Tipps Ihrer Deutschen Pflegeberatung in München gegen Verstopfung / Obstipation

Wie helfe ich mir selbst ohne Medikamente?

Was hilft gegen Schmerzen bei der Stuhlausscheidung?

Wie kann ich einer Verstopfung vorbeugen?

Ist es sinnvoll abführende Medikamente einzunehmen?

Ein Thema mit dem viele Menschen aufgrund mangelnder Bewegung, Flüssigkeitsdefizit oder zu wenig Ballast- und Faserstoffen konfrontiert sind.

Niemand spricht, aus Schamgründen, gerne über seine Probleme bei der Ausscheidung.

Führt dies beispielsweise zu Schmerzen, durch zu harten Stuhl, entsteht zusätzlich Angst, die Toilette aufzusuchen.

Wenn durch diese Angst den Drang Stuhl abzusetzen unterdrückt wird, führt dies zu einem weiteren Risiko einer Verstopfung.

Wichtig für ältere Menschen ist zudem, dass sich Zeit genommen wird, die Toilette zu benutzen.

Es kommt nicht selten durch zu harten Stuhl und zu festem Drücken beim Absetzen des Stuhls, zu Gefäßen die platzen, daraus resultierend Schlaganfälle. Der Druck im Gehirn entsteht durch zu starkes Pressen, ein Gefäß platzt, eine Blutung entsteht.

Krankheitsbedingte Ursachen können zu einer weiteren Möglichkeit für Komplikationen die Verdauung betreffend führen.

Viele leiden unter einem Reizdarmsyndrom, Krebserkrankungen die den Darmtrakt betreffen, Stoffwechselerkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder Medikamente die eine Verstopfung des Darms begünstigen.

Schmerzmedikamente wie Morphin sind besonders gefährlich & wirken verstopfend.

Wenn ein Darm der durch zu häufige Antibiotikumeinnahme lahm und die Darmflora nicht mehr intakt ist kann dies zusätzlich zu Verstopfung / Obstipation führen.

Bei der Einnahme abführender Pulver (z.B. Movicol, Macrogol) oder Tropfen ist zu beachten, dass diese die Darmflora bei langfristiger Gabe lähmen und erschlaffen lassen, ein Teufelskreis entsteht, der Darm wird noch träger.

Klistiere, chemische oder nicht-chemische Flüssiglösungen, in unterschiedlichsten Formen haben eine ähnliche Wirkung und werden bei starken Verstopfungen verabreicht. Dies ist unangenehm und kann vermieden werden.

Bettlägerige Patienten leiden unter zu wenig Bewegung und darunter leidet auch die Perestaltik, die darmeigene Transportbewegung des Stuhls im Darm Richtung Darmausgang.

Die Möglichkeit einer Darmmassage von aussen im Unterbauchbereich ist hilfreich. Massieren Sie vom rechten Unterbauch beginnend bis zum Rippenbogen im Uhrzeigersinn. Anschließend massieren Sie den Dickdarm auf der linken Seite entlang des Bauchraums bis zur Leiste. Die From der Darmmassage ist eine leichte Massage. Sie benötigen nicht viel Druck.

Achten Sie bei älteren oder bettägerigen Patienten auf eine ballaststoffreiche, abwechslungsreiche Ernährung.

Vernachlässigen Sie nicht die täglich notwenige Trinkmenge.

Achten Sie auf ausreichend Fette. 

Folgende Lebensmittel können zu einer angemessenen Darmgesundheit beitragen:

  • Leinsamen
  • Beeren
  • Kombucha
  • Apfelessig
  • Joghurt
  • Leber
  • Knochenbrühe
  • Fermentiertes Gemüse
  • Kräutertees
  • Proteine

Ein einfaches Wundermittel, statt der Einnahme von Medikamenten aus der Apotheke, dass sich bewährt, ist aufgrund des hohen Anteils von ungesättigen, gesunden Fettsäuren, B-Vitaminen, Kalium, Vitamin K und Kupfer eine Avocado täglich.

Der Stuhl wird durch die ungesättigten Fettsäuren weich, Sie verhindern starkes Pressen und vermeiden Schmerzen, Gefäße bleiben vor Defekten geschützt, Hämorrhoiden reissen nicht und nebenbei schmecken Avocados mit etwas Salz, Pfeffer & einem Spritzer Zitrone köstlich.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema kontaktieren Sie uns auf gewohntem Weg, telefonisch oder über unser Kontaktformular auf unserer Homepage!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Arthrose und die Arthroselüge erklärt

 

Unser Körper schreit heutzutage förmlich nach mehr Bewegung.

Frühere Zeiten verlangten uns mehr körperliche Aktivität und unterschiedlichere Bewegungen ab, da wir nicht, wie heute meistens üblich, verkrampft, arbeitsbedingt oder privat vor unserem Bildschirm saßen. 

Unsere Freizeitaktivitäten sind oft nicht mehr bewegungs- und sportgeprägt. 

Unsere gewohnheitsbedingten Verhaltenmuster sind fast täglich die gleichen, angefangen vom Aufstehen, über die Fahrt zur Arbeit, die eigentliche Arbeit, den Weg zurück nach Hause und die Gestaltung unserer anschliessenden Freizeit – auf der Couch, vor dem Fernseher, dem Computer etc..

Wir bewegen und zu einseitig, nach immer dem gleichen bzw. nur leicht abweichenden Muster und zwar täglich und dies ist zu wenig. 

Muskelgruppen werden gar nicht mehr beansprucht, Dehnung fehlt, es kommt zu physikalischem Druck auf unsere Gelenke, der durch schlechte, einseitige Ernährung, gerade im Alter, zu Übergewicht und noch mehr Druck auf unsere Gelenke führt, es entsteht Arthrose. 

Knochen reibt auf Knochen, da durch den entstehenden Druck die Knorpelmasse verdrängt wird.

Durch unsere neuzeitliche Ernährung, geprägt von Convenience-Produkten der Lebensmittelindustrie und industriellhergestellten Nahrungsmitteln, wird der Körper und damit auch die, das Gelenk umgebenden Kapseln, zu wenig mit den notwendigen Mikronährstoffen versorgt. 

Diese sind jedoch notwendig um Nährstoffe in den Kapseln zu bilden, die für den Knorpelaufbau und die Regeneration, die auch noch im hohen Alter möglich ist, nötig sind.

Fazit:

Mehr oder vielseitigere Bewegung die alle Muskelgruppen miteinbezieht. Regelmässiges Dehnen unserer Gliedmaßen und eine ausgewogene, vielseitige Ernährung mit frischen, nicht industriell hergestellten Lebensmitteln.

Es gibt eine Lösung für unseren arthrosebedingten Schmerz, der herkömmlich mit Schmerzmedikamenten, später Operationen behandelt wird.

Es fehlt uns, im Gegensatz zu anderen, alternativen medizinischen Ansätzen an der nötigen Eigenverantwortung.

Wir sind kaum bereit unseren Lebensstil zu ändern, wenn der Körper Signale sendet, er damit nicht einverstanden ist, wir Schmerzen bekommen und in unserer Lebensqualität eingeschränkt sind.

Wir haben den Anspruch unseren Arzt mit der Symptomatik zu konfrontieren, eine Medikament zu erhalten und alles wird wieder wie zuvor.

Dies ist falsch, eine Symptombekämpfung mit Medikamenten heilt nicht die Ursache des entstandenen Problems, wenn wir weiter machen wie bisher, unseren Lebensstil nicht ändern und die Signale unseres Körpers ignorieren, werden wir zu unserem eigenen Opfer.

Durch diese beschriebenen Bewegungsdefizite kommt es zu verhärteten, verklebten Faszien, die nicht nur Verspannungen auslösen, sondern physikalischen Druck, der von oben entsteht & sich auf unsere Gelenke auswirkt. 

Die Knorpelmasse, zwischen den Gelenkteilen, hat nicht die Möglichkeit sich zu regenerieren, weil schlicht kein Platz durch den Druck der Knochen da ist. 

Zusätzlich fehlt die notwendige Mikronährstoffversorgung für unsere Kapseln was zu Arthrose führt.

Was sind Faszien?

Faszien bestehen aus netzähnlichem Bindegewebe, welches unsere Organe, Muskeln, Sehnen & Bänder umgibt. Diese können verhärten und verkleben, was unsere Gelenke in Positionen zwingt und pysikalischen Druck erzeugt.

Wir bekommen Schmerzen, spannungsbedingt, dadurch Bewegungseinschränkungen und können noch weniger aktiv sein.

Dies kann man selbst beeinflussen, durch ein Überdenken unseres eigenen Verhaltens und einem Anpassen unserer Bewegungsaktivitäten.

Denken Sie an den seit Jahren andauernden Hype um Yoga! 

In diesem Zusammenhang leuchtet ein, weswegen durch regelmäßiges, vielseitges Dehnen und Strecken bei diesen Übungen genau diesem physikalischen Druck auf unsere Gelenke entgegengewirkt wird. 

Es entsteht eine gleichmässige Verteilung der Kraft die auf die Gelenke einwirkt, Verhärtungen der Faszien können durch gezielte Übungen abgebaut werden. Es entsteht wieder Raum zwischen den Gelenkteilen, Knorpel kann, vorausgesetzt unsere Ernährung ist ausgewogener und abwechslungsreicher als zuvor, neu aufgebaut werden, die Reibung und damit auch die Schmerzen, gehen zurück und verschwinden oft ganz, Knorpelmasse bildet sich wieder.

Eine umfangreiche Bewegung unter Einbezug aller Extremitäten & Gelenke findet statt.

Dies stellt eine hervorragende Prophylaxe dar bzw. ist dadurch eine Selbstheilung möglich!

Wir bekommen unsere Lebensqualität zurück.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben und mehr Informationen benötigen, melden Sie sich telefonisch oder über unser Kontaktformular bei uns, wir helfen Ihnen weiter.

Ich verlinke Ihnen, mir bekannte Therapeuten, die alternative Heilungsansätze verfolgen, hervoragende Ergebnisse erzielen und Sie unterstützen.

Es gibt neben der Physiotherapie, auch andre Methoden wie, Rolfing oder Pohl-Therapie, die sich mit dem Thema Faszienarbeit beschäftigen und mit Ihnen zusammen wieder einen schmerzmedikamentfreien Alltag herstellen werden!

Glauben Sie nicht diese weit verbreitete Lüge, Arthrose sei abnutzungs- und verschleissbedingt, Knorpel könne, im Alter nicht wieder neu gebildet werden, es liegt an unserer Compliance, unserem Lifestyle.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

Links zum Thema:

http://www.ea-rolfing.de

https://www.anja-fersch.de/pohltherapie/

https://www.liebscher-bracht.com

https://www.buecher.de/shop/gesundheit–medizin/die-arthrose-luege/liebscher-bracht-roland-bracht-petra/products_products/detail/prod_id/48069730/

https://www.youtube.com/watch?v=RvmlH7p4dy8

Ernährungsberatung Ihrer Deutschen Pflegeberatung Matheis in München

Sie haben eine medizinsche Diagnose Ihres Hausarztes und sollen an Ihrer Ernährung arbeiten?

Sie haben ernährungsrelevante Fragen, möchten ihr Gewicht reduzieren, fühlen sich unwohl & benötigen Unterstützung?

Wussten Sie, dass eine anteilige Kostenübernahme durch die Krankenkasse bei verschiedenen Erkrankungen möglich ist?

Informieren Sie sich über mögliche Zuschüsse Ihrer Krankenkasse!

Ein altes und jedem bekanntes Sprichwort; „Du bist was du isst“, kommt nicht von ungefähr.

In unserer heutigen, schnelllebigen Zeit, essen wir oft nur gestresst, kümmern uns nur unzureichend um unsere Ernährung und greifen oft auf Fast Food und Convenience Produkte zurück.

Hierdurch fehlen dem Körper wichtige Mikronährstoffe wir beliefern ihn einseitig mit zu vielen Kalorien, künstlichen Zusatzstoffen, künstlichen Aromen, zu viel Salz und minderwertigen Fetten.

Unsere Leistungsfähigkeit des Körpers, unsere Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, unsere Wachheit und Energie ist abhängig von dem, was wir in Form von Nahrung zu uns nehmen.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst & Gemüse, wenn finanziell möglich aus biologischem Anbau, Ballaststoffen und Eiweiße, den richtigen Fetten, Fleisch und Fisch, einer reduzierten Menge an Kohlehydraten und vor allem Zucker, der Verzicht auf Fertigprodukte und industriell erzeugte Lebensmittel ist ein wesentlicher Grundstein.

Unser Körper ist auf viele Bestandteile unserer Nahrung angewiesen, damit er funktionieren kann. Fehlen ihm diese, zeigt er uns Mängel auf, die aufgrund der leeren Depots zu Krankheiten führen.

Stellen Sie sich Ihren Motor des Autos vor, dieser benötigt Benzin, Öl und weitere Schmierstoffe um funktionieren zu können, genau wie unser Körper, sonst macht er über kurz oder lang schlapp .

Unsere Ernährung trägt auch zur Stärkung unserer eigenen Immunabwehr bei.

Sind Sie oft krank, fühlen sich antriebsarm und wenig leistungsfähig, kann ein Grund die unzureichende, wenig abwechslungsreiche Ernährung sein!

Wie ist der Begriff Lebensmittel  definiert?

Nach dem aktuellen Lebensmittelrecht, sind Lebensmittel Stoffe, die in ihrem verarbeiteten, zubereiteten oder ursprünglichen Zustand verzehrt werden können.

Jeder Mensch entscheidet für sich selbst über die ess- und trinkbaren Bestandteile von pflanzlichen oder tierischen Produkten in Lebensmitteln, die er seinem Körper zuführt.

Diese Stoffe sind ursprünglich  nicht für uns als Nahrung gedacht. Beispielsweise sind Getreide oder Kartoffeln ihre eigenen Vorratsspeicher für die jeweilige, sich daraus entwickelnde Pflanze bevor sie die aufgenommenen Nährstoffe in eigene Bestandteile umwandelt.

Kuhmilch ist in ihrer Zusammensetzung für die Ernährung und das Wachstum von Kälbern gedacht.Dem menschlichen bedarf entspricht ihre Zusammensetzung nicht.

Was wir essen, wie unsere bedarfsgerechte Nahrung zusammengesetzt ist und wie wir diese bewerten, sollte sich also primär daran orientieren, welche Inhaltsstoffe wir benötigen

Essentiell ist für uns, die notwendigen Nährstoffkombinationen in unseren Lebensmitteln zu finden, unseren Körper nach individuellem Bedarf zu versorgen und erforderliche Inhaltsstoffe in ausreichendem Maß zur Verfügung zu stellen!

 

  • Versuchen Sie zucker- und kohlenhydratreiche Lebensmittel von Ihrem Speiseplan zu reduzieren!
  • Kochen Sie frisch!
  • Verzichten sie auf industriell verarbeitete Lebensmittel und vor allem Fertiggerichte!
  • Essen Sie möglichst mehrmals täglich regionales, saisonales Gemüse und Obst.
  • Achten Sie auf eine eiweißreiche Ernährung!
  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich!
  • Reduzieren Sie ihren Milchproduktkonsum, dies kann Allergien fördern und auslösen!
  • Fleisch und Fisch sollten regelmässig, jedoch nicht im Übermaß, gegessen werden, die Blut-Hirn-Schranke kann sehr gut zwischen wertvollen tierischen & pflanzlichen Fetten und synthetischen oder billigen Kunstfetten unterscheiden auf die wir angewiesen sind!
  • Trinken Sie Wasser und keine industriell hergestellten Getränke!

 

Ihre Ernährungsberatung rät, bleiben Sie reflektiert bei der Auswahl Ihrer Nahrung und beugen Sie folgenden Zivilisationskrankheiten vor:

 

  • Übergewicht bzw. Adipositas
  • Typ-2 Diabetes
  • Bluthochdruck und andere Herz- und Gefäßerkrankungen
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Osteoporose
  • Gicht
  • Leberzirrhose
  • Karies
  • Nahrungsintoleranzen
  • Nahrungsallergien
  • bestimmte Krebserkrankungen
  • rheumatoide Arthritis

Eine sinnvolle Möglichkeit Defizite unserer Ernährung auszugleichen und unseren Körper ausreichend mit den notwenigen Mikronährstoffen zu versorgen sind natürliche, nicht chemische Nahrungsergänzungspräparate!

 

Wenn dieses ein für Sie gesundheitsbelastendes Thema ist, Sie Informationen, Beratung oder Hilfestellung benötigen, rufen Sie uns an!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München hilft Ihnen gerne weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps Ihrer Pflegeberatung Matheis in München zum Erreichen einer angemessenen Tagestrinkmenge

Wasser ist Leben, auch für ältere oder pflegebedürftige Menschen. Unser Körper besteht zu etwa 60 – 65% aus Wasser, jede Zelle benötigt Wasser und vor allem unser Gehirn, um konzentriert zu sein, Müdigkeit entgegen zu wirken, fit und leistungsfähig zu bleiben.Gerade im Alter ist es wichtig, regelmässig und ausreichend zu trinken, da das Durstgefühl abnimmt.

  • Wie hoch sollte die Tagestrinkmenge sein?
  • Was sollte ich trinken?
  • Wie kann ich zusätzlich Flüssigkeit aufnehmen ohne zu trinken?
  • Bei welchen Krankheiten ist zu viel Flüssigkeit kontraindiziert?
  • Wie hoch ist der Flüssigkeitsverlust durch normales Schwitzen?
  • Was ist ein Trinkprotokoll?
  • Infusionen zum zusätzlichen Ausgleich?

Die Tagestrinkmenge eines erwachsenen Menschen sollte mit mindestens 1,5 Liter Wasser erreicht werden. Mehr wäre besser und richtet sich auch nach der aktuellen Jahrezeit und der körperlichen Betätigung. Eine Faustregel ist 30 – 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht.

Wenn unser Körper also aus einem Großteil aus Wasser besteht, ist dieser auch froh wenn dieses ausgleichend als Wasser hinzugefügt wird. Softdrinks, Kaffee, Milch oder Alkohol sind zwar auch Flüssigkeiten, welche selbstverständlich besser sind als zu wenig zu trinken, jedoch ist der Körper mit Zucker, Alkohol und gerade bei Milch mit allergiefördernden Substanzen konfrontiert.

Versuchen Sie kohlensäurefreies Wasser, Kräutertees oder Saftschorlen mit wenig Fruchtsaft, des Zuckers wegen zu sich zu nehmen, je höher davon der reine Wasseranteil desto besser!

Haben Sie bei Ihrem Angehörigen, das Problem, dass er „trinkt wie ein Spatz“, planen Sie zusätzlich Suppen oder Gerichte mit Soßen ein.

Obst Gemüse und Salate enthalten, zusätzlich zu wichtigen Vitaminen und Faserstoffen, Flüssigkeit. Nehmen Sie gerade in den Sommermonaten Melonen mit nach Hause, Salatgurken, Tomaten und andere Gemüsesorten oder Salat helfen das Flüssigkeitsdefizit auszugleichen. Denken Sie bei Obst an den Flüssigkeitsanteil in Orangen, Mandarinen oder Weintrauben.

Sollten Sie gesundheitliche Probleme bezüglich einer herabgesetzten Nieren- oder Herzfunktion haben, klären Sie mit ihrem Hausarzt ab, wie hoch Ihre Tagestrinkmenge sein sollte, um keines der Organe zu Überfordern!

Beachten Sie, beim erreichen der Tagestrinkmenge, wieviel ein Mensch täglich schwitzt und dadurch Flüssigkeit verliert, die wieder ausgeglichen werden muss. Auch während des nächtlichen Schlafen, schwitzt der Mensch unter seiner warmen Decke. Nicht nur körperliche Aktivität verlieren wir Flüssigkeit, sogar etwa 0,5 bis 1 Liter, ohne aktiv zu schwitzen. Diese Menge Wasser verliert der Körper über die Atmung und durch Verdunstung über die Haut. Bei starker körperlicher Belastung produzieren die Schweißdrüsen aktiv Schweiß, um die Körpertemperatur zu regulieren. Dieses Flüssigkeitsdefizit muss von uns wieder ausgeglichen werden, sonst besteht die Gefahr einer Dehydration (Austrocknung).

Führen Sie, um den Überblick der Getränke am Tag nicht zu verlieren ein Trinkprotokoll. Notieren Sie sich einfach auf einem Blatt Papier, welche Flüssigkeit und wieviel davon zu welcher Zeit verabreicht wurde und machen Sie anschliessend einen Tagesabschluss zur Kontrolle.

Wichtig ist, dass über den ganzen Tag verteilt getrunken wird, nicht eine grosse Menge auf einmal, regelmässig!

Stellen Sie Getränke an Orte in Ihrer Wohnung / Haus an denen man sich oft hinsetzt oder aufhält, durch die visuelle Erinnerung ist man auch kontinuierlich mit dem Trinken konfrontiert.Markieren Sie sich doch mit einem Filzstift auf der Flasche Tageszeiten, um eine zusätzliche Kontrolle über Ihre Trinkmenge und Ihr stündliches Pensum zu haben.

Man sollte im Kopf behalten, dass die nötige Tagestrinkmenge bis ca. 16 Uhr erreicht wurde, dann besteht für den älteren oder pflegebedürftigen Menschen auch nicht das Problemen, dass er nachts ständig die Toilette aufsuchen muss, wovon auch wieder eine Sturzgefahr ausgehen kann!

Wenn es sich in Ihrem Fall um einen kaum trinkenden älteren Menschen handelt und Sie es trotz Mühe nicht schaffen, ausreichen zu Trinken zu verabreichen, sprechen Sie mit ihrem Arzt über zusätzliche Infusionen mit Ringerlösung ( Elektrolyt-Lösung) oder NaCl (Kochsalz-Lösung).

Diese können über die Vene verabreicht werden oder auch über das Unterhautfettgewebe, was sich gerade bei Menschen mit Demnez besser eignet, wenn am Infusionsschlauch manipuliert wird und man Gefahr läuft, dass der Patient sich die Infusion selbst zieht. Bei einer subcutanen Infusion im Unterhautfettgewebe würde somit nur Flüssigkeit daneben laufen, bei einer Infusion über die Vene haben Sie das Problem des akuten Blutverlusts und müssen die Blutung schnellstmöglich stillen!

Nutzen Sie unsere Ernährungsberatung, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Trinkmenge, Einfuhr von Flüssigkeiten oder speziellen, sich am Krankheitsbild orientierenden Ernährungsformen haben!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis in München hilft Ihnen gerne weiter!

 

Tipps zur Auswahl einer seriösen Vermittlungsagentur für Pflegekräfte

Der Wunsch zu Hause alt zu werden & in den eigenen vier Wänden gepflegt zu werden ist nachvollziehbar, stösst jedoch oft auf organisatorische Probleme.

Wie kann ich mir Unterstützung nach Hause holen?

Wie finde ich eine seriöse Agentur die 24h-Kräfte vermittelt?

Worauf achte ich bei der Auswahl der Agentur?

Brauche ich zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst?

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Eine 24h-Pflegekraft über einen Pflegedienst in Deutschland zu bekommen ist für die meisten von uns kaum finanzierbar, da die Kosten bei 3000,- Euro monatlich beginnen.

Vergleichsweise günstiger sind Pflegekräfte die aus dem Ausland über Personalagenturen akquiriert und vermittelt werden.

Die Kosten liegen hier, je nach Anbieter bei bis zu 2000,- Euro monatlich.

Seriöse Agenturen kümmern sich um die Versicherung, Steuern und Sozialabgaben der Pflegekraft.

Jedoch arbeiten nicht alle Vermittlungsagenturen immer seriös. Oft liegen die bezahlten Löhne unter der Mindestlohnvorschrift oder die selbständigen Pflegekräfte verfügen über kein angemeldetes Gewerbe bzw. werden nicht versichert.

Worauf ist also zu achten, wenn ich mich für eine 24h-Pflegekraft über eine Personalvermittlngsagentur entscheide?

  • Wurde ein schriftlicher Vertrag für die Vermittlung mit Ihnen geschlossen?
  • Wurden Ihnen die Vertragsbedingungen transparent erklärt?
  • Hatten Sie die Möglichkeit alle Fragen zu stellen & beantwortet zu bekommen?
  • Welche deutsche Rechtsform hat die Agentur bzw. hat sie überhaupt eine?
  • Liegt eine A1-Bescheinigung für die Pflegekraft vor?
  • Kann ein Wechsel der Pflegekraft stattfinden, wenn man unzufrieden ist?
  • Ist das Angebot ohne Mindestlaufzeit & Einmalgebühren?
  • Wurden Ihnen die Preise & Kosten transparent aufgezeigt?
  • Welchen Gesamteindruck haben Sie selbst von der Agentur?

Abschliessend ist zu beachten, dass die Pflegekräfte meistens in Deutschland keine Anerkennung ihrer Ausbildung aus ihrem Herkunftsland haben.

Dies ist wichtig, da sie keine medizinischen Tätigkeiten, wie Medikamentengaben und Stellen der Medikation, Verbandwechsel, Infusionstherapien, Injektionen etc. ausführen dürfen.

Hierfür benötigen Sie zusätzlich einen niedergelassenen ambulanten Pflegedienst, der über eine Kassenzulassung verfügt um diese Leistungen zu erbringen!

Pflegekräfte, die aus dem Ausland vermittelt und bei Ihnen eingesetzt werden, dürfen ausschliesslich für Tätigkeiten der Körperpflege, Betreuung und der hauswirtschaftlichen Versorgung eingesetzt werden!

Online finden Sie eine Vielzahl von Anbietern für die Vermittlung von Pflegepersonal, nehmen Sie sich die Zeit und Ruhe einen für Sie passenden zu finden.

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis unterstützt Sie bei Bedarf gerne.

Richtiges Gehen am Rollator und dadurch Stürze vermeiden

Aufgrund einer Bewegungsunsicherheit oder Bewegungseinschränkung läuft Ihr Angehöriger jetzt an einem Gehwagen oder Rollator?

Damit ist jedoch noch nicht sichergestellt, dass wirklich eine Sturzreduktion gegeben ist, dies ist abhängig von der Nutzung durch den Patienten!

Im Idealfall wurde das Gerät auf den Patienten vom Sanitätshaus eingestellt und der Patient wurde geschult, korrekt an diesem neuen Pflegehilfsmittel zu gehen.

Muss ich meinen pflegebedürftigen Angehörigen regelmässig kontrollieren, ob er das Hilfsmittel angemessen verwendet?

Ja, dies sollten Sie unbedingt machen!

Folgende Punkte können Ihnen helfen, einzuschätzen ob das Hilfsmittel sachgerecht angewendet wird:

  • Das richtige Einstellen der Höhe ist das A und O, ist dieser zu hoch eingestellt, neigen die Patienten dazu, weit hinter dem Rollator zu laufen und können sich im Bedarfsfall nicht rechtzeitig abstützen und es kommt zum Sturz da er ihnen wegrollt.
  • Die Handgriffe sollten idealerweise auf der Höhe des Beckens arretiert sein. Die Arme zeigen nach unten nicht nach vorne. Geht der Patient gebückt oder nach vorne gebeugt, ist er in sich nicht mehr stabil und der Körperschwerpunkt verlagert sich nach vorne, weg von der Körpermitte und es kann zu einem Sturz kommen.
  • Der Stand mit den Füssen am Rollator ist zwischen den beiden Rädern und nicht dahinter, was bei vielen Patienten zu beobachten ist.
  • Den Oberkörper beim Gehen aufrecht halten und nicht in sich zusammengesackt gehen, dies kann langfristig zu Verspannungen und chronischen Schmerzen führen, das Gerät wird jetzt täglich mehrmals genutzt und nicht nur gelegentlich, beugen sie Haltungsschäden vor!
  • Beachten Sie auch ob beide Bremsen zum Abstellen des Hilfsmittels gedrückt und eingerastet sind und der Patient sich so beim Umsetzen oder Aufstehen abstützen kann, rollt dieser ungebremst davon, kann dies eine weitere Sturzgefahr darstellen.
  • Wenn die Sitzfläche des Rollators zum Pausieren genutzt wird, bietet es sich an, wenn nicht bereits bei Ihrem Modell vorhanden, einen Rückengurt zu ergänzen, dieser gibt beim Sitzen auf der Sitzfläche des Rollators zusätzlichen Halt um nicht nach hinten abzurutschen.
  • Nutzen Sie auch das mitgelieferte Tablett für die Sitzfläche und den einhängbaren Korb, um Dinge zu transportieren und nicht einhändig am Rollator zu balancieren.

Sehen Sie sich unterschiedliche Modelle im Sanitätshaus an und lassen Sie sich beraten. Es gibt verschiedene, auch überbreite Modelle aus leichteren und schwereren Metallen.

Achten Sie auch auf die Bereifung, hierbei gibt es Vollgummiräder, Hartplastikräder und auch auch mit Luft gefüllte Schlauchreifen. Der Unterschied, gerade wenn Sie mit dem Gerät ausserhalb des Hauses unterwegs sein sollten, ist vom Gehkomfort erheblich!

Üben Sie, wenn dies nicht bereits bei der Einführung des neuen Hilfsmittels erfolgt ist, das Überwinden von Schwellen oder Hindernissen. Bedenken Sie, dass mit sicherem Halt, der Rollator auch rückwärts laufend eingesetzt werden kann, beispielsweise um ein Hindernis besser bewältigen zu können.

Vermeiden Sie beim Gehen am Rollator unbedingt lose Hausschlappen oder offene Sandalen oder Schuhe. Trittsicherheit ist notwendig um sich auf das richtige Gehen konzentrieren zu können und nicht durch loses Schuhwerk Probleme zusätzlicher Art zu haben, zu kippen oder herauszurutschen!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis berät Sie gerne auch zu weiteren Hilfsmitteln und deren sachgerechter Nutzung!

Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

Ihre Deutsche Pflegeberatung in München unterstützt Sie beim Erstellen einer Patientenverfügung

  • Sie schieben das Erstellen einer Patientenverfügung vor sich her?
  • Sie sind sich nicht sicher was diese genau beeinhalten muss?
  • Weswegen benötige ich überhaupt eine Patientenverfügung?
  • Kann diese von mir selbst frei formuliert werden oder benötige ich die Unterstützung durch einen Notar?

Berechtigte Fragen, die man sich stellt und zudem ein Thema, welches unangenehme Gedanken an Krankheit und Sterben in uns hervorruft, mit dem im gesunden Zustand niemand gerne belastet werden möchte.

Es ist jedoch sinnvoll, sich rechtzeitig damit auseinander zu setzen, was ich mit 30 Jahren selbst am eigenen Leib erfahren musste, nachdem ich ohne jegliche Risikofaktoren, wie Übergewicht, Stress etc., plötzlich einen Schlaganfall erlitten habe.

Ich hatte, wie die meisten, in diesem Alter, keine Patientenverfügung…

Niemand geht in jungen Jahren davon aus, dass eine andere Person für einen selbst Entscheidungen die das weitere Leben und die weitere Gesundheit angehen treffen muss.

Unser Leben hält oftmals unerwartete Schicksalsschläge für uns bereit, das kann auch durch einen Auto- Fahrrad- oder Sportunfall sehr schnell Realität werden & muss nicht durch eine Krankheit der Fall sein.

Zum Verständnis ist wichtig, dass diese nicht, wie oft angenommen von einem Notar erstellt und beglaubig werden muss. Im Notfall ist jeder Arzt über eine Handlungsanweisung dankbar, die vorgelegt werden kann. Eine notarielle Beglaubigung ist hierbei nebensächlich und nicht notwendig.

Eine Patientenverfügung tritt in Kraft, wenn ein Mensch nicht mehr in der Lage ist, eigenmächtig über medizinische Leistungen & Versorgungen zu entscheiden.

Hier regelt die vorab verfasste Patientenverfügung das ärztliche Vorgehen. Die Patientenverfügung ist der Leitfaden für das Ärzte- und Pflegeteam sowie für gesetzliche Betreuer und Bevollmächtigte und diese ist für alle Beteiligten verbindlich.

Wichtig beim Erstellen ist, dass diese einen Beispielsatz wie:

Im Vollbesitz meiner geistigen Fähigkeiten, verfasse ich für den Fall dessen, dass ich nicht mehr für notwendige medizinische Fragen hinzugezogen werden kann, folgende Entscheidung.“

Für den Rahmen der Patientenverfügung sind inhaltlich diese Punkte wichtig:

  • Vor- und Familienname
  • Geburtsdatum
  • Anschrift
  • Datum
  • Unterschrift

Folgende Punkte sollten dabei für sich individuell überdacht werden und in die Patientenverfügung einfliessen:

  • Schmerz- und Symptombehandlung
  • Lebenserhaltende Maßnahmen & lebensverlängernde Maßnahmen
  • Wiederbelebung
  • Bluttransfusionen
  • Dialyse
  • Künstliche Beatmung
  • Künstliche Ernährung & Flüssigkeitszufuhr
  • Eine benannte Vertrauensperson die als Ansprechpartner bei eventuellen Fragen hinzugezogen werden kann

Mit dieser erstellten Patientenverfügung, über deren Aufbewahrungsort wir am Besten eine oder mehrere Vertrauenspersonen informieren, dass diese im Notfall vorgelegt werden kann, sollten Sie auf der sicheren Seite sein!

Wir helfen Ihnen gerne beim Erstellen einer Patientenverfügung, wenn Sie sich unsicher sind oder Formulierungshilfen benötigen.

Melden Sie sich bei uns, wir sind für Sie da!

Ihre Deutsche Pflegeberatung Matheis

 

Volkskrankheit Vitamin D3 Mangel, eine Info Ihrer Pflegeberatung in München

Weswegen sollte ich unbedingt Vitamin D supplementieren / einnehmen?

  • senkt den Blutdruck
  • moduliert das Immunsystem
  • produziert körpereigenes Antibiotikum (AMP)
  • schützt vor Nervenerkrankungen (MS, Demenz)
  • bremst die Krebsentwicklung
  • verhindert Metastasenbildung
  • verbessert überleben bei KHK
  • reduziert Diabetes Mellitus Typ 1 + 2
  • schützt vor pAVK
  • kräftigt die Muskulatur
  • verzögert die Pflegebedürftigkeit

Ein Vortrag der sich lohnt, inhaltlich 1,5 Stunden, vor denen man nicht zurück schrecken sollte, der Klarheit & Aufklärung über die Einnahme schafft und alle D3 Skeptiker mit ihrem veralteten Wissen argumentationslos stehen lässt!

Sicher hat nicht jedes, unsere Nahrung ergänzende Präparat seinen Sinn & es wird Geld mit dem Verkauf verdient, jedoch ist Vitamin D essentiell für alle Lebewesen! 

Ein Mangel hat gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit & Lebensdauer!

Die Einnahme von Vitamin D beugt, durch diverse Doppelblindstudien bewiesen, körperlichen Mangelerscheinungen vor.

https://www.youtube.com/watch?v=xEU7Hb8KrpM

Gerne beraten wir Sie bei weiteren Fragen zu diesem Thema, kontaktieren Sie uns unverbindlich.

 

Neues Angehörigen Entlastungsgesetz zum 01.01.2020

Neue Regelung des Angehörigen Entlastungsgesetzes der Bundesregierung zum 01.01.2020

Einkommensgrenze unterhaltspflichtiger Kinder erst ab 100.000 Euro Jahresgehalt.

Im neuen Gesetz heisst es, dass die Sozialämter grundsätzlich von einem Jahreseinkommen unterhaltspflichtiger Kinder von unter 100.000 Euro ausgehen müssen, wenn keine Hinweise vorliegen, dass das Einkommen doch höher ist.

Hiermit enfällt die standardisierte Überprüfung der Unterhaltsverpflichtung der Kinder, wenn ein pflegebdürftiger Mensch oder sein gestzlicher Vertreter über das Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen muss, da die Pflegekosten für ihn, trotz Renteneinahmen, nicht finanzierbar sind.

Ein Großteil der älteren, pflegebedürftigen Patienten lehnte deswegen bisher die Unterstützung des Sozialamts ab, da sie ihren Kindern nicht finanziell zur Last fallen wollten, auch nicht durch das Offenlegen der finanziellen Verhältnisse.

Dieses Verhalten führte bisher immer wieder zu einer pflegerischen Unterversorgung des Betroffenen.

Hiermit wurde, auch für den ambulanten Pflegebereich die Möglichkeit geschaffen, bedürfnisorientierte Pflegeleistungen in Anspruch nehmen zu können und einer Unterversorgung mangels finanzieller Möglichkeiten vorzubeugen!

Der Link zum kompletten Gestzesentwurf:

https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7391369&url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk=&mod=mediathek

Ihre Pflegeberatung in München erklärt: Wie nutze ich eine Verhinderungspflege?

 

Was ist Verhinderungspflege?

Die Pflegeversicherung bietet im Rahmen des § 39 SGB XI die Möglichkeit, wenn die pflegende Person wegen Krankheit, Urlaub oder sonstiger Gründe nicht die notwendige Pflege erbringen kann, die notwendigen Ersatzkosten der vorübergehenden Pflege für maximal sechs Wochen pro Kalenderjahr zu übernehmen.

Wer hat Anspruch auf Verhinderungspflege?

Ab einem Pflegegrad 2 oder höher, besteht für den Versicherten Anspruch auf Verhinderungspflege. Bei Pflegegrad 1 besteht dieser Anspruch nicht!

 

Wer kann die Verhinderungspflege durchführen?

Diese kann durch Angehörige, hierbei gilt zu differenzieren welcher Verwandschaftsgrad vorliegt, einem ambulanten Pflegedienst, Freunden oder Nachbarn organisiert werden.

Welche Kosten werden von der Pflegekasse erstattet?

Die Pflegekasse übernimmt hierbei maximal 1612,- Euro pro Jahr. Diese können zusätzlich, wenn im laufenden Kalenderjahr bisher keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde um weitere 806,- Euro ergänzt werden. Die Leistungen der Verhinderungs- und der Kurzzeitpflege können kombiniert werden. Damit ergäbe sich ein Anspruch von 2418,- Euro für die zu planende Verhinderungspflege.

Benötigen Sie im aktuellen Kalenderahr keine Verhinderungspflege, können Sie hierfür acht Wochen Kurzzeitpflege über 3.224 Euro im Jahr beantragen. 

Habe ich Anspruch auf Fortzahlung meines bisherigen Pflegegeldes?

Wenn ein pflegebedürftiger Verhinderungspflege in Anspruch nimmt, reduziert sich das bisherige Pflegegeld während dieser Zeit ujm die Hälfte.

Jedoch werden der erste und der letzte Tag der Verhinderungspflege vollständig mit dem Pflegegeld vergütet.

Kann ich Fahrtkosten oder Verdienstausfall über die Verhinderungspflege geltend machen?

Nahe Angehörige können  Aufwendungen für die Pflege Ihrer Angehörigen z. B. bei einem Verdienstausfall oder entstandenen Fahrtkosten über die Verhinderungspflege abrechnen, wenn das Pflegegeld hierfür nicht ausreicht. Diese Aufwendungen müssen schriftlich bei der Pflegekasse erklärt werden. Fahrtkosten, etwa wenn Kinder zur Pflege ihrer pflegebedürftigen Eltern weitere Strecken zurücklegen müssen, können gemäß § 5 Bundesreisekostengesetz mit 0,20 € pro gefahrenem Kilometer angerechnet werden. Ein Verdienstausfall z. B. bei unbezahltem Urlaub von nahen Angehörigen durch die Verhinderungspflege ausgeglichen werden.

Welche Leistungen beinhaltet die Verhinderungspflege?

Grundpflegerische Tätigkeiten:

  • Körperpflege
  • An- Auskleiden
  • Haarwäsche / kämmen
  • Hautpflege
  • Transferunterstützung
  • Unterstützung bei der Eingabe einer Mahlzeit oder von Getränken

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten:

  • Vorratseinkauf
  • Wohnungsreinigung
  • Entsorgen des Hausmüll
  • Waschen der Wäsche
  • Zubereitung einer warmen oder kalten Mahlzeit

Kann ich die Verhinderungspflege auch in anteiligen Stunden nutzen?

Ja, diese Möglichkeit besteht, wenn Sie nicht mehrere Wochen am Stück Urlaub machen möchten und sich lieber mehrere kleine Ruhepausen oder Auszeiten über das Jahr verteilt nehmen möchten.

 

„Diese Auszeiten zum Pflegen sozialer Kontakte oder nur für sich selbst, sind für Sie wichtig, um Kraft und Erholung zurück zubekommen und sich weiter um Ihren pflegebedürftigen Angehörigen kümmern zu können.

Denken Sie immer daran, dass es Ihrem Angehörigen nicht weiterhilft, wenn Sie selbst nicht mehr können und buchstäblich zusammen klappen.“

 

Nehmen Sie bezüglich weiterer Fragen gerne Kontakt mit Ihrer Deutschen Pflegeberatung Matheis in München auf, wir unterstützen Sie selbstverständlich bei allen Fragen des Antragswesens und auch Widersprüchen!