Wie Low-Carb Ernährung das Diabetes Risiko reduziert

Der ernährungsbezogene Ansatz jüngster Diabetes Forschungen zeigt auf wie sich das Risiko an dieser immer weiter zunehmenden Wohlstandskrankheit, Diabetes Typ 2 extrem reduzieren und sogar ganz ausschliessen läßt. Das Verständnis dieses Zusammenhangs hilft auch bei der Früherkennung von Diabetes Risiken. In heutigen Zeiten trägt auch die Verbreitung durch Internet und soziale Medien positiv dazu bei, diese Information zu publizieren und einem weiteren Fortschreiten dieser weit verbreiteten Erkrankung in westlichen Ländern entgegen zu wirken.

Was ist Low-Carb?

Low-Crab bezeichnet die Minimierung von Kohlenhydraten in unserer Ernährung, welche vom Körper in Zucker umgewandelt werden. Durch verschiedene Ernährungsformen, wie beispielsweise der ketogenen Ernährung oder Keto genannt, wird gezielt auf den Anteil an Kohlenhydraten in unserer täglichen Ernährung verzichtet bzw. dieser extrem reduziert.

Diabetes & Low-Carb Zusammenhang:

Da wir bedingt durch industriell erzeugte Lebensmittel heutzutage zu viel Zucker, welcher fast jedem Nahrungsmittel zugesetzt ist, konsumieren, ist unser Körper mit der zusätzlichen Menge an Kohlenhydraten durch Teigwaren jeder Form, die verstoffwechselt erneut Zucker bedeuten, überfordert. Die körpereigene Insulinproduktion stösst an ihre Grenzen und es ersteht eine erworbene durch unsere Ernährung bedingte Krankheit – Diabetes Typ 2.

Problem in der Behandlung mit Insulin bei Diabetes Typ 2:

Die in der Medizin übliche Behandlung des Diabetes Typ 2 mit synthetisch produziertem Insulin stellt nur eine Symptombekämpfung dar, geht jedoch nicht gegen die eigentliche Ursache des Problems vor. Die Eigenverantwortung des Betroffenen ist gefragt, seinen Lebensstil und seine Ernährungsgewohnheiten drastisch zu ändern. Unser Anspruch mit einem gesundheitlich auftretenden Problem den Haus- oder Facharzt zu konfrontieren, mit der Erwartungshaltung ein Medikament gegen die bestehende Symptomatik verschrieben zu bekommen und mit unserem gewohnten Lebensstil unverändert fortzufahren funktioniert nicht, um eine positive Veränderung für unseren Körper zu erlangen! Diabetes Mellitus Typ 2 zählt zu den am weitesten verbreiteten Zivilisationskrankheiten weltweit und hängt ausschließlich mit unserem modernen Lebensstil zusammen. Häufige Komorbiditäten wie Schädigungen der Organe, langfristig vor allem die Niere sowie Beeinträchtigungen die Sehfähigkeit betreffend sind die häufigsten Langzeitfolgen.

Welche Bedeutung hat der HbA1c-Wert & wie beeinflusse ich ihn?

Dieser Wert bezieht sich auf des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin der roten Blutkörperchen, welcher an Glucose gebunden ist. Es handelt sich bei dieser Bindung der Glucose an das Hämoglobin A1 um einen enzymfreien Prozeß. Beeinflusst wird dieser durch den Kohlenhydratanteil unserer Nahrungsaufnahme. Wissenschafter verweisen dringend auf einen Wert der bei unter 5 Prozent liegen sollte und diesen nicht übersteigen darf, in höheren Bereichen wird in der Früherkennung bereits von einem deutlichen Risiko ausgegangen. Meßbar ist dieser Wert durch ein Blutbild des Hausarztes.


Sie fragen sich wie man diesen Wert den wissenschaftlichen Ergebnissen anpasst?

Ausschließlich durch diätetische Maßnahmen in Form einer Ernährungsanpassung oder Umstellung und den Verzicht auf Zucker und zuckerbildende Kohlenhydrate, nicht durch eine angeordnete Insulintherapie!


Insulintherapie und die Auswirkung:

In zu hohen und vor allem regelmäßigen Dosen, um unsere, nicht dem Krankheitsbild angepasste Ernährung, zu kompensieren, richtet Insulin, wissenschaftlich nachgewiesen, immense Schäden im Körper an. Es kommt zu irreversiblen Gewebeschädigungen, kardiovaskulären Problemen (Schädigungen den Herz-Kreislauf betreffend), Potenzproblemen bei Männern was durch die insulinbedingte Testosteronreduktion verursacht wird, Schädigungen größerer Gefässe oder Überfettung der Leber.

Der Einfluß des Blutzuckers:

Nicht der nüchtern Wert des Blutzuckers, sondern die Blutzuckerspitzen verursachen Nervenschädigungen, beeinträchtigen die Gefäße und rufen sogenannte Betazellschädigungen hervor.


Es empfiehlt sich bei einem positiven Diabetes Früherkennungstest dringend auf eine professionelle Ernährungsberatung zurück zu greifen, um durch eine individuelle Schulung weitere gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden und die ernährungsbedingt erworbene Erkrankung in den Griff zu bekommen!


Typ 1 Diabetes und Insulin:

Studien belegen, daß die empfohlene Kohlenhydratmenge von 240 Gramm pro Tag deutlich zu hoch ist und mit einer Insulintherapie nicht ein HbA1c Wert von unter 5 Prozent erreicht werden kann. Dies führt gerade bei Kindern mit dieser Diagnose zu einer langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigung durch die Insulintherapie, da das System noch sehr verwundbar und verletzlich ist und dadurch massiv Einfluß genommen wird auf die weitere Entwicklung, bezogen auf Gefäß-, Gewebe- und Organschädigungen. Es entsteht ein sogenannter Rollercoaster-Effekt, ein kontinuierliches hoch und runter des Blutzuckerspiegels durch Blutzuckerspitzen und den regulierenden Einsatz von großen Mengen Insulin, wird Stress im Körper erzeugt, welcher fortlaufend den Adrenalinspiegel anhebt und senkt. Ein erhöhter HbA1c Wert hat nachweislich Folgen auf das Wachstum und die körperliche Entwicklung bei Kindern

Der Gedanke und die Praxis diesen zu hohen Blutzuckerwert einfach durch Insulin wegzuspritzen ist schlichtweg falsch, nicht praktikabel und veraltet!


Studien belegen Auswirkungen auf die Psyche:

Nachweislich leiden Menschen mit Diabetes Typ 1 häufig an Depressionen, da die Erkrankung die Psyche beeinträchtigt. Es gibt eine erhöhte, nachgewiesene Suizidrate die in diesem Zusammenhang steht, bedingt durch das in Mittleidenschaft gezogene Gehirn. Typ 1 Diabetiker sterben, laut Studien hierzu, 11 – 13 Jahre früher.

Der einzig vernünftige Therapieansatz:

Wie kann ich das Diabetes Typ 2 Risiko reduzieren?

Eine Ernährungsumstellung hin zu kohlenhydratfreier oder massiv kohlenhydratreduzierter Ernährung, wie der ketogenen Ernährung ist der einzige Weg mit dieser Diagnose zu leben, den Körper nicht zusätzlich durch die kontinuierliche Insulintherapie zu schwächen und krank zu machen, das Lebensalter nicht zu reduzieren und die eigentliche Problematik in den Griff zu bekommen, durch unsere Eigenverantwortung, die wir für unseren Körper übernehmen müssen und notwendige eine Portion Selbstdisziplin.

Fazit:

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, weswegen wir dieses zucker- und kohlenhyrdatbedingte Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft finden und es derart verbreitet ist? Ein falsch gepoltes Belohnsystem auf welches wir intuitiv und andauernd zurück greifen. Ausgehend von Erfahrungen die unser Gehirn in der Kindheit gemacht hat, als Belohnung ein Stück Schokolade, ein Bonbon, haben wir das Bedürfnis, uns nach einem anstrengenden Tag, einer stressigen Tätigkeit zu belohnen, mit den falschen Dingen.

Es ist genau umgekehrt, wir tun unserem Körper nichts Gutes durch zucker- und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel, wir provozieren ein gesundheitliches Problem, von dem die ganze Weltbevölkerung mit wenigen Ausnahmen betroffen ist und fördern und unterstützen verschiedenste Industrien dabei immer mehr Geld zu verdienen.

Wir konsumieren Lebensmittel die keinen Mehrwert für den Körper darstellen, Krankheiten hervorrufen, falsche Depots im Körper angelegt werden, die zu Übergewicht und weiteren Folgeerkrankungen führen, anschließend medikamentös behandelt werden müssen, was Geld in die Taschen weiterer kapitalorientierter Firmen spült.

 

Gerne beraten wir Sie zu diesem und anderen pflegerelevanten Pflegethemen.

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Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Eiweißmangel bei pflegebedürftigen Patienten vorbeugen

Ein Großteil der Bevölkerung 60+ leidet an Eiweißunterversorgung. Dieser Mangel ruft oft Folgeprobleme wie Muskelschwäche, Wundheilungsprobleme, trockene Haut, brüchige Haare und Fingernägel, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen und mehr hervor.

In diesem neuen Beitrag möchten wir auf folgende Punkte eingehen & Ihnen möglichst vielseitige Informationen zur Verfügung stellen.

  • Was ist Eiweiß?
  • Symptome bei Eiweißmangel
  • Ursachen eines Eiweißmangels
  • Wie kann ich meinen Eiweißhaushalt regulieren und aufrechterhalten?
  • Wieviel Eiweiß benötige ich?
  • Welche Auswirkungen hat dieser Mangel auf eine Wundheilung?

Eiweiß:

Dieser für den Körper essentielle Mikronährstoff, auch als Protein bekannt, stellt neben Fetten und Kohlenhydraten einen Grundbaustein unseres täglichen Ernährungsgerüsts dar. Ein Gramm Eiweiß hat eine Kaloriendichte von 4,3. Wird dem Körper Eiweiß zugeführt, spaltet dieser durch Enymprozesse das Protein auf und wandelt es in Aminosäuren um.

Symptome bei Eiweßmangel:

  • Ödeme (Wassereinlagerungen im Gewebe)
  • Haarausfall, brüchige Fingernägel
  • Schlecht heilende Wunden
  • Schlechte Immunabwehr
  • Zahnfleischschwund
  • Muskelschwäche
  • Gewichtsverlust
  • Allgemeine Schwäche & Kraftlosigkeit

Ursachen eines Eiweißmangels:

  • Zöliakie, also Glutenunverträglichkeit.
  • Funktionsstörung der Schilddrüse.
  • Erkrankungen der Leber oder Niere.
  • Alkoholsucht oder Drogenmissbrauch.
  • Tuberkulose
  • AIDS.
  • Zu geringe Aufnahme durch falsche Ernährung

Eiweißhaushalt regulieren & ausgleichen:

Der Tagesbedarf an Proteinen sollte durch ungefähr 20 Prozent gedeckt sein, dann kann von einer eiweißreichen Ernährung gesprochen werden. Einweiß ist sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten und sollte in einem ausgewogenen Verhältnis auf unserem Speiseplan auftauchen.

Die besten tierischen Proteinquellen in Lebensmitteln:

  • Eier
  • Hühnchenbrust
  • Hüttenkäse
  • Griechischer Joghurt
  • Rinderfilet
  • Thunfisch
  • Shrimps
  • Trockenfleisch

Die besten pflanzlichen Proteinquellen in Lebensmitteln:

  • Brokkoli
  • Linsen & Erbsen
  • Mandeln
  • Haferflocken
  • Kichererbsen
  • Kürbiskerne
  • Quinoa
  • Leinsamen

Wieviel Eiweiß benötige ich?

Unsere täglicher Bedarf ist abhängig von Körperbau, Aktivität & auch bestehenden Wunden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung schlägt vor, 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Menschen ab dem 60. Lebensjahr sollten eine Menge von ca. 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Diese Menge kann und sollte bei bestehenden Wunden mindestens erreicht werden um die Regeneration der neu aufzubauenden Zellen zu unterstützen und somit die Wundheilung zu beschleunigen.

Wie beeinflußt Eiweiß die Wundheilung?

Eine Wundheilung kann ohne Eiweiß, welches durch die Ernährung aufgenommen wird nicht stattfinden. Dieses Protein ist maßgebend am Aufbau des neuen Gewebes und der Regeneration der neu zu bildenden Zellen beteiligt. Bei chronischen Wunden wie Dekubitus, Ulcus, Tumoren etc., gehen beachtliche Mengen an Flüssigkeit und Eiweiß durch das abgesonderte Wundsekret verloren und müssen vom Betroffenen im Körper durch die Nahrung vermehrt aufgefüllt werden. Fehlen Eiweiße, kommt zu Störungen die alle drei Wundheilungsphasen betreffen.

 

 

Bei weiteren Fragen zu Ernährung im Alter oder bei pflegerelevantenThemen, finden Sie rechts im Blogbereich, hilfreiche Kategorien, nicht nur zur Ernährungsfragen.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

 

 

 

Herbstzeit – Nasen-Nebenhöhlenentzündungen homöopathisch behandeln, so gehts!

Der CinnabaritDie Front bei Nasen-Nebenhöhlen-Entzündungen

Der Cinnabarit ist weitläufig als Zinnober bekannt. In der Homöopathie ist das Mittel auch als Mercurius sulfuratus ruber, Hydrargyrum sulfuratum rubrum geführt. Dort sind seine Hauptanwendungsgebiete Nasennebenhöhlenentzündung, Bindehautentzündung, Heuschnupfen und Warzen. Patienten bei denen Cinnabaris gut anspricht, wirken oft schwach, nervös und traurig. Auch Vergesslichkeit und Konzentrationschwierigkeiten gehören dazu. Sie sind oft berührungs- und geräuschempfindlich und wollen am Liebsten in Ruhe gelassen werden.

Gerade bei Patienten mit einer Vielzahl an Medikamenten ist die Homöopathie eine gute Ergänzung, die mit der Schulmedizin gut kombinierbar ist. 

Auslöser für Nasennebenhöhlenentzündungen können Viren sein, chronisch allergisches Geschehen oder eine bakterielle Entzündung, die im Winter durch Frischluftmangel generell oder schlechtes Lüften noch begünstigt wird. Die Nasenschleimhäute schwellen an, sind trocken und gereizt, die Durchlüftung der Nasennebenhöhlen wird erheblich behindert und der Kreislauf kann nur sauerstoffreduziert funktionieren. Die Erreger haben jetzt gute Chancen sich zu vermehren. Der Körper beginnt sich zu wehren, indem er Schleim absondert. Der Geruchssinn kann durch die verschleimte Nase ebenfalls beeinträchtigt sein und es kommt zu einem Druckgefühl über der Stirn, im Wangenbereich, hinter den Augen oder im Hinterkopf.

Aus einem banalen Schnupfen kann schnell eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) entstehen. Am häufigsten betroffen sind die Kieferhöhlen, gefolgt von den Siebbeinhöhlen und der Stirnhöhle. Angeschwollene Schleimhäute verhindern ein Abfließen des Schleims aus der Nase, sodass die Krankheitserreger nicht mehr einfach aus dem Körper transportiert werden können. Es kommt zu einem Stau des Schleims in den Nasennebenhöhlen und zu einer Entzündung, die mitunter sehr schmerzhaft sein kann. 

Viel trinken ist nicht nur bei Erkältungskrankheiten wichtig. Hier aber besonders, damit der Schleim flüssig gehalten wird und nicht verstockt und dann im Nasennebenhöhlenraum verbleibt. Dampfinhalationen sind eine gute Ergänzung. Am besten über einen Vernebler, der die Teilchen weit in den Nasennebenhöhlen oder Bronchialbereich hinein verteilt. 

 

Eine schöne Ergänzung zu Cinnabaris bietet Ferrum Phosphoricum, das als Schüssler Salz Nummer 3 bestens bekannt ist, sowie Mercurius solubilis, zu dessen Leitsymptomen Schleimhautentzündungen und geschwollene Lymphknoten gehören.

Diese Kombination findet sich in Sinfrontal® wieder:

Cinnabaris (Trit. D4), Ferrum phosphoricum (Trit. D3), Mercurius solubilis Hahnemanni (Trit. D6).

Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12-mal täglich, je 1 Tablette im Mund zergehen lassen.

Bei chronischen Verlaufsformen 1- bis 3-mal täglich je 1 Tablette im Mund zergehen lassen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.

Nehmen Sie Sinfrontal® ohne ärztlichen Rat nicht länger als eine Woche ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrem Apotheker oder einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sinfrontal® zu stark oder zu schwach ist.

Sinfrontal® ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Atemorgane.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nasennebenhöhlenentzündungen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

https://www.klein-naturarznei.de/produkte/atemwege/sinfrontal-R/

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Viel Spaß beim Lesen!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Gesund Altern – Neue Erkenntnisse und tibetische Tradition

Der Alterungsprozess ist aufs Engste mit entzündlichen Vorgängen verknüpft. Dies zeigt langjährige Forschung zum Thema Inflammaging. (engl. Entzündung «Inflammation» und Altern «aging»). Mit dem Alter verändert sich das Immunsystem und das Gleichgewicht verschiebt sich zu einem pro-entzündlichen Immuntyp.

Zusammen mit den lebenslangen oxidativen und entzündlichen Einflüssen von außen steigt die entzündliche Basis-Aktivität des Immunsystems. Dieser Prozess beginnt schon in jungen Jahren, macht sich aber erst im Alter bemerkbar. Denn die chronische low-level Aktivierung des Immunsystem sorgt für erhöhten oxidativen Stress und bildet einen gemeinsamen Nährboden für zahlreiche Alterserkrankungen. Lesen Sie hier, welche Auslöser es gibt und was man tun kann um das Gleichgewicht des Immunsystems zu erhalten und so Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Die Gründe für ein chronisch überschießendes Immunsystem im Alter sind vielfältig. Einerseits ist das Immunsystem von der Geburt an verantwortlich für die Abwehr von krankheitsauslösenden Faktoren wie Bakterien und Viren. Andererseits produziert der Körper auch selbst Abfallstoffe (Zelltrümmer, oxidierte Proteine etc.), welche eine Reaktion des Immunsystems zur Folge haben. Nicht zuletzt ist auch die Nahrungsaufnahme verantwortlich für eine Aktivierung des Immunsystems. Evolutionär ergibt das intuitiv Sinn, denn in Vergangenen Zeiten war die Nahrung oft mit krankheitsauslösenden Substanzen kontaminiert. Doch war die Nahrung auch limitiert verfügbar, damit waren längere Zeiten ohne Nahrungsaufnahme völlig normal und gaben dem Immunsystem Zeit sich wieder zu erholen. In der heutigen Gesellschaft fehlt oft das richtige Maß. Dies trägt zum Inflammaging bei.

Tibetische Kostitutionslehre

Bereits die alten Tibeter wussten, dass es auf das richtige Maß ankommt. So empfehlen sie seit jeher eine Mahlzeit soll den Magen zu einem Drittel mit fester Nahrung und einem weiteren Drittel mit Flüssigkeit füllen. Das letzte Drittel soll bewusst leer bleiben. Dazu wird eine ausgewogene Lebensführung mit genügend Erholungsphasen und Bewegung empfohlen. Auch gibt es traditionelle Rezepturen, die aus pflanzlichen und mineralischen Inhaltsstoffen zusammengesetzt sind. Die traditionell kühlende Rezeptur Padma 28 active besteht aus natürlichem Campher, wertvollen polyphenolhaltigen Kräutern, darunter Isländisches Moos, Weißdorn und Herzgespann, Calciumsulfat und Vitamin C. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.

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https://tibmed.org/punkten-gegens-altern/

https://tibmed.org/gefaessalter/

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Rosenwurz – die Wachmacherin gegen Altersvergeßlichkeit

Es liegt Ihnen auf der Zunge, doch es fällt Ihnen nicht ein?
Rosenwurz, auch Ginseng des Nordens genannt, war bereits bei den Wikingern als Aphrodisiakum und für die Fruchtbarkeit sowie vor dem Kampf als Stimulans beliebt. Die Pflanze stärkt Merkfähigkeit, Lebensfreude, Ausdauer und Lebenskraft. Gute Erfahrungen gibt es bei Stress, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Angst und Trauer – vor allem aber auch, wenn man Probleme hat mit dem Älterwerden. Sie ist vor allem auch geeignet für Menschen im Schicht- und Nachtdienst. 

Verantwortlich für dieses natürliche “Dopingmittel” ist das enthaltene Rosavin. Es zählt zu den natürlichen Adaptogenen. Das sind Substanzen, die dem Körper helfen, sich an Lebensumstände, Umwelt und Einflüsse von außen anzupassen. Die Inhaltsstoffe der Pflanze verbessern den Neurotransmitter-Stoffwechsel. Dies hat u.a. positive Auswirkungen auf Merkfähigkeit, Konzentration und eine exakte Wahrnehmung. Wertvoll kann Sie auch für den Hormonhaushalt und die Schilddrüse sein. Bei Nachlassen körperlicher und geistiger Kräfte – auch aufgrund von Überforderung – hat sich eine Kombination mit Brennnesselsamen als hilfreich erwiesen.  

Die Rosenwurz ermutigt uns mit Ihrer Pflanzensignatur auf die Wurzeln und das Fundament zu achten und unsere Energiereserven immer wieder aufzufüllen. Für die Skandinavier ist die der “Fetthenne” ähnelnde Pflanze ein Lebensmittel. Sie geben Extrakte der Rosenwurz in Milchgetränke aus Kefir oder Joghurt. Mit Rosenwurztinktur können Sie aber auch Ihr Trinkwasser “würzen”: 10-15 Tropfen in ½ – 1 Liter Wasser geben und über den Tag verteilt trinken. 

Rosenwurz Urtrinktur von Nuhrovia wird zusätzlich über mehrere Wochen im Süden mit Sonnenlicht angereichert und in Handarbeit hergestellt. 

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Bitterstoffe bei Blähungen und leichten Verdauungsbeschwerden

Blähungen, Völlegefühl, krampfartige Missempfindungen im Magen-Darm-Bereich machen sich bei vielen Menschen breit und lassen den Genuss des vorangegangenen Essens meist recht schnell vergessen.

Bemerkbar macht sich eine leichte Verdauungsstörung unter anderem auch durch Übelkeit, Blähbauch, Aufstoßen oder Druck im Oberbauch. Bitterstoffe sind hier ein probates Mittel. Jedoch sind diese in unseren Nahrungsmitteln weitgehend verschwunden, obwohl sie für die Verdauung immens wichtig sind.

Eine der bekanntesten Pflanzen im Bereich der Bitterstoffe ist der Wermut. Wermutwein galt bereits bei Hildegard von Bingen als „Meister über alle Erschöpfungszustände“. Seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt ist das Gänsefingerkraut („Krampfkraut“). Man schätzte schon damals seine krampflösende Wirkung bei Durchfall und Bauchkrämpfen. Seine Wirkung soll in Verbindung mit Milch oder anderen Fetten besonders gut sein, da sich hier auch die fettlöslichen Substanzen entfalten können. Die Arzneipflanze des Jahres 2012 –  der Süßholz – hat neben seiner bekannten Anwendung im Atemwegsbereich auch unterstützende Wirkung auf Fett- und Zuckerstoffwechsel. Verantwortlich hierfür sind die Amorfrutine. Ergänzend dazu eignet sich auch Benediktinerkraut, ein Distelgewächs. Vorrangig geht es hier um den Bitterstoff Cnicin, der vor allem für den bitteren Geschmack von Kräuterlikören und –schnäpsen verantwortlich ist.

In der Volksheilkunde wurde das Amarum vor allem bei Leber- und Gallenleiden eingesetzt. Auch die Angelikawurzel (Engelwurz) hat lange Tradition in der Anwendung bei Störungen des Verdauungstraktes. Die Bitterstoffe der Wurzelauszüge führen u.a. zu einer vermehrten Ausschüttung von Gallensäuren und Enzymen der Bauchspeicheldrüse. Dadurch wird der Appetit angeregt und die Verdauung angekurbelt. Die vielseitige Kamille ergänzt die genannten Heilpflanzen in Ihrer Wirkung.

Eine sinnvolle Kombination aus diesen Pflanzen finden Sie hier:

https://www.klein-naturarznei.de/produkte/magendarm/gastritol/

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Vielseitig anwendbarer Pflanzenextrakt aus Grapefruitkernen

Die Grapefruit ist wie alle Zitrusfrüchte eine echte Vitamin C Bombe. Neben Grapefruitsaft und Grapefruitfleisch schlummern im Extrakt aus den Kernen und den weißen Schalenteilen die interessantesten Moleküle.

Wenn im Herbst und Winter die Infektanfälligkeit steigt wird das Immunsystem wieder mehr gefordert. Ist es geschwächt, haben Husten-, Schnupfen- und Grippesymptomatik bessere Chancen. Die Grapefruit hat einen speziellen Schutzmechanismus, der Sie lange vor der Zersetzung durch Bakterien, Pilze und anderen Mikroben bewahrt. Dafür verantwortlich sind sekundäre Pflanzenstoffe. Die meisten davon sind in den Kernen und in der Schale. Der innere weiße Teil der Schale und die Kerne werden zur Herstellung von Grapefruitkernextraktes verwendet.

Eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigen, dass ein breites Spektrum schädlicher Bakterien, Viren und Pilze auf das Grapefuikernextrakt reagieren – so z.B. auch Darm- und Vaginalmykosen. Erfahrungen zeigen auch eine Wirkung auf das Bakterium Helicobakter Pylori, das bei vielen Menschen an Magenbeschwerden beteiligt ist. 

Ebenso wird von Effekten auf die Magensäureproduktion berichtet. Auch das Immunsystem im Darm scheint positiv beeinflusst und es wird von einem deutlich beschleunigten Heilungsverlauf zahlreicher Erkrankungen berichtet. Bei Harnwegsinfekten kann Grapefruitkernextrakt auch eine gute Ergänzung zu Cranberry sein.

Einige Therapeuten setzen es auch bei Diabetes-Patienten ein. Der ganz genaue Wirkmechanismus des Extraktes ist bis heute nicht bekannt. Die verschiedenen positiven Effekte auf die Gesundheit können ganz sicher nicht auf einen einzelnen Stoff zurückgeführt werden. Vielmehr ist es eine spezielle Kombination unterschiedlicher sich ergänzender Pflanzenstoffe, die seine Besonderheit ausmachen.

Innere Anwendung: täglich dreimal 10-15 Tropfen in einem Glas Wasser trinken. Bei Pilzbefall der Schleimhäute kann man damit auch Spülen und Gurgeln.

Für unterwegs gibt es auch Tabletten, von denen man auch prophylaktisch 2-3 Stück pro Tag einnehmen kann.

Erhältlich ist auch menthol- und fluoridfreie Zahncreme mit Grapefruitkern- und Myrrheextrakt (Citridental®-Zahncreme). Das enthaltene Grapefruitkernextrakt macht sich an die Plaques und die Myrrhe bietet noch einen entzündungshemmenden Aspekt im Mundraum bei Parodontitis und Zahnfleischerkrankungen. Die Produkte sind auch homöopathieverträglich.

Aktivpuder mit Grapefruitkernextrakt und Teebaumöl (Citridermal®-Aktivpuder) ist universell und vielseitig einsetzbar und kann z.B. Fußgeruch und Fußschweiß, Drohendem Dekubitus oder offenen Beinen.

Nagelbettentzündungen: Zwei- bis dreimal tägl. Einen Tropfen in den betroffenen Nagelfalz vorsichtig einmassieren oder einige Tropfen auf ein Pflaster geben und bündig darüber kleben.

Kopfhautbehandlung (z.B. bei Entzündungen, Schuppen, Pilz): 10 Tropfen pro Portion Shampoo ca. 2min in Haar und Kopfhaut einmassieren, dann gut ausspülen. (Alternativ Fertigprodukt Citridermal®-Hair&Body)

Zahnfleischentzündungen abends nach dem Zähneputzen mit einem Tropfen Grapefruitkernextrakt 

Ein Tropfen Extrakt in die Tagescreme oder Körperlotion kann kleine Hautentzündungen und Pickel abmildern

Weitere Infos: 

www.grapefruitkernextrakt.de

Quelle: Meyer-Wegener Jens, Dipl.-Biologe, Ihr Pflanzenkompass für die Naturapotheke, Band 1, 4. Aufl. 2017 Hartmann-Verlag

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Beweglichkeit verbessern, Muskelschmerzen vorbeugen

Mohnblütenöl und Johanniskraut – eine Wohltat für Körper und Seele

Was die Naturvölker schon wussten, kommt immer mehr wieder ins Bewusstsein der Menschen zurück. So sind es nach traditionellen Überlieferungen nicht nur die Materiellen sondern auch die immateriellen Kräfte der Pflanze, die uns auf körperlicher und psychischer Ebene gut tun können.

Die Mohnblüte, zart und fein wie ein Seidentuch, hat eine ganz besondere Fähigkeit, auf kargem Boden zu strahlen. Fast in Vergessenheit geraten sind die Auszüge aus diesen Blättern in Olivenöl, die im alten Zypern als wohltuende Massagen für Körper und Seele bekannt waren. Es wird dort seit Jahrhunderten bei Schmerzen an Muskeln und Gelenken, am Rücken und für die allgemeine  Beweglichkeit genutzt. Auch nach Knochenbrüchen und zur Narbenbehandlung hat es sich bewährt. Ebenso gute Berichte gibt es von Anwendern bei Sehnenscheidenentzündungen, Rheuma, Arthritis, Schleimbeutelentzündungen und Kältegefühl. Besonders erwärmend – auch für die Seele – ist es in Kombination mit Johanniskrautöl. Die Komposition fördert die innere und äußere Entspannung von Muskeln und Nervenkostüm sowie das Abschalten für erholsame Ruhephasen. Gerade älteren Menschen kann das Leuchten der roten Mohnblüte und die Sonne, die in der Blüte des Johanniskrauts steckt, eine Wohltat für die Lebenskräfte und die Freude sein. Man kann es auch mit einem Leintuch über Nacht auf Rücken, Wirbelsäule oder mit Nervenschmerzen geplagte Partien auflegen. Zur Massage ist auch je nach Beschwerdebild ein Tropfen ätherisches Öl problemlos noch zusätzlich beizumengen. 

 Zuordnung körperlich:

  • Verspannungen
  • Verhärtungen
  • Versteifung der Gelenke
  • Taubheitsgefühle
  • Ablagerungen
  • harmonisierend bei jeder Form von Gelenks- und Muskelproblemen
  • macht Haut und Narben wieder geschmeidig
  • Cellulite
  • Ordnend nach Knochenbrüchen
  • Unterstützend bei Wirbelsäulentherapien
  • Nervenstörungen

Zuordnung psychisch:

  • Neigung sich zu überfordern
  • Über die Schmerzgrenze gehen
  • Hohe Erwartungen an sich
  • Mehr Aufmerksamkeit dem Körper
  • Kräfte gut einteilen

Besonntes Mohnblütenöl und Johanniskrautöl

Gerade bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen ist oft ein großer Energiemangel da, auch bei Pflegenden ziehen Dauerbelastungen viel Energie. Wenn kranke oder ältere Menschen nicht viel ins Freie können, fehlt das Sonnenlicht und besonnte Substanzen sind eine wertvolle Tankstelle.

Eine besondere Herstellungsmethode hat die Firma Nuhrovia aus Österrreich: Die Frischpflanzenauszüge und Öle werden in UV-Licht-durchlässigen Gläsern lange Zeit besonnt und so mit Biophotonen angereichert. Danach wird in dunkelviolettes Glas abgefüllt, damit der erreichte Zustand erhalten bleibt und beim Anwender seine Wirkung entfalten kann. In dieser besonders aufbereiteten Qualität steht auch Mohnblütenöl  und Mohnblüten-Johanniskrautöl zur Verfügung.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Begleitende und vorbeugende Tumortherapie – Enzyme, Mistel und Chilliextract sind starke Partner.

Aufgabe des Immunsystems ist es, den Körper vor Eindringlingen wie Bakterien oder Viren, aber auch vor Krebszellen und Fremdgewebe zu schützen. Dabei unterscheidet man die unspezifische oder angeborene Immunität, die auf der Aktivierung von Immunzellen beruht, und die spezifische oder erworbene Immunität, gekennzeichnet durch das „immunologische Gedächtnis“ der Lymphozyten und die Bildung spezifischer Antikörper.

Beide Systeme arbeiten bei der Abwehr eng zusammen. Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem an Effektivität.

Das könnte dazu beitragen, dass ältere Menschen für manche Infektionen und Krebserkrankungen anfälliger werden. Das immunregulierende Potenzial von kaskadenfermentierten Regulatessenzen (Rechtsregulat Bio, in Apotheken oder Online erhältlich)  ist inzwischen durch verschiedene Untersuchungen belegt.

Dazu zählen nicht nur In-vitro-Analysen, durchgeführt unter anderem an der Technischen Universität München sowie dem Wissenschaftszentrum Freising-Weihenstephan, sondern vor allem auch eine prospektive, randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie. (Erlacher U., Schlußbericht Studie Rechtsregulat Bio, Schöneck 2012)

Bei einer Chemotherapie werden die Krebszellen mithilfe von Medikamenten abgetötet.

Gesunde Zellen sollten dabei möglichst nicht geschädigt werden. Doch wirken alle Chemotherapeutika auch auf normale Zellen ein und haben daher unerwünschte Wirkungen. Viele Patienten leiden unter Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Müdigkeit, weisen Blutarmut,

ein erhöhtes Infektionsrisiko und Schleimhautschäden auf.

So unterstützen kaskadenfermentierte Enzyme

• Der Organismus wird bei der Entgiftung unterstützt. Durch die zugeführten Phenolsäuren werden Entgiftungsenzyme induziert    und die Ausscheidung der Chemotherapeutika gefördert.

• Das reduzierte Glutathion in den Zellen, das die Leber für die Entgiftung benötigt, nimmt zu.

• Die Ausscheidungsleistung von Leber und Nieren wird gesteigert.

• Der oxidative Stress lässt nach, der Säure- Basenhaushalt wird auf natürliche Weise reguliert.

• Die Zellen werden mit deutlich mehr Energie

versorgt.

• Die probiotischen Komponenten tragen dazu bei, die gestörte Darmflora wieder aufzubauen.

• Die Abheilung angegriffener Schleimhäute wird gefördert

Begleitend zur onkologischen Therapie (mit und ohne Chemo) gibt es auch gute Erfahrungen mit Jabosan Mesundra, einer Kombination aus Humulon, OPC, Capsaicin aus Chilli, Diallylsulfid aus Knoblauch, Cucurmin aus Gelbwurz sowie 6-Gingerol aus ingwer.  Ziel ist, auch im Alter die körpereigene Apoptose (körpereigene Vernichtung von Zellen mit verändertem Erbgut, z.B. Krebszellen) aufrecht zu erhalten und zu stärken. 

Auch Mistelpulver ist eine Möglichkeit für die, die sich nicht einer weiteren Injektionstherapie von Mistelpräparaten unterziehen können oder wollen. Dieses ist von der Firma  Nuhrovia aus Österreich erhältlich in vier verschiedenen Sorten: Apfelmistel (Frauen), Eichenmistel (Männer), Weidenmistel (z.B. Blase, Niere), Tannenmistel (z.B. Leber, Pankreas, Galle, Gehirn, Blutzellen).

Sehen, hören und verstehen sichern die Teilnahme am Leben

 

Das Wichtigste in der zweiten Lebenshälfte ist die Erhaltung der gewünschten Lebensqualität.

Sie drückt sich maßgeblich darin aus, inwieweit der Betreffende in der Lage ist,  sich aktiv an seinem sozialen Umfeld beteiligen zu können. Eine wesentliche Voraussetzung dafür sind eine intakte Wahrnehmung und die Verarbeitung der äußeren Reize. Dabei spielt die Informationsaufnahme über das visuelle und das auditive System sowie die zentrale Weiterverarbeitung eine große Rolle. An fast allen derartigen Alterserscheinungen sind Gefäßablagerungen und schlechte Durchblutung der kleinen Gefäße beteiligt. 

Die Ursachen für das abnehmende Sehvermögen im Alter können vielfältig sein: z.B. Trübung der Augenlinse (grauer Star), Diabetes, Cortisontherapie und vieles mehr. 

Neben der Behandlung der Grunderkrankung haben die Arzneimittelbilder der Homöopathie einiges zu bieten:

Folgende Arzneimittelbilder passen in die ganzheitliche Erhaltung des Sehvermögens:

Aurum chloratum
Gerötete und tränende Augen, Augen druckempfindlich und ertragen keine Berührung, weite Pupillen, Schleier vor den Augen, unscharfes Sehen, der Patient erkennt oft die obere Hälfte von den Dingen nicht richtig

 

Conium maculatum
Auge passt sich nur langsam an, häufig mit Kopfschmerz verbunden, Lichtscheu, brennende, tränende Augen

Kalium bichromicum
Augenbeschwerden auf Grundlage einer Stoffwechselerkrankung, entzündlich, degenerativ

Die drei Homöpathika finden sich ergänzend vereint z.B. in dem Komplexmittel Kalium bichromicum Phcp (in Apotheken unter der PZN 359706 erhältlich) und tragen nach Erfahrungen aus der Praxis auch zu einer vermehrten Belastbarkeit des Auges bei.

Altersschwerhörigkeit ist in der Regel auf degenerative Prozesse in Innenohr und im Zentralen Nervensystem zurückzuführen.  Es spielen auch Faktoren wie Fehlernährung, Stress, Genussgifte, Altersdiabetes und Bluthoch- oder Niederdruck eine Rolle. Zu beachten sind auch Erkrankungen der Hörnerven, Nierenfunktionsstörungen oder die Schilddrüse. Schulmedizinisch wird oft nur mit der Verordnung eines Hörgerätes „therapiert“. Umso interessanter ist für den Patienten die Tatsache, dass die Naturheilkunde sehr wohl Präparate zur Behandlung der Innenohrschwerhörigkeit und des Tinnitus kennt.

Folgende Arzneimittelbilder passen in die ganzheitliche Erhaltung des Hörvermögens:

Citrullus colocynthis
Colocynthis hat einen Bezug zu den Nerven, vor allem auch zum Trigeminusnerv, Neuralgien im Bereich Auge, Ohr, Gesicht und Kopfbereich

Pulsatilla pratensis
Im Arzneimittelbild der Küchenschelle sind u.a. Klingeln, Sausen und verminderte Hörschärfe zu finden; Hören ähnlich verstopften Ohren; Übrigens kann auch der Trigeminus aufgrund seiner weiten Verzweigung Störungen aus dem Zahn-und Kieferbereich auf das Ohr übertragen;

Kalium bichromicum
Eines der Hauptmittel bei chronisch-katarrhalischer Schleimhautentzündung, auch bei chronischer Mittelohreiterung; diese können ebenfalls ein Nachlassen der Hörfähigkeit zur Folge haben, insbesondere bei Trommelfellbeteiligung.

Gelsemium sempervirens
Affinität zu den Kopfnerven und zum Kopf allgemein, Affektionen des Trigeminus- und Facialnervs, Schwerhörigkeit, Ohrensausen; Hauptmittel bei allen sich langsam entwickelnden Krankheiten.

Im Präparat Gelsemium Phcp (erhältlich in Apotheken unter der PZN 359698) hat sich die Kombination dieser vier Mittel als sehr hilfreich bei der Vorbeugung und Behandlung von Altersschwerhörigkeit erwiesen.

Bei „Verstand sein“ ist eine der wichtigsten Funktionen um seine Selbstverantwortung zu erhalten. Arterielle Durchblutungsstörungen, d.h. Stenosen und Verschlüsse der Gefäße gehören zu den häufigsten Todesursachen. Die Gefäßwände werden mit zunehmendem Alter starrer und verlieren an Elastizität, Ablagerungen und Neigung zu Gerinnungsstörungen tun das Ihrige hinzu.  Die schleichende Zunahme einer Gehirnarteriosklerose wird im Alter am Fortschreiten der sog. Senilen Demenz deutlich. Aufgrund der schlechten Durchblutungs- und Versorgungssituation können Informationen nicht mehr adäquat verarbeitet werden. Folge sind Gedächtnis-, Konzentrations- sowie Persönlichkeitsstörungen. Am Herzen kann es zu den bekannten Symptomen führen, die einen Infarkt auslösen können. Mit den Ausführungen wird deutlich, dass man eine Arteriosklerose-Therapie nicht erst beginnen sollte, wenn schon eine massive Beeinträchtigung vorliegt. Eine frühzeitige Langzeittherapie ist unbedingt zu empfehlen.

Folgende Arzneimittelbilder passen in diesen Bereich:

Aurum jodatum
Hoher Blutdruck, Gefäßveränderungen, Störungen im Zentralnervensstem, konstitutionelle Wirkung bei Herz-Kreislaufleiden, Arteriosklerose Herzkranzgefäße, Angina pectoris 

Arnica montana
Großes Arterien- und Durchblutungsmittel, traumatische Verletzungen, Mikrorisse in der Gefäßinnenhaut, Neigung zu Gewebedegeneration, Angina pectoris, Leitsymptome: Schwindel, Benommenheit; Resorptionsmittel bei Blutgerinnseln, Arteriosklerose und Begleiterscheinungen

Barium jodatum
Bluthochdruck auf arteriosklerotischer Basis, Schwindelzustände und Gedächtnisschwäche alter Menschen, Schlaflosigkeit im Rahmen von Arteriosklerose, Altersherz, Koronargefäßverkalkung, Starre Gefäße

Secale
Gefäßnerven sowie Muskeln der Gefäßwand, Gefäßkrämpfe, cerebrale Arteriosklerose, Raynaud´sche und Bürger´sche Krankheit, kalte Hautpartien, brennende Fußsohlen, Parästhesien aufgrund gestörter Versorgung, blau angelaufene Finger und Zehen

Die vier Mittel finden sich kombiniert im Präparat Aurum jodatum Phcp (erhältlich in Apotheken unter PZN 359505) wieder und werden Als Kur eingesetzt zur Gefäßpflege.

Die drei Komplexmittel können zur Erhaltung der Lebensqualität entweder präventiv als Kur über 90 Tage (3x tägl. 5 Globuli) einmal im Jahr oder auch bei entsprechender Vorgeschichte als Dauertherapie (1x tägl. 5 Globuli) im dreitägigen Wechsel gegeben werden. Selbstverständlich kann auch jedes Mittel für sich als Kur angewendet werden (täglich 3×5 Globuli über 90 Tage)

Als ergänzende präventive Maßnahme bei Gefäßablagerungen und schlechter Durchblutung allgemein ist z.B. auch PADMA Basic (in Apotheken erhältlich unter PZN 1342329) zur Dauereinnahme mit einer Kapsel pro Tag geeignet.

Für die Erhaltung der Lebensqualität spielt es eine große Rolle, ob und wann mit präventiven Maßnahmen begonnen wird. Diese können umso wirksamer sein, je früher damit begonnen wird.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis