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Buchvorstellung | Dr. med. Tatjana Reichhart | Das Prinzip Selbstfürsorge

♥Das Prinzip Selbstfürsorge♥


Wir stellen Ihnen im folgenden Text das interessante Buch „Das Prinzip Selbstfürsorge“vor und möchten Ihnen die Wichtigkeit von Achtsamkeit, Resilienz und der eigenen Selbstfürsorge Nahe bringen und empfehlen.

Der Schlüssel zu Energie und Lebensfreude

Nur wer für sich selbst sorgt, kann den Anforderungen des Alltags standhalten, ohne gestresst und ferngesteuert vor sich hin zu funktionieren. Und nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch für andere sorgen. Dennoch fällt es uns oft schwer, auf uns zu achten und die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.

Dr. med. Tatjana Reichhart weiß aus ihrer langjährigen Praxis, wie man die Hürden zur Selbstfürsorge überwindet, herausfindet, was einem wirklich guttut und, wie man sich Freiräume schafft, um das auch umzusetzen. Sie schlägt acht wirksame und alltagstaugliche Strategien vor um gelassen und selbstbestimmt zu werden:

  1. Energieräuber abwehren
  2. Ressourcen gewinnen
  3. Optimismus stärken
  4. Achtsamkeit leben
  5. Selbstwirksamkeit stärken
  6. Grenzen setzen
  7. Beziehungen pflegen
  8. Loslassen

Aus diesen kann sich jeder die Strategien auswählen, die gut zu ihm passen, und sich damit seine eigene, individuelle Roadmap zusammenstellen.


Entscheiden auch Sie sich für ein gutes Leben!

Die Themen Stressmanagement, Resilienz, Achtsamkeit und nicht zuletzt Selbstfürsorge sind aktuell in aller Munde.

Wieso? Weil wir uns subjektiv gestresst, unter Druck und gehetzt fühlen und uns im permanenten Zeitdruck und Optimierungswahn befinden. Durch die Corona- Pandemie kommen nun neue Belastungen und Herausforderungen dazu, andere nehmen ab oder verändern sich zumindest. Dennoch bleibt die Frage, wie wir gut für uns sorgen, um widerstandsfähig, gesund und bei guter Laune bleiben. Umfragen haben ergeben, dass die Hälfte der Beschäftigten sich selbst als mäßig bis hoch Burnout-gefährdet einschätzt und klagt über körperliche und psychische Beschwerden. Zum Ausgleich schauen die Befragten hauptsächlich fern oder surfen im Internet. Jeder Dritte trinkt Alkohol, um »runterzukommen«.

Das Thema Selbstfürsorge ist also relevant, weil wir uns offensichtlich scher tun,  gut für uns zu sorgen.

Dabei gibt es hilfreiche Möglichkeiten, sich vorbeugend um seine seelische Gesundheit zu kümmern. Wir lassen uns impfen, damit unser Körper mit bestimmten Erregern leichter fertig wird, putzen Zähne um Karies zu vermeiden und waschen uns die Hände, um keine Keime zu übertragen. Wir können uns auch seelisch „pflegen“!

Wie geht das und warum ist das so wichtig? Gut für sich zu sorgen ist die Basis, um den Belastungen und Anforderungen des Lebens standhalten zu können. Sie steht zwischen den Extremen »Aufopferung/Ausbrennen« und »Egoismus«. Indem wir gut für uns sorgen, uns und unsere Bedürfnisse wahr- und wichtig nehmen, stärken wir unsere Widerstandsfähigkeit. Selbstfürsorge bedeutet die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und zu erkennen, wo wir frei und handlungsfähig sind um dementsprechend unser Leben bewusst und aktiv zu gestalten.

Die Basis dazu ist die Selbstreflexion; also über uns, unsere Bedürfnisse und unsere – sich widerholende- Verhaltensmuster und daraus entstehende Konsequenzen nachzudenken und darüber, wie wir unser Leben gestalten wollen, was uns wirklich wichtig ist und wer wir sein wollen.

Wenn wir uns nicht oder nicht ausreichend genug um uns kümmern, dann nehmen die Stressoren, die Energieräuber, die Belastungen überhand und unser „Energiehaushalt“ gerät aus der Bahn oder -in einem anderen Bild gesprochen- unser Fass läuft über, wir erschöpfen uns, werden unzufrieden, deprimiert und im ungünstigsten Fall sogar krank. Häufig bemerken wir zunächst, dass wir uns fremdbestimmt, gehetzt und unausgeglichen fühlen. Oft haben wir das Gefühl, dass es nicht anders gehe und wir keine Alternative hätten. Unsere Wahrnehmung engt sich also ein.

Unser Körper und unsere Psyche sind die besten Signalgeber: wenn wir drohen aus dem Gleichgewicht zu geraten schicken sie uns Warnzeichen, wie Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Schlafstörungen, Nervosität, Unaufmerksamkeit oder Gereiztheit, um nur einige zu nennen.


Hindernisse und Hemmungen

Was hält uns dann davon ab, gut für uns zu sorgen, wo es doch so wichtig ist? Jeder Mensch hat seine oder ihre eigenen Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Die häufigsten Hindernisse zur guten Selbstfürsorge liegen aber meist in einem der folgenden Bereiche:

»Ich weiß nicht, was mir guttut und warum das wichtig sein soll!« – Sie kennen ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht (mehr).

»Mich um mich selbst zu kümmern ist doch egoistisch!« – Sie befürchten, zu ichbezogen zu sein.

»Ich darf nicht! oder Erst die Arbeit dann das Vergnügen« – Sie haben hinderliche Glaubenssätze und innere Antreiber, bei deren Missachtung ein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle auftreten.

»Alles andere ist wichtiger als ich!« – Sie setzen die falschen Prioritäten.

Und: »Ich habe keine Zeit für mich!« – Sie setzen die Prioritäten falsch und haben gelichzeitig ein ungünstiges Zeitmanagement bzw. wollen zu viel in der verfügbaren Zeit.

Der erste Schritt zu einem selbstfürsorglichen, selbstbestimmten und guten Leben ist es zu identifizieren, was Sie persönlich davon abhält, gut für sich zu sorgen.


Eigene Glaubenssätze & Verhaltensweisen

Dabei lohnt es sich, die eigenen Glaubenssätze zu überprüfen und zu hinterfragen, um schließlich neue Verhaltensweisen auszuprobieren. So könnte jemand, der aus Perfektionsansprüchen heraus bisher immer auch die Bettwäsche bügelt oder bevor die Gäste kommen, das ganze Haus putzt, und sich aber eigentlich unter Zeitdruck fühlt, genau diese Tätigkeiten reduzieren und eventuell auch ganz weglassen. Das wird am Anfang mit einem unwohlen Gefühl, vielleicht sogar Schuldgefühl oder schlechtem Gewissen, begleitet. Denn auf dem Weg aus der eigenen Komfortzone heraus steht eine Türsteherin und die heißt „Angst“ oder „Sorge“. Es gilt trotzdem weiterzugehen und anderes Verhalten auszuprobieren und zu erleben, dass sich dieses zunächst unangenehme Gefühl mit der Zeit und ein paar Wiederholungen in ein freieres, selbstbestimmteres Gefühl wandelt.

Gedanken & Gefühle

Das selbe Prinzip gilt auch für die hinderlichen Gedanken „Alles andere ist wichtiger als ich“,  „Ich habe keine Zeit für mich“ und „Selbstfürsorge ist doch egoistisch“. Auch diese Gedanken sollten Sie hinterfragen. Selbstfürsorge ist nicht egoistisch. Im Flugzeug bei Druckabfall, setzen Sie ja auch zuerst sich selbst die Sauerstoffmaske auf, bevor Sie dem Sitznachbarn helfen. Und unser Herz versorgt erst sich selbst mit sauerstoffhaltigem Blut bevor es die anderen Organe versorgt.

Nur wenn es Ihnen einigermaßen gut geht, können Sie auch für andere Menschen gut sorgen. Oder haben Sie nicht schon mal mit jemandem gestritten, weil Sie hungrig waren, Ihrem Bedürfnis zu essen nicht nachgekommen sind und dann grantig einen Streit vom Zaun gebrochen haben? Wenn wir uns selbst genug gönnen, sind wir auch anderen gegenüber weniger neidisch und missgünstig. Oder haben wir nicht schon mal nach einem langen Tag, gestresst und nicht auf unser Erholungsbedürfnis achtend zu Hause mit unserem Partner gestritten, weil die Wäsche noch nicht aufgehängt oder die Spülmaschine noch nicht eingeräumt war, während er schon vor dem Fernseher saß? Sorgen wir gut für uns, werden wir insgesamt zufriedener und ausgeglichener und sind damit auch für andere eher eine Freude und unterstützend.

Erinnerungshilfen

Nachdem Sie sich mit Ihren Hindernissen auseinandergesetzt, Ihre Prioritäten kennengelernt haben und wissen, was Ihnen wirklich wichtig ist im Leben – zum Beispiel, dass es Ihnen gut geht- , sollten Sie eine klare Entscheidung treffen: für sich und Ihre Selbstfürsorge. Eine solche Entscheidung könnten Sie mit Erinnerungs-Symbolen verankern, um sich auch im Alltag daran zu erinnern. Zum Beispiel ein Foto am Schminkspiegel, ein bestimmter Bildschirmschoner am Smartphone, eine Verbündete, die Sie an Ihr Vorhaben erinnert oder der Eintrag zur Selbstreflexion im Terminkalender.

Hauptsache, Sie installieren Erinnerungshilfen, für unser Unterbewusstsein sind dies hilfreiche Wegweiser. Denn sonst vergessen Sie Ihre guten Vorhaben und werden eher darüber frustriert, schon wieder etwas nicht „geschafft“ zu haben.

Wenn Sie so weit sind, haben Sie mehr als die Hälfte geschafft. Nun könne Sie sich aus einer Reihe von „Meilensteinen“, diejenigen aussuchen, die für Sie leicht im Alltag integrierbar sind. Die Meilensteine sind die Kompetenzen, die den Weg zu unserer Selbstfürsorge und damit persönlichen Widerstandsfähigkeit säumen. Dazu gehört es beispielsweis die eigenen Bedürfnisse zu spüren, ernst zu nehmen um dementsprechend zu handeln. Oder die eigenen Kraftquellen (Ressourcen) zu kennen und auszubauen, als wären wir Bäume und würden unser Wurzelwerk pflegen und aktiv wachsen lassen. Zum Beispiel indem wir auf ausreichend Schlaf und körperliche Bewegung achten.

Ein wichtiger Meilenstein ist realistischer Optimismus.

Diesen können Sie trainieren, indem Sie sich in Dankbarkeit üben. Zählen Sie jeden Abend an Ihren 10 Fingern ab, wofür Sie heute dankbar sind. Dies lenkt Ihre Gedanken von den „To do´s“ zu den „I have´s“. Üben Sie sich in Achtsamkeit indem Sie sich immer mal wieder fragen, wie es Ihnen im Moment geht, welche Bedürfnisse Sie im Moment haben, was Sie im hier und jetzt erleben (zum Beispiel sehen, riechen, hören, fühlen, schmecken…).

Wir wissen aus der Wissenschaft, dass wir so ein stärkeres Gefühl von Selbstbestimmung gewinnen und uns weniger fremdgesteuert und gehetzt fühlen. Unser Steuerzentrum im Gehirn wird aktiviert und wir reagieren nicht mehr so automatisch.  Handlungen sind so wieder besser  zu regulieren. Außerdem lohnt es sich die eigene Selbstverantwortung zu stärken, indem wir unsere Komfortzone immer mal wieder verlassen und Dinge tun, die wir nicht gewohnt sind.

Dadurch erwerben wir einen viel größeren Handlungsspielraum und sind gewappnet, wenn es tatsächlich mal Veränderungen in unsrem Leben gibt. Wir haben dies nun ja schon trainiert und wissen, dass wir auch Neues bewältigen können. Ein weiterer zentraler Meilenstein auf dem Weg zum guten, selbstfürsorglichen Leben ist es die eigenen soziale Beziehungen zu pflegen und sich in sozialem Verhalten zu üben.

Denn Selbstfürsorge schließt das Engagement für andere explizit in einem ausgewogenen Maße ein. Wenn wir anderen Menschen helfen – ohne Gegenleistung zu erwarten-, anderen etwas Gutes tun, und sie unterstützen, tut uns das selbst gut. Sogar auf neurobiologischer Ebene: wir schütten Botenstoffe und Hormone aus, die uns besser mit Stress umgehen lassen und die uns Wohlgefühl schenken. Selbstfürsorge ist also alles andere als egoistisch.

Fazit

 

Es ist ein sehr schönes, lebenslanges Projekt gut für sich zu sorgen, macht Spaß und bringt Freude für Sie und Ihre Mitmenschen! Also starten Sie noch heute!


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Zusätzlich haben wir ein Interview mit der Autorin über unseren Podcast

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den Sie auf allen gängigen Portalen & unserer Homepage hören können erstellt!


Weitere interessante Beiträge gibt es fortlaufend im Blog, in Kategorien für Sie geordnet.

 

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Buchvorstellung Teil 3 | Christel Schoen | Krebs: Gemeinsam sind wir stark

Krebs | Selbstfürsorge | Eigenverantwortung | Positives Denken | Mindset


Die selbst von der Diagnose Krebs betroffene Autorin Christel Schoen schreibt über ihre Erfahrungen zum Thema Diagnose und alternative Therapie Möglichkeiten.

„Aller guten Dinge sind Drei.“ – in diesem Sinne das Projekt „Mut-mach-Buch“ abrunden.

Als Quintessenz der Reaktionen auf die beiden ersten Mut-mach-Bücher und um damit das Buchprojekt abzurunden, suchte ich für den dritten Sammelband, nach Expert*innen aus unterschiedlichen Gesundheits-, Beratungs- und Unterstützungsbereichen und Betroffene, die mit ihren persönlichen Erfahrungsberichten vielfältige Mittel und Wege aufzeigen, vielleicht auch Auswege, bei einer ganzheitlichen Bewältigung der Krebserkrankung.

Als eine Art nachhaltiger Routenplaner bzw. Wegbegleiter sollten hier Krebsbetroffene,  für ihre Entscheidungsfindung, zieldienliche Informationen und Praxis-relevante Impulse finden. Sie sollten Leser*innen umfänglich informieren, inspirieren, sensibilisieren und befähigen, das Gesundwerden mit passender fachlicher und menschlicher Unterstützung, vertrauensvoll, mutig und selbstbestimmt in die eigenen Hände zu nehmen.

Ende 2019 konnte das Mut-mach-Buch  „Krebs: Gemeinsam sind wir stark; Ärzte, Therapeuten und Betroffenen berichten“ (4) veröffentlicht werden.  

Ein Projekt der ganz besonderen Art 

Wenn mehr als 150  Autor*innen in den drei Sammelbänden des Buchprojektes mit ihren Geschichten auf persönliche und bewegende Weise ihren Weg  vom „Behandelten zum Handelnden“ aufzeigen, dann kommt etwas Spezielles dabei heraus. Die Erfahrungsberichte sind keine Expertisen – sie wollen nicht belehren, sondern  aufzeigen, wie Leidensgleiche ihre Last erleben, wie sie damit umgehen, wie sie fühlen, denken, sprechen, handeln.

Sie wollen die Leser*innen nicht unter Druck setzen, alles anwenden zu müssen: Jeder Tumor ist anders, jeder Mensch, der an einem Tumor erkrankt ist, ist anders. So vielfältig wie die Krebsarten, deren Ursachen und Krankheitsverläufe sind, sind auch die Wege der Krankheitsbewältigung. Jede Variante kann richtig sein. Das rechte Maß für ähnliche Diagnosen kann aber völlig unterschiedlich sein. Ein Patentrezept und eine Garantie gibt es nicht.

Für manche Entscheidungen brauchen wir verschiedene Blickwinkel oder einen Perspektivenwechsel. Erfahrungen von Menschen, die alternative Wege gegangen sind, können unsere begrenzenden Vorstellungen aufbrechen und die eigenen Entscheidungen auch für einen unkonventionellen Behandlungsweg unterstützen. 

So trafen die Autor*innen eigene Entscheidungen, vertrauten auf sich und konnten mit allen Kräften hinter den gewählten Therapiemethoden stehen. Die Erfahrungsberichte in den drei Mut-mach-Büchern können andere in ähnlichen Situationen trösten, ermutigen, informieren, inspirieren ja sogar unterhalten und erheitern. Vor allem aber können sie die besonderen Empfindungen widerspiegeln, die nur Menschen in ähnlichen Lebens-Grenzsituationen wirklich verstehen können.

Eine Kernbotschaft der Geschichten:

Wer seine Krankheit annimmt und sich nicht von ihr entmutigen lässt, hat bessere Chancen auf Heilung. Eine hoffnungsvolle Einstellung aktiviert die inneren Selbstheilungskräfte und fördert konstruktive Bewältigungsstrategien. 

Den Leser*innen werden neben wichtigen Informationen zum Thema Krebs Welten erschlossen, die sich außerhalb mancher Vorstellungskraft befinden, die auf besondere Weise bereichern, weil sie auch ein Gefühl für das Spirituelle aufkommen lassen, den Menschen an die Wurzeln des Lebens führen, an das wirklich Wichtige.

Durch die unterschiedlichen Charaktere der Autor*innen und ihren speziellen Schreibstile werden verschiedenen Blickwinkel eingenommen, durch die Leserinnen und Leser sich selbst erkennen oder erahnen können, wie sie in einer entsprechenden Situation gehandelt hätten. Jede Geschichte verändert die Dramatik in den Büchern, manche wirken zu weilen sogar komisch und halten so die Spannung beim Lesen. Die Bücher bieten einen Vergleich, um die eigene Situation, bezogen auf Krebs Diagnose & Therapie, besser einschätzen zu können, sie als Chance zu begreifen. 

Es ist auch für Ärzte und Therapeuten eine gute Informationsquelle. 

In einem Geleitwort weist der Ärztliche Direktor der GfBK e.V., Dr. med. György Irmey, daraufhin, dass es ein Allheilmittel gegen Krebs auf absehbare Zeit nicht geben werde. Aber dennoch… „haben wir  heute, in allen Bereichen der Medizin und auch jenseits von ihr, Zugang zu einem großen Potenzial an Heilungsmöglichkeiten, welches viel umfassender ist, als es die heutige Medizin den Menschen suggerieren mag.“ Diesem Informationsdefizit wollen die vorliegenden Mut-mach-Bücher abhelfen. 

Jeder Buch-Anhang enthält Literaturempfehlungen der Autor*innen und eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte und Informationen zum Thema Krebs im deutschsprachigen Raum.

Informationen zur Projektinitiatorin, Herausgeberin und Autorin:

Christel Schoen, 1956 im Münsterland geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend hier auf 

dem elterlichen Hof. 1974 zog sie zum Studium „Sozialpädagogik/Soziale Arbeit“ von NRW nach Bayern. In den ersten Berufsjahren bzw. am Beginn der Familienphase absolvierte sie an der Uni den Studiengang Diplompädagogik. Unterschiedliche berufliche Arbeitsfelder, von Kleinkindpädagogik bis 

Erwachsenenbildung, folgten in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen, bis zu ihrer Krebserkrankung 2008, zuletzt als  Geschäftsführerin in Berlin.

Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und fünf Enkelkinder. Seit 2009 lebt sie wieder in Ingolstadt und ist mittlerweile verrentet. 

Neben dem „eigenen zeitaufwendigen Gesundheitsmanagement“ ist sie beschäftigt mit dem Buchprojekt, Lesungen dazu, Kreativen Schreibwerkstätten und freiberuflich in der Erwachsenenbildung mit Vorträgen, Seminaren und als Gesundheitstrainerin (BGT) nach dem Modell der Ruhr-Universität Bochum – www.bochumergesundheitstraining.de 

Diplom-Sozialpädagogin/Diplompädagogin, lebt jetzt wieder in Ingolstadt. Sie erkrankte selbst zwei Mal an Krebs und ist daher mit extremen Notsituationen vertraut. Nach 2008  erhielt sie zwölf Jahre später,  April 2020 ein zweites Mal die Diagnose Krebs: Nervenscheidentumor in der rechten Wade. Es handelte sich zwar um eine neue Krebsvariante, aber wie 2008 war es wieder ein großer Tumor an einer sehr sensiblen Stelle. Ein zweites Mal rettet die Schulmedizin ihr Weiterleben. Sie ist unbeschreiblich dankbar und glücklich, auch dieses Mal, aber in Regensburg wieder die kompetentesten Chirurgen gefunden zu haben, die sie Bein erhaltend operieren konnten. Sie freut sich nun jeden Tag, dass sie mit beiden Beinen weiter durchs Leben gehen kann.

Neben bester Unterstützung durch Familie und Freunde, wurde ihr oft bewusst, wie stark die guten Erfahrungen mit der ersten Krebs Diagnose & Therapie und mit dem gesamten Buchprojekt, sie durch diese schwierige Zeit tragen. Herzlichen Dank allen Autor*innen, die aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen, für die unkomplizierte, aber für andere Krebsbetroffene wertvolle und nachhaltige Zusammenarbeit.


Die GfBK e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung ganzheitlicher Therapien. Als größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Heilverfahren bei Krebs im deutschsprachigen Raum informieren und begleiten ihre ärztlichen Berater*innen und erfahrenen  Mitarbeiter*innen  Patienten auf deren Genesungsweg. Ihre Arbeit wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und private Spenden finanziert und ist deshalb unabhängig von staatlicher Förderung und Unterstützung durch die pharmazeutische Industrie. Ihre Informationsangebote und Beratungen stehen allen Ratsuchenden kostenfrei zur Verfügung. Näheres: https://biokrebs.de


Fazit:

Wer für die Bewältigung einer Krebserkrankung nach bewährten ganzheitlichen Therapien oder gesundheitsfördernde Methoden und Mittel als unterstützende oder ergänzende Maßnahmen zur konventionellen Medizin sucht, soll in diesem Buch ein breites Spektrum an Informationen finden. In persönlichen Erfahrungsberichten, die hier im Sinne eines Handbuches von A (Atemtherapie) bis Z (Komplementäre Zahnmedizin) gegliedert sind, beschreiben Fachleute aus unterschiedlichen Gesundheits- und Heilberufen ihre Arbeit mit Krebsbetroffenen, in unterschiedlichen Gesundheits-, Beratungs-, Begleit- und Betreuungseinrichtungen aus ganzheitlicher Sicht. Es geht dabei um Bewältigungsstrategien für Körper, Geist und Seele. Unter jedem Beitrag stehen Linkadressen für weiterführende Informationen und Literatur. 

Durch ein Miteinander von Schul- und Komplementärmedizin entstehen neue Perspektiven für eine integrative Medizin, die das Beste aus beiden Welten zum Wohl des Kranken vereint. Dies fördert eine positive Mitarbeit, aktiviert die Selbstheilungskräfte und stärkt vor allem das Immunsystem als Wächter der Gesundheit. 

Um sich wohlüberlegt und selbstbestimmt für ein individuell passendes Maß an medizinischen Therapien entscheiden zu können, lassen sich von Krebsbetroffenen anhand dieses umfangreichen Informationspaketes gezielter Fragen stellen. 

Ein sachlich vielfältiges Wissen beruhigt alle Beteiligten, schafft Vertrauen und Zuversicht in die eigenen Ressourcen und Fähigkeiten und lässt mutig die Herausforderungen angehen, die zu bewältigen sind. 

Im Anhang des Buches finden Sie eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte im deutschsprachigen Raum. 

Taschenbuch: 380 Seiten 

Verlag: Books on Demand, Norderstedt; 2. Edition (November 2019/ Feb. 2020) 

ISBN-10: 3750451494

ISBN-13: 978-3-7504-5149-0

Größe: 18,9 x 2 x 24,6 cm

Im Buchhandel vor Ort und online erhältlich, auch als E-Book in diversen Formaten. 

Preis:

Print: 22,95 €

https://www.projekt-mut-mach-buch.de


Christel Schoen (HG): Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche

Persönliche Berichte von Krebsbetroffenen, BoD Norderstedt 2015, 2. Auflage

Christel Schoen (HG): Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens

Persönliche Berichte von Krebsbetroffenen und ihnen nahestehenden Menschen, BoD Norderstedt, 2016

Christel Schoen (HG): Krebs: Gemeinsam sind wir stark

Ärzte, Therapeuten und Betroffene berichten, BoD Norderstedt, 2019


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Zusätzlich veröffentlichen wir demnächst ein Interview mit der Autorin über unseren Podcast

„Tipps für pflegende Angehörige“,

den Sie auf allen gängigen Portalen & unserer Homepage hören können!


Weitere interessante Beiträge, nicht nur zum Thema Krebs Diagnose & Therapie gibt es fortlaufend im Blog in Kategorien für Sie geordnet zum Nachlesen.

 

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Buchvorstellung Teil 2 | Christel Schoen | Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens

Krebs | Selbstfürsorge | Eigenverantwortung | Positives Denken | Mindset


Wir stellen ihnen im folgenden Text das Mut-Mach-Buch der Autorin Christel Schoen mit dem Titel: Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens vor. Die Autorin geht auf die Intuition des Schreibens. ihre Krebs Diagnose, die Krebs Therapie & den entdeckten Mehrwert des positiven Denkens ein. 

„…Das Leben ist nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden,…
Wir sind’s noch nicht, wir werden‘s aber.“   Martin Luther

Oft ist es in der Außenwelt kaum wahrnehmbar, wie belastet die Familie als Einheit, der Freundeskreis oder die Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz sind, wenn sie mit dem Trauma der Krebsdiagnose und den daraus resultierenden Entscheidungs- und Veränderungsprozessen konfrontiert werden.

Die Erfahrungsberichte in diesem Buch bieten eine Orientierungshilfe an, die zum Wohle des Krebsbetroffenen möglichst viele Richtungen, innerhalb sowie außerhalb der Medizin, sinnvoll zu integrieren sucht. 

Wichtige Informationen in Gesprächen mit anderen Krebspatienten und durch das Lesen von Erfahrungsberichten zu finden, war meine Intuition.

Ich brauchte diese Vorbilder, um selbst ein mögliches Ziel vor Augen zu haben, nach dem Motto: Wenn die oder der es geschafft hat, dann kann ich es auch schaffen…  Sie gaben mir mit ihren unterschiedlichen Genesungswegen die Kraft, meinen eigenen für mich passenden zu suchen und auch zu gehen. 

Die liebevolle Unterstützung meiner Familie und die persönliche Begleitung von lieben Freunden, Bekannten, Nachbarn, Kollegen aus dem Berufsleben trugen mich durch diese sehr schwierige Zeit. Vor allem mein Glaube und die Gebete vieler mitfühlender Menschen trösteten mich, stärkten meinen Mut und meine Zuversicht.

 

Für mich war Schreiben schon immer „eine Art Ventil“. 

Es hilft mir, das eigene Erleben mit Abstand zu betrachten. Mich entlastet diese Distanz, erleichtert mein Wahrnehmungsvermögen und ordnet die Gedanken. Deshalb kam mir mein Hobby „Kreatives Schreiben“ in dieser schwierigen Zeit sehr zu Gute. Es wurde ein wichtiger Teil meiner eigenen Therapie. Meine heilenden Erfahrungen durch Schreiben wollte ich gern weitergeben und andere Krebskranke zum Mitschreiben motivieren. So entwickelte ich im Laufe meiner medizinischen Therapien die Idee, ein „Mut-Mach-Buch“ mit vielen unterschiedlichen Erfahrungsberichten zusammen zu stellen.

Im Buchprojekt sollte es weniger um mich selbst als vielmehr um Menschen gehen, die Ähnliches wie ich durchmachen mussten – vielleicht auf ganz andere Weise. Denn jede Krankengeschichte nimmt einen anderen Verlauf. In ihm sollten Menschen, wie “Du und Ich“, die Spaß am Schreiben haben, eine hoffnungsvolle, erstaunliche oder bewegende Geschichte über ihren konstruktiven Umgang mit der Krebs Diagnose und Therapie erzählen.

Ich wollte Erfahrungsberichte von Menschen sammeln, die den Mut hatten, sich über sich, ihr Leben vorm Krebs, das schon teilweise ein Leben mit dem Krebs war und über den Bewältigungsprozess danach zu reflektieren und diese Gedanken  in Worte festzuhalten. Weil es mir selbst nach der Krebsdiagnose gefehlt hatte, sollten hier besonders Menschen, die gerade erst damit konfrontiert wurden, neben wichtigen Informationen auch eigene Ängste und Zweifel wiedererkennen, aber gleichzeitig in dieser Lebenskrise auch ein tröstliches Gefühl des „nicht allein seins“ erfahren. 


Nach den ersten Aufrufen meldeten sich Autor*innen aus  dem gesamten deutschsprachigen Raum. 

Es bestätigte mich, wie wichtig es ist, diese oft im Verborgenen gebliebenen Krebsbetroffenen mit ihren wertvollen, vielfältigen Erfahrungen und positiven Bewältigungsstrategien in die Öffentlichkeit zu holen. Ihre Beispiele können so zu „Leuchttürmen“ werden, im Meer der negativen gesellschaftlichen Vorstellungen. Bereits Ende 2011 konnte ich das erste Mut-mach-Buch „Alles ist möglich – auch das Unmögliche; Persönliche Berichte von Krebspatienten“ herausgeben. 2015 erschien die überarbeitete und erweiterte Neuauflage dieses Buches mit dem etwas veränderten Titel „Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche“(2).

Viele Reaktionen und Fragen von Angehörigen beflügelten meine Idee, das Buchprojekt zu erweitern. 

Krebspatienten nahestehenden Menschen, wie Angehörige, aber auch Arbeitskolleg*innen oder Nachbarn, die ebenfalls von deren Erkrankung massiv betroffen sind, fragten mich beispielsweise auf Lesungen zum ersten Buch immer wieder nach Literatur, die auch ihre Sorgen und Nöte anspricht. Im Laufe der Zeit machte ich mich auf, für ein zweites Mut-mach-Buch, Erfahrungsberichte von Krebspatienten nahestehenden Menschen zu sammeln. Ihre Sichtweise, wie sie die schwere Zeit erlebt haben, ihre persönlichen Einblicke in eine der größten Krise ihres Lebens sollten so ins Blickfeld rücken. Auch hierzu kam nach meinen Aufrufen, wie beim ersten Mal, eine große Teilnehmerschar zusammen. 

Den Autorinnen und Autoren geht es um Antworten auf wichtige Fragen:

  • Wie kann es gelingen, eine Atmosphäre der Offenheit zu schaffen, die es allen Beteiligten erleichtert, mit den komplexen Gefühlswelten fertig zu werden, welche die Krankheit auslöst? 
  • Wie werden wir souveräner im Umgang miteinander und handeln bewusst, anstatt aus Unsicherheit nur reflexartig zu reagieren?
  • Wie können wir dabei unsere Grenzen erkennen und die des anderen tolerieren? 
  • Was tut mir beispielsweise als Angehöriger gut und was bereichert den Kranken?
  • Welche Anstrengungen und Flexibilität erfordert das Engagement füreinander von allen Beteiligten – bei der Gratwanderung zwischen einer Überbehütung und Überforderung des Krebskranken?

In einer vertrauensvollen Umgebung und unter einer wohlwollenden Perspektive können sich alle Beteiligten leichter den Herausforderungen des veränderten Lebens stellen. Es gilt, mit Zuversicht und Mut einen stimmigen Genesungsweg zu gehen und hinter den gewählten Therapiemethoden zu stehen.

Es ist ein „mit kleinen und großen Wundern“ volles Buch.

Im Anhang finden Sie außerdem Literaturempfehlungen der Autorinnen und Autoren sowie eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte und Informationen im deutschsprachigen Raum.

Taschenbuch: 380 Seiten 

Verlag: Books on Demand, Norderstedt; Auflage 2 (Januar 2015/ Feb. 2016) 

ISBN-10: 3734753104 

ISBN-13: 978-3734753107 

Größe: 18,9 x 2 x 24,6 cm

Im Buchhandel vor Ort und online erhältlich, auch als E-Book in diversen Formaten. 

Preis:

Print: 19,60 €

https://www.projekt-mut-mach-buch.de


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In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen Band 3 der Autorin Christel Schoen vor.

Es lohnt sich diesen spannenden Büchern zu Erfahrungen über Krebs Therapie & Diagnose zu folgen und weiter zu lesen.


Zusätzlich veröffentlichen wir ein Interview mit der Autorin über unseren Podcast

„Tipps für pflegende Angehörige“,

den Sie auf allen gängigen Portalen & unserer Homepage hören können!


Weitere interessante Beiträge gibt es fortlaufend im Blog in Kategorien für Sie geordnet zum Nachlesen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

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Buchvorstellung | Christel Schoen | Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche

Krebs | Selbstfürsorge | Eigenverantwortung | Positives Denken | Mindset


Fr. Schoen schreibt ihre Krebs Diagnose & Therapie in 3 Büchern, die anderen Menschen mit dem gleichen Schicksal Hilfestellung geben, Mut & Kraft vermitteln sollen sowie Tipps & Erfahrungswerte zum Nachlesen bieten, aus Sicht einer selbstbetroffenen Frau, um eine Perspektive trotz dieser Erkrankung zu sehen und nicht zu resignieren.

Auf ihrem eigenen Genesungsweg lernte sie, daß Körper, Geist und Seele zusammenwirken und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können.

Sie stellte für sich selbst fest, daß eine hoffnungsvolle Einstellung die inneren Selbstheilungskräfte aktiviert und konstruktive Bewältigungsstrategien fördert.

Ihre drei Mut-Mach-Bücher haben die Titel:

Band 1: Krebs: Alles ist möglich auch das Unmögliche

Band 2: Krebs: Gemeinsam sind wir stark

Band 3: Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens


Vorwort von Sr. Liliane Juchli | Pflegefachkraft & Pflegewissenschaftlerin

Liebe Leserinnen & Leser,

ich möchte diesem so Mut machenden Buch zur Neuauflage nicht einfach eine weiteres Vorwort mit auf den Weg geben, sondern eine Erfahrung, die mir in einer eigenen, leidvollen Lebenssituation zugefallen ist, ein Symbol, das der Motivation & den Fragen dieses Buches sehr Nahe kommt:

„Wo finde ich Hilfe? Was trägt mich?“

Im Blick auf einen Leuchtturm – es war im zerklüfteten Küstengebiet Schottlands – habe ich damals eine Erkenntnis gefunden, die mich selbst begleitet:

Es ist die im inneren verborgene Lichtquelle, die den Leuchtturm so wertvoll macht.

Jenes lebensrettende Licht, das in früheren Zeiten den Schiffen in Not Wegweisung gab und das in seiner Symbolkraft auch dem heutigen Menschen Orientierung geben will, Hilfe in Not, Krankheit und Leiden oder Wegweisung hin zu einer Trotzdem-Kraft, die dem Unmöglichen das Mögliche entlockt. Es erinnert uns an jenes ganz andere Licht, das heilenden und nährenden Segen ausstrahlt, den wir alle so sehr brauchen.

 

Band 1 : Krebs : Alles ist möglich – Auch das Unmögliche

Auf dem Weg vom Behandelten zum Handelnden 

Berichte anderer Betroffener können aus der Krise einer Krebserkrankung helfen

Jedes Jahr erhalten in Deutschland ca. 500 000 Menschen die Diagnose „Krebs“. Nachwievor ist das Thema Krebs wegen der negativen gesellschaftlichen Vorstellungen mit einem Tabu belegt. Es gibt wenige Krankheiten, die das eigene Lebensmodell so deutlich einem Belastungstest aussetzen und die davon Betroffenen so radikal zur Beschäftigung mit den eigenen Lebensvorstellungen zwingen.


Ich  stand mitten im Leben. Da kam die Diagnose. 

Am 29. Februar 2008, einem Schalttag, erfuhr ich, dass ich im rechten Lungenbereich einen „Riesentumor“ habe. Beruflich hatte ich bis dahin viel erreicht. Als Geschäftsführerin arbeitete ich in der Woche 50 Stunden und mehr bei einem Frauenverband in Berlin. Ich machte meinen Beruf gern, deshalb war ich als gebürtige Münsterländerin, nach fast dreißig Jahren in Bayern, 2003 mit meinem Mann nach Berlin gezogen. Doch dann kam der Schock in Form  eines „Fibrmatösen  Pleuratumors“ im Bereich des rechten Lungenflügels, so groß wie zwei Frauenfäuste. Ein extrem seltener Tumor. So selten, dass es für ihn keine Überlebensprognosen gab. Dabei hatte ich vorher nur unterm rechten Schulterblatt sich langsam steigernde Rückenschmerzen bemerkt. Als ich dann zu Jahresbeginn viel Gewicht verlor und mich ungewöhnlich schlapp fühlte, ließ ich mich von meiner Hausärztin untersuchen. Sie schickte mich sofort in eine Berliner Lungenfachklinik. Die Krankheitsgeschichte nahm ihren Lauf. 


Den Diagnose Schock überwinden, meine Gedanken und Gefühle neu ordnen.

Neben den ersten Maßnahmen der Schulmedizin, machte ich mich auf die Suche nach weiteren Informationen. Ich brauchte alternative Therapiemöglichkeiten, falls der Tumor an dieser hochsensiblen Stelle trotz aller schulmedizinischen Maßnahmen inoperabel bleiben sollte. Wegen der vielen widersprüchlichen und angstmachenden Informationen habe ich ganz bewusst, nur selten im Internet recherchiert. Zum Glück stieß ich dort bald auf die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e.V. (1). Der GfBK ist es als neutrale Beratungseinrichtung wichtig, Schulmedizin und Komplementärmedizin zu verknüpfen. Von der Zentrale in Heidelberg erhielt ich umfangreiche Informationen auf all meine Fragen. Für einen  persönlichen Kontakt wurde ich an die Beratungsstelle in Berlin verwiesen. Von dort erhielt ich weiterhin wertvolle Beratung und Unterstützung in wichtigen Belangen rund um meine Krebs Diagnose & Therapie.


Auf der Suche nach alternativen Methoden und Therapien

Je mehr ich mich darüber hinaus mit Naturheilkunde, Hildegard von Bingen Medizin, Homöopathie, Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), Ayurveda, Schamanismus, Geistiges Heilen u.v.m. beschäftigte, desto mehr faszinierten mich die Parallelen, die ich zwischen den Jahrtausenden alten Heilverfahren, aus den unterschiedlichsten Kulturen bis zu den heutigen erkennen konnte. Diese  unterschiedlichsten Informationen und Impulse zeigten mir, dass Körper, Geist und Seele zusammenwirken und überzeugten mich:  Das Leben ist zu komplex, als dass es nur ein entweder – oder gibt, sondern immer ein sowohl – als auch.

Heilmittel nach Hildegard von Bingen, aus der Homöopathie und aus der Bachblüten-Therapie ergänzten und unterstützten bei mir die Maßnahmen der Schulmedizin, milderten die Nebenwirkungen der Chemo und Strahlentherapie, mir blieb mehr Lebensqualität. 

Vier Chemo-Blöcke und 15 Bestrahlungen waren nötig, bis der Tumor kleiner wurde und wider Erwarten erfolgreich operiert werden konnte. Ich bin noch heute unbeschreiblich dankbar für dieses Glück.

Krebs Diagnose & Therapie

„Dies, mein Freund, so nenne ich Dich, war und ist mein ganz individueller Weg zurück in mein Leben und ich sage Dir, es ist kostbar und es ist schön.“

(Margit Kobold: „Brief an meinen Krebs“)

Dass Patienten durch ihre innere Einstellung zur Krankheit die eigene Heilung positiv beeinflussen können, ist inzwischen unumstritten. Wie viel sie bei der Diagnose Krebs aber selbst tun können, zeigen die erstaunlichen Erfahrungs-berichte dieses Buches. Die Autorinnen und Autoren schildern auf persönliche und bewegende Weise ihren Weg vom „Behandelten zum Handelnden“. Kein Krankheitsverlauf gleicht dem anderen. 

Für manche Entscheidungen brauchen wir verschiedene Blickwinkel oder einen Perspektivenwechsel. Erfahrungen von Menschen, die alternative Wege gegangen sind, können begrenzende Vorstellungen aufbrechen. Es gibt alternative Möglichkeiten nach der Diagnose Krebs und zur Therapie. Die Geschichten machen Betroffenen Mut, wachsam, eigenverantwortlich und aufgeschlossen gegenüber unterschiedlichen Therapieformen zu sein. Es sind Geschichten gegen niederschmetternde Statistiken, negative gesellschaftliche Vorstellungen und manchmal auch wider die Einschätzungen der Ärzte. Auch bei Krankheiten gilt: 

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir zu wissen meinen.

Stöbern Sie in diesem Buch. Immer mal wieder. Egal, in welcher Reihenfolge. Die kurzen, in sich geschlossenen Beiträge lassen das zu. Es kann ein Begleitbuch werden, das Sie bei Bedarf zur Hand nehmen… 

Im Anhang finden Sie außerdem Literaturempfehlungen der Autorinnen und Autoren sowie eine Link- und Adressenliste für wichtige Kontakte und Informationen im deutschsprachigen Raum.


Taschenbuch: 332 Seiten 

Verlag: Books on Demand, Norderstedt; Neuauflage  (März 2015) 

ISBN-10: 373 477 2486

ISBN-13: 978-3734772481

Größe: 18,9 x 2 x 24,6 cm

Im Buchhandel vor Ort und online erhältlich, auch als E-Book in diversen Formaten. 

Preis:

Print: 19,60 €

https://www.projekt-mut-mach-buch.de


In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen Band 2 & Band 3 der Autorin Christel Schoen vor.

Es lohnt sich diesen spannenden Büchern zu folgen und weiter zu lesen.


Pflegeberatung Pflegegrad Widerspruch MDK-Bescheid

Zusätzlich veröffentlichen wir ein Interview mit der Autorin über unseren Podcast

„Tipps für pflegende Angehörige“,

den Sie auf allen gängigen Portalen & unserer Homepage hören können!


Weitere interessante Beiträge, nicht nur zum Thema Krebs Diagnose & Therapie, gibt es fortlaufend im Blog in Kategorien für Sie geordnet zum Nachlesen.

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis