit unserer individuellen Angehörigenschulung vor Ort in München und dem angrenzenden Umland. 

Für weitere Entfernungen bieten wir telefonische Schulungen auch über Videotelefonie, Whatsapp, Skype oder Facetime an.

 

Kontaktieren Sie uns telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage, wir helfen Ihnen weiter und finden einen praktikablen Weg der Hilfestellung für Sie.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

Tipps zur Vorbereitung auf das MDK oder Medicproof Gutachten

Welche Unterlagen benötige ich für den Eingradierungstermin?

Wer sollte mit anwesend sein?

Wie lange dauert der Termin?

Darf ich mich mit Fragen einbringen?

Wie ist die Gewichtung der Fragen zu sehen?

Was interessiert beim Gutachten nicht?

Wann bekomme ich das Ergebnis des Gutachtens?

Kann ich Widerspruch einlegen?

Aktenordner

Bisher erfolgt:

Sie haben bisher schon den formlosen Antrag auf Nutzung von Leistungen aus der Pflegeversicherung bei Ihrer Krankenkasse gereicht. Die Krankenkasse hat sich anschliessend innerhalb von 3 – 4 Wochen schriftlich bei Ihnen mit einer Terminankündigung für das Gutachten in Ihrer häuslichen Umgebung gemeldet. In der Regel haben Sie einen Zeitrahmen von etwa 3 Stunden für die Begutachtung mitgeteilt bekommen. Dieser lässt sich zeitlich eingrenzen, wenn Sie sich telefonisch an den Medizinischen Dienst der Krankenkasse oder alternativ an Medicproof wenden, können Sie den Wunsch äußern 1 Stunde vor dem Termin vom Gutachter angerufen zu werden.

Es ist sinnvoll vor dem Termin mit einem Pflegeberater zu sprechen und sich erklären zu lassen, wie der genaue Ablauf & die Vorbereitung für den Termin ist!

 

Vorbereitung:

  • Besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt / Facharzt, dass alle nötigen Diagnosen erfasst und zum Termin schriftlich vorgelegt werden können.
  • Halten Sie einen aktuellen Medikamentenplan / Medikamentenübersicht bereit.
  • Organisieren Sie eine zusätzliche Person Ihres Vertrauens, als Zeugen, für den Termin.
  • Halten Sie bisherige Krankenhausberichte parat.
  • Sorgen Sie für einen störungsfreien Ablauf, keine Telefonate bzw. Telefon kurz ausschalten.

 

Ablauf:

Ist der Gutachter bei Ihnen und möchte beginnen, Ihre Vertrauensperson die Sie organisiert haben noch nicht vor Ort, wird gewartet bis alle Beteiligten anwesend sind. die Gutachter möchten natürlich zeitnah beginnen, Sie haben jedoch das Recht darauf zu bestehen, dass begonnen wird wenn wirklich alle Personen anwesend sind. Dies ist auch der Fall wenn jemand vom Pflegedienst, der Hausarzt oder ein Pflegeberater zum Termin hinzugezogen wurden!

Der Zeitrahmen für das Gutachten beträgt ca. 60 – 70 Minuten.

Der Gutachter arbeitet über sein Notebook / Laptop den von der Kasse vorgegebenen Fragenkatalog mit Ihnen ab. er erfragt dabei den aktuellen Gesundheitszustand, eventuelle Verschlechterungen, Ihre vorhandenen Einschränkungen die nicht akut sondern chronisch problematisch für Sie sein müssen.

Sie haben bei allen Fragen die Möglichkeit, auch Ihre Fragen zu stellen oder sich eine Rückversicherung auf die zu gebende Antwort geben zu lassen.

Fragen Sie, wenn Sie etwas nicht verstehen!

Es ist wichtig zu verstehen, dass sich Ihr gesundheitlicher Zustand auf die Einschränkungen in der Selbstversorgung, Einschränkungen die Psyche betreffend, Einschränkungen in Ihrer Mobilität sowie Einschränkungen in der Pflege sozialer Kontakte bezieht.

Ihre Einschränkungen bei der Haushaltsführung, Wäschepflege, Einkauf, Wohnungsreinigung etc. zählen für die Bepunktung nicht, sondern werden nur erfasst!

Wir sprechen von zu bezahlendem Pflegegeld, keinem Haushaltsgeld, dies sieht die Kasse so. Deswegen wird jedem Patienten, dem ein Pflegegrad zugestanden wird ein zusätzlicher, monatlich ausbezahlter, sogenannter Entlastungsbeitrag von 125,- Euro zugestanden. Dieser kann nur über einen Pflegedienst zur Nutzung einer über diesen abgerechneten Haushaltshilfe oder Betreuungskraft genutzt werden. Ihnen steht somit ca. 4 – 5 Stunden monatlich eine Haushaltshilfe zu, der genaue Stundensatz richtet sich nach der anbietenden Pflegeeinrichtung.

Antragsformular

Die Punktevergabe:

 

Insgesamt gibt es 8 Module die für das Gutachten von Bedeutung sind:

 

Modul 1: Mobilität

Modul 2: Kognitive & kommunikative Fähigkeiten

Modul 3: Verhaltensweisen & psychische Problemlagen

Modul 4: Selbstversorgung

Modul 5: Bewältigung & Umgang mit therapie- & krankheitsbedingten Anforderungen / Ängsten

Modul 6: Gestaltung von Alltagsleben und sozialer Kontakte

Modul 7: Außerhäusliche Aktivitäten (wird nicht mit Punkten gewertet)

Modul 8: Haushaltsführung (wird nicht mit Punkten gewertet)

 

Abschluss:

Abschliessend werden vom Gutachter die Punkte anhand einer Tabelle zusammen gerechnet und es ergibt sich ein Wert in dessen Spanne ersichtlich ist, wie Ihr aktueller Pflegegrad zu werten ist.

Das Ergebnis wird Ihnen schriftlich, in der Regel innerhalb von 3 Wochen per Post mitgeteilt.

Der Gutachter wird Ihnen vor Ort keine Auskunft geben, dieses darf er nicht, zu welchem Ergebnis er gekommen ist!

Er wertet, das Gutachten erst im Büro aus, die Erfassung der Informationen ist nur der Teil des Gutachtens an dem Sie beteiligt sind.

Widerspruch:

Innerhalb von 4 Wochen nach Zustellung des Gutachtens, haben Sie die Möglichkeit, wenn Sie sich unfair bewertet sehen, einen formlosen Widerspruch bei der Krankenkasse einzureichen. Dieser muss nun anhand der Einzelmodule begründet werden. Da Sie bereits formlos widersprochen haben, setzen Sie sich nun am besten mit einem Pflegeberater in Verbindung, der die Kenntnisse hat sich mit dem Erstgutachten auseinander zu setzen, Angriffspunkte heraus zuarbeiten und Ihnen zu helfen einen angemessenen Pflegegrad zu bekommen.

Interessant zu wissen ist, dass 35% der Gutachten unzureichend sind und man sich gewinnversprechend in das Widerspruchsverfahren begeben kann!

 

Nehmen Sie in einem solchen Fall unbedingt Kontakt zu uns auf, wir arbeiten mit einer Agentur für juristische Widerspruchsverfahren zusammen, die sich ausschliesslich auf abgelehnte Pflegegrade spezialisiert hat und seit 2016 bereits 30.000 Verfahren, mit einer Erfolgsquote von 95% für den Versicherten durchsetzen konnte.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München informiert: Ketogene Ernährung

 

  • Was bedeutet ketogen?
  • Worauf basiert ketogene Ernährung
  • Wie funktioniert dieser Stoffwechselprozeß?
  • Was kann ich damit beeinflussen?
  • Was erreiche ich mit dieser Ernährung?
  • Welche Lebensmittel sind relevant?

Die ketogene Ernährung basiert auf kohlenhydratlimitierter, proteinreicher und deshalb fettreicher Ernährung. Die notwendige Energie für den Körper wird nicht mehr aus Glucose & Fett, sondern nur noch aus Fetten aus der Nahrung und den dadurch in Gang gesetzten Ketonkörpern geliefert.

Es handelt sich um einen Stoffwechselprozeß, welcher durch den Verzicht auf Kohlenhydrate & Zucker in Gang gesetzt wird.

Für wen?

  • Patienten mit Übergewicht
  • Patienten mit Epilepsie
  • Patienten mit Alzheimer Demenz
  • Sportler
  • Patienten mit Glucosetransportstörung
  • Gesundheitsbewußte Menschen

Stoffwechselprozeß:

Der Körper wandelt ca. 50% der aufgenommenen Proteine & nur ca. 10% der Fette aufgrund des geringen Glycerinanteils in Glucose (Energie/Zucker) um.

Wenn wir Hunger verspüren greift unser Körper zuerst auf gespeicherte Kohlenhyrdat Vorräte in unserer Leber zurück. 

Wir setzen hiermit einen Stoffwechselprozeß in Gang den der Körper als Hungestoffwechsel interpretiert. Hierbei werden Fettsäuren aus der Leber zu Ketokörpern umgestaltet, welche anschliessend als Energiequelle für unser Gehirn dienen. Dieser Stoffwechsel-Prozeß wird Ketose genannt.

Umsetzung:

Bei der Errechnung unseres Bedarfs sind diese zwei Faktoren ausschlaggebend. Einmal die Höhe des Energiebedarfs und die des Proteinbedarfs.

Man geht davon aus, dass der Fettanteil mit ca. 80% berechnet wird und der Anteil der zuzuführenden Proteine mit ca. 20% aus unserer Nahrung.

Um die Wirksamkeit der Ketose aufzubauen, sollten Kohlenhydrate nur in sehr geringem Maß zugeführt werden.

Eine korrekte Durchführung wird zu Beginn von einem Ernährungsberater oder einem Facharzt begleitet und durch Urin sowie Blutproben kontrolliert. Hierbei lassen sich Rückschlüsse auf den Bedarf und eine eventuelle Anpassung von Fetten und Proteinen ziehen!

Lebensmittel:

  • Fleisch, Geflügel sowie Fisch
  • Avocados
  • Nüsse & Samen
  • Eier
  • Käse
  • Low-Carb-Gemüse und Früchte
  • dunkle, zartbitter Schokolade und Kakao

Eventuelle Nebenwirkungen zu Beginn:

  • vorübergehnde Verdauungs- und Stuhlprobleme durch die Umstellung
  • gelegentliche Müdigkeit

Ergebnis:

Innerhalb kurzer Zeit werden Sie feststellen, dass Sie sich deutlich fitter, wacher und leistungsstärker fühlen. 

Sie verlieren an überflüssigem Gewicht und fühlen sich wohler. 

Eine Gelenkbelastung wird reduziert durch die Gewichtsabnahme. 

Sie senken Ihren Blutzuckerspiegel auf natürliche Weise.

Weniger Triglyceride und HDL-Cholesterin – dadurch Verringerung der Arteriosklerosegefahr

Melden sie sich gerne telefonisch oder über unser Kontaktformular auf unserer Homepage für weitere Information zum Thema ketogene Ernährung

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München erklärt: Palliativpflege

 

Palliativpflege…

  • Was versteht man darunter?
  • Zu Hause oder stationär möglich?
  • Ab wann ist ein Patient palliativ zu pflegen?
  • Gibt es ein Therapieziel?
  • Kann dieses Ziel geändert werden?
  • Bei welcher Indikation?

Man spricht in der Pflege von Palliativpflege, wenn keine Aussicht mehr auf Heilung besteht und der Patient sich am Lebensende einer Krankheitsphase befindet.

Der Fokus der Pflege richtet sich in diesem Stadium auf Selbstbestimmung, Linderung, Schmerzreduktion und Lebensqualität.

Der Patient wird im Sterbeprozeß begleitet, nach dem Prinzip:

Alles kann – nichts muss!

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  • Wann hört man auf zu heilen?
  • Wer entscheidet über diesen Prozeß?
  • Habe ich als Angehöriger ein Mitspracherecht?
  • Können Pflegekonzepte auch kombiniert werden?
  • Klare Grenze oder fliessender Übergang?

Definition:

Die herkömmliche Pflege des Patienten hat einen kurativen Fokus, welcher im Palliativbereich nicht mehr verfolgt wird. 

Der Patient wird in seinen letzten Stunden, Tagen oder Wochen behutsam begleitet.

Es wird, wenn verbal noch möglich, auf seine Vorstellungen und Wünsche eingegangen. Er bestimmt was noch stattfindet und was nicht. 

Eine zwingende Ernährung oder Getränkezufuhr bleibt dem Wollen des Patienten überlassen. Der begleitende Arzt setzt meistens die bisherige Medikation ab und es wird mit palliativ üblichen, lindernden, angst- und unruhelösenden Medikamenten gearbeitet. 

Die eventuelle Schmerzproblematik steht im Vordergrund und wird mit starken schmerzstillenden Medkamenten, wie Morphium, behandelt um dem Patienten keinen unnötigen Qualen auszusetzen.

Die Körperpflege wird auf ein Minimum reduziert, um den Patienten nicht unnötig zu fordern, ihn zu belasten oder anderweitig zu beeinträchtigen.

Es wird darauf geachtet, dass bei reduzierter Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, die Mundschleimhaut feucht gehalten wird und die Lippen nicht austrocknen. Dies dient alleinig dem Wohlbefinden.

Wo wird palliativ gepflegt:

Eine palliative Versorgung kann nicht nur auf speziellen Palliativ-Stationen in der Klinik erbracht werden, diese arbeiten mit erweiterten Personalschlüsseln, um Zeit für die Sterbenden zu haben. 

Unter Einbezug eines speziellen ambulanten Palliativ-Teams (SAPV-Team) zusätzlich zum ambulanten Pflegedienst kann dies auch zu Hause stattfinden.

Therapieziele:

Ist dieses palliative Ziel von Seiten des behandelnden Arztes besprochen, leitet dieser notwenige Schritte und Änderungen an alle an der Pflege beteiligten weiter.

Dieses Ziel kann revidiert werden, wenn es der Patientenwille ergibt oder die Indikation sich verändert bzw. verbessert.

Das Ziel ist auf die Linderung, Begleitung und Selbstbestimmung des Patienten gerichtet.

Therapiemaßnahmen:

Man unterscheidet unter den vier folgenden Therapiemaßnahmen.

  • indiziert
  • zweifelhaft
  • nicht indiziert
  • kontraindiziert

Nur wenn diese Maßnahmen angemessen sind, werden sie dem Betroffenen angeboten. Sind diese zweifelhaft, sollte man offen und konkret, unter Einbezug aller, an der Pflege beteiligten, darüber sprechen.

So lange es möglich ist, wird auf den Willen des Patienten eingegangen. Dies ist auch der Fall, wenn eine Chance auf Besserung bestehen würde, der Patient, krankheitsbedingt, jedoch keine Kraft und keinen Lebenswillen meht aufbringt und dies klar äußert.

Ist der Patient im Vorfeld adäquat über Risken, Problematiken und entstehende Komplikationen aufgeklärt worden, wird seine Entscheidungsfreiheit nicht weiter beeinflusst.

Dies ist nur dann möglich, wenn der Patient ansprechbar, orientiert und geistig nicht eingeschränkt ist, sonst muss ein eventueller vorhandener gesetzlicher Betreuer oder eine von Patient vorab ernannte Person (Patientenverfügung oder Patientenvollmacht) über das weitere Vorgehen entscheiden.

Gibt es im Vorfeld keine vorliegenden Vorsorgeunterlagen, gilt es den Pateintenwillen zu deuten, wenn dieser ihn nicht mehr klar oder gar nicht äußern kann.

Therapieumsetzung:

Der ambulante Pflegedienst, die Pflegekräfte der Palliativstation arbeiten Hand in Hand mit Ärzten und SAPV-Team zusammen. es gibt regelmäßige Übergaben den Patientenzustand betreffend, wobei aktuelle Therapien abgewogen, geändert oder auch belassen werden.

Das Personal des SAPV-Teams oder speziell ausgebildete Pflegekräfte im Palliativbereich geben den zusätzlich Pflegenden wertvolle Tips und Tricks zur Versorgung des Betroffenen, man arbeitet zusammen in einem interdisziplinären Team.

Sollten Sie mit dieser Problmatik konfrontiert und überfordert sein, Beratung & Unterstützung benöigen, zögern Sie nicht uns telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage zu kontaktieren.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Tipps: Deutsche Pflegeberatung Matheis in München zu Autofahren bei Demenz-Diagnose

Warnzeichen:

  • Die Orientierung fehlt?
  • Zu langsame Fahrweise?
  • Unentschlossenheit an Kreuzungen?
  • Verfahren auf gewohnten Strecken?

Sie merken, bei Ihrem Angehörigen, dass diese Punkte leider zutreffen oder die Unsicherheit im Straßenverkehr zunimmt?

Wie gehe ich mit dem Verlustgefühl für seine Unabhängigkeit um?

Keine Einsicht bei Fahruntauglichkeit?

Wer ist im Schadensfall haftbar?

Kann ich die Fahrtauglichkeit prüfen lassen?

Die Freiheit & Unabhängigkeit:

Viele Fragen, die sich durch diese neue Diagnose Demenz für Angehörige ergeben.

Wir sehen die nachlassende Verantwortung des Betroffenen bei der Autofahrt, fühlen uns mitverantwortlich und suchen nach einer Lösung dies zu ändern.

Selbstverständlich ist uns bewußt, wie wichtig vielen ihre Radiuserweiterung mit dem PKW ist und dass das benutzen des Fahrzeugs etwas mit Unabhängigkeit und Freiheit zu tun hat.

Ein Fahrzeug ist oft notwendig um noch an Aktivitäten teilnehmen zu können, Einkäufe zu erledigen oder Freunde / Angehörige zu besuchen.

Eine Einschränkung dessen ist das Resultat, oft verbunden mit Frustration beider Parteien, Streit, Ärger und anstrengenden, zu nichts führenden Diskussionen.

Bedenken Sie, eine sachliche Auseinandersetzung ist mit der Diagnose Demenz nicht mehr oder in nur sehr geringem Maß möglich.

Beeinträchtigungen des Fahrverhaltens durch die Demenz:

Am Anfang der Demenzerkrankung wird den Betroffenen, laut Studien, noch eine hohe, kaum reduzierte Fahrkompetenz zugesprochen.

In diesem Stadium ist die Erlaubnis zum Führen eines Kraftfahrzeugs noch gegeben.

Schreitet die Erkrankung fort, lässt auch die geistige, kognitive Leistung nach.

Davon betroffen sind Orientierung, Reaktionsfähigkeit, Wahrnehmung & Konzentration.

Oft ist diese nachlassende Fahrtüchtigkeit nicht sofort zu erkennen, sie wird durch demenztypische Floskeln kaschiert, um eine gesellschaftslich akzeptabele Fassade zu wahren.

Dies liegt primär am unterschiedlichen Verlauf der Erkrankung, die natürlich bei jedem Betroffenen individuell ist.

Meiden Sie bei diesen, beginnenden Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit unbedingt Fahrten zu Berufsverkehrzeiten, Dunkelheit, auftretender Müdigkeit oder schlechten Witterungsverhältnissen, wie Eis, Schnee & Glätte!

Überprüfen der Fahrtauglichkeit:

Es gibt die Möglichkeit, über beispielsweise den ADAC, an einem Fahr-Fitness-Check teilzunehmen.

In Form eines Fahrsicherheitstrainings für Autofahrer im fortgeschrittenen Alter.

Bestehen Sie, bei auftretenden kognitiven Einschränkungen, auf einen solchen Test, um nicht nur andere Personen zu schützen, sondern primär ihren betroffenen Angehörigen.

Bei einer Demenzform, der frontotemporalen Demenz, neigen die Betroffenen zu einem unkontrolliert schnellen Fahrstil, dieser ist oft aggrssiv und offensiv. 

Beispielsweise werden rote Ampeln ignoriert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden nicht mehr erkannt.

Wie gehe ich als Angehöriger damit um?

Sie sollten dem Thema Raum geben und es in einem ruhigen Moment, vorwurfsfrei, sensibel und verständnisvoll aufgreifen, damit der Betroffene nicht in die Verteidigungsposition gerät.

Versuchen Sie auf alternative Möglichkeiten einzugehen, Taxifahrten, sich chauffieren lassen oder auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurück zugreifen.

Uneinsichtigkeit der Fahruntauglichkeit:

Menschen mit Demenz reagieren auf visuelle Reize. Die ersten Schritte die Sie unternehmen können:

  • Autoschlüssel verstecken
  • Fahrzeug ausser Sichtweite parken, Zugangsbarrieren schaffen
  • Batterie abklemmen
  • Ausreden erfinden; das KFZ wird vom Sohn gebraucht oder es befindet sich in der Werkstatt

Seien Sie nicht frustriert und nehmen Sie negative Äußerungen vor allem nicht persönlich!

Zeigen Sie Möglichkeiten auf, die notwendige Mobilität anderweitig aufrecht zu erhalten.

Sprechen Sie Mut zu.

Versuchen Sie das Thema zu wechseln, Ablenkung funktioniert bei Menschen mit Demenz, da sie schnell wieder vergessen, worüber eben noch diskutiert oder gestritten wurde, nutzen Sie die emotionale Ebene für Ihre Kommunikation, diese bleibt lange erhalten.

Eine amtliche Überprüfung der Fahrtauglichkeit:

Sie haben die Möglichkeit bei Ihrer Stadt eine Überprüfung der Verkehrtauglichkeit Ihres Betroffenen anzumelden.

Eine Behörde ist verpflichtet solchen Hinweisen nachzugehen.

Als Basis für die Beurteilung dient ein medizinisch-psychologischer Test der TÜV-Stelle, die MPU.

Bei diesem Test werden unter anderem Reaktionsfähigkeit & Konzentrationsfähigkeit überprüft.

Wichtig: Ist diese Prüfung amtlich angeordnet entstehen Ihnen keine Kosten!

Fahren trotz Fahruntüchtigkeit:

Wird trotz einer vorliegenden Demenzdiagnose das Fahrzeug bewegt, gilt durch die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, die Aufhebung der Schweigepflicht für den Arzt.

Dieser ist verpflichtet die zuständige Behörde zu verständigen.

Haftbarkeit des Angehörigen:

Im, durch den Menschen mit Demenz, zustande gekommenen Schaden reguliert die KFZ-Versicherung zuerst den Schaden, welcher Dritten zugeführt wurde.

Diese ist, bei vorliegender Demenz Diagnose des Schadenverursachers, in der Position sich den Schaden ersetzen zu lassen. Angehörige haben eine Aufsichtspflicht, wie bei einem Kind und können haftbar gemacht werden.

Es wird sich auf die Vorhersehbarkeit berufen, Sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt und unterlassen, alles in Ihrer Kraft stehende zu unternehmen, einen Schaden abzuwenden.

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem sensibelen Thema haben kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Pflegekurse für pflegende Angehörige über die Pflegekasse beantragen

Sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern, fordert nicht nur Zeit und gute Nerven, sondern auch fachliche Grundkenntnisse.

Die Pflegekasse bietet pflegenden Angehörigen die Möglichkeit sich in diesem Themenfeld Sicherheit vermitteln zu lassen. Sie können bei Ihrer Pflegekasse einen Antrag nach §45 SGB XI auf Pflegeschulungen stellen. 

Inhaltlich geht es in diesen kostenlosen Schulungen um diese Themen:

  • Grundlagen der Körperpflege 
  • Transferunterstützungskniffe die das Bewegen des Patienten mit Unterstützung erleichtern
  • Basiswissen über krankheitsbedingte Problematiken 
  • Hygiene
  • Recht & Soziales

Diese Kurse sind auch für ehrenamtlich tätige, interessierte Personen frei zugänglich.

Es gibt die Möglichkeit öffentliche Kurse zu besuchen oder individuelle Unterstützung im eigenen privaten häuslichen Umfeld zu bekommen.

Öffentliche Kurse werden meistens von Alten- & Servicezentren, Volkshochschulen oder Sozialstationen angeboten.

Pflegeschulungen in der eigenen Häuslichkeit sind oft praxisnäher, da auf individuelle Probleme, beispielsweise den Gebrauch von Pflegehilfsmitteln direkt eingegangen werden kann.

FAZIT:

  • Grundlage: §45 Sozialgesetzbuch 11 (SGB XI)
  • Zielgruppe: pflegende Angehörige & ehrenamtliche Personen
  • Kosten: kostenfrei
  • Freiwillig oder verpflichtend: Freiwillige Teilnahme
  • Termine: Bitte erfragen Sie diese für Ihre Region bei Ihrer Pflegekasse

Sollten Sie aufgrund Ihrer Situation bereits mit den pflegerischen Grundlagen vertraut sein, jedoch in einem Krankheitsfeld wie einem Schlaganfall, Multipler Sklerose, Demenz oder Parkinson Unterstützung und Schulung benötigen, gibt es die Möglichkeit sich bei Ihrer Kasse nach speziellen Pflegeschulungen zu erkundigen, die die einzelenen Krankheitsbilder behandeln und Ihnen wertvolles Wissen vermitteln.

In diesen Spezialschulungen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die in einer ähnlichen Situation stecken und können Probleme, Fragen oder Tipps austauschen.

Sollten Sie Fragen zur Beantragung Ihrer kostenfreien Schulungen nach §45 Sozialgesetzbuch 11 (SGB XI) haben, kontaktieren Sie uns telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis